Deutsche Jationalfeste
loige erstrebt wurde, haben bisher nicht den Absatz gefunden, den die Postderwalillug zu erwarte« berechtigt war.
Washington. 26. April. In Illinois stellten sich 30000 ucb in Nebraska 10000 Freiwillige der Regierung zur Verfügung. In St. Paul verweigerten Offiziere mehrerer «reuzer und Dampfer die Ausfahrt, bis die Regierung ihueu höhere- Behalt zugebilligt habe.
Havanna, 26. April. Das Torpedoboot „Porter" fuhr letzte Nacht au die Küste heran. Der Lommandaot deffelbev ging mit einer kleinen Anzahl Leute au Land, wo er sich werthvolle Informationen verschafft haben soll.
,a, Ellzey, 22. April. Dieser Tage fand in einer hiesigen h^ern Lehranstalt die erste Gesangsstunde der AVE. schützen statt. Der diesen Unterricht ertheileude Lehrer lieh sich von jedem seiner jungen Schüler zur Prüfung der Stimme ein Liedchen Vorsingen. Hiner der angehenden Studiosen begann nun auf freundliche- Zureden de- Lehrer» au- voller Kehle „Komm, Karltoe, wir wollen nach Seckbach gehn" zu fchmerteru, und al- darauf da« Söhnchen eine» Arzte- au die Reihe kam, stimmte diese-, mit den Armen gesttcultrend, an: „Seh'n Sie, da- ,st ein Geschäft, da- bringt noch wa- ein.* Selbst der Lehrer konnte sich bei diesen eigenartigen musikalischen Vorträgen nicht zurückhalten und stimmte mit den übrigen Schülern ob dieser gelungenen Liederwahl in ein herzhafte- Lachen ein.
Cocales Mitt p*wht$ielUs»
Eietz«, den 27. April.
•* ttrnaint wurden am 21. April der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Altenstadt Adam Kayser zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Lorsch mit Wirkung vom Tage des Dienstantritt» feines Nachfolgers an, und der «ezirksfeldwebel Franz Mang zu Heppenheim a. d. B. zum Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitze zu Altenstadt mit Wirkung vom Tage seiueS Dienstantritts au- der Gefangeuwärter an der Zellenstrafanstalt Butzbach Johannes Friedrich zum Gefangenanffeher au dtefer Anstalt mit Wirkung vom 6. Mat 1898 an.
Wir haben die feste Zuversicht, dah unser deutsche» volk gern bereit fein wird, diese Mittel in zureichendem SRofee für ein solches Werk auszubringen. Denn wenn im Jahre 1900 das erste Deutsche Natiouatfcst gefeiert wird, dann muß eS ein würdige», ein stolze» Bild sein, das von den Höhen des RhtineS herab in die deutschen Lande schaut. Da» Fest muß Zeuguih dafür ablegen, daß wir Deutsche e» enölidj gelernt haben, mit großem Sinn uns zur Ausführung eine» großen nationalen Gedanken» zusommenzufinden. Denn ein Werk gilt e» zu fördern, mit dessen Vollendung deutsche Vaterlandsliebe, deutsche volkskrast und deutscher Bürgerfion zu neuer kräftiger Blü.he sich entfalten werden!
Wir wenden uns an alle Deutschen im Reiche und im AuSlaude, auf daß jeder Einzelne sein Scherflein, fei e» al» einmalige, sei eß al» laufende Beihilfe hierzu beitrage. W,r wenden uns inSbefoudere au alle Vereine, die der Volksgesundheit und der Pflege der Leibesübungen dienen, wie auch an alle anderen Vereine Deutschland», die von nationalem Geiste und vo.i deutschem Bürgerfinne getragen werden, da- mit ihre Mitglieder in freiwtllkger Selbstdesteaerong wöchentliche oder monatliche, den verhä^nissen de» Einzelnen angepaßte größere, fle.neie oder auch ganz kleine Beiträge für dreseS vaterländische Werk opfern. Wir wenden un» endlich auch an die Wohlhabenden unsere» Volke», auf baß sie e» al« eine Ehrenpflicht erachten, für die minder Begüterte« einzutreten zur Förderung eine» Werke», da» dem ganzen Volke zum Segen gereichen soll. Und gelingt e» uns, wie tmr zuversichtlich hoffen, da» deutsche volksgemüth für unsere vaterländische Sache zu begeistern und zu tbätiger Mithilse anzuregen, so dürfen wir in einer späteren Entwicklung der Dinge mit vollem Recht auch an die Gemeinden, an bte deutschen Staaten und an das Reich herantreteo.
Möchten jetzt zahlreiche freiwillige Sammelstellen in allen Landestheilen durch Einzelne, Gemeiuschasten und durch Zeitungen geschaffen werden und sich dem Dienst der guten ®cdje widmen. Ihre Sammelbetrüge, wie auch alle unmittelbar gespendeten Beihilfen werden angenommen von der Depofitrukasse der Deutschen Bank m Berlin W., Mauer, ftrafee, sowie von ihren Filialen in München, Franksurt a. M., Hamburg, Bremen, Dresden und London. Etue größere Reihe anderer Sammelstellen wird demnächst bekannt gegeben werden.
Und nun mit frohem und festem Muth vorwärt»! An jedem Orte, wo deutscher Sinn wach ist, trete man zusammen unb nehme den Gedanken auf. In jedem Gaue unseres ge-
A Bom Stabe, 26. April. Jetzt, während die Stachel- und Johannisbeersträucher In Blüthe stehen, bemerkt man recht deutlich, welch großen Schaden manche Vögel an diesen augerichtet haben. Schon im zeitigen Frühjahre, al» Fann die Kno»pen zu schwellen begannen, konnte man beob- adjten, daß Bluifinken, Buchfinken und ganz besonder» die Sperlinge «. a. emsig an den Zweigen der Sträucher pickten. Bogelliebhaber vermutheteu, die Thierchen seien auf der Jagd nach Schmarotzern. Wer jedoch genauer prüfte, sah banal» schon eine Menge abgefreffener Blüthenkoo-pen unter den von den ungebetenen Gästen besuchten Beerensträuchern am »oben liegen. Bei wem ober noch Zweifel über die Thätig- kett biefer Vögel bestanden, der kann sich nun an den Sträuchern selber durch die Thatsacheu belehren lassen, denn die wenigen Blüthen stehen nur an den Haben ber äußersten bönnen Zweigspitzeu, woran die Vögel sich nicht setzen konnten. Nach dem Innern ber Sträucher find fast alle Kno»pen ab- gepickt. Die KooSpenreste treiben von Neuem au», liefern aber keine Blüthen, sondern nur Blätter und Zweige. So ist die diesjährige Ernte größteutheil» Vernichter unb wirb kaum ein viertel ber vorjährigen betragen. Hoffentlich suchen bie gefiederten Sänger durch Unterstützung im Kampfe mit der schädlichen Jnsectenwelt den Schaden wieder ans- zuwetzen.
Pohl'GöuS, 23. April. Bei der gestern dahier abge- I ualtenen Bürgermeisterwahl wurde ter seitherige Bürgermeister, Herr Schepp, von 109 abgegebenen Stimmen mit 104 Stimmen auf bie Dauer von 9 Jahren wieder- gewählt.
-o Butzbach, 26. April. Erfreulicher Weise mehren sich | J'J Anmeldungen zur GewerbeauSftellung, die I bekanntlich vom 11. August bi» 7. September ds. Js. hier- I stattfinden wird. Die günstigen Bedingungen, die unsere I ®n "0" Hauptverkehrsader gelegenen Stadt bietet, die Nähe de» aufstrebenden Bad Nauheims, unb andere größere Ber- I kehrSpunkte, die mächtigen Zufluß an Fremden bringen werden, ,-d-u Ition heute Die «ütgfdtaft, ba6 die «ulstelluug »eit I ®cn Nahmen eines engbegrenzten Localunternehmens I hinauStreten wird. Das mag auch unsere Industriellen ver- anlaßt haben, Erzeugniffe in Aussicht zu stellen, wie man I ste fönst nur in Ausstellungen größeren Stil» zu sehen ge- I wohnt ist. ES wird also vortheilhaft sein, mit ber Anmeldung vorzuführender Gegenstände nicht allzulange mehr zu zögern. Die Vorarbeiten werden eifrigst gefördert. Demnächst wird daS künstlerisch auSgesührte Placat die Anfmerk- samkeit weiterer Kreise auf da» Unternehmen hinlenken.
Darmstadt, 26. April. Die „N. Hess. vdl." schreiben: Bekanntlich hat fich infolge der eoblo» langen Debatten der । ö» eit en Kammer die Budgetberathung viele Wochen! lang hinau»gezogen, wodurch dem Lande sehr beträchtliche Kosten erwachsen find. Nur die persönlichen Ausgaben an bte Abgeordneten sollen im letzten Quartal durchschnittlich pro Monat 8« bi» 10 000 Mk. betragen haben, für Diäten und Reisespesen. Unseres Wissen» erhalten die auswärtigen Abgeordneten pro Tag 9 Mark Diäten, ferner 3 Mark für UebernaLten und Ersatz der wirklich aufgewendeten Reise- I kosten. Dabei soll e» vorgekommen fein, daß Abgeordnete, öle fich mit eigenem Fuhrwerk von und nach der Bahnstation bringen ließen, recht anfeholiche Beträge liquidirten. So soll z. B. ein zur antisemitischen Partei gehörender Abgeord- nctcJ' man erzählt, in einem Monat allein hierfür ca. 50 Mk. uugesetzt haben. ES wäre Interessant, wenn einmal authentisch mitgetheilt werden könnte, welche Summen bereit» In diesem Jahre die Kammerverhandlungen da» Land gekostet I qoben. Für die Einführung einjähriger Budgetperioden sprechen derartige Vorkommnisse nicht.
Darmstadt, 26. April. Di« Falg-u d-« svauisch. I amerikanischen Kriege» machen fich bereit» im Hessen- bie,Darmft.Ztg." au« S,Ilgen- nabt schreiben, daß infolge der Preiserhöhung des amerikanischen Getreide» die Brodpreise bereit» merklich beeinflußt worden find. Die dortigen Bäcker haben da» 6 Pfund-Brod um 6 Pfg. aufgeschlagen. Für die dortige Perlenindustrie, bie 'hr Hauptabfatzgebiet In Spanien hat, fürchtet man eine be- trächtliche Geschäftsstockung.
„r* Zu Anfang October d. I. wirb eine
Prüfung für Hochbauaufseher, Straßenmelster unb ®ommmelfter in Darmstadt abgehalten werden. Die Gesuche find unter Anwendung de» gesetzlichen Stempel»
Wache» tot 8c8lnnb,, Prüfung bet ber Ministerialabtheilung für Bauwesen einzureichen unb flnb demselben die nöthigen Papiere beizufügen.
Elkademischea GcsangBerein» am 8. Mai, «beaM 7 Uhr. Wir haben in früheren Notizen der auSge- zeichneten Solisten gedacht, bie im Concert mitwirken werden und wollen heute nur einige Bemerkungen über bie Corn - Joniften der beiden Hauptwerke de» Abend» machen. Max Bruch Ist so allgemein bekannt, seine Verdienste so vollkommen gewürdigt, daß die Nennung feine» Namen- boflauf genügt, dagegen ist Hermann Goetz viel zu wenig bekannt und anerkannt. In Hermann Goetz, ber am 7. De- cember 1840 in Königsberg In Preußen geboren, und am ?'x^""ber 1876 zu Höttingen bei Zürich verstarb, ist ein frftftigeÄ schöne« Talent allzufrüh zu Grabe getragen. Nicht ju oft hat ihm da» Glück gelächelt- Goetz war ein stiller, ttemg mlttljellfamer Mann, der am liebsten seiner Kunst ! lebte, in dieser aber da» Höchste anstrebte. Zu den schönsten Stunden seine» Leben» zählte er die großen Erfolge, die ihm seine Oper „Der Widerspenstigen Zähmung- brachte. In Mannheim am 11. Oktober 1874 zum ersten Male zur Auf- sührung gebracht, eroberte sich die Oper von dort aus fast alle größeren Bühnen. Diesen Tagen ungetrübten Glücke» standen aber eine Reihe von Leiden und Prüfungen gegen- über, die bte Sonnenstrahlen be» Glücke» nur spärlich durch- I bra£cn. Trotz eine» stechen Körper- war seine Schaffens- kraft bi- zum letzten Augenblick eine ungebrochene, und so I Jat un- Goetz eine Anzahl Kunstwerke hinterlassen, deren Wiedergabe zu den schönsten Aufgaben zählt. In Geiste-- Verwandschaft mit Robert Schumann stehend, dabei ober ein I ganj eigenartige- Talent, ist namentlich fein Chorwerk „Neu!" I
Gedicht von Fr. v. Schiller, eine seiner bedeutendsten I Schöpfungen. Nicht genug Dank können mir unserem un- "««blich schaffenden Unlverfität-Mustkdirector Trautmann und mit Ihm dem Akademischen Gesang-Verein sagen, daß er <in so hervorragende- Werk zur Aufführung bringt, womit er zugleich der Kunst dient und den Manen einet großen lobten eine Ehrung bringt.
I Aufruf.
- b“ d.. a.ftoru, Slcbcrwall.
I Rude»hei« find bte ersten Vorarbeiten zur Errichtung ber l?en Rationalfefte beendigt - wir treten in der Zuversicht, b A b ,C »“fnn" Sestellten Bedingungen demnächst ihre I Erfüllung finden werden, jetzt an bte Durchführung | be- vaterläubischen Unternehmen» heran.
Hoch über ben Finthen be» Rhein», bort, wo bk @erfflaniQ stolz unb srieben-stark bte Kaiserkrone über bte deutschen Laube emporhedt- an ben Ufern be» Stromes, um V.“ 8<lhl,n u°d eeftrlttin Hai, feitbm <1
I E ELeltgeschtchte etngetreten ist- an ber Stelle, wo ber erfte Kaiser be» neuen Reiche» inmitten seine» Volke» befien fiegretd} erfixittene Einheit feierte: Dort, ans bem Nieder- I tta bc,tm ?? Teststätte geschaffen werben, welche beretnst m bcr Hatton, ja, be» gesummten deutschen
I volk-thum- werden möge!
Wa» wollen die Deutschen Natioualfeste?
„ ®°£,n ben Reichsgedanken und vaterländische»
Empfinden festigen, deutschen Bürgerfinn stärken, ein Vorbild ber Einfachheit der Sitte im Festesleben schaffen und Volk«.
I Ö ? dolkskraft heben. Die» unter der lebendigen
Mitwirkung deutscher Kunst im Wettstreite der Besten zum I 'Hbaen Ausdruck zu bringen, und diese Aufgaben auf alle I un'crc Volksfeste zu Ihrer Läuterung und Veredlung zu Über- tragen : da- b/trachten wir al« die großen Ziele der In vier- I «ber fünfjährigen Zwischenräumen zu feiernden Deutschen I Nationalfeste. Für diese hohen vaterländischen Ideale muß I 0a6 Sanze deutsche Volk gewonnen werden I
Diese Aufgabe fällt vor Allem den Ort»-Au«schüffen I 8«/ bie fich über die deutschen Lande und über die Fremde, I ”° Deutsche wohnen, verbreiten sollen. Damit werden d,e Ort«-Au«schüffe zu den wichtigsten Trägern deutschen Volk» thum« Bon ihnen geht die Arbeit unmittelbar i« Volke an», und auf ihrer Thatkraft und hingebenden Mitarbeit beruht da» Deutsche Nationalfest jetzt und für alle Zeiten, beruht besonder» bie Wachhaltung eine» mächtigen deutschen Nationalgefühl» In allen Kreisen de» Volke».
Darum richten wir an Alle, bie für solche Ziele wirke« I wollen, die Bitte, nunmehr in ihren Kreisen die Bildung von OrtS-AuSschüssen in bte Hand zu nehmen. Unsere Reich»- adthetlung, vorfitzender Bürgermeister Heyne in Görlitz, wird ben im Reichsgebiete wohnetroeu, unb unsere Altdeutsche Ad- theilung, Borsitzeuber Reichstag» Abgeordneter Prof. Dr. Haffe i 'm*4!* btn aa6cr^0lb Reich»greuze ansäsfigen Deutschen mit Rath und That, besonder» auch mit den erforderlichen Schriften zur Seite stehen. Älbvt auch an alle Diejenigen, b" sich nur für ihre Person, al» Förderer be» Unternehmen», tu besten Dienst stellen wollen, richten wir die Bitte, ihren Namen bem mitunterzeichneten 1. Geschäft»führer Hosrath Dr. Wolf« in München, mitthellen zu wollen.
Hono in Hanb mit btesem auf die Erreichung Idealer Güter im Volke gerichteten Streben muß aber, wo wir jetzt an die Durchführung de« vaterländischen Plane« herantreten, auch bie Beschaffung der nothwendigen Mittel gehen.
Groß ist unsere Arbeit und gtog find naturgemäß auch die Mittel, deren wir bebütfen, um selbst bei bescheidenem Beginn eine be» deutschen Volke« würdige Einrichtung schon für 1900 schaffen zu können. 8
... •• ®Je}-«n8ßenung. Der Au-schuß de- laudwirthschaft- licheu Bezirk-Verein- hat fich in seiner gestrigen Sitzung, zu welcher noch eine Anzahl anderer Herren eingeladen waren, Ä bCD 9’ unb 10‘ 3«U d- I- hier in Gießen auf OSwalb- Garten geplanten verband-.Au-stellung für Wtnbble^Cogel«berger Waffe beschäftigt. Do- Haupt- LomitL und die Einzelou-schüste wurden gebildet, die Unternehmung einer Lotterie beschlossen und die Anordnung der Ausstellung, für welche 5000 bi- 6000 Mk. an Prämien Wiegung st-h-a, befchlosten. Man rechnet auf etwa 80° Uusstellung-thlere- und da das verbandSgebiet nicht nur bk oberhefflschen Kreise Gießen und Schotten, sondern auch die preußischen Kreise Wetzlar, Biedenkopf, Marburg, Kirch- Hain, sowie den DillkreiS umfaßt, so werden diese Zuchtgebiete In Wettbewerb treten und wird ein interessanter Ber- glet# zwischen den Erfolgen ber Zucht In den einzelnen Gegenden und Ortschaften ermöglicht sein.
a ii/'^e»u-Uhr Ladeuschlnb. «uf die heute, Mittwoch, Abend ? Eass Balzer stattfindende General-Versammlung de- Detailltsten Verein-, wo enbgtltiger Beschluß über den Neun-Uhr-Ladenschluß gefaßt werden soll, machen wir ®n dt-s-r Versammlung kann selbst.
verständlich Jedermann thellnehmen und wäre eS zu begrüßen, wenn insbesondere auch Mitglieder ber Bäcker, und Metzger- Innungen daselbst ihre Meinungen über den selten- eine- »anl»»n$ö S.“ a"8e6g,l8‘« die,.! «eruflftänte ge.
anWun eBbtnldiluS «um «»«druck driogen würden. Da« .b,r ^sten soll ein sehr günstige« sein und dürste bet «»«i'klichun, de« Neun-Uhr Ladeuschiuffe« In »llernächster Ziit nicht« Im W-ge stehen. I
” Berichts,In dem gestrigen Bericht über den « lft «u berichtigen, dah der Beitrag
de« BerschSnerung.verein« zur Wegemarktrnng In der Um” rBtnb van Sieben nicht 600 Mark, sandern 60 Mark oetragt.
anü,*‘“r «^-b°h,»°°ease.,ee mit den daran angebrachten Bar hängen, wie e, häustg van den »ab».
al« ein gute, Recht au.geübt wird, will d - Lisenb-hnv-rwaltun, nicht mehr gestatten. 6« ist auf diese Handlung«weise van oben herunter setzt eine Ordnung«! strafe van 6 Mk. gefetzt worden. 8 |
Dir Karteabriefe, deren Einführung vom Publikum
• Berlin. 26. April. Dem Sultan hat der Kaiser wieder einen von dem Garde-JSgerbataillon zu Pofdam dresfirten « rI e g S h u n d zum Geschenk gemacht. Ein Lieute- nant und ein OberjSger haben fich nach Konstantinopel be- geben, um dem Sultan persönlich den Kr.egShund zu über- bringen.
ber Pfalz. 26. April. An dem Todtenbett einer alten Botenfrau in Hochspeyer standen brennend- Wachs, kerzen. Der Wind warf eine Kerze auf da» Bett, da» so- fort Feuer fing. Veit und Leiche verkohlten.
• Wene, Wart. Clav ierlehr er (kessen Schülerin eine Mozart - Sonate hernnterpaukr) : -Bitte, etwa» m ozärtlicher k"


