Ausgabe 
30.11.1898 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Unbeständiger Wetter J von denen das eine zum eigentlichen Felddienste, d. h. zum ag im Süden vorüber- Transport der Verwundeten vom Schlachtfeld« in die Hofpi-

Voraussichtliche Witterung:

mit zeitweiseu Niederschlägen. Besserung im Süden vorüber-

i

Wahlergebniß mit. fielen auf die Herren:

1447 Stimmen/

Löber, Wilhelm, Bäckermeister,

w

Vortrag. Zu dem am kommenden Mittwoch statt-

aus London, 24. November: Nirgends

denM. N. N."

-

die ihm nichts kostet? Wohl Jedermann, und daß Panorama J von 200 bis 300 Litern Gehalt wird mit sauerstoffreicher

durch eine Gla-glocke ersetzt, die durch zahlreiche Löcher mit

I

i

weise es auch sehr leicht irgend einem Unternehmer Wochenlohn 100 Dollars. Gold suchen will, braucht

wenn sie eS glücklich treffen, zwar viel Geld erwerben können, aber bet der großen Theueruug und bei der ganzen Lebens«

hiesigen Platze durch die Stenographen-Gesellschaft Gabels­berger verkreten ist, hält am Sonntag, den 4. December in Frankfurt a. M. seine Verbandsversammlung ab. Dem uns vorliegenden Programm entnehmen wir, daß Vormittags 10 Uhr die Vorberathungen der einzelnen Bezirks-Ver­einigungen ihren Anfang nehmen, daß Mittags 2 Uhr ein Preis-Wettfchreiben in Abtheilungen von 70, 100, 140,180 und 230 Silben pro Minute abgehalten und um 3 Uhr die Haupt-Versammlung stattfinoen wird. Aus der sehr reichhaltigen Tages-Ordnung sei hervorgehoben die beabsichtigte Gründung eines Büreaus zur Ausübung der stenographischen Praxis, die Errichtung einer Abtheilung für brieflichen Unterricht, sowie die Berathung der Mittel und

Arrs te* AeSt Mr die Jdi

Vor 198 Jahren, am 30. November 1700, schlug Karl XII. mit 8000 Mann Schweden in der Schlacht von Narwa das zehn Mal stärkere Heer der Ruffen und erbeutete 105 Kanonen und anderes Kriegsgeräth. Die Gefangenen jedoch ließ er größtentheils frei. Die edle Mäßigung aber, womit er jeden eigenen Gewinn verschmähte, erwarb ihm die Liebe der Völker.

* Meeresgruud-Photographieu. Aus Paris schreibt man: f Nach fünfjährigen Versuchen ist eS dem Docevtm Boutau au § der naturwissenschaftlichen Facultät gelungen, den MeereS- gründ direct zu photographireu und Ansichten davon [ herzustellen. Zu diesem Zwecke die zum Photographireu in j der Luft gebräuchlichen Apparate zu benutzen, war nicht möglich, da daS Wasser ringedrungen wäre. Er ließ daher j einen vollständig luftdichten Apparat verfertigen und versuchte ! zuerst damit Proben durch uotürlichrs Licht zu erhalten, waS nicht gelang, da die Welle in eines gewissen Tiefe sehr ' wenig Durchsichtigkeit besitzt. Außerdem konnte man nur bei \ ungewöhnlich ruhigem Witter opertren, wrtl die geringste > Bewegung der Oberfläche die Proben durch Grgevströmungeu rrübte. Gute Resultate waren nur durch Momentphotogra- ' phien zu erreichen, zu deren Herstellung Boutan eine Lampe \ mitaufeinanderfolgenden Strahlen" erfand. Eine Tonne

Land, deffen Größe allerdings durch Uebereinkommen begrenzt ist, abzustecken, und wird dann als Besitzer refpectirt. Weiter erläuterte bann der Redner die verschiedenen GewinnungS« arten des Goldes. Der vortrefflich orientirende und unter" haltende Vortrag, der in der MuseumS-Gesellfchaft stattfand, wurde von dem zahlreichen Publikum mit großem Beifall aufgenommen."

* Stadttheater. Morgen Mittwoch den 30. dss. MtS. wird als fünfte BolkSvorstellung LrffingSNathan der Weise" gegeben. Eintrittspreise 40 und 20 Pfg. Nächsten Sonntag 4 Uhr ist Kindervorstellung. Aus­geführt wird das MärchenfpielHänsel und Grethel."

** Kaiser-Panorama. Wer möchte nicht eine Reise machen,

eines der Enden einer Röhr- mündet, deren andere- außer­halb des FaffrS mit einerGummibirne" verbunden ist. Die Lampe wird vor dem Hinuuterlaffen angezündet. Ihre Stabilität erwicS sich als vollkommen in Folge dcS beträcht. lichen Gewichte- de- Luftbehälter-. Unten wird, wenn alle Vorbereitungen zur photographischen Aufnahme getroffen find, die Kautschukbirne mit der Hand gepreßt, dadurch ein Theil de- Magnesiapulver- in die Spiritus flamme gesandt und das Licht sprüht hervor. Dieser magnestsche Blitzstrahl kann nach Belieben erneuert werden, da der Borrath an Oxhgrn auf längere Zeit au-reicht, Boutan hat seit fünf Jahr-n seinen Apparat beständig vervollkommnet. Er Pflegt für seine Operationen die malerischen Stellen aufzusuchen und hat schon eine bemerken-werthe Sammlung von Ansichten de- Meeresgrundes angelegt. Da wird man ja wohl demnächst MeereSgrundanfichtspostkarten bekommen?

* Der Sanitätsdienst in den Vereinigten Staaten. Die Amerikaner haben in dem letzten Kriege auch dem Sanitäts­dienst große Aufmerksamkeit zugewaudt und verschiedene Ber- befferungen einzuführrn versucht. Da- Hospitalcorp- der amerikanischen Bunde-armee zerfällt in zwei Detachement-,

Hehligeustaedt, Ludwig, Commirzirnrath, 1396 Dr. Schäfer, Wilhelm, Laadgrrichr-rath, Dr. med. Fuhr, Ferdinand, Professor, Schiele, Friedrich, Stadtverordneter, Euler, Philipp IV., SägewerkSbefitzer, Hanau, Eduard, Fabrikant, Leib, Heinrich, Schnridrrmeister, Scheel, Richard, Stadtverordneter, Keller, Andrea-, Ort-gericht-mann, Huhu, Loui-, Archittct, Krumm, Eduard, Kaufmann,

Die nächsthöchste Stimmenzahl erhielten: Pirr 679, Redakteur Scheidemann 676.

aurgebeo. Für solche, die sich anschließen, beträgt der übliche Wer auf eigene Gefahr nach sich nur ein bestimmte» Stück

traurig er für Spanien auch auSsallen mag. Gagafta sagte s. Z., die Aufstäode in Euba und auf den Philippinen find eine schmerzliche Urberraschung gewesen." Er wöge verhüten, daß demnächst Spanien durch netteschmerzliche lieber- raschungen" noch schlimmer geprüft wird!

Petersburg, 28. November. Da- Beglaubigungsschreiben für den neuernanvtcn Botschafter in Peking, v. Gier», ist au den Kaiser von China und nicht au die Kaiserin- Wittwe adresfirt. (51 wird de-halb gefordert, daß der Kaiser persönlich den neuen Botschafter empfange.

Türkei. Die Meldung über Errichtung einer türkischen Gesandtschaft beim Baticau wird von derKöln. Volks­zeitung" für unrichtig erklärt- richtig aber sei eS, daß Frank­reich sich von allen Ansprüchen auf ein Protectorat über die katholischen Unterthanen anderer Großmächte zurückgezogen habe.

Afrika. Nach Omdurmaun ist kürzlich dar Gerücht ge­langt, daß der KHalts am 18. November durch Mukkumbo von Gebe! Dahir eine schwere Niederlage bei Shirkeleh er­litten habe. Der Khalif habe zahlreiche Leute verloren und fei in der Richtung auf El Obeid geflohen.

z der Lust de« Fasse», deffrn Rand mit einer Einfassung von , etwa 400 Kilogramm Blei beschwert ist, in Verbindung steht. Unter der Glasglocke befindet sich eine Spirituslampe und j neben dieser eine Metallbüchse mit Magnefiapulver, in die

Eingesandt.

Gieße«, dm 29. November 1898.

Die Gegner des Leipziger VerbandeS gestatten sich demselben auf die Bemerkung in Nummer 280 desGießener Anzeigers" er» gcbenst zu erwidern, daß er klüger gehandelt hätte, über die Angriffe zu schweigen, da doch nur einzig und allein die vorzügliche Geschäfts­ordnung und die vorgeworfenen Unwahrheiten Anlaß dazu gegeben haben. Wenn der Leipziger Verband übrigens feine Aufgabe ge­nügend erfüllt hätte, würden seine fogm. Gegner nicht in den drei Jahren auf 20,000 sngewachsen sein, waö außerdem noch beweist, daß die Forderungen des Deutsch Nat. Handlungsgehilfen-Verbandes, Hamburg keine extreme, sondern den heutigen Verhältnissen ange­messene sind. D. H. V.

in den Neuen Bäueu bietet dazu Gelegenheit. Darum auf ; Luft gefüllt. Der Boden der Tonne ist weggenommen und nach Tyrol! Lassen wir diese neueste Serie Revue pasfiren, ? r ' ' ' r-Li "

entschiedene Gegner nicht gehabt, ihre Namen sanden ficb auf den Stimmzetteln fast aller Gruppen. Nachstehend thetten t wir da» vorläufige, bereit» durch Extrablatt bekannt gegebene -

VEtttsshtSM.

* Stenographischek. Der Stenographen-VerbandGabels- j berget" für Hessen und Nassau, der nach noch nicht 2 jährigem l Bestehen bereits gegen 50 Vereine umfaßt und auch am

Ctcales Hsnd provitt)i<Oe»#

Gießen, 29. November 1898.

Die Etadtverorbnetenwahl, welche feit Wochen da» Interesse der Einwohnerschaft Gießens in Anspruch nahm, hat gestern ftattgefuvden. Da» Ergebwß der rührigen Thätigkeit aller Parteien und Jntereffenteugruppen ist zunächst Wieder­wahl der auSscheidenden sechs Herren Dr. Schäfer, Löber, Schiele, Keller, Scheel und Heyligenstaedt, womit die Wählerschaft in ihrer Mehrheit bekundet, daß genannte Herren bisher zur Zufriedenheit ihre- Ehrenamtes gewaltet. Die neugewählten Stadtvertreter haben wohl au-nahm-lo-

taler bestimmt ist, während dem andern der Dienst in den Hospitälern obliegt. Nach einem von dem Asfistent-General- arzt Col. Forwood ausgearbeiteten Plan wird der Feld- lazarethdienst in vier Linien ober Etappen getheilt. Die erste Linie de» AmbulauzcorpS geht mit der Schlachtlinie der Truppen vor,- zu ihr gehören die Regimentsärzte, Ordon­nanzen und Compagnieträger. In der zweiten 8 nie finden fich die ersten beweglichen Verbandfiatiosrn, die außerhalb der Schußweite Plazirt find und in denen von den Ambulanz- ärztrn dir ersten Notyvkrbände angelegt werden, worauf die Verwundeten mit Hilfe der Ambulanzen des HospitaleorpS nach den in noch weiterer Entfernung errichteten sogenannten fliegenden Lazarethen ober Felbhospitälern gebracht werden. Diese hüben bie dritte Ambulanzetappe. In diesen in Zelten ktablirtenAmbulanzstaiionen" werden die Operationen vor­genommen, die dringend nothwendig erscheinen. Die Ver­wunderen werden sodann in die permanenten Dlvifion-- hospitäler tran-portirt. Bon jeder Compagnie werden vier Mann als Compagnieträger commanbirt, fie fechten in der Schlachtlinie, bi- ihre Dienste benöthigt werden. Für die Verbandstationen werden, ba die Armeewagen, in denen Medicin und Verdandsvorräthe, Instrumente u. f. w. nach- geführt werden, zu schwerfällig find, um die marschirenden Truppen immer ;.u begleiten, Packmaulthiere verwendet, welche daS Nothrrendigste wir sich führen. Es wird ihnen ein Medicinkasten, Pannier genannt, auf den Rücken geschnallt Zwei solcher Kästen bilden aneinandergestellt einen Operation«- ttsch; überdies wird, wenn thnnlich, ein Detachementleichter Ambulanz" au» leichtconstruirten Wagen formirt, daS ohne Schwierigkeit mit der Armee Schritt halten kann. Den Ambulanzabtheilungrn ist auch ein Koch beigegeben, der in einer iwprovifirteu Feldküche Erfrischungen für dir Verwun­deten bereitet. Selbstverständlich hat der Feldambulanz­dienst auch bie sanitären Zustände der Lager zu Üb:rwachrn und zu diesem Zwecke ist 6er RegimentSarzt gleichzeitig bet SanitätSarzr feine» CommandoS. Er wählt den L'gerplatz aus, trifft Anordnungen bezüglich der Reinhaltung und Des- infictrung des Lager» und hat die Controlle Über die Qualität der Nahrungsmittel und der Bekleidung der Truppen. Bei der Invasion in tropischen Gegenden wie Cuba und die Philippinen haben fich die umfaffendsten sanitären Maßregel» von der größten Bedeutung erwiesen.

* Siu neuerDreyfnShandel" wird von Amsterdam aus iu'S Werk gesetzt. Unter dem etwa» vorweg genommenen TitelDreyfuS frei" zeigen Redaction und Verlag eines dortigen Blatte» an, daß e» drei französische Ansichtspost­karten verlegt. Jeder, der diese drei Postkarten bestellt und dafür 1 Mk. 20 Pfg. einsendet, erhält fie von der der TeufelSinsel zunächst gelegenen Postanstalt direct c.n seine Adresse zugesandt und zwar an dem Tage, an welchem Drryfu» die Teufel-insel verläßt.Die Einschiffung DreyfuS'," heißt rS zur Empfehlung des Geschäfte»,steht nach den jüngsten Errigniffrn in Paris fest, und ein Jeder wird gern eine Karte besitze» wollen, welche an jenem historisch denkwürdigen Tage versandt worden ist."

Malitiös. Junger Arzt:Meine Praxis hat fich berrirs verdopvrlt!" Freund:So! Ist denn Dein Patient fo dick geworden?"

so find wir erstaunt und Überrascht zugleich über die außer- ordentlich großartigen wechselvollen Scenerien, die an unserem Äuge vorüberziehen. Diese Anfichten Ic ff en in der That an Schärfe nicht» zu wünschen übrig. Geschmackvolle- Colorit und eine überraschende Naturwahrheit geben Anlaß, daß der Reiz, zu sehen, nicht erlahmt. Die kleinsten Einzelheiten treten in natürlichem Verhältnisse vor das Auge, da» kleinste Moorhälmchen bei BordergrunbeS, ber schmale GebttgSwaflrr- steg, das malerische wackelige Geländer, Wiesenpfade, Curven, sowie auch bae Gestein be» Geivllpsadr» treten mit eben solcher plastischen Deutlichkeit vor da» Ange, al» bie ge­waltigen Formen ber fernen Firnen unb Gletscher deS Hinter­grundes. Wir machen wiederholt unsere Leser auf diese schöne Serie, die noch bi- SamStag Abend au-grstellt bleibt, aufmerksam.

* Wetterbericht. Da» Barometer ist zwar zumeist stark gestiegen, indeß dauert bie Herrschaft be« nieberen Drucke» Über dem größten Theile Europa« fort. Da» DepresfionS- gebiet erstreckt fich al« eine breite Furche von der B.Scaya- See nordwärts gegen da» weiße Meer und enthält zwei Zentren, ba« eine liegt über dem Kattegat, da» zweite über dem Canal. In der Umgebung beider herrscht lebhafte wechselnde Lustbewegung. Auf unserem Gebiete war e» am Morgen ruhig, im Norden trüb unb zeitweise regnerisch, »ährenb int Süden noch leichte Aufklärung eintvat.

schilderte der Redner zunächst die beschwerliche Reise zu den J DerDaily Chromcle" gibt ein paar interessante Zahlen, nenintbedten Goldfeldern, indem er die einzelnen Punkte ber jj 1870 gab es nur 8023 weibliche Kaufleute, Secretäre Marschroute, die durch Urwälder, Über Gebirge unb Flüsse?Typists", letztes Jahr haben sie die enorme Zahl von führt, durch ganz vorzügliche ProjrctionSbilder veranschaulichte, r 188000 erreicht. Malerinnen und Bildhauerinnen waren es

findenden Vortrag de» Herrn Jen- Lützen, Berlin, Über - denM. N. N." u«»

A!a»ka verweisen wir auf nachstehende» Referat der t haben die Frauen in ihrem Ansturm auf die höherenBerufs- KarlSruher Zeitung" vom 11. d. Mt».:Sehr interessant arten solchen Erfolg gehabt, wie in den Vereinigten Staaten.

Wissenschaft, Literatur und Aunst.

Ein lieber Freund fast für Jeden ist die Musik, und mit dem Eintritt in bad Wintersemester wird man dessen wieoer so recht gewahr. Nicht nur an der Zunahme der Concertprogramme in den Zeitungen, auch daheim. Nach des TageS Arbeit sammelt sich jetzt gern wieder die Familie Abends um das Klavier, erfreut fich an dem, was eines der Ihrigen vorträgt, und wenn gar der Kreis durch gute Freunde und Bekannte sich erweitert hat, dann ist die Musik ersi recht die vereinigende Macht, die jede grfellige Freude erhöht. Verschieden sind freilich die Geschmack.', und verschieden ist der Grad des Könnens, der dabei zu Tage tritt und gewöhnlich ist die Zahl der Wünsche größer als die der vorhandenen Notenstücke. Eben deshalb ist es unS eine angenehme Pflicht, auf die vielseitige Freundin aufmerksam zu machen, die den Mustz-renden und vor Allem der musikalischen Familie entstanden ist in Joseph Kürschners Frau Musika", ein Buch für frohe und ernste Stur den (Berlin, Hermann Hilger Verlag). Schon bei seinem ersten Erscheinen hat sich dieses Sammelwerk mit seinen ca. 560 Musikstücken, seinen stoff- reichen und ftinfinnigen Schilderungen aller Feste und Bräuche, Lebensalter rc. die Zuneigung im Fluge erworben. Dadurch, daß der Verlag jetzt auch eine Lieferungsausgabe veranstaltet, die in 20 Heften i 0,60 Mk. erscheint, wird nun auch jeder Klavierspieler in die Lage gesetzt, fich das prächtige, auch in Ausstattung und Bilderschmuck vollständig gelungene Werk zu eigen zu machen. Ebm ging uns die erste Lieferung zu, wir notiren beute einfach die That- sache, rathen Jedem, sie fich bei seinem Buchhändler anzusehen unb werden in der Folge, wenn erst mehr vorliegt, auch den Inhalt im Einzelnen etwas näher betrachten. DaS Werk wird noch vor Weih­nachten vollständig erscheinen.

Deutsche Rundschau für Geographie und Statistik. Unter Mitwilkung hervorragender Fachmänner herausgegeben von Prof. Dr. Fr. Umlauft. 21. Jahrgang. 1898/99. (AHartlebenS Verlag in Wien, jährlich 12 Hefte zu 85 Pfg., Pränumeration incl. Franco-Zusendung 10 Mk.) Jedem, welcher sich für Geographie im weitesten Sinne inleressirt, ist dieDeutsche Rundschau für Geo­graphie und Statistik", die bereits im 21. Jahrgange erscheint, auf das Wärmste zu empfehlen, da man durch diese Zeitschrift stets auf dem neuesten Stande erdkundlichen Wissens erhalten wird. Jede» Heft bringt in seinem allgemeinen Theile gediegene Aufsätze zur Länder- und Völkerkunde, über geographische Reism und Entdeck­ungen. Daran schließen fich kleinere Beiträge astronomischen, phyfi-

gehend.

I Wieseck, 29. November. Nächsten Freitag den 2. December feiert der in hiesiger Gegend allgemein bekannte unb beliebte

. langjährige ® erffübrer der Firma Arnold Mutller, Johannes : Bierau von Wirseck, in geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit feinen 73. GeburtSta?. Möge der Tabaksoeteran, der seinem Berufe heute noch vorsteht wie vor 40 Jahren, noch r?cht lange zum Segen der Firma und Arbeiter erhalten bl.'iben.

Wege, wie seitens des Verbands der neuerdings immer stärker 5 herooctretende unlautere Wettbewerb der Systemgegner be­kämpft werden soll. Das Referat über diese ein allgemeines < Interesse beanspruchende Frage hat der staatl. geprüfte Lehrer j der Stenographie, Herr CarlMosbach zu Offenbach a. M. übernommen. An die Versammlung wird sich des Abends / ein vom Kaufmännischen Stenographen-Verein zu Frankfurt I a. M. veranstalteter Feftcommers anschließen, zu welchem auch außerhalb des Verbandes stehende Kunstgenoffen und Freunde der Schnellschrift willkommen sind. Das Verfamm- lungs und Festlocal befindet sich Allerheiligenstraße 76 I.

Dec Siegeslauf der amerikauifcheu Miß. Man schreibt

unb verweilte dann bei dem eigenartigen Lrbin der au» aller 1870 412, 1897 16000; in derselben Zeit ist die Zahl der Herren Länder dort zusammcugeströmten Golbgräder, dir, f Schauspielerinnen von 692 auf 3884 angewachsen, der Schrift- [ stellerinnen und Journalistinnen von 159 auf 3163; der l weiblichen Geistlichenclergy women" von 67 auf 1522 \ und der Zahn- und anderen Aerztinnen von 551 auf 7300.

1229

e

1071

n

1059

n

1015

958

n

849

n

825

ft

817

789

n

690

Metzgermeister