Metz. 20. März. Heute, als am 70. Geburtstage weiland Sr. Königlichen Hoheit des Prinzen Friedrich Carl von Preußen erfolgte hier io Gegenwart Sr. Königl. Hoheit deS Prinzen Friedrich Leopold die Enthüllung des Denkmals des fürstlichen Feldherrn. In feiner Fest, rede schilderte Graf Häseler tu markigen Worten den militärischen Werdegang deS Prinzen Friedrich Carl, setue Tugenden als Soldat und Mensch und gedachte der hohen Thateu deS Prinzen, die unvergänglich im Buche der Geschichte deS Vaterlandes verzeichnet stehen. Hierauf gab Se. König!. Hoheit Prinz Friedrich Leopold da« Zeichen zur Ent- hüllnng, die unter dem Gruß der Geschütze von der Feste „Prinz Friedrich Carl", unter dem Präsentiren der Truppen und dem Geläute der Glocken der Garntsonktrche erfolgte. Oberpoüdtrecror Knauf dankte im Auftrage deS Denkmal- ComiläS Sr. Majestät dem Kaiser, den Fürsten und Allen, durch deren Unterstützung das Denkmal gesichert wurde, worauf der Bürgermeister Freiherr v. Kramer das Denkmal im Namen der Trabt übernahm.
St. Johann, IS. März. Gestern ist wieder ein Soldat hn Saarbrücker Lazareth gestorben. Außer den sechs Lazare'hg'htlsen ist auch ein Arzt daselbst erkrankt.
Ausland.
Turin, 19. März Die Herzogin Isabella von Genua, Prinzessin von Bayern, wurde heute von eiuem Prinzen entbunden.
Mailand, 20. März. In den Tagen vom 18. bis 22. bl». Mt«. findet hier eine Reihe vou Festlichkeiten statt zum Gedächtniß der fünf Märztage des Jahres 1 848. Heute begaben sich die Behörden und Vereine aus der Stadt, und den Nachbarorten in feierlichem Zuge mit 120 Fahnen und 20 MufikcorpS von dem Castell nach dem zum Andenken au die 1848er Märztage errichteten Denkmale. Eine gewaltige Menfchenmeuge bildete Spalier. Am Denkmale wurden Kränze niedergelegt- die Musik spielte dabei Patriotische Weisen, die Fahnenträger senkten die Fahnen und das Publikum brach in Hochruse auS.
Athen, 19. März. Der Appellhof wie- die Berufung der Urheber des Attentats gegen den König zurück und verwies dieselben vor das Schwurgericht.
Sofia, 20. März. Hier trafen mehrere Hundert waee- donische Flüchtlinge ein, welche die Zustände in Mace- douten in dea düstersten Farben schildern. Die Grausamkeiten der Türken gegen die Christen dauern fort und zwar in ungeschwächter Weise, weßhalb daS macedoutsche (Somue beschloß, den Großmächten ein Memorandum zu überreichen, in welchem die Zustände ausführlich dargelegt und die verübten Grausamkeiten mit Einzelheiten und unter NameuS- Nennung bekannt gegeben werden.
CocaUs Mttft pyotHttiieUt»
Gießen, 20. März 1898.
** Parlamentarische». Die LandiagSabgeordnetrn Köhler, Bähr, Joutz, Ohl, Nipper und Schmalbach haben bet der zweiten Kammer folgenden Antrag eingebracht: Nach einer Zuschrift der Bergleute auS dem Grubenbezirk zwischen Ltch und Grüuberg haben als Letzte nunmehr auch die Braun- kohleuwerke den Betrieb eingestellt. Hierdurch find sehr viele Bergleute brodloS geworden. Da nun nach Art. 70 des Berggesetzes vom 28. Januar 1876 die Großherzogliche Regierung Kenntutß von der Einstellung des Betrieb» gehabt haben muß, ist auzunehmen, daß auch fie diese Einstellung genehmigte, und — da fie deu dadurch veranlaßten Noth- stand der Bergleute nicht zu kennen scheint — jedenfalls auch nicht dazu schreiten wird, den Art. 64 gegen die den Betrieb unterlaffenden Bergwerksbesitzer in Anwendung zu bringen. Auf Veranlassung der Bergleute des Grubenbezirks zwischen Ltch und Grünberg beantragen wir deßhalb: Hohe Kammer wolle beschließen, Großherzogltche Regierung zu ersuchen, auf Grund de» Art. 64 deS Berggesetzes vom 28. Januar 1876, im Grubenbezirk zwischen Lich und Grünberg die Bergwerksbesitzer: Braunkohlenzeche BuderuS, GntehoffnungShütte in Oderhausen, Krupp in Essen, Steg-Rheinischer Berg- und HÜtten-Verein u. A. m. aufzuforderv, alSbald d:n Betrieb aufzunehmen, event. denselben, bei Nichteinhaltung der gesetzlichen Frist, daS BergwerkS-Etgenthum zu entziehen.
H. Stadltheater. Vor, wider alles Erwarten, schlecht besetztem Hause ging gestern Abend der amüsante Schwank »Madame Bontvard" in Scene. Die Darsteller ließen eS sich, trotz der unbehaglichen Stimmung, die da» Haus brachte, nicht verdrießen, flott und mit voller Hingebung zu spielen. Insbesondere sei Fran Dir. Kruse volle» Lob gespendet sür die treffliche Wiedergabe dieser Geisel einer Schwiegermutter, dieser Madame Bonivard, welche die kostbare Eigenschaft noch hatte, in Energie, Thrannifirung und Gelderpressung unergründlich und unverwüstlich zu sein. Herr Dir. Helm erfreute durch seine prächtige Wiedergabe deS Rentier Bour- ganeuf, Herr Fritzschler deSgeichen mis seinem Duval und Herr Forsch mit dem unvermeidlichen Schwankonkel. Fräulein v. Wtntrrstein (Gabriele) und Fräulein Würdig (Diane) spielten liebenswürdig, ebenso Fräulein BudowSka, welche al» Mariette ebenso reizend wie als Victoire auSsah. Nur schade, daß so Wenige an diesem ergötzlichen OpuS sich herzhaft erfreuten.
** Stadttheater. Nina Sandow giebt heute al» erste Gastrolle die „Cameltendame". Morgen tritt die Künstlerin als „Phtlipptne" in dem historischen Schauspiel von Redwitz „Phsstppine Welser" auf.
□** Aus der Generalversammlung de» Knustvereiu» für da» Großherzogthum Hessen, die am SawStag Mittag unter dem Vorsitze des Herrn StaatSmtnisterS a. D. v. Starck in der Kunsthalle tagte, war der GießenerZweigverein durch die Herren Etsenbahndtrector Sch oberth und Rentner Wasserschleben vertreten. Der Vorsitzende gab einige Erläuterungen zu dem gedruckt vorliegenden Bericht Über da» Vorjahr, erwähnte dabei, daß infolge der Abnahme der Ver
eine in Offenbach und WormS der Gesawmtoerein seit fünf Jahren zum ersten Male einen Mitglieder Rückgang erlitten und empfahl, daS Darmstädter Mitglieder-AnwerbungS-System auch für die Zweigvereine- endlich hob er hervor, daß mau sich besonders um daS diesjährige VereinSblatt für die Zweig- vereine (auSschl. Darmstadt), eine Mannfeld'sche Original- Radtrung, Motw au» der „Burg Friedberg" bemüht habe, das lediglich für diesen Zweck hergestellt, d. h. wobei die Platte nach der Herstellung vernichtet worden sei. Nach den üblichen geschäftlichen Abwickelungen theilte Herr v. Starck noch mit, daß ihn Gesundheitsrücksichten zum Rücktritt vom Amte des P äfidenten nach fünfjähriger Führung desselben nöthigten. AuS der Versammlung sprachen ihm Herr Geheimrath von Marquard und ein Mitglied des Wormser Vereins für seine viele Mühewaltung verbindlichsten Dank auS und dem Vorschläge zur Ernennung de» Herrn v. Starck zum Ehrenpräsidenten der Vereins wurde bereitwilligft zugesttmmt.
• • Das Theater Wallenda auf Oswald» Garten übt fortgesetzt seine Anziehungskraft auf das Publikum aus. ES wird, infolge DorhandensetoS eines großen und in jeder Beziehung gut geschulten Personals in den künstlerischen Darbietungen jeglicher Liebhaberei Rechnung getragen, sodaß das Publikum den Vorstellungen stets den wohlverdienten Beifall zollte.
* • Vorsicht! Die Nachrichten über das Vorfinden vou Trichinen tn amerikanischen Fleischwaaren mehren fich bedenklich. So wurden dieser Tage zu Gnoien wie in Jno- wrazlaw Trichinen tn amerikanischem Speck gefunden.
* * Reichstag» Caudidaturen. Rechtsanwalt Grünewald hat die ihm aogebotene Candtdatnr zum Reichstag für den Wahlkreis Alsfeld — Lauterbach — Schotten abgelehvt. Eine Candtdatnr für Gießen—Grünberg—Nidda war demselben nicht angeboten. — Gestern waren die Vertrauensmänner der Freisinnigen Bolkspartei der Provinz Oberheffen zu einer Besprechung über die Candidatenfrage in Frankfurt a. M. zusammen.
• * Thierschan. Heute wird der Ausschuß deS land- wjirth sch östlichen Provinzial-Vereins hier zusammentreten, um fich wegen einer im Herbst d. I. Hierselbst abzuhaltenden großen Thierschau schlüssig zu machen.
* * Volksbad. Die beiden Dampfkessel von je 60 Quadratmeter Heizfläche für das VolkSbad sind eiuge- troffen. Im Innern oeS BolkSbadeS ist den Winter über fleißig geschafft worden, sodaß man jetzt daran ist, da» große Schwimmbassin zu betonniren. Nachdem diese Arbeit beendet, werden die Waudflächen mit Porzellanplatten bekleidet.
• • Lieberthalbahn Die Arbeiten zur Bieberthalbahn schreiten bei dem günstigen Wetter in ziemlich lebhaftem Tempo weiter. Zur Zeit wird an der B e r b r e i t e r u n g der Lahnbrücke gearbeitet.
* • Verhaftung. Der Gemeivderechner Jakobi von Berns- bürg wurde am Samstag wegen Amtsverbrechen in Hast genommen. Es fehlen nach vorläufiger Feststellung 2000 Mk. amtlicher Gelder.
• • Rohrbruch. Ein gestern Morgen auf der Stadt- grabenbrücke tn der Schanzeustraße stattgehabter Rohrbruch in der 100 Millimeter weiten Wasserleitung — wahrscheinlich eine Folge des an dieser Stelle ungleich festen Untergrundes bet dem Verkehr schwerer Fuhrwerke — mußte im öffentlichen Interesse alsbald wieder hergestellt werden.
• • Nattonalfefifpiele. Zu unserem gestrigen Bericht über die im Jahre 1900 abzuhaltenden Nationalfestspiele (deutsche» Olympia) wird unfl mttgetheilt, daß von dem Central-Ausschuß auch an die hiesige Stadt die Aufforderung ergangen ist, durch Bildung eines Orts« Ausschusses das vaterländische Unternehmen, gleichwie tn den meisten größeren Städten, thatkräftig zu unterstützen. Die Vorarbeiten sind im Gange und dürften tu allernächster Zett dte Einladungen zur Berathung über dte ganze Angelegenheit ergehen.
* * Patente- und GrbrauchSmuster-Einlragungen von im Großherzogthum Hessen lebenden Erfindern. Waschbatterie mit gesondert aufgehäugten Becken, H. Schaffstädt, Gießen 8. 1. 98. SW UM
• • Ein reiche» Obstjahr in Sicht! Erfahrene Pomologen wollen bereit» beobachte! haben, daß die Obstbäume viele Fruchtansätze zeigen, und daß somit ein reiche- Obstjahr zu erwarten sei. Leider aber bedrohen bekanntlich dte Obstbäume -wischen Blüthe und Ernte viele Feinde, welche oft die berechtigten Hoffnungen zerstören.
- f- Ans Oberheffen, 20. Marz. Al» gewiß merkwürdige Thatsache ist zu constattren, daß seit dem Jahre 1874 dte erste Mädchenklasse an der Volksschule zu Herbstein, Krei» Lauterbach, noch von einer Ordensschwester verwaltet wurde. Diese Lehrerin, Frl. Lieber, hat nun au» Gesundheitsrücksichten ihr Amt niedergelegt, welches sie zum Wohl und Frommen der genannten Gemeinde 24 Jahre lang mit seltener Brrussfreudigkeit versah. Als Nachfolgerin ist eine weltliche Lehrerin berufen worden. Die Scheidende war im Großherzogthum Heffen dte einzige öffentlich als Schulverwalterin bestellte Ordensschwester.
□ Darmstadt, 20. März. Es besteht hier die Absicht, eine dritte Abt Heilung des Altce-VeretnS für Waisenpflege ins Leben zu rufen, die sich mit der Förderung des sittlichen und wirthschastlichen Wohles schulentlassener Waisen usw. beschäftigen will. In der neuen, nach preußischem Vorbild geplanten Organisation sind Erziehungsbeistande, Fachbetstände und zahlende Beistände vorgesehen- die constttuirende Versammlung soll am 23. März hier stattfinden.
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* Von der Post. Zn Oberposträthen beim Reich S- p oft amte ernannt wurden der Postrath Dr. jur König auS Dresden und der RegierungSrath Aschenborn auS Minden. Dr. König ist Postbeamter von Beruf, er hat während seiner Beschäftigung al» Geheimer expedtrender
Secretär im Reichspostamt von 1888—1891 das Studium der RrchtSwiffrnschaft an der Berliner Universität betrieben und 1892 zum Dr. jur promovtrt- er ist ein geb. Hessen- Darmstädter und zwar Oberheffe. Oberpostrath Aschenborn war bisher RegierungSrath bet der Köntgl. Regierung in Minden und gleichzeitig Rechtsbeistand der dortigen Ober- postdirection. Der 1850 in Turin geborene italienische Postmeister ist am 27. Februar an Rothicmf gestorben. Nach dem ungarischen Amtsblatt vom 5. März ist Fräulein von Greger zur Leiterin der Telephon-Centrale in Budapest ernannt worden.
• ES scheint, als ob der Bedarf an außerderUschern Ei» in diesem Jahre doch bedeutend überschätzt worden ist, und daß dte rapide Hausse, deren fich der norwegische Et»- handel tn letzter Zeit zu erfreuen hatte, eine unbegründete war. Wenn auch tn diesem Winter die EiSernte noch geringer sein mag, als tn dem außerordentlich warmen Winter 1883/84, so haben doch die damaligen Erfahrungen die deutschen Brauereien, die hauptsächlichsten EiSconsumemen, veranlaßt, zur künstlichen Kälteerzeugung Überzugeben, so daß man wohl annehmen kann, alle nenneuSwerthen Lagerbierbrauereien find heutzutage mit Eismaschinen versehen. E» kommt hinzu, daß fich inzwischen Quellen erschlossen haben, an dte früher Niemand gedacht. So werden große EtSmevgen vom Riesen- und Erzgebirge, an» Böhmen und Tirol angeboten.
Eingesandt.
Gieße«, 19. März 1898.
Als Borboten für die demnächst zu erwartende schöne Frühlingszeit sind für dte Hundebefitzer jetzt schon dte so sehr ärgerlichen und manches Mal beim besten Willen unvermeidlichen Hundebefitzer- strasen in vollster Blüthe; dazu gesellt sich dieses Jahr noch das Etnfangen und Einsperren der Hunde, selbst wenn btesclden dte Legitimation ihres Herrn (Namen oder Marke am Halsband) tragen.
Einsender dieses ist sehr für Schonung und Verschönerung unserer Anlagen (die dtefts J«hr aber btS jetzt noch nicht In Ordnung gebracht sind), trotzdem hält er das jetzige Verfahren der Bestrafung der Hundebesitzer nicht für daS Richtige, wenigstens so lange nicht, als dte Hunde auch frei aus der Straße umherlaufen bürten, denn den Unterschied zwischen Straße und Anlage wird wohl Niemand einem Hundeverstand beibrtngen können, ebensowenig wie daS Reinhalten der Straßen von Verunreinigungen durch dte Hunde, was doch eigentlich noch viel strafbarer wäre.
Wenn nun diese lästigen und ärgerlichen Hundebesitzerstrafen keine Einnahmequelle für die Stadt fein sollen, dann ließe fich doch wohl ein Weg finden, um unsere Anlagen vor den Hunden zu schützen.
Ohne diesen Weg für den einzig richtigen zu haten, macht Einsender dieses den Vorschlag, den seitherigen Hundefänger für die Schonungszeit der Anlagen von der Stadt auf Kosten der Hundebesitzer (womit gewiß jeder gerne einverstanden ist) anzustellen, um die städtischen Anlagen von Hunden mittelst einer Pettsche zu säubern. Dadurch würde den Hundebesitzern jedenfalls viel Aerger und unnütze Kosten erspart und die Hunde würden dte Anlagen bald selbst meiden, aber dabet ihre Freihert und ihr Leben behalten.
Vielleicht nimmt fich der „Verein zur Züchtung reiner Hunderassen" einmal dieser Sache an und reicht eine Petition an unseren Sladtoorstand ein, welche von den meisten Hundrbefitzern gewiß gerne durch ihre Unterschrift unterstützt wird. 8.
Hniverfiiäts - Nachrichten.
Berlin, 18. März. Der „ReichSanzriger" meldet: Die Akademie der Wissenschaften wählte den Professor an der Univerfität Heidelberg, Geh. Rath Dr. Wilhelm Kühne, zum correspondirendm Mttgliede der pbystcaltsch-mathematischen Klasse.
— Dr. Alfred Agrtcola aus Gotha, zur Zeit in Eisenach wohnhaft, feierte am 18 d. Mts. sein 50jäbrtges Doctor-Jubtläum. Die juristische Facultät Bonn, bet der Agrtcola am 18. März 1848 dte Doctorwürde sich erworben hatte, erneuerte dem Jubllar da» Doctordtplom und erwähnte darin, dap Dr. Agricola an verschiedenen obersten Gerichtshöfen, zuletzt beim Reichsgericht, bis zum Jahre 1892 das Rtchteramt in ausgezeichneter Weise verwaltet und sich um dte Rechtswissenschaft durch sein Buch „T)U Gewere zu rechter Vormundschaft" ein hervorragendes und dauerndes Verdienst erworben hat.
rttrchttche Anzeigen der evang.Gemeinde.
Montag, den 21. März, Abends 8 vhr, «idtlsttmde im Confirmandenfaal der JohanneSktrche Epheserbrief, Cap 6, von Vers 10 an (Schluß): Die Stärke tm Herrn zum Kämpfen. Wachen und Beten.
Pfarrer Dr. Naumann.
verkehr, £auö« nnb V.lfstvtrtbicbaft
•ränfett,19.März. Frachtpreise Weizen20,24—00,00, Korn X 15,16—16,30, Gerste 17,50-16,00, Hafers 15,00-15.80, Erbsen X 17-10, Linsen X 00,00, Wick«, X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,00, Samen X 00,(0.
— Aus ein Putzmittel ersten Ranges, das beim Militär sowohl, als in den Haushaltungen hochgeschätzt wird, sei hier besonder« aufmerksam gemacht. ES ist die« eine weiße Putz Pomade, dte unter dem Namen »Weißer Meiallpirtz" in weißen Dosen mit btaur« Streifen von den Fabrikanten Schmitt & Förderer, Wahlershausen (Cassel) tn den Handel gebracht wurde und in allen besseren uns schlägigen Handlungen geführt wird. ES gibt nichts Besseres zum Putzen von Gold-, Silber-, Nickel-, Messing-, Kupfersachen zc °IS „Weißer Metallputz". Er erzeugt mühelos den schönsten daunhatten Hochglanz, greift das Metall nicht an, schmiert nicht und ist sehr sparsam tm Verbrauch. Wer „Weißer Metallputz" einmal probtet hat, verwendet nichts Anderes mehr. — Einen Versuch möchten wir daher Jedermann wärmstens anempfehlen.
Drucksachen,
Rechnungen, Iacturerr, ßircutare, ZLrieföogen, Amschkäge mit Airmendrnck fertigt billig
Kkühl'sche Univ.-M- n. Steindruckklki,
Schrrlstratze 7.
Meyers Konversations - Lexikon
(auch in Umtausch gegen altert Werke) sowie alle andern Bücher liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an j*** H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL


