setzung" desselben keine Rede sein und liegt für ihn auch nicht der mindeste Anlaß vor, au» dem Staatsdienste auSzuschetdeu. Dies hiermit zur Aufklärung.
** Radsport. Die hiesigen Rennfahrer beabsichtigen, in der nächsten Woche ein internes Radwettfahren zu veranstalten, sofern ihnen vom Euratortum hierzu die Rennbahn zur Verfügung gestellt wird. — DaS große Herbstrennen auf unserer Rennbahn ist auf Sonntag den 25. September verschoben worden. Außer der bereits gemeldeten 25 Km.-Metfterschaft SüddeutschloudS für Amateure wird auch die gleiche Meisterschaft bet 10 Km. für Professionals dabet ausgefahren. DaS Rennen wird weiter dadurch tu- tereffant werden, daß ein Vorgabefahren und ein Tandem- fahren für Berufsfahrer in Aussicht genommen find.
*• vieberthalbahu. Die erste Probefahrt eines Zuges wurde gestern, nachdem man Tags zuvor eine Maschine die Strecke hatte pasfireu lasten, zwischen Abendsteru und Rodheim unternommen.
*♦ Nach Hamburg. Zu dem morgen beginnenden deutschen Turnfest in Hamburg werden heute Abend verschiedene Sonderzüge mit Turnern unsere Stadt pasfireu. Don Gießen begeben fich 12 Turner nach dem Festort.
•* Laudwirthfchaftlicher Genoffeufchaftstag tu Karlsruhe. Der Anwalt des Allgemeinen Verbandes der deutschen landw. Geuoffenschaften Geh. RegierungSrath H aa S - Offenbach a. M. ruft den diesjährigen Vereins tag der landwtrthfchaftlichen Geuoffenschaften für die Tage vom 25. bis 27. August nach Karlsruhe ein. Auf der Tagesordnung stehen u. A. Be- rathungen über die Haftpflicht der Vorstandsmitglieder von Genoffeuschafteu (Referent der pfälzische Verbandsdtrector Bangratz-Landau), über die verschiedenen organisatorischen Aeuderungcn, die tm Genossenschaftswesen durch Einführung des bürgerlichen Gesetzbuches nöthig werden (LandgerichtSrath Dr. Meisel-Darmstadt). Ueber die Creditgewährung au Kornhausgenoffenschafteu wird LandeSöcouomierath v. Mendel- Sreinfeis-Halle, über die Buchführung der Molkereigenoffen- schäften Oeconomterath Dr. Havenftetn-Bonn refertren. Außerdem sollen die Grundsätze für eine gleichmäßige Umsatzbe- rrchoung festgelegt, über die Organisation de» ButterverkaufS uud über Wtuzerveretne verhandelt werden. Mit dem Ge- noffeoschaftStag gleichzeitig findet am 25. August die erste Generalversammlung der neugegründeteu BerficherungSkaffe der deutschen landwtrthschaftlichen GenoffenschaftSbeamten statt. Die beiden großen Verbände der badischen Genoffeuschafteu rüsten zu einer glänzenden Aufnahme des GenoffeuschafiStagS. Ausflüge nach Baden-Baden und in den Schwarzwald (Triberg), Concerte uud eiu Gartenfest der Haupt- und Residenz- stadt Karlsruhe stehen tu Aussicht.
•• OrtSgerichte. Für die in Starkenburg und Oberhessen im Amt befindlichen Ortsgerichtsvorsteher ist die Frage von größter Wichtigkeit, ob mit der Einführung de» bürgerlichen Gesetzbuchs diese Behörde allgemein durch da- viel theurere Notariat ersetzt oder beibehalten werde. Um hierüber Genaueres zu hören, sprach gestern Vormittag eine Abordnung von OrtSgertchtSvorstehern im Justizministerium vor, wo denselben die bestimmte Antwort wurde, daß in ganz Hessen daS Notariat eiugeführt werde. ES geschehe die» im Interesse der Einheitlichkeit, Jedem könue man eS bei Neu- eiurichtungen nicht recht machen, daher möchten die Herren Bürgermeister nach Möglichkeit Mitwirken, die Gemüther zu beruhigen. Die „N. H:ss. 8bL* bemerken hinzu: Wir nehmen auf Grund früher tu der Zweiten Kammer abgegebener Erklärungen vom Ministertisch an, daß e» fich bet dieser allgemeinen Einrichtung deS Notariats nur um ein solches al» beurkundende Behörde handle, daß aber als beglaubigende neben demselben OrtSgerichte bestehen bleiben oder, wo solche noch nicht find, in» Leben treten. Sollte eS fich anders verhallen, wäre eine genaue Darlegung Seitens der Regierung dringend zu wünschen.
*• Die Kartenbriefe bei der ReichSpost finden, wie der „K. V." zuverlässig berichtet wird, immer noch nicht denjenigen Absatz, welchen man vorausgesetzt hat uud voraus- setzeu mußte. Während nach dem ersten Andrang fich der Verkauf an größeren Orteu uur tu sehr mäßigen Grenzen hielt, werden dieselben an kleineren Orteu kaum noch gefordert. Man hat angenommen, daß in der jetzigen Reisezeit eine größere Verwendung eiutreten würde, jedoch ist daS bis heute nicht der Fall gewesen. Da wird denn doch die maßgebende Stelle auf Mittel sinnen müffen, die neueste Errungenschaft etwas mehr beliebt zu machen. Will man daS Porto für Karteubriefe nicht auf fünf Pfennige herabsetzeu, dann versuche mau e» wenigsten» mit der Herstellung einer besonderen 5 Pfg.-AuSgabe für den OrtS-Berkehr.
♦* CigarreuVerkauf an Sonntagen. Nach den Mit- thetlungen verschiedener Fachblätter beavstchtigen die Tabak- uud Cigarren Händler Deutschlands dem neuen Reichstage eine Masseupetition zu unterbreiten, in der Protest dagegen erhoben werden soll, daß, während die Cigarren- Händler gezwungen seren, am Sountag mit Ausnahme von wenigen Stuudea die Läden ^u schließen, in Gast- uud Schank» wirthschafteu den ganzen Sonntag hindurch ungehindert Tabak uud Cigarren verkauf» werden dürfen.
•* Die Einstellung der Rekruten wird für das Jahr 1898 in der Zeit vom 11. bl» Incl. 15. October erfolgen. Die genauere Festsetzung de» Rekruteu-EtnstellungSterminS für die einzelnen Bezirke ist den Geueral-ComwautoS überlasten.
? AnS dem Kreise AlSfeld, 21. Juli. Wie'» schon manchem Anderen pasfirte, der nicht zur rechten Zett seine Verkauf»- objrcte absetzrn konnte, weil er immer mehr zu erzielen gedachte, so erging es in diesem Jahre einem Laudwtrth in einem Oite unsere» Kreise». Bekanntlich erreichte der Wetzenpreis vor einiger Zeit eine Höhe, auf der er seit einem Jahrzehnt nicht gestanden. Gar mancher Laudwtrth hätte gern feinen Weizen mit 27 Mk. für den Doppelcentner abgelafleu, wenn er ihn nicht früher hätte billiger verkaufen müffen. Ander» dachte aber uuser Landwirth uud hoffte sicher auf weitere Steigung deS WrizeupretseS. Der aber hatte
die höchste Stufe erreicht, uud der Rückgang kam. Diese Woche hat nun der betr. Laudwtrth setneu Weizen, 100 Centuer, für 20 Mk. den Doppelcentner verkauft. Da» macht ein Weniger von 350 Mk. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen, der in diesem Falle wohl auch am Platze ist. Diese» Vorkommntß erinnert un» an ein andere» ähnlicher Art, da» fich vor längeren Jahren auch thcusächlich ereignet hat. Ein Bauersmann hatte viel Korn auf seinem Speicher lagern. Trotz der gangbaren Preise verkaufte er e» nicht, sondern hoffte, im nächsten Jrhre mehr dafür zu erzielen. So blieb da» Korn uuverkaust liegen. Wer beschreibt aber da» Entsetzen de» Bauern, als er im nächsten Sommer eine» Tages seinen Speicher leer fand? Wo war da» Korn htngekommen? E» war buchstäblich zu den Speicher- thüren htnauSgcflogen, indem eS von Jnfecten lebendig geworden, die bann mit ihm weggeflogen.
Aus der Zeit für die Seit.
Vor 336 Jahren, am 23. Juli 1562, starb zu Hornberg der tapfere fränkische Ritter Götz von Berlichingen, der 1504 vor Landshut seine rechte Hand verlor und sie durch eine eiserne ersetzen ließ. Unter seiner Führung durchzogen die Bauern aus dem Odenwald, Neckar und Franken sengend und brennend das Land, zerstörten Klöster und Burgen und nahmen blutige Rache an ihren Widersachern. Götz von Berlichingen wurde 1480 auf Jagsthausen geboren.
Vermrifchte».
A. Wiesbaden, 21. Juli. Die General-Versammlung des Central-Verbaude» deutscher Kaufleute findet vom 14. bis 19. August hier nach folgendem Programm statt: Sonntag, den 14. August. Empfang der Gäste an den Bahnhöfen. Nachmittag» 5 Uhr: Vorbesprechung deS Central- Vorstände» tm Hotel Taunus. Abend» 8 Uhr: Begrüßung und Commers tm Saale der „Walhalla-. Montag, den 15. August. Vormittags 8 Uhr: Beginn der Verhandlungen der Generalversammlung im Saale der „Loge Plato", Friedrichstraße 27. Nachmittag» 5 Uhr: Festtafel mit Musik im Saale der „Walhalla". Dienstag, den 16. August. Vormittags 8 Ugr: Spaziergang nach der Griechischen Capelle, sowie Besichtigung derselben. Von da auf den Neroberg zum Frühschoppen. Nachmittags von 3 Uhr ab: Gartenfest im Kurhaus. Abends: Illumination de» Kurparke» und des Weiher-. G<oßks Brillant Feuerwerk und Doppeconcert. Mittwoch, den 17. August. Rheiofahrt mit Mufik. Abfahrt vom Rheinbahnhof nach Biebrich 7 Uhr 14 Mir» Spaziergang mit Mufik durch den Schloßpark nach dem Rhein. Abfahrt per Exrradampfer um 8V2 Uhr. Ankunft in Aßmannshauser» ca. 10Va Uhr. Frühstückspause von einer Stunde, dann Auffahrt per Zahnradbahn nach dem Hotel Jagdschloß auf dem Niederwald. Diner um 1 Uhr. Besuch der Zauber- Höhle und der Roffel. Von da über die Eremitage nach dem National-Denkma'. Festrede. Hoch auf Deutschland. Donnerstag, den 18. August. Vormittags 9 Uhr: Ausflüge je nach Wahl in die Umgegend. Besichtigung de» Augusta- Victoria-Bade». Freier Eintritt gegen Vorzeigung der Festkarte. Nachmittags 2 Uhr 45 Min.: per Bahn (TaunuS- bahn) nach HochhUm zur Besichtigung der berühmten Schaum- wetvkelleieien der Hochheimer Actiengesellschaft vorm. Burgeff u. Co. in Hochheim. Freitag, den 19. August. Abfahrt Mittags 2 Uhr 38 Min. mit den Rheinbahn nach RüdeS- heirn zur Besichtigung der großartigen Kellereien von Joh. Bapt. Sturm in Rüdeßheim.
* Zur Katastrophe der „Bourgogne". Au» Paris, 17. Jul», schreibt man: Die „Touraine", die die Ueber- lebenden der „Bourgogne" nach Havre bringt, trifft heute um 9 Uhr Vormittag dort ein. Ganz Havre wird der Ankunft der Ueberlebendin der Katastrophe beiwohnen. Die arme Stadt, die mehr al» hundert leidtragende Familien beherbergt, hofft noch immer, daß eventuelle Jrrthümer in den Aufzeichnungen der Tobten und Vermißten vorgekommen sein können und daß man einen Todtgeglaubren zu begrüßen die Gelegenheit haben wird. Manche Häuser zählen bis acht vaterlose Familien, acht verwittwete Frauen. Besonders in einem dieser Häuser fand ein Berichterstatter des „Matin" eine zahlreiche Familie, die der schaurigen Nachricht von dem Tode de» Gatten, BaierS und Ernährer» keinen Glauben schenken kann. Der Berichterstatter kam tnS Haus, als eben zu Mittag geläutet wurde. Den weißgedeckten Tisch umstanden frische, rothbackige Kinder und eine stattliche Frau- sie Alle hatten die Hände gefaltet und sagten laut das Tischgebet her, btm sich ein zweites anschloß......für die
glückliche Wlederkebr eine» Matrosen von der „Bourgogne", der jedoch in der Todtenliste als allererstes Opfer figurtrt. DaS Elend und die Trauer von Havre ist unfaßbar, denn fast die ganze Bemannung des gescheiterten Sch'ffeS stammte au» jener Stadt. Auf den in der gestrigen Stadlrathssitzung gefaßten Beschluß hin wurden jeder Wittwe 100 Franc» und für jede» Kind 40 Franc» au» der Glmeindekasse ausgezahlt. Die Handelskammer und der Stadtrath haben je 10,000 Fr. gezeichnet, so daß die vor zwei Tagen eingeleitete Subscription bereit» 52,700 Franc» erreicht hat- man hofft am Schluffe der Zeichnungen auf eine Summe von 250,000 Franc». Der Berichterstatter hatte mit zahlreichen Schiffsleuten Unterredungen, deren Ansicht dahin geht, daß die Lösung der Frage der Vermeidung fernerer Zusammenstöße von Segel- und Dampfschiffen eine zwkifache sein kann. Entweder sollten fernerhin die tm Nebelwetter fahrenden Schiffe die gefährlichen Oceanparthien dadurch vermeiden, daß sie einen bedeutenden Umweg machen und so in nebelfreie Parthlen und ein ungefährliche» Fahrwasser gelangen, oder e» soll die Fahrgeschwindigkeit der Schiffe an den gefährlichen, stet» nebeligen Stellen auf das Geringste herabgesetzt werden. Was die Fahrgeschwindigkeit der Segelboote betrifft, so bezeichnete diese ein im Seedienste ergrauter Capitän al» eine reine Verrücktheit, ein Verbrechen. Da» unsinnige Schnell- fahren der Dampfer, da» da» Leben so vieler Menschen ge
fährdet, wird hauptsächlich den Prämien zugeschrteben, welche die Gesellschaften für da» rechtzeitige Ankommen und Anlegen der Schiffe an den betreffenden Hafenplätzen aussetzen. So wäre vor Kurzem einem der früheren Capitäne der „Touraine" mit seinem mit Reisenden vollgepfropften Schiffe beinahe ein Unglück pasfirt — er sollte mit dem Segelschiffe „Sullh" zusammenstoßen —; auf die Frage über da» verwegene und ungesetzliche Bravourstückchen und die schnelle Fahrt, gab er zur Antwort, eß handle fich darum, fremde Concurrenz zu schlagen. Er wurde darauf einen Monat seine» Posten» entsetzt, um später mit einem anderen Schiffe ebensolche Wagestücke zu unternehmen, wie vordem. . . . Besonder» tm Nebel läuft man der Gefahr bittet in den Rachen. Den Ausführungen biefe» Seemannes nach sollten alle Schiffe im Nebel ihre Fahrgeschwindigkeit auf etwa sechzehn Knoten in ber Stunde herabfetzen, um im entscheidenden Augenblick sofort wirksamst Gegendampf geben zu können. Die Segelschiffe sollten im Nebelwetter die Bramsegel etnziehen und blo» mit vier Knoten Geschwindigkeit in der Stunde fahren. Bei diesen BorfichtSmaßregeln kann man bann leicht aus- weichen. DaS Ausweichen ist übrigen» in ähnlichen Fällen stet» Sache ber Dampfer, nie aber die bet Segelschiffe. Man sollte den Worten beS befragten Capitän» nach endlich einmal biefe Angelegenheit in» Reine zu bringen trachten. Wünschen die Reisenden, rasch von oder nach Amerika zu kommen, dann haben fie auch die Gefahren mit in den Kauf zu nehmen. Dieser ungeheuerlich letchtfinntgen Schntllfahrt ist e» übrigen» auch zuzuschretben, daß alljährlich so viel Stockfisch-Fischer sammt ihren Schiffen und Barken zu Grunde gehen. Diese Morde auf offener See sollten endlich einmal aufhören.
• Eine geschriebene Bibel. Man schreibt au» London, 17. Juli: In Glasgow lebt gegenwärtig ein Mann, der seit vier Jahren seine freie Zeit damit aufifööt, die Bibel abzu- schreiben. Der Mann, seine» Zeichens ein Setzer, hat allerdings eine wundervolle Handschrift und er sucht seiner Arbeit dadurch ein artistifchrS Gepräge zu verleihen, daß er jeden Anfangsbuchstaben eines Cop tel» künstlerisch auSführt und jedem Buch ein Bild mitgibt, das den Text illustrirt. Er hat jetzt die Mitte ber Pialmrn erreicht und hofft, in zwei weiteren Jahren baS letzte Wort zu schreiben.
* Billige Reisen nach der Schweiz und Italien. I« Juli und August fahren nicht weniger al» 18 Sonberzüge von Deutschland nach der Schweiz. Benutzer derselben können die Rückreise innerhalb 45 Tagen nach Belieben antreten. Die Billete kosten nur so viel wie sonst für einfache Fahrten. DaS rührige schweizerische Reisebureau Otto Erb in Zürich (Schweiz) giebt Auskunft darüber und veranstaltet tm Anschluß an dieselben zu ganz außerordentlich billigen Preisen zwölf 5, 6, 7, 10, 15 und 30 tägige Fahrten nach Italien, sechs 5 tägige Fahrten in’» Berner Oderland, neun 3 tägige Fahrten nach Vierwaldstättersee, Rigi und Stanserhorn, drei 12 und 24 tägige Rundreisen durch die Schweiz mit Abstechern nach Mailand, Genua und Nizza, eine 24tägige Fahrt nach der Riviera, eine 19 tägige Fahrt nach Griechenland und Constantinopel, eine 42tägige gr^ße Orientfahrt, eine dreiwöchige Fahrt nach Jerusalem (Einweihung der evangelischen Erlöserkirche) rc. Da» gleiche Reisebureau giebt auch unter dem Namen „Erb-ConponS" Coupons für Logis und vollständige Priwa-Verpflegung heraus, die in der ganzen Schweiz in mehreren hundert Hotel» 1. und 2. Range» angenommen werden und nur 8 Mk. pro Tag kosten. Durch die Coupon» werden die Reisenden vollständig voc Ueberforderungen geschützt. Es weist auch 15 und 30 tägige Paffepartoutbillete nach, die gegen einmalige Bezahlung von 24 resp. 40 Mk. zur beliebigen Fahrt auf allen schweizerischen Haupt- und den meisten Nebenbahnen berechtigen. Da« Reisebureau Otto Erb in Zürich unterhält ca. 300 Billetkarten- und Coupon- Verkaufsstellen in Deutschland und ber Schweiz (Verzeichniß steht gratis zu Diensten), ertheilt unentgeltlich brieflichen Rath in allen Reiseangelegenheiten und sendet Jedem gratis und franco Specialprospecte aller seiner weiter oben genannten billigen Sonderfahrten und Erb Coupon» rc., ber unter Benutzung einer 10 Pfg.-Postkarte darum ersucht.
Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gemessen am 22. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 16°, Luft 19°.
Rübsamen'scke Badeanstalt.
Nr^chlrehe Anzeigen -er Stabt Gietzen.
Ävaugekif ch e <B e m t i n b i.
Sonntag den 24. Juli. 7. Sonntag nach Trinitatis. 'Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 7% Uhr: Pfarrer Schlosser.
Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der Matthänsgemeinde.
Vormittags 9‘/a Uhr: Pfarrer Dr. Grein
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer Dr. Grein.
Nächsten Sonntag, den 31. Juli, findet im Hauptgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Marcusgemeinde statt. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
In der Johanneskirche.
Vormittags 7% Uhr: Der Gottesdienst fällt aus.
Vormittags 9*/2 Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lucasgemeinde. Pfarrer Euler.
Kathslische »emeinbe.
Samstag den 23. Juli.
Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 24. Juli. 8. Sonntag nach Pfingsten.
Vormittags von 6»/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austheilung der heil. Communion.
„ um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe;
„ um 9Vs Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.


