Amerikanische Flotte unb da- Landheer kaum vor Ablauf von zehn Tagen actionSfähig sein dürften. Boa Newhork gingen Handelsdampfer mit Lebensmitteln und Munition für die Insurgenten auf Laba ab- Letztere leiden Mangel an Pro» vtaut und Munition. Marschall Blanco soll tu den letzten Tagen für Befestigung Havannas und MatanzaS Colossales geleistet haben. Alle Häfen EubaS find durch Teeminen gesperrt.
Loudon. 22. April. Die Meldungen über die Bewegungen der amerikanischen'Flotte find mit großer Vorsicht aufzunehmen.
Madrid. 22. April. Gestern Abend hatte sich eine zahlreiche Menschenmenge vor dem Hause Woodfords angesammelt und forderte die Beseitigung des amerikanischen Wappen-. AlS dasselbe herabgeoommen werden sollte, riß der Strick und das Wappen fiel auf die Straße hinab. Es wurde von der Menge ergriffen und im Triumph durH die Stadt getragen. Da- HauS Woodfords wurde sodann mit spanischen Fahnen decorirt. Heute sollen alle amerikanischen Schilder entfernt werden.
Madrid. 22. April. Bor dem Hause des Minister- präfidenten Sag ast a hat eine Manifestation stattgefundeu. Lebhaite Beifallsrufe wurden au-gebracht.
Madrid, 22. April. Bor seiner Abreise äußerte General Woodford zu mehreren Diplomaten, die Verweigerung der Abschieds-Audienz bet der Königin-Regentin, sowie die Art unb Weise, wie Sagasta ihm die Päffe zustellte, empfinde er alS eine persönliche Beleidigung. Er habe doch Alles ge- thau, um den Frieden aufrecht zu erhalten. Er schreibe aber diesen Vorgang der begreiflichen Aufregung der leiteuden Madrider Kreise zu
Rewyork, 22. April. Wie rS heißt, ist dem Präsidenten Mac Kinley gestern eine'Höllenmaschine zugegangen. Mac Kinley entzog sich aber der Gefahr, da mau seit einigen Tagen im weißen Hause sehr vorsichtig geworden ist. Als nun gestern ein verdächtig auSseheudeS Packet für den Präsidenten an tarn, hat man dasselbe zur Vorsicht in Waffer getaucht. Es stellte sich dann heraus, daß eine Dyaamttpatrone und eine Vorrichtung um diese zur Explosion zu bringen, in dem Packet enthalten war. Infolge deS Bekanntwerdens dieses Anschlages herrscht hier große Aufregung.
Rewyork, 22. April. Die hiesigen Blätter melden, daß der spanische Gesandte, als er Washington verließ, einem Freunde folgende Mtttheiluog gemacht haben soll. Der Sieg für die Spanier sei unausbleiblich. Die spanische Flotte werde die amerikanischen Städte bombardtren und Spanien werde eine Kriegsentschädigung von zwei Milliarden Dollar fordern. Spanien habe zahlreiche Spione in den Bereinigten Staaten und diese würden dort einen Handstreich aussühren, wo man eS am wenigsten erwarte. Diese Aeußerungen haben in Newhork große- Aufsehen hervorgerufen.
Rewyork, 22. April. Dem „Heralb" zufolge schweben zwischen England und den Bereinigten Staaten Berhandluugen bettest» eine- Bündnisse-.
Washington, 22. April. Die aus Quebeck hier eiu- gelaufrne Meldung, daß die dortige franzöfisch-canadtsche Bevölkerung große Sympathien für Spanten habe, hat hier lebhafte Beunruhigung hervorgerufen.
Keywest, 22. April. Das Auslaufen des Geschwaders war heute früh 5*/4 Uhr beendet.
Havanna, 22. April. Hier werden die Kriegsrüstungen eifrig fortgesetzt. ES herrscht großer Enthusiasmus.
Havanna, 22. April. Eine Proklamation der Marschalls Blanco fordert die Bewohner LubaS auf, die fremde Invasion mit Waffengewalt zurückzuwetseu.
Havanna, 22. April. Marschall Blanco erließ eine Proclamation an die Cubaner, tu welcher er daS Volk auffordert, sich zusammenzuschaaren, um wie ein Mann fürdaS Vaterland zu stehen. Nach dem Bekanntwerden der Proclamation veranstaltete die Volksmenge große Kundgebungen vor dem Palais des Marschalls. Dieser trat an- Fenster, hiett eine Ansprache und fragte das Volk, ob eS schwören «olle, eher den letzten Blutstropfen zu vergießen, als zu dulden, daß ein Amerikaner den cubanischen Boden betrete. Die Menge brach in rasende Beifallsrufe aus.
Shanghai, 22. April. Se. Königliche Hoheit Priuz Heturtch von Preußen begab sich gestern nach Wusung, besichtigte dort die nach deutschem Muster etnexerzirten Ein- geborenentruppen, sah einer Gefechtsübung zu und wohnte sodann einer Besichtigung der Shanghaier Freiwilligen bei.
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Grünberg, 20. April. Heute fand hier die Frühjahrs- conferenz der Lehrer des Bezirks Grünberg statt. Herr Lehrer Schättler aus Rüdingshausen hielt einen Vortrag über „Wa- gehört zu einem guten Erzieher?* und Herr Mergott-Beuern refertrte über „Die Bildung des Ge- müthS". Beiden Referenten wurde durch den Vorsitzenden, Herrn Kreisschultuspector Dr. Lucius, der Dank der Eon- ferenz für die anregenden Arbeiten ausgesprochen. An die Verhandlungen schloß sich ein gemeinschaftliches Mittageffeu im Gasthof „Zum Hirsch".
4~ Kidda, 22. April. Der verstorbene hiesige Lehrer Konrao Roth hatte s. Zt. auf Grund alter Urkunden eine Ehronik der Stadt Nidda verfaßt. Diese literarische Arbeit wurde nun seitens der Frau Lehrer Roth dem seit zwei Jahren bestehenden verein Krankenpflege unter der Be- dtngung geschenkt, daß derselbe dle Chronik drucken laste und deo Reinertrag feiner Raffe zuführe. Das auch für weitere Kreise höchst interessante Druckwerkchen, welchem auch die wichtigeren Ereignisse der Neuzeit einverleibt sind, ist bei dem BereinSvorstannde (Herrn Stork) zu 1 Mk. erhältlich. Hoffentlich findet dasselbe tm Interesse der guten Sache viele Abnehmer.
«aivz, 21. April. In Lebensgefahr schwebte heute vormittag eine aus vier Köpfen bestehende Schiffersamilte vom Niederrhein, welche mit ihrem Sch-ffe auf der Gustav-durg
vor Anker liegt. Der Mann, die Frau und zwei Knaben im Alter von 12 und 14 Jahren wollten sich zwischen 9 und 10 Uhr auf einem Nachen nach Mainz begeben, um Einkäufe zu wachen. Oberhalb der Eiseubahubrücke kamen sie einem zu Thal fahrenden Schlepper zu nahe, der Nachen kenterte und die vier Jvsaffen wurden in'S Waffer geschleudert. Die Frau und der ältere Knabe hielten sich an dem umgestürzten Fahrzeuge fest und trieben bis unterhalb der Etsenbahnbrücke, bevor ihnen von dem im Schleppzuge befindlichen Schiffe Hilfe wurde. Der Vater mit dem fast erstarrten jüngeren Knaben im Arm, hielt sich so lange über Waffer, bis er durch ein zugeworfenes Tau an Bord des letzten Schiffes des Schleppzuges ausgenommen werden konnte.
Alzey, 20. April. Heute Abend fiel der taubstumme Lehrling de» Tapezierers P. Koch, welcher mit dem Aufziehen eines Gegenstandes beschäftigt war, sammt diesem aus dem dritten Stockwerke in den Hof, ohne daß sich derselbe erhebliche Verletzungen zugezogen hat.
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• M. Glabbach, 22. April. Der Pfarrer Lie. Weber ist in Folge des Piesberger Streiks aus dem Gewerkverein der christlichen Bergarbeiter ausgetreten.
* Eine Methode, um auf photographischem Wege die Höhe eines Ballons zu wessen und deu gleichzeitigen Barometerstand zu verzeichnen, und auf diese Weise die Resultate der dtrecteu Messung mit dem letzteren zu vergleichen, ist von Lailletet der ,Academie de Sciences“ nach einer längeren Reihe von Versuchen, die die Brauchbarkeit bewiesen, unterbreitet worden. Da- Internationale Patentbureau Carl Fr. Retchelt, Berlin NW. 6, schreibt unS darüber folgendes: Unter dem Ballon wird eine Camera angebracht, deren Ob- jrctiv nach unten gerichtet ist. Dieselbe dient zum Aufnehmen der Landschaft unter dem Ballon. Zu gleicher Zeit wird durch eine auf der Oberfeite der Camera angebrachte Linse ein Bild deS Zifferblattes eines AneroidS auf die lichtempfindliche Platte geworfen. DaS Aneroid befindet sich Über dem Apparat. Mißt man nun die Entfernung zweier Punkte auf dem photographischen Bilde und vergleicht dieselben mit einer genauen topographischen Karte, so ist durch eine einfache Rechnung die genaue Höhe deS Ballon» zu finden. Anden erhaltenen Resulten ist dann leicht daS Gesetz abzuletten, welchem das Aneroid folgt.
* Da» letzte Pferd. Im „Neuen Wiener Journal" plaudert Balduin Groller über die Zukunft deS Pferdegeschlecht S: „Nur hereinspaziert, meine Herrschaften! Hier ist die größte Merkwürdigkeit zu sehen: Ein lebendes Pferd! DaS letzte existirende Exemplar!" Dieser Text, durch eine entsprechende Illustration noch zu drastischer Anschaulichkeit gebracht, war in der Zeit, da da» Fahrrad seinen weltumspannenden StegeSzug anzutreten begann, sehr häufig in den Witzblättern aller Länder zu finden. Immer mehr häufen sich die Erscheinungen, welche die Zukunft deS Pferde- gefchlechteS in der düstersten Färbung erscheinen lassen. DaS Pferd, unser werthvollsteS Hausthier, wird nur noch durch eigene Zuchtanstalten erhalten. Man darf getrost annehmen, daß eS in Folge der ihm zu Theil gewordenen Pflege die Fähigkeit eingrbüßt hat, sich in der Freiheit zu behaupten und seine Gattung zu erhalten. Man ist eben nicht ungestraft Jahrtausende lang HauSthier. Zu der natürlichen Conjunctur, die der Gattung Pferd ungünstig ist, kommt noch der ihm anscheinend bittet feindliche Gang unserer Civilisation. Bon der FriedenSidee freilich ist leider für sie vorläufig noch nichts zu besorgen. Die Cavallerie wird erst mit den Kriegen von der Welt verschwinden, und bei allem Resptct vor den Militär Radfahrern — die Cavallerie wird man nicht entbehren können, so lange man Kriege führt - und so lange eS Cavallerie gtebt, wird man auch Pferde für sie haben müssen, sonst aber find die Aussichten für da» Pferd schlecht, sehr schlecht. Zuerst ist die Eisenbahn gekommen und hat mit den Postpferden aufgeräumt, jetzt gesellt sich zu dem Dampfe die Slectricität, der Benzin- und Pettoleum- Motor und zu diesem daS Übersetzte Zweirad. Bei unS mag man noch lächeln über die Borstellung deS aulftexbenben Pferdes, in Amerika, wo man mit den neuen Erfindungen ein etwas rascheres Tempo einhält als bet unS, lächelt man längst nicht mehr, im Gegentheil, man ist in beteiligten und betroffenen Kreisen sehr ernst gestimmt. Der Preis deS Gebrauchspferdes ist dort ganz außerordentlich gesunken- die Zucht lohnt fich nicht mehr. Gestüte werden aufgelöst, die Heerden ihrem Schicksale überlassen, weil fich absolut keine Käufer mehr finden. Wir haben keine Anhaltspunkte, anzunehmen, daß die Zukunft des Pferde» bei uo» fich ander» und rosiger gestalten werde. DaL exceptionelle Sportpferd, daS englische Vollblut und daS gute Halbblut, die Sccuudentraber, die werden zunächst noch ihren hohen Preis behaupten, weil mit ihnen viel Geld zu verdienen ist, aber das Gebrauchspferd — wenn es eine Actie wäre, eS stünde sehr kritisch um seinen Lurs- denn zu viele Umstände vereinigen fich, um den Lurs zu drücken. Sxemplificiren wir einmal an Wien selbst. In Wien giebt eS dermalen an vierzigtausend Radfahrer und Radfahrerinnen. Man frage doch Comfortablk' und Fiakerkutscher, ob sie das spüren oder nicht. Tausend Fahrten täglich, die sonst uu- zweifelhaft ihnen zugefallen wären, werden jetzt in aller Geschwindigkeit auf dem flinken Rade erledigt — die ihnen bestimmt zugefallen wären, denn es handelt sich um Entfernungen, die zu Fuß entweder gar nicht oder mit unter- hältnißmSßigem Aufwand von Zeit zu bewältigen gewesen wären. Man hat gut sagen: Trotz Eisenbahn und Wegfall der Postkutschen haben fich die Pferde doch behauptet. Das mag ja richtig fein, aber schließlich hat doch Alles feine Grenze. Wir bekommen die Stadtbahn. Veranschlagen wir hundert Züge am Tage, von denen jeder die Leistung von hundert Pferden verrichten kann. Soll das auch noch ganz ohne merklichen Einfluß auf den Pferdebetrieb fein? Die Pferdebahn soll üereiecttiRrt werden. Die Tramway braucht ihre 500 Pferde im Jahre, und wenn sie nicht mehr als
Käuferin auf dem Pferdemarkte austritt, wird da» auch ganz ohne Einfluß auf den Markt und auf den Curswerth des Pferdes bleiben ? Nun hebt fich sogar das Gespenst de» AutomodilismuS aus der Versenkung. Der pferdelose Wagen erscheint auf dem Plane, die Sqripage des Mittelstände». Roch ist diese Equipage zu theuer, in unserer Zeit verbilligen fich aber wirkliche Gebrauchsobjecte rapid. Man denke au die Nähmaschine und auch an daS Fahrrad. Eine Equipage, die unbeschrankte Bewegungsfreiheit gestattet, eine Equipage, für die man keine Pferde, nicht das tägliche Pferdefutter, keinen Kutscher, keinen Stall, nichts als eine Ranne Petroleum oder Benzin braucht. Welcher Bürger, der e» halbwegs thnn kann, wird diese Equipage nicht haben? Der Kaufmann wird so seine Waare befördern und dabei Verpackung und Fracht sparen. Wie in jeder Familie die Nähmaschine zu finden ist, wird in Zukunft die nütz'iche, billige, genügsame und doch so leistungsfähige und dabei Genuß bietende Eqtipage des Volke» zu finden sein. — Arme» Pferd, rüste dich zum letzten Gange in das Pferdeheim ! Wa» bleibt dir noch, da man dir Alle» nimmt! Die Menschheit wird bald gerührten Abschied von dir nehmen — deine Zeit ist um!
* Wann hat da» neunzehnte Jahrhundert angtfangen! „Welche Frage?" denkst Du, „da» ist doch klar, am 1. Januar 1800.“ „Ja, da» sagt Mancher, aber mir ist das gar nicht klar, und unter uns gesagt, ich glaube es nicht!" „Nun, dabei gewesen bin ich auch nicht, aber mir scheint, da» liegt doch auf der Hand; am Sylvesterabend 1799 um Mitternacht war das achtzehnte Jahrhundert tobt und begraben, und das neue fing an, da» berühmte Jahrhundert des Dampfes und der Slectricität, da» »ns den Glauben an so Manches genommen hat und Dir fr gar den Glauben an feinen eigenen Geburtsschein, wofür ich Dir in seinem Namen bestens danke." „Nun, bebauten kann e» sich immerhin bet mir, denn ich will es verjüngen- kurz herau»gefagt, man will bas arme Jahrhundert mit Gewalt ein Jahr älter machen als es wirklich ist, damit man e» nachher ein Jahr früher los wird, denn älter al» hundert Jahre darf es ja nicht werden." „Ein Jahr älter? Du meinst also . . . „Ich meine und behaupt, kühnlich, da» neunzehnte Jahrhundert hat nicht am 1 Januar 1800, sondern genau ein Jahr später, nämlich am 1. Januar 1801 begonnen und wird seinen Platz dem zwanzigsten nicht vor dem 1. Januar 1901 räumen." „Aber das find ganz revolutionäre Ansichten! Und Deine Gründe? — Aber halt! Ich will erst Augenzeugen befragen. Der Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe muß Aufschluß geben, es sollte mich wundern, wenn fich die Freunde nicht beim Beginne de» Jahrhunderts beglückwünscht hätten, hat doch Schiller sogar ein Gedicht „Der Antritt des neuen Jahrhunderts" geschrieben .... Laß sehen .... 31. December 1799 .... hier steht nicht» . . . . aber hier, gleich dahinter schreibt Schiller: „Ich begrüße Sie zum neuen Jahr und neuen Säkulum und hoffe zu vernehmen, .daß Sie e» gesund angetreten haben". und Goethe antwortete am 1. Januar 1800: „Ich war im Stillen herzlich erfreut, gestern Abend mit Ihnen da» Jahr und, da wir einmal neunundneunziger sind, auch da» Jahrhundert zu schließen . .* Du siehst, wenn ich irre, befinde ich mich mindestens in guter Gesellschaft." „Du fönnteft noch hinzufügen, daß Heinrich Heine die jetzt fallen gelassene Annahme, er fei am 1. Januar 1800 geboren, dazu benutzte, um sich scherzhaft als einen der ersten Männer des Jahrhundert» zu bezeichnen. Dennoch irrst Du. Betrachte einen Augenblick dieses Metermaaß. Wie Du stehst, ist e» in Zentimeter getheilt. Zu jedem Meter gehören ihrer hundert. Da» letzte Zentimeter des ersten Meters ist also der wievielte!" „Offenbar der hundertste!" „Sehr gut und der zweite Meter beginnt .. .?" „Wo der erste aufhott, nach dem hundertsten Zentimeter." „Also mit dem hundettsten, nicht wahr? Und der dritte mit dem Zweihundertsten und so fort. Du merkst, woraus ich hinan» will: Zwischen Zeitmaaß und Raummaaß ist dem Wesen nach fein Unterschied — sprechen wir doch von einem Zeitraum — und wie da» zweite Jahrzehnt eine» Menschenleben» mit seinem elften, das dritte mit dem ein» undzwanzigsten Jahre beginnt, so schließt das zehnte mit dem hundertsten Jahre, und da» zweite Jahrhundert batirt vom hundertsten an, da» dritte Jahrhundert beginnt mit dem Jahre 201 und da» neunzehnte also . . .?" „Allerdings mit dem Jahre 1801; ich gebe mich gefangen und fall» wir den Beginn de» zwanzigsten Jahrhunderts erleben sollten, so labe ich Dich ein, bie Sylvesternacht be» Jahre» 1900 mit mir zu feiern."
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— „Deutscher Loldateuhort", tllustritte Zeitfchrift für bei deutsche Heer und Volk. Herausgeber: General-Lieutenant l D- H. v. Below. Preis pro Quartal 1.80 Mk. Verlag von Karl SiegtSmund, Berlin SW., Tcffauetftrabe 13. IX. Jebrg. Heft 21 erschien soeben und enlbält: Ein Lebensbild König Älbeti« von Sachsen. (Zu seinem 70. Geburtstag und der Feier sctneS 25jährtgen Regierungs Jubiläum».) 1. Einleitung. 2. Die Jugendzeit deS König» Al ert 3. Prinz Albert im Feldzug 1849 gegen die Dänen. Der FriedmSdienst von 1849—1866. 6. Der Zwischen« cursu» oon 1866—1870. 7 Der Feldzug 1870 71. 8. Der Kronvrtnz- Feldmarschall in den Frieden»jabren 1871—1873. 9. König Albert von Sachsen. 10. Da» Privatleben be» König» Albert von Sachsen 11. Schluß Illustrationen: Prinz Albert von Sachsen altz Lieutenant 1843. König Albert von Sachsen. Nach einer Photographt- von Cito Mayer in Dresden. Prinz Albert bet Erstürmung der Düppler Schanzen. "Nach einer Zeichnung oon F. Krantz. Kronprinz Albert in der Schlacht bet Königgray. Nach dem Gemälde oon Qberstlieutenant v. Götz. (Pbotographie-Berlag von H. Han>- staengl, Dresden.) Kronprinz Al: eit oon Sachsen bei Sr. Privat. Nach dem Gemälde oon G Bleibtreu. Kronprinz Albert in der Schlacht bei Sedan, Nach dem Gemälde oon Cberstlieutenant o. Götz. (Photographie Verlag von H. Hanfftaengl, Dresden). Prinz Georg, H-rzog zu Sachsen. Kronprinz Albett v. Sachsen nach der Schlacht bei Beaumont seinen Bruder Georg geruhend. Nach dem Gemälde oon Cberstlieutenant v. Götz. (Photographie'Verlag von H. Hanf- staengl, Dresden ) König Albert und Königin Carola von Sachsen. Friedrich August, Herzog zu Sachsen. Marschallstab. (Ein kaiserliche» Geschenk) — Vaterländische Gedenktage. — Vermischte». — Splitter und Funken. — Räthsel. — Briefkasten. — Inserate.


