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23.6.1898 Erstes Blatt
 
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aber einen Tropfen getrunken zu haben. Natürlich war unter Ziesen Umständen auch an das Turnen nicht zu denken. Zahl- letche Vereine hatten sich schon um 9 Uhr aus den Heimweg gemacht, andere blieben, weil sie hofften, daß es am Ende 2och noch beffer werden könnte. Um 10 Uhr trat der Fest- ocusschuß zusammen, um über das Wettturnen zu berathen. iks wurde beschlossen, zunächst bis 12 Uhr zu warten und Sann bekannt zu geben, ob geturnt werden solle oder nicht. Aber um 12 Uhr hatte sich die Zahl der Turner bereit» so gelichtet, daß an eine Abhaltung deS Turnens nicht hätte gedacht werden können, auch wenn das Wetter beffer geworden wäre. Um 12 Uhr wurde dann bekannt gegeben, daß da» Fest auf den 28. August verlegt sei. Die Turner und die Ausflügler waren es zufrieden und nun begann der Abmarsch lron der ungastlichen Höhe in hellen Schaaren. Je tiefer man kam, um so beffer wurde das Wetter und in den Taunus- «orten, besonders in Falkenstein und Crouberg, suchte man fich fih die verdorbene Festfreude schadlos zu halten. Und da» iii denn wohl auch gelungen. Die letzten Züge der Cron- lrrrger Bahn waren geradezu beängstigend überfüllt und nach dcer Ankunft sollen Biele zu der Erkenntniß gekommen sein, d' e» zum Nachhansegehen doch noch viel zu früh sei--

Deutsche Gewerbegerichte. Am Sonntag Vormittag s»nd in Mainz eine Sitzung der Ausschußmitglieder d'tr deutschen Gewerbegerichte statt, um verschiedene Angelegenheiten des Verbandes zu berathen. Der erste Gegenstand der Tagesordnung betraf die Redaction de» Ver- diandSorgansDas Gewerbegericht", hier beschloß die Der- swmmlung nach eingehender Besprechung, daß in den bestehen- S«n RedacitonSanSschuß auch ein Mitglied eines süddeutschen Akwerbegerichts anfgenommen werden möge, und wurde be­schlossen, daß Stuttgart einen Vertreter zu dem Redaktion»- awsschuß stillen möge. Bezüglich der finanziellen Lage des NrrbaudeS, dem gegenwärtig mehrere hundert Mitglieder au- gehören, erging ein Beschluß dahin, daß der Beitrag von 2® Mk. auf 30 Mk. erhöht wurde, ohne damit aber die Liberalität der größeren Städte, die dem Verband avgehören, kiwzudämmen. Bon der Abhaltung eines VerbandStages wurde ässtand genommen und soll bei Gelegenheit deS im September !ir Nürnberg tagenden VerbandStages deutscher ArbeitSnach- oiise, bei welchen vorauSfichtlich auch saft alle BerbandSmit- lieber der Gewerbegertchte gegenwärtig sein werden, eine Ivanglose Besprechung abgehalten werden, bei welcher Gelegenheit a»ih die Frage, ob zwischen dem Verbände der Gewerbe- zeüchte und dem Verband der Arbeitsnachweise eine Ver­ödung stattfinden soll, einer eingehenden DiScussion unter- loten werden soll. Mainzer Anz.

Butzbach, 21. Juni. Für die im Monat August hier Kcuttfindeude Oberhessische Gewerbeausstelluug be- jiwnt man jetzt die nöthigen Bauten auszuführen. Die große vkurkthalle ist aus diesem Grunde mit einer Anzahl Fenster, >4«slS Ober-, thetls Seitenltcht, versehen worden. Der Boden derselben wird durch eine Art Cementirung staubfrei gemacht. Der Mufiktempel ist bereit» seitlich de» HaupteingangS zum kiehmarktplatz aufgestellt. Für da» oberhesstsche Bauernhau», reiche» der WirthschaftShalle gegenüber zu stehen kommt, »eiben eben die Fundameutirungsarbeiten auSgefÜhrt. Nach knfelben zu schließen, scheint der 16 Mtr. Länge und 10 Mtr. tiefe enthaltende Bau stabil zu werden. Um Biehmarktplatz lai neue» VeretnShauS (Turnhalle) in direkte Verbindung |a bringen, wird jetzt fleiß'g an der Herstellung der neuen iwrohallestrahe gearbeitet, damit selbige bei Eröffnung der lwSstellung fich in bestem Zustand befindet.

Darmstadt, 20. Juni. Da» Heim des Verein» sesfifcher Lehrerinnen, KieSstraße 101, unter dem Pro- ücEorate I. K. H. der Großherzogin, soll am 25. d». Mt». in llLtrhöchstderer Gegenwart eingeweiht und seiner Bestimmung ibergebtn werden. Der großen Zahl der Angehörigen de» SmeinS und der warmen Theilnahme, deren er fich seit seinem Whrigen Bestehen in allen Schichten der Gesellschaft zu er- (reinen hatte, würde e» entsprechen, der bevorstehenden Feier «iii't recht große Ausdehnung zu geben. Dies verbieten je- loch die Raumoerhältuiffe de» Hause», das, wie sein Zweck

e» verlangt, meist kleine Zimmer enthält. Der Vorstand de» Verein» har mit gewissenhaftester Auswahl feine Einladungen erlassen, und macht hierdurch alle Interessenten darauf auf­merksam, baß in diesem und dem nächsten Monat baß Hau» jeden Mittwoch und SamStag Nachmittag für freundliche Be­sucher offen fein wird. Darmst. Ztg.

Mainz, 20. Juni. Die Freie Vereinigung von Kranken- kaffen im Großherzogthum Hessen hielt gestern zu M i ch e l st a d t im Odenwald ihre sechste ordentliche Generalversammlung ab. KreiSrath Fey begrüßte die au» 99 Delegtrten bestehende Versammlung, welche gegen 50 Krankenkassen repräsentirte. Der Bereinigung gehören zusammen 67 Krankenkassen an. Von Seiten deS geschäftSführendeu Ausschüsse» lag ein An­trag vor auf Festsetzung einer Vergütung, welche die Ge­meinden an die Krankenkassen zahlen sollen für Ausstellung, Aufrechnung und Umtausch der Invalidität»- und Alter»- verficherungSkarten. Gegenwärtig ist d ese Vergütung der freien Vereinbarung überlassen. ES wurde beschlossen, an die Lande»verficherungSanstalt da» Ersuchen zu richten, die Vergütung für diese Arbeit selbst und zwar mit 3 Procent Zuschlag zu übernehmen, welche den Kassen zu Gute gerechnet werden sollen. Ein weiterer Antrag auf Festsetzung eine» von den Krankenkassen an die Versicherungsanstalt abzuführenden Einheitssatzes in Fällen der Urbernahme de» Heilverfahren» auf Grund de» § 12 de» JnvaliditätSgesetzeS fand dahin Erledigung, daß der geschäftsführende Autschuß beauftragt wurde, auf Grund deS durchschnittlichen TagelohneS im ganzen Großherzogthum einen Einheitssatz herauSzurechoen. Die Berficherungsanstalt soll ersucht werden, diesen Einheitssatz an Stelle der jetzt herrschenden Verschiedenheit zu acceptiren. Weiter wurde beschlossen, an die Eisenbahndirection ein Ge­such zu richten um Fahrpreisermäßigung für alle Personen, welche von den Krankenkassen, UnsallberufSgenoffenschafteu und JnvaliditätSverficherungSanstalten in auswärtige Heil­anstalten geschickt werden. Zum Ort der nächsten General­versammlung wurde Nierstein gewählt.

Arrr der Zeit für die Zelt.

Vor 140 Jahren, am 23. Juni 1758, schlug im sieben­jährigen Kriege der Anführer des Bundesheeres und umsichtige Feldherr Ferdinand von Braunschweig die Franzosen in der Schlacht bei Creseld. Mit Erfolg schützte er später Norddeutschland den ganzen Sommer hindurch vor ihren räuberischen Ueberfällen.

Dtrmifdyits*

Der in Bonn verstorbene Professor der Rechte Baron hat sein mehrere hunderttausend Mark betragendes Vermögen der Stadt Berlin zur Errichtung eines vegetarischen Kinder- hauseS vermacht.

* Amerikanische Generale. Bei seinen Offiziers- eruennungen scheint Präfident Mac Kinley zuweilen eben so zu denken wie sein größer Vorgänger Lincoln, der ebenfalls Generale und Obersten in schwerer Menge ernannte, um Politikern gefällig zu sein. Als nämlich Lincoln eines Tage» gemeldet wurde, daß ein neugebackener General mit seinem ganzen Stab gefangen genommen war, bemerkte er nur trocken:Schade um die schönen Pferde". Und al» seine Umgebung verwunderte Gesichter machte, fügte er hin­zu:Solche Generale kann ich schockweise machen, aber die Pferde find rar und kosten 200 Dollar» da- Stück."

Verkehr, Caub* unb vsU-wirthschaft^

Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrteller belief sich die Roheisinprodrretiori des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im Monat Mat 1898 auf 610 553 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Sptegeleisen 129 583 Tonnen, Bessemerrohetsen 47 166 Tonnen, Thomasroheisen 331805 Tonnen und Gteßereiroheisen 101999 Tonnen. Die Production im April 1898 betrug 583 418 Tonnen, im Mai 1897 579 613 Tonmn. Vom 1. Januar bis,31. Mai 1898 wurden producirt 3 003 496 Tonnen gegen 2799512 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres.

Wöchmtüche Ueberftcht der XodeSMe in Girier

25. Woche. Vom 12. Juni bis 18. Juni 1898.

Einwohnerzahl: angenommen zu 24100 (incl. 1600 Mann MilitLr)-

SterbltchkeitSziffer: 17,26, nach Abzug der Ortsfremden 8,63 Kinder

Es strrben tu: Zusmmve«: Erwachsene:

tm

vorn

Altersschwäche

1

1. Lebensjahr: 2.-

1

-15.3*:

Krebsgeschwulst

1 (1)

1 (1)

Lungenentzündung

1 (1)

1 (1)

Herzleiden

2 (1)

2 (1)

Nierenentzündung

1

1

Tuberkulose der Gehirnhäute

1

1

Tuberkulose des Bauchfelle»

1 (1)

1 (1)

Summa: 8 (4) 6 (3) - 2 (1)

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern gebe« an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gieße» gebrachte Kranke komme«.

ilroefte Uad?richten.

Depeschen de» BureauHerold".

Berlin, 22. Juni. Die Anwesenheit deS StaatSsecretärS v. Po0btel»ki in Wien soll nach hier eingelaufenen Mel­dungen mit neuen Fernsprechanschlüffen mit Deutschland, darunter Hamburg, Frankfurt a. M. und München, zusammen­hängen.

Hamburg, 22. Juni. Eine Versammlung der Bäcker- unb Eonditor-Gehilfeu von Hamburg, Altona und Waudsbeck beschloß, heute früh den Strike zu beginnen.

Prag, 22. Juli. Große» Aufsehen und abfällige Be- urtheilung findet in hiesigen deutschen Kreisen der Befehl deS Statthalters an baß Rtctorat der deutschen Universität, während der Palacki Feier baß UniverfitätSgebäude zu be» flaggen. Ein Recur» an da» Ministerium wurde abschlägig beschieden. Trotzdem wurde die Universität nicht beflaggt.

Lemberg, 22.Juni. Die antisemitischen Tumulte haben nunmehr auch den Sanoker Bezirk ergriffen.

Paris, 22. Juni. Man denkt an die Schaffung eine» zwölften Portefeuille», eine» VerkehrS-Ministeriumß, statt de» bisherigen StaatSsecretärS. Dadurch wäre eine Theilung in sechs gemäßigte und sechs rabicale Minister möglich. Frehciuet, Dupuy und Peytral beabsichtigen, diese Idee zu unterstützen, um damit ein ConcentrationS-Ministe- rtum zu ermöglichen.

Paris, 22. Juni. Barrien theilte dem Präsidenten Saure gestern Nachmittag 5 Uhr mit, daß ihm nicht mög­lich fei, ein Cabinct zu bilden. Man glaubt, daß nunmehr Dupuy oder Freyciuet berufen wirb.

London. 22. Juni. Beim Stapellauf deß Panzer­kreuzer»Albion" im Londoner Stabtthetl Blackwall, dem der Herzog von Aork beiwohnte und wobei btffm Gemahlin die Taufe vollzog, wurde durch daß schnelle Abgleiteu deS Schiffeß eine Riesenwelle emporgetrieben, die eine Zuschauet- ttibüne vollständig überschwemmte und etwa 300 Personen in die Themse schleuderte. Bi» jetzt find 40 Leichen ge­borgen. Mau fürchtet, daß die Zahl der Tobten 100 er­reichen wird.

London, 22. Juni. Bei dem gestrigen Unglück auf der Themse find etwa 60 Menschen um» Leben gekommen p die Leichen derselben find zum größten Theil geborgen.

Petersburg, 22. Juni. In den großen Fabriken ir Sablina in der Nähe von Petersburg ist ein Streik außgedrochen. 700 Arbeiter wurden wegen Betheiligung an der sozialistischen Bewegung verhaftet.

New-York, 22. Juni. Avmtral Dewey erhielt den Be­fehl, die Proclamtrung der Republik nicht zu gestatten und Manila durch amerikanische Beamten verwalten zu lassen.

Havanna, 22. Juni. Au» Santiago wird gemeldet, die Ausschiffung der amerikanifchen JnvafionStruppen hat gestern nach vorhergegangener Beschießung der Küste in der Nähe von Bargiri, acht Meilen östlich von Santiago, be­gonnen. Daß Küstengebiet von Santiago wurde von 24 Kriegs­schiffen und Hilfskreuzern beschossen. In kurzer Zeit werben die Truppen de» General» Shafter versuchen zu landen.

Wissmann und Unglaublich meine beliebten 5-Pfg. C garren, bringe in empfehlende Erinnerung.

L. Kalkhof,

6309 Weftanlage.

Äennn'tssmigon.

Seltersweg 52 6328

im Nebenhause der 1. Stock mit Aussicht auf die Straße, 4 Zimmer, Küche, großer Speicher rc., per 1. August zu vermiethen.

6317] Frankfurterftr. 90 ist der mittlere Stock, 5 Zimmer, Küche nebst Zubehör, per 1. October zu vermiethen.

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Garteustraße 58.

Angebot der Arbeitnehmer r 2 Buchbinder, 1 Küfer, 1 Maschinen- oder saürradschlosser, 1 Schuhmacher, 2 Taglöhner, 1 Mann für leichtere Arbeit, 1 Haus- iuriche. 1 Dienstmädchen, 1 Lauffrau, 1 Taglöhnerin, 1 Comptorist für Beischreiben i?p. Führung von Büchern.

Nachfrage der Arbeitgeber! 1 Drechsler, 2 Eisendreher, 1 Kranken­der, 23 Gerber, 1 Anstreicher, 2 Bauschlosser, 2 Schmiede, 4 Schuhmacher, I Lauschreiner, 2 Handlanger, 12 landwirthsch. Arbeiter, 2 Taglöhner für dau- tnie Beschäftigung, 2 tzausburschen, 12 Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Sindermädcken, 2 Lumpensortirerinnen.

Vergebung

Ion Streu und Futter.

Die für die Riudvieh-Aus- fe.Ilung in Gießen am 16. und 17.. Juli erforderliche Streu- und l^tttermenge und zwar:

a 100 Centner Stroh,

b. 100 Centner Heu in Büscheln zu 10 Pfund gebunden,

cc. 20 Centner Kleie 6310 Indien im Submissionswege vergeben Heden und sind Angebote hierauf bis Hmkistag den 30. Juni I. Is.,

Vormittags 11 Uhr, llki Großh. Kreisamt Gießen, wo- fftbtft die Lieferungsbedingungen be- llimwt gegeben werden, abzugeben.

Per Kau- und Plahausschuß.

Königliche Oberförsterei Krostorf.

Verdingung

Samstag den LS. d. M., Nachmittags 7 Uhr, werden auf dem Waldhause die Chaussirungs arbeiten aus der durch den Forstort Lindenschied verlegten Strecke der Schmelzer Straße in einer sLäuge von 400 lfdm. an den Mindest- fordemden vergeben werden 6298

Der Königliche Oberförster.

Vergebung

Die Entleerung der Abortgruben auf Bahnhof Gießen soll vergeben werden. Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind bis zum 25. d. Mts., Vor­mittags 11 Uhr, einzureichen. 6325

Gießen, den 21. Juni 1898.

Großh. Eisenbahn-Betriebs-Jnspection 1.

-Veisteignmlgeit

Samstag den 25. Znni,

Nachmittags 21/? Uhr, sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Dietrich Wilhelm Weidt- mann Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:

Flur 25 Nr. 76'/io 1274 qm Hofraithe an der Chaussee auf der Warte, Flur 25 Nr. 76 a = 20 qm Straße da- sebst,

freiwillig Meistbietend mit dem Anfügen versteigert werden, daß bei annehmbarem Gebot der Zuschlag sofort ertheilt werden kann.

Gießen, 22. Juni 1898.

Großh. Ortsgericht Gießen.

I. A.: Vogt. 6324

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Freibank. 6245 Heute nab morgen:

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Steinftraffe 11, II.

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