Ltadtvrrordiktknmhlku! DI
Man wolle gefl. beachten, daß Stimmzettel mit dem Namen des Herrn
Wilhelm Löher
nur dann Gültigkeit haben, wenn dieselben die ausdrückliche Bezeichnung
Stadtverordneter oder Bäckermeister
haben.
11762
_____________________________Mehrere Wähler.
Wer* der HtTaJil!
ähler der bürgerlichen Parteien!
Aus allen Kreisen und Berufsklassen der Einwohnerschaft hat man Euch Vorschläge zur Stadtverordneten-Wahl gemacht, und wir stehen vor der, für unsere Vaterstadt diesmal besonders wichtigen Entscheidung!
Die Candidatenliste der politischen Parteien hat nicht allseitig Eueren Beisall gefunden; wenn dies auch im Interesse der Vermeidung einer Stimmenzersplitterung zu bedauern ist, so muß mit dieser Thaisache gerechnet werden.
Wir wollen allen Wünschen Rechnung tragen, den politischen Parteien, den Vezirksvereinen, sowie den Beruss- klafien und haben deshalb unter den Männern, die vorgeschlagen sind, eine engere Wahl getroffen.
Fest überzeugt, daß unser Vorschlag allgemeinen Beisall findet, fordern wir alle Wähler auf, die:
Keine einseitigen Partei- oder Sonderinteressen vertreten haben wollen, . m86 Denen das Wohl und die Entwicklung unserer Vaterstadt am Herzen liegt,
Eine Stimmenzersplitterung, die nur den Socialdemokraten zu Gute käme, vermeiden wollen,
ihre Stimme nachfolgenden Herren zu geben:
Balser, Ernst, Schreibmaterialienhändler, Br. med. Fuhr, Ferdinand, Professor, Hanau, Eduard, Fabrikant, Heyligenstädt, Ludwig, Stadtverordneter, Jann, Carl, Lehrer, Keller, Andreas, Stadtverordneter,
Eeib, Heinrich, Schneidermeister, Eöher, Wilhelm, Bäckermeister, Br. Schäfer, Wilhelm, Stadtverordneter, Scheel, Richard, desgl., Schiele, Friedrich, desgl., Br. Wimmenaner, Carl, Professor.
Wahlrecht bedeutet Wahlpflicht, darum auf zur Wahl und tretet ein für unsere Candidaten unter der Devise:
„Der beste Vorschlag!“
Miete Wähler beider Warteten!
Mitbürger!
An die *
ähler!
Kandwerker, Kaufleute, Zlnteröeamte, Arbeiter!
Candidaen sind genügend aufgestellt, die Wähler haben sich mehr oder weniger für einzelne derselben entschieden. Trotzdem erlauben wir
Nächsten Montag soll die Entscheidung fallen, welche zwölf Candidaten unter den vielen aufgestellten in den Stadtvorstand einziehen sollen. Es ist bekannt, wie einseitig der seitherige Stadtvorstand zusammengesetzt war. Die große Mehrheit gehörte Kreisen an, die in unserer Einwohnerschaft eine verschwindende Minderheit bilden. Das war ein unnatürlicher Zustand. — Die arbeitende Bevölkerung, zu der alle die kleinen Geschäfrs- leute und Handwerker gehören, hat nicht das geringste Jnteresie daran, sich von Fabrikanten vertreten zu lasten, oder von Rentnern, die im sicheren Genuß ihrer Rente die Dinge mit anderen Augen ansehen, als Diejenigen, die dm Kampf ums Dasein Tag für Tag zu kämpfen haben. Die Kleinen sollen zusammen stehen, damit auch sie die ihnen zustehende Vertretung in der Stadtverordneten-Versammlung bekommen.
Wählt deshalb Männer aus Eueren Kreisen, die aus eigener Ersahruug wissen, wie es dem Geschäftsmann und Arbeiter zu Muth ist. — Gebt Euere Stimme Männern, die keinerlei Rücksichten zu nehmen haben und die gewillt sind, an den Aufgaben der Stadt im Jntereste der kleinen Geschäftsleute, Unterbeamten und Arbeiter fleißig mitzuarbeiten.
Solche Männer sind unsere Candidaten:
Heinrich Baum, Glaser Georg Beckmann, Coattolear Georg Dahmer, Spengler Eduard Krumm, Kausvlavn Albert Lenz, Steinhaner Ludwig Löb, Gastmch
Philipp Scheidemann, Redakteur.
Geht Mann für Mann am Montag zur Wahlurne und gebt den Stimmzettel ab, auf denen die vorstehenden CandidateN'Ramrn aufgedruckt sind. 11734
________________Das socialdemokratUche Wahlcomite.
UNS, in letzter Stunde die Aufmerksamkeit der Mitbürger auf vier Herren zu lenken, die, von den politischen und sonstigen Vereinen vorgeschlagen, durch ihre Person und bewährte Tüchtigkeit eine besondere Bevorzugung verdienen dürfen. Es sind die Herren
Ernst Balser, Kaufmann
Fhil. Euler IV., Schneidmüller Eduard Hanau, Iaörikant Wilh. Löber VI., Stadtverordneter.
Wer das große Ganze im Auge hat und unserem Stadtvorstand neue tüchtige Kräfte zuführen und eine bewährte erhalten wissen will, der möge für obige Herren eintreten und sie wählen. 11787
Wähler aus allen Stadttheilen.
Seltersweg 52
11760
in der bekanten tj n e 11 Qualität empfiehlt billgst
t. BwcHertt. — ®rud unb lerfes btt UnwaOM» »nch w*b StrörtnidcTtt (Pietsch Lrtea) t* Meß«.
Z>ie heutige Wummer umsaßt 22 Seiten,


