als Gleichberechtigten an feine Seite stellen. Wer hätte diese
Entwicklung voraussehen können! In welcher Weise soll j mann'sche Poesie beim hiesigen Publikum möglichst vollständig nun England die Rechte, die ihm der Vulwer-Clayton Ber- ' einzubürgern, denn es wurde gestern Abend bereit» ein dritte»
trag einräumt, geltend machen? Da» wird j'tzt in Amerika wie in England lebhaft erörtert. Der Gedanke eine» „(Son* dominium»", einer Mitherrschaft, ist sicherlich ausgeschlossen. Wenn schon dem demokratischen Amerika Mr. Cleveland» die englische Machtentfaltung in Venezuela zu viel gewesen ist, sodaß man e» fast auf einen Bruch ankommen ließ, um wie viel weniger ist vom republikanischen Amerika Mr. Mac Kinley», noch obendrein am Tage nach einem siegreichen Kriege, zu erwarten, daß e» England gestatten würde, sich beim Nikaragua Canal häuslich einzurichteu. Heute ist Blut noch dicker, als Wasier („blood is thicker than water“ ist die Loosuug der Schwärmer für da» Büudmß); morgen kann e» wieder dünner geworden sein. Aaf solche chemische Ungewißheiten können sich die Bereinigten Staaten nicht ein* lassen. Da» also kann al» ausgemacht gelten, daß die Yankees sich den Canal trotz aller Bulwer» und Clahton» in eigener Verwaltung erbauen und in eigener Verwaltung behalten werden. E» kann sich nur um die Frage handeln, worin England Entschädigung finden wird. Der Canal ist für England von noch größerer Bedeutung, als für Nordamerika, das wenigsten» jedem der beiden Meere, in denen es Besitzungen hat, eine langgestreckte Küste zukehrt und beiden nahe ist- England brächte der Canal Ostafien, da» ihm jetzt so weit entfernt liegt und wohin sich doch von Tag zu Tag wehr und mehr der Schauplatz der Geschichte schiebt, erst nahe. Frrie Durchfahrt zu allen Zeiten für Krieg», sow.ohl al» Handelsschiffe und strenge Gleichberechtigung mit Nordamerika bezüglich der Canal-Abgaben find wohl das Mia* beste, bissen sich England versichern dürfte. Dabei dürste die Nikaragua Frage den ersten ernsten Prüfstein für die so viel beredete Freundschaft zwischen den beiden nächstbetheiligten Mächten bilden. Im Senate zu Washington kamen bei der Berathung am Dien»tag Über die Verpfl-chtung der vereinigten Staaten gegenüber der „angelsächsischen Schwester- nation" verschiedene Ansicht n zu Tage. Senator Hoar sprach für einen ungesäumten Bau durch die Union, jeioch Ein- holung der Zustimmung England« zur Beseitigung be» Bulwer.ElahtonBertrage», während ein anderer Redner, Senator Morgan, über den Gedanken, die Berathung der Vorlage so lange hinauSzuschieben, bi» die briiische Einwilligung erfolgt sei, die Schale seine» Spotte« ergoß.
Täzl. Rundschau.
nur empfehlen.
* • Vergällter FeiertagStrunk. von einem Wagen am Neuenweg wurden gestern Abend drei Flaschen Wein gestohlen. Der Dieb wurde in der Person eine» Tag- löhner« von hier ermittelt und zur Anzeige gebracht.
• * Streit. In einer Wirthschaft am Asterweg entstand gestern Abend zwischen Gästen ein Streit, der einen Menschenauflauf auf der Straße hervorrief. Die Betheiligten wurden angezeigt.
** Rothe Kreuz-Lotterie. Folgende Gewinne wurden bereit» bei der gestern begonnenen Ziehung gezogen: Nr. 202920 10000 Mk., Nr. 380733 5000 Mk., Nr.375 376 1000 Mk., Nr. 21726, 27 022, 96114 96830, 100349, 110477, 172069, 180713, 236984, 253773, 260010, 267 035, 318838, 323950, 327385, 347 103, 386 645 je 500 Mk. In der weiteren Ziehung fielen 100000 Mk. auf die Nr. 57 459 und je 1000 Mk. auf die Nr. 191569 und 379653.
♦* Renjahrs-Postkarte«. Die ReichSpostanfialien sollen anzewiesen werden, streng darauf zu halten, daß Neujahr«. Postkarten oder andere Druckjachen mit unsittlichen oder nnfläthigen Zeichnungen, beziehentlich solche mit erkennbarem beleidigenden Inhalt, von der Postbeförderung ausgeschlossen bezw. nicht bestellt werden.
• * Da» 11. Armeekorps ersähet nicht nur in seiner Au», dehnuug, sondern auch hinsichtlich seiner geographischen Lage eine wesentliche Veränderung. Während fich jetzt der Corp»- bezirk bi« zur badischen Grenze, bi» an den Rhein und darüber hinaus in einem schmalen Bande bi» nach Süddeutschland erstreckt, bildet in Zukunft der neue Bezirk ein geschloffene», abgerundete» Ganze», westlichste Grenze Waldeck, Marburg (Fulda gehört bereit« zur 21. Division), H ldburg- hausen südlichste Punkte, Gera (dicht beim Königreich Sachsen gelegen) östlichster Punkt und der Harz al» Nordgrenze. In dieser neuen Armee-Eintheilung liegt auch ein nicht zu unter* schätzende» politische» Moment. Waffenbrüderschaft und gemeinsame Rekrutirung bringen die einzelnen Volksstämme einander näher, schließen engere Bande um die einzelnen Gaue. Die neue Bildung folgt allerdings nicht mehr der gegenwärtigen polftischen Formation der Provinz Htffen-
oppositioneller Seite wurde da« Loosnng»wort ausgegeben: So lange Bavffy MinisterprSfident ist, ist die Wahl be« Präsidenten zu verhindern. Der Abgeordnete Pichler inter- pellirte dir Regierung, wa» dieselbe gegen den Bürgermeister Dr. Lueger zu thnn gedenke, weil dieser fich erboten habe, ein von den ungarischen Rumänen verfaßte» Beschwerdeschreiben zu übermitteln.
Rom, 21.December. Die Antt-Auarchisteu-Con- serevz hat die Errichtung eine» internationalen Polizei- Bureau» für die anarchistischen Angelegenheiten und strenge Maßregeln gegen die Anarchistenpreffe beschloffeu.
Paris, 21. December. Dem „S.öcle" zufolge erklärten im gestrigen Miuisterrathe mehrere Minister, der Krieg»- Minister und der Ministerpräsident hätten Unrecht gehabt, vor der Kammer zu erklären, daß die Regierung die Auslieferung de» geheimen Dossier« an den CaffationShof nur unter ge- wissen Bedingungen erlaube. Die betreffenden Minister sollen ertätt haben, sie seien nicht gewillt, denselben Fehler zu machen, wie er 1894 gemacht worden ist, weil man Dreyfu« verurtheilte, ohne daß er Kenntniß von dem belastenden Schriftstück erhielt.
Pari», 21. December. Gestern Abend fand zwischen dem Präsidenten de» Caffationshofe» und dem Generalanwalt ruerfett» und Dapnh und Freyeiaet anbererfeit» eine Cou- ferenz statt, in welcher die Bedingungen festgesetzt wurden, unter denen da« geheime Dossier drm Caffationshose au»* geliefert werden soll. Der Caffationthof und die Minister erklärten fich damit einverstanden, daß dem Bertheidiger der Familie Dreysn» alle Schriftstücke vorgelegt würden.
Pari», 21. December. „Cloche" berichtet: Dupuy habe zwei Adgeordurten gegenüber erklärt, er beginne zu glauben, daß die Regierung bezüglich der Drehfu»*Affaire das Opfer eine« ungeheuren Betrüge» geworden sei. Da« genannte Blatt ist bereit, die betreffenden beiden Abgeordneten ramhaft zu machen.
Paris, 21. December. Mit drakonischer Strenge sucht mau der ohnehin schon vom Strafgesetzbuch mit harter Ahndung bedrohten militärischen Spionage gesetzlich entgegen* zutreten. D r Senat nahm in der Berathung der Vorlage betreffend die Verschärfung der Strafbestimmungen für Spionage und Verrath, die von dem Kriegsminister Freycinet und dem Justizminister Lebret befürwortete Faffung an, wie sie von der Commisfion festgesetzt ist und nach welcher Beamte, welche fich de» verrath« schuldig machen, auch in FriedenSzeiten mit dem Tode bestraft werden sollen. Auch hierbei hat die DreyfuS-Esterhazysache ihren Einfluß offenbar nicht verfehlt.
Pari», 21. December. Ein auf Verbürgerlichung de« Heere« gerichteter fvcialistischer Antrag ist im Parlamente mit starkem Anschlägen der vaterländischen Saiten zurückgewiesen worden. In der DienStagsfitzung der De- pnlUtentammer brachte Fourniöre (Soc.) einen Antrag ein, den Militärpersonen die Ausübung der politischen Rechte zu gewähren. Fourniöre verlangt für feinen Antrag die Dringlichkeit. Ministerpräfident Dupuy erwidert, er glaube, die DreyfuS-Affaire habe dem Lande schon genug Schaden gebracht (Beifall), der neue Antrag Fonruiöce würde unheilvoll sein. Da» Land wolle eine Armee haben und habe eine Armee, die feine Ehre und feine Unabhängigkeit schütze. Man dürfe einem Offizier nicht die Möglichkeit geben, in» Forum hinabzusteigen (Beifall), man müsse fich um die Armee schaaren, die Socialisten selbst liebten die Armee. Auf den Zwischenruf Fourniöce« „Gewiß" fährt Dupuy fort: „Nun wohl, so ziehen Sie Ihren Antrag zurück." Unter donnerndem Beifall und Rufen: „Oeffent- licher Anschlag" weist Dupuy die Dringlichkeit zurück, die denn auch vom Hause mit 447 gegen 26 Stimmen ab» gelehnt wird.
Amerika. Allem Anschein nach find die vereinigten Staaten fest entschloffen, den Bau de« Nikaragua- Can als ohne weiteren Verzug in Angriff zu nehmen. „Der Bau", so sagte die sonst so farblose Botschaft Mac Kinley» sehr entschieden, „ist unerläßlicher al« je, und unsere Politik verlangt gebieterisch, daß wir da« Unternehmen beherrschen." Da» ist die erste Folge des Siege» über Spanien und der Umgestaltung Nordamerika« zu einet Colouialmacht. Zwischen Cuba und den Philippinen muß der Weg offen fein. Im Jahre 1850 schloß der hochbegabte Diplomat, welcher Oamal« Großbritannien in Washington vertrat, Sir Henry Bulwer, mit Mr. Clayton, dem amerikanischen StaatSsecretär, einen Vertrag ab, der jeden künftigen Canal durch die Landenge zwischen Nord- und Südamerika der ausschließlichen Beherrschung durch den einen ober den anderen Theil entzog, ihn vielmehr nach jeder Richtung hin zur gemeinsamen Sache Englands und der Bereinigten Staaten machte. Denn dazumal gab e» noch keinen Chamberlain und folglich keinen Bündnihgedanken. Die Eifersucht, welche da» britische Schutz, recht an der Mokquttoküste und der HouduraS-Bai im Gefolge hatte, erforderte, daß die heiklen Möglichkeiten bezüglich eine« Nikaragua Canal« bei Zeiten durch eine deutliche Urkunde au» der Welt geschafft wurden. Der Bulwer-Clahtou- Berirag war al» eine Beruhigung für Nordamerika gemeint. Selbst der Scharffinn Bulwer» ahnte, al» er feine Unterschrift auf die Abmachung fetzte, dennoch nicht, daß wenige Jahrzehnte später der Nikaragua-Canal al» die unvermeidliche Folge eine» Krieger zwischen Nordamerika und Spanien erstehen werde, der die Vereinigten Staaten zugleich um Cuba und die Philippinen bereichern und ihr Reich im Handumdrehen au» einem selbstzufriedenen Cobdenlande zu einer großen Colonialmacht umgestalten würde. Und Clayton noch viel weniger. Wa» ursprünglich für die Union ein Bortheil war, steht ihr heute im Wege, während England plötzlich auf ein L00S, da« nie zu Geld zu wachen war, einen reichen Treffer macht, denn jetzt, da Nordamerika gezwungen ist, den Canalbau endlich zu verwirklichen, sieht e» fich England
Stück diese« zeitgenösfischen Dichter« al« BolkSvorstellung gegeben „Da» Glück im Winkel!" Irren wir nicht, so fand da« Werk weniger Anklang al» seine beiden älteren Schwestern „Ehre" und „Heimath". Nach der Art Ibsen'» nimmt die Vorgeschichte einen breiten Raum ein, wird indessen so stückweise und deshalb schwer verständlich beigebracht, daß der Zuschauer eigentlich erst am Schluffe ganz klar sieht. An den nordilchrn Dramatiker erinnert e« auch, daß nur der innere Conflict gelöst wird, der äußere nicht. Darum befriedigte das Ende nicht, Biele erwarteten, durch einen Druckfehler de« Theaterzettel» darin bestärkt, noch eine Fortsetzung. Die drei beherrschenden Rollen de« Stück-« bieten große Schwierigkeiten, die von den Darstellern nicht völlig bewältigt werden konnten. Frl. Würdig legte den Charakter der Elisabeth im Ganzen richtig an, und doch konnte man schwer glauben, daß diese Persönlichkeit von Allen so bewundert, von Röcknitz so wahnsinnig geliebt wird. Diesen brutalen, aber gescheidten Baron mit der eisernen Energie gab Herr Merker gar nicht Übel. Nur da« Dämonische fehlte, da« ihm die Herrschaft über seine ganze Umgebung verschafft. Herr Liebscher spielte den Rector Wiedemann in den ruhigeren Sceneu gut, in der Erregung aber schien Manches unschön ober gemacht. In den kleineren Rollen find namentlich Frl. Isenburg und Herr Walter zu loben, aber au» Frl. Rux und Herr Casterra waren an ihrem Platze. Biel Beifall ernteten die beiden wackeren Schuljungen (Frieda und Reinhard H-lm) für ihr couragtrte« Auftreten. Sie sprachen verständlicher wie ein Theil der Erwachsenen.
•• Postalische». Vom 1. Januar 1899 ab sollen im Verkehr innerhalb de« Reichstelegraphengebiet» vrr* suchsweise Gesprächsanmeldungen für Doppelgespräch; von 6 Minuten Dauer zugrlaffrn werden. Zwischen denselben Corre- spondentkn ist ein länger al» 2 Einheiten dauerndes Gespräch nur dann statthaft, wenn vor ober während ti:|er Zeit keine weitere Anmeldung erfolgt ist.
*• Bolksbad. Das badende Publikum weiß, daß die Annahme von Trinkgeldern den Bediensteten dr» Bolk,'- bade» bei Strafe der Entlaffnng verboten ist, daß jedoch Büchsen aufgestellt find, in welche Geschenke für das Personal eingelegt werden können, die bafftlbe unter fich vrrtheilt. DaS bevorstehende Weihnachtsfest und der Jahreswechsel gilbt gewiß recht vielen Besuchern be« Vo k-babe« Veranlassung, den Angestellten durch Einlegen einer Gabe eine Freude zu machen.
♦» tzaushaltunglschnle. Dieurtag den 20. d«. MtS. hat die HauShaltungsschule, in der bi» jetzt 36 Mädchen im Kochen re. au»gebildet worden find, ihren diesjährigen zwecken Cursu« beendet und fand an genanntem Tage, vormittag« von 11 Uhr ab, die Prüfung der Schülerinnen im Beisein sämmtlicher Herren KreiSschuliuspectoren Oberheffen« statt. Dieselbe war eine theoretische und praktische. Erstere erstreckte fich namentlich auf die NahrungSmiitellehre, und zeugten die Antworten der Schülerinnen von recht großem Berständniß in diesem Fach. Um dem praktischen Theil genügen zu können, waren drei Kochherde in Thäiigkeit, auf welchen drei Mahlzeiten in verschiedenen Preislagen für fünf bezw. sechs Personen von den Schülerinnen hergerichtet wurden, und zwar waren die Mädchen im Stande, die gesammte Zubereitung vollkommen selbstständig auszuführen. Die an«- gelegten Handarbeiten sowohl, al« die Arbeiten im Bügeln fanden den ungeteilten Beifall aller Anwesenden, und erweckten die Stopf- und Flickarbeiten noch ganz besondere» Jutereffe. Die Herren KeeiSschulinsPectoreu waren hoch- befriedigt von dem, wa» sie gesehen, und wünschten, daß auch ihnen die Mittel zur Verfügung gestellt werden möchten, um gleiche Anstalten, wenn auch vorerst nur in den Kreisstädten, errichten zu können. — Die in hiesiger Stadt bereit» be- stehende segensreiche Einrichtung aber kann man der vetheiligung
totale# mit Provinzielles.
Gießen, den 22. December 1898.
•* Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 17. December l. I». gnädtgst geruht, den Kammerjunkrr Dr. Joseph v. Loehr zum Kammerherrn zu ernennen.
** Mititardieustnachrichtev. von TwardowSki, Oberstlt. und etatsmäßtger StabSosfizier des 4. Großh. H?ff. Jaf.'Regt». (Prinz Carl) Nr. 118, mit der Führung des Inf -Regt«. Nr. 136, unter Stellung A la suite derselben, v. Glaseuapp, Major vom 4. Großh. Heff. Inf..Regt. (Prinz Carl) Nr. 118, unter Entbindung von her Stellung al« Bat.'Commandeur, mit den Functionen be« etatsmäßigen, Stabsoffizier«, — beauftragt. Küchler, Major aggrcg. dem 4. Großh. H ff. Jaf.-Regt. (Prinz Carl) Nr. 118, al« Bat.'Commanbeur tn bo« Regiment einraußirt. Frhr. von Rheinbaben, Major, beauftragt mit den Functionen be« etat«mä&igen StabSosfizier« be« 1. Großh. Hess. Jaf-'(Leib- garbe-)R-gt«. Nr. 115, unter Ernennung zum etatsmäßigen Stabsoffizier, ber Character al« Oberstlieutenant verliehen. Sehrt, Stc.-Lt., bisher vom Inf. Rgt. Kaiser Wilhelm, König von Preußen (2. Würitembergische») Nr. 120, unter Entbinbung von dem Commanbo nach Württemberg, auSge- schieben unb zu ben Reserve Offizieren be« 3. Großh. Heff. Jnf.-RegtS. (Leib Regt».) Nr. 117 übergetreten. Frhr. van ber Hoop, Sec. Lt. vom 5. Großh. Heff. Jaf.-Regt. Nr. 168, zum Pr.Lt. beförbert. Kehrer, Oberst unb Abtheil.-Chef von ber Art.-PrüfungScommission, zum Corn- manbeur be« 1. Bad. Feldart.-Regt». Nr. 14 ernannt. Graf v. S chweinitz unb Ärain Frhr. v. Räuber, Hauptmann unb Batterie-Chef vom Großh. Heff. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art..CorpS), al« Adjutant zur Jaspeet. ber Feldartillerie commanbtrt. Frhr. v. Bülow, Pr.Lt. vom Feldart.-Regt. Prinz-Regent Luitpold von Bayern (Mägde- burgtscheS) Nr. 4, unter Beförderung zum Hauptmann, vor- läufig ohne Patent, al« Batteriechef tn da« Großh. Heff. Feldart.-Regt. Nr. 25. (Großh. Art. Corp») versetzt. Eber- Hard, Stc.-Lt. vom Gcoßh. Heff. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art. CorpS), zum Pr.-Lt., vorläufig ohne Patent, befördert. Schulz, Hauptmann ä la suite desJnf. Regt«. Nr. 180 unb commanbtrt zur Dienstleistung bei ber Arbeiter* Adth. in Mainz, mit Betbehalt feiner bisherigen Uniform, al» Vorstand zu dieser Arbeiter-Abth. versetzt. Mittelst raß, Bice-Wachtmeister vom Landw.*Bezirk I Bochum, zum Sec.-Lt. der Reserve be« Großh. Heff. Feldart.-Regt«. Nr. 25. (Großh. Art.-Corp»), Euler, Vicefeldwebel vom Landw.-Bezirk Marburg, zum Sec. Lt. der Reserve de« 5. Großh. H-ff. Jaf.-Regt«. Nc. 168; die Bictfeldwebel vom Landw. Bezirk Weimar: Greiner, zum Sec.-Lt. der Res. be« Jaf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Heff.) Nr. 116, Gräf, zum Sec. Lt. der Reserve de« 3. Großh. Heff. Jaf.-Regt». (Leid Regt».) Nr. 117; Spamer, Güngerich, Bicewachtmeister vom Landw. Bezirk Fried- berg, zu Sec.-Lt». der Reserve de« Großh. Heff. Feldart.- Regt«. Nr. 25 (Großh. Att.-CorpS), die Bicefeldwebel vom Landw.-Brzirk I Darmstadt: Müller, zu Sec.-Lt. be« Res. be« Inf. Regt». Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess. Nr. 116, Körper, zum Sec.-Lt. ber Res. de» Juf.-R^gtS. Nr. 132 — beförbert; Werueburg, Sec.-Lt. vom Großh. Heff. Train-Bat. Nr. 25, ausgeschiebeu unb zu ben Reserve- Offizieren be« Bataillon« übergetreten.
’• P. Stadttheater. Unsere Direktion ist bemüht, die Suber-


