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MS mittheilt, legten die Gießener „Wanderer" 145 Kilometer zurück, eS entspricht die- einer Durchschnittsleistung von 14,3 Kilometer per Stunde. Nicht alle Fahrer pasfirten baS Ziel, e- gab mancherlei Unfälle, besonders Maschinen« 2efecte. Am unerfreulichsten gestaltete fich die Fahrt für den -Offenbacher Bichcle-Club, der mit 68 Fahrern von Start ging, aber mit nur einem daß Ziel zur festgelegteu Zeit »asfirte. Der Gießener Radfahrverein kam dagegen mit voller Mannschaft anS Ziel. Nach dem Empfang der schon vor HO Uhr Vormittag- am Zielpunkte der Fahrt angekommenen Vereine fand in SteinS Garten Frühschoppev-Toneert, um D Uhr Mittagstisch daselbst statt, an dem ca. 400 Personen ttheilnahmen. Der gegen 3 Uhr von SteinS Garten abgehende PretS'Corso wurde von mehreren Hundert Fahrern gefahren und fand den Beifall deS zahlreich Spalter ktldeuden Publikums. Nach Beendigung de- CorsoS bildete BtchlerS Terrasse den Sammelpunkt nicht nur der Rad« sichrer, sondern fast der ganzen Einwohnerschaft- kein Mätzchen blieb frei und dem Verlangen nach Speise und Trank konnte von Beginn an kaum genügt werden. — Die VereinS-Dauerfahrt wurde in fünf Abtheilungen «ewerthet und erhielten darnach Preise: Abtheilung A. (offen f:ix Vereine unter zehn Buudesmitgliederu) 1. Preis Rad- s chrer-Verein „Wanderlust" in Weisenau mit 79/4 Punkten. 2. Preis Radfahrer-Verein Marburg mit 71/2 Punkten. 38. Preis Radfahr-Club Marburg mit 6V2 Punkten. Abtheilung B. (offen für Vereine mit 10 bis 19 Mitgliedern) 1 Preis Radfahrer-Verein Nidda mit 8?/, Punkten. 2. Preis Uadfahr-Club Butzbach mit 7% Punkten, 3. Preis Rad- fohrer-Verein Lollar mit 6% Punkten. Abtheilung C. (offen svr Vereine mit 20 bis 29 Mitgliedern) 1. Preis Rad- ivhrer'Veretn „Vorwärts" Frankfurt a. M. mit 105/e Punkten. 2. Preis Radfahrclub Idstein mit 9% Punkten. 3. Preis Radfahrer-Verein Lauterbach und Radfahrer-Quartett Frankfurt a. M. (beide Vereine müssen um den Preis loosen). Dtheilung D. (offen für Vereine mit 30 bis 49 Mitgliedern) 1. Preis Verein „Radsport" Frankfurt a. M. mit 10 Punkten. 2. Preis Radfahrer-Verein „Germania" Frankfurt a. M. mit 93/e Punkten. 3.Pretr Radfahrerverein Gießen mit 9*/4 Punkten. Dtheilung E. (offen für Vereine mit mehr als 50 Mitgliedern) 1. Preis Frankfurter Bicycle«Club mit 191/® Punkten. 2. Preis Darmstädter „Bicycle-Club" mit 131/* Punkten, 3. Preis die „Wanderer", Gießen, mit 111/-* Punkten. — Die PreiSwerthung des CorsofahrenS geschah in zwei Abheilungen. ES erhielten in Abtheilung A (offen für
:n Rti. btl 1.6t!} Vereine mit weniger als 25 Fahrern) den 1. Preis der Darm« Ä!c:< St. 23 blfiiie ßLdter „Bichele-Club", den 2. Preis der „Radfahr-Verein"
■y mt 2. anfgtboil !d höchst, den 3. Preis der „Radfahr-Verein" Wiesbaden. In
. $r. i!t von bn jr Abtheilung B (offen für Vereine mit mindestens 25 Fahrern) erhielt den 1. Preis der „Velociped-Elub Frankfurt a. M.", ben 2. Preis die Radfahrveretne „Germania" und „Radiport", Frankfurt a. M. (Dieselben müssen um den Preis loosen.)
Aus der Zeit für die Zeit.
al \e eWM Wfl Vor 690 Jahren, am 21. Juni 1208, starb Philipp azmWch »M» 1 cn Schwaben eines gewaltsamen Todes. Als er auf
m ® 8«ll|l der Altenburg zu Bamberg Hoflager hielt, drang Philipp
Dito von Wittelsbach, ein heftiger leidenschaftlicher Ritter in :;,-nn hnMWch» b«8 Gemach, wo der Kaiser der Ruhe pflegte und brachte ihm
~ ;0B-l Reltai - ki»e Wunde bei, an der er wenige Minuten nachher starb.
.gaoslwit v' Otto von Wittelsbach büßte später seine Thal mit dem Leben. •:i, rtftwnnten ih«,:i =
a a ibn ngangtnio fc Verinischt-S.
? Siiebrotf • Kohlensäure für den Hausgebrauch. Man schreibt auS *’ ? Jnd ' 8 ürich, 15. Juni: Unter dem etwas phantastischen Namen " 8' Sodor" wird jetzt durch eine hiesige Specialsabrik ein Ar-
neel in den Handel gebracht, durch den das Problem, mög« l'chst kleine Quantitäten Kohlensäure aufzubewahren, practisch verwendbar gewacht ist. ES handelt sich dabei um kleine, inte MctI‘^ 1 bbnenförmtge Kapseln auS Stahlblech, welche 2,3 Gramm Hämisch reine Kohlensäure enthalten, womit man zu jeder : *::'r 8«it irgend eine Flüssigkeit, sei eS nun Wasser, Milch, Bier,
-!.-nnbt iß c-ll v- Fruchtsaft u. s. w. tmprägniren, sich also ein kohlen-
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säurehaltiges Getränk nach eigenem Gusto fabriziren kann. Nothwendig ist dabet allerdings noch eine eigens construtrte Flasche mit Bügelverschluß (ähnlich dem bet Bierflaschen üblichen)- diese Flasche hält 30 Atmosphären Junendruck auS. DaS Procedere mit der Todor-Kapsel ist nun sehr einfach. In den Hals der mit irgend einer Flüssigkeit gefüllten Flasche, um welche der untere Verschlußiheil auliegt, wird die Kapsel eingesetzt, darauf der obere Berschlußtheil (Kops), der einen Stift zum Durchstechen der Kapsel enthalt, mit dem Hebel herabgedrückt- dann schüttelt man sofort die Flasche, damit die Kohlensäure fich rasch vermische, und das Getränk ist fertig, das man je nach dem individuellen Bedürfniß und Geschmack in verschiedenen Mischungen und Stärken z. B. Wasser mit Fruchtsaft, Wein mit Zucker rc. Herstellen kann. Schon dadurch dürften die mit Sodor-Kapselu selbst zubereiteten Getränke gegenüber den bereits fertigen kohlensauren Limonaden einen Vorzug haben. Die Möglichkeit aber, zu jeder Zeit Kohlensäure In genügender Quantität zur Hand zu Haden, um ein erfrischendes Getränk zu bereiten, wird den Sodor-Kapseln ficherlich große Verbreitung verschaffen, und namentlich in den Tropen dürften fie ihre Verwendung finden. Der Erfinder der patentirten Kapseln ist ein Ungar Namen- SternL. Die hiefige Fabrik, die sich ausschließlich mit der Herstellung dieser Kapseln beschäftigt, ist Inhaberin des Patentes für Deutschland, Oesterreich, Italien, die Schweiz und Japan. In England eröffnet demnächst ebenfalls eine Fabrik den Betrieb. Zur Herstellung der Kapseln kommen elf eigens construtrte Maschinen zur Verwendung. Im Ganzen find 31 Proceduren durchzumachen bis die Kapsel zum Gebrauch fertig ist. Da« Gewicht der gefüllten Kapseln betragt etwa 8,7 Gr. (bei 2,3 Gr. Kohlensäure), ihre Widerstandsfähigkeit gegen Junendruck 500 Athmospären.
Universitäts - Nachrichten.
— Der Privatdocent Dr.jur. Paul Rehme in Kiel ist zum außerordentlichen ctatsmäßigen Prosissor für deutsches Recht an der Berliner Universität ernannt worden.
— Die deutsche Universität zu Chicago hat den bekannten Psycho-Physiologen Dr. Eugen Dreher in Berlin, früher Prioat- docent an der Universität HaSe-Wtttenberg, einstimmig zum Professor ernannt und ihm den Lehrstuhl der Philosophie angetragen.
— Professor Albrecht Weber, der berühmte Sanskritforscher und Indologe, beging kürzlich das seltene fünfzigjährige Jubiläum aI8 Lehrer der Berliner Universität. Er hat der Hochschule vom Beginn seiner akademischen Laufbahn bis zum heutigen Tage angehört. Die Universität aber darf stolz sein auf das Wirken eines solchen Mannes-
— Der Professor an der Universität Erlangen, Friedrich Albert 0. Zenker, geboren 1825 in Dresden, seit 1862 Professor der Staatsarzneikunde und der pathologischen Anatomie, ist in Mecklenburg, wo er zu Besuch weilte, gestorben. Vor seiner Berufung nach Erlangen war er Professor der pathologischen Anatomie und der allgemeinen Pathologie an der medicinischen Akademie in Dresden. Seinen Forschungen war u. A. die Entdeckung der Gefährlichkeit der Trichinen für den Menschen zu verdanken, auch war er literarisch in verdienstvoller Weise thätig. Seit 1895 war er von den Vorlesungen zurückgetreten.
— Der auf den L-hrstuhl für Dogmatik in der katholisch- theolog'schen Facultät zu Bonn berufene Dr. theol. Gerhard Esser wurde nach der im Auslande empfangenen Priesterweihe zunächst in der Seelsorge der Erzdiöcrse Köln beschäftigt. Er war Caplan in Essen. Vor ungefähr zehn Jahren wurde er als Repetent am katholisch-theologischen Convlclorium (Collegium Albertinum) in Bonn angestellt. Seit dieser Zeit war er zugleich Religion*lehrer an einer dortigen höheren Töchterschule. Im Jabre 1892 wurde er in Würzburg auf Grund einer Dissertation „Die Seelenlehre Tertulltans" zum Doctor theologiae promovtrt.
— An der Wiener Universität wurden der außerordentliche Professor der pathologischen Anatomie, Dr. Kolisko, zum ordentlichen Professor der gerichtlichen Medictn und Nachfolger des Hofraths v. Hofmann, und der Vorsteher des Instituts für Zahnheil- kunde, Dr. Julius Scheff, zum außerordentlichen Professor ernannt.
Unterhaltungen in Bad-Nauheim
vom 21. bis 26. Juni.
Dienstag den 21. Juni, Nachmittags von 5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends von 8 bis 10 Uhr int Saale: Tanz. Mittwoch den 22. Juni, Nachmittags von 4 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Concert der Capelle deS König!. Sächsischen Infanterie-Regiments Nr. 105, König Wilhelm II. von Württemberg, aus Straßburg. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung. Im weißen Roßl. Donnerstag den 23. Juni, Nachmittags: Concert wie Mittwoch. Bet gutem Wetter spielt die Kurcapelle von 6 bis 8 Uhr am Teichhause. Freitag den 24. Juni, Nachmittags von
5 bis 7 Uhr: Concert der Kurcapelle auf der Terrasse. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurcapelle. Die Fledermaus. SamStag den 25. Juni, Nachmittags von 4 bis 7 und von 8 bi« 10 Uhr auf der Terrasse: Concert der Capelle deS Pionierbataillons Nr. 19 aus Straßburg. Abends im Saale: WohlthättgkeitSconcert zum Besten der hier zu errichtenden DankeS- ktrche und der Gründung eines Vereins für Pflege auch der ärmsten Kranken jeden Glaubens. Vorläufige Anzeige: Sonntag den 26. Juni, Nachmittags von 4 bis 7 und von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Concert der Capelle des 5. Großh. Hess. Jns.-Regts. Nr. 168 auS Offenbach. Montag den 4. Juli, Abends 8 Uhr im Saale: Concert der Kgl. Sächsischen Hofopernsängerin und Großh. Hessischen Kammersängerin Fräulein Erika Wedekind, unter Mitwirkung der Kurcapelle.
irr rmWn jraÜBta
VpeimhauS.
Dienstag den 21. Juni: Martha. Mittwoch den 22. Juni- Der Zigeunerbaron. Donnerstag den 23. Juni: Mignon- Freitag den 24. Juni: Lohengrin. Samstag den 25. Juni: Hochzeit des Figaro. Sonntag den 26. Juni: Freischütz.
«chauspielhau».
Dienstag den 21. Juni: Romeo und Julia. Mittwoch den 22. Juni: Othello. Donnerstag den 23. Juni geschlossen. Freitag den 24. Juni: Kabale und Liebe. Samstag den 25. Juni: Esther. Die Neuvermählten. Sonntag den 26. Juni Tartufse. Der eingebildete Kranke. Montag den 27. Juni Johannes.
Verkehr, £cmb* u«d Vslkswirthfchaft»
GrürrberO, 18 Juni. Fruchtpreise. Weizen »a. 00,00—00,00, Korn X 18,00-00,00, Gerste X 00,00-00.00, Hafers 00,00-00,00, Erbsen X 03,00-00,00, Linsen X 00,00, Wicken X 00,00, Lein X 00.00, Kartoffeln X 6,50-7,00, Samen X 00,CO.____________
Temperatur der Lahn und Lust
nach Reaumur gemessen am 20. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags: Wasser 14°, Luft 14°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Neueste Nachrichten.
Depeschm deS Bureau „Herold".
Rom, 2O.Juni. Dem neuen Cabinet, dessen Borfitz auf besonderen Wunsch deS KöaigS ViScon-i Venosta über» nehmen soll, werden vorauSfichtlich noch angrhören: Sonuiuo, Sarraco, General Pelleux, Admiral Canevaro und mehrere Senatoren. Für den Fall, daß Visconti Venosta da« Prä« fidiuw nicht übernehmen sollte, dürfte ein Geschäfts-Ministerium gebildet werden.
Brüssel, 20. Juni. Die hiefige Polizei verhaftete eine große internationale Diebesbande, welche den Diebstahl von Werthpapiereu in großem Umfange betrieb. Die Bande, an deren Spitze ein Deutscher Namens Kemp stand, zählte zwanzig Mitglieder. Im Besitze des Kemp fand man Werth. Papiere im Betrage von 200,000 Francs. Die Bande verübte in letzter Zeit in Belgien und Frankreich zahlreiche Diebstähle.
Pari», 20. Juni. Mau glaubt, daß Surrten heute Vormittag da- Cabinet zusammeustellen wird. Die Radicalen haben sich dem Blatte Bourgeois zufolge bereit erklärt, mit dem Cabinet einverstanden zu fein, wenn diese- die Reform der Einkommensteuer auf der Basis der von Prytral gemachten Vorschläge durchführen will.
Loudon, 20. Juni. „Standard" meldet aus Washington, es fet ein starkes amerikanische- Reservegeschwader von Newport an-gelausen, um die spanische Küste zu bombardiren.
Madrid, 20. Juni. Einer Privatdepesche au- Cuba zufolge hat General Shaster weitere Truppen an der Küste von Santiago gelandet. Santiago soll demnächst gestürmt werden.
Madrid, 20. Juni. Die Regierung erhielt ein Tele- gramm de» Marschall- Blanco, wonach derselbe eine Colonne unter General Nunez in einem Treffen bei Puerto Principe geschlagen und 38 Insurgenten getödtet habe. Von den Spaniern seien sechs gefallen und 44 verwundet.
Madrid, 20. Juni. Wie verlautet, ging der Königin- Regentin ein Schreiben de» Papstes zu, in welchem dieser energisch zum Friedensschluß unter Verzicht auf Cuba ratheu foll.
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Steckbrief.
Gegen den unten beschriebenen Zßmmermann Wilhelm Pfeiffer, unbekanntm Aufenthalts, geboren am 1. Februar 1864 zu Großen Buseck, Kreis Gießen, evang., welcher flüchtig ift und fich verborgen hält, ist die llktersuchungshaft wegen Diebstahls erhängt.
Es wird ersucht, denselben zu ver- Mten und in das nächste Gerichts- ^-fängniß abzuliefern und Nachricht >lu den Acten 3. J. 472 98 zu geben
Hagen, den 15. Juni 1898.
Königliche Staatsanwaltschaft.
Beschreibung: Alter: 34Jahre, Zlatur: gesetzt, Größe: 1,70,5 m, haare: blond, Stirn: gewöhnlich, 8«rt: Schnurrbart, Augenbrauen: :lind, Augen: blau, Nase: gewöhnt., Mnd: gewöhnlich, Zähne: gesund, Kian: rund, Gefickt: rund, Gesichts« aibe: gesund, Sprache: deutsch.
Besondere Kennzeichen: Narbe im linken Mittelfinger und linken Kmie.
Ilkist-eiskrimiiG,
Heustras-Vkrstkistermg
m den Mrsender Gemeinde Mieseck
Donnerstag den 2S. und Samstag den SS. d. Mts. soll das Heugras von den hiesigen Gemeindewiesen, und zwar von den Wiesen bei Wieseck am 23. d. Mts., Nachmittags 5 Uhr, im Dorfeld schen Garten dahier, und von den Wiesen bei der Badenburg am 25. d. MtS., Nachmittags 5 Uhr, auf der Badenburg versteigert werden.
Wieseck, am 19. Juni 1898. Großh. Bürgermeisterei Wieseck.
Sommerlad. 6212
Heugras - Versteigerung.
Donnerstag den 23. d. M., Nachmittags 5 Uhr, sogleich nach Beendigung der Gemeinde-Heugras« Versteigerung, soll das Heugras von den hiesigen Pfarrwiesen im Dor« feld'schen Garten dahier versteigert werden. 6213
Wieseck, am 19. Juni 1898. Sommerlad, Bürgermeister.
Mittwoch brti 22. Juni I.
Nachmittags 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale:
Möbel aller Arten, 2 Hobelbänke, 2 Faß Ocker u. A. m.
versteigert.
6227 Geißler, Gerichtsvollzieher.
Grasversteigerung.
Areitag den 24. d. Mts., Vormittags 8 Uhr anfangend, soll das Heugras von den dem Marienstift Lick zustehenden etwa 100 Morgen Wiesen in den Gemarkungen Lich, Nieder- und Ober« besfingen versteigert werden.
Der Anfang ist hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg.
Lich, 15. Juni 1898.
Winhe im.6217
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