Reichstagsabgeordneten Professor Hasse tagte und etwa 50 Teilnehmer aus allen Teilen des Reiches und aus allen Ständen zählte, begrenzte den Zweck des Unternehmens dahin, daß Mittel zusammengebracht werden sollen zur Erhaltung des Deutschtums im Jnlande und im Auslande, sowie zur Begründung eines Bismarckhauses mit einer Bismarck-Urkundensammlung.
Berlin, 29. Januar. Bedingte Begnadigung. Dem Reichstag ist nunmehr die angekündigte Denkschrift über die bedingte Begnadigung zugegangen. Die Denkschrift enthält die einschlagenden Bestimmungen, die in den einzelnen größeren Staaten des Reiches erlassen sind, ferner die zahlenmäßigen Ergebnisse, zu welchen die Anwendung dieser Vorschriften geführt hat, und ein kurzes Resümee, das dies Zahlenmaterial beleuchtet.
— Flottenverein. Unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Adickes fand gestern in Frankfurt a. M. eine große Versammlung statt, in welcher einstimmig beschlossen wurde, ein Komitee des Deutschen Flotten-Vereins für Frankfurt a. M. und Umgegend zu bilden. Au den Kaiser wurde ein Huldigungstelegramm abgesandt und von der Bildung des Komitees Mitteilung gemacht.
— Selbstfahrer im Heere. Die Fortschritte, welche die Technik im Bau automobiler Fahrzeuge, oder, wie es jetzt dienstlich heißt, „Selbstfahrer" gemacht hat, legen der Militärverwaltung die Verpflichtung auf, in Versuche einzutreten, die diese Erfindung für den Nachschub an Verpflegungs- mitteln für die Armee und den Munitionsersatz der Truppen im Felde durch den Bau geeigneter Selbstfahrer verwerten. Der Reichsmilitäretat enthält eine entsprechende Forderung von 100000 Mk. für jene Versuche. Die Privatindustrie hat bereits Konstruktionen aufzuweisen, welche Lasten zu 5000 Kgr. zu befördern vermögen, und bei Gelegenheit der Kaisermanöver 1898 in Westfalen war ein solches Fahrzeug mit Benzinmotor im Dienst der Intendantur zum Transport von Verpflegungsmitteln von und nach den Magazinen thätig. Im Allgemeinen hat dieser Selbstfahrer in seinen Leistungen auch befriedigt. Da jedoch einmal eine Explosion vorgekommen ist, hat sich die Militärverwaltung entschlossen, von solchen Motoren abzusehen.
Braunschweig, 30. Januar. Beim Abtragen des sogen. Apfelberges wurden, wie die „Braunschweiger N. Nachr." melden, heute in Wolfenbüttel drei Arbeiter durch herabstürzende Erdmassen verschüttet. Als man die Verunglückten wieder zu Tage brachte, waren sie bereits tot.
Ausland.
Wien, 30. Januar. Der österreichische Verein der Friedensfreunde veröffentlicht einen Aufruf an die Bevölkerung, in welchem dieselbe ersucht wird, die Friedensaktion des Zaren aufs kräftigste zu unterstützen.
Wien, 30. Januar. Einer Deputation der Vorsteher der gesamten Buchdrucker Oesterreichs gab der Finanzminister die Erklärung ab, daß die Aufhebung des Zei- tungs- und Kalender-Stempels in absehbarer Zeit nicht zu erwarten sei.
Paris, 30. Januar. In der heutigen Kammersitzung ergriff der Justizminister das Wort und erklärte, daß er beauftragt sei, einen Gesetzentwurf über Abänderung des Artikels 445 des Kriminal-Gesetzbuchs dem Hause zu unterbreiten. Er fordere die Ueberweisung dieses Gesetzentwurfes an die Kommission, welche bereits über ähnliche Vorschläge beraten hat. Der Justizminister wurde durch den Ruf „Verlesung" unterbrochen. Er fügte sich dieser Aufforderung und verlas die Begründung des Gesetzentwurfs, welche von der Kammer mit Stillschweigen angehört wurde. In der Begründung heißt es: Der ganze Entwurf sei nicht ein Gesetz für den Augenblick, sondern als ein Gesetz, welches als notwendig erachtet wurde, von der Regierung beschlossen worden, um die Ruhe des Landes wiederherzustellen. (Im Centrum Beifall, auf der äußersten Linken Protestrufe.) Der Justizminister erklärte nun, er hoffe, daß das Gesetz dem Lande die Ruhe wiedergeben werde und forderte die Kammer auf, den Gesetzentwurf einer Kommission zu überweisen.
Paris, 30. Januar. Die>Gruppe der Progressisten und Radikalen hat heute Mittag in einer Versammlung beschlossen, den Gesetzentwurf der Regierung betreffend Ueberweisung des Urteilsspruches an die vereinigten drei Straf-
im ganzen Großherzogtum ein Recht an den Sachen, welche von einer Person, die in der Anstalt bis zum Tode unentgeltlich verpflegt worden ist, zum Zwecke des Gebrauches in der Anstalt eingebracht worden sind; die Anstalt wird sogleich mit dem Tode der Person Eigentümerin der Sachen. Es soll hierdurch die Anstalt einen Ersatz für ihre Aufwendungen erhalten und zugleich vor chikanösen Ansprüchen der Erben geschützt werden.
Was die Testamente betrifft, so sollen nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch die vor einem Richter, Notar oder Vorsteher eines Ortsgerichtes aufgenommenen Testamente in besondere amtliche Verwahrung gebracht werden. Dasselbe gilt für die über einen Erbvertrag errichtete Urkunde, sofern die Parteien nicht das Gegenteil verlangen, und für das eigenhändige, privatschriftliche Testament, wenn der Eblasser die Verwahrung ausdrücklich wünscht Für alle diese Fälle wird in Hessen als Hinterlegungsstelle das Amtsgericht vorgeschrieben, in deffen Bezirk der Erblasser zurzeit der Testamentserrichtung wohnt. Es könnte nun leicht vorkommen, daß wegen Auswanderung des Erblassers oder aus einem sonstigen Grunde das Amtsgericht von seinem Tode keine Kenntnis erhält und das Testament infolgedessen uneröffnet bleibt. Um dies zu verhüten, wird das Testament von amtswegen eröffnet, wenn 54 Jahre seit seiner Hinterlegung verstrichen sind, und dem Gericht nicht bekannt ist, daß der Erblasser noch lebt.
kammern des Kaffationshofes mit großer Majorität anzunehmen. In einer anderen Vereinigung der Gruppe der radikalen Linken, der äußersten Linken und der Sozialisten, unter dem Vorsitz des Abgeordneten Ricard, ist der Beschluß gefaßt worden, gegen die sofortige Diskussion des Gesetzentwurfs Stellung zu nehmen und die Regierung aufzufordern, den Gesetzentwurf der jetzt bestehenden Kommission zu überweisen. Schließlich wurde jedoch auf Vorschlag des Abgeordneten Millerand entschieden, die Kammer aufzufordern, im Falle sie eine Spezial-Kommission ernennen wolle, die Veröffentlichung der ganzen Untersuchung des Zwischenfalles Beaurepaire-Bard im Amtsblatt erscheinen zu lassen, bevor die Ueberweisung an die Spezial-Kommission erfolgen soll.
Spanien. Zur inneren Lage wird berichtet: Die Kortes werden am 20. Februar zusammentreten. Die Regierung wird wegen der Abtretung der Philippinen einen Jndemnitätsantrag einbringen, Sagasta sodann der Königin- Regentin die Vertrauensfrage stellen. — Der „Reforma" zufolge sei davon die Rede, das Kabinett durch Persönlichkeiten aus den Gruppen Gamazos und Montero Rios zu stärken.
Amerika. Eineneue Enthüllung aus dem spa ni sch- amerikanisch en Kriege hat der frühere amerikanische Gesandte in Madrid, Woodford, soeben geliefert. In einer am Sonnabend im „Army and Navy Klub" zu Washington gehaltenen Rede sagte er: „Als die „Maine" in Havanna in die Luft flog, war weder an Bord der amerikanischen Kriegsschiffe noch in den Kriegsniederlagen Pulver genug, um mit jedem Geschütz zwei Schüsse abfeuern zu können. Er, der Redner, wurde daher beauftragt, alle Mittel anzuwenden, um einen Bruch zwei Monate lang zu verzögern; doch würde er dies nicht möglich gemacht haben, ohne die unwandelbare loyale Freundschaft Englands, dessen Vertreter in Madrid eine europäische Koalition gegen Amerika verhinderte. — lieber den Zustand des amerikanischen Heerwesens zu Beginn des Krieges wirft jenes Eingeständnis ein ebenso bezeichnendes Licht, wie die Aufdeckung der Verpflegungsmängel, der soeben der Generalkommissar Eagan mittels eines auf Dienstentlassung lautenden kriegsgerichtlichen Urteils zum Opfer gefallen ist. Noch hübscher ist die mit der Fabel von einer europäischen Koalition verbundene Enthüllung, daß Amerika von vornherein den Krieg gewollt habe und seine vorgegebene Friedensliebe demnach nur Gaukelspiel zur Ermöglichung besserer Kriegsrüstungen gewesen sei.
Males und Provinzielles.
Gießen, den 31. Januar 1899.
•• Von der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht, am 25. Januar den ordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Landesuniversität, Dr. Otto Wiener, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 31. März 1899 ab, zu entlassen.
•* Aus dem Gerichtsdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 28. Jan. den Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Ortenberg Heinrich Gi ller zum Oberamtsrichter bei dem Amtsgericht Lich, die Gerichtsassessoren Dr. Karl Fuhr aus Gießen und Otto v. Pfister aus Darmstadt zu Amtsrichtern bei dem Amtsgericht Ortenberg, den Gerichtsassessor Rudolf Sell- heim aus Friedberg zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Nidda, und den Gerichtsassessor Dr. Julius Friedrich aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Büdingen — sämtlich mit Wirkung vom 1. Februar l. I. — zu ernennen, am 28. Januar den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ortenberg Karl Herpel auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. Februar 1899, seines Dienstes zu entlassen.
** Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten» Versammlung Donnerstag den 2. Februar 1899, nachmittags 4 Uhr pünktlich: 1. Gesuch des Martin Abermann um Erlaubnis zur Errichtung eines Ziegelbrennerhäuschens auf seinem Grundstück am Wismarer Weg. 2. Gesuch des Louis Seuling um Erlaubnis zum Bauen von 10 Wohnhäusern auf seinem Grundstück zwischen Moltke- straße und Steinweg; hier: Dispens. 3. Baugesuch des Johannes Hirz für den Seltersweg; hier: Dispens. 4. Baugesuch des Graveurs K. Schwan für die Mäusburg; hier: Dispens. 5. Baugesuch des Julius Nattmann für die Diez- straße; hier: Fluchtlinie für die letztere. 6. Gesuch des katholischen Kirchenvorstandes um Abtretung städischen Geländes an der Liebigstraße. 7. Anlage erhöhter Trottoirs pro 1899/1900. 8. Vorlage der Rechnung des Realgymnasiums und der Realschule pro 1897/98. 9. Der Voranschlag des Realgymnasiums und der Realschule pro 1899/1900. 10. Errichtung weiterer Klassen an der Volksschule. 11. Den Unterricht der Stotterer in der Volksschule. 12. Gesuch des Wilhelm Ullrich um Erlaubnis zum Branntweinverkauf über die Straße im Hause Tiefenweg 6. 13. Gesuch des L. Thiele um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Ludwigsplatz 15.
•• Stadttheater. Es wird den Lesern unseres Blattes erwünscht sein, näheres über den schnell beliebt gewordenen ersten Heldendarsteller unseres Stadttheaters, Herrn Hubert Dietzsch, welcher am Mittwoch als Uriel Acosta seinen Ehrenabend begeht, zu erfahren. Herr Hubert Dietzsch wurde am 2. Juli 1875 als Sohn des praktischen Arztes Dr. Dietzsch geboren, absolvierte das Gymnasium seiner Vaterstadt, und ward darauf Schüler des königlichen Hofschauspielers Jacobi in Staffel. Er diente sozusagen von der Pike auf, wirkte ein halbes Jahr lang an einer Schmiere, wurde dann für das zweite halbe Jahr nach Frankfurt a. d. O. engagiert, und widmete sich in diesem Winter mit hervorragendem Erfolge an der Bühne unseres Stadttheaters dem ersten Heldenfache. Die allgemeine große Beliebtheit, deren sich Herr Dietzsch durch sein ernstes
Streben mit ungewöhnlichen Anlagen verbindendes Auftreten hier erfreut, lassen es unnötig erscheinen, für seinen Ehrenabend unter den Theaterfreunden noch besonders Stimmung zu machen, und wir dürfen wohl auch ohnedies dem ge- j schätzten Benefizianten ein volles Haus verheißen. Herr Dietzsch ist vorläufig für ein ehrenvolles Gastspiel nach Nürnberg gewonnen. Wir wünschen ihm auf seiner Künstlerlaufbahn weiterhin glänzende Erfolge, und werden uns freuen, ihn seinerzeit als ausgereiften Künstler gelegentlich hier wieder in Gastrollen begrüßen zu dürfen.
** Konzert-Verein. Es haben sich beim Besuch der Ausführungen des Konzert-Vereins erhebliche Uebelstände herausgestellt, die zumal beim Wittich-Konzert gradezu zu Kalamitäten geführt haben. Da nun das nächsten Sonntag stattfindende Wülln er-Konzert einen ähnlichen Andrang voraussetzen läßt, so hält es der Vorstand des Konzert-Vereins für feine Pflicht, die Mitglieder dringend zu bitten, nicht erst in letzter Minute oder gar noch später jU kommen. Die Garderobiere und die Kontroleure sind nicht im stände einen plötzlichen Andrang zu bewältigen auch der, jedem Besucher im Saale zugemessene Raum ist o knapp, daß ein Aufsuchen der Sperrsitze en mässe gradezu zum Chaos führen muß. Die Konzerte müssen lünklich um 5 Uhr beginnen, später kommende können des- ialb dem Vorstände keine Vorwürfe machen, wenn sie, für )ie Folge den ersten Teil des Konzertes hinter geschloffenen Thüren abwarten müssen. Ebenfalls ist dringend darum gebeten, die Billets beim Eintritt bereit zu halten, und zwar gütige; Theaterkarten, Garderobemarken rc., wie solche vorgewiesen sind, werden von den Kontroleuren unter keiner Bedingung respektiert werden. Ernste Beschwerden sind seitens )er Mitglieder erhoben worden, daß auf der Galerie, die lekanntlich unnummerierte Plätze enthält, gleich nach der Eröffnung des Saales Plätze für Späterkommende reserviert und rücksichtslos behauptet werden. Das ist vollkommen unerlaubt; niemand hat das Recht einen weiteren Platz, als er selbst einnimmt, für sich oder andere zu beanspruchen, eder nicht besetzte Platz ist als frei zu betrachten; eventl. )ie Hilfe des anwesenden Vorstandsmitgliedes anzurufen. Im Interesse eines ungetrübten Genusses für alle hofft der Vorstand, daß jeder gern den gegebenen Anregungen zu- timmend sich verhalten wird. —r.
* * Militärisches. Dem neuen (18.) Armeekorps werden auch die Großh. Hessischen Truppen einverleibt. Die Infanterie-Regimenter des 18. Armeekorps erhalten )Iauc Achselklappen mit roten Regimentsnummern, doch rehalten die vier alten hessischen Regimenter (Nr. 115 )is 118) ihre bisherigen Farben bei. Dem neuen Armeekorps werden außerdem angehören die Jnfanterie-Regimenter Nr. 80, 81, 87, 88, 166 und 168, die hessischen Dragoner- Regimenter Nr. 23 und 24, das 6. Ulanen- und das 13. Husaren- Regiment, das 25. Train-Bataillon, das 25. und 27. Feld- artillerie-Negiment.
* * Winterfest der G. R. G. Wanderer. Am Samstag Abend begingen die „Wanderer, G. R. G." in Steins Saalbau unter Beteiligung zahlreicher Gäste ihr diesjährige- Winterfest. Ein besonderes Ereignis bei dem Fest war die Ernennung des Brauereibesitzers GeorgBichler zum Ehrenmitglied der „Wanderer". Leider war Herr Bichler verhindert, am Fest teilzunehmen. Demselben wird nach seiner Rückkehr aus der Schweiz das von Maler Fritz gemalte Ehrendiplom überreicht werden. Der Glanzpunkt des Abends war ein vom 1. Fahrwart der „Wanderer", Wilh. Hamel, eingeübter, unter Führung des Herrenfahrers Ludw. Opel vorgeführter Reigen, der zweimal, und zwar zuerst im Sport-Kostüm und dann in Balltoilette, von acht Herren gefahren wurde.
* * Der Eisenbahnetat sieht u. a. für den Bezirk der Eisenbahndirektion Fr ankf ur t a. M. folgende Forderungen vor: Erweiterung der Hauptwerkstätte in Betzdorf (290,000), letzte Rate 90,000 Mk., Erweiterung des Bahnhofes Betzdorf (1,900,000), fernere Rate 150,000 Mk., Erweiterung der Bahnhofsanlagen in Wiesbaden (10,900,000), fernere Rate 2,000,000 Mk., Erweiterung der Werkstättenanlagen in Frankfurt a. M. (1,365,000), erste Rate 300,000 Mk., Erweiterung des Bahnhofes Oberursel (250,000), erste Rate 150,000 Mk., desgleichen Gießen (3,550,000), erste Rate 800,000 Mk.)
• * Bei der neuen Steuerreform ist das zurzeit höchste Einkommen im Großherzogtum Hessen auf 1,353,000 bis 1,354,000 Mk. per Jahr angegeben. Dasselbe ist vermutlich in Worms zu suchen und zu finden. Interessant ist dabei die Thatsache, daß dieses größte hessische Einkommen zirka 100,000 Mk. mehr als die Großherzogliche Civilliste beträgt.
* • Trutwild. Die Großherzogliche Regierung beabsichtigt, für das amerikanische Trutwild, welches in letzter Zeit vielfach in Hessen ausgesetzt worden ist, demnächst eine Schonzeit einzuführen. Das Wild hat sich als nützlich für den Wald erwiesen.
Alsfeld, 29. Januar. Der 40. Geburtstag Kaiser Wilhelms II. würbe hier durch verschiedene festliche Veranstaltungen begangen. Bereits am Donnerstag Mittag wurde seitens der Großh Realschule eine Vorfeier im „Deutschen Kaiser" abgebalten, deren Verlauf als wohlgelungen bezeichnet werden muß. Im „Gasthaus zur Krone" fand das übliche Festessen statt. Herr KrciSrat Dr. Melior würdigte di Bedeutung dieses Freudentages für unser Volk in einem Toast» der in ein Hoch auf Se. Majestät auskiang, das bei der Versammlung begeisterte Aufnahme fand. — Die Mitglieder des Veteranen- und Kriegervereins hatten sich im großen Saale des „Deutschen Kaisers", der im Festgewand prangte, versammelt. In herzlichen Begrüßungsworten wandte sich der Vereins vorfitzende, Herr Gg Kurtz fr., an die zahlreich Er» schienenrn beiderlei Geschlechts, dabei der besonderen Veranlassung gedenkend, welche die Veteranen- und KriegervereiriS* Mitglieder heute in fester Treue zum obersten Kriegsherrn
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