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Leben schreibt die,88h.■ :»sondern auch auf dem letzt» MionaMnalenPartei ist nt s. daß ßch unter der \Nm liberal Junten Mtznihia erftänbnib und Äser zeigt, t Snißvoll werden tonn. Wchw in dem „Windthorstbund' m . assen hat zur politischen Cchilo; die Socialdemotratie ge»-e die begeistert und al« chck 8^ letfammlungen schickt, M rin der jüngeren Elemte in bei ssen dem politische M W* i eine vornehme Zmückhultur Grunde find nicht nur perle» cher Art. Solange da« libki-!- ItQung unb um bie Untrfen nufy er absoluten WegitnuWmdl unter vieler Verkennung W L bei beulten WW* AckgiM V\e W « «Mu. & -N« * * inbta “
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vorhandene Schwächen und drohende Gefahren hinwegzu- täuschen. Wir find gewiß, daß tin kräftiger Appell an die jüngeren Parteigenoffen nicht wirkung»lo» bleiben wird. 2Ba» wir ihnen wünschen zum Heile bei Vaterlandei ist treuere Wahrung der guten Ueberlieferung. höhere Schätzung der Imponderabilien, der idealen und nationalen Güter, regere Mitarbeit an den politischen Aufgaben der Gegenwart, weniger Furcht vor dem UrtheU rücknchtiloser politischer Gegner, vor Allem aber mehr persönliche Fühlung mit den breiten Schichten bei Volkes in vaterlänbischen Vereinen, bei nationalen Festen und gemeinnützigen Bestrebungen! Mögen fie frisch hlneingehen in bat Volk, nicht mit den inhaltlosen Schlagwörtern ehrgeiziger Demagogen, fonbem mit bem warmen vaterlänbischen Sinn und Wort, bie auch heute noch ihre Zugkraft bewähren! Dem Vaterlanbe ist mit Steuern unb einer stillen Liebe allein nicht gebient, ei braucht für feine gebeihliche politische unb sociale Entwickelung tapfere, regsame #nb opferwillige Männer.
2üt»lcmb.
Bleu, 26. Oetober. Die „Deutsche medicinische Wochenschrift^ schreibt zu den Pest fällen: ,Qli ist das in Wien n cht der erste Fall von Laboratorium» Jafection. vor mehreren Jahren »ft Dr. v. Hofmann Wellenhos, Asflsteor am hyztentscheu Institut, einer Insertion mit Rotzbaetllrn zum Opfer gefallen, vor nicht langer Zett der Asfistent des ge- rtchtlich-mrdicioischen Jostituti, der hochbegabte Dr. Hand- lirsch, einer soudroyautrn Streptocoecenaugina. die er sich bei einer Section geholt hatte, erlegen. Die Erklärung dieser uaglückseligeu Eretguiffe liegt für den Kenner der geradezu entsetzlichen Mißstände, unter welchen die Wiener medicinischeu Institute durch die absolut uuzulängltchen Raumverhältn'ffe za leiden haben, aus der Hand. Hoffen wir, daß dieser Uo?lück»fall endlich den Anstoß zu durchgreifenden Aenderungen bitte, die von allen Sachverständigen seit vielen Jahren oft und dringlich berfarpt worden find."
Bien. 26. October. In Beantwortung einer Anfrage wegen bei vorgekommenen Pestfallei erklärte Ministerpräsident Graf Thun im Abgeordnetrnhause, ei seien alle Maßregeln getroffen. bie sich zur Verhütung einer weiteren Ausbreitung ber Pestgefahr all nothwenbtg barstellten. Er lege bai größte Gewicht darauf, daß alle Nachrichten über den jeweiligen Stand der Pesterkrankungen wahrheitsgetreu der Oeffentlichkeil überliefert werden, well er in solchem Vorgehen das geeignetste Mittel zur Beruhigung ber Bevölkerung erblickte. Gegenüber bem Verlangen nach Verbot ber schädlichen Experimente von Aerzten auf ben Kliniken erklärte ber Ministerpräsident, bie Experimente hätten im Pathologischen Institut, weit entfernt von ben Krankensälen fiattgefunben. Graf Thun hob ben Werth ber bacterio* logischen Forschungen für bie Medizin unb für bal Leben Tausenber von Menschen hervor; fteilich sei ei nothwenbig. an Institute, in bereu Räumen Untersuchungen über Jnfectioni- krankheiten stattfinben, strenge Mahnungen zur äußersten Vorsicht seitens bett fachmännischen unb bicnenben Personals ergehen zu laffen. Aber ein Verbot experimenteller Erforschung ansteckender Krankheiten würde für dal Wohl der Mitbürger nur schädlich fein. Man könne mit Beruhigung in die Zukunft blicken. Der Ministerpräsident gedenkt schließlich bei verstorbenen Dr. Müller, ber seinem hohen Berufe zum Opfer gefallen sei. In ber nächsten Sitzung wirb über bie Beant- Wartung eine Berathung stattfinben. Auch im ungarischen Abgeorbnetenhause gab ber Minister bei Innern eine be- ruhigenbe Erklärung ab.
Vermischte».
• Heber bie verhaltuiye ber deutschen XienBbotea in «nglanb schreibt „Parsifal" in ber „Londoner Zeitung": „Im Allgemeinen wirb ein Dienstmäbchen, das in einer guten Familie Stellung gesunden, mit ihrem Schicksal nicht zufrieden fein. Sie wirb von Anfang an als eine Fremde betrachtet. Iebenfalli bringt man ihr nicht bas Interesse entgegen, bas eine beutsche Hausfrau Denen, bie mit ihr unter einem Dache leben, selten versagt. Englänber sinb in unb außerhalb bei Häufel zugeknöpft, und selbst die treueste Seele bleibt ihnen stets bie „Seroant", auf bie man mit einer gewissen Verachtung blickt, well fie nicht das Glück gehabt hat, mit einem goldenen Löffel im Munde geboren zu fein. Warum engagiren die Engländerinnen mit Vorliebe Deutsche? Die Gründe liegen nahe: erstens sind fie billiger, dann verstehen fie zu kochen, lehnen es selten ab, In den Abendstunden Nähereien und andere Handarbeiten zu machen, die ein englisches Mädchen niemals anfertigen würde, wenn sie es. was überhaupt fraglich ist. auch könnte, und bann beschäftigen fie sich außerdem mit ben Kinbern. In englischen Häusern thun bie englischen Dienstboten nur bas, wo- für man fie geworben hat. Sehr häufig nehmen sich englische Familien beutsche Dienstboten in» Haus, damit ihre Kinder die Sprache erlernen. Sie ersparen dann eine deutsche Lehrerin ober einen Lehrer. In Häusern, in denen ein deutsche» Mädchen mit Engländerinnen zusammen dient, ist ihr Loos kein beneidenswerthes, es muß sich viel gefallen lassen, wird es doch ausschließlich al» ein Eindringling be- trachtet, ber nur nach England gekommen ist, um ben Einheimischen bas Brot au» dem Munde zu nehmen. Eine Aus* länberin sollte es niemal« unterlassen, einen Contract zu machen, in bem u. A. vorgesehen ist, daß ihr freie Rückfahrt gewährt wird. Englische Brotgeber find äußerst rücksichtslos, und es ist keine Seltenheit, daß sich eine Dienstbotin nach einem unverschuldeten Scandal auf ber Gasse sinbet unb bann nicht weiß, was sie anfangen foll. Wenn bie Rückreise nicht besonbers auibebungen ist, hat da» Mädchen im besten Falle nur einen Anspruch auf ben rückständigen Lohn, unb vielleicht erlangt fie anstatt ber Kündigung noch einen Monat ober eine Woche Zahlung. Darauf foll man jedoch nicht bauen; da» englische Gesetz schützt in erster Reihe immer bie Herrschaft. Die Lohntabelle stellt sich ungefähr wie folgt;
Eine Haushälterin, ber anbere Dienstboten unterstehen, wird mit 20 bis 40 Lstrl. bezahlt; eine Köchin erhält 14 bis 20 Lstrl, ein Stubenmäbchen von 8 dis 12 Lstrl. und ein Kindermädchen niemals weniger al» 9 Lstrl. das Jahr. Mit diesem Gehalte haben die Dienstboten in manchen Häusern bie weißen Schürzen unb Hauben zu bezahlen, bie sie zu tragen gezwungen sinb. Die Haube sei besonder» erwähnt, weil fie gewöhnlich ben Zankapfel hübet, ber bie meisten Unannehmlichkeiten veranlaßt. Die brutschen Mäbchen weigern sich oft, eine solche zu tragen, unb bie englischen Damen be* stehen auf diesem nicht urckleidsamen Kopfputz."
• Eine interessante seemännische Entdeckung wurde kürzlich, wie man den „ÜR. N. N." au» Sidney schreibt, an der Westküste von Reu-Seeland (nördliche Insel), etwa fünf Seemeilen von der Mündung des »aüareftuffel, gemacht. Der wachthabende Offizier eines Dampfer» bemerkte an dieser Stelle eine verdächtige versätbnng des Waffer», obwohl die Seekarten Übereinstimmend 30 Faden Diese für diese Gegend angeben. Man ließ vorsichtigerweise lothen und sand zum allgemeinen Erstaunen da, wo niemals verdächtiges Fahr- waffer gewesen «ar, jetzt nur — 5 Faden Wasser. Da einige hier verkehrende große Frachtdampfer bis auf 26 Fuß Diese gehen, so wäre das, zumal bei Nacht und bei rauhem Seegange, eine recht gefährliche Stelle geworden. Dem wachsamen Offizier ist gewiß nicht weniger zu danken, als wenn er ein Schiff direct vom Untergang gerettet hätte. Die Entstehung dieser seichten Stelle kann nur In allerjüngster Zeit vor sich gegangen sein und dürste ihren Ursprung in einem unterseeischen Erdbeben haben. Die neuseeländische Regierung hat sofort die kanographische Neuaufnahme der ganzen Gegend verfügt und wird dementsprechende Mtttheil- ungen an die Seefahrer ergehen laffen. Es ist jedoch auch nicht ausgeschlcffen, daß diese Untiefe durch Ablagerung von Erbmassen entstanden ist, die der genannte Fluß gelegeutitch des Niederganges eines jener gewaltigen tropischen Regen, von denen die Gegend oft heimgesucht wird, dorthin geführt bat,
• Die neueste „patriotische" Belustigung bet „Summet ©teil". Man schreibt den „M. N. N.": Die neueste „patriotische" Belustigung der Awerikauerinneu In der Sommerfrische bildete dos Leben in einem improvifirten Militärlager in den Wäldern oder an einem der zahllosen amerikanischen Seen. Mütter und Töchter kochten da ausschließlich in dem ,Rrieg»ttfiel*z der über dem Lagerfeuer aufgehängt ist. „öenn wir auch nicht Soldaten sein können und kämpfen, so können wir doch ein Lager beziehen und einige von den Strapazen erdulden, die wirkliche Soldaten zu ertragen haben", meinen die lieben Amerikanerinnen, um die Gründe ihrer sonderbaren Neigung befragt. Sie sahen jedoch daraus, daß da» Lager wenigstens in der Nähe eines Hotels war, von dem man, natürlich nur im schlimmsten Falle, Etwas beziehen konnte, oder in dem man von mitleidigen Menschen zu „etwa» Gutem" elngelaben wurde. Einigen soll es übrigens in einem „Camp" thatsächlich am liebsten sein, wenn es recht „grobstofflich" zugeht. Gewöhnlich nahmen die „Summer Girls" erst Lrctionen bei einem Freund vorn Militär. Selbstverständlich trugen fie auch militärische Kleider und konnten beinahe für Soldaten gehalten werden — wenn die Röcke nicht wären. Einige haben fich sogar Rucksäcke beigelegt, die mit „Sandwiches" und sonstigen guten Sachen (unter Ausschluß von Bonbons) gefüllt find, die zur Uederwindung der „Strapazen" beitragen können. Gewöhnlich wurde das Lagerleben den Mamas nach kurzer Zeit zu „eigenartig", und fie befahlen den Abbruch de» Lagers, worauf die Töchter ihren militärischen Gehorsam bekunden mußten. Herrenbesuche im Lager waren selbstverständlich strengstens «usgeschloff» — wenn nicht ein anwesender militärischer Freund nachsehen wollte, ob seine „Lectionen" von Erfolg waren. Man fleht, der amerikanische Krieg hat auch pathologische Folgen gehabt.
• „Tal ist unser Feuer". Eine köstliche kleine Geschichte, die von der Eisersucht der Feuerwehr bezüglich des Löschens „ihrer" Brände handelt, wird aus Ratidor berichtet. Nachts gegen halb 3 Uhr brach dort in einer Dampfwasch« anstatt Feuer ans. Dal Feuer, das im Trockenraum ent« standen war, verbreitete fich mit großer Schnelligkeit und ergriff sehr bald auch die zur ersten Etage führende Treppe, sodaß das Innere des Gebäude! total auf brannte; sämrnt- liche Maschinen und bedeutende Mengen von Wäsche und Anderes find vernichtet worden. Bet dem Feuer soll der sreiwilligen Feuerwehr von Boiatz Ostrog-Plania, die freund- nachbarlich Hilfe brachte, von der Ratidorer Feuerwehr Übel mitgespielt worden sein. Nach einer öffentlichen Erklärung des Borstandes der ersteren Wehr wurde ihren Mannschaften von der Ratidorer Feuerwehr priucipiell die Abgabe von Waffer verweigert (1) und es wurde, wie wir der „vresl. Ztg." entnehmen, ihnen zugerufeu: „Das ist unser Feuer, das löschen wir uns allein! Wir haben Euch nicht gerufen! Ihr könnt ruhig in Ostrog bleiben!"
• Ein Wiener Wucherer. Wie dem „Hann. Lour." aus Wien berichtet wird, starb dort vor einigen Tagen ein ge- wiss'.r Ferdinand Linke, der ia bestimmten Kreis» der österreichischen Saiserstadt ebenso bekannt wie gefürchtet war. Der Mann stammte eul einem Provioznest in Galizien, das er int Anfang der 60er Jahre verließ, um in Wien ein Gelbleihzeichäft in sehr flemtm Mahstabe anzusangen. Dom Glücke begünstigt, fühlte Linke seinen Muth mit jedem Jahre wachs»; von den bescheidensten Zins», mit denen man ihm zuerst ein Darlehen zncückzahtte, verflieg er fich bald auf 60 bis 80 und 100 pLt Je älter ber Gauner aber wurde, desto raiftnirter ging er zu Werke. In b-r Sonst, feinen bethörteu Opfern bal Mark aus den Knochen zu saug», erlangte er zuletzt eine Vollkommenheit, die sobald nicht ihresgleichen haben dürste. Dieier Vampyr in Menschengestalt verstand es, aus seinen Schuldnern — und deren gab es nicht wenige — 400 bis 500 pEt. Zinsen herauszupreffen. Unter diesen Umstand» wurde er natürlich bald M'llionär. Gelangte hin und wieder einmal ein eklatanter Fall zur
Leuntniß, daun uralte Linke allerdings seine unbegrenzte Liebe zum Golbe mit einer kürzeren oder länger» Gesänguiß- strafe sühnen; doch kaum war er frei, so begann er seine einträglich» Seichäste von Neuem. Seines entsetzlichen Geizes Halder hielt es kein Angestellter länger als ein paar Tage aus. Linke wohvte zuletzt ganz allein, aber von einem halben Dutzend wilder Bluthunde bewacht. Seine Thür» und Fenster war» mit all» nur erdenklichen Sicherheit!- Vorrichtungen versehen und doppelt unb dreifach verriegelt und verschlossen. Trotzdem aber bewohne er seine Übel* gewonnenen Reichtdümer nicht in einem Grldschrank, sondern in verschieden» Steilen seines Hauses In kaum auffindbar» Versteck» auf. Das Testament des Blutsaugers wiist eine Klausel auf, bie kennzeichnend für den „noblen* Eharocter des Erblassers ist. Das ganze eolossaie 8trm8ger fällt nämlich seinem einzig» Kinde, einer Tochter, zu, die es ebenfalls nicht bei ihrem geizigen Vater, dessen Gewerbe sie verabscheute, aushatten konnte, und um mit dem Wenig», was er ihr zum Lebensunterhalt zukommen ließ, nicht verhungern zu müssen, war fie gezwungen, da fie nichts Vernünftiges gelernt hatte, untergeordnete Arbeit» zu verricht», mit den» fle 3 Mk. in der Woche verdiente. Die characte» ristüche Bestimmung in dem letzten Willen des feiten» Manne» verlangt nun, daß kein Pfennig feines „müh am erworben»" Geldes jemals für wohlthätige Zwecke Verwendung finde.
• Wieviele „Berlin" giebt elf Wenn diese Frage einem DurchschnittsBerltner vorgelegt wird, so wird er in der Regel schnell mit der Antwort zur Hand sein, daß es nur ein Berlin, das Berlin an der Spree, feine ,. Vaterstadt", die „Weltstadt", giebt. Ein Zweiter fügt wohl noch hinzu, daß es außer bem einzigen Berlin auch noch ein „Berlinchen" in der Mark giebt und ein Dritter hat vielleicht fchon einmal davon gehört, daß es in Amerika noch ein Berttn geben foll. In Wirklichkeit giebt cs in der Wett jedoch 80 Städte mit dem Namen „Berlin", davon allerdings nur eine in Europa. Außerdem giebt es aber noch 29 Städte mit dem Namen „Berlin" in den Vereinigten Staaten von Amerika, wo fast jeder einzelne Staat ein oder mehrere Plätze diese» Namens aufweist. Wer sich von der Nichtigkeit dieser Angaben überzeugen will, mag da» topographische Handbuch der deutschen Neichspost einsehen, dort wird er den Namen „Berlin" 30 Mal hintereinander aufgesührt finden.
Wissenschaft, Ciieraftir nnd Arrnst.
— Soeben erschien bie erste Nummer des XXXV. Jahrgänge» detz „Daheim". Gleich die erste Seile der ersten Beilage tündigi in höchtt eigenartiger Weise an, welche Erzöhlungm die Leser im Laute be» Jahrganges zu erwarten Haden. Si' bringt nämlich Fak- fimllel von Btsttenkarten. auf benen die Verfasser mit eigener Hand den Titel ihre« Beitrages und ihren Namen verzeichnet haben. Von den so angekündigten literarischen L-chätzm gelang» zunächst btr Roman: „Die Stärkere" von Han» v. Zobeliitz unb „Sonnenkind" von Friebrich Jacobsen zur Veröffentlichung. Ein ungemein interessanter Auflatz von Gustav Frenßen „Dal jüngste Rinb ber Nordsee" schilberl bie Entstehung einer neuen Insel in ber Nordsee: ein Artikel von Professor Dr. Heyck: „Dal Königreich am heilig» Grab- in Jerusalem" giebt einen interessanten Beitrag zur Geschichte des belligen LandrS. bim Ziel bet jüngsten Kaiserreise. Unter ben sechs Beilag», die diesmal oollzäolich vertret» sinb, ist die kleine iUustrirtc Zetiung: „Aus der Zett — für die Zeit" saft ganz der Schlacht bei Om^urman gewidmet. Die „Hausmusik" bringt ein ungemein intec-ssanteS Bild einer Sitzung bei musikalischen Senats ber König!. Akademie der Künste in Berlin, der „Haulgartm" ein schönes Blumena rangemmt von I. Oldertz. Jrn „Sammler- Daheim" werden Adbilbungen settener Schützenlhaler veröffmtlicht. „Kinder Daheim" und „Fraum-Daheim" werben ben liefern, an die sie fich iuSbesondere wmben, sehr willkommen sein. In bem „Briefkasten", dkm bie RcbacUon sichtlich besondere Aufmerkiamkeit tchmkt, bilden „R wtlrath" und „GesundheiiSrath" besondere Abibetlung«. So trägt da» „Daheim" in der Thal allen Bedürfnissen Rechnung, die von einem Samtlienblatt Befriedigung erwarten können.
— Mey L Edlichl Adreißtalender für 1899 ist wieder in vier verschiedenen, von ersten Künstlern entworfenen und prächtig auSa.führten Bildern erschienen. Der Inhalt desselben ist wie alljährlich ein äußerst reichhaltiger. Auf der Vorderseite der, behuf» leichteren AbreitzenS persorirtm TageSblätler bringt er außer den MonatS- unb TageSnamen, sowie be» Datums, die Angabe protestantischer unb katholischer NamenS unb Feiertage, letztere in rothem Druck: ferner bte Aus- unb UatergangSzeit ber Sonne unb bei Mondes, Monbwechsel, Angabe ber Ebbe- unb Fluthzeiten, eine Auswahl der populärst» GcschichtS- unb anderer Gedenktage, Zahl des Tage» für Wechselberechnung und Zahl der Woch» für Berechnung der Invalidität-- unb Krankenversicherung, außerdem ist auch reichlicher Raum für Notiz» vorhanden. Auf der Rückseite wurde wiederum dm allgemein beliebt gewordenen, von berufener Hand für jeden Tag besonder» zusammmgestelltm Sinn- unb Dichtersprüchen Platz gegeben. — Wir sinb überzeugt, baß ber 1899er Abreißkalender wegen seiner prächtigen äußer» unb gediegenen, reich haltig» inneren Ausstattung, ebento wie die vorhergehenden Jahrgänge sein» Platz all gern gekaufter FamUimfreunv beiaupt» wird.
Univerfitäts-Nach eichten.
— Genf. Zum Professor für Hygiene an der hiesig» Universität ist vom SlaatSrathe Dr. de Marignac gewählt ward».
— Brüssel. Tie belgische Regierung wird demnächst an der Universität Gml Lehrstühle für Russisch und Chinesisch und an der Universität LüUlch für Arabisch und Persisch etnrtcht». Diese Neuerungen erfolg» weg» der stet» wachs»d» Handelsbeziehung» BelgimS mit b» betreff mb» Ländern.
— Gent. Im Alter von 66 Jahr» starb der Professor der Technologie an ber hiesig» Universität, M. Mist-r.
Milch nicht zuträglich.
Dann »ersuch» t iefelbe mit etwa» Monbamln von Brown unb Pclson ca. zehn Minut n gekocht. Nehm» Sie nur lovtel Mondamin, daß die Milch aemeertig wird. Die durch Mondamin erlangte leichte Verdaulichkeit btr so nahrhaflen MUch ist vrn d» Herr» Aerzt» anerkannt. Für Brown unb Polson'S gute Qualität bürgt am besten der» 40jährt^er Weltruf. Mondamin ist überall in Packet» ä 60, 30 unb 15 Psg. erhältlich. Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M.
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(auch in Umtausch gegen altert Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an IL 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL


