Ausgabe 
21.7.1898 Erstes Blatt
 
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schafterlied angestimmt und der auf dem Wall erscheinende jreije Dichter mit einem Tusch und Tücher- und Mützen- i chwenken begrüßt.

Nordlandreise der Hamburg - Amerika - Ltuie. Capitän | ^kaempff telegraphirt: Wir hatten von Drontheim bis Spitzbergen schönes Wetter, ruhige See und veranstalteten während der Fahrt Belustigungen verschiedener Art, wie I Spiele der Mannschaften und ein wohlgelungenes Passagier- I Concert. Am zehnten erreichten wir die Adventbai auf Spitz- | »ergen, trafen dort das deutsche KriegsschiffOlga", sowie I )en deutschen DampferHelgoland" mit den Mitgliedern der I reutschen Nordpolar-Expedition, die Alle wohl sind und be- | richteten, bereits fast ganz Spitzbergen umfahren und reiche I wissenschaftliche Ausbeute gesammelt zu haben. Wir gaben | derHelgoland" 40 Tonnen Kohlen. Am elften wurden Bergpartien und Jagdausflüge gemacht. Nachmittags wurde unter großer Begeisterung eine Gedenkpyramide gesetzt, Abends I zu Ehren der Mitglieder der Polar-Expedition und dienst- | reien Offiziere derOlga" an Bord derAuguste Victoria" großer Ball veranstaltet. Um 12 Uhr Nachts sahen wir die Mitternachtssonne in schönster P acht. Am zwölften dampften I wir nach dem Bellsund, wo wir bei herrlichstem Wetter einen I Gletscher bestiegen. Auf der Rückfahrt nach dem Nordcap sahen wir viele Walfische. Das Nordcap wurde am vier- I zehnten bei gutem Wetter bestiegen, worauf die Fahrt nach I Tromsö ging.

Der tausend Monate alte Bismarck. Am 31. Juli j wird Fürst Bismarck genau tausend Monate alt. Fürst Bismarck, der um diese Thatsache wahrscheinlich selbst nicht weiß, wird vielleicht durch Glückwünsche aus seinem Verehrer- kreise darauf aufmerksam gemacht.

Achtzehn Jahre alt 180000 Guldea Schulden. Dieses Kunststück hat der Hörer an der Wiener Hochschule für Bodencultur, I. N. Gerassi. Sohn des rumänischen Exministels Gerassi, mit seltener Virtuosität in nicht ganz einem Jahre fertig gebracht. Da jene dunklen Ehrenmänner, welche mehrhundertprocentige Zinsen nehmen, wußten, welche Würde der Vater des jungen Mannes, der das Geld in geradezu wahnwitziger Weise verschleuderte, bekleidet er ist jetzt rumänischer Senator so fand der Leichtflügel stets | offene Hände. Bereits im ersten Semester seiner Studien" - Zeit hatte der junge Gerassi eine Schuldenlast von! 60000 Gulden contrahirt. Senator Gerassi zahlte damals das Geld unter der Bedingung, daß sämmtliche Gläubiger seines Sohnes schriftlich die Erklärung abgäben, Letzterem nichts mehr zu borgen. Das thaten die Geldverleiher auch. Aber kaum hatten sie ihr Geld in Händen, als sie schnür- straks zu dem bereits auf sie wartenden Studenten gingen, um ihm den ganzen Betrag sofort wieder gegen höhere Wechsel zu leihen. Im zweiten Semester, von Februar bis Juli, hatte Gerassi jun. eine neuerliche Schuldenlast von 120000 Gulden auf sich geladen. Da wurde nun endlich dem jungen Manne bange, und er wollte heimlich nach Paris reisen, um seinen Gläubigern zu entgehen. Ec wurde aber in St. Pölten bereits eingeholt, und er war nicht allein gefahren sammt seiner schönen Reisebegleiterin wieder nach Wien gebracht. Sein Vater, der von dem Scandal Kunde erhielt, kam nach Wien, doch als er erfuhr, wie viel sein Sohn schulde, erklärte er rundweg, keinen Kreuzer zu zahlen und sich in keinerlei Verhandlungen mit den Gläubigern einzulaffen. Letztere sollen bereits die Anzeige bei der Polizei erstattet haben.

* Außergewöhnliche Hitze in Rußland. In der jetzigen Zeit, da alle Zeitungen wimmeln von Berichten über den kühlen, naffen Sommer in Deutschland, dürfte es überraschend sein, zu erfahren, daß im Innern Rußlands nach einer uns zugehenden Privatnachricht aus Swinuschky, Gouvernement Rjäsan. 12 Stunden Bahnfahrt von Moskau vom 10. Juli (n. Stils) große Hitze und Dürre herrscht. Bei 50Grad R. in der Sonne platzt das Thermometer, weck es nicht länger war und das Quecksilber nicht höher steigen konnte. Alles Korn und der Hafer sind verdorrt und versengt. Menschen und Thiere leiden entsetzlich unter der Hitze. Auch die Nacht bringt keine Abkühlung und im Fluß sind 22 Grad R.

* Die Verbreitung bei HausschwammeS erfolgt be­kanntlich in der Reget durch kranke, von den Pilzfäaerr durchzogene Holztheile oder durch die in solchen Holztheilen entstehenden Fruchlkörper, die sogenannte Fußsporen hervorbrtngen, aber sich nur da bilden, wo die ErnährungS- verhältniffe für den Schädling noch günstige sind. Wie das Ceutralblatt für Bakteriologie" mittheilt, wurden jedoch kürzlich bet Gelegenheit eines umfangreichen Auftreten» von HauSschwamm in einem größeren Gebäude Fortpflanzung»- keime anderer Art entdeckt, die nicht zu Fruchtkörpern ver- einigt waren, sondern fich an den verschiedensten Stellen de» Pilzgeflecht» auf gewöhnlichen, nur eiwaS zartern Lager- säden bildeten. Au» der Thatsache, daß fich diese Sporen in den oberen, dem äußeren Anschein nach ganz trockenen Stockwerken und Fußböden fanden, geht hervor, daß wir es hier mit einer Fortpflavzuugsform zu thun haben, die eS dem lästigen Gaste mögUch macht, selbst da etnzudringen, wo mau eS de» unzureichenden NährbodeS halber für an»geschloffen halten könnte, und daß daher chm gegenüber noch größere Borficht geboten ist al« man blöder annabm.

Tie Hlltrechnnvg btt Divrtte Mlle Jane Pierny, die Divette der Folies-Dramatiques in Paris, ist von ihrer Modistin auf Zahlung von 4 2 2 9 Francs für eine Hut- Innung von frei Monaten verklagt worden, und das Gericht hat die Künstlerin zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen ver- urtheilt.

* Eine Begrüßung Trojan». Wir lesen in den Burschenschaftlrchen Blättern": Ende Juli unternahm der Verband alter Burschenschafter Danzig" eine Dampferfahrt mit Damen. Unter den lustigen Weisen der Musikkapelle ging es auf dem schlanken und seetüchtigen DampferHecht" die Mottlau und Weichsel hinunter auf die Rhede hinaus. Gegenüber der Festung Weichselmünde wurde Trojan zu Ehren, der dort seine Festungshaft verbüßt und leider keinen Urlaub zu unserem Fest erhallen hatte, das Burschen-

Neueste Nachrichten.

Depeschen de» SureeuHerold".

Berlin, 20. Juli. Dem Local-Anzeiger wird aus Paris telegraphirt: In Havre traf über Liverpool folgende De­pesche aus Bergen in Norwegen ein. Der DampferLo- foten'' fand in der Sassenbucht eine Flasche, eine Karte ent­haltend, auf welcher die Zeichen Andree 1898 gelesen werden konnten. Wenn nicht eine Mystisication vorliegt, würde dies bedeuten, daß Andree in diesem Jahre in der Umgebung von Spitzbergen gewesen ist.

Speyer, 20. Juli. Auf der Station Mittel-Bexbach wurden gestern Abend zwei Bahnarbeiter von einem Güter­zuge überfahren und sofort getödtet.

Innsbruck, 20. Juli. Vom Wendelstein stürzte ein junger Tourist «u» Steinach ab und blieb sofort tobt.

Pari», 20. Juli. Der Meinungsstreit im Schooße de» Cabinet» verschärft fich. Cavaignac plant eine Militär- Dictatur und die Unterdrückung de» DrehfuS-Feldzüge». Briffon» Rücktritt ist daher wahrscheinlich.

Paris, 20. Juli. Die von Briffon in» Werk gesetzten Beamten-Versetzungen dauern fort. 125 Unter- präfecten und Secrrtäre find versetzt worden. Vier wurden außer Dienst gestellt.

Paris, 20. Juli.Aurore" veröffentlicht einen Brief ZolaS, in welchem er seine Flucht bekannt gibt. Er sagt, man habe ihm in drei Proceffen verweigert, Licht zu schaffen, nun solle er in 14 Tagen gezwungen werden, einem vierten Proceß unter denselben Bedingungen beizuwohnen. Deshalb ziehe er eS vor, Frankreich zu verlaffeo, um im,October zurückzukehren, um Licht zu bringen. Er sehe ein, daß die Regierung Angst habe und weder Briffon noch Möltne seine Beweisführung zulaffen würden. ES handle fich bet ihm nicht um Furcht vor dem Gefängniß, sondern er wolle jetzt seine Tactik ebenso benutzen, wie seine Gegner eS thun.

Paris, 20. Juli. Gestern Vormittag machten zwei Gerichtsvollstrecker Jagd auf Zola, um ihm da» Urtheil einzuhändtgen. Sie fanden ihn natürlich nicht, da Zola bereit» abgeretst war.

Brüssel, 20. Juli. Zola ist im Lause de» gestrigen Nachmittag» in Brüffel gesehen worden. Wie verlautet, soll ec über Deutschland nach Stockholm reisen.

Brüssel, 20. Juli. Au» gut unterrichteter Quelle ver­lautet, Don Carlo» habe seinem Vertreter Befehl gegeben, unverzüglich eine revolutionäre Bewegung au dec Nordgrenze von Spanien zu beginnen. Er selbst werde noch vor Ende dieser Wowe seine Anhänger in den Kampf führen.

Madrid, 20. Juli. Die inzwischen amtlich bekannt ge- gegebene Capitulation von Santiago macht keineu be­sonderen Eindruck, weil die Nachricht längst bekannt war, I vermehrt aber den Peffimi»mu». Die Preffe verlangt Auf- klärung, weshalb die ganze Division capitulirte. Zwei Tele- gramme de» Marschall» Blaaco, die wahrscheinlich darüber Aufschluß geben, find angeblich verloren gegangen. Wenn keine befriedigende Erklärung eiutrifft, dürste General Toral vor ein Krteg»gertcht gestellt werden. Die unmittelbare Folg.: der Capitulation von Santiago dürfte der Angriff der Amerikaner auf Portorico sein. Der letzte Ministerrath be- fchäfligte fich daher mit den Mitteln, um zu einem baldigen Ende de« Kriege« zu gelangen.

Warschau, 20. Juli. Ein furchtbare» Unwetter mit Hagelschlag richtete in Stadt uud Umgegend großen Schaden an. Mehrere Personen, darunter ein Soldat, wurden vom Blitz erschlagen.

Washington, 20. Juli. General Shafter hat dringend um die Zusendung von Lebensmitteln für die Sol- baten uud di- nach Jaragua entflohenen Europäer telegra- phirt. Die Noth unter den Letzteren ist unbeschreiblich. ES finden täglich Straßencrawalle um Rationen von Brod uud Rei» statt. m rci

New-York, 20. Juli. Wie au» Washington tele- graphirt wird, erfolgte die Beschießung von Mavza- ntllo auf direc-eu Befehl der amertkavischen Regierung. Die Spanier verloreu 3 Tobte und 14 Verwundete.

Kauea, 14. Juli. Der Versuch, trotz de» Verbote» der Admirale in der Bucht ein türkische» Detachement zu landen, wurde durch die Wachsamkeit der fremden Krieg»- "biffr i? ? rfJrtlL____

Lungenschwindsucht Gehirnentzündung Gehirnschlagfluß Leberentariung

Verunglückung____

Bei Todesfällen

übernimmt die Buchdruckerei des Giessener Anzeigers, Schulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauer­briefen und Danksagungakarten, welche auf Wnnsch couvertirt geliefert werden.

®» starben ui ßaleeaeoi: Erwachsene: tat

1.Lebensjahr: L.-15.J«hr:

Arir der Zeit für die Zeit.

Vor 12 Jahren, am 21. Juli 1886, starb in Ambach (Oberbayern) der Maler Karl von Piloty, der Begründer der Münchener Colorisienschule Piloty erwarb sich Ruhm durch historische Gemälde, von denen an dieser Stelle nur Nero auf den Trümmern Roms",Seni an der Leiche Wallensteins", sowieThusnelda im Triumphzuge des Ger- manicus" erwähnt seien. Der Künstler erblickte am 1. Oc- tober 1826 in München das Licht der Welt.

Geflügel-Ausstellung im Saalbau dahier abzuhalteu. Der Vorstand, an der Spitze Herr Geh. RegierungSrath Dr. Braden, wird wieder Alles aufbietrv, damit auch diese dritte Ausstellung eine wohlgelungene werden wird.

Friedberg, 19. Juli. Gestern Abend stürzte bjt uörd- liche Wand eines Fruchtmagazins in der Nähe des Güterbahnhofe» ein. Zum Glück kamen keine Menschen zu Schaden.

Schotte». In der Sache der Renovtruug unsere» Rath Haus es schreibt daö hiesigeKreisblatt": Der Markt­platz in Schotten bietet, besonder- von Osten gesehen, ein malerisches Bild dar. Seinen reizvollen Abschluß bildet die in -othischen Formen gehaltene Chorseite der imposanten Kirche. An beiden Langseiten ist der Platz von einer Anzahl stattlicher Gebäude umgeben, deren größtes und bedeutendstes das Rathhaus ist. Leider ist auch dieses, wie die übrigen, mit einer Putzhülle überzogen, so daß seine Schönheit nicht zur Geltung kommen kann. Eine Restauration, für die, wie beftirchtet werden muß, eine Neuvertünchuug dieses Bauwerk- vorgesehen ist, steht bevor. Hoffrntlich entschließen fich aber die Väter der Stadt dazu, gleich wie die- in anderen hessischen Städten, z. B. Alsfeld, geschehen ist, dem RathhauS sein AeußereS wieder zu geben, wie solche- vor zwet Jahrhunderten zur Ehr und Zier der Stadt geschaffen wurde. Tine solche Wiederherstellung bietet keinerlei Schwierigkeiten. Wo der Putz abgefallen ist, find deutlich die Profile de- Holzwerke» sichtbar. An der Nebeuseite, gegen die Apothtke, ist glück- licherweise die Putzhülle nur zum kleineren Theile durchgeführt, der andere Theil zeigt noch das ursprüngliche Aeußere. Die Balkenköpfe der überstehenden Stockwerke, Schwellen und Pfetten find schön und wirksam profilirt. Da» kräftig ge­haltene Eichenholzwerk war rothbrauu angestrichen, die Fach­werksfelder mit Lmien eingefaßt. Baufällig ist nur das untere Stockwerk de» an der Rückseite vorgebauten Treppen- Hauses. Könnte ein kleiner, schmuckloser Anbau an dieser Seite, der alS Wachtlocal dient, entfernt werden, so würde dies die schöne und malerische Wirkung dieser Partie nur erhöhen. Wir glauben um so eher an eine würdige Restauration des Rathhause» denken zu dürfen, al» der Kostenaufwand für eine solche oerhältnißmäßig gering sein wird. Die Stadt würde aber dadurch mit gutem Beispiel vorangehen. Einige Wohn­gebäude und Scheuern find in ihrem ursprünglichen Zustand gut erhalten uud legen Zeugniß ab von dem Wohlstand und der kuusthandwelklicheu Fertigkeit der früheren Stadtbürger. Möge auch deren Stolz, da» Rathhau», recht bald wieder fein ursprüngliche- AeußereS zeigen, da- e- vor Jahrhunderten zur Schau trug!

Bübingen, 17. Juli. Ein trauriger Vorfall er- eignete fich am Freitag in einem hiesigen Strinbruch. An- geblich au- Liebeskummer schoß sich ein daselbst beschäftigter Arbeiter eine Revolverkugel in den Mund- die Kugel blieb im Kopfe stecken. Der Unglückliche wurde am folgenden Tage in die Klinik nach Gießen verbracht.

Bensheim, 17. Juli. Der bekannte alte GasthofZum weißen Roß" auf dem R'tterplatz wird gegenwärtig nieder- grlegt, um einem großen GasthosS-Neubau Platz zu machen, der unserer Stadt eine neue bauliche Zierde werden wird. Die Pläne find von dem Herrn Architekt Engan entworfen und der Bau wird von hiesigen Geschäftsleuten auSgeführt. Bei Ausräumung des Keller» fand fich eine Sandsteinplatte vor, die nach der gründlichen Reinigung folgende Inschrift deutlich zeigt:

Johannes Buckler genannt Schinderhannes 1804.

Diese Platte ist dem Andenken des Räuberhauptmanns Schinderhanne» gewidmet, der sich einer gewiffeu Beliebtheit bei den niederen Schichten der Bevölkerung unserer Gegend erfreute, wo er manchen Hehler hatte, und s. Z. viel im Weißen Roß" zu Bensheim verkehrte, bi» zu Anfang unsere» Jahrhundert» seine Hinrichtung mit mehreren Spießgesellen in Mainz erfolgte.

Worms, 17. Juli. Von dem Präsidenten des Finanz- Ministeriums, Herrn Küchler, empfing in deffen Thätigkett als Oberbürgermeister von Worm» der Arbeiterbildungsverein mehrfach solch reiche Förderung seiner BereiuSthätigkeit, daß der Vorstand des Vereins fich gedrungen fühlte, seinem hoch­geschätzten VereinSmitglird anläßlich seine» Weggänge» von hier Dank und Glückwunsch auszusprechen. Darauf ist folgendes Schreiben eingelaufen:An den Vorstand des Arbeiter- bildungSverein»! Für die freundlichen Glückwünsche, die mir der geehrte Vorstand ausgesprochen, sage ich herzlichen Dank. Ich bin überzeugt, ,daß einem Verein, der in treuer Arbeit so segenSvoll wirkt wie der ArbeiterbildungSverein, auch die eifrige Förderung durch meinen Nachfolger im Amt nicht fehlen wird. In vorzüglicher Hochachtung Küchler".

Summa: 7 (3) 6 (3) 1

Änm. Die in Klammern gesetztenZistern gebe» an, wie viele der Todesfälle to der betreffend« Krankheit aus von auswärts nach Giessen aedracbte Kranke kommen^

Schisfsnach pichten.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen v-rtrtten durch die Agenten Carl LooS und I. M. Schulhos.

Bremen 19. Juli. Mr transatlantifchen Telegr-ph.) Der Postdampfer Ellen Rickmers, Eavt. H. Langreuter vom Nord­deutschen Lwyd in Bremen, ist gestern 9 Uhr Vormittag» wohl­behalten in Baltimore angekommen.

WSchnttliche Urberstcht der TodeSsaüt ix Metzelt.

29. Woche. Dom 10. Juli bis 16. Juli 1898. Etnwohnerziol: angenommen ;u 24 100 find. 1600 Mann Militär). Sterblichkeitsriffer: 15,10, nach Abzug der Ortsfremden 8,63%o.

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DiHwttde gegen v JM MU Gehalt und ictür Äderung eine Bescheinig ' diese Angaben brM 'drülklichen Bemerkung, b oft und Logis selbst stell,* te» daß diese BrichMguc.

Temperatur der Lahn und Luft nach Reaumur gewesten am 20. Juli, zwischen 11 und 12 Uhr Mittag»: Master 15'/,°, Luft 15°.

Rübsamen'scke Badeanstalt.

gm Von stimm Dienstherr wurde, muhte die Tat 'ttfolgnng wegen Betrug! °S Ergebniß war, daß h Kainz in letzter Instanz du Versuchs und dessen Arber us Grund des § 263 be­nähme mildernder UmM mheilte.

ifenben. Ja der letzten > Staatsbahneu eineZählrni men, die mit Msahrkartu 'm.) In Schnellzügen fahre. Mnog werden bk Kahn chea. Zum gleichen Zwei letzten FahrschM .bnMltaWtt zu Fch' iom 25. Juli bi» 16.

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