wenn mit den Anmeldungen nicht zu lauge gezögert, sondern schon vor der Reife von dem erwarteten Ertrage bezw. der benöthigten Menge der Leutralstelle Mtttheilung gemacht wird, damit die Vorverhandlungen vor der Reifezeit erledigt werden können und s. Z. auf Grund der geschehenen Abschlüsse sofort mit dem Versandt begonnen werden kann, denn manche Obstsorte verträgt ja kein lange» Lagern. ES werden auch für Spätobst, insbesondere Aepfel und Birnen, jetzt schon Anmeldungen angenommen. — Ueber die guten Erfolge der Eentralstelle im vorigen Jahre haben wir s. Z. berichtet.
Rom, 21. Juni. Gegenüber den heute Nachmittag wieder verbreiteten beunruhigenden Nachrichten über die Gesundheit de» Papstes erklärte Dr, Lappont einem Berichterstatter, diese Nachrichten seien völlig unrichtig,- der Papst sei von dem leichten Anfall von Rheumatismus in des Schultern völlig wiederhergestellt und habe heute Vormittag in langer Audienz den Cardinal Maccht zur Erledigung von Geschäften empfangen. Alsdann habe der Papst einen großen Thetl des Tages in den Gärten des VaticaoS verbracht, von wo er am Abend zurückkehreu werde. Dr. Lapponi bestätigt, daß die Gesundheit des Papstes eine ganz vorzügliche sei, so daß er (Lappont) gestern einen LandauSflug, der den ganzen Tag in Anspruch nahm, machen konnte.
Rew-Voek, 22. Juni. Der Torrespoudeut des „Evemrtng Journal" in Key West erfährt, daß Marschall Blanco, nachdem da» Attentat auf ihn verübt worden, den Palast verlassen und sich in eine der Festungen zurückgezogen hat.
CocaUt rrnd provinzielles.
§ Vom Laude, 22. Juni. Wenn auch der Vogelschutz au keine Jahreszeit gebunden ist, sondern stetig während des ganzen Jahres auSgeübt werden muß, so giebt es doch im Laufe eines Jahres Zeiten, in denen Gelegenheit geboten wird, mehr wie in anderen, den Vogelschutz praktisch aus- führen zu können. In einem solchen Zeitraum befinden wir uns jetzt. Die Vögel haben überall ihre Nester gebaut. Wir finden fie mit Eiern oder meist schon mit Jungen besetzt. In erster Linie droht den Erdutstern Gefahr. Bon der scharfen Sense de» Mähers sinkt im Wiesenthal und auf dem Feld- auger der dichte Grasbestand, darinnen so manches Vöglein fein Nestchen angelegt und verborgen hielt. Namentlich find es Feld- und Haubenlerche, die gerne in das FeldgraS ihre Nester bauen, aber auch das Rebhuhn sucht häufig diese Ntstplätze auf. Jedes Jahr zur Zett der Heuernte höre ich von zahlreich tu den Wiesen aufgefuudenen Vogelnestern. Sie gehen aber meist alle, durch die verkehrte Art des beabfich. ttgtes Schutzes zu Grunde. Wird ein solches Nest gefunden, so läßt man fast immer ein paar einzelne Grashalme darum stehen, oder steckt in feine Nähe ein Zweigletn, von der nächsten Hecke geschnitten. Wer nun vermeint, ein solches Nrst genügend geschützt zu haben, der braucht nur ein oder zwei Tage nachher nachzusehen, er wird daS Nest auSgeraubt finden. Die stehen gebliebenen Halme und da- eiugesteckte Heckenreis find dem diebischen Raben, dem mordlustigen Sperber und ihren Vettern ein untrügliches Merkmal, daß es hier Beute zu holen giebt. Ihnen fallen denn fast alle derartig gezeichnete Niststätten zum Opfer. Reiche Beute machen die Raben an den zahlreichen Eiern, mit denen die Rebhühner- vester belegt find, deren man oft 14 bis 20 in einem Neste Sühlt. Wenn man beim Grasmähen ein Vogelnest auf dem Boden findet, dann wolle man nicht nur ein paar Grashalme dabei stehen lassen, sondern wenigstens ein Stückchen von der Brette eines Fußes. Am allerwenigsten aber stecke «an in der Nähe des Nestes ein Abzeichen, welche» st.tS zum Berräther wird. Auch möge man um diese Zeit ein aufmerksame» Auge auf die Feldkatzen haben. ES find dies
Jeder nützliche Fortschritt fand in ihm einen eifrigen Förderer, Handel und Industrie, sowie die Landwirthschaft des Landes fanden dir liebevollste Pflege. Wo irgend etwas Nützliche» und Schöne» geschaffen wurde, da erscheint auch bald der Großherzog persönlich, um davon Kenntniß zu nehmen und seine Freude au»zusprechen. Seine Hand ist stets offen für Armuth und Unglück, sodaß er — von seiner Grmahlin in allen seinen Bestrebungen auf da» Hochsinuigste unter- stützt — zwischen Fürstenhau» und Volk ein Verhältniß ge- schaffen hat, wie wir es kaum in einem anderen deutschen Staate wtederfiuden.
Mit Eifer und Verstäudniß folgte fein Blick dabei den Erscheinungen der Kunst und Wtffeuschaft. ES war ihm vor- behalten, in Weimar während seiner Regierung eine zweite große Blüthezeit hervorzurufen. Ein Franz Liszt machte Weimar zum glänzenden Mittelpunkt der musikalischen Welt, im Theater wirkte Dingelstedt und brachte eine Reihe bisher unausgeführter Shakespearescher Dramen zur Aufführung, Wagner» Ruhm ging von Weimar au», wo sein Freund Liszt seine Bedeutung durch die glänzenden Aufführungen seiner Opern offenbarte. Die Stadt Weimar verschönerte fich mehr und mehr, die Hochschule in Jena fand die weitgehendste Förderung.
Ein» der ersten Werke, dessen Ausführung dem Groß- Herzog am Herzen lag, war die Wiederherstellung der Wart- bürg, der Wiege der Reformation. Der Plan hierzu entstand bereits im Kopfe des siebzehnjährigen Jünglings, doch erst dem Regenten war die Ausführung und Vollendung der schwierigen Aufgabe beschieden. ,(I6 war," berichtet Pfarrer Bürkner in seiner Festschrift zur goldenen Hochzeit Karl Alexanders und der inzwischen verstorbenen Großherzogin Sophie (am 8. October 1892), „eine schwere Aufgabe, die durch mancherlei später vorgenommene An- und Etubaue thetlwets verloren gegangene ursprüngliche Form wieder- herzustellen, aber der Wille des hohen Herrn war bündig und klar dahin ausgesprochen: ,®ie Wartburg soll wieder- hergrstellt werden möglichst treu in ihrer früheren Gestalt,
solche Katzen, die im Felde umherstreichen und zeitweilig wieder zum Hause zurückkehren. Nicht der Mäusefang ist eS, was diese Katzen zum Felde zieht, sondern vielmehr der Streifzug nach jungen Vögeln und jungem Wild. Eine Ladung Schrot ist das Beste für solche Feldkatzen.
m. Lich. 22. Juni. Der Landtagsabgeordnete Köhler aus Langsdorf hat, wie wir aus zuverlässiger Quelle erfahren, die Petition vieler Kleingrundbefitzer zu Lich, die der Abg. Köhler als seinen Antrag im Landtage eingebracht und infolge dessen er von dem Grafen Laubach tu der Ersten Kammer tu heftiger Weise angegriffen wurde, zurückgezogen. Er begründet die Zurückziehung seines Antrags damit, daß, nachdem er seither die heftigsten Kämpfe gerade wegen der Licher mit der Regierung und den StaudeSherrn bestanden, und fich die äußerste Mühe (und zwar mit Erfolg) gegeben habe, die Sache des Licher OrtSgewerbevereiuS gegen die Behörden zu führen, er durch die Abstimmung bei der ReichStagSwahl zu Lich, gefunden habe, daß der allergrößte Thetl der Licher Einwohnerschaft mit dem Vorgehen und der Person des Bürgermeisters und Abgeordneten Köhler nicht einverstanden sei, somit erscheine ihm die Erledigung des Antrag» in dieser Weise gerechtfertigt.
Wimpfen, 21. Juni. Der Großherzog hat für den am 25. Mai geborenen fiebeoten lebenden Sohu de» Land- wtrths Gustav Käser dahier die Patheuftelle übernommen und ein Pathengeschruk von 30 Mk. überwiesen.
△ Maiuz, 22. Juni. Mit der Wiederherstellung des ehemaligen kurfürstlichen Schlosses hier, zu welcher von der Stadt wie auch von dem hessischen Staat je 300 000 Mk. schon längere Zeit bewilligt worden find, soll jetzt endlich begonnen werden, und ist SettenS der städtischen Verwaltung der Archttect Rudolf Opfermann hier mit den Vorarbeiten beauftragt. Man erhofft noch einen ReichSzuschuß zu den Restaurationskosten, zu welchem Behufe der bekannte Kunstschriftsteller Domeapitular Dr. Schneider hier eine Denkschrift an den Reichstag gerichtet hat.
verurlfshtsO.
* Berlin, 21. Juni. Zu dem bereits kurz gemeldeten Unglück auf der Hasenhatde melden die dortigen Abendblätter von gestern noch das Folgende: Der 21jährige Seconde-Lieutenant Erich Wollmann von der 3. Compagnie des Garde-Pionier-BataillouS, ein Sohu de» Major- Wollmann, der von der Etseubahn-Brigade zur Artillerie- und Ingenieur-Schule in Charlotteuburg abcommandirt ist, ging heute (Montag) früh mit zwei Mann zum Uebungsplatz, um unbrauchbar gewordenes grobkörnige- Schießpulver abzubrennen. Der Pionier Uebungsplatz grenzt au die Schießftäude des Alexauder-RegimentS und liegt gegenüber der Stboldstraße, von der ein Bretterzaun ihn trennt. Die Pulver- und Dynamitschuppeu liegen wett abseits von der Straße. Aus einem Schuppen ließ Lieutenant Wollmanu durch die beiden Pioniere zwei je einen Centner enthaltende Fäffer mit Pulver nach dem etwa 150 Meter von der Stboldstraße entfernt liegenden Abbrennplatze schaffen. Während das eine Faß ab- feitS stehen blieb, wurde der Inhalt des anderen auSgebrettet, um auf elektrischem Wege nach und nach entzündet zu werden. Die beiden Pioniere hatten fich schon entfernt, noch weiter weg stand der Posten des UebungSplatzes; der Offizier war allein noch bet dem Pulver zurückgeblieben. Da machte plötz- iich ein dounerähultcher Knall die Luft erzittern, eine unge- heuere Staubwolke wirbelte hoch empor, von den Kiefern des Platzes flogen Aeste krachend in die Luft, au den Häusern der Stboldstraße klirrten und zersprangen Fensterscheiben. Nachdem fich der Staub verzogen hatte, sah mau au der Stelle, au der da» Pulver gelegen hatte, ein Loch von etwa zwanzig Meter Umfang- der Saud war ganz geschwärzt. Die beiden Pioniere, die der Luftdruck umgeworfen hatte, so
damit fie ein treue» Bild gebe zunächst von ihrer Glanzperiode im 12. Jahrhundert al» Sitz mächtiger, kunstliebeuder Landgrafen und al» Kampfplatz der größten deutschen Dichter de» Mittelalter», und dann später im Anfänge de» 16. Jahrhundert« al» Asyl Dr. M. Luther» und al» die Stelle, von der der große Glaubenskampf auSging. Lange Jahre hindurch ist in rastloser Arbeit an diesem Werke geschaffen worden. Nun kündet seit Jahrzehnten daS goldbliukende Kreuz vom Thurme der Wartburg, daß die so bedeutung-volle Stätte im Glanze der alten Zeit wiederhergestellt ist, ein Werk, dafür die deutsche Kunst und da» deutsche Kunstgewerbe hoch- bedeutend geworden ist."
Von weiterer gesammtdeutscher Bedeutung war die Schöpfung der Monumente zu Ehren der Dichterfürsten Weimar» und ihres Mäceu» und Freunde» Karl August. DaS berühmte Septemberfest 1857 war e», welche» der Enthüllung des Schiller- und Goethe-Denkmal-, de- Wieland- Standbilds und der Grundsteinlegung des Karl August- Denkmal- gewidmet wurde. Im Laufe der Jahre reihte fich eine gewaltige künstlerische That an die andere, da- Museum, die Kunstschule, die Musikschule, da- Goethe-National-Museum, da- Goethe- und Schiller Archiv, da» Liszt-Museum und andere hervorragende Schöpfungen legen Zeugniß ab von dem nimmer ermattenden Idealismus de» edlen Manne», der auch in feinem Privatleben die höchsten ethischen Grundsätze zur Geltung brachte.
Seine politische Thätigkeit bewegte fich in den Bahnen der nationalen Idee, wie schon sein Großvater Karl August fie treu gehegt und gepflegt. Im Jahre 1866 bemühte er fich eifrig uw den friedlichen Ausgleich der feindlichen Bruder- machte, au dem Feldzuge gegen Frankreich nahm er Thetl und wandte der Bildung des Reiche» feine warme Theilnahme zu. „Unb al» im BuudeSrath und Reichstag," schreibt Bürkner in der oben erwähnten Festschrift, „bte Dinge in» Stocken zu geratheu brohten und eine unliebsame Verschleppung der Katserfrage einzutreten schien, war er e», der am 7. De- cember 1870 seinen Vertreter in Bnnde»rath durch ein Tele-
daß sie fich mehrmals überschlugen, sahen sich vergeblich nach ihrem Offizier um, während die Bewohner der beuachbnev Häuser bestürzt an die Fenster eilten. Von dem Offizier war zunächst nicht» zu sehen, erst nach und nach fand man die einzelne, Theile seine» tn Stücke zerrissenen Körpers. Den Oberkörper fand man an einem Banwe hängend- das Gesicht war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und verkohlt, von der Uotfenc waren nur noch Fetzen vorhanden. Die Beine lagen auf de» Schießplätze de» Alexaoder-Regiment», der linke Arm not ein Thetl der ltnken Brust waren noch 100 Meter weitet geflogen. Alle Theile wurden gesammelt und auf eine Rasenfläche utedergelegt. In einem Umkreise von zehn Metern wäre, die Bäume wie Streichhölzer umgeknickt, au der neuen Dache au der Ecke der Lehniner- und Stboldstraße, und an tir katholischen Garutsonkirche waren Scheiben gesprungen. Ir den Häusern der Stboldstraße erzitterte Alle», auch tu de» Inneren- tn dem Hause Nr. 2 zersprang ein Spiegel, eint Uhr flog von der Wand herab. Merkwürdiger Weise war da» zweite Faß Pulver, da- abseit» stand, nicht explodier, e» stand noch unversehrt, aber mit Saud überschüttet da^ al» wenu mau e» eiugegraben hätte. Wie da» Unglück ent.' standen ist, wird mau mit Sicherhett kaum feststellen können. Nach einer Ansicht wäre ein elektrischer Funke in die ganze Masse auf einmal hiueingesprungeu. Da» ist aber kaum denkbar, weil noch gar kein Strom hergestellt war, e» müßte denn ein Fehler in der weil abseits liegenden Batterie uni Zündvorrichtung vorhanden gewesen sein, vielleicht ist ber junge Offizier das Opfer seiner eigenen Uuvorsichttgkett geworden. Lieutenant Wollmanu hatte, während er bei dieser Arbeit Filzschuhe tragen sollte, Schaftstiefel an, so daß durch Reibung der Stiefel mit dem Saude ein Funke entstehen uni da» Pulver entzünden konnte.
* Essen a. d. Ruhr, 22. Juni. Au» dem Tresor der Zeche „Zollverein" wurden in ber vergangenen Nacht 25000 Mk. gestohlen.
• Wertheim a. Main, Station ber Linien Wertheim— Lauba unb Lohr—Wertheim, in retzenber Lage am Zusammen- fluß von Main unb Tauber gelegen, erfreut sich seit neuerer Zeit al- Zielpunkt für Ausflüge sowie al- Sommerfrische mit Recht einer stets fteigeuben Beliebtheit. Schon die Stadt selbst mit ihrer alterthümlichen Bauart unb zahlreichen Sehenswürdigkeiten, vor Allem ihrer malerischen Burgruine, einer der umfangreichsten ganz Deutschland», und ber mit kunstgeschichtliq bedeutenden Denkmälern geschmückten Start- kirche lohnt einen Besuch. Nicht minder aber eignet fich Wertheim trefflich zu einem längeren Aufenthalt für Erholungsbedürftige- gute und dabei billige Gasthöfe bieten eine treffliche Verpflegung und vermögen auch gesteigerten Ansprüchen zu genügen. Gut unterhaltene, schattige, mit zahlreichen Ruhebänken versehene Wege tn den unmittelbar an die Stadt anstoßenden Waldungen bieten abwechslungsreiche Spaziergänge. Main und Tauber laden zum erfrischenden Bade (Schwimm- und Wellenbäder), zum Rudern unb zur Ausübung be- Angelsportes ein. Auch für Ausflüge in die weitere Umgebung, in baS liebliche Tauberthal, den schönsten Theil des MainthaleS unb ben Spessart mit seinen herrlichen Walbungen bietet Wertheim ben bequemsten Ausgangspunkt.
Universität- - Nachrichten«
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gramm anwicS, zum geschäftlichen Abschluß der Kaiserfrage die verfassungsmäßige Beschlußnahme deS norddeutschen Bundestages unb Reichstages durch einen entsprechendkn Antrag herbeizuführen. Am 9. December wurde der so befohlene Antrag vom BunbeSrath, am 10. vom Reichstag angenommen unb auf solche Weise faub die Angelegenheit eine rasche unb willkommene Erledigung." Seitdem hat er sich jederzeit a!S eine der treuesten Stützen des Reich» und feiert Verfassung erwiesen, voll und ganz verdient er daher den Dank, welchen der Landtag ihm zur Feier de» 50jährigen Bestehens der weimartscheu Verfassung am 5. Mat 1866 i« Namen des Landes auSfprach: „Treu hat Karl August da» gegebene Wort erfüllt, treu find feine hohen Nachfolger stet» bestrebt gewesen, das bestehende Recht zu wahren und i« Geiste ihre» Ahnherrn fortzubilden. In nie gestörter gesetzlicher Entwicklung hat unsere Staatsverfassung den Forderungen, welche fortschreitende politische Bildung an fie stellte, entsprochen . . . Frei entfaltet fich der Gewerbefleiß und frei bewegt fich der Bürger in den Grenzen unsere» Lande». Frei und gleichberechtigt stehen nebeneinander die Glieder aller ReltgivnSgesellschaften. Daß wir einer solchen staatlichen und gesetzlichen Entwicklung uns erfreuen, verdanken wir vor Allem den erhabenen Fürsten, welche, freidenkende Rathgebrr zur Seite, stet» au» eigenem Antriebe die Bahn de» Fon- schritt» betraten."
Heil dem Fürsten, dem sein Volk ein so erhebende» Zeugniß auSstellen kann. Sein Leben ist ein Spiegel für alle seine Staudesgenossen- seine Erfolge, gleich segensreich für Volk und Fürst, wuchsen auf dem nie verlassenen Pfade der Liebe zum Schönen und Guten, sie blühten hervor an» der Erkeootniß einer erhabenen Entwicklung. Ein Leben wie da» feine ist werthvoll für die Menschen, umsomehr erfreuen wir unö de» Bildes der geistigen und körperlichen Frische, welches der Achtzigjährige uns gewährt und der dadurch gebotenen Hoffnung auf ein noch lauge fortgesetzte» gleich ersprießliche» Wirken im Dienste der 'herrlichsten Güter der Menschheit!
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