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hrblich gelnnten. — Voraussichtliche vitternnß: Theils heiteres, ehe ls nebelige» Wettet.
Wald-Mtchklbach, 21. Drecwber. dtn schwerer Un» 31 üd • fall ereignete sich gefinn Mittag wieder b.tm hiesigen Bahodan 9» wurden im Tunnel mehrere Schliffe entladen, ein Schuß jedoch ging nicht lei. Nachdem die vorgeschriebene Wortejett vorüber war, näitttc sich der Arbeiter Joh. Easteleii b t S elle uid bemerkte, daß die Zündschnur doch noch brenne. Schnell wollte er umkehren, aber in diesem Augenblick ging der Schuh los. Ersteleti wurde am Rcpf und sooft am Körper schwer verletzt, so daß er nach Wemhrim ins Hospital gebracht werden muhte.
IDiepfee, 20. Drcember. Seit gestern Mittag wurde hier ein 8jähriger Knabe vermißt. Abeads spät wurde er noch ausgeschellt und überall nach ihm gesucht, namentlich auch in der katholischen Kirche, in deren Nähe er nm 1 Uhr zuletzt gesehen worden war. Da nirgends eine Spur von ihm gefunden wurde, so wurde der verdacht ausgesprochen, ein Bärentreiber, welcher au dem Tage hier war, könne ihn mitgenommen haben, welcher verdacht anch rasch in der Um» gegtnb verbreitet wurde. All der Glöckner heute früh die Kirche auflchloh, fand er den vermißten in de« kleinen vor« platz, welcher vor dem Kreuzgang in die Kirche führt, tchlafend vor. Der Kleine war allein tn die Kirche gegangen und hatte ste durch die Thüre am Kreuzplatz verlosten wollen. Die innere Thür war offen, er schlug sie aber zu und konnte sie nicht «ehr öffnen; die auf der Seite del Krenzganges befindliche Thüre war auch geschloffen und so war der Knabe 9 fangen. Niemand hörte sein Schreien und all man die Kirche absuchte, war er jedenfalls schon etngeschlafen.
Bingen, 21. December. Fast 6000 Beerdigungen wurden von dem jttzt in den Ruhrstand getretenen städtischen Todtengräber Herrn Peter Ratzinger während feiner 30jähr. Wirksamkeit von 1868—1898 vo genommen.
Xui bew 4<it für Mi |iU
Bor 35 Jahren, am 24. December 1863, starb zu Bonbon der englische Humorist und Schrissteller William Thackeray. Seine Btlser bei socialen Lebens haben alles, war burchdringenbe Beobachtung und vernichtende Schärfe geben können. Bis kurz vor seinem Tode redigirte er die von ihm begründete Zeitschrift „Cornhill Magazin“. Er wurde am 12. August 1811 zu Kalkutta geboren.
Dtrmifdpt«»
• Ätui Doppelceotaee kleine Vogel in zwei Wochen ge« langen zu haben, rühmten fich, wie aus Mailand ge» schrieben wird, In einer dortigen Wirthschaft einige vom Vogelsang zurückzekehrte Bauern. El waren 43 200 (8600 Dutzend) Thierchen, die da btngemorbet wurdtn. Das Dutzend gilt gegenwärtig durchschnittlich 60 Centime!, die Bauern konnten somit mehr all 2000 Lire in die Taschen stecken, und der hohe Gewinn spornt ste jedenfalls zu weiterem Thun an. Dabei wäre der Vogelfang mit großen, fahrenden Retzen vom 20. October an verboten. 88 ist diel aber bekanntlich nicht die einzige Vorschrift, die i« Laude Italien todter Buchstabe bleib*.
• Nachricht von Andree? Der am Petersburger Hofe accrebitlrte Gesandte bei Königreichs Schweben erhielt von einem Eisenbahnbeamten Namens Johann Detke einen Brief, ber zwei Papierschnitzel enthielt. Ein JJreunb Detke'l, Namens Rasanowitsch, der bei der sibirischen Eisenbahn angestellt ist, hatte, all er einen Güterzug in bai Uralgebirge führte, im Schnee eine luftbicht verschlossene Flasche gewahrt. Neugierig öffnete er ste und fanb bartn bie Papierschnitzel vor. Anf einem betfelben steht in französischer Sprache nur, daß bie Flasche von Andree herrührt, auf dem anderen hingegen ist in russischer Sprache, jedoch in haarsträubender Orthographie, die eine Entzifferung ungeheuer schwierig gestaltet, die Bitte enthalten, die Flasche an den Consul ober die Polizei zu Übergeben. Unterzeichnet ist dieser Zettel mit „Ballon And.* Der schwedische Gesandte nahm fich, wie Wiener Blättern berichtet wirb, bet Sache mit dem größten Eifer an unb richtete an seine Regierung dar telegraphische Ersuchen, zu ermitteln, inwiefern bie Möglichkeit einer Authen- ticität biefer Documente oo Händen fei. Anfangs tauchten, wie stets den angeblichen L-.benszeichen von Anbree gegeben* über, Zweifel auf, da bestritten würbe baß Andree in feinen Proviantsäcken Wein mitgenommen habe, von dem die Flaschen herrührcn könnten; nun aber stellte der Bruder Andrees selbst fest, daß König Orkar von Schweden dem kühnen Forscher einige Tage vor feinem Ausstiege mehrere Flaschen Portwein zum Geschenk gemacht hat. welche Andräe in seiner Gondel mitgenommen hat. Für die Echtheit del Zcichens würde es einigermaßen sprechen, wenn sich die Richtigkeit der angeblichen weiteren Feststellung bestätigte, daß der eine Zettel die Handschrift Strindbergi, der andere jene Fränkels, der beiden Begleiter Andrses, auf weife. Trotzdem ist es klar, daß wir es auch in diesem Falle mit einer Falschmeldung zu thun habrn. Wäre Andröe wirklich in jenes Gebiet gekommen, in dem jetzt seine Flaschenpost aufgefunben fein soll, so hätte es ihm ohne große Mühe gelingen muffen, in bewohnte Gegenbrn zu gelangen, und er wärt längst in die Heimath zurückgekehrt. Deshalb hat man leider auch diesmal allen Grund, der Nachricht keine weitere Bedeutung belzumeffen.
CUcratur **6 X**ft
— W-lche ZettsLrift abonniere icb für das neue Jahr ist eine Frage, die sich Mancher in den letzten Tagen bd ausgehenden allen Jahres oorleat. Welche! Blatt entspricht am heften meinen geistigen Bedüisniffen? Dte Antwort darauf ist, selbst viüsen und wählen'. 53 fei deshalb daraus aufmerksam gemacht, daß die Expedttton der Wochenschrift „Die Umschau^ in Frankfurt a. M. Probenummern gratis unb franco an Jedermann sendet, der solche ver Postkarte »ertanot. »Die Umschau", die sich die Ausgabe gestellt, eine für fcben Gebildetem verständliche und vollständige Ueberficht über bie Fortschritte auf dem Gebiete der Wifienschaft und Technik zu tiefer-.-, beginnt soeben ihren 3. Jahrgang in bebeulcnb vermehrtem Umfang
and mit wesentlich erweiterte« Pko-ram«. Lu ihren Mitarbeitern gehören Hutoriiitra er en Range» wie <9 beim ath Eulenburg, Prof. Ratzel, Felix Dadn, (5 he mraih Ebstein, P os. Mu her, Gehermrath Pelman. P-os Schweiniu-td P oi. Bietemann, Pros. Somdart. „Dte Unschau' in dadurch in der Lage, gebieyene Originalaufiötze aus allen Wff »«gebieten zu bringen. Die une soeb«n vorliegende Nummer (Nr. 52) enlbäU u. A. einen höchst inten Renten Aufsatz von Geheimrath Eulenburg über Schulermüdung und Unterricht«- bvgrene, einen Bericht über die jüngsten Fortschritte der Chemie unb Chemische Technologie von Dr. Bechhoio, Bettiäge über „Folstie Sactertcn', „N.ue L-me! Funde* und ist reich iUuftrirt. Eine Empfehlung bei jetzt schon recht beliebten Blattes ist auch der mäßige Äbonnementlprete, der Mk 2,60 pro Quartal beträgt. Abonnements nehmen alle Buchhandlungen und Poftanstaltm an.
— Auftagen der Werke Lchesfels. Der neueste Weibnachil- catalog D)n Adolf Bonz tn Stuttgart, d m befannten Scheffel Verleger, albt eine Zusammenstellung sämrn'l'cher AuSgaven der Scheffei'ichen Werke mit Angabe ihrer Auflagen. Danach stehen noch tn ber ersten Auflage die Gedichte „Aus Hetmath unb Fremde*, dal Waltarilied mit Illustrationen von Baur und auffallenderweise die von Humor sprud-lnden „(Solfteln*. Auch die Prachtausgabe der „F'au floentlme* mit den Werner'schm Illustrationen hat noch keine zweite Auflage erlebt. Dagegen steh'» in der »weiten Auflage die Grotzoctav' und Oua tauSgade bei „(Srubfemul*, die „Reisebilder" und die „Fünf Dichtungen*. Eine dritte Auflage hat der „Trompeter von Säkkingen* in der Prachtausgabe mit ben Bildern Anton v. We ncrS erlebt und eine vierte die Grotzoctav Ausgabe del Tromp t.rS, die Duartauflgabe der „Bergpsalmen* und die „Gedichte auS dem Nachlaß*. Zu einer fünften Auflage hat el „Waldeinsamkeit* und „Juniperns", zu einer sechsten die Kleinoctav- AuSgabe der Bergpsalmen, zu einer siebenten die zweibändige Groß« octao Ausgabe des Ekkehard, zu einer achten die Nov.lle auS alter Zeit „Hugideo" gebracht. Die großen Auflagezahlen kommen sämmt- ttch in den Stleinoctao Ausgaben, nämlich F au Aoentiure in der 18., Gaudeamus in der 61., Ekkehard in ber 164. und ber Trompeter gar in ber 237. Auflage, sodaß die letztgenannte Lieblings- dichtung des deutschen Voile« in alle» Ausgaben bis Ende diese! Jah-e« zusu'-M'N 244 Anflag'n erlebt bat.________________________
Universität- - Nachrichten.
— Heidelberg. Honorarprofeffor Geh. Hosralb Dr. Uhlig, Director dcS hiesigen Gymnasiums, wurde zum ordentlichen Proseffor in der philosophischen Facultät unb der außero'dentttche Proiefsor Dr. Adolf Passow zum etatmäßige» außermd ntlichen Prof^ffor für Öhrenbeilkunde an der hiesigen Universität ernannt. — Weiter wird au! Heidelberg berichtet, daß der Senior der dortigen juristische» Facultät, Herr Geb. Rath Profeflor Dr. Immanuel Belker, am 17. Februar sein SOjährigeS Doctor Jubiläum fdern wird.
1899
rNrchliche Zlnzeigen der Stabt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Gottesdienst.
In der Ltadttirchr.
Samstag den 24. December.
Nachmittags »»/« Uhr: Weihnachtsfeier für die Kinderkirche der Matthäus- und Marcusgemeinde.
Erster Weihnachtsfeiertag, den 25. Deeernber.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser.
In der JohanneSttrche.
Vormittags 91/, Uhr: Psarrer Euler.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel.
Nack allen Gottesdiensten Eollecte für die Kleinkinder- Bewahranstalt.
Zweiter Weihnachtsfeiertag, den 26. Decewber.
In der Stadtkirche.
Vormittags -V, Uhr: Pfarrer Schlosser.
Beichte und bell. Abendmahl für die Matthäus- und Marcus- gemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Nachmittags 5 Uhr: Siehe JohanneSkirche.
Die Weihnachtsfeier der Vereinigung constrmirter Mädchen aus der Marcusgemeinde findet am zweiten Feiertage, Abends 6V< Uhr, im Schwesternhaus statt. Dr. Grein.
Die Weihnachtsfeier der Eonfirmandenvereinigung derMatthäus- gemeinde findet
1. für die confirmirte männliche :Jugend Mittwoch den
28. December. Abends 8 Uhr, *
2. für bie weibliche Jugend Donnerstag den 29. December, Abends 6 Uhr, jedeSmul im oberen Saale der Herberge, statt.
In der JohanneSkirche.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Beichte und heil. Abendmahl für die LucaS- unb Johannes- gemeinde im Lormittagsgottesdienst. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Abends 6 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer Euler.
Nach allen Gottesdiensten Eollecte für die Armen.
Äflt6»lH6r Üee eiibf.
Samstag den 14. December. .
Nachmittags um 4 llbr und AbendS um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 25. December. Weihnachtsfest.
Vormittags von 5 Uhr an: Gelegenheit zur hell. Betchie.
, um 5 Uhr: Cvriftrnette.
„ um 6 und 7 Uhr: Heilige Mcffen.
„ um 8 Uhr: Hell. Messe; MllitärgotteSdienst mit Predigt.
„ um 9Vt Uhr: Hochamt mit Predigt.
In der Ehrlstmelte und in jeder hetl. Mesie wird die heil. Eommunion auflgctbcilt.
Nachmittags um 2</i Uhr: Festandacht mit Segen.
, um 4 Ubr und Abends um 8 Uhr: Gelegenhett zur heil. Beubte.
Montag den 26. December. Aest des heil. LtephanuS.
Vormittags von 6Vi Uhr an: Gelegenhett zur heil. Betchte.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben AuStheilung der heil. Eommuuton;
„ um 8 Uhr: Die »weite heil. Messe; MllitärgotteSdienst.
„ um 9«/e Uhr: Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um 2«/i Ubr: Festandacht mit Segen.
Während der WethnachtSferien ist an den Wochentagen die erste heil. Mesie um 7</t Uhr, die zweite um 8 Uhr.
Am Dienstag findet vor der zweiten heil. Mesie di« Segnung be8_SBeineS statt.__ __
SchiftsnachrichteNi
Norddeutscher Llopd, in Gteßm Der treten durch die Agenten Ea»l Loos unb I. M. Schulhof.
Bremen, 21. December. sPer tranSattantifchen Telegraphj Der Doppklschrauben-Schnellpostdampfer Kaiser Wilhelm ber Gioße, Eapitän H. Engelbart, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 1 Ubr Nachmittags woblbehalte» w Newyork angekomlnen.
Ncnests
Depeschen des Bure« „Herold*.
Berlin, 23. December. Die Kaiserin Friedrich beabsichtigt den Winter in Borbighera zwischen San Remo unb Nizza zu verbringen. Sie wirb bort am 10. Januar erwartet.
Berlin, 23. December. Wie dal „Berliner Dageblatt* melbet, nimmt eine tn Kop-nhagen erscheinende illustrirte Zeitung vorn 1. Januar 1899 ab Annoncen heutiger Firmen nicht mehr aus. Es geschirht diel mit Rücksicht auf die unter der dänischen Bevölkerurg herrschende Erbitterung wegen der in Nord Schleimig erfolgten Ausweisungen dänischer Btaatlbürger. Nach einem römischen Telegramm desselben Blattes fordert der tn Handels- und Industrie- kreisen überaus eirflaßreiche (Sortiere della Sera die italienischen Bkschäftlhäuser auf, keine Zeit zu verlieren unb fich in Dänemark an die Stelle der Deutschen zu setz?», die dort durch nationalen Uederschwang doheotiirt würden. Ferner wird aus Flenldurg berichtet, das Amtsgericht iu Tostluud erklärte acht Hofbtsitztru der Umgegend, daß ihnen, wenn ihre Kader zu den Wcihnachtsfeiertagen noch Dänemark zurückkehrteu, das Grziehuugsrccht entzogen teerten würde. Zugleich wurden vier deutsch gefinute Hofbesitzer beauftragt, dem Amtsgericht Mtttheiluug davon zu machen, ob die Kinder wieder abgereist seien, damit ihnen das Er- ziehuuglrecht dann übertragen werde.
Budapest, 23. December. Aus Botoschani wird gemeldet: In einem hier augrnblick.tch Vorstellungen gebenden Eircus brach tn der Rocht Feuer aal, wobei drei Stallburschen und fieben Pferde in den Flammen umkameu.
Brbffel, 23. December. Dem ^Petit b eu" zufolge soll demnächst hier eine Flugschrift über die Dreysul-Asfair e erscheinen, d e neues Licht über die DethfuI'Angeiegenheit verbreiten will. Der Berfaffrr soll verficheri haben, daß Esterhazy ganz vllein dal Bordereau versaßt und daß ex kclnrn Mitschuldigen habe. Esterhazy soll olle Documente, bie er an den Oberst Schwartzkopptn weiterlieferte, von einem Angestellten der MilUärdruckrrei erhalten Haber, der in gutem Glauben bandelte.
Brüssel, 23. December. Der Pliester Dhäul erhärte einem Interview, er werde nie mall aul der katholischen Kirche aultreten, da man ihm aber verweigere, die Messe zu halten, beginne er teteber seine unterbrochene politische Thätigkeit.
Paris. 23. December. Die Ernennung del früheren Ministers Constans zum Botschafter in Eoustanttnopel wird im heutigen Ministerrath vollzogen werden. Die Genehmigung bei Sultans steht unmittelbar bevor.
Pari», 23. December. Der deutsche Botschafter Gras Münster soll, so erzählt Grouffet im „Tempi", einem conservativen Mttgliede der frauzöstschea Sammer folgendes gesagt haben: Ich habe Lafimir Perier die ehrenwörtliche Versicherung gegeben, daß weder ich, noch irgend du Bot- schasts-Mttglied noch irgend eine In deutschen Diensten stehende Person von der Existenz des Hauptmanns Dreyfus vor seiner Berhaftuvg eine Ahnung gehabt haben.
Pari», 23. December. Die für heute heute geplanten antisemitischen Kundgebungen, die von Gnetin unb Regis in'cenirt find, werden Gegen manifeste von den Soc alistta in den Arbeitervierteln vorbereitet.
Paris, 23. December. Im elgenene Nzmen und Namens der Frau Dreyfus gib der Bertheidiger Momard dem Laffationshof dte Erklärung ab, den Inhalt der G heim- acten absolut geheim halten zu wollen. Der Kriegsmia.ster ist infolge dieser Zusage nunmehr bereit, die Schriftstücke auszuliefern.
vadapest, 23. December. Baufsh reist heute nach Wien, nm dem Kaiser die Vorschläge für tiefeuigea Regier ungsacte zu unterbreiten, welche im nächsten Jahre vollzogen werden müffeo.
New dort, 23. December. Infolge eines Zusammenstoßes zweier Schnellzüge ber Pennsylvania - Bahn wurden zwei Personen getöbtet unb 30 schwer verletzt.
Seidenstoffs®^ txtiexee IRufut mit Hngabe b. dkto(in|(6tcn.
von Elten & Keussen, Crefeld.


