Ausgabe 
29.6.1898 Zweites Blatt
 
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Tchutze der feuernden Batterien, ebenso deutlich aber steht wan auf der von allen Seiten eingeengten Stellung der Franzosen die beginnende Flucht der Rothhosen. In einer gewaltigen rothen Reitermaffe entdeckt man mit dem Opern­glas genau die preußischen Leibgarde-Husaren in ihrer Reserve­stellung. So bietet diese meisterhaft mit voller Sachkenutniß gearbeitete Schlachtendarstellung ein überaus lebensvolles und getreues Bild des blutigsten Kampfes der neueren Kriegs­geschichte.

* öaB Kiaotschou. Daß die Sachsen doch recht haben, wenn sie behauptenHelle" zu sein, beweist der au» Nteder- gräfenhain gebürtige Bruno Berger, der da» erste Hotel in Kiaotschou begründet hat. Der unternehmende Mann bat in Leipzig al» Mefferputzer und Lausbursche seine Lauf­bahn begonnen. Später trat er als Kelluerlehrling ein, wurde Stewart auf einem Amerikadampfer und fuhr 1893 nach Japan. Dort erhielt er eine Stelle als Geschäftsführer im ClubConcordia" zu Kobe und verheirathete fich. Im März fiedelte Berger mit seiner Frau nach Kiaotschou über und eröffnete schon zu Ostern das ueuerbaute Straudhotel ^Tfiutaufort", da» erste im jungen deutschen Schutzgebiete. E» ist so gut besucht, daß der Raum fehlt, alle Fremden unterzubrtngen.

* Ueber den Gefnudheitßzvstaud der Stadt Manila, die gegenwärtig wiederum im Mittelpunkt de» allgemeinen In- tereffe» steht, hat der dortige französische Consul an das Auswärtige Amt in P irf# berichtet. Nach der behördlichen

Statistik ist Manila eine der ungesundesten Städte im fernen Osten. Die offenen Canäle, die die Stadt durchziehen, nehmen allen Unrath auf und dienen zu seiner Fortschaffung. Die Stadt zählt gegenwärtig 196 769 ständige Einwohner, ungerechnet etwa 2000 Personen, die fich vorübergehend auf- halten, und 45 000 Chinesen. Die ungesundesten Stadtviertel sind die von Malata, San Miguel, Paco und die sogenannte Erwita- diese find wahre Herde von Cholera-Epidemien. Das Berhältoiß der Todesfälle war 1896 durchschnittlich 3 bis 4pCt. (in deutschen Städten gilt 2,5 pCt. als sehr bedenklich hoch)- man fürchtet aber, daß fich gegenwärtig diese Ziffer bis auf 6 oder gar 7pCt. belauft. Diese enorme Steigerung der Sterblichkeit ist eine Folge des größeren ZudrangeS von Menschen, des Mangel» an frischen Gemüsen und der Thenernng der Lebensmittel Überhaupt.

CHeraiur uub Kunft.

Katechismus der Bierbrauerei von M. Kranbauer. Mit 42 Abbildungen. In Ortginatteinenband 4 Mark. Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Vorliegendes Buch giebt dem Prac- ttker Ausschluß, wie und warum die einzelnen Operationen bei der Bierfabrikation autgeführt werden müssen, um nach jeder Richtung ein befriedigendes Resultat zu erzielen. Anderseits bietet der Autor, Professor an der weithin berühmten königlich bayrischen Akademie für Landwirthschaft und Brauerei in Weihenstephan, auch dem die Brauerei Studirendrn das Wichtigste der wissenschaftlichen Forsch­ungen, sodaß derselbe den Vorträgen auf einer Brauerschule leichter zu folgen vermag. 42 Abbildungen erläutern die klar und anregend geschriebenen Kapitel über Rohmaterialien, Malzberettung, Brau­

prozeß und Gährung. Den Abschnitt über das fertige B er, deff.u Fehler und Krankheiten wird auch jeder Restaurateur und Bier- consument mit Nutzen lesen. Ebenso bat das Schlußkapitel über die Besteuerung der Bterfabrikation in Europa und Nordamerika für weitere Kreise Jntereffe.

Universttäts - richten.

Jena, 24. Juni. AuS Anlaß höchst seines 80. Geburtstages haben Se. Kgt. Hoheit der Großherzog im Einvernehmm mit den Herzog!. Sächsischen Regierungen iolgende Auszeichnungen an Pro­fessoren und Beamte der Universität zu verleiben die gnädigste Ent­schließung gefaßt: Dem Geh. Kircheneath Dr. Seyerlen das Ritter­kreuz 1. Adth. des Großh. Hausordens der Wachsamkeit oder vom weißen Falken, dem Professor Dr. Loentng den Titel ^Geheimer Justizrath", dem Honorar-Professor Dr. Kniep das Ritterkreuz 1. Abth., dem Geb. Hofrath Dr. Schultze den TitelGeheimer Rath", dem Hokrath Professor Dr. Gaertner den Titel ^Geheimer Hofrath", dem Hofrath Professor Dr. Fürbringer den TitelGe­heimer Hofrath", dem Honorar-Professor Geh. Medicival-Rath Dr. Seidel das Ritterkreuz 1. Abth., dem Honorar-Professor Dr. v. Bardeleben den TitelHofrath", dem Geheimen Hofrath Dr. Eucken das Comthurkreuz 2 Klasse, dem Geheimen Hofratb Dr. Thomas das Ritterkreuz 1. Abth.. dem Geheimen Hofrath Dr. Liebmann das Ritterkreuz 1. Abth., dem Prof. Dr. Pierstorff das Ritterkreuz 1. Abth., dem Professor Dr. Winkelmann den TitelGeheimer Hofrath", und dem Curatels cretär Flegel den TitelKanzleirath".

Der Psychophystologe Dr. Eugen Dreher in Berlin, früher Privatdocent an der Universität Halle, der sich als Forscher und Schriftsteller auf philosophischem und naturwissenschaftlichem Gebiete über Deutschland hinaus einen geachteten Namen erworben hat, ist von der deutsch-amerikanischen Universität in Chicago als Profissor der Philosophie berufen worden.

Städttscher Arbeitsnachweis Gießen

Garteustraste 2.

Angebot der Arbeitnehmer r 2 jüng. Buchbinder, 1 Küfer, 1 Maschinen­oder Fahrradschlosser, 1 Schuhmacher, 1 Bauschreiner, 1 Hausbursche. 2 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Lauffrau, 1 Taglöhnerin, 1 Comptorist für Correspondenz, Buchführung bezw. Beischreiben von Büchern.

Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Drechsler, 2 Eisendreher, 1 Kranken­wärter, 1 Installateur, 23 Gerber, 1 Anstreicher, 2 Bauschlosser, 2 Feuer- bezw. Hufschmiede, 4 Schuhmacher, 1 Schneider, 2 Bau- bezw. Möbelschreiner, 2 Hand­langer, 2 landwirthsch. Arbeiter, 2 Taglöhner, 16 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 2 Kindermädchen.

Lehrlinge: 3 Bäcker, 2 Barbiere, 2 Buchbinder, 1 Drechsler, 1 Drucker, 2 Glaser, 1 Kupferschmied, 3 Lackirer, 1 Sattler, 1 Schmied, 2 Schneider, 2 Schreiner, 2 Schriftsetzer, 4 Schuhmacher, 1 Spengler, 1 Wagner.

SrknniitiiiÄigen

Vergebung von Streu und Futter.

Die für die Riudvieh-Aus- ftellnng in Gießen am 16. und 17. Juli erforderliche Streu- und Futtermenge und zwar:

a. 100 Centner Stroh,

b. 100 Centner Heu in Büscheln zu 10 Pfund gebund.n,

c. 20 Centner Kleie 6310 sollen im Submi'sionswege vergeben werden und sind Angebote hierauf bis Dl>«Nkrstag den 30. Inni I. Is.,

Vormittags 11 Uhr,

Lei Großh. Kreisamt Gießen, wo­selbst die Lieferungsbedingungen be­kannt gegeben werden, abzugeben.

Der Kau- und Ktatzausschuß.

Die Dampfstraßenwalze arbeitet von heute ab bis emfchl. den 30. d. Mts. in der Gemarkung Dutenhofen.

Krofdorf den 27. Juni 1898. 6509 Das Bürgermeister-Amt.

In Dorlar ist die Rothlaufseuche an einem verendeten Schwein fest- gestellt worden.

Krofdorf, 27. Juni 1898. 6508 Das Bürgermeister Amt.

WWKrllMit

Donnerstag den 30. Inni

Nachmittags 2*/, Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgerickt die zur Coucursmaffe des Gärtners Wilhelm Bernhardt II. in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur 19 Nr. 108/i 2891 qm Acker unter dem Weiherchen zwischen der Landstraße und dem Mittel­weg (jetzt Gärtnerei),

Flur 19 Nr. 112«/m 354 qm Hofraithe unter dem Weiherchen (Gewächs­haus u. dergl.

öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 27. Juni 1898.

Großh. Ortsgeric.'. Gießen.

____________I. A.: Bogt.________6487

Mittwoch dcn 29. Juni l. Is.,

Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: Sophas, Commoden, Kleidersckränke, Glasschränke, 1 Waschtisch und ein Nähtisch (beide mit Marmorplatten), 3 Oeldruckbilder, 1 vollständiges Bett, 1 Nähmaschine, 1 Regulator, 1 ov. Tisch, 1 Eisschrank, 2 Hobelbänke, eine Parthie Werkholz, verschiedene Schuhwaaren u. A. m.

3471 Geißler, Gerichtsvollzieher.

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verschiedene Sorten, 5793

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Conditorei und Wiener Cafe.

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roh und gebrannt, per Pfd. 80 Pfg. bis 2 Mk., insbesondere das Pfund zu 1 Mk. (gebrannt) gut und rein schmeckend,

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Montags, Mittwochs und Samstags von Morgens 8 Uhr ab. 6441

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Täglich frischer Kirschkuchen bei 6335

Ludwig Engelhardt,

Bahnhofstraße 12.

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In 1000 Gewichtstheilen: Dopp. kohlens. Lithion . . u,007043 Ammon . . 0,008337

Natron . . 1,355207

Baryt . . 0,000220

Strontian . 0,006048

Kalk. . . 1,250476

Magnesia . 0,806836

n Eisenoxydul 0,029950 Mangan­

oxydul 0,002666

Schwefelsaures Kali . . 0,03877 7

Nach llkliruftkhender Analyse ein hervorragender Repräsentant der atkatisch-muriatischen Vuetten Nassaus.

Nerkauf in Krügen und Flaschen als natürliche direrte Gnellkllsnllnvg als auch in doppeltkohlensaurer Füllung.

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In 1000 Gewichtstheilen:

Chlorkalium..... 0,056790

Chlornatrium..... 2,986792

Bromnatrium..... 0,000760

Jodnatrium..... 0,000035

Phosphorsaares Natron . 0,000688 Salpetersaures Natron . . 0,000005 Phosphorsaure Thonerde . 0,001840 Kieselsäure.....0,013130

Organische Substanz . . 0,000520 Kohlensäure, völlig freie . 2.387990

Summe sämmtl Bestandth.: 8,954110

Für Gießen und größere jlmgedung General-Vertreter Herr Restaurateur D. Feidel, znr Bavaria, und erbitten gefl. Neßeüungeu an dessen Adresse. 4541

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