sei, da Raßland eine Anvährrung -wischen Frankreich und Italien für nothwendtg erachtet.
London, 23. November. „Morniug Post" meldet au» New Aolk, daß der cubantsche General Garcia in New- Dir! etngetroffen ist. Ja einem Interview erllätte er, daß Euba unter der Herrschaft der Bereinigten Staaten zu bleiben gedenke. Die Cabaner wollten eine starke Nation werden.
London, 23. November. Die „World" meldet, die Königin werde im März nach Cirnterz und Wire reisen und auf der Rückreise im April wahrscheinlich in Darmstadt oder Loburg verweilen.
London, 23. November. Die Nachricht de» Pariser Blatte» „Soleil" über die Haltung Rußland» beziig- ltch der Faschodafrage hat hier sehr ernüchternd gewirkt. Man wird sich erst jetzt klar, in welch großer Gefahr sich Europa zu Anfang diese» Monat» befunden hat. Ein früherer englischer Minister, dessen Beziehungen zum Auswärtigen Amt sehr eng find, erklärte, e» sei in der That richtig, daß am 4 November Abend» die osficielle Note über den Beschluß der französtschen Regierung bezüglich der Räumung Faschoda» veröffentlicht wurde und die französische Regierung sich zwölf Stunden vor Ablauf eine» ihr von England zugegangenen Ultimatum» befunden hat. Die englische Flotte hatte Befehl, nach Ablauf der Frist die französischen Häsen zu bombardiren. Der deutsche Kaiser, welcher von seinem Londoner Botschafter genau über den Stand der Dinge inforwirt war, kürzte an demselben Tage angeblich wegen der Hitze seine Reise ab, und ohne die Wei»heit der französischen Staatsmänner wäre heute vielleicht Europa in den furchtbarsten Krieg verwickelt, den e» je gesehen hat.
tecakf unb prooinsielUs»
e. Au» dem Kreise Gießen, 28. November. Am 22. No« vember wurde durch den Abg. Bürgermeister Köhler zu Langsdorf ein Ziegenzuchtverein für Langsdorf und Umgegend begründet, dem sofort 21 Mitglieder beitraten. Der Verein nahm die Statuten de» Hessischen Landwirthschaft»rathS al» für ihn verbindlich au und wird, wie e» scheint, in kurzer Zeit eine große Au»dehuung in Laug»dorf selbst und der näheren Umgebung gewinnen. Al» Vorstand wurden gewählt: Bürgermeister Köhler zum Director, Heinrich Weber al» Stellvertreter de» Direktors, Heinrich Hardt als Schriftführer und als AuSschußmitglieder Heinrich HeilU., Adam Pauly V. und JohS. Weber. In den Verein sollen vorerst aufgenomwen werden: L-ch, Hungen, Bettenhausen, Mulchenheim, Birklar, Nonneuroth und Ober- und Nieder-Beisingen.
X. Darmstadt, 22. November. Gestern Abend fand unter dem Vorsitze deS Herrn Finanzministers a D. Exc. Weber die Generalversammlung deS Jnvaliden-Unter- stützungsvereins von 1 866 statt. Nach dem Rechenschaftsbericht für das Vorjahr wurden in diesem für Unterstützungen an Invaliden und Hinterbliebenen zusammen rund 5000 Mk. auf gewandt, da» Kapitalvermögen deS Vereins hat einen Nominalwerth von circa 20000 Mk. An 36 Invaliden wurden 2348 Mk., an 10 Hinterbliebene (OsfizierS- vud Unteroffizier» Frauen) 2535 Mk. gegeben- vom Kapital wurden im Vorjahre 2191 Mk. verbraucht. Die Anzahl der Invaliden ist in den letzten Jahren stabil geblieben. Die Beiträge der Sparkaffen sind letzthin nicht unerheblich zurückgegangen. Die allmählige Herabminderung de» verwögen» wurde al» nicht bedenklich bezeichnet, vom Vorsitzenden aber zu erwägen gegeben, ob nicht der Verein, damit fein Kapital nicht zu schnell oufgebraucht werde, seine Beiträge etwas vermindern und dahin gewirkt werden solle, daß die StaalSbrilräge etwa» erhöht werden, wobei also die Invaliden künftig da»selbe bekommen würden. Der in diesem Sinne an die Generalversammlung gelangte Antrag wurde einstimmig angenommen. Ferner wurde die sichere Erwartung au»gesprochen, daß die Sparkaffen in der Folge lebhaftere Zuwendungen an den Verein bethätigen möchten. Der Vereins-Voranschlag für 1899 sieht an Unterstützungen im Betrage von 5120 Mk, eine Aufwendung vom seitherigen Kapital mit 2438 Mk. rc. vor- Einnahme und AnSgabe gleicht sich mit 6000 Mk. aus.
PA. Darmstadt, 23. November. Da für die Festvorstellung zu« Doppelgeburtsfeste unseres Herr-
die durch ihre eigenen Ordenspflichten beschränkten Benedictiuer- brüder nicht. Darum thaten sich neun Jünglinge edler Abkunft, die damals in das heilige Land gekommen waren, unter eine« Obern Namens Gerhard Tovque zusammen und übernahmen die Pflege der Kranken.
Unter dem Schutze des heiligen Johannes Elecmon, de» Patriarchen von Alerandria, an btffen Stelle später Johanne» der Täufer trat, ließen sie sich in einem, jenen altern Anlagen benachbarten Ho»pital nieder. Mancherlei fromme Spenden und Schenkungen floffen auch ihnen zu, und bald drang der Ruf ihrer segensreichen Thätigkeit auch nach dem Abendland, wodurch da» fromme Institut der Gastfreundschaft und Menschenliebe immer herrlicher ewporblühte.
Gerhard'» Nachfolger, Raymund du Puh stellte zuerst eine umsaffende Ordensregel auf. Er fügte zu den üblichen Klostergelübden noch die Verpflichtung, gegen die Ungläubigen zu kämpfen und entband eben deshalb die Brüder der Horen, befahl ihnen dagegen täglich 150 Paternoster zu beten. Später theilte er die ganze Gesawmtheit in drei Klassen: bie Ritter, die Priester oder Eap:llane (Gehorsamsbrüder) und die rein dienenden Brüder- von denen die erste Klaffe recht eigentlich für den Krieg, die zweite für den geistlichen Dienst und die dritte zur Pflege der Wallfahrer bestimmt war.
Doch trat für lange Zeit die Thätigkeit der ersten Klaffe immermehr in den Vordergrund. Bon ihr erhielt der Orden sein wesentliches Gepräge und nur ihretwillen hauptsächlich stieg er auch rasch in Macht, Ansehen und weiterer Verbreitung. (Schluß folgt.)
scherpaareS, sowie zur Einweihung de» Landes- denkmalö für weiland Großherzog Ludwig IV. am Freitag, 25. November, von Setten deS OberceremontenmeisteramtS bereit» über die gesammten Plätze des ersten Range» und über einen großen Theil der Sperrsitze verfügt wird, bleibt für den verkauf nur noch eine beschränkte Anzahl von Plätzen übrig. Vorbestellungen daraus find baldmöglichst an die Hof- theater-Hauptkasse zu richten. Al» Frstvorstellung gelangt aus Allerhöchsten Beseh! Richard WagnerS „Rheingold" zur Aufführung, der ein der Bedeutung des Tage» entsprechender Prolog, gedichtet von Freiherrn Karl v. Schenk, vorgetragen von Fräulein EichrlShetm, vorausgeht. Die Festvorstellung,- die außer Abonnement stattfindet, beginnt um 7 Uhr.
Darmstadt, 23. November. Zur EnthülluugSfeier be» LandeSdeakmal» trifft, wie die übrige Studentenschaft, so auch der „Gießener Wingolf" hier vollzählig ein. Wie immer, wenn e» galt, in freudigen oder ernsten Tagen die alte Liebe und Treue zum angestammten Fürstenhau» zu bethätigen, so wird auch diesmal der „Wingolf" den Tag der Eu*hüllung des D.'nkmalS für den unvergeßlichen LaudeSherrn, weiland Großherzog Ludwig IV.. zugleich den Geburtstag Ihrer König!. Hoheiten des Großherzog» und der Großherzogin, nicht vorübergehen laffen, ohne denselben nach studentischer Sitte festlich zu begehen. ES findet deßhalb am Abend de» 25. November im oberen Saal der Restauration „Zur Stadt Pfungstadt" ein Festcommer» statt, zu dem die Einladungen au die zahlreichen Philister und Freunde der Verbindung bereit» ergangen find. Darwst. Ztg.
L. Darmstadt, 23. November. Die Technischen Hochschul-Borträge, deren Reinertrag für Stipendien- zwecke bestimmt ist, haben, wie der heutige erste Vortrag diese» Winter» bewies, ihre Anziehungskraft beim gebildeten Publikum unserer Stadt nicht verloren. Die Maschinentechnik kam heute zu Wort in Herrn Professor Pfarr, der über „Papierwacherei sonst und jetzt" redete. Er stellte der be- scheidenen, aber in vieler Beziehung schon recht rationell auS- gestatteten Werkstätte eines Papiermacher» vor 150 Jahren, die noch nicht das Bleichen mit Chlor usw. kannte und die pro Tag drei bi» vier Beniner Papier au» Lumpen herstellte, eine moderne Papierfabrik gegenüber, die neben Lumpen mit den verschiedenen Surrogaten derselben, wie Holzstoff, Holzcellulose, Stroh u. dgl. m. arbeitet, und beschrieb namentlich näher die sehr finnreich eingerichteten Papiermaschinen, von denen man jetzt solche von 45 Mtr. Länge hat, die pro Minute 100—120 Mtr. Papier oder im Jahr 40 000 Kilomtr., da» ist der Umfang der Erde am Aequator, liefern. Die deutsche Papierfabrikatiou ist hochbedeutend und liefert jetzt etwa ein Sechstel allen Papier» der Erde. Mit den besten Wünschen für ihre weitere Entwickelung schloß der überaus klare, dem Laien auch für solche schwierigere Maschinen verständniß vermittelnde Vortrag. — Die weiteren CykluS-Vorträge werden aus der physikalischen Geographie, Mathematik, Bolkswirth- schaftSlehre, Kunstgeschichte und Jngenieurwiffeuschast schöpfen.
Dermif^te».
♦ Heber einen eigenartigen Unfall, der sich Montag Nachmittag in Hamburg ereignete, berichtet der „Hamb. Ron." : Kurz nach 3 Uhr riß au der Straßenkreuzung der Großen JohanntSstraße und der Schauenburgerstraße beim Pasfiren eine» Straßenbahnwagen» der Hamburg-Altonaer Lentralbahu ein Draht de» Leitungsnetze» und fiel auf die Straße nieder, wodurch drei elektrische Entladungen erfolgten, die to t Schüsse aus einer Pistole knallten. Der zerrtffeue Draht hing an dem Hause in der Schauenburgerstraße herunter und berührte die Etsencoustructton der Außeufenster von van Houtens Lacao-Vtube. Der elektrische Strom ging in die Elsenconstructiou über und wurde dadurch in die Lacaostube geleitet, wo er im Innern der Grube so starke elektrische Entladungen verursachte, daß die dort anwesenden Gäste tu einen unbeschreiblichen Schrecken gerieten. Sie liefen in ihrer Angst wild durcheinander, stießen Stühle und Tische um und zerstörten in ihrer Verwirrung Alles, was ihnen in den Weg kam. Mehrere Damen wurden ohnmächtig. Man brachte fie, nachdem die Ruhe einigermaßen wieder hergestellt war, nach einem nebenan telegenen Geschäfte, wo fie fich bald soweit erholten, daß fie nach Hause befördert werden konnten, von einem tödtlich verlaufenen Falle oder einem sonstigen im Zusammenhang damit stehenden Unfall bedenklicher Art war nicht» in Erfahrung zu bringen. Die elektrischen Entladungen zerriffener Drähte de» StraßenbahnnetzeS find, wie verfichert wurde, nicht so stark, daß fie Menschen tödteu.
• Die Beisetzung be» Confnl» H. tz. Meier fand in Bremen unter allgemeiner Betheiligung statt. Der Kaiser war durch den Lhef der Marinestation, Vice-Admiral Karcher vertreten, der einen prachtvollen Kranz am Grabe niederlegte. Der Kranz de» Prinzen Heinrich trug die Inschrift: „Dem treuesten Freunde der deutschen Seeleute. Heinrich, Prinz von Preußen, Ehreopräfident der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger." Al» Vertreter de» Prinzen war General-Lousul Deüut zugegen. Ferner sandten der Großherzog, sowie der Erbgrofhrrzog von Oldenburg Kranzspenden. Staatssekretär deS Reichspostamts v. PoddielSki ließ durch einen Geh. Oberpostrath deS ReichSpostamtS einen Kranz niederlegen.
* Marine-Nachricht. Sm Montag fand in Shanghai bie feierliche Enthüllung des Iltisb enfmal» durch den Prinzen Heinrich von Preußen statt. Eine groß? Anzahl deutscher Seesoldaten, Vertreter der englischen, amerikanischen, österreichisch ungarischen und italienischen Marine und ein F^iwilligencorp» von Shanghai waren anwesend. Pastor Hackwann hielt eine kurze Wetherede, Generalkonsul StÜbel übergab das Denkmal an den Vorsitzenden deS Muntc'pal- rathe», welcher dankend erwiderte. Hierauf hielt Prinz Heinrich eine Ansprache. Mit einem Vorbeimarsch der Truppen schloß bie eindrucksvolle Feier.
♦ Neber eine Sliquettensrage zwischen Japan und Europa berichtet der „Manchester Guard" : Am japanischen Kaiserhofe fühlt man fich über eine gewisse Zurücksetzung, die man Seiten» europäischer Höfe erfahren hat, etwa» gekränkt. Der japanische Hof hat in den fünf Jahren von 1891 bi» 1896 im Ganzen zwölfmal europäischer Fürstlichkeiten halber Hoftrauer angelegt. 1897 starb die verwittwete Kaiserin von Japan, und au» diesem Anlaß trauerte von allen europäischen Fürstenhösen nur einer, der spanische. Die» erregte großes Aergerniß am japanischen Hofe, und eS wurde ein Meinungsaustausch über diese Etiqaetteusrage mit einigen europäischen Höfen eingeleitet. Daraus erfuhr man am japanischen Hofe, daß jedeSmal bann in Europa eine japanische Hoftrauer erwünscht sei, wenn der betreffende europäische Hof fich vorher bereit erklärt habe, auch seiuerseii» bei einer gleichen Gelegenheit für Japan Trauer avzulegeu. AlS jetzt die Kaiserin von Oesterreich starb, wartete nun der japanische Hof auf die Mittheilung, daß in Wien eine Hoftrauer genehm sei, doch erhielt er keine solche Mittheiluvg, obwohl man in Wien an betreffender Stelle von Japan au» hatte bekannt werden laffen, daß der japanische Hof ebentL ofort bereit sei, Hoftrauer anzulegen. Daß gerade der österreichische Hof auf eine japanische Hoftrauer keinen Werth legt, berührt in Japan um so unangenehmer, al» der japanische Hof schon zweimal, und zwar 1889 für den Kronprinzen Rudolph und 1896 für den Erzherzog Karl Ludwig, für Mitglieder der habsburgischen Kaiserfamilie Trauer angelegt hat.
• Die Zeichmmg für den Shren Degen, welchen bie norb^ amerikanische Nation dem Admiral Dewey zur Erinnerung an den Sieg bei Manilla schenken wird, ist jetzt von der damit betrauten Congreßcommtsfion endgiltig angenommen worden, und eine New Uorker Goldschmiedefirma hat den Auftrag erhalten, die Waffe auszuführen, deren Preis fich angeblich auf 12000 Dollar» stellt. Gold und Diamanten werden bei derselben reichlich, wenn auch nicht zu auffällig verwendet. Die Hauptvrrzierung befindet fich an Gesäß und Scheide. Um den Knopf de« Gefäßes schlingt fich ein Kranz von Eichenlaub. Der unmittelbar darunter befindliche „Kragen" des Griffe» ist von Gold und zeigt auf dem Rücken das Wappen der Bereinigten Staaten in Gold und darunter da»- enige von Dewey» HeimathtSstaat, Vermont, in Emaille, mit einem Bande, da« al» Inschrift daS Motto Vermont»: „Freedom and Unity“ trägt. Sterne verzieren den freien Theil de» Kragen», sowie den mit Haifischleder umwundenen Griff. Der Bügel de» Gefäße», weicher mit einer Blaue am Kragen ansetzt, läuft in einen Adlerkopf au». Dort, wv die Klinge ansetzt, verbreitet er fich auf der einen Seite in der Form eine» Adlerflügel». Auf der damaSclrteu Klinge au» feinstem Stahl befindet fich folgende Inschrift: „The Gift of the Nation to Rear Admiral George Dewey, II. 8. N., in Memory of the Victory at Manila Bay, May 1. 1898.“ Auch die stählerne Scheide de» Degen« ist reich mit Gold verziert und zeigt die verschlungenen Initialen be» Admiralt.
• Die letzte Cigarre be» Admiral» war da» Thema einer ber kleinen Geschichten, die Eapitän Robley D. Evan» zum Besten zu geben liebt. Evan», einer der beliebtesten Offiziere der amerikanischen Marine, in Deutschland von seinem Aufenthalt bei der Canalfeier in Kiel her in gutem Andenken, hatte in der Schlacht von Santiago nach der Zerstörung deS spanischen Schlachtschiffe» Bizcaya die traurige Aufgabe, den Commandauten be» feindlichen Schaffe» an Bord ber Iowa zu begrüßen und durch Abnahme des Säbel» gefangen zu nehmen. Den Bericht, den er davon wenige Tage nach der Schlacht einem großen amerikanischen Blatte gab, hat ber CapitLn dieser Tage im vertrauten Kreise seine» LlubS wie folgt ergänzt. Müde und abgespannt, von Pulver-- staub, Blut und Schmutz bedeckt kam Capitäu Eutate zu mir an Bord. Er that mir leid, nach Allem, wa» er erlitten. Ich ging auf ihn zu, schüttelte ihm die Hand mit einem „Very gl ad to see you, captain, how are you?“ und gedachte ihn etwa» aufzumuntern mit einer guten Ligarrk, bie ich ihm sofort anbot. E» war eine zehn Cent» Cigarre, Key West natürlich (nachgemachte Havanuah). Eutate besah fich da» Ding, zögerte, griff bann in feine eigene Tasche und zückte eine prächtige echte Havanuah, herrlich gewickelt und höchst verlockend. „Darf ich Ihnen diese hier anbteten? E« ist meine letzte, fünfzehntausend davon hatte ich an Bord" sagte er. „Und da» sagen Sie jetzt erst?" rief ich aus. „Warum haben Sie das nicht gleich gesagt? Hatten wir da» geahnt, wir würden uns noch ganz ander» angestrengt haben, Ihr schöne» Schaff zu ritten".
Wöchentliche Ueberstcht der Todesfälle in Gießen.
47. Woche. Vom 13. November bis 19. November 1898. (Einwohnerzahl: angenommen zu 24100 (tncl. 1600 Mann Militär). SterblichkeitSziffer: 12,95, nach Abzug der OttSsremden 8,63°/».
Kinder
ES starben an: Zusammen: Erwachsene: hn wm
1. Lebensjahr: 2.-15. Jahr?.
Lungenentzündung 2 (1) 1 (1) — 1
Leberentzündung 1 (1) 1 (1) —
Wassersucht 11 —
Lebensschwäche 1 — J
Unbekannte Krankd. 1_________—__1~
Summa: 6 (2) 3 (2) 2 1
»nm. Die in Klammern gesetzten Ziffern ged« an. wie viele ber Todesfälle in der betreffenden Krankheit aus von auSwärt» nach Gieß« gebrachte Kranke komm«.
10 Alammris je für 4—6 Personen
laffen stch aus 1 Packet Mondamin ä 60 Pfg. he. stellen. Erscheint der Preis auch etwa« hoch, io ist wiederum Mondamin dermaßen ergiebig, daß sehr wenig davon zu einem Flammri gehört. Der durch Mondamin erlangte zarte und köstliche Geschmack ist unvergleichlich, weil frei von jedem Beigeschmack. Dietz wolle die Hautzfrau besonders beachten. Im U-brig.n bürgt für die gute Qualität Brown und Polson's 40jährtger Weltruf. Mondamin ist in allen etnschläg. Geschäft. -. hab. Engros bei Türk u. Pabst, Frankfurt a. M
—


