hie Sitze einet absolut freien und unabhängigen Wissenschaft zu verehren, und fie besürchten, daß das Vorgehen gegen Delbrück eine syuptomati'che Bedeutung hat, und anzeigt, Laß die preußische Regierung mit der liberalen Tradition gebrochen, und den Universitäten gegenüber eine Politik ein« zuschlagen beabsichtigt, die. fie ohne Zweifel bei großen, ja einzig dastehenden Ansehens, das fie auch im ganzen Ausland genießen, schnell berauben würden. Ein hirfiger Gelehrter, der mit deutschen Profefforenkreiseu in engem Verkehre steht, versichert mir, daß die deutschen Profefforeu längst auf einen reactionäreu Angriff Seitens der preußischen Regierung gefaßt waren, und er erzählte mir, einer der angesehensten deutschen Profefforeu habe ihm liefet Lage geschrieben : „Das Jüngste, was man den Universitäten bietet, haben Tie wohl schon gehört, Profeffor Delbrück in Dis- clplinaruatersachang gezogen und diese Untersuchung als Hrupt- und Staatsaetion angekündigt im „Staatsanzeiger", weil er die Ausweisungen von Dänen aus Nordschl'Swig nicht loben wollte. Das Ziel, nach dem der neue Kurs hin- lenkt, ist offenbar: der Profeffor reiner Staatsbeamter, der nützliche und löbliche Erfindungen und Gedanken producirt, aber nur von höchster Stelle approbirte." Man wird vielleicht sagen, die ganze Sache ist eine rein interne preußische Angelegenheit, die das Ausland nichts angeht; das wäre aber doch eine engherzige Auffassung, gerade wo es fich um Universitäten handelt. Die deutschen UaiverfitSteu find, wie die Wissenschaft selbst, ein Segen nicht nur für Deutschland, sondern für die ganze Menschheit, und man kann es dem AnSlaud daher nicht verdenken, wenn es fich über eine Sache aufregt, in der es eine ernste Bedrohung derselben erblickt. WaS England speciell anbetrifft, so gehört das Vorgehen gegen Delbrück zu den Dingen, die man hier einfach gar nicht verstehen kann und die anmutheu wie Nachrichten aus Peckiug. Keinem englischen Politiker würde es, wie die „Ximet" mit Recht sagt, im Schlaf einfallen, in Worten, wie fie Profeffor Delbrück gebraucht hat, eine Gefahr für den Staat zu sehen, und keiner wäre so thöricht, in einer solchen Sache die öffentliche Meinung gerade der gebildeten Kreise heraulzufordern.
CocoUs Htird provinzielles.
G. Großeu-Lindeu, 29. Dicember. Auch in diesem Jahre haben wir für eine reiche Weihnachtlgabe von 200 Mk. zu danken, die uns für nnsre Kleinkiuderschule von der Firma C. W. v. Fernie durch deren Vertreter, Herrn Director Patcoe in Gießen, zugegangen ist. Die vielfachen, auch bei andern Gelegenheiten feit vielen Jahren erfolgten gemeinnützigen Be- thätigungeu ehren die edlen Geber, und haben der Firma in den umliegenden Orten eine große Beliebtheit verschafft. Der Gabe für den Filialort Klein-Linden ist bereit! in diesem Blatte Erwähnung geschehen. Es sei serner auch des Geschenks von 100 Mk. gedacht, dal vor kurzer Zeit letzterer Gemeinde von der Firma Baetcke in Hamburg, die dorten feit einem Jahre eine Ligarrcvfilialfabrik eingerichtet hat, zu gemeinnützigen Zwecken gespendet worden ist, was in der Ge« neinbe allgemein anerkannt wirb.
+ Glashütten (Kreis Schotten), 29. December. Die von bet Gegenpartei bei bet bet kürzlichen Bürgermeisterwahl dahier all Sieger hervorgegangenen Adolf Stöhr gegen deffen Bestätigung erhobene Reclamatiou ist von dem Kreil« aulschuß als unbegründet verworfen worden.
Laubach, 25. December. Eine unangenehme Seeue, welche die Gemüther der hiefigen Bevölkerung sehr aufregt,
spielte sich am letztverfloff.'nen Sonntag in hiefiger Kirche ab. Der amtierende Geistliche, Herr Pfarrer Nebel wurde durch fortgesetzten Lärm, der auf der Tribüne der Kirche durch einige halbwüchsige Burschen gemacht wurde, so empfindlich gestört, daß er in der Rede eiuhalteu muhte. Gerichtliche Anzeige ist bereits erfolgt. Von grober Unbotwäßigkeit zeigt der Umstand, daß dem genannten Pfarrer schon wiederholt die Fensterscheiben eingeworfen wurden.
Hungen, 29. December. Bei der gestrigen Wahl eines Mitgliedes des Kreistages wurden 20 Stimmen abgegeben, wovon auf H?rrn Bürgermeister Buttrou Hungen 15 und auf Herrn Bürgermeister Kock-Villingen 5 fielen.
□ Aus dem Ohmthal, 29. December. Der vorgestrige dritte Weihaachtsfetertag gehört in unserer Gegend dem Wechsel des Gesindes. Allerdings haben Knecht und Magd, die aus ihrem seitherigen Dienste scheiden wollen, ihre Herrschaft schon vor einem viertel Jahr davon in Rennt» niß gesetzt, damit diese fich rechtzeitig nach Ersatz umzuthuu vermag, aber der wirkliche Dienstwechsel geschieht eben in der Regel am dritten Weihnachtsfeiertag. Die Kameraden eines aus- oder eingehenden Knechtes und die Freundinnen einer den Dienst wechselnden Magd begleiten diese unter Gesang in den neuen Dienst. So war es seit alter Zeit und so ist es auch heute noch trotz so vielem Wechsel der Sitten im Laufe der Zeit. Hat fich so die Art und Weise des Dienstwechsels erhalten, so hat fich der Dienstlohn im Laufe der Zeit ganz ungemein geändert. Wie alle Löhne, so find auch diejenigen für Knecht und Magd bedenteud in die Höhe gegangen. Da meist daS tüchtige Gesinde den ganzen Jahres- lohn bis zu Weihnachten stehen läßt, so kostet el den Dienst« Herrn auf Weihnachten eine recht respektable Summe. Diese Summe spielt im laudwirthschaftlichen Betrieb eine Hauptrolle, beläuft fich doch der Jahreslohn für einen tüchtigen Knecht und desgleichen Magd auf ea. 500 bis 550 Mark zusammen. Bor drei Jahrzehnten betrug diese Summe noch kaum ein Drittel davon. Trotz dieser hohen, den Anforderungen der modernen Zeit entsprechenden Löhne hält eS aber auf dem Lande schwer, rechtes Befinde zu bekommen. Die Burschen gehen nach Westfalen, die Mädchen nach den Städten. Namentlich ist eS Frankfurt a. M., das viele Mädchen, die sonst auf dem Laude dienten, anzieht. Der leichtere Dienst, das beffere Leben und manche» Andere find hier die Triebfedern. Der Zug aber der männlichen Arbeits« krafte nach dem Laude der rothen Erde ist der außerordentlch hohe Verdienst, der dort guten Arbeitern gegeben wird. Uns find Beispiele bekannt, bei denen Männer nach Abzug ihres Verbrauches ihren Familien monatlich einen Nettoverdienst von 90 Mark zuschtcken. Dal macht für dal Jahr einen Reinverdienst von ca. 1000 Mark. Allerdingi setzt eine solche Berdienstsumme höchst anspruchslose, bescheidene und fleißige Arbeiter Voraul, wie fie fich auf dem Lande noch allzeit finden. Wer aber draußen den »Geschwollenen" spielt, bet erübrigt auch von bitten hohen Löhnen wenig ober gar nicht».
Offenbach, 26. December. In bet letzten öffentlichen Stadtverordnetensitzung wurde der wiederholt verhandelte Antrag Ulrich auf zeitweilige Aufhebung der Verbrauchssteuer für Fleisch usw. mit dem Zusatz angenommen, daß da» Octroi wieder in Kraft treten solle, sobald der Preil für da» Ochsenfleisch auf 70 Pfennig heruntergegangen sei.
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* Berlin, 29. December. Die im Kunstgewerbemuseum auSgest.üteu Geschenke bei Sult anl erregen die Aufmerksamkeit in hohem Grade, vor Allem der Riesenteppich mit seiner G-öße und Herstellungsart. Der Teppich ist in der großherrlichrn Fabrik von Hereke gefertigt, und zwar i« genauer Bestimmung für dal königliche Schloß in Berlin» Die Technik ist die Knüpfarbeit- jeder Farbenfl ck besteht aus einem dicken Wollenfaden, der mit der Hand in den Grund eingeknüpft wird, sodaß die beiden Knoteneuden all Büschel in die HöLe stehen. Um diel herzustellen, werden Schnüre aul festem Garn al» Kettenfäden senkrecht aofgespannt. Für diesen Teppich mußten auf die Brette von 10,70 Meter nicht weniger al» 6848 Kettfäden neben einander gelegt werde«,, jr zwei find durch einen Knoten vereinigt. Bor dieser Kette kauern, dicht anneinauder gedrängt, die arbeitenden Mädchen. Sobald eine Reihe von Knoten, hier also 3424, fertig ist, werden Schußfäden aul festem Garn durch die ganze Breite geworfen und festgeschlagen, dann kommt die nächste Reihe der Knoten und so weiter bil zur Vollendung. Bei dieft» Teppich find in der Länge nicht weniger oll 4262 Knoten«.- El ist ohne Weiteres klar, daß, wenn die Rethen gleichmäßig werden solle», die höchste Gleichmäßigkeit in Material und Arbeit unerläßlich ist. Um hier dal richtige Berhältniß in der Dicke der Fäden, Schußfäden, Kettfäden und Wollfäden, zu finden, bedarf el der sichersten Beherrschung del Material! und strengster Schulung der Arbeiterinnen bet nnabläsfiger Controle, sonst wird der Teppich schief im Muster und wirfv Falten. In diesem Riesenstück find 14 593088 Wollknoten, von denen also über 29 Millionen Fadenenden, in die Höhr stehend, dal Muster bilden, und dabei ist dal Ganze vo« untadelhafter Genauigkeit jeder Linie in Länge und Breite.
♦ ein wilder Kampf um die BilmarckMemoiren tobt in Chicago und Milwaukee. Die deutschen Redakteure find anetnandergerathen, uud eS regnet Schmeichelnamen. Auldrücke wie tappg, dummer Wanzerich und krummer, unverschämter Kaffer fliegen in der Luft herum. Die „Germania" in Milwaukee und die »Freie Preffe" in Chicago hatten dal alleinige Recht der Veröffentlichung einiger aul dem Zusammenhang geriffener Abschnitte aul den BiSmarck-Memoireu erworben. Der „Milwaukee Herold", wie viele Tausende durch die Voranzeigen zu der Annahme verleitet, eS handle fich dabei, wenn nicht um das ganze Werk, so doch um eines werthvollen Auszug, wollte seine Leser auch damit beglücken. Da dal Recht der Biröffenilichnng für Milwaukee vergebe« war, kaufte er durch einen Zrituugsverschleiß genug Nummern der Chicagoer „Freien Preffe" und legte fie seiner Sonntags- Ausgabe bei. Dadurch büßte die „Germania" den Vorzug ein, das einzige Blatt in Milwaukee zu sein, das die werthvolle Beilage hatte. Sie erhob ein Wehgeschrei und drohte, die „Freie Preffe" auf Schadenersatz zu verklagen. Letzteres Blatt rächte fich, indem es den Herausgeber der „Germania" einen krummen Kaffer nannte. Da! Beste dabei ist, daß die „Freie Presse" in ihrem Aerger die Katze aus dem Sack läßt und indirekt zugibt, daß fie bei der Geschichte jämmerlich übers Ohr gehauen worden ist. Sie schimpft nun auch ganz entsetzlich über den Mann, von dem fie den Anszug gekauft hat. Niemand weiß, wohin die Sache noch führen wird-. Milwaukee und Chicago liegen so dicht beieinander, daß man das Schrecklichste erwarten kann, wenn die Herausgeber der feindlichen Blätter zusammentreffen.
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„Geh noch nicht von mir," flehte er. „Noch ein Jahr wenigstens bleibe bei mir I Ich will wieder mit Dir jubeln und «einen! Ich will wieder mit Dir durch Wald und Flur schweifen! Ich will wieder mit Dir auf Berge! Höhen schweben — wieder mit Dir mich in des Walde! Tiefe bergen. Bleibe noch bei mir — mir graut vor dem Alleinsein!"
„Umsonst suchst Du mich zu halten, wenn Dein Herz nicht wieder mit mir fühlt — wenn Dein Herz fich nicht wieder der Menschheit, dem Leben zuwendet — wenn Du Niemanden besitzest, den Du liebst, für den Du sorgst und arbeitest. — Lebe wohl auf ewig!"
Es schien dunkel um ihn zu werden — draußen waren die letzten Schläge der Uhr verhallt und vorn Thurm herab schwebten jetzt die ernsten Klänge eines Chorals in tiefen, «eichen Posaunentönen herab.
Er schlug die Hände vor das Antlitz und saß heftig athmeud da.
Wie lange — er wußte es nicht. — Die Posaunentöne waren verhallt — tiefe Stille ringsum — da pochte es schüchtern au die Zimmerthür und erschreckt fuhr er empor.
Mit großen, bangen Augen sah er fich in dem stillen Zimmer um. Die Lampe allein warf einen Hellen Schein auf die Papiere des Schreibtisches, aber ihr Schein ward vou der Dunkelheit des großen Raume! aufgesogen und schwarze Schatten schienen fich heranzuwälzeu.
Noch einmal pochte el. Dal war keine Geisterhand. Er kannte diese! leise, schüchterne, bittende Pochen. — Er sprang auf.
„Herein!"
Die Thür öffnete fich, und ein junge! Mädchen trat ein. Eta duftige! weiße! Kleid umhüllte die schlanke, ja biegsame Gestalt- goldene Locken umgaben da! reizende Oval de! Gesichtchen!- die Wangen erglühten und um die Lippen spielte ein verlegene! Lächeln, während die blauen Augen ihn schrn und bittend anblickten.
Er fuhr zurück. Da! Bild seiner Jugend stand vor ihm!
„Verzeihen Sie, Herr Doctor," sagte dal junge Mädchen, „wenn ich noch störe . . . ."
„Sie hier, Fräulein Cläre?!"
„Wir hörten, daß Sie noch wach waren," fuhr da!
I junge Mädchen schüchtern fort, „und da wir so vergnügt zusammen find, so meinte Papa, ob Sie nicht auch noch eine Stunde herüberkommen wollten."
„Sie haben Gesellschaft . . . ."
„Ja — aber nur einige gute Freunde unb Freundinnen. Wir sind so vergnügt gewesen — und — und — Sie find so allein — heute in der Sylvesternacht — unser Lachen unb Planbern hat Sie gewiß in Ihrer Arbeit gestört — aber einmal sollten Sie fich doch von Ihrer Arbeit lolreihen, Herr Doctor — el ist ja heute Sylvester — da muß man doch fröhlich und vergnügt fein unb bankbar gegen den lieben Gott, daß dal alte Jahr glücklich gewesen . . ."
Wieder setzte der Posaunenchor auf dem Kirchthurm ein mit der Melodie de! alten Kirchenliedes:
„Bi! hierher hat mich Gott gebracht
Durch feine große Güte —
Bis hierher hat er mich bewacht — Bis hierher mich gehütet . . .
Die Thränen traten ihm in die Angen. War el ein letzter Gruß seiner entschwindenden Jugend — war el ein letztes Zeichen, daß fie ihm diese! junge Mädchen sandte?
Wie schön, wie lieblich stand fie vor ihm? Wie oft hatte er in den Jahren, wo er bei ihren Eltern wohnte, fie gesehen — achtlos und gleichgültig! — Zur lieblichen Jungfrau hatte er fic herauwachseu sehen — ein Abbild seiner entschwindenden Jugend.
I Und mit einem Male kam eine heiße Sehnsucht über ihn und sein Herz ward wieder jung unb fühlte auf! Nene bie Lust unb den Schmerz der Jugend. Da stand fie ja vor ihm — feine Jugend! Leibhaftig — mit goldenen Locken unb lachenbeu Lippen unb lenchtenbeu Augen! Wenn fie bei ihm blieb, o bann warb auch er wteber jung, daun blieb er immer unb immer jung, wenn auch feine braunen Locken schneeweiß sein Haupt umflatterten.
„Fräulein Cläre," sprach er mit seltsam tiefer, bebender Stimme, „Sie haben au mich gedacht — ach, ich danke Ihnen von ganzem Herzen. So bin ich doch noch nicht ganz allein auf der Welt — so habe ich doch noch ein Wesen, da! an mich denkt unb an dal ich denken bars!"
Cläre senkte erröthend da! Auge.
„Wir haben Sie doch schon oft aufgefordert, an unseren kleinen Gesellschaften theilzuuehmeu, aber Sie hatten ja ulemall Zett —"
Er lachte auf — glücklich unb froh, wie er in seine« jungen Jahren gelacht.
„Ach, welche Thorheit! — Keine Zeit zu haben für ba! Glück unb bie Freude bei Lebens! — Denken Sie fich, Cläre, ich glaubte, ich sei zu alt, um fröhlich sein zu können."
„Zu alt?"
Ein schelmisch lächelnder Blick traf ihn, unter dem sei« Herz erzitterte.
Er trat zu ihr und ergriff ihre Hand. „Sie hatten mich nicht für zu alt, um glücklich fein und glücklich machen zu können, Cläre?"
„Wie Sie nur fo sprechen können . . ."
Fester umschloß feine Hand die ihrige, bie fich gar keine Mühe gab, fich zu befreien, sondern fich wie ein gefangenes Bögelchen in feine Hände schmiegte.
„Und nicht zu alt, Cläre, um Liebe empfinden — Liebe erwecken zu können? —"
„Herr Doctor —"
„Sprich, Cläre--vou Deinem Wort hängt «ehr
als das Leben für mich ab. Glaubst Du an meine Siebe — unb glaubst Du, mich wieder lieb haben za können, Cläre?" —
Er hatte fie an fich gezogen und fie lehnte bas Haupt au fein Herz. Dann blickte fie mit feuchtschimmerubem Ange zu ihm empor.
„Ich habe Dich ja schon lauge lieb, Du böser Manu", flüsterte fie.
Unb er jubelte aus — und die entflohene Jugend kehrte zurück und erfüllte sein Herz mit jauchzender Seligkeit. Fest schlang er den Arm um ihre schlanke Gestalt unb hob ihr Köpfchen empor und küßte ihre warmen, zockenden, jugendlichen Lippen. —
Wieder öffnete fich die Thür.
„Wo bleibst Du, Cläre — Herr Doctor? —"
In der Thür stand der Papa. Doch ehe er weiter sprechen konnte, flog ihm sein Töchterchen in bie Arme und bedeckte seinen Mund mit Stoffen. Und dann drängten die Gäste heran unb es war ein fröhliches Hallo unb Gejauchzt und Gläserklirren — und inmitten de! fröhlichen Tumulte! stand der gelehrte Herr Doctor, er hatte die Jagend zurück- gewonnen und für immer an fich gefesselt.


