Ausgabe 
26.6.1898 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

die Deutschen in letzter Zeit derartige Feste feiern wollten, so wurden diese fast regelmäßig untersagt, den Czechea da« gegen sendet der österreichische Ministerpräfident, Graf Thun, telegraphisch seine Glückwünsche!

Die io Oesterretch-Ugaru herrschenden unsicheren Zustände finden ihre Illustration in den Uaruhen in Galizien, welche einen au-gesprochen revolutionären Character au- genommen hatten. Jetzt soll freilich, amtlicher Ankündigung zufolge, die Ordnung wieder hergestellt sein, aber dies konnte nur unter Aufgebot starker Truppeomafieu geschehen, und ob die herbeigeführte Beruhigung uachhalttg sein wird, steht LberdteS noch dahin.

Auch die Türkei hat wieder einmal eine kleine R:belliou zu bekämpfen. Die Zusammenstöße an der albautsch-monte- vegrtutschen Grenze verdienen größere Beachtung, da sie sehr leicht zum Ausgangspunkt einer größeren, auf die Umgestaltung der Balkauverhältuiffe gerichteten Bewegung werden können.

In den beiden romanischen Ländern, Frankreich und Italien, find diesmal die Mtnisterkrtsen von längerer Dauer. Nachdem im ersteren bereits eine Reihe von Staats- männern vergeblich ihr Heil versucht haben, ein Cabioet zu bilden, ist diese schwierige Aufgabe jetzt Pehtral zugefalleu, der anscheinend weit nach links greifen muß, um ein Ministerium zu Stande zu bringen, waS natürlich den Jabel der Radtcaleu hervorruft. Und auch in Italien haben sich bereit- mehrere Persönlichkeiten fruchtlos um die Btldoug eine- CabiuetS bemüht. Zar Zett stehen Visconti Venosta und Pelloux im Vordergründe, von denen der erstere längst Ministerpräfident sein konnte, wenn er sich nicht gar zu sehr gesträubt hätte.

Vom spanisch-amerikanischen Kriegsschau­plätze ist nicht viel Neue- zu melden. Die Spanier haben die Landung der Amerikaner nicht verhindern können. ES wird sich nun bald zeigen müffen, ob die amerikanischen Truppen auch im offenen Feldkampfe Stand halten werden, denn binnen weniger Tage muß vor Santiago ein Zusammen­stoß erfolgen. Freilich find die Insurgenten in so großer Uebermacht vorhanden, daß ihnen voraussichtlich allein die Palme des Stege- zufallen müßte, wenn die Spanier unter­liegen sollten. Zum Schluß wollen wir noch von den Ge­rüchten Notiz nehmen, daß die Königin-Regentin Christine zurückzutreten beabsichtigt, jedoch schenken wir diesen Meld- uogen in solcher Form keinen Glauben.___________(xx)

Deutsche» Reich.

Berlin, 24. Juni. DerRetchSanzetger" veröffentlicht die Verleihung des Schwarzen Adlerorden- au den Großherzog von Mecklenburg.Schwerin.

Berlin, 24. Juni. Wie dieNordd. Allgem. Ztg." hört, wird der Bet rat h für da- Au-wanderungs- wesen am nächsten Montag Vormittag 10 Uhr zusammen- treteu.

Berlin, 24. Juni. Wie demLocal-Anzeiger" aus Kiel telegraphtrt wird, brach beim Einlaufen de-ueuerbauten Kreuzer-Hertha" tu dte Katserwerft die zwischen Schiff und Quatmauer angebrachte schwere Stahltroffe und schlug auf dte Werftptuasse II., welche sofort sank. Dte Hertha" stieß dann gegen das Heck des Panzerschiffe» Baden", besten Hrckboot durchstoßen wurde. Dte Besatzung der Werftptnaffe, derselben, bei deren Untergang im Februar zwölf Menschen ertranken, wurde gerettet. E- ist überhaupt Niemand verunglückt.

Berlin, 24. Juni. DieKreuz-Zeitung" berichtet, Seiten- de- Reich-Postamtes sei dte Herstellung von Brief­marken zu 2 Pfennigen angeordnet worden. ES dürste demnach für nicht mehr ferne Zett eine Porto-Ermäßigung zu erwarten sein und zwar insbesondere für Drucksachen.

Berlin, 24. Juni. Wie au- Kiel gemeldet wird, fuhr de Kaiserin heute Vormittag 10 Uhr in einer Salon-

Schirmherr vergeudeten Forstbefiye», der Versorger zahlloser verlaffeoer Waisen, der Freund und Vertraute der unglück­lichen Kretinen, der Lehrer und Führer des ta Aberglauben und Unwissenheit versunkenen Volkes. Wer mag sagen, wie viele, früher unverständige Landwirthe durch ihn zur Ordnung in ihrem HauSwesen und damit zum Wohlstand durch sein Goldmacherdorf" gebracht, wie viele verkommene Truukeo- bolde aus Bettelet und Entwürdigung durch seineBrannt- wrinpest", wie viel Zweifelnde und darum Elende und Trostlose durch seinenAlamontade" zum Glauben und zur Erhebung geführt worden find. Zu diesen bi- auf unsere Zett und für alle Zeiten mustergiltigen Schöpfungen seiner erzählenden Feder rechnen wir nochDer Creole",Jonathan Fock",Des SchwetzerlandS Geschichten für da- Schweizer- volk",Der Freihof von Aarau",Addrich im MooS", Alle» treue Gemälde von Zett und Ort, seine besten Werke, die ihm den größten und ungetheilresten Beifall einrrugen und auch noch heute bet all den Lesern eintragen, welche übersättigt oder angeekelt von der modernen, eutfitiltchenden und herzverpestenden Literatur, fich erquickung-bedürftig zum Klasfischen -urückwenden.

Das allerverbrettrtste und wirksamste aller seiner manntg- faltigen Werke, als besten Berfaffer er fich erst spät bekannte, find seineStunden der Andacht zur Beförderung wahren Christenthum- und häuslicher Gotte-Verehrung", welche noch 1871 in neuer Auflage in sechs Bänden von Emil Zschvkke herau-gegeben wurden. Sie waren zunächst nur für die Schweiz bestimmt, fanden aber ihrer populären Erbaulichkeit und ConfesfionSlofigketr wegen beim Mtttelstaude aller Länder die nachhaltigste Aufnahme.

In den letzten Jahren seines thätigen und bewegten Leben- zog er fich vou der öffentlichen Thätigkett ganz zurück, machte dagegen wiederholt Reisen nach Deutschland, von wo er immer gern an den hetmathltcheu Herd zurückkehrte, der ihm Alles gewährte, waS ein uuverdroffen thätigeS Alter erfreuen konnte.

Ohne Schmerzen, in innerem Frieden und bei völlig klarem Bewußtsein entschlief er sauft am 27. Juni 1848.

I Pinaffe nach der Barbarossa Brücke, um die Prinzesfin Heinrich nebst den kaiserlichen Kindern und den Prinzen Waldemar zur Einschiffung auf der Dicht Iduna adzuholen. Um 11 Uhr begann die Kieler Woche mit der Binnen-Regatta des kaiser­lichen Dicht Club. Der Kaiser, dte Kaiserin und die Prinzessin Heinrich beobachteten mit dem commau- dtreudeu Admiral v. Kuorr vom Bord der Dicht Jbuna auS daS Wettsegeln. Später fand au Bord der Hoheuzolleru ein größere» Frühstück statt.

Ausland.

Wien,24 Juni. Der heute stattgehabte Huldigung»- festzug der Schulkinder Wien» nahm einen imposanten Verlauf. 86000 Kinder defilirten vor dem Kaiser, der so gerührt war, daß ihm die Thränen in den Augen standen. Dem Bürgermeister dankte der Kaser mit den Worten: Der Festzug war etwas Außerordentliches, er war mir ein Trost tu dem Hefen Kummer diese» Jahre».

Budapest, 24. Juni. Hier circultren Gerüchte, daß der Besuch de» Erzherzogs Josef tu Belgrad mit einer ver- lobuugSabstcht des König» Alexander zusammen- hänge. E» soll dabei die zwettjüngste Tochter de» Erz Herzog» Josef, nämlich die Erzherzogin Elisabeth in Frage kommen.

Mailand, 24. Juni. Mau befürchtet hier Unruhen wegen der Verurtheilung einiger ZeitungSdirectoreu. Die Polizei hat Maßregeln getroffen, um jede Bewegung tm Keime zu ersticken.

Luxemburg, 24 Juni. DaS letzte Bulletin über da» Befinden des Großherzogs bezeichnet den Zustand al» sehr ernst.

Loudon, 24. Junt. Aus Prätoria wird gemeldet, daß Präsident Krüger an einer Lungenentzündung schwer erkrankt ist.

Rew-Dork, 24. Juni. Hier ist eine Meldung von dem vor Santwgo liegenden Preßboot eingelaufen, welche besagt, daß Admiral Sampson vier KrtegSsch ffe von seinem Ge­schwader losgelöst habe mit dem Auftrage, die südliche Küste CubaS zu verlassen und jeden VerprovtantiruugSversuch und jeden Blokadebruch zu verhindern.

Locale, «nv Provinzielles.

Butzbach, 22. Juni. Mit dem 1. October d. I. soll dte htefige Provtaut-Magaztustelle, dte seither durch daS Proviantamt Hanau mitversehen wurde, aufgehoben werden und har die Kündigung der dahingehenden Verträge ftattgefuuden. Wie verlautet, werden an maßgebender Stelle Schritte gethan werden, um dte Ankaufsstelle hier zu erhalten.

Auß dem Kreise Alßfeld, 24. Juni. Nach dem noss-n Frühjahr und Vorsommer hegte man vielseit» dte Befürchtung, dte Witterung werde aus dem einen Extrem in daS andere fallen, d. h. auf die Näffe Trockenheit folgen. Daß dem glücklicher Weise nicht so ist, lehrt uns der seit gestern wieder eingetreteve Wetterumfchwung. Zum ersten Male seit dem Beginn des Jahres harte fich das Wetter am 11. d. M. gestellt und beinahe 14 Tage Stand gehalten. Der Heu­ernte, welche allerdings noch nicht beendigt ist, kamen dte schönen Tage sehr zu Gute. Aber dte Wetterregel: Regnet» ins Heu, so regnet es Hafer hinein, muß ganz besonder» für dieses Jahr al» zutreffend erklärt werden. Gerate durch die vorhergegangene große Nässe ift der Ackerboden schwer, klumpig und dicht geblieben. Der Sonnenschein der letzten Tage förderte dte Bildung einer Kruste, die ein H nderniß jeglichen Wach-thums bildete. So absurd e» klingen mag, so wahr tft eS, daß unsere Gegend nach voraufgegangener großer Näffe eher de» baldigen Regen» bedürftig tst, als nach trockenem Frühjahr. Dte Erdkruste wird eben nur wieder durch Niederschläge zur Auflösung gebracht. So steckten seither Hafer und Gerste im Boden und fingen an gelb zu werden, weil die Lockerung der Erde fehlte, auch dte Kartoffeln zogen nicht tu ihrem WachSthum. Daher kommen die jetzt erfolgten Niederschläge sowohl dem Felde, wie dem Garten zur rechten Zeit. Auch in letzterem wurde eS Bohnen, Gurken, Setzpflanzen und Küchengewächsen au» oben ange führte« Grunde zu trocken, obgleich dem tieferen Erdreich gewiß dte Feuchtigkeit nicht mangeln kann. Hauptsache bleibt es allerdings, daß die Niederschläge von kurzer Dauer find, damit die Heuernte gut beendigt werden kann.

Mainz, 24. Juni. Herrn Joh. Schlitz, Kgl. Holl. Hof Wetnhandlung bterseldft, ist für da» vom 3. biS 10. Juli in Letpz'g stattfindende Mitteldeutsche BundeSschteßen die Lieferung de» FestweineS vom WtrrhschaftS-AuSschuß über­tragen worden.

Aus der Zett für die Zeit.

Vor 81 Jahren am 26. Juni 1817, starb in seiner Vater­stadt Celle der Dichter Ernst Schulze, dessen Dichtungen fich durch Melodie und Wohllaut des Versbaues auszeichnen, aber zu weich und verschwommen sind. Aus seinen Schöpfungen seiDie bezauberte Rose" hervorgehoben, die, was Reichthum und musikalischen Zauber betrifft, ihres gleichen sucht. Der Dichter wurde am 22. März 1789 geboren.

Vor 32 Jahren, am 27. Juni 1866, siegten in den heißen Kämpfen bei Trautenau und Nachod die Preußen über die Oesterreicher. An demselben Tage fand auch die Schlacht von Langensalza statt, in welcher auf preußischer und hannoveranischer Seite edles deutsches Blut vergossen wurde, ohne daß dadurch der nothwendige Gang der Dinge aufgehalten werden konnte.

* Herborn, 24. Juni. Seit Samstag voriger Woche ist der Brotpreis hier um 3 Pfg. zurllckgegangen. Hoffent- lich wird der frühere billige Preis bald wieder eintreten.

* Der Herr Minister für Handel und Gewerbe hat die <

Errichtung zweier Handwerkskammern in der Provinz Hessen- Nassau beschlossen, die ihren Sitz haben: 1. in Kassel für den Regierungsbezirk gleichen Namens mit Ausschluß der Kreise Rinteln und Schmalkalden, die den Kammern in Hannover und Erfurt zugewiesen werden sollen, aber mit Einbeziehung des Fürstemhums Waldeck, dessen Anschluß an bte preußische Organisation von der Landesregierung ge­wünscht worden ist, 2. in Wiesbaden für den Regierung», bezirk gleichen Namens.

* Im Alter von 116 Jahren starb am letzten Sonntag in Janturk in Irland George Mannt x. In jungen Jahren war er Trommlerjunge im 18. köntgl. irischen Regiment. AlS solcher hat er 1796 da» Gefecht bei Viuegar Hill mit gemacht.

* Scharfer Frost hat In der Nacht zum Donnerstag im Kreise Graudenz geherrscht, so daß auf kleinen Wasser- länfen sogar Eisbildung beobachtet wurde. Au» dem süd­lichen Theil de» Kreises wird berichtet, daß die Roggenfelder gelitten haben. Auf der Neuenburger Höhe find die Kartoffel- felder schwarz geworden und das Gemüse erfroren.

* Unfall in den Alpen. Drei deutsche Handwerk», burschen wollten über den Saaspaß nach GlaruS und ver­fehlten bei dem nebeligen Wetter den Weg. Sie kamen auf den Bergrücken zwilchen Miesern und Lantderg. Bei« ersten Versuch dcS Abstieges gegen den Präge! stürzte der Gärtner Franz Pracht von Wittenberg (Sachsen) über den Fels n etwa 500 Mir. tief in den Sulzboden. Einige Tage später wurde er tobt aufqefunden.

Der 800jährige Waldprozeß zwischen den Herrn» v. Thüngen und der Gemeinde Burgsinn wegen de» Burgsinner Gemeindewa deS ist nunmehr endlich zu Gunst n der Gemeinde Burgsinn entschieden. Die Berufung der ge- sammten Familie v. Thüngen gegen da» Urtheil de» Land gerichtS Würzburg, durch da» der Wald der Gemeinde Burg, sinn zugesprochen war, wurde vom OberlandeSgericht kosten- fällig verworfen. Die der Gemeinde Burgsinn zugesprochmen Waldungen umfassen ca. 2600 Hektar im Werth voa 800000 M!.

* Der in Graz erfolgte Tod des Professor» v Rokitaatttz ruft wiederum jene scherzhafte Antwort in Erinnerung, bie der Vater deS Verstorbenen, der berühmte Chirurg v RokltavSktz, auf die Frage nach dem Beruf seiner vier Söhne gab.Zwei heulen", sagte er,und zwei heilen". Zwei find nämltch Aerzte und zwei Sänger geworden.

Der englische Missionar Cook erzählt, welche Aus- regung baß Erscheinen der Fahrräder unter den Eingeborenen im Sudan erzeugt hat. Auf der Straße nehmen fie Reiß- au» und werfen Alles, wa- fie tragen, fort. Sie halt,n ka» Fahrrad für ein Thier. Ein kleiner Junge fragte den Missionar einmal, ob auch athme.

Zu dem Beschluß de- badischen Landtagß, alle kriege- rischen öotte aus den EchuUefebüchera zu entfernen, gibt d,e Bad. Ldztg." einige Proben passender Umwandlungen der Leseftücke:

1. Das sanfte Ende Gustav Adolf».

Wallenstein und Gustav Adolf wünschten schon lange, näher mit einander bekannt zu werden. Endlich trafen sie fich einmal auf der Ebene bet Lützen. Da Beide große» Gefolge bei sich hatten, entstand natürlich unschuldige» @t* * dränge. Gustav Adolf, der kurzfichtig war, ritt näher htrzu, um Wallenstein besser sehen zu können. Auf einmal bemerkte der Begleiter drs König» ein runde» Loch im Rücken bei» selben.Majestät," rief er,Sie haben ein rundes Loch im Rücken."Daß macht nicht»," sagte Gustav Adolf, fiel vom Pferde und verschied sanft Ganz ähnlich machte eS nachher auch Pappeohkim. So vergingen die Stunden nur allzuschaell, und als die Nacht herabsank, trennte man sich mit br« Bewußtsein, wieder einmal einen schönen Tag verlebt zu haben.

2. Da- große Völkerfest bei Leipzig.

Am 18. October 1813 gaben fich Russen, Preußen, Oesterreicher, Schweden und Franzosen ein Stelldichein. Fürsten und Völker fanden sich hier zusammen. Erst ließ man einige Raketen steigen, dann begann eine allgemeine Unterhaltung. Diese ward immer lebhafter, immer animhter. Dte munteren Franzosen begannen schließlich zu springen, die anderen ihnen nach. Sogar die alte Elsterbrücke sprang w't. Dadurch bekamen viele Franzosen Gelegenheit, ein erfrischen­de» Bad zu nehmen. Aber so schön es war, einmal mußte geschieden fein. Napoleon mußte sich sehr eilen, um den An* schluß nach Pari» nicht zu versäumen. Die anderen gaben ihm eine große Strecke weit baß Geleit, wünschten ihm glück­liche Reise nnb mußten versprechen, die Franzosen recht bald in Pari» zu besuchen.

Universität- - Nachrichten.

Der außerordentliche Professor W. Kükentbal in 3«^ zootomischer Prosector an dem ron Prcskssor Häckel 8"ettn« zoologischen Institut, ist als ordentlicher Professor an die Universität Breslau berufen werben, wo er Nachfolger de- nach Leipzig über­siedelnden Professors Chun wird. , |U ,, ,

Nach dem Vorgänge der Universitäten Wien, Heidelberg, Würzburg usw. plant, laut derNat.-Ztg." die UnterriLteverwaltnn», im Anschluß an den Neubau Der EoarttS ein hydrotherapeutische» Institut zu errichten, um, den im preußischen Abgeordnetmbause laut gewordenen Wünschen enlsprechenb, die wrssenschaitliche Wasier- Heilmethode auch in Berlin in den medicinischen Unterricht ew zuführen.

Die Privatdocenlen Dr. Emil Seckel zu Berlin unv Dr. Paul Rehme zu Kiel sind zu außerordentlichen Professoren » der juristischen Facultät der Friedrich Wilhelms-Universität zu Berit» ernannt worben.

Der fortwährende Eingang freiwilliger Anerkennungsschreibw sowie der Umstand, daß in drei Jahren über 28,000 Ma'chinenak^ gefetzt wurden, bezeugen die Vorzüglichkeit der Bticken-d«^ Schreibmaschinen. Neuerdings wurde die Bllckensderfer etngefutz beim Reichsschatzaml, Reichs-Justtzamt, russ. KriegSminiftnM», Auswärtigen Ami, Kgl. Sächsischen Finanzministerium, Grog». Weimar. Finanzministerium, Mt"isterium des Innern, StraPrv», Reichsbank, Fried. Krupp, Essen :c. rc. 1400 BuckenSderfer Echtes maschinen befinden sich tm amerikanischen Telegraphen dien n Gebrauch