).
Januar 654 v ^trugen 4356.343 Vermögen 454.08» gewählt.
"es Ameekorpz. ( ltt ^r Schwager fr :lntMtn, der et Juni kommandieren! öem Sitz in Frach urde ein hier wohnen EngMahnhchFr- 11 .belästigte und - irasgesetzbuchs vergr e l- Nach vorliegend n auch ähnliche, M zur Last.
dem JnserateiUl ’inbet am 2. März ung der Matthäv! ' von dem Chor k. ireind. Die„Obni
Das Werk rechn, ,« au\ bu MMn btm <8>vWbM^ w :b es immer eine i- seiner Unvergleich- ins unseres Hem^ n, Chören und Chon ß eine große ®emr wie der alte Sebch Seele das Evang,!'. machen noch beso^ ie Freunde evangM irburgs sich Gelegne obe zu hören, Pit llhr nachmittags p en Händen. Nen si Ms sein: Herr n >ird Frau SBeemv mtrbin rek 5rda(t\ mit ihrer feinen un: bekannt ist aus iten" und „Der A- uns. als Evangelist"
im vorigen Achsen bat. - W ;ir‘! tiche Kraft nEche"
ute
NN am 25. J* * it Mechanische W endemente, «■« *’; nstruktions-llebunge^
U,bang=ui«8-* [et, 1 St R‘C- h. 8«urat M
,b£l unb «ffi i "Ä ; *;fe
Ichinen uu'v A. ä derstlbe' t >»Äk ila*,26 S-h.k" „20. bfJ SÄB- ®cr Oft*’ , fei a” gW", m »fi,'Sergi
^mb, *flt 9
hellblondes Haar und ist von schlanker Statur. — Gestern ibenb gegen i/zlO Uhr wurde der Schlosser Ad. Emmers, geboren am 8. Juli 1867 zu Seilhofen auf der Bahnstrecke Butzbach—Langgöns zwischen den Wärterhäusern 801 und 80«, er die betr. Strecke passierte, von der Maschine des gerade vorbeifahrenden Schnellzuges erfaßt und auf das Zchienengeleise geschleudert, daß er sofort tot liegen blieb. Die Leiche wurde heute in das Leichenhaus Butzbach verbracht. Der Verunglückte war seit vorigem Jahre als Maschinenschlosier in der Maschinenfabrik von A. I. Tröster hier beschäftigt, ist Witwer und hinterläßt drei Kinder. Er hatte der ihm bekannten Bahnwärterfamilie auf Posten 802 einen Besuch gemacht und befand sich anscheinend auf dem Heimwege nach Butzbach. Darmst. Ztg.
△ Aus Oberheffeu, 27. Februar. Ein bemerkenswerter Rückgang ist in den Preisen für Fettschweine eingetreten. Seither wurde für erste Qualität Fettschweine per Pfund Lebendgewicht 45 Pfg. bezahlt, jetzt kostet dasselbe nur 40 Pfg.; für zweite Qualität zahlt man jetzt 37 bis 38 Pfg. gegen 42 Pfg. vorher. Diese Preise müssen, obwohl erheb- Och gesunken, immer noch zu den hohen gezählt werden.
§ Aus dem Ohmthal, 27. Februar. Der gothaische Wetterprophet Habenicht schreibt: „Rückfälle in das Winterwetter dürften angesichts des bereits stark erwärmten Bodens für das kommende Frühjahr nur mäßig auftreten". Der ourch das ungewöhnlich milde Februarwetter allerdings erwärmte Boden dürfte aber durch die gegenwärtig zur Nachtzeit auftretende Kälte eine starke Abkühlung erfahren. Heute Morgen zeigte das Thermometer um acht Uhr 7 Grad Kälte nach Reaumur, vor Sonnenaufgang sind es dann gewiß 9 Grad gewesen. Mitte Februar hatten wir morgens *i Grad Wärme, das ergibt den großen Unterschied von 18 Grad. Wo am Tage die Sonne nicht htnscheint, da taut eS überhaupt nicht auf. Die Schneeglöckchen sind gewiß winterfeste Pflanzen; sie sind aber in der verflossenen Nacht in nicht geschützten Stellen erfroren. Stände die Sonne nicht schon erheblich höher, sodaß ihre Strahlen doch schon sühlbar mehr wärmten, wir ständen in strengster Winterkälte. Dieser starke Nachtfrost im Gegensatz zu der am Tage herrschenden Sonnenwärme ist für die Vegetation nichts weniger als förderlich. Für den menschlichen Gesundheitszustand ist der Temperatursturz auch nicht heilbringend. Neben ber Influenza sind es eine Menge anderer Krankheitserscheinungen, welche die Leute trotz trockener Luft Heimsuchen.
Ober-Lais, 26. Februar. Der im vorigen Frühjahr »ahier begonnene Schulhausbau konnte, dank der günstigen Herbftwitterung, so weit gefördert werden, daß das Gebäude in diesem Frühjahr seiner Bestimmung übergeben werden kann. Sobold trockene Witterung eintritt, sollen die noch rückständigen Arbeiten im Innern des Baues zur Vollendung kommen. Das ganze ist ein schmuckes Gebäude, dessen Ausführung der Baubehörde, insonderheit dem ausführenden Bauleiter, Herrn Straßenmeister Sommerkorn, alle Ehre macht.
Stockheim, 22. Februar Von einem schweren Unglücke wurde die Familie L. Ham an dahier gestern abend zwischen 6 und 7 Uhr betroffen. Der Kinderwagen mit dem 8 Monate alten einzigen Kinde wurde, wie oft, neben den Tisch gestellt, um das Herausfallcn zu vermeiden. Die Großmutter, die allein in der Stube war, hatte einen Gang in die Küche zu thun. In demselben Augenblick aber riß der Kleine die ruf dem Tische stehende Lampe um, zu sich in sein Beuchen; jtn nu stand dasselbe mit dem Kinde in Flammen. Die Großmutter, die auf das Schreien des Kindes herbeigeeilt war, verletzte sich beim Ersticken der Flammen nicht unbedeutend. Schon in der Nacht erlag das arme Kind den gräßlichen Brandwunden.
n. Nidda, 26. Februar. Gestern tagte hier im „Gam- brinus" eine aus 18 Bezirksvereinen stark besuchte Lehrerversammlung, auf deren Tagesordnung die Gehaltsfrage der Leher in Orten mit Landgemeindeordnung und die Redakteurfrage für den Schulboten stand. Da in der Zeit zwischen der Einladung und der Tagung der Versammlung der Entwurf einer Eingabe des Vorstandes vom Landeslehrerverein bezüglich des Gehaltes an die Regierung im Schulboten bekannt gegeben und in der Vorstandssitzung vom 18. ds. Mts. mit geringen Änderungen gutgeheißen wurde, beschloß man nach ganz kurzer Debatte, die Verhandlungen über diesen Punkt einzustellen. Von den vier bis jetzt bekannt gewordenen Kandidaten für die am 1. Juli frei werdende Schriftleiterstelle des „Schulbotens für Hessen" wurde einstimmig Herr Lehrer Nuppel in Düdelsheim, der schon lange dem Vorstande angehört, vorgeschlagen. Der genannte Herr, der auf Einladung der Versammlung beiwohnte, erklärte seine Bereitwilligkeit zur Annahme dieses Amtes im Falle seiner Wahl auf der nächsten Delegiertenversammlung. Da auch Bezirksvereine in Starkenburg sich schon bereit erklärt haben, für Herrn Ruppel zu stimmen, ist dessen Wahl als gesichert anzusehen, und wird von allen, Die ihn näher kennen, als eine glückliche bezeichnet. Ein weiterer zur Beratung gestellter Antrag, einen Preßausschuß zu ernennen, der gegebenenfalls die Interessen der Volks- ichnllehrer in der Oeffentlichkeit durch die Presse zu wahren suchen soll, wurde auf Vorschlag des Lehrers Winn in Staden von der Tagesordnung abgesetzt, um als Antrag tz.er nächsten Delegiertenversammlung unterbreitet zu werden.
n. Von der mittleren Nidda, 26. Februar. Die Störche sind zurückgekehrt. Auch einzelne Kibitze sind bereits auf ihren Brutplätzen hier und an der Horloff 2Üiigetroffen; dagegen werden die Züge der Stockenten, vwn denen hier dieses Jahr ausnahmsweise viele geschossen würben, schon seltener.
§§ Grebenhain, 23. Februar. Bei der in hiesiger Oberförsterei im Distrikt Rothenbach in der Nähe von Lermuthshain abgehaltenen ersten diesjährigen Holzversteige rung in Fichten-Bauholz wurden verhältnismäßig hishe Preise erzielt. Es waren Händler aus Alsfeld, Mannheim, Westfalen u. s. w. erschienen. Die Preise
waren durchschnittlich folgende: der Festmeter Fichten-Bauholz 1. Klaffe kostete 2Ö bis 27 Mk., 2. Klaffe 18 bis 22 Mk., 3. Klaffe 16 bis 18 Mk., 4. Klaffe 14 bis 16 Mk., 5. Klaffe 13 bis 15 Mk. Die Preissteigerung des Fichten- Holzes läßt sich daraufhin zurückführen, daß seit den letzten Jahren die sogenannten Privat-Wald-Köppchen beinahe verschwunden sind, welche zum Fällen tauglich waren. Die Zellstofffabrik Waldhof bei Mannheim hat seit einigen Jahren in hiesiger Gegend bedeutende Käufe abgeschloffen.
D Darmstadt, 27. Februar. Die im öffentlichen Leben jetzt vielbesprochenen neuen Steuergesetzentwürfe wurden heute abend im Nationalliberalen Verein von dem in Finanzsachen wohlbewanderten Stadtverordneten Otto Wolfskehl des Näheren erörtert. Redner erklärt unter anderem bezüglich der Wein st euer, daß die Gerechtigkeit für diese Steuer spreche, die lediglich als Verbrauchs-Steuer gedacht und angelegt sei und vom Konsumenten bezahlt werde. Auffällig sei, daß sich die Mainzer Verwaltung an die Spitze der Agitation gegen diese Steuer gestellt habe, die doch selbst eine Verbrauchssteuer von Wein erhebe. Wie früher ist Redner auch jetzt noch Gegner einer Klassenlotterie, werde doch auch das Lotteriespiel vielfach von Leuten betrieben, die ihr Geld besser verwenden sollten. (Teilweiser Widerspruch) Die (nicht in die Reform einbezogene) Erbschafts- und Schenkungssteuer könnte noch ergiebiger als jetzt nutzbar gemacht werden. Die Einkommensteuer (unter Aufhebung der Realsteuern) solle durch veränderte Skala ein schätzungsweises Mehrerträgnis von 650000 Mark bringen, wobei man die unteren Stufen mit Recht milder behandelt habe als beim preußischen Gesetz. Bezüglich der Vermögenssteuer hat Redner Bedenken dahin, ob hier die bisherigen Einteilungen für die Höhe der Vermögenswerte ausreichend feien; juristische Personen dürften ebenfalls zu dieser Steuer herangezogen werden. Die Beibehaltung der Deklarationspflicht durchweg hin dünkt Redner mit Vorteilen verbunden zu sein. Bezüglich der Gemeindesteuer bezeichnet der Vortragende hauptsächlich als zu Bedenken Anlaß gebend, daß man die Kapitalrentensteuer- Kapitalien hiervon nicht ausgeschieden habe; der entstehende Ausfall müsse durch die Einkommensteuer gedeckt werden. Als wünschenswert wurde bezeichnet, daß aus den erhöhten Eisenbahn-Ueberschüssen rechtzeitig eine Reserve für die Steuerreform hätte festgestellt werden müssen. Vielleicht wäre e§ ange» bracht gewesen, dasGemeindesteuergesetzerstvorzulcgen,nachdem über die Wirkung der neuen Staatssteuer Ergebnisse vorgelegen. Der sehr klare, mit Zahlenbeispielen anschaulich gemachte Vortrag zeugte wiederum von der großen Kenntnis des Redners in diesen Dingen; er fand die aufmerksamsten Zuhörer.
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 90 Jahren, am 1. März 1809, wurde zu Zelazora Wola bei Warschau der Klavierkomponist und Pianist Frsdöric Fran-ois Chopin geboren. In seinen elegisch- weichen und graziösen Klavierpoesien und Liedern ist er neben Franz Liszt der völlig originelle Begründer eines harmonisch neuen und lebensvollen Klavierstiles. Er starb am 17. Oktober 1849 zu Paris.
Eingesandt.
Gietzerr, 28. Februar 1899.
Ja der letzten Zeit hat man öfters wieder die Klage hören können, daß die Sitzplätze in unserem Konzertokal, dem Klubsaal, und nicht minder die in unserem Theater zu eng seien. Daß diese Klagen eine gewisse Berechtigung haben, soll hier nicht bestritten werden; denn an Raumüderfluß leiden diese beiden Lokale ganz gewiß nicht. Deshalb aber gerade sollte seitens des Publikums daS oermiedm werden, was den wenigen Sitzplatz noch mehr einschränkt: wir meinen das Miischleppen großer Garderobestücke, daS sich nement- lich in der letzten Vorstellung des TheatervereinS in unangenehmster Weise den Zunächstfitzenden bemerkbar machte. Wir begrüßen darum die gestrige Theateranzeige, in der der Vorstand daS M t t b r i n g en der Garderobe in daS Parket verbietet, mit Freuden und wollen nur wünschen, daß diese Verfügung auch auf« strengste durchgeführt wird.
Kirchliche Nachrichten.
Staugelifche Gemeinde.
In der Stadtkirche.
Mittwoch den 1. März, abends 6 Uhr: Dritte PasfionSandacht. Pfarrer Schlosser.
Verkehr, Land- vnd Volkswirtschaft.
Stetzen, 28. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.80—0.90, Hühnereier per St 6—7 4, 2 St. 11—13 H, Enteneier per St. 6—7 Gänse- «er per St. 11—13 H, Käse 1 St. 5—8 H, Käsematte per St. 3 A. Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 80 Tauben per Paar jl 0 80—1.00, Hühner per St. X 1.20—1.70, Hahnen per Stück JL 1 30—2.00, Enten per St. X 1.80—2.40, Gänse per Pfund X 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74,$, Kuh- und Rindfleisch ver Md. 62—64 A, Schweinefleisch per Pfd. 68—76 Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 80 H, Kalbfleisch per Pfd. 64—66 A> üammettleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 5.50 bis 6.50 ^4, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per 6tr. X 8.00—9.00, Milch per Liter 16 A-
Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nach- mittags. WÄrend der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nicht feügeboten werden.
— Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutschei Eisen- und Stahliudustrteller belief sich die «o-eiseuprodnttio« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Janaar 1899 auf 664 988 Tonnen, darunter Puddelrohetseu und Soteaeletsen 152 584 Tonnen, Bessemerroheisen 51464 Tonnen, Tbomasroheisen 346901 Tonnen und Gießereiroheisen 114039 Tonnen Die Produktion im Dezember 1898 betrug 662 338 Tonnen, im Januar 1898 626 871 Tannen.
Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau .Herold*.
Berlin, 28. Februar. Wie das „Berliner Tageblatt erführt, hat der hiesige Vertreter des „New-Aork Herald" angesichts der Widersprüche der dem Fürsten Radziwill in dem jüngsten Pariser Interview untergeschobenen Aeußer- ungen mit den Erklärungen des Staatssekretärs Bülow im Reichstage sich an den Fürsten Radziwill selbst gewandt. Aus der Antwort des letzteren geht hervor, daß der Redakteur der Pariser „Libertö" kein wirkliches Interview mit dem Fürsten gehabt hat und daß derselbe in seinem Bericht über die kurze Unterredung mit dem Fürsten letzterem namentlich Über die Beziehungen mit Amerika Worte in den Mund gelegt hat, die der Fürst nie gesprochen Betreffs Amerikas hat der Fürst nicht ein einziges unfreundliches Wort gesagt.
Berlin, 28. Februar. Nach einer Meldung aus Tientsin wurden daselbst am Abend des 25. Februar in der Stadt mehrere Deutsche beschimpft und thätlich angegriffen, sodaß sie durch Seitengaffen flüchten mußten.
Berlin, 28. Februar. Die Meldung, daß den technischen Hochschulen die Berechtigung erteilt werden soll, die akademische Würde eines Dr. der technischen Wissenschaften zu verleihen, ist der National-Zeitung zufolge verfrüht. Bei den Verhandlungen, welche allerdings stattgefunden haben, hat es sich hauptsächlich darum gehandelt, die Bedingungen für die Verleihung des Doktortitcls so zu gestalten, daß ein Eingreifen in daS Wirkungsgebiet der Universitäten vermieden wird und damit Mißbräuche ausgeschlossen bleiben.
Hamburg, 28. Februar. Die Amerika-Linie sandte den Dampfer Hungaria mit technischem Personal und Ersatzteilen zur Reparatur der Bulgaria nach Punta del Gada. Die Bulgaria dürfte innerhalb drei Wochen in Hamburg eintreffen. Kapitän Schmidt telegraphirte an seine Familie, daß er und die Mannschaften von den Strapazen sich erholt hätten und vollständig gesund seien.
Wien, 28. Februar. Hier zirkulieren Gerüchte, der Justizminister Ruber beabsichtige wegen Differenzen mit dem Sektionschef Klein zu demissionieren.
Budapest, 28. Februar. Der angesagte Fackelzug zu Ehren der Opposition hat gestern abend stattgefunden. An demselben nahmen zirka 2000 Personen teil. Vor bett Klublokalen der Unabhängigkeitspartei, der Nationalpartei und der Volkspartei wurden patriotische Reden gehalten. Zwischenfälle sind nicht vorgekommen.
Budapest, 28. Februar. Die Vereinigung der National Partei mit der liberalen Partei geschah auf die Initiative des Führers der National-Partei, Gras Aponyi, der die Friedens-Mission Zells würdigt und in vertraulichen Besprechungen schon früher seine Bereitwilligkeit kund gab, Szell gegenüber die Opposition einzustellen. Der Krone kam diese Kundgebung erwünscht. Diese Verschmelzung ist eins der bedeutendsten Ereignisse Ungarns der letzten 20 Jahre. Ministerpräsident Szell wird noch diese Woche eine Vorlage über das Ausgleichs-Provisorium im Abgeordnetenhause einbringeu.
Cettinje, 28. Februar. Die hiesige Regierung verwahrt sich gegen die Behauptung, Feindseligkeiten gegen Serbien zu planen, und bezeichnet die Abberufung des serbischen Vertreters als einen gehässigen Schritt Serbiens, welcher beweise, daß Serbien einen Konflikt mit Montenegro provozieren wolle.
Bern, 28. Februar. Großes Aufsehen erregt hier die von der Züricher Regierung beschlossene Auslieferung der in Zürich studierenden deutschen Professorstochter Fräulein Elberskirchen an Bern. Die Auslieferung wurde verlangt wegen einer Broschüre, welche Fräulein Elberskirchen gegen den Rechtsanwalt Aebi in Bern und die Berner Behörden veröffentlicht hatte. Die Broschüre wendet sich gegen das Verhalten des Anwalts Aebi in einem Ehescheidungsprozeß mit seiner Frau, wobei die Bernischen Behörden dem Advokaten widerrechtlich Vorschub geleistet haben sollen.
Paris, 28. Februar. Der Senat begann gestern die Beratungen der Gesetzes-Novelle betreffend die Abänderung des Revisions-Verfahrens. Mehrere Redner sprachen sich gegen den Entwurf aus. Heute wird die Beratung fortgesetzt. Ministerpräsident Dupuy gab in den Wandel- gängen die Versicherung ab, er würde jedem Einschüchterungsversuche gegenüber dem höchsten Gerichtshöfe unbarmherzig entgegen treten. Das Gesetz dürfte daher heute mit kleiner Mehrheit durchgehen.
zum Kleid für Mk. 3.90 Pfg.
Muster auf Verlangen franco ins Haus.
Modebilder gratis.
6 Mtr. solid. Elsäss. Wäschst. z. Kleid f. M. 1.50 6 , e Araba-Sommeratoff „ r « 1.80
6 e , Dollar-Carreaux Cr6pe „ „ * 2.70
6 „ e Alpaca Panama „ „ » 3.90
Neueste Eingänge
für die Frühjahr- u. Sommersalsen.
Modernste Kleider- und Blousen-Stoffe
;in allergrösster Auswahl versenden in einzelnen ,Metern bei Aufträgen von 20 Mark an franke, iOettinger & Co., Frankfurts. M., Versandhs. Modernste Herrenstoffe z. ganz. Anzug L M. 3.60 e Cheviotsfoffe , , „ , 4.35
Drucksachen,
Bechuimgerr, Aactrrrerr, ßircukare, HLrieföoge«, Amschtäge mit Airme«dr«L fertigt billig
Snhl'sche Wv.-Kllch- n. SteiMMrei,
Schirlstratzt 7.


