Ausgabe 
24.8.1898 Zweites Blatt
 
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besteht, betrug 5,713 603 Mk. 61 Pfg. Da die Schulden 6,466 006 Mk. 03 Pfg. betragen, bestand der Reservefonds ad Ende 1896 aus 247,497 Mk. 68 Pfg. Unsere S as­st elluag Übt fortgesetzt eine starke Anziehung aus. Der «estrige Sonntag brachte uns von Nah und Fern eine sehr große Anzahl Besucher. Die Nachmittags von hier nach Nauheim abgehenden Züge waren alle überfüllt, da viele Ansstillungsbelucher die Gelegenheit benutzen wollten, um unfern Kaiser in Bad-Nauheim zu sehen.

-h. Geiß-Nidda, 22. August. Die abnorme Witterung hat auch hier ihr Opfer gefordert. Infolge Hitz sch lag s starb am verfloflenen Samstag ein auf de« Felde beschäftigter braver Einwohner unseres Dorfes. Zur Zeit herrscht hierorts unter den Kindern eine sehr heftig auftretende Keuchhusten-Epidemie. Unser diesjähriges Kirch­weihfest nimmt am 28. d. M. seinen Anfang.

n. Gtammhei«, 22. August. Gestern feierte unser Kriegerverein unter lebhafter Betheiligung der gesammteu Einwohnerschaft tm schattigen Eichenwald sein 2 5jährige- Stiftungsfest. Durch die frische, packende, patriotische Festrede des Herrn Pfarrers Bernbeck von Staben, der «it bekannter Meisterschaft die große vergangene Zeit, davon uns der August ja so manchen Gedenktag bringt, vor unsere« Geiste erstehen lieh, begeistert, stimmten am Schluß derselben die Anwesenden in das vom Redner ausgebrachte Hoch auf den mächtigen Schirmherrn des Deutschen Reiches und auf feinen Verbündeten, den Grohherzog, ein. Der hiesige Gesang­verein und eine engagirte Mufikcapelle wechselten nun mit ihren Vorträgen. Doch auch die tanzlustige Jugend kam, vor der tropischen Hitze durch angenehme Waldeskühle geschützt, aus ihre Rechnung.

Mainz, 20. August. Die durch alle Zeitungen gehende Notiz von der verhafeung von fünf Franzosen, die Lruppeoabtheilungen und die Gegend photographirt, in dem nahen Gonsenheim das Kriegerdenkmal bestiegen (?) und die

Marsaillaile gelungen hätten, ist zwar richtig, die ganze Sache hat sich aber lediglich als ein,Dumtncrjungcnfhrri(b* heraus­gestellt. Die verhafteten sind kaum der Schule entwachsene vürschchen, die sofort wieder entlasten worden find, nachdem es fich herauSgestellt hat, daß sie sich zum Zweck der Er­lernung der deutschen Sprache in Mainz aufhalten und bei Geistlichen und Lehrern wohnen. Mit eine« photographischen Apparat haben sie auf der Straße vorbeiziehende Truppen aufgeuomwen, ein Vergnügen, das sich Jedermann wachen kann/ um das Kriegerdenkmal in Gonsenheim sind sie herum­getanzt, haben dasselbe angespuckt und die Marseillaise ge­sungen. Eine Bestrafung wegen groben Unfugs wird nicht ausbleiben. Wie man fieht, war der Fall unbedeutender als es nach den Vlättermelbungen den Anschein ^ite.

vermischtes.

Frankfurt fl. M., 22. August. Trotz der tropischen Hitze stehen die Rosen in der Ausstellung in reicher Blüthe. Besonders zeichnen fich auS Madame (5ug6nle Resal, die jetzt zum dritten Mal ihre Blüthen entfaltet, ferner Marie Pgvie, Madame Pernet, Ducher, Kaiserin Auguste Victoria und selbst die MaiLchal Niel blüht lebhaft trotz der schweren Dürre. Zu erwähnen ist außerdem der Flor von Elisa Hehmann, Madame Wagram, Baronne Henriette be Löw, Maman Lochet und Madame Caroline Lestout. Auch das neu an­gelegte Rosarium, das erst im vergangenen Herbst gepflanzt wurde, hat seine volle Blüthe. Ebenso entfalten einige Dekorationspflanzen neuen üppigen Flor,' in erster Linie eine riesige Kannagrvppr mit den neuesten Sorten, ferner die Dahlien mit Degens jüngsten Züchtungen, besonders Cactus-Dahlien, ferner eine Gruppe Penstewon in reichem Farbeulpiel.

* ManöverAnfichtikarten hat Otto Mangolds Kunst­verlag la Frankfurt o. M. herausgeg'ben. Die voiwiegend humoristische Bilder enthaltende Serie dürste sowohl btt den

Soldaten wie bei den sog.Schlachtenbummlern" Anklang finden, hauptsächlich aber den Empfängern und Empfängerinnen Freude bereiten.

Die theuerste Briefmarke. Nicht blos für Brief- markenfrennde, sondern auch für weitere Kreise dürfte eine Notiz von Interesse sein, die wir englischen Zeitungen entnehmen: Für eine kürzlich aufgesondene ,1 Pence Post Osfice Mauritius" wurden in London über 1000 Pfund Sterling (20,000 Mk.) bezahlt. Die Marke war erst den bekannten Briesmarkenhändlern Stanley Gibbon- für den Preis von 1600 Pfund Sterling (30,000 Mk) angeboten worden, doch nahmen diese Herren Anstoß, einen so hohen Preis dafür zu zahlen. Später ging die Marke für beu Preis von über 1000 Pfund Sterling in den Befitz des Herrn W. H. Peckitt über. ES ist dies wohl der höchste Preis, der für eine einzelne Briefmarke gezahlt wurde. Interessant ist eine Zusammenstellung der Preise, die für diePost Office Mauritius" Marken, die nur in einzelnen wenigen Stücken Vorkommen, gezahlt wurden: In den achtziger Jahren zahlte Herr Tapling, dessen Sammlung bekanntlich dem britischen Museum einverleibt wurde, für eine 1 Pence Post Office" auf ganzem Couvert den Preis von 86 Pfund Sterling (1700 Mk.). 1890 wurden auf der Londoner Ausstellung 200 Pfund Sterling (4000 Mk.) verlangt für ein Exemplar der 2 Pevce Marken auf kleinem Brieftstück. 1893 zahlten die Herren StanUy Gibbons für ein Paar 1 und 2 Pence, ungebraucht, 680 Pfund Sterling (13,600 Mk.). 1893 zahlte Herr Jules Bernichon in Paris für ein Paar 1 und 2 Pence Marken den Preis von 49,000 Francs (39,200 Mk.). 1898 zahlte Herr Peckitt, wie oben angegeben, den Preis von 1000 Pfund Sterling (20,000 Mk.) für eine 1 Pence auf ganzem Couvert.

Yankee-Humor.Wie ist es möglich, daß Sie bei all Ihrer Armuth ohne Schulden durchkommen?"Sehr einfach: mir pumpt keiner was."

Oi-Iiinnitiniuljiiihjfii

Verdingung.

Die Lieferung von wasserdichten, dabei leichten Regenmäutelu für die drei Straßenwäner und den Wiesenwärter der Stadt Gießen ist zu vergeben. Angebote nebst Preis sind unter genauer Angabe der Größe und Form und unter Einreichung von Stoffmustern bis spätestens SamS- tag beu 3. September d. I. bei uns einzureichen.

Gießen, den 20. August 1898.

Da» Stadtbauamt:

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Gas-Cokes.

Infolge Stadtverordneten Beschlusses vom 23. Juni 1898 tritt eine

Pttisttmäßignog unserer GasroKrs

ein und wurden die Preise derselben bis auf Weiteres festgesetzt, wie folgt:

Für den Centner ab Verkaufsstelle:

Stück-Cokes..............1,- Mk.

Nutz-Cokes in zwei verschiedenen Korngrößen für Stuben­

heizung und für weite und enge Ofenfchächte passend zerkleinert:

Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anlhracit, gangbarste Sorte . . 1,10 Mk.

Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anlhracit ...........1,15 Mk.

In Wagenladungen von mindestens 36 Ceutnern: Stückcokes...............0.95 Mk.

Nutzestes Nr. 1 1.05 Mk.

Nutzcokes Nr. 2............1.10 Mk.

Bei gleichzeitiger Entnahme von mindestens 260 Ceutnern: Stückcokes...............0.90 Mk.

Nutzestes Nr. 1 1 Mk.

Nutzestes Nr. 2............1.06 Mk.

Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Centner bercchnel.

NB. Sofern das Verbringen der CokeS auf die bett. Lagerplätze (Keller, Stall re.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht die« ohu« besondere Vergütung.

Der Verkauf nuferer Gascokes unter uod bis ein- schlietzlich 5 Centner findet bis auf Weiteres iw Gaswerk nicht mehr statt, und werden daselbst nur Quantitäten von über 5 Centner verabfolgt. Dagegen ist bei folgenden hiefigeu Firmen ein

Kleinverlraus unserer «ascokes

von 1 bis 5 Centner

eingerichtet worden, nämlich bei den Herren: Ioh. Fischer, Aliceftraße 19, H. Hof, Löwengaffe 11 und Bahnhofstraße 33, Jakob Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10, Emil Pistor Nachfolger, Marktstraße 10, Gustav Nuppel, Schillerstraße 5, Georg Schäfer, Licherstraß- 2, Georg Unverzagt, Kaplan-gasse 5.

Diese Firmen berechnen die gleichen Preise unserer Gascoke« sammt Anfuhr wie da» Gaswerk und schicken dieselben auch in Mengen unter 5 Centner zu.

Gießen, dm 24. Juni 1898.

Städtisches Gas« und Wasserwerk Gießm.

Otto Bergen. 6429

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Meiner verehelichen Kundschaft so­wie Nachbarschaft zur Nachricht, daß ich von jetzt ab den Schoppen gutes Franksntttt Ktnuiugkr-Krün zu 12 Pfg.

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8312] Eine größere Wohnung zu ver- miethen._______________Neustadt 47.

8128] Wohnung mit allen Bequem- lickkeüen zu vermielhen. Bleichstr. 5.

6672] Mansarde zwei größere Zimmer und drei Kammern auf 15. October zu Perm. Dr. Kübel.__

8295] Eine kleine Familienwohnung, 3 bis 4 Zimmer nebst Zubehör, zu ver- mielhen. Wetzsteingasse 43 oder Kirch- straße im Mtttelhaus.__

8357] Eine kleine Familienwohnung zu vermiethen.

Nähere Auskunft Licherstr. 5, II.

7969] Fannlienlogis (Mansarde), sowie kleines Logis, großes Zimmer, stücke, mit Zubehör, alles neu hergericktet, zu ver- miethen. Ecke Licker- und Wolfstraße 20.

8096] Sckillerstraße 13, Ecke der Nord­anlage, ist eine Wohnung, bestehend auS 4 oder 5 schönen Zimmern nebst allem Zubehör (Wassercloset, Bleichplatz rc.), per 1. November oder früher zu vermiethen.

I. Rothschild, Sckillerstraße 13, II.

Hlordankage 18 - ist die neu hergericktete Parterrewohnung, 5 Zimmer mit allem Zubehör, zu Der» miethen. Martin Dörr.

8228] Schönes Logis im 2. Stock an ruhige Leute zu vermiethen.

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8235] 2)ie 1. Etage, bestehend aus 5 Zimmern nebst all. Zubeb., ist wegzugS- halber sofort zu verm Löberstr. 8.

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Näheres BiSrnarckstraße 8.________

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Näheres Wallthorstraße 16.