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Händler und Spemlanten. Aber kein anderes Naturproduct 1 Johanna Banyai , beide aus Budapest.
der Fälschung heute gar nicht reden, sondern nur auf eine ganze nagelneue Art des Betruges Hinweisen, die eben in diesen Tagen die Staatsanwaltschaft in Hamburg beschäftigt und deren Bekanntwerden bei allen ehrlichen Kaufleuten einen
Neueste Nachrichten.
Depeschen deS Bureau „Herold".
giren möge.
□ Provinzial Pflegranstalten. Auf der am 29. No- vember 1897 in Frankfurt abgehaltenen sechsten Gene- rulversam'mlung der Vertrauensmänner der hessischen Landes- Irrenanstalten und der psychiatrischen Klinik in Gießen wurde beschlossen, die Verhandlungen über die Errichtung ausschließlich für Geisteskranke bestimmter provinzialer Pflegeanstalten fegen. Genesungshäuser drucken zu laffen und sie damit der öffentlichen Kritik zu unterbreiten. Oberbürgermeister Morne- | weg und Bürgermeister Köhler-Darmstadt, Provinzial- I dlrectvr Geheimrath Frhr. v. Gagern und Oberbürger, meister GnauthGießen wollten auch die nicht Geiste»- rrankrn und körperlich Siechen diesen Anstalten zugewtesen haben, wie überhaupt die Fürsorge für die Irren Sache de« Staates sei. Für den Character dieser Anstalten als Institute der provinzialen Selbstverwaltung mit Ausschluß der körperlich Siechen trat besonders der Vorsitzende der Versammlung, Geh. Medicinalrath Dr. Lu d wig. Heppen- heim, mit allem Nachdruck ein. Die jetzt erschienene Druck schrift enthält rin so reichhaltige- Material, da- wegen Raummangel hier nicht reprodueirt werden kann. Die von dem Vorsitzenden Dr. Ludwig, sowie Professor Dr. Sommer- Gießen, für den provinzialen Character dieser Anstalten vor- gebrachten Gründe verdienen jedenfalls bie sorgfältigste Erwägung ; mit Rücksicht auf die immer noch nicht gehobene U,berfülluug der staatlichen Irrenanstalten drängt die Frage auf baldige Lösung.
Wetterbericht. Da- Dcpresfionsgrbiet, welches gestern über den Shitlaudr gelegen, ist in südlicher Richtung bis gegen den Canal vorgerückt und umsaßt niederer Druck auch heute noch fast ganz Europa. Die Witterung ist daher mristrn» trübe und nur in unseren südlichen GebietStheilen herrscht unter Föhueinfluß heitere» Wetter. — Vorau»- sichtliche Witrernng: Auch inSüddeutschland unbeständig. Am Allgemeinen trübes Wetter mit zahlreichen Niederschlägen.
den Weg nach Amerika. Um keinen Verdacht zu erregen, gab Gallovich seine Geliebte als seine gesetzlich angetraute Gattln, geborene Banyai, aus. Das Verhängniß ereilte jedoch Gallovich noch ehe er das ersehnte Ziel erreichen konnte. Als armer Schiffbrüchiger, bar aller Mittel, landete er in New-York. Ein Kabel-Telegramm des „N. Wr. Tagblatt" aus New York berichtet über den Schiffbmch und die Rettung Gallooichs: „Soeben mit dem Dampfer „Saint-Louis" glück- lich angekommen, theile ich Ihnen mit, daß wir Sonntag Nachts um 1 Uhr Nothsignale, Kanonenschüsse und Raketen- geknatter hörten. Wir änderten den Curs und fanden den holländischen Dampfer „Veendam", deffen Capitän Signale
Dtrmifdfie*»
♦ Frankfurt a. M-, 21. Februar. Die neunzehnjährige Tochter deS Pfarrers in Praunheim, Fräulein Mtna Hilliger, rettete am Donnerstag mit eigener Lebensgefahr ein vierjähriges Kind, da- in die eben sehr hochgehende Nidda gestürzt war.
♦ Gera, 19. Februar. Die 27 Jahre alte Dienstmagd Maria Mord au» Dobrareuch wurde heute zum Tode verurtheilt. Die etwas beschräukte, leichtsinnige und genuß- süchtige Person war in Noih gerathen und hat in dieser Lage ihr 9 Monate alte- Kind in der Elster ertränkt. Die Ge- schworenen wollen ein Gnadengesuch für die Verurtheilte
Rettung vollendet, versank der Dampfer „Veendam", der überdies noch in Brand gerieth, vor unseren Augen. Dr. Gallovich giebt an, er sei Reserveoffizier und Richter in Budapest. Er verlor seine gesammte Bagage, Documente, Pretiosen, Werthpapiere und Geld."
• Vom Examen. Professor: „WaS wiffen Sie über den juristischen Begriff deS Gcheinkauss? Wann liegt zum Beispiel ein Scheinkauf vor?" — Student: „Wenn Jemand einen Pfandschein kauft."
bestimmt.
Berlin, 22. Februar. Gestern Abend fanden in Berlin und Umgegend viele socialdemokratische Arbeiter- Versammlungen statt, in welchen gegen die geplante Be- schränkung des CoalitionsrechteS protestirt wurde. In sämmt- licheu Versammlungen wurde einstimmig eine gleichlautende Resolution angenommen.
Berlin, 22. Februar. Wie auS Monte Carlo de« „Bkrl. Tageblatt" telegraphtrt wird, hat sich daselbst ein 35jähriger, elegant gekleideter Deutscher durch Ausschneiden der Pulsader entleibt. Der Name des Selbstmörder- ist unbekannt geblieben. Er hinterließ einen Zettel in deutscher Sprache, worin er Spielverluste in Monte Carlo als Grunde- Selbstmordes angibt.
Braunschweig, 22. Februar. In dem DiSciplinar. verfahren gegen den Pastor Schall beantragte der Ober- staat-anwalt die Entfernung de- Angeklagten au- dem Amte. Die Anklage, daß Schall ein heimlicher Socialdemokrat sei, wurde fallen gelaffen. Die Urtheil--Verkündigung wurde vertagt.
Laibach, 22. Februar. Nachdem die Ausschreitungen de- slowenischen Pöbels sich nicht mehr gegen Studenten allein, sondern gegen Deutsche überhaupt richten, verfügte der Landespräsident energische Maßregeln- für heute, als FaschiugS-Dien-tag, wurden alle sonst üblichen Maskeraden und Straßenaufzüge verboten.
Budapest, 22. Februar. In 66 Fachvereinen der Arbeiter- kreise nohw die Polizei Haussuchungen vor. GS wurde jedoch nirgend- CompromtttirendeS gefunden. Im Vrrem der Buchdrucker wurden 2000 Gulden beschlagnahmt, trotz- dem nachgewiesen wurde, daß diese- Geld nicht zu Agitationszwecken, sondern zu UnrerstützuugS-weckeu der Mitglieder dienen sollte.
Budapest, 22. Februar. Im Szabolczer Comitat wurden zwei Gemeinden, deren Bewohner sich mit Revolvern ausgerüstet Hatten, vollständig mit Gendarmerie btfC|ati8, 22. Februar. (Zolaprozeß). Nach Zola ergreift deffen Bertheidiger Labori das Wort zu seinem Plai- doyer. Er erhebt gegen die öffentliche Gewalt den Vorwurf, daß sie sich erst nach, den Wahlen mit der DrehfuS-Angelegeu- heit beschäftigen wolle. DaS vom DreyfuS Syndicat verfolgte Ziel sei, im Jutereffe der ganzen Menschheit zur Gerechtigkeit und zur Wahrheit zu gelangen. Weiterhin besprach Labori das Verhalten des Präsidenten während deS ProzeffeS. Heute wird Labori sein Platdoyer fortsetzen.
Paris, 22. Februar. Gestern verhaftete die Polizei zwei Individuen, welche riefen: „Hoch Zola! Nieder die Armee!" Die Verhafteten leisteten Widerstand. Man glaubt, daß man es mit Anarchisten zu thun hat.
Pari»,22. Frbruar. Eine Nachricht auS Washington besagt, von dem untergegangeuen Dampfer „Flachat" seien 24 Mann gerettet worden. Gestern hat daS Begräbniß der Offiziere in Gegenwart der Behörden stattgefunden.
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• Kaffeefchwiudel. Der gute Bürger, schreibt der „Frkf. G.-Anz ", der Morgens in Ruhe seinen Frühkaffee zu sich nimmt, hat in den meisten Fällen keine Ahnung davon, wie
Berlin. 22. Februar. Die Commission deS Reichstage- Berathung de- Gesetzentwurfs betreffend die Subvention der Postdampfer-Linien hat sich gestern Abend coustituirt. Zu Vorsitzenden wurden die Abgeordneten Freiherr v. Stumm (Reichspartei) und Frese (freis. Vgg.)
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etwas ist denn doch noch nicht dagewesen, noch dazu unter der Herrschaft des Nahrungsmittelgesetzes. Fast betäubt von der Entdeckung des unerhörten Schwindels, setzten wir sofort Alles daran, um der Sache auf den Grund zu kommen. Wir sind nicht minder überrascht von dem kaum glaublichen Umfange, den die Fälschungen nach unseren Ermittelungen bereit- angenommen haben müffen. Hunderttausende von Ballen gefälschten Kaffees sind bereits von Hamburg aus in den Consum gelangt - ein süddeutscher Platz hat in verhältniß- mäßig kurzer Zeit 3 bis 4000 Sack davon ausgenommen, und ein ganzer Rattenkönig von „angesehenen Männern an der Börse" hat die Schwindelwaare mit vertreiben helfen. (Der süddeutsche Platz ist Frankfurt a. M. D. Red.) Die Aufdeckung dieses raffinirten Schwindels schlägt ihre Wellen bis Havre, Rotterdam, Amsterdam, London und bis Triest; wir hoffen, daß mit der Bestrafung der Fälscher eine neue Wendung im Roh-Kaffee-Handel eintritt, und die Mafien von reellem Santos zu vernünftigen Preisen vom Detailhandel ausgenommen werden, nachdem er über die feinen Portoricos rc., mit dem „feinen weißen Schnitt", eines Besseren belehrt worden ist. Die Sache wird viel Aufsehen erregen, wer aber ein reines Gewissen hat, kann ihrer Entwickelung ruhig entgegensehen."
* Ein ganzer Rowan wird aus Budapest berichtet. Vor einigen Wochen erregte dort das Verschwinden des Unlerrichtcts am Budapester Gerichtshöfe Dr Victor Gallovich großes Aufsehen. Gallovich hatte ein Fräulein Johanna Banyai geheiratet, die ihm eine Mitgift von 6000 Gulden zubrachte. Drei Tage nach der Hochzeit verließ Gallovich seine junge Frau unter Mitnahme der Mitgift und blieb bisher verschollen Nach und nach wurden Einzelheiten bekannt, welche den Beweis lieferten, daß es Gallovich bei seiner Ehe nur um die Mitgift zu thun war. Er hatte mit I der ®attm eines Börsenagenten ein Verhältniß unterhalten I und mit derselben die Flucht nach Amerika verabredet. Um sich das nöthige Geld zu beschaffen, ging er auf Anrathen I seiner Geliebten eine Ehe mit der Banyai ein, um sich deren I Mitgift anzueignen. Im Besitze des Geldes, ließ Gallovich I dann feine Frau sitzen und reiste nach Berlin, wo feiner bereits die Geliebte harrte. Das Paar machte sich nun auf
Universität- - Nachrichten.
— Würzburg, 21. Februar. Der Theologie-Profestor Dr. Erhard nahm einen Ruf an die Wiener UntverfitSt an.
verkehr, tanfc. «nd vslk»wirthschaft.
Stete*, 92. Februar. Marktbericht. Anf dem beuttgm Wochemnarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,85—0,95, Hühnneter pr. St. C—0 Ä,2 St. 13—154, Entenei er 1 St. 0—00 4, eiet pr- St. 00—00 H, Käte pr. St.4-9 A, Käfematte pr. St.3 Erbsen pr. Liter 18 H, Ltnfen pr. Stier 32 Tauben pr. Pa« X 1,00 bis 0,00, Hühner pr. Stück 0,90 bis 1,10, Hahnen pr.Stück X 0,60-1,00, Enten pr. Stück X 1,60-2,00, Gänse pr. Pfund X 0,00-0,00, Ochfenfleisch pr. Pfd. 66-74 Kuh-und Mndfleistz
pr. chfd 60-66 4, Schweinefleisch pr. Pfd. 72 biß 76^, Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfd. 80 i, Kalbfleisch » 60-64 4 Hsmmelfleisch pr. Pfd. 50—66 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo 6/0 bi« 7,00 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 4, Zwiebeln pr. Centn« 7,00—8,00 X, Milch pr. Liter 16 *
Sturm der Entrüstung wachgerufen hat. Das Verdienst, den Betrug aufgedeckt zu haben, gebührt der Leipziger „Colonialwaarenzeitung". Sie schreibt in ihrer Nummer vom 11. Februar: „Wir haben darauf gedrängt, daß der Detailhandel doch den schönen, belesenen Santoskaffees, die wahrlich zu Spottpreisen zu haben sind, mehr Beachtung schenken und das Publikum für ihre Aufnahme erziehen möge. Die Zurückhaltung des Detailhandels gegen reinschmeckende, billige Santos würde uns erklärlicher sein, wenn wir nicht wüßten, daß dieselben mißachteten Santos unter falscher Flagge in die Rösttrommeln unserer Leser wanderten und dem Geschmack des Publikums zusagten. Warum kaufen denn unsere Detailisten im Süden und Westen Deutschlands so mafienhaft die schönen, reinschmeckenden Santos, die einen Preis von 36 und 37 Pfg. im Markte Haden, wenn sie ihnen schön gefärbt und auf eine raffinirt betrügerische Weise , zurecht gemacht, zu 7 unb 8 Pfg. höheren Preisen und noch theuerer, angebolen werden. In der Taffe schmeckt der ge- < färbte Kaffee nicht beffer, als der ungefärbte, und das Pub- ! likum ist herzlich zu bedauern, das mit 1,00 und 1,20 Mk. einen Kaffee bezahlen muß, der roh einen Marktwerth von 37 Pfg. gehabt hat, bloß weil fein Lieferant sich hat betrügen laffen. Ganz ohne Vorwurf gegen diejenigen Detaillisten, i die sich solche gefälschten Kaffees aufhängen laffen, kann es nicht abgehen, aber die vollste Entrüstung muß sich doch gegen die dreisten Fälscher richten, die nun schon Jahr und Tag einfache Santos unter den Bezeichnungen als „gewaschene Santos", „in Hamburg gewaschener Santos", „geglättete Santos ober Campinas", ober auch als „Portorico-Art", bei hohen Preisen sogar birect als Portorico in ben Consum , bringen, ohne zu erklären, baß bie Kaffees gefälscht sinb. Der | Fachmann wirb hier geneigt sein, zu fragen: „Wie kann man denn Santos, auch wenn er schön gefärbt ist, mit Portorico rc. verwechseln? ba fehlt ja boch ber weiße Schnitt!" — Sachte,
I hier kommen wir eben auf bas hohe Raffinement in ber I Fälschung. Wir selbst haben solche Kaffees in ber Hanb I gehabt, ohne bie Fälschung zu entdecken, bis wir mit einem I Federmesser ben Schnitt auskratzten, unb bas, was herausftel, I genau mit ber Lupe untersuchten: — Sägespäne waren es, I wirkliche, wahrhaftige Sägespähne, bie ben schönen, weißen I Schnitt, bas Kennzeichen ber edleren Kaffees, zu Wege I brachten! Ben Akiba mag sich im Grabe umdrehen — so
Kontert des Marburger Akademische,- Contertverelr.» start, In -st auch so s-hr aller Art von VerfLlschungm ausgesetzt w,e welchem I. ®. Bach» , I 0 h aune«. Pas st °u" zur Aus- unser Kaffee. W-r wollen von den althergebrachten Arten Wrang gelaugt. Wir machen besonder» bie Bewohner von -*» f""w" ""f
Gießen darauf aufmerksam, daß sie bequem an derselben Theil nehmen und noch mit den Abendzügeu zurückfahren können. Da- Werk ist eine Predigt vom Leiden Jrsu Christi, wie man sie erschütternder nicht denken kann. In schlichter und doch innig bewegter Weise schreitet die Erzählung des Evangelisten dahin, unterbrochen durch die wilden, leidenschaftlichen VolkSchöre der Juden und durch Choräle und Arien, in welchen die christliche Gemeinde ihre Empfindungen des Schmerzes und der Dankbarkeit zum Ausdruck bringt. Unter den Chorälen tritt besonder- hervor der mehrfach an« gewandte: „Jesu deine Passion." Aber noch eine große Zahl anderer, von der Gemeinde geliebter Choräle finden wir wieder, au-gestattet mit der verschwenderischen Schönheitsfülle de- Bach'lchen vierstimmigen Satzes. Die Bolk-chöre, die durch ihre Schwierigkeit und leidenschaftliche Bewegtheit an die Sanger große Anforderungen stellen, prägen sich dem Hörer sofort ein. Der große Schlußchor ist ein tiefbewegter Grab- grsang von überirdischer Schönheit. Aber er bildet nicht, wie in der MatthäuS-Passton, den letzten Schluß, sondern e- folgt noch der ergreifende Choral: „Ach Herr laß dein lieb' Engelein am letzten End' die Seele mein in Abrahams Schooß tragen!" Mit diesem innig»frommen Gebet werden wir ew- laffcn. — Die Generalprobe zur Aufführung der JohanneS- Pasfion, welche am Mittwoch den 23. Februar, Nachmittags 5 Uhr, stattfindet, ist ebenfalls öffentlich und ist der Eintrittspreis zu derselben nur 1 Mk.
•• Bürgergesellschast. Um der schier endlosen Reihe von Maskenbällen nicht noch einen weiteren hinzuzusügen, dabei aber dem allgemeinen CarnevalSgetriebe auch ihrerseits ihren Tribut zu zollen, hatte der Vorstand deS Verein» seine Mitglieder auf Sonntag zu einer carnevalistischen Abend- Unterhaltung eingeladen, um durch ein Programm, welche- äußerst humorvolle Nunimern aufwies, denselben einige heitere Stunden zu bieten. Nach exactem Vortrag einiger Chorlieder mit Clavierbegleitung, wovon der flotte Gailthaler Jägermarsch recht gut gefiel, folgten u. A. ein römisches Terzett: Der Opernschwärmer, eine Frofch-Cantate, zwei humoristische Chöre: Zu Lauterbach rc. und A Büchsel auf Rücken rc., ein humoristische» Gesammtspiel: Alte Liebe rostet nicht re., welche die zahlreichen Anwesenden in ununter- brochener Lachlust erhielten- wahre Beifallsstürme aber erntete dak Männerquartktt: Ein fideles Grfängniß. Wünschen wir, daß die Bürgergesellschaft unter der erprobten Leitung threS Dirigenten, des Herrn Lehrers Trautmann, ihren Mitgliedern noch mehr solcher animirter Abende arran-
sehr er bei bem (St jerb beS braunen Getränkes häufig über | gab, ba sein Schiff rapib im Sinken roar. Die Urfac&e war fein verehrtes Ohr gehauen würbe, wie groß ber Schwinbel der Anprall an em unter bem Wasser schwtmmenbes Wrack,
und ber Betrug ist, der sich an bie braune Bohne knüpft. Wir setzten unsere Boote aus unb retteten bie gelammten
aute Büraer weiß nicht, baß ber Kaffee, ben er perma- ! Passagiere, sowie bie Bemannung, zusammen 212 Personen.
nent mit I S^Mk ob-- 1 M b°z!hlt, im Engrv-.Einkauf I Sie mürben mit Seilen an Borb gehißt. Unter ihnen befanb
25 Psg. kostet, er schluckt ihn ruhig für eine j sich ber Passagier Dr. jur. Gallovich, welcher auf feiner
. ti«- «-» ku . „Hochzeitsreise" begriffen ist, unb besten Gattin „geborene
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