Ausgabe 
20.12.1898 Erstes Blatt
 
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n, hingen ei aber nicht fertig, jener Zeit zu bieten. Ihren unverkennbare Lypll» moderner !ll Werth kann man dehhalb ber es wirkt - von einigen Mhaltend. Den Darstellmr hsLchen der Dichtung, nament. nlger Charaktere, zu verdecke», r Hauptrolle gut und sand sich Dialekt leidlich ab, was von behauptet werden kann, hen nicht völlig einheiMe Leistung,' im« 1« W ti iMtyfy, W ®ln* M 16» * W« «'<

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ZLK- NÄL wanbe, Friedrich kShln ** Philipp» b,i8lej!

Durch »atschlledM b 3ust!j Vom 18. d. tttl. a?Jw iDt bi» der Dikustvenichtuugeu ilnd 7®n kvtsgericht HSchst, btr ,n oiviogeaberg alt Sch. ® eines Amisanivlllts bet den W. Michelstadt und «ein» tonn Id Sieben all Wahr. 1 klar- Mgerichtischnlbets I Obechssen beauftragt. bevorstehende Selhnatissest h T utrag, für die Sasse hm lgN Nicht 6\» gewinn. MS war nur schwach desch.

Xu» ds» Seit» Me Jdt

Vor 92 Jahren, am 20. December 1806, wurde Sachsen durch NapoleonI. zum Königreich erhoben und durch den Kottbuser Kreis vergrößert. Der Kurfürst Friedrich August III. nahm als König den Namen Friedrich August I. an und trat, gleich den übrigen sächsischen Herzögen dem Rheinbunde bei. Seitdem fühlte sich Friedrich August durch die Bande der Dankbarkeit an Napoleon gefesielt.

Ne«efte Nachrichten.

Depesche» M Burrni »fcatfb*.

Berlin, 19. December. Gestern vormittag fand tm Beisein btl Kaiserpaare« die feierliche W.edereröffauug der erneuerten Garutsouklrche in Potsdam statt.

Berlin. 19. December. Wie daß »Rittet Journal berichttt, ist Fteanzminister v. Miqutl noch immer recht leidend. Veit feinem letzten Unwohifetn habe sich eine mächtige und nervöie Abspannung bei Ministers eingestellt.

Berlin. 19. December. Dem »Berliner Tageblatt4' zu» folge beabstchttgt dieLapelle deS hteftgeo königlt.chrn Opernhauses unter WeiogartuerS Leitung tm Februar in Part» zwei Loucerte zu veranstalten.

ist die Versendung von gedruckten B fireakarteu, denen Glück« wünsche, Danksagungen o. s. w. von höchsten« fünf Worten betgefügt stad, gegen die geroöjnlttt Druck'acheotoxe gestaltet, desgleichen die Verschickung von Weihnacht« und Neujahr»« karten mit handschriftlichen Widmungen fernerhin statthaft.

Wetterbericht Dal gestrige Depresfion« Seotrvrn über den Shetland-Inseln ist nordostwärts bi» zur mittleren norwegischen Rüste gezogen, doch erstreckt sich von ihm an» heute Morgen noch rin Gebiet niederen Druckt» bi» nach Oftdeukschlaud herein. Ueber L-ntrel und Süd-Europa haben sich dagegen die bedeutenden Luftdruck Unterschiede non« «ehr ausgeglichen und ist namentlich über Oesterreich Ungarn das Barometer stark gestiegen, von Frankreich schiebt fich hoher Druck über die Schweiz gegen Süddeutschland vor und eben bedeckt heute etu M xtmum Siebenbürgen, während tue Bortage etwa! nördlich davon ein Depresfion» Lentrum ge­legen war. Allerdings ist die Wetterlage noch sehr unsicher, doch dürfte wenigstens nur kurze Bifferuug zu erwarten sein. voraussichtliche Witterung: Zunächst einige Besserung, aber tm Allgemeinen noch unbeständiger Wi'.terungS-Sharacier.

beltgenfiadt. 16. December. Die anläßlich de« goldenen Regierungs-Jubiläums de» österreichsichen Kaiser» gestiftete Jubtläu«S«Medatlle am Baude de» Franz-Joseph« Orden» wurde dem hier wohnenden Raufmann Herrn Rrdols Katz verliehen und heute durch da» zuständige Bezirks-Lorn- »ando übermittelt.

«ul dem südlichen hessischen Odenwalds, 16. December. Der Spätherbst brachte vielen Orten hiesiger Gegend Wasser« mnugel und der Winter hätte bei früh eintretevder Kälte unzweifelhaft Waffcruoth gebracht. Auch die Müller und Schnetdwüllrr erlutto Störungen in ihre« Geschäftsgang- vielfach suchen fich letztere gegen solche Eventualitäten durch Aufstellung von Dampfmaschinen za schützen. Die häufigen Niederschläge der letzten Tage und Wochen haben nun bewirkt, daß Brunnen und Bäche wieder mehr Wasser liefern.

Drrrnst. Ztg.

Al» erste Doktorin an der Berliner Universität hat vorgestern Fräulein Elsa Neumann cum laude promovirt. Ihr Hauptprüfungsfach war die Physik, während Mathematik und Philosophie die Nebenfächer bildeten. Fräulein Neu­mann ist nun Doctor der Philosophie.

Allgemeine deutsche Sport Ausstellung München 1899. Seine Königliche Hoheit Prinz-Regcnt Luitpold von Bayern haben das Protektorat über die vom Allgemeinen Gewerbeverein veranstaltete Ausstellung übernommen, und Seine Excellenz der kgl. Staatsminister des Innern, Frei­herr von Feilitzsch, ist als Ehrenpräsident an die Spitze de« Unternehmens getreten. Interessenten, denen vielleicht Pro­gramm, Aufruf und Anmeldebogen nicht zugehen sollten, können solche vomAusstellungsbureau", Färbergraben V/lt erhalten.

Wird die Pariser Welt-Ausstellung rechtzeitig fettig werden? Der »Daily Telegraph" werb zu melden, daß man zuständigen Orts jede Hoffnung aufgegeben habe, die Ausstellung in ihrem ganzen Umfange und so, wie sie geplant gewesen, zum Jahre 1900 fertig,ustellen. Wenn man in Pari» trotzdem an der Eröffnung zu dem einmal festgesetzten Termin festhalte, so geschehe das nur, well den Behörden nichts anderes übrig bleibe: eine Vertagung würde zu enorme Verluste zur Folge haben und eine Erbitterung in den wettest en Kreisen Hervorrufen, der man am allerwenigsten jetzt in der Lage sei, die Stirne zu bieten. Die beiden Hauptpaläste hofft man im Rohbau noch fertigzustellen, das ist aber auch Alles; selbst die äußere Ornamentation und innere Decoration dieser zwei Haupt-Busstellungshallen sei bereit» aufgegeben; auch die Metropolllan«Bahn, der der Hauptverkehr zugewiesen werden sollte, wird danach nicht fertig werden. Trotzdem soll, wie gesagt, die Ausstellung programmgemäß eröffnet werden.

Die erste englische Reichtbriefmarke. Man berichtet an« London vom 15. December: Die erste englische R ei ch«P ost marke ist am 5. d. M. von der canadischen Postoerwalttmg auSgegeben worden. Die Marke zeigt da« Bild einer Weltkarte, worauf die briti chen Besitzungen roth gedruckt find. Dabet liest «an (natürlich englisch) die Worte: Lanada Postmarke. Weihnachten 1898. Wir befitzen ein weitere« Reich, al» je bestand." Recht« und link« fieht «an d'e Zahl 2. Der Werth der Marke ist 2 Lent«, wa« in Lanada dem englischen Penny entspricht. Die Weltkarte auf der Marke soll vor allen Dingen zeigen, wie groß Lanada ist und was sür einen wesentlichen Thell de« englischen Welt« reich« Lanada bildet. Namentlich soll damit gezeigt werden, daß Lanada größer ist, al« die vereinigten Staaten von Amerika, wenn man zu diesen Alaska und die von Spanien abgetretenen Befitzungen nicht hinzurechner, dagegen aber die weiten unbewohnten arktischen Gebiete LanadaS mit in Be­tracht zieht.

Die Znugfrauea von St. «allen scheinen da« Herz an de« rechten Fleck zu haben und nicht auf den Mund gefallen zu sein. In St. Gallen war kürzlich eine Klage darüber veröffentlicht worden, daß so manche Mädchen Sonntag Abend« die Wirthschaften besuchen und gleich Mannern dort fich gütlich thun. Da» gehe gegen die Mädchenwürde und setze

daß immer mehr Personen unsere« Geschlechte« in« Wirth«« hau« gehen, ja sogar alle WirthShäuser mit Mitgliedern unsere« Geschlecht« vollzupfropfen, daß keine sogenannten Herren der Schöpfung wehr Raum darin finden, und da« o lange, bi« die Männer fich an irgendwelche Sparsamkeit lewöhnen. Dann aber werden auch wir wieder zu der un« angeborenen Sparsamkeit freiwillig zurückkehren."

Der Winter in schlesischen Gebirge zeigt sich in diesem Jahre in ungewöhnlicher Gestalt. Die Schneedecke beträgt, abgerechnet die t'efen Felsenschluchten, wie -um Beispiel e» sie Schneegruben sind, nur einige Zoll, die vom Winde be« trichenen Wege sind größlentheil» schneefrei. Heftige Nord« türme, die in den letzten Tagen wehten, haben die ohnehin chwache Schneedecke noch mehr weggefegt. Während in anderen Jahren um die Weihnachtszeit die Koppenteiche bereit« festgefroren waren und auf ihnen die Etsgewinnung lott von Statten ging, sie sind in diesem Jahre kaum einmal von einer knapp ein Zentimeter starken Eisfläche bedeckt ge­wesen. Die gefällten Hölzer, die sonst auf Höcnerschlitten »equem abgefahren wurden, liegen noch sammt und sonders an Ort und Stelle.

«tee neue Fälschung au» dem Atelier de« römischen Steinmetzen, der aligriechiiche Köpfe und Büsten nachmacht, ist nach einem Berichte der Beilage derM. Allg. Ztg." kürzlich in den Kansthandel gelangt. Diesmal ist es eine genaue L°pie von Kopf und Brust de« gefallenen Krieger« au« dem Osigiebel de« Tempel« von Aegina. Die Lopie ist möglichst getreu nach einem Abguß hergestellt. Der Fälscher verräth fich zunächst dadurch, daß er mit der am Original beschädigten Backcnkloppe de« Helmt fich nicht ab- zufiaden wußte und ihr eine ganz unmögliche dürftige Form gegeben hat. Die feinen Wellenlinien de« Barte« hat er nicht Geduld gehabt genau nachzumachen, sondern hat fie flüchtiger und flrutr eingesetzt- der Schanrbart setzt fich mcht so scharf av wie im Original. Offenbar ist der benutzte Abguß alt und verscheuert gewesen. Die Oberfläche de« Marmor« ist Überall ein wenig rauh gemacht, wa« aber so­fort von echter Verwitterung zu unterscheiden ist. Darüber fitzt hier uad da eine graue Kruste, die thei.weise sehr hart ist und echtem Kalkstnter ähnlich steht. Mit der Lupe kann man aber erkennen, daß diese Kruste nicht so sest mit dem Marmor ver» Kunden ist, wie t« bei echtem Sinter sein mühte. Linen neuen Trick hat der Fälscher auf der Rückseite äugt- wendet. Hier ist nämlich an einer großen Bruchstelle der Marmor bedeckt von einer wunderschönen echten 8er» witterung«schtcht, welche die goldgelbe, körnige Oberfläche zeigt, die nur durch jahrhundertelange« Freiltegen in Wind und Wetter entstehen kann. R ng» um diese flache Stelle ist der Marmor abgeschlagen, ohne daß e« dem Fälscher gelungen wäre, den Eindruck von natürlichem Bruch zu erzeugen. E« ist hier also ein antiker Block partscheu Marmor« verwendet worden, indem man ein Stück seiner mit unnachahmlicher verwittrrung«schicht bedeckten Oberfläche geschickt stehtn ge­lassen hat. Die Frechheit der Fälscher wird nachgerade sür Alle, die mit antiker Kunst zu thun haben, eine öffentliche Gefahr.

Der Sohu bei Himmels all Patient. Da« »Echo de Lhlue", eine in Shaughat erscheinende französische Zeitung, bringt einige nähere Angaben Über den Besuch de« franzöfischen Gesandtschaft«arzte« Dethöve beim Kaiser von Lhina. »Der Doctor und sein Begleiter, Herr Biedre,* * heißt e» da, »wurden in einer kleinen Halle em» pfaugen, an deren beiden Luden der Kaiser und die Kaiserin- Regentin einander in großen chiuefischen Lehnsesseln gegen» Übersüßen. Die Kaiserin hatte einen mit geltem Tuch bedeckten Tisch vor fich. Sie trug den gewöhnlichen Kopfschmuck der Tartarinntn mit einigen kostbaren Steinen und Korallen und eine pfirurnenfardige seidene Robe mit Stickereien. Der Kaiser, vor dem ein gelber Schemel stand, war ia der Üblichen Audienzkleidung erschienen. Seine «opsbedeck- uug bildete ein Wintrrhvt mit einem Knopf von gefalteter Seide. Die Besucher näherten fich In Begleitung de« Prinzen Tschiug dem Kaiser, worauf Dr. Dethöv». diesen untersuchte. Genauere Angaben über da« Lrgebniß können wir noch nicht machen, sondern wir müssen un« darauf beschränken, zu sagen, daß keine unmittelbaren Anzeichen von Gefahr sür die Gesnndhett de« Kaiser« bestehen. Lr leidet hauptsächlich an Blutarmuth. Die Kaiserin-Regentin folgte der ganzen Untersuchung mit gespannter Aufmerksamkeit, von dem Lrgebniß schien fie sehr befriedigt zu sein. Nachdem die beiden fremden Herren dann noch von den ihnen augebotenen Erfrischungen genossen hatten, zogen fie fich zurück."

neuntem Datum ab auch Album« mit Photographien. Ferner f ihre Ehre Gefahren au«. Darauf entgegnen nun die Jung- fronen am Rhein in einer öffentlichen Erwiderung: »Al« Angegriffene erwidern wir kurz und bündig, daß wir nn« keine Vorschriften machen laffku, und daß unsere Sittsamkeit in Gegenwart solcher Leute, wie unsere Angreifer zu sein scheinen, mehr gefährdet ist al« ohne fie. Wenn tm Witth«- bau« so große Gefahren fhb, warum werden diese von den Männern so fleißig besucht, und warum fitzen fie so lange darin, bi« sie auf ihren oft recht krummen Heimwegen stolpern oder von Nachtbuben hcrntranSportirt werden müssen? Wir betrachten e« deshalb al« unsere Aufgabe, dafür zu sorgen,

Berlin, 19. December. Live Ehescheidung, die ei« ikhepaar auS den Kreisen der Aristokratie betrifft, dürste dem Berliner Tageblatt" zufolge in der nächsten Z it viel Ans­ehen erregen, öl handelt fich um einen Herrn, welcher der diplomatischen Vertretung Deutschland« an einem befreundeten ;^ofe angehört und mit seiner mehr al» 20 Jahre jüngeren Gemahlin, mit der er erst vor etwa drei Jahren den Lhe- bunb geschlossen hat. Der Gatte hat die Ehescheidung be­antragt völlig gegen den Willen der Gattin, die in Folge diese» unerwarteten Entschlusses schwer krank geworden ist.

Danzig, 19. December. AuS Anlaß der beabfichtigtrn Errichtung eine« RriegShasenS in Danzig hatten die städtischen Körperschaften in Pillau eine Petition an den Reichstag und da« Reich« Marineamt um Errichtung einer Torpedoboot-Station in P llau abgesandt. Da« Reich«- Martneamt antwortet jetzt, daß die durch die Zeitungen ge­gangene Nachricht, da« ReichS-Marineamt trage fich mit der Absicht, in Danzig einen neuen SriegShafen zu erbauen, jeder Grundlage entbehre und der Plllauer Hafen al« Stützpunkt für Torpedoboote und kleinere Fahrzeuge allen Erfordernissen genüge. Utbrigen« werde, wie e« in dem Bescheide de» StaatSseeretSr« dc« R-ichS-MarineamtS heißt, der beste Schutz unserer heimischen Küsten durch den Ausbau unserer Flotte gewährleistet.

München, 19. December. In dem nahegelegenen Neu- Freimann fand gestern zwischen zwei Offizieren, einem Premterlieutenant und einem Major, ein Ptstolenduell statt, iu welchem Letzterer erschossen wurde. Die Ursache zn dem Duell ist noch nicht bekannt.

Wien, 19. December. Am gestrigen Namenstage de» Lzaren stattete der Kaiser dem rusfischen Botschafter Grase» R pulst einen Besuch ab, um ihm seine GlÜckwÜns che zn überbringen.

Wien, 19. December. Da« Abgeordnetenhaus wird morgen die letzte Sitzung vor Weihnachten abhalten und wahrscheinlich am 17. Januar zusammentreten.

Prag, 19. December. Da« Executiv Lomltä der deutsch­böhmischen Landtags-Abgeordneten beschloß, die Entscheidung über die Frage der Beschickung ober die Nichtbeschickung bei böhmischen Landtage« einer am 26. d«. Mi«, eiazuberusenden Voll-Versammlung zu überlassen.

Budapest, 19. December. Die Oppositionspartei be­schloß, in btr Präsid entenfrage keine Opposition mehr zu machen, ober eine große und nachhaltige Debatte einzuleiten. Demzufolge dürften heute und morgen die Sitz­ungen im Abgeordnetenhause einen stürmischen Verlauf nehmen.

Lüttich, 19. December. Zwischen liberalen und katholischen Studenten kam e« gestern wieder zu einer Schlägerei, so­daß die Polizei energisch einschreiten mußte.

Pari«, 19. December. Loustan« lehnt e« ab, den Botschasterposteu in Konstantinopel zu übernehmen.

Paril, 19. December. Wie verlautet, befand fich da« (Sabiner Dupuy am letzten Freitag der Mlnister-Krisi» näher al« man glaubte. Fünf Minister waren entschlossen, an diesem Tage ihre Demisfion zu geben, indeß gelang e» Dupuy durch sein energische« Einschreiten, die fünf M nister von ihrem Vorhaben abzubringen. Die Stellung Dupuy« ist nicht«destoweniger erschüttert, und der erste Zwischenfall wird die Krifi« in noch vrrstälkiec Weise herbeisührm.

Madrid, 19. December. Die Blätter melden, daß der zu Leon verhaftete Karlistenführer viele Documetrte bei sich hatte, wodurch verschiedene andere Führer der Kar- listen compromittirt find und sofort verhaftet werden sollen.

Sofia, 19. December. Gestern sand hier eine große Protestversammlung gegen den Orientbahn Bettrag statt. Nach Schluß der Versammlung durchzog eine große Volksmenge unter bim Rus: »Nieder mit der Regierung!" die Slraßen. vor dem Palast de» Fürsten Ferbioaad kam e« zu einem Zusammenstoß mit der Gendarmerie, wobei auf beiden Seiten zahlreiche Verwundungen vorkamen.

Athen, 19. December. Prinz Georg wird bei seiner Ankunft auf Kreta dem Geschwaderchef der vier Großmächte einen hohen Orden überreichen.

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17 Decbr. Frachtpreise. ®et|tnX 16,4016.50, Rom Xu^-44,30, Gerste X 15,50-16.00, $eter_* 13,5014.00, Erbsen X 15,00-17.00, Linsen X 15,00-00,00, »tdaX 00£°, Lein X 00,00, Kartoffeln X 0,000,00, Sarnnr X 00,0000,00.

werden in allen Preislagen ange­fertigt in der

Brühlschen

Univ.-Druckerei

Schalstrasse 7.

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zu Weihnacht Beschenken passend,