Ausgabe 
27.2.1898 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

beraumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse müssen amt­lich ausgestellt oder beglaubigt sein.

Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähige feit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Farnilienangehörige sich selbst persönlich im Termin vor der Ersatz-Commisston ein­zufinden.

4) Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar find, z. B-. Taubheit, Hart­hörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche u. s. w., so ist dies durch amtlich ausgestellte oder beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers u. s. w. nachzuweisen. DaS Vorhandensein von Gpilepfle ist durch die eidliche Erklärung von mindesten» drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten.

5) An der Loosziehung persönlich Theil zu nehmen, steht jedem Militärpflichtigen frei; für Diejenigen, welche bei dem Aufrufe nicht anwesend sind, zieht ein Mitglied der Er­satz-Commission das Loos.

6) Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämwtliche ihrer Gemeinde angehörigen oder in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtige auf Grund der ihnen bereit- zugegangenen Stammrollen zu der Musterung vorzuladen.. Bemerkt wird hierbei, daß Milb tärpflichtige, welche fich au-wärt- aufhalten, »ur Musterung nicht geladen werden dürfen, da solche nur au ihrem Aufenthaltsort ge» stellungspflichtig find.

Die Großherzoglichen Bürgermeister oder Beigeordneten haben mit den Militärpflichtigen ihrer Gemeinde im Muste­rungstermin rechtzeitig anwesend zu sein und sich darum zu bemühen, daß die Letzteren 1j2 Stunde vor der be­stimmten Zeit zur Stelle sind, nüchtern und reinlich gekleidet erscheinen und während des Musterungsgeschäftes ein anständiges und ruhiges Verhalten beobachten.

Wenn ein Militärpflichtiger wegen Gebrechen oder Krank­heit persönlich zu erscheinen nicht im Stande ist, oder wenn er sich in gerichtlicher Haft befindet, so ist darüber ein auf persönlicher Anschauung beruhendes Zeugniß des Arztes und der Bürgermeisterei, bezw. eine Bescheinigung des Gerichts vorzulegen.

Den Großherzoglichen Bürgermeistereien liegt es ob, darauf aufmerksam zu machen, daß ein Militärpflichtiger wegen gerichtlicher Bestrafung des Militärdienstes unwürdig ist, und find deshalb die erforderlichen Nachweise amtlich zu erwirken und vorzulegen.

Im Anschluß an das Ersatz-Geschäft findet Samstag den 5. März im Rathhaus zu Lich, Freitag den 11. März in der RestaurationZum Lonys Bierkeller, Schanzenstraße 18, zu Gießen, Dienstag den 15. März im Gasthaus zum Rappen zu Grünberg,

die Clasfifieirung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebots und der Ersatz-Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt.

Es haben daher diejenigen Reservisten und Landwehr­männer ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Ersatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurück­stellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu können glauben, an den bezeichneten Tagen, Morgens 11 Uhr, zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen.

Gießen, den 12. Februar 1898.

Der Civil-Vorsitzende der Ersatz-Commission des Kreises Gießen. Dr. Wallau.

Zur Lage in Oesterreich.

Der Herrscher der uns so eng befreundeten Nachbar- Nation Oesterreich Ungarn begeht in diesem Jahre sein 60jährige» Regierungtjubtläum, nnd aller Orten beginnt es fich zu regen in der Monarchie zu Vorbereitungen, um den denkwürdigen Tag würdig zu begehen. Auch die Einzel- landtage nehmen bereit» Stellung zu dem Ereignisse und berathen Huldigungkadreffen und die Absendung von Depu- tationen an den Jubilar. Allgemein aber wird der Wunsch laut, daß an dem Gedenktage der innere Friede wieder­hergestellt sein möge, der nun schon seit so langer Zett gestört ist. Freilich find die Aussichten hierzu nur sehr gering, denn eine wesentliche Aenderung in der innerpolitischen Situation ist nicht eingetreten. Noch immer find die Leidenschaften nicht beruhigt, sodaß an ein gedeihliche» Wirken im Parlament nicht gedacht werden kann.

Der Strike der Hochschüler dauert an und dürfte auch nicht beendet werden, bevor nicht da» Verbot de» Farben- tragen» für die deutschen Studenten Prag» aufgehoben sein wird. Daß die Regierung die» noch nicht gethan hat, ist ein Zeichen dasür, daß sie sich über ihr Vorgehen noch nicht schlüssig wachen konnte, daß sie immer noch zu viele Rück- sichten auf die Czechen nimmt.

In diesen Tagen war davon die Rede, daß Freiherr v. Gautsch regierungSmüde sei. Zu verwundern wäre daS ja freilich nicht, und hinwiederum muß die Frage aufgeworfen werden, ob nicht sein Rücktritt der Sache deS Ausgleich» dienlich sein würde. Denn darüber ist fich Jedermann klar, daß er bisher nur wenig geleistet hat, daß er eine Politik de» HinauSzögern» verfolgt, welche die Lage nicht bessert. An die Spitze der österreichischen Regierung gehört ein Mann voll Thatkrast, Energie und Entschlossenheit, der nicht lange zaudert in setvem Vorgehen und den Nagel auf den Kopf zu tr.ffm versteht. Freiherr v. Gautsch mag ein äußerst tüchtiger Beamter gewesen fein; ob er aber jetzt der rechte Mann am rechten Platze ist, die österreichische Regierung zu leiten, erscheint doch fraglich. Man fragt sich, weshalb denn der

böhmische Statthalter Graf Coudenhove noch immer auf seinem Posten fich befinde», trotzdem doch erwiesen ist, daß er für seine böhmischen Landsleute mehr Partei genommen hat, al» e» fich mit der Gerechtigkeit und mir seinen Pflichten al» Chef der Lande»oerwaltung vertrug.

E» verlauter neuerdings, daß Graf Coudenhove zum Statthalter von Tirol ausersehen sei. Wie weit diese Mel­dung begründet ist, läßt fich natürlich heute noch nicht fest­stellen, aber man darf doch Zweifel hegen, ob daS Wirken de» Grafen in der echt deutschen Provinz dieser zum Segeu gereichen kann, denn Jedermann würde ihm doch mit einer berechtigten Voreingenommenheit entgegenkomweu. DaS Beste würde jedenfalls sein, Graf Coudenhove würde durch etnfbche Penfiomruug unschädlich gemacht und zwar sobald wie möglich.

Bekanntlich ist die österreichische Regierung nun doch entschlossen, den Reichsrath in allernächster Zett wieder ein- zuberuseu. Jedenfalls dürfte mau fich bi» dahin einig darüber geworden fein, was mit den Badeni'schen Sprachenverord­nungen werden soll und wie man überhaupt die Sprachen­frage zu lösen gedenkt. Denn irgend etwas muß geschehen, da» ist klar. Freilich wird die Regierung, wenn sie den Deutschen allzu wett entgegenkommt, vor dtr Alternattve ge­stellt, es mit den Czechen zu verderben, aber sie sollte e» einmal darauf ankommen lassen. Sie würde die Sympa­thien auch aller Reichsdeutschen erwerben, wenn fie auf dem Wege, den Badeni geschritten ist, nicht wetterging.

Daß die Wiederherstellung parlamentarischer Verhält­nisse ein dringend:- Bedürfniß ist, liegt aus der Hand. Bisher ist vom Reich-rathe noch nichts zu Stande gebracht worden, weshalb in verschiedenen Zweigen der Verwaltung eine Stockung im Geschäftsgänge eingetreten ist. Es find noch eine Reihe nothwendiger Vorlagen zu erledigen, mit denen man gerechnet hatte. Wie sich die Wahl des Präfi- diumS im Abgeordnetenhause gestalten wird, steht noch nicht fest, nur soviel darf als sicher angenommen werden, daß das bisherige Präsidium Abrahamowitsch die Geschäfte nicht wieder leiten wird. Es wäre gut, wenn eine weniger i» Getriebe der Parteien stehende, nach keiner Sette htn verpflichtete Persönlichkeit zum Präsidenten berufen wird; nur so ist zu hoffen, daß die Verhandlungen sachlich geführt werden und zum Sepen deS Lande» auSsollen. (xx)

Dtrmifdytes.

* Der Bauschwindel in Berlin. So lautet das Thema einer vor Kurzem abgehaltenen Volksversammlung. Der Referent, Redacteur Wilberg, gab an der Hand früherer Veröffentlichungen eine Darstellung der Vorkommnisse bei Errichtung mancher Berliner Neubauten. Die Praxis der Bauschwindler Berlins ist wesentlich folgende: Ein sogenannterBaugeldgeber" verkauft einem sogenannten Bauunternehmer" (meist mittellosen Handwerker) ein Grund, stück. Der Bauunternehmer engagirt die zur Errichtung des Baues nothwendigen Handwerker. Die letzteren, froh, etwas verdienen zu können, greifen mit beiden.Händen nach der Arbeit und der Bau beginnt. Etwaige Bedenken zerstreut der Hinweis desBauunternehmers" auf den reichenBau­geldgeber". Eine Zeit lang schreitet der Bau rüstig fort, die Handwerker creditiren so lange sie können. Endlich aber kommt der Moment, wo sie Geld sehen wollen und müssen. In diesem Augenblicke hält es derBauunternehmer" für gerathen zu verduften, denn entweder hat er überhaupt kein Baugeld" gehabt oder er hat solches längst für sich ver­braucht. Nun tritt derBaugeldgeber" in Action. Er sucht die geängstigten Handwerker mit allerhand ohne Zeugen ab- gegebenen Erklärungen zu beschwichtigen und zur Weiterarbeit zu bewegen. Gelingt ihm dies nicht mit Güte, so braucht er Gewalt, d. h. er erklärt:Entweder die Handwerker stellen den Bau fertig, oder ich als Gläubiger desBauunter­nehmers" bringe das Grundstück zur Subhastation, dann erhalten die Bauhandwerker gar nichts." Die Lage der Handwerker ist kritisch, um das bereits Geleistete zu retten, entschließen sie sich vielfach zur Fortsetzung der Arbeit und darauf hat der saubereBaugeldgeber" gerade gerechnet, um seinen Opfern auch das letzte abzunehmen. Die Hand- werter stellen den Bau fertig, dann kommt die unvermeidlich-, bereits lange vorher geplante Subhastation, der Baugeldgeber erwirbt billig ein schöne» Haus, und die Handwerker ver­lieren ihre Forderungen. So oder ähnlich spielt sich das Drama vom betrogenen Bauhandwerker in Berlin alle Tage ab. Die Verluste, welche dasselbe dem Volkswohlstand zufügt, gehen in die Millionen. Nicht immer haben die Handwerker Lust und Muth, vor die Ocffentlichkeit hinzutreten und ihren Würger anzuklagen, viele schweigen, um sich nicht um den Credit zu bringen und so finden gewissenloseBaugeldgeber" immer wieder Opfer. Gerade deshalb war es interessant, daß in jener Versammlung geschädigte Bauhandwerker selbst das Wort ergriffen und it)re_ Erlebnisse in schlichter Sprache erzählten. Was die Schlossermeister Müller, Malermeister Siegner, Töpfermeister Burkhards und andere von ihren Verlusten bei Neubauten und ihrem Kampf ums Recht be­richteten, das ist Tausenden der Handwerker passirt. Es läßt sich wohl begreifen, wenn der Glaube an die Gerechtigkeit bei ehrlich arbeitenden Männern, die von gewissenlosen Menschen um Hab und Gut gebracht werden, erschüttert ist. Eben deshalb darf eine Gesetzgebung, welche die Ansprüche der Bauhandwerker sicher stellt, nicht lange mehr auf sich warten lassen. Gewiß ist die Vertrauensseligkeit einzelner Handwerker oft zu groß, das ist aber kein Grund, ihre be- reltigten Forderungen zu ignonren. Jrn Gegentheil! Gerade deshalb muß die Gesetzgebung eingreifen, damit Treue und \ Glaube erhalten werde. Zum Schluß der sehr animirten : Versammlung wurde eine Resolution angenommen, welche i ihre Entrüstung über das Gebühren der Baugeldgeber aus- j sprach und zugleich erwartete, daß Staatsanwaltschaft und ' Anwaltökaimner der Sache ihre Aufmerksamkeit widmen ' würden. In einem Schlußwort machte der Vorsitzende noch bekannt, daß in Balde weitere und größere Versammlungen gegen den Bauschwindel in Berlin stattfinden sollen.

* Die Mannschaft des Norddeutschen LloyddompferSAller" hat bei hochgehender See unter großen Schwierigkeiten 23 Seeleute von dem schon finkenden englischen Dampfer ^Dago" gerettet und nach N<w Aork gebracht. Das Schiff war Tage lang bereits ein Spiel der Wellen gewesen und alle Rettungsboote waren zerschlagen. Al» der erste Offizier auf derAller" Freiwillige herausforderte, um die Mann­schaft de»Dago" zu retten, meldete fich die ganze Bemannung. Der vierte Offizier mit acht Matrosen rettete dann die Sch ff­brüchigen, wobei sie dreimal nach dem finkenden Dampfer fahren mußten. Beim Aufziehen de» Rettungsboote» wurde dasselbe an der Wand de» Dampfer» zerschlagen. ES war eine der schwierigsten und gefährlichsten Rettungen, welche bis jetzt ausgesührt wurden und nur in Folge deS geschickten ManöorirenS de» Dampfers, der fo nahe wie möglich an die Dago" heranfuhr, und der Verwendung von Oel war e» möglich, daß die Rettung ohne Unfall vor fich ging. Vom Dampfer Aller wurden allein drei Faß Oel verwendet, um dadurch die bewegten Wogen etwa» zu beruhigen. DerDago" ist vermuthlich mehrere Stunden später gesunken. Die Mann­schaft rettete Nichts, nicht einmal Hüte hatten die Leute, und al» sie in der New-Uorker Barge-Office ankamen, trugen fie Mützen, die ihnen Leute von derAller" gegeben hatten.

* Wie auS Straßburg geschrieben wird, ist der evarge- lische Pfarrer an der dortigen Neuen Kirche, G. Kopp, gestorben, ein hervorragender Kanzelrrdner, der bet der Katastrophe vom August 1870 besonders schwer getroffen wurde: gleich zu Beginn der Beschießung mußte er seine Kirche (zusammen mit der werthvollen Stadtbibliothek) und sein Pfarrhaus in Flammen aufgehen sehen, ohne da» Ge­ringste retten zu können. Bei der allgemeinen Verehrung, die er schon damals genoß, ist ihm der Verlust zum größten Theil durch seine Gemeinde wieder ersetzt worden. In Straßburg, wo schon sein Vater al» Pastor thätig war, hat Pfarrer Kopp seit 1866 gewirkt, vorher in HLvre und Schlettstadt; er hat ein Alter von nicht ganz 69 Jahren erreicht. Bei verschiedenen Gelegenheiten ist er als Vertreter der evangelischen Geistlichkeit der Stadt und des Unterelsasse» erfolgreich aufgetreten. Persönlich war er, namentlich wegen seiner Wohlthätigkeit, weit Über die protestantischen Kreise hinaus geschätzt und beliebt.

* Sine Brotsälfchung im Großen wurde vor einiger Zett durcy dte Aerzte Labrffe und Bleunard tu der französische» Stadt AngerS entdeckt, worüber fie eine Mttthetlimg an dte Pariser Akademie der Medictn sandten. Auch hier waren wieder einmal die Röntgen'schen Strahlen da» Mittel gewesen, in die inneren Geheimnisse diese» merkwürdigen Nahrungs- mittelS einzudringen. Es wurde eine große Mehllieferung untersucht und festgestellt, daß da» Mehl zu zwei Fäustel au» mineralischen Stoffen bestand, hauptsächlich auS Kiesel und unlöslichen Kalksalzen. Der Fälscher hatte fick in diesem Falle also nicht mit einer Kleinigkeit abgegeben, zumal eS fich um einen ungeheuren Vorrath handelte, welcher Tausende von Kilogrammen Brot erzeugen sollte. Die Aerzte sprachen fich dringend dahin auS, daß die staatliche Gesetzgebung Unter­suchungen mit Röntgen'schen Strahlen für größere Wehl­lieferungen zwangsweise einsühren sollte, um derartige Attentate auf die Volksgesundheit unmöglich zu machen.

Heber denTrommelhuud der 4Ser" macht dieKönigsb. Allg. Ztg." folgende interessante Mittheilungen. Da» Inf.- Regiment Herzog Karl von Mecklenburg-Strelitz (6. Ostpr.) Nr. 43 nahm am 3. Juli 1866 im Dorfe RoSberitz 14 Offi­ziere und 900 Mann Oesterreicher vom Regiment Karl Sal­vator von Toskana gefangen und erbeutete bei dieser Gelegen­heit die diesem R-grment gehörige Pauke, die von einem Paukenhunde bisher geführt wurde; dieser österreichische Paukenhund war erschoffen. Zum Transport der erbeutete» Pauke wurde ein großer hübscher Hund angeschafft; derselbe erhielt den NamenSultan", welchen auch seine Nachfolger sämmtlich führen. Bei seiner ersten Probe riß Sultan nach vorn aus und brachte die Mufik dadurch auseinander, bald wurde er indeffen folgsamer; für seine Verpflegung wurde» täglich 50 Pfg. bezahlt, auch erhitlt er an jedem vierte» Tage sein Brot. Eine CabinrtSordre vom 9. März 1867 gestattete dem genannten Regimentfür ewige Zeiten" die Führung der bei Königgrätz erbeuteten österreichischen Pauke. Seit 1866 haben die Paukenhunde beim Regiment Herzog Karl von Mecklenburg-Strelitz mehrmals gewechselt, doch be­steht die Verpflegung des Hundes auch heute noch fort und wird auch bestehen bleiben.

CHeratux uufc Kuwft

Ueberfichtskarte des Preuß. Staat» - Eisenbahn - Netze» einschl. der itöntgl. Preuß.-Großh. Hess. Eisenbahn - Dtrection tn Mainz sowie der üortgen deutschen Eisenbahnen, bearbeitet im Ministerium der öffentlichen Arbeiten. Im Maßstab 1: 1OOOOOO. 4 Blatt. 1898. Verlag von Max Pasch, Berlin SW., Ritlerftr. 50. Die vorstehend bezeichnete Karte ist durch vollständige Umarbeitung der bisherigen UeberfichtSkarte der Verwaltungsbezirke der preuß. StaatS-Etsenbahnen an deren Stelle getreten und dient insbesondere als Anlage zum Verwaltungs-Bericht, welcher den beiden Häusern des Preuß. Landtage» zugeht, wie auch zum Handgebrauch bei den Eisenbahn-Behörden. Die Karte ist in neunfachem Farbendruck auS- gefübrt und gewährt ein übersichtliches Bild von dem Staude deS deutschen Eisenbahnnetzes, unter Hervorhebung aller Detail» für die Verkehrsverhältniss« und den Grunderwerb. In größeren Maßstäben als Eartons beigefügte Specialkarten der Bergwerksreviere, Eifenbahn- knotenpunkte und größeren BahndofSanlagen erhöhen den Werth der Karte bedeutend. Das Wilhelm Greve'fche Institut, in welchem die Herstellung erfolgte, bietet durch feinen begründeten Ruf Garantie für schöne und tadellofe Ausführung tn Stich und Druck. Der Ver­kaufspreis der Karte, von dem Ministerium auf b Mk. pro Exemplar festgesetzt, ist als sehr mäßig zu bezeichnen.

mmF"

1 iees

Beliebte Theemhcbunccn böchiter Kreut. Mk. 2-80

e. 3^0 pr. Pfd. TorxütL Quel ProbepicL 60 u. 80 Pt 160

Zur ®

frilcW halt( 15 Stark ew»

«äs

Schutz Ä

Deiilsd

in W

Masche

Feinster Sect.

t

fclMerei

(Ad.Gcs.)

Genei

ft Mail

~ (xi

garantirt r atro

empfiehlt

Hrch.

_______Mat

M«

ttngarwem

Tokaher, Meueset Ober-Un für Zuckert

Süc

garantirt nah

Cat

Cigarren- ^iudrtipla

Ilers,

fPfl. meinen n», r° Mk. 1.-

J. M.

itktstraene 4.

Ambr

Berlii

PI

Q ^back, foi 9 ln St* VWtV ia

3 £

8 S.

0 ,

'A.k!