Ausgabe 
27.3.1898 Drittes Blatt
 
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zu bewilligen, wird hierauf einstimmig angenommen, dagegen der Antrag der Regierung auf Verschiebung der Lasten auf die KreiSverbäude rc. mit 16 gegen 15 Stimmen abgelehnt.

Zu Titel 6, Capttel 4 der Einnahmen, Abgaben für Huode und Nachtigallen, hat der Abg. Köhler« Langsdorf beantragt, die Steuern für Hirteuhuude aufzu« heben. Der Ausschußantrag geht dahin, den Antrag Köhler abzulehneu und 235 000 Mk. unter diesem Titel in Ein­nahme zu stellen. Abg. Köhler begründet seinen Antrag und wünscht, daß auch die Ziehhunde und die Hunde der Forstwarte usw. von der Steuer befreit werden möchten. Ministerialrath Krug erklärt, daß die Regierung auf diese Einnahme nicht verzichten könne. Den Antrag auf Be­freiung der Schäferhunde von der Staatssteuer werde die Regierung in Erwägung ziehen. Der Aukschußantrag wird hierauf angenommen-desgleichen der Antrag de» Abg. v. Köth, die Regierung um eine diesbezügliche Vorlage zu ersuchen.

Nach einer kurzen Pause erfolgt die Berathung der außerordentlichen Einnahmen und Ausgaben.

Für Capitel 136 der Ausgaben, Verzinsung und Tilgung der Staatsschuld, werden 57582 Mk., uud für Capitel 137, Außerordentliche Zuwendungen an die StaatS'UnterstützungSkasse, 18 000 Mk. ohne Debatte be­willigt.

Zu Cap. 188, Kunftstraßenwesen beantragt der Ausschuß hierfür im Ganzen 631,000 Mk. zu bewilligen. Die Abgg. Brunner und Genossen beantragen, daß für den KretS Erbach zu Straßenbauten ein höherer Staats­zuschuß als seither gewährt werden möge. Abg. Brunner begründet seinen Antrag und hofft auf Unterstützung des­selben im Hause. Abg. Hirsch stellt fest, daß von den in Rhetaheffen befindlichen 533 Kilometer Staatsstraßen nur 150 Kilometer vom Staat gebaut worden seien. Die übrigen 383 Kilometer habe Rheinhessen aus seiner eigenen Tasche bezahlt. Der Kreis Erbach könne recht wohl zufrieden sein. Abg. H aaS^Offenbach ist für jede geregelte Unterstützung der ärmeren Kreise bei Straßenbauten und wird hierfür aufs Wärmste eintreten. Der Antrag Brunner sei ihm aber wegen des darin enthaltenen Prinzips zu gefährlich. Abg. Hetdenreich uud Werner sind derselben Anficht. Der Antrag des AußschuffeS findet einstimmige Annahme.

Zu Cap. 139, Regulirung von Bächen, wird von der Gemeinde Aflenheim ein einmaliger Beitrag für Her­stellung der Fluthschleuße in der Nidda im Betrag von 15,700 Mk. gefordert. Die Großh. Regierung hält diese Forderung für ungerechtfertigt. Abg. Joutz wünscht Beschleunigung der Arbeiten der Regulirung der Usa. LandeScultur-Jnspector KlaaS gibt Auskunft über diese Arbeiten, die tu diesem Jahr beendet seien. Der Aus­schußantrag auf Gewährung des Gesuche» der Gemeinde Affenheim wird hierauf gegen sieben Stimmen angenommen und der weitere Betrag von 15,700 Mk. bewilligt.

Damit wird die Sitzung geschloffen. Fortsetzung Morgen früh 9 Uhr.

Deutsche»

Berlin, 25. März. DemLocal-Anzeiger" wird aus Friedrich »ruh trlegraphirt: Seit dem frühen Morgen laufen zahlreiche Glückwünsche zum Militär-Jubiläum de» Fürsten Bismarck mit jeder Post ein. Das zweite Garde-Regiment zu Fuß ließ durch einen Feldwebel eine silberne Statuette eine» Grenadier» von 1813 überbringen. General-Adjutant v. Schweinitz wird am Spätnachmittag mit

gestiegen, die Via dolorosa entlang gezogen, haben da» heilige Grab besucht gewiß noch mächtig erfaßt von frommen Schauern einer großen Vergangenheit. . . . Ach, wett gefehlt! Kein Sterbenswörtchen davon! Diese holden Weiblichkeiten übertragen vielmehr jetzt die Anschauungen des heimischen KafferklatscheS auf da» heilige Land.Nein", eifert eine dicke, erregt auf und ab watschelnde Alte,in Jerusalem gibt e» nicht einmal frische Milch vou der Kuh! Wenn das die Meyern wüßte! O du mein Saitenipiel! Und dieser Schmutz, dieser Unrath, dieser Geruch! Puhl"... Sie ärgert fich förmlich, daß sie hier nicht selbst thatkräftig mit dem Besen fegen, wie etu Dragoner herummarschtreu und dabet da» Dienstmädchen commandtreu kann.

ES gibt auch Leute, die betrachten die geweihte Gegend um Jerusalem einzig uud allein als Terrain für Parforce- Retterei. Nun kommen diese Hauptheldeu deS Pferdestall», der Reitpeitsche uud der klirrenden Sporen angetreten, be­suchen im eiligsten Tempo weil e» des lieben Scheine» halber doch nicht ganz zu vermeiden ist etu paar heilige Orte uud dann bum! Da» große Retten kann begtuuen. Noch heute redet man überall, in Restaurant», in Hotel», in Verkaufsläden, in Kreisen pferdevermiethender Araber, vou einem Prinzen, der vor einigen Wochen durch unmenschliche, barbarische Reiterei gar unliebsame» Aufseheu erregte und allgemeine Erbitterung entfachte.

Kaum ist er in der Stadt Ziou» angesegelt schon langweilt er sich entsetzlich und sein Dieoer klagt tm Hotel: //Bah, in diesem Jerusalem ist nichts Io»! Elende» Nest! Kein bischen Gesellschaft! Lumperei überall!"

Also schleunigst für Se. Hoheit etwa» Neue» tnscenirt^: ein Parforce-Ritt zwischen Jerusalem uud dem altehrwürdigen Jericho.

Tüchtige arabische Pferde werden gemiethet uud daun durch Wüste und Fels hiuabgesprengt auf den geweihten, in der Bibel so oft erwähnten Pfaden, welche Chrtstu» wieder­holt gewandelt. Rasch wird da unten der Jordan und daö Tobte Meer besucht, daun frisch gesattelt und da» Parforce- Retten auf der sechs Stunden langen, beständig bergauf- ziehenden Straße beginnt. . . .

Dahin jagen die Pferde, was sie uur laufen köuuen hopp, hopp über Felsen und Steingeröll, über grobkörnige Saodödeu, über Gräben und Steiublöcke hopp, hopp

den Glückwünschen de» Kaiser» Eintreffen. Vou mehreren Militär-Capellen augeboteue Ständchen wurden abgelehut. Außer einer Festtafel tu kleinem Kreise findet keinerlei Ver­anstaltung statt.

Berlin, 25. März. DieNordd. Allgem. Ztg." demeutirt nochmal» auf da» bestimmteste die Nachricht derKölnischen Volk-zeitung", daß künftig Katholiken von allen höheren Aemtern mit selbstständiger Verantwortlichkeit ferugehalten werden sollen und daß eine Denkschrift zur Begründung Lieser Maßregel in Vorbereitung sei.

Berlin, 25. März. Wie derReichsanzeiger" berichtet, hat da» Reichs-Elseubahnamt den meistbetheiligten Bundes­regierungen Vorschläge für eine Revision uud weitere Aus­bildung der Grundsätze über die Dienstdauer und die Ruhezeit der Eisenbahn-Betriebsbeamten zu­gehen laffku. Diese Vorschläge sollen demnächst unter Leitung deS RrichS-Eisenbahnrath» commiffarisrb berathen werden.

Berlin, 25. März. Oberbürgermeister Zelle wird am 1. October fein Amt niederlege v. Der Rücktritt soll mit den letzten Vorgängen in der Stadtverordneteu-Bersamm lung zusawmenhäageu. Hierzu wird weiter berichtet: Die Mittheiluug deS Oberbürgermeisters Zelle in der heutigen Magistratssitzung, daß er fich entschloffen habe, aus Rücksichten auf sein vorgerücktes Alter mit dem 1. October in den Ruhe­stand zu treten, wurde allgemein mit großem Bedauern ent» gegengrnommen und Herr Zelle bestürmt, von seinem Vor­haben abzusehen. Er erklärte iudeß, daß sein Entschluß reiflicher Erwägung entspringe uud unabänderlich sei. Zugleich hat Herr Zelle auch ein Schreiben an die Stadtverordneten- Versammlung gerichtet, in welchem er den Mitgliedern der­selben für das ihm während seiner bisherigen Amtsführung bewiesene Wohlwollen den herzlichsten Dank ausspricht. Die Vermuthuug liegt nahe, daß verschiedene MeinungSdifferenzen der letzten Zeit zwischen beiden städtischen Collegien den Anlaß zu dem Entschluß deS Herrn Zelle gegeben haben. Wenigsten» will man bisher eine Ermüdung und ein Nachlassen der Spannkraft an ihm nicht bemerkt haben. Al« Nachfolger kommt in erster Linie der zweite Bürgermeister Kirschner und in zweiter Linie Oberbürgermeister Beuder-BreSlau in Betracht.

vermischtes.

Berlin, 22. März. Der Zug junger Türken nach Berlin ist seit dem Friedensschluß der Türkei mit Griechenland ganz bedeutend gestiegen. Die jungen Orien­talen werden zum großen Theil von ihrer Regierung mit Stipendien ausgerüstet und studiren hier namentlich Medizin sowie Kriegswtffenschaft. Infolge dieser Vermehrung der hiesigen türkischen Coloutsten hat fich der Wunsch nach einer eigenen Moschee, wie fie in anderen Großstädten besteht, geltend gemacht, da hierfür die BotschastSraume nicht reichen. Die Vorbereitungen find bereit» getroffen- auch die Mittel sollen bereits vorhanden sein. Ein kleiner türkischer Fried­hof ist in Berlin schon vorhanden, uud zwar hinter der Hasenhaide.

* München, 22. März. Das Bertillou'sche System zur Feststellung der Identität durch Körpermeffung gelangt nunmehr in München, Nürnberg und Augsburg zur Ein führung. ES wird voraussichtlich auch in Regensburg und vielleicht auch in Würzburg angenommen werden.

* Eine Versammlung von Mullern aus Sachsen, Thüringen und Provinz Brandenburg ragte am 20 März in Leipzig, um über Beseitigung brennender Mißstände in der Müllerei zu berathen. Einen besonderen Gegenstand bildeten die Miß­

I bräuche bei der Mehl Ausfuhr. E» wurde einstimmig auer- I kaunt, daß die jetzige Ausfuhr nach minderwerthigeu Typen- Musteru von einigen Export Mühlen arg mißbraucht werde, da diese nur schlechte Abfall Mehle ausführten, um bei der Einführ ausländischen Getreide» eine erhebliche Zoll Ver­günstigung zu genießen- daß diese Mühlen aber da» beffete Mehl au» dem zollfreien AuSlaudS-Getreide auf den ein­heimischen Markt werfen uud den binnenläudischen Mühlen eine verderbliche Covcurrenz bereiteten. Da» Darnieder­liegen de» Mühlen Geschäft» sei wesentlich auf diese Miß­bräuche zurückzusühren. Die Qualität der Typen wurde all- gemein gcmißbilligt- sie wurden al»Futtermehle" bezeichnet, die der gesetzlichen Ausbeute von 65 bezw. 75 pCt. keines­wegs entsprächen. Unzufrieden erklärte man fich mit der Haltung deS Verbandes deutscher Müller, der eS ablehne, in dieser Frage entscheidende Schritte zu thun. Mau befür­wortete eiumürhig die Gründung eine« neuen Müllerbunde», der die Jntereffen der binneuländischen, besonder« der mitt­leren und kleineren Mühlen energisch wahruehmen soll. E» wurde beschlossen, eine Petition au den BundeSrath zu rechten, um in der Ausfuhrfrage eine gerechte Klarstellung zu schaffen. Eine weitere Petition au die gesetzgebenden Körperschaften soll die Einführung einer staffelförmigen Umsatzsteuer für Großbetriebe beantragen, um dem unheimlichen Wachsen groß- capitalistischrr Rtesenunternehmungen einen Dam« entgegen- zusetzen. Auch erklärte man fich ganz entschieden gegen die Wiedereinführung de« Terminhandels in Getreide, der nur verderblich gewirkt habe und nicht im Jntereffe der reellen Production liege. Ein Ausschuß von zwölf Personen wurde mit der weiteren Durchführung der vorgeschlagenen Schritte betraut.

* Kochkoust-Aulstelluug München. (Hervorragende Aus­zeichnung.) Die Firma Maggi erhielt die goldene Me­daille nebst Ehreudiplom zuerkannt. Dereu vorzüglich in- scenirte Kost-Loge wurde zu wiederholten Malen von hohen und höchsten Herrschaften mit ihrem Besuche beehrt.

£itevatur u»6 A«nst.

SatechiSmuS der Geologie von Hippolyt Haa«. Sechste, vermehrte und verbesserte Auflage. Mit 157 in den Text gedruckten Abbildungen und einer Tafel. In Origtnalleinenband 3 Mk. Verlag von I. I. Weber in Leipztg. Die Entwickelung unserer Erde von dem Moment an, wo sie ein selbstständiger Körper im Weltall wurde, bis zu der Zeit, in welcher der Mensch auftrat, müßte für immer ein uns unlösbares Rächsel bleiben, wenn nicht die Tiefe in den Lagerungsformen des die Erde aufbauenben Materials, sowie in den von ihnen eingeschlossenm Versteinerungen die Urkunden der Geschichte unseres Planeten treu bewahrte. Die Wissenschaft der Geologie hat d'ele Urkunden im Schooße der Erde zu deuten gewußt. Die Ergebnisse aller geologischen Forschung bis auf den heutigen Tag legt Dr. HaaS, Professor der Universität Kiel, in dem nun schon in sechster Auflage erschienenen, reich illuftrirten Katechismus vor, der Aufschluß verschafft über die Kräfte, die seit Anbeginn thätig gewesen sind, um der Erdkruste ihre gegenwärtige Gestaltung zu geben.

Universität- - Nachrichten.

Ein ehemaliger Volksschullehrer, Herr Ernst Sieger, wurde zum außerordentlichen Professor der englischen Sprache und Literatur an der Universität Würzburg ernannt.

Bonn. Der außerordentliche Professor der Philosophie Dr. Götz Martins hat einen Ruf als außerordentlicher Professor an die Universität Kiel an St-lle des nach Halle versetzten Professors Riebl erhalten und angenommen

Schiffsnachrichte«.

Der PostdampferSouthwark" derRed Star Ctne* in Ant­werpen ist laut Telegramm am 23. März wohlbehalten in New- Aork angekommen.

weiter grausandige Anhöhen hinauf . . . drüben in lang­gestrecktem Galopp felsige Abhänge hinunter- dahingestürmt in glühendstem Sonnenbrand, in erschöpfender Hitze, unter wolkenlosem Himmel .... Die Pferde dampfen, keuchen, schnoben, blasen die Nüstern, stöhnen ermüden mehr unb mehr hopp, hopp- doch die Reitpeitschen fuchteln und sausen durch die Luft unb bie scharfen Sporen ritzen den Bauch blutig hopp, hopp ....

Heidi, du flotte Reiterlust! Hallo, bu herrliches Ver­gnügen! . . .

Jetzt burch unwegsame Schluchten gehetzt, über frisches Ackerland gespornt, steinige Anhöhen emporgepeitscht, hopp, hopp rastlos weiter unb weiter. . ..

Heilige, durch Bibel und Tradition verklärte Orte flogen vorüber: der Maulbeerbaum des ZachäuS, dann die Herberge, in welche der barmherzige Samariter eintrat, dann der Apostelbrunnen.

Hah, nun bald am Ziel! . . . Hoch und ernst erscheinen in blauer Ferne die Mauern Jerusalems. . . . Was? Die Pferde, diese Canaillen, wollen nicht mehr!... Vorwärts!... Vorwärt«!! . . . Vorwärts!!! . . .

Kurz vor Gethsemane mit seinen dunkelnden Chpreffen, da bricht daS eine der bemitleidenSwerthen Thiere zusammen. Bald folgt auch das andere. Se. Hoheit und fein Be­gleiter haben die armen Pferde zu Tode gehetzt, zu Tode gequält

Ach, damit nicht genug! SS folgen leidenschaftlich er­regte, fich über mehrere Tage hinziehende Debatten mit dem Pferdebefitzer, der nach einem famosen türkischen Gesetzes. Paragraphen keinerlei Entschädigung beanspruchen kann. Schließ­lich erhält der arme Teufel als mageren Ersatz einen Bachschisch von wenigen Napoleon», Se. Hoheit reift weiter unb der Fall ist erledigt.

Gar eigenartig wirkt da» erhabene Beispiel auf die ver- schiedenen hier vertretenen Völkerschaften.

In verachtungsvoller Entrüstung fragt ein vornehmer Araber unter seinem Fez hervor:Zu welcher Flagge gehört denn dieser Prinz?" Allzeit erhebe ich mit Stolz darauf Anspruch, ein guter Deutscher zu sein- al» in diesem Fall jedoch Deutschland genannt wurde, habe ich mich umge­wandt. Solch' hochedle Herren schaden unseren guten Land», leuten im Ausland bei den Eingeborenen mehr, al» ein

halbes Dutzend strahlende patriotische Feste je wieder gut machen können.

Auch die Reflexionen eines MuhamedanerS über bie prinzliche Parforce-Tour muß ich regtfhiren.Wenn wir Muhamedaner," meint er,nach unserer heiligen Stadt Mekka pilgern, find wir dort nur mit religiösen Dingen be­schäftigt. Wenn viele von Euch Christen aber her nach Eurer heiligen Stadt kommen, müffen fie sofort eine große Reiterei veranstalten."

Selbst von jenen Leuten bleibt da» heilige Land nicht verschont, welche e» einzig und allein al» Jagdgrund be­trachten etwa al« Jagdgrund auf Hyänen. Auch ein solcher Held erscheint auf der Bildfläche meiner Beobachtungen. Aber so unermüdlich der tapfere Mann in feinem dunkel­grünen Rock und mit der Doppelflinte auf dem Rücken in der Wüste Juda herumstreift keine dieser vermaledeiten Hyänen ist liebenswürdig genug, fich auch nur von Weitem vorzustellen. Wa« thun?

Ha, ein leuchtender Gedanke I Unser Nimrod kauft einen alten Esel, läßt ihn von einem Araber todtstechen und als kräftige Lockspeise für Hyänen von der Felshöhe in den Abgrund stürzen ... Er wartet einen Tag, zwei Tage, wartet, bis der in Fäulniß übergehende Cadaver bie klare Luft ringsum verpestet. Ach, fie schnuppern immer noch nicht herum, diese TeufelSthiere! . . .

Jetzt hängt er sogar Nachts an einem Psahle eine Laterne neben dem Leckerbissen auf, um die dummen Hyänen auf die Delicatesse aufmerksam zu machen, und hockt mit schußbereitem Gewehr zwischen den dunklen Felsen.

Ha, drüben hinter dem Steinblock schleicht ein schwarzer Gegenstand hervor! Teufelauch wirklich und wahrhaftig, eine leibhaftige Hyäne l Sie schreit sogar. Nein, fie lacht, weil da« Schreien der Hyänen bekanntlich wie Lachen klingt. . . . Wonneschauern durchbeben seinen Körper. . . . Sie kommt näher . . . So! Jetzt! Krach, krach die Scheiben der Laterne klirren- die Hyäne aber verschwindet lachend in der Dunkelheit.

O, gut für die heiligen Orte, wenn der Extrazug von Neuem heizt unb all diese bunten und eigenartigen Touristen- Typen wieder von bannen rollt k

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Buchen: 1 r Knüppel, 120 A Eichen: 13,2 Wellen, 6,5 n 164 rm Scheiter (hiervon 33 rm bis 3,5 m ßätii 124,5 rm Stöä 1400 Wellen. 3 Arnergrund 28,

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