Ausgabe 
23.2.1898 Zweites Blatt
 
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wenden zu dürfen mit der ehrfurchtsvollen und innigen \ Bitte, daß Euere Heiligkeit geruhen möchten, dem Klerus j italienischer Nation zu gebieten, mit allen Mitteln, be- lchrend und strafend, dem Vogelfang entgegenzutreten und sich selbst jeglicher Theilnahme an diesem Treiben strengstens zu enthalten, um nicht durch sein Beispiel die Sitten des Volkes noch mehr zu verderben.

Ew. Heiligkeit wollen überzeugt sein, daß Sie Sich durch ein solches Gebot im Herzen des ganzen deutschen Volkes ein dauerndes Denkmal der Dankbarkeit errichten würden.

In tiefster Ehrfurcht verharret Euerer Helligkeit allerunterthänigster Vorstand des Berliner Thierschutz-Vereins.

I. A.:

Dr. Schanze, Hans Beringer, Regierungsrath a. D., Geschäftsleiter.

Vorsitzender.

Zu Grunde gerichtet wurde durch den Umgang mit einem leichtfertigen Frauenzimmer der 21 Jahre alte Kauf­mann Arthur W. in Berliu. Der junge Mann war früher fleißig und brav, bis er die Hedwig K. kennen lernte. Von diesem Augenblick au war e« mit seiner Arbeitslust vorbei: er veruachläffigte da» Geschäft und trieb fich umher. Der Vater versuchte eine Rettung dadurch, daß er den jungen Mann nach Frankfurt a. M. in ein Ledergeschäft brachte. Anfangs schien es auch, als ob die Luftveränderung die be­absichtigte Wirkung auSüben würde. Da tauchte plötzlich die Frauensperson auch dort auf und wußte den jungen Kauf­mann wiederum seinem Beruf derart zu entfremden, daß er die Stellung verlor. Nun versuchte er fich zu erschießen- sein Wirth kam aber dazwischen und entriß ihm im letzten Augenblick die Waffe, so daß der Schuß fehlgiug. ©fit kurzer Z-tt ist er wieder nach Berlin zurückgekehrt, wohnt aber nicht bei den Eltern. Am Somttag Abend erklärte er der Wirthin, er werde die Nacht nicht nach Hause kommen. Am Montag Morgen lief bei der Frau die Nachricht ein, daß fich W. mit Sublimat zu vergiften versucht habe und von der Polizei nach einem Krankenhause gebracht worden sei. Das Mädchen, dem er sein Unglück verdankte, befindet fich auch wieder hier und scheint auch bti dem neuen Selbstmord­versuch eine Rolle zu spielen.

* Filzschuhe für die Pferde. Berliner Blätter melden: Der Deutsche Thierschutz-Bereia hat einen Versuch mit Filz« schuhen gemacht, die das schnelle Ausftehen der auf der Straße gefallenen Pferde ermöglichen sollen. Dieser Versuch ist zur vollen Zufriedenheit ausgefallen. Dabei hat fich ein Vorzug der Schuhe ergeben, au den bei Beginn des Versuchs nicht gedacht war. Ein Droschkeupferd hatte in Eharlotteuburg ein Eisen verloren. Unter gewöhnlichen Verhältnissen hätte der Kutscher die Fahrt aufgeben und im Schritt nach Hau- fahren müssen. Der Huf wäre außerdem derartig au-gebrochen, daß daS Pferd möglicherweise eine Zeit lang hätte stehen He ben müssen. Der Droschkenkutscher wußte fich zu helfen. Er benutzte den Filzschuh und fuhr im Trabe weiter, ohne daß der Huf darunter litt. Um ganz sicher zu gehen und vor Allem, um die Dauerhaftigkeit und Haltbarkeit der Schuhe sestzustellen, will der ThlerschutzVerem einen Versuch in größerem Maßstabe ausführen. Zu dem Zweck wird er denjenigen Droschkenkutschern, welche fich für die Sache in* teresfiren und sich von dem practischen Nutzen der Schuhe persönlich überzeugen wollen, diese unentgeltlich zur 83er* fügung stellen.

Wann wird Prinz Heinrich mit der zweiten Kreuzrr- D'.vifion Kiaotschau erreichen? Diese Frage wird häufig aufgeworfen. DerKieler Korrespondent" schreibt dazu: Da die Reise von Brunsbüttel nach Port Said ohne Zwischen­fall verlief, trafenDeutschland" undGefion" einen Tag früher, al- ursprünglich festgesetzt war, am Nordeingang zum Surzcanal ein. Die Weiterfahrt nach Colombo hat eine Reihe von Unfällen und Hindernissen gebracht. Im Bittersee verlorDeutschland" einen Anker, erlitt dann eine Maschinen­havarie und mußte schließlich wegen Kohlenmaugel vor Anker gehen. Dadurch ist eine Verzögerung von 16 Tagen einge­treten. Demnach wird die Ankunft in Hongkong erst in den l-tz en Tagen beß Februar erfolgen, falls fich auf der Strecke ColomboHongkong keine neuen Zwischenfälle ereignen. In Kiaotschau ist die prinzltche Division frühesten- am 4. oder 5. März zu erwarten. Ebenso hat fich da- Eintreffen de- TransportdampfersKrefeld", der die Matrosenartillerie und , rin Detachement Feldartillerie nach Kiaotschau bringt, etwa- verzögert. DieDarmstadt" legte die Strecke WilhelmS- havLnKiaotschau in 38 Tagen zurück, dieKrefeld- ge­brauchte 49 Tage. Seit der Zusammenziehung beß Kreuzer- geschwaderS durch den Biccadmiral v. DiederichS in der Kiaotjchaubucht bedeutet die Ankunft derKrefeld" am 8. Februar bie dritte Verstärkung im neuen Pachtgebiet. Der KreuzerKaiserin Augusta" erreichte Kiaotschau am 30. De- rember und der DampferDarmstadt" am 26. Januar-.

*Auch ein Dienstmädchen". Unter diesem Stichwort druckt dieSächsische Arbeiterztg." eine an den socialdemo­kratischen Landtagsabgeordneten Goldstein gerichtete Post­karte eines Dienstmädchens ab. Die Karte lautet: «In der Zcitung lese ich, daß Sie sich so sehr für die Dienst­boten erwärmen, aber in einer Weise, welche jede Dienst- person aufsässig machen muß. Ich habe z. B. einen Dienst, wo ich's viel bester habe, als meine Schwester, welche einen Schlosser bei Seidel & Naumann gebeirathet hat, der Social- demokrat ist und feil. Geld bei den Versammlungen versäuft; von sämmtlichkn Mädchen, welche mit mir im Jungfrauen- verein sind, hat keine bis 11 Uhr zu arbeiten (wie Sie auf- lischen), sondern sind um 8 Uhr fertig und stecken die Beine untern Tisch, bei guter, ganz freier Station und Zimmer und 16 Mark pro Monat Lohn und jeden zweiten Sonntag frei; natürlich aber fo liederlich wie Ihre Fabrikmenscher sind wir nicht; Sie altes jüdisches Großmaul und Lügen­peter. Es zeichnet Anna Müller."

DasBayerische Vaterland" schreibt über den jüngsten [ Unglücks fall im Kieler Hafen:Im Kieler Hafen ist j eine Dampfptnafft der Marine vom Sturm umgeblasen worden, weil die Preußen wieder einmal bei Sturm nicht zu fahren wußten. Als daß Schiff bereit- untergegangen und der Reffei geplatzt war, kamen die Marinepreußen. ES find zehn (oder sechs) Mann ertrunken. Wenn die Preußen nicht können, aber doch fahren wollen, dann ersaufen sie und sagen: navigare necesae eat, vivere non eat necease; zu deutsch: gefahren muh fein, wenn wir'- auch nicht können und ersaufen." Herr Sigl, welcher dergleichen schreibt, schmückt durch seine Mitgliedschaft den deutschen Reich-tag!

Mit elektrischer Beleuchtung durch Accnmulatoren find jetzt bereit- 1200 dem Retch-postamt gehörige Eifenbahn­postwagen versehen. Die elektrische Beleuchtung der Wagen hat fich nicht nur pract.sch durchaus bewährt, sondern hat sich auch ein recht günstiges finanzielles Ergebuih heran-gestellt. Hoffentlich wird die Neuerung auch bald auf die Personenwagen ausgedehnt.

* SO 000 000 Kerzenstärke wird ein von der englischen Regierung zu erbauender Leuchtthurm erhalten. Zvm Speisen dieser riesenhaften Lichtquelle soll der elektrische Strom benutzt werden. Bei der Berechnung der zum An­trieb dieser Maschine nöthigen Kraftmaschine wurde die fol­gende Einheit zu Grunde gelegt. Eine auf dem South Forelaud'Leuchtthurm benutzte Siemen-«Lampe leistet nach einer Mttthettuug de- Patent- und technischen Bureaus von Richard Lüders in Görlitz nach einer Untersuchung von DouglaS 1000 Kerzenstärke für eine Pferdestärke aufge« wendete Arbeit,- nach Clark machen 1254 Kerzenftärken eine Pferdestärke erforderlich. Theilt man also die Summe von 30 Mill, durch 1254, so ergiebt fich die abgerundete Zahl von 24 000 für die Pferdestärken, welche die Antriebmaschine zu leisten hat.

Das Ballkleid all Blumenbild. Da- Allrrmodernste für die so ziemlich auf dem Höhepunkt stehende Ballsaison ist wie aus Paris berichtet wird eine von Künstler­handbemalte* AtlaS- ober Seidenrobe. Der berühmte Aquarellmaler Gerald Laffitte und mehrere andere Zunft« genoffen find bereit- eifrig damit beschäftigt, die Natur zu übertreffen, indem fie reizende Sträuße, Feston- und Gutr- landen von Rosen, Veilchen und anderen Blumen auf weiße und zartfarbige Seide, Atlas und Gaze zaubern, welche Stoffe bann zu Ballkleidern und Dinertoiletten rc. für die eleganten Schönen verwendet werden sollen. Eine bereit- fertige weiße Seidenrobe für die Comteffe de L. hat Lassttre mit feinem Pinsel tu ein wahre- Feengewand verwandelt. Eine Guirlande von jenen tief rosa J-le-de France-Rosen mit wunderbar gefärbtem Lande windet fich graziös um den breiten Saum des Kleides, während einzelne Rosen, lang* gestielt und kurz abgebrochen, mit und ohne Laub, wie von der Taille herabgefallen auf der Borderbahn und den Seiten des Rocke- verstreut liegen. ES sieht an-, als habe ein Windstoß einen duftigen Blüthenschauer darüber hingeweht. Nun, man kann sich- schon gefallen laffen, daß die Mode­damen ihre Kleider und nicht ihr Gesicht bemalt tragen.

Wie fallen wir im Alter leben? Der Wunsch, in Gesundheit ein hohes Alter zu erreichen, ist allen Menschen gemeinsam. Aber dieser Wunsch kann nur in Erfüllung gehen, wenn wir namentlich in den Jahren, (in welchen wir leichter schädigenden Einflüffen unterliegen, unsere Lebensweise so gestalten, baß wir btm Körper ^die nöthige Spannkraft er­halten. Wer nun hierüber eine Aufklärung wünscht, dem bietet fich eine vortreffliche Gelegenheit durch bie Seciure beö unter obigem Titel in Hest ll derJNuftrirten Chronik der Zeit" (Union Deutsch: VeriagSgesellschaft in Stuttgart) erschienenen Aussatzes von Dr. Fr. Partner.

Weltgeschichte in Straßenrufen. In Paris ruft man jetzt!Conapuez Zola*,A bae lea juifa*,Vive larmee* u. s. w. DieseCria de Paria bilden die logische Fort­setzung ber Rufe, die feit länger als hundert Jahren durch die Straßen von Paris schollen. Sie rtpräfentiren ein Stück Geschichte- nachdenkliche Zeitgenossen werben die folgende Zu­sammenstellung nicht ohne Nutzen stubiren:

1788 rief da- Volk:Es lebe bet König! ES lebe der Adel! GS lebe die Geistlichkeit!

1789: Nieder mit dem Adel! Nieder mit der Bastille! ES leben d e Generalstaaten! ES (eben Necket und Mirabean l ES lebe Orleans und die Geistlichkeit!

1791: Nieder mit dem Adel! Nieder mit den Priestern! Keinen Gott mehr! Nieder mit Necket! ES leben Baivy und Lafah tte! Nieder mit Bailly und der Constitution von 91!

1793 (Im ersten halben Jahre): Nieder mit Louis Capet! Nieder mit der Monarchie und ber Constitution von 92! Nieder mit Dumouriez! ES lebe die Republik! Es leben Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit! GS (eben die Girondisten!

1793 ('m zweiten halben Jahre): Nieder mit dem Adel, den Reichen und den Pfaffen! Es leben die Jacobiner! Es lebt RobeSpierre! Es lebe Marat, ber Volksfreunb! Es lebe der Schocken!

1794: Nieder mit ben Girondisten! ES lebe Barröre und Conthon i Es lebe die Guillotine!

17941795: Nieder mit btm Schrecken und den Henkern! Nieder mit RobeSpierre!

17951799: ES lebe da- Direktorium! ES leben Barra- und Bonaparte! ES leben die Fünfhundert! Nieder mit dem Direktorium! Es leben bie Consuln! ES lebe ber erste Consul!

17991808: Nieder mit den Consuln! Nieder mit bet Republik! Es lebe der Kaiser Napoleon! GS lebe der Krieg und die Ehrenltgion! ES lebe der Hof! GS lebe die Kaiserin Josephine!

18091813: Nieder mit dem Papste! Nieder mit Josephine! ES lebe Marie Louise! Es lebe der König von I Rom! Nieder mit Napoleon, dem Unterdrücket, dem Tyrannen ! 1 Nieder mit dem Senate und den Adlern! ES lebe der legitime König! GS leben die Alliirten!

1815 am 1. März: Nieder mit den Alliirten! Nieder mit den Bourbonen und den Legitimisten! ES lebe Napoleon 1 Am 1. Juni: Nieder mit dem corfischen Usurpator! Nieder mit der Armee! Nieder mit den Vertäthern Ney und Lavalette! E- lebe König Ludwig der Ersehnte!

18161830: Nieder mit den Ultra-! SS lebe Decaze»! ES lebe Villäle! ES lebe AngoulLrne und Karl X., der Viel­geliebte ! Nieder mit Polignac und den Ordonnanzen! Nieder mit Karl X. und den Bourbonen! ES lebe LoutS Philipp, der Bürgerkönig.!

1848: Nieder mit Louis Philipp! Nieder mit dem Grafen von Paris! ES lebe Lamartine! ES lebe bie Reform!

Auf dem vallfeft des BereinS Berliner Preffe wurde al- Sprnve für die Damen ein allerliebster Kalender- Almanach vertheilt, in dem sich eine stattliche Reihe nam­hafter Schriftsteller verewigt hat. Wir geben eine kleine Auswahl ber reizenden Gedankensplitter hier wieder: Mancher hätte wohl lieber baß Geld, Mit dem man sein Denkmal hergestellt, Sckon als lebendiger Mensch beseffev, Um ganz bescheiden fich satt zu effen.

Ludwig Fulda.

Unterm blauen Himmelszelt Läßt fich allerhand betreiben, Doch baß Beste von ber Welt Ist bie Kunst und wird bleiben.

Hans Hopfe«.

Wer nie Vertrauen schenken könnt', Ist immer auf des Berrathe- Fährte, Und sei ein Mädchen auch noch so blond, Stets steht doch schwarz der BeklagenSwerihe.

Julius Stettenheim.

Willst Du Über die Frauen schreiben, Laß Dir die Mutter vor Augen bleiben Und gedenke zugleich daran, Daß Deine Tochter lesen kann!

Albert Traeger.

Für ein Ballfest zur Feder greifen!

WaS find baß für G'schichten!

Tanzenden muß man wa- pfeifen, Aber nicht was dichten.

Rosegger.

Heiligt der Zweck bie Mittel? Vielleicht Könnt ich mich fromm betheiligeo, Müßt ich nur: ist ber Zwkck erreicht, Ob bie Mittel ihn heiligen.

Ernst Wichert.

Die Lust de- Schaffen- in Weihestunden, Die haben die Dilettanten erfunden.

Die Qual des Schaffen- im Niefichgenügen, Da- ist da- wirkliche Künstlervergnügen.

Heinrich Seidel.

Sie kannS beffer. Gattin:Also heute bei der Fest­tafel wirst Du eine Rede halten?" Gatte:Jo, wenn ich nur nicht stecken bleibe** Gattin:O Gott, könnte ich Dir doch meine Zunge leihen!"

Moderne Heirathsanzeige. Durch den Tod mtiner Frau har sich ein Sitz auf meinem Tandem erledigt. Be­werberinnen hierauf wollen ihre Adreffe unterAll Heil" an bie Expedition b. Bl. fenden.

Landwirthschaftttches.

«chUi-LalPeter «nd Peru-Guano. DieDeutsche Land- wirlhschastö-Ztg." schreibt in ihrer Nummer vom 16. Januar 1898: Unter ben stickftoffreichen Handelsdüngern werden diese beiden Dung- stoffe besonders geschätzt. Der Chili-Salpeter hat die unangenehme Eigenschaft, daß er den Boden hart macht, namentlich wenn dieser eine schwere Beschaffenheit schon an und für fich hat, und verursacht das erforderliche Lockern deS Bodens mit der Hacke viel Mühe. Der Salpeter wird nicht vom Boden zurückgehalten, sondern sickert nach starkem Regen in den Untergrund und verschwindet nun theilweise aus dem Bereich der Wurzeln. Daher gibt man bei der Düngung, insbesondere von Hackfrüchten, aber auch von Getreide, nur einen Theil deS Salpeters bet der Bestellung und das Uebrige in mehreren Portionen während der Entwicklung der Pflanzm. Die wiederholte Düngung ist zeitraubend und lästig und bei ungünstiger Witterung kann sie nicht rechtzeitig ausgeführt werden. Alle diese Umstande fallen beim Gebrauch von stickftoffreichem Peru-Guano fort. Dieser macht den Boden nicht hart, die Stickstoffnohrrrng sickert nicht in den Untergrund, man kann daher die volle Düngung mit Peru- Guano sogleich bet der Bestellung geben. Da der P"u-Guavo so­wohl Stickstoff von langsamerer wie auch von schnellerer Wirkung nebeneinander enthält, hat der Landmann die Sicherheit, daß den Pflanzen wahrend ihrer ganzen Vegetationsperiode hinrelchcnde Mengen von Nahrung zur Verfügung stehen.

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