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20.8.1898 Erstes Blatt
 
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Sammlungen für ein BiSwarck-Denkmal in Hamburg er­gaben in acht Tagen 263932 Mk. Eine halbe Million ist erforderlich.

Die Bank der Kinder, dl gibt keine Kinder «ehr! Vater der Firma .The JuvenUe Banking Companys wurde jüngst in St. Louis, der Hauptstadt de« Staate» Misfonri, eine Bank gegründet, die ausschließlich für Kinder bestimm» ist und die den übrigen» sehr löblichen Zweck hat, Id den Kleinen den Sparfa«keit»finn zu entwickeln. Da» Capital, da» in 6000 Actteu emgerheilr ist, die an der Börse von St. Loui» und sogar an der Börse von New- Hrrk verzeichnet find, beträgt gegenwärtig noch nicht mehr al» 25,000 Dollar», aber bei der nächsten Geueral-Ber- iammlung wird e» wahrscheinlich auf 100.000 Dollar» erhöht werden. Alle Aktionäre find Gymnasiasten und andere Schul- linder männlichen und weiblichen Geschlecht«. In dem Fest­saale der größten Schule der Stadt sand die letzte General­versammlung statt, welcher «ehr al« 4000 Schüler bei­wohnten. Der Gründer dieser neuen Bank ist 11 Jahre alt. Der Borfitzer de« Ausficht«rath«, der Secretär und der Kasfirer find noch nicht 15 Jahre alt; nur die Buch- und RechnuugSführer find erwachsene Leute, weil die Herren Kinder die höhere Bankrechnung noch nicht so recht erfaßt haben.

Kleiderstoffe en« Kaferflvgel». Die Flügel oder viel- «ehr Flügeldecken der Jusectea warben von jeher wenigsten- vom Standpunkt der damit versehenen ttäferletn au« al« sehr nützliche Dinge betrachtet; daß fie aber jemal« da« Material zu Kleiderstoffen bilden würden, hatte man wohl nie erwartet. Dem ist nun in der That so. Eine englische Bühnen,röße, Miß Odora Andrew», hat vor Kurzem mit einer Toilette, zu der nicht weniger al» 5090 bunt- schillernde Jnsectevflügel verwendet wurden, wahre Sensation unter ihren Eolleginnen wie im Publikum erregt.Käser- PÜgelstoff" wird bi« jetzt nur in Indien fabricirt und ist anderswo überhaupt nicht für alle« Gold der Welt zu er­halten. Selbst dort ist e« nur den Töchtern von Fürsten erlaubt, Gewänder au« diesem seltenen und höchst kostbarem Material zu tragen. Der Stoff, in dem die Käferflügel ein­gesetzt oder vielmehr eingrwirkt werden können, ist ein ziem­lich schwere«, weiße« Seidengewrbe. Die Flügel selbst werden erst auf eine ganz besondere Art präparirt, und zwar er­halten fie dadurch einen viel schöneren Glanz und vor allen Dingen größere Haltbarkeit. Man arrangirt au« den Flügeln, die in verschiedener, von einem halben Zoll bi« anderthalb Zoll variirender Länge gebraucht werden, allerlei Phantastische Muster von Blättern und Blüthenzweigen und verziert oder umrandet diese« noch außerdem mit echten Goldfäden. Da« Pleinmuster eine« Stoffe« weist gewöhnlich zierliche Blumen oder Blattranken au« den kleinsten Flügeldecken auf, während die zum Besatz bestimmten, oft 1020 Eentimeter breiten Borden mit künstlerisch ausgeführten orientalischen Arabe«ken von großen und kleinen Flügeln au«gestattet find.

Eiae Alterlhumergendarmerie. Trotz aller Ueber- »vachung und der scharfen Strafen blüht da« Geschäft de» heimlichen verkauf« von Alterthümern nach Europa. ES ist ja den Directoren der europäischen Museen vicht zu verdenken, wenn fie versuchen, neue Schätze zu er­werben, aber noch weniger der griechischen Regierung, daß ,;[ie sich dagegen mit allen Kräften und ihr zu Gebote stehen­den Mitteln wehrt. Daß trotzdem diese« Uebel nicht au«» zurotten ist, liegt an der Bestechlichkeit eine« Theilr« der SicherheitSbeomten. E« leiden aber nicht nur die griechischen Museen, in denen jetzt eine gute Ordnung herrscht und für bit Alterthümer in jeder Hinficht gesorgt wird, sondern auch Me fremden Anstalten darunter. AIS eine dieser Anstalten m diesem Jahre im Peioponne« ihre angekündigten Au«- zrabungeu beginnen wollte, fand fie den ganzen Schaum rbgeschöpft; Bauern und Händler hatten Alle« schon durch- zewühlt, und die Zeitungen erzählen von wunderbar schönen Sachen, die heimlich nach dem Au«lande gewandert find. Da« ist aber nur möglich, wenn die Gendarmerie ein Auge ; juöiücft. Daher har der Cultutminister einen Gesetzes- Vorschlag aulatbeiten lassen, durch die eine eigene Alter- ihümergendarmerie geschaffen werben soll, der die Bewachung ber Alterthümer überall, auch wo noch nicht gegraben ist, rbliegt. In diese« Eorp« sollen nur Leute aufgenommen »erden, die eine gewiffe Bildung haben, also verstehen, wa« ihrer Hut avvertrant ist, dementsprechend wird auch ihre Besoldung sein.

* Ans dem Hauptpostamt in Berlin ist eine amerikanische Maschine versuchsweise tn Betrieb, welche da« Stempeln ber Briefe resp. da« Entwerthrn der aufgeklebten Frei­marken automatisch besorgt. Zu diesem vehufe werden die Briefe hintereinander gelegt, wonach fie die Maschine selbst- iänbig einschiebt und abstempelt. Die Abstempelung geschieht io, daß einmal die Freimarke durch eine Reihe linearer Querstriche entwerthet wird, andererseit« aber der Tage«- iempel deutlich neben die Freimarke gedruckt wird, so daß beffen Lesbarkeit sich nicht wehr durch die Farbe der Frei- matte eingeschränkt zeigt. Dazu ist e« natürlich nöthig, daß ba« Format der Briefe ein möglichst gleichmäßige« ist, und vor Allem, daß die Freimarken sämmtlich an einer bestimmten Stelle de« Couvert« aufaeklebt find.

Kostbare Schreibmaschinen. Wohl die werthvollste Schreibmafchtne der Welt ist diejenige, die sich im Besitz be» tzmefischen Licekönig« Li Hung Chang befindet. Sie vurde von der bekannten Hammonb Company hergestellt und mußte, dem Character der chinesischen Schrift entsprechend, bie keine Buchstaben, sondern für jede« Wort ein besondere« Schriftzeichen hat, mit 1800 verschiedenen Typen versehen verden, die sämmtlich einzeln in mühevoller Handarbeit her gestellt wurden. Die Maschine ist de«hald von enormen Dimensionen und soll gegen 20000 Mk. gekostet haben. ^Überhaupt «acht sich jetzt da« Bestreben geltend, die Schreib- «aschine namentlich für den Verkehr in denjenigen Sprachen zu verwenden, deren Schriftzeichen besonders compltcirt find, vud die fortgeschrittene Technik unserer Zeit ermöglicht e«

auch, derartige Typen herzustelleo. So hat kürzlich eine amerikanische Fabrik für einen Missionär auf Madra« einen .Typewriter* construirt, der 240 verschiedene Zeichen der Telugu-Sprache, jede« eine besondere Silbe darstellend, druckt. Dieselbe Firma hat kürzlich einem englischen Gelehrten, der fich diesen Luxa« gestatten konnte, eine Schreibmaschine mit hebräischen Letter« geliefert; Maschinen mit griechischen und russischen Buchstaben werden schon seit längerer Zeit versertigt. Nicht der eomplicirten Constrnction, sondern der kostbareo Ausstattung wegen werthvoll find die der Königin von Eng­land und dem Zaren gehörigen Schreibmaschinen, deren einzelne Theile theil« au« weißem Email, theil« au« Gold hergestellt find; die Tasten bestehen au« Elfenbein. Gegen­wärtig ist die Schreibmaschine schon an allen Höfen Europa« in Gebrauch, und auch bei den orientalischen Potentaten be­ginnt fie fich einzubürgern; der Khedive von Aegypten besitzt eine, und sogar der König von Siam hat bei seiner Europa­reise den Auftrag zur Herstellung eine« solchen Instrumente» für ihn gegeben. Wie die meisten werthvollen Elfindungeu hat auch die Schreibmaschine ihrem Erfinder wenig ein­gebracht. Nach dem Vorgang de» Engländer» Mill im Jahre 1714 und de» Dänen Malling-Hansen, der eine sogenannte Schreibkuzel erfand, construirte Latham SholeS die erste brauchbare Schreibmaschine, die in der Remington'schen Ge­wehrfabrik au«geführt wurde. Er verstand e« aber nicht, seine Erfindung au«zunutzen; sein Landsmann Densmore, der mehr Geschäftsmann war, al» er, kaufte fie ihm für 48 000 Mark ad; da« war Alle», wa» er an seiner Schreibmaschine verdiente, die jetzt anderen Leuten Millionen einbringt.

Eingesandt.

Gieße«, 18. August 1898.

Auf bie Mißstände, welche sich eu8 dem Fehlen jeglicher directen Verbindung de« Personen- mit dem Güter-Bahnhose für ba8 Publikum ergeben, ist bereits mehrfach in den hiesigen Blättern und in Interessenten-Versammlungen htngewiesen worben. Als nahezu unerträglich muh der Zustand aber zur Zeit bezeichnet werben. Während die Straßen in der Stadt an heißen Tagen mit den Girß- fäffern befahren werden, herrscht auf dem Wege zum Güterbahnhofe eine solche Trockenheit und Staubansammluna, daß die Paffanten (und es sind deren nicht wenige, die auf dem Güterbahnhofe zu thun haben) schwer belästigt werden. Wie Einsender dieses erfährt, ist der Weg füdltch der Wteseck Etgenthum der Bahn, und die Stadt nicht verpflichtet, dort zu gießen. Hoffentlich schafft die Bahnverwaltung bald Abhilfe. E.

Wissenschaft, Literatur und Kunft.

W. C. von Horn. Aus Kreuznach wird vom 15. d. MtS. berichtet: Der 100. Geburtstag W. O. von HornS, deS bekannten Schriftsteller« und Herausgeber« derSpinnstube" (ge­storben 1867 zu Wiesbaden), der auf den heutigen Tag fiel, gab Veranlassung zur Gedenkfeier an den Stätten seiner Geburt und seines Wirkens. An der ersteren, dem Hunsrückdörfchen Horn, wo der Dichter als Sohn de8 Pfarrer« Derlei seine Jugend verlebte, ist am Pfarrhause über dessen Thüre eine Marmot platte mit ent­sprechender Inschrift angebracht und heute Nachmittag feierlich ent­hüllt worden. Der Festredner, Herr Pfarrer Beck, übergab die Ge­denktafel nach einer warmen Würdigung der Persönlichkeit W. O. von Horns der Kirchengemeinde Horn und insbesondere dem jetzigen Be­wohner deS Pfarrhauses, Henn Pfar.er Storck. An diese Haupt- feier schloß sich ein gemüthliches Zusammensein mit Frauen und Kindern unter den prächtigen Horner Eichen. Mehrere Familien­angehörige OertelS und zahlreiche Freunde und Verehrer seiner Muse wohnten ber pietätvollen Feier bei. Auch am Pfarrhause zu Sobernheim, in dem Derlei lange Jahre als Seelsorger und Superintendent gelebt und gewirkt, ist eine Gedenktafel angebracht und am Sonntag nach dem Gottesdienste unter entsprechenden Feier­lichkeiten enthüllt worden.

Frankfurter Stadttheater.

Im Frankfurter Dpernhause wird, von Dienstag den 23. August angefangen, Richard WagnersRing deS Nibelungen" im Zufammenhange innerhalb einer Woche zur Aufführung gebracht werden und zwar: DienSiaa den 23.Rheingold", Mittwoch den 24. Walküre", Freitag den 26.Siegfried" und Montag den 29. Götterdämmerung". Die Abschieds-Vorstellung deS Fräulein Frank (Sapho") findet am 25. August statt.

Schisssnach^ichteu.

Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten Carl Loo« und I. M. Schulhos.

Bremen, 18. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnellpostdampser Trave, Capt. C. Thalenhorft, vom Nord­deutschen Lloyd in Bremm, ist gestern 7 Uhr Abends wohlbehalten in Newyork angekommen.

Bremen, 18. August. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Postdampfer H. H. Meier, Eavt. E. Steencken, vom Norddeutsche'- Lloyd tn Bremen, ist heule 6 Uhr Morgen« wohlbehalten in Newyork angekommen.

Mrchlicbe Anzeigen der Stadt Gietzen.

Evangelische Ge»rinb».

Sonntag den 21. August. 11. Sonntag nach Trinitatis.

Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 7/< Uhr: Pfarrer Schlosser.

Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der Matthäusgemeinde.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel.

Die Vereinigung der confirmirten Mädchen der Matthäus­gemeinde wird zu einer kurzen Besprechung am Sonntag den 21. August, Vormittags ll1/« Uhr, in die Stadtkirche eingeladen.

In der Johanneekirche.

Vormittags 78/< Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der Johannesgemeinde.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler.

Nächsten Sonntag, den 28. August, findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lucas- und Johannesgemeinde statt. Anmel­dungen vorher bei den Pfarrern erbeten

A«th»lifche

Samstag den 20. August.

Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sonntag den 21. August. 12. Sonntag nach Pfingsten.

Bormittags von 6>/, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austheilung der heil. Communion.

BormittagS um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe , , um 9«/, Uhr. Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 2 Uhr: saccamentalifche BruderschaftSandacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStag den 20. August 1898.

Vorabend 7 Ubr, Morgen- 8*> llbr, Nachmittag« 4 Uhr» SabbathauSgang 8 Uhr.

Temperatur der Lahn und Luft

nach Reaumur gemeffen am 19. August, zwischen 11 u. 12 Uhr Mittag« .

Waffer 19e, Luft 22«.

Rübsamen'sche Badeanstalt.

Neueste Nachrichten.

Depeschen be« Bureau .Herold".

Berit», 19. August. Roch einer Meldung be«RL Journal" at» Homburg v. d. H. ist der Rittergut«befitzer Sholto Dougla« vom Kaiser zum Mitglicde be« Lolouialrathe» ernannt worben. Dougla« ist Eigenthü«er großer Kaliwerke.

Berit», 19. August. DerBoss Zeitung* wirb au« Chemnitz gemeldet: von dem Jnfacterie-Regiment 104 der hiesigen Garnison sind auf dem Marsche nach Llmhach 46 Soldaten unter ber Einwirkung ber Sonnenstrahlen erkrankt. Zehn Mann wurden in ba« hiesige Lazareth gebracht.

Berlin, 19. August. Demvorwärt«" zufolge finbet ber bie«jährige socialistische Parteitag am 8. Oktober und bie folgenbeu Tage in Stuttgart statt.

Berlin, 19. August. Au« Budapest wirb bemBerl. Tagebl." telegraphirt: Eine bet ben Manövern in ber Nähe von Arab von Ptoniertruppen über ben Fluh Temev ge­schlagene Brücke ist ein gestürzt, al« bie Infanterie bie» selbe pasfirte. Wie verlautet, find sieden, nach einer anderen Depesche sogar 80 Mona ertrunken. Offizielle Mtttheilungen fehlen noch.

Berlin, 19. August. In eine« Madrider Telegramm deSBerliner Tageblattes" wird bestätigt, baß General Augustin bereit« feit einer Reihe von Tagen seine« Amte» enthoben war. Sein Nachfolger ist ausgefordert worden, wegen der vorzeitigen Uebergabe Rechenschaft abzulegen. Er wird vor ein Keieg«gericht gestellt werden. Allgemein war erwartet worden, daß Augustin bi« zu dem nahen Frieden»- schluß au»halteu würde. Der erste Vertreter Spanien» auf der Parifer Lonferenz ist wahrscheinlich Leon Lastillo. Für die Eommisfion auf Portorico find die Generale Macia», Ortega und der Marinechef vallarino, für bie Eommisfion auf Euba bie Generale Bianco unb Castellano«, Leon unb ber Marioechef Manterola sowie zwei Juristen in AuSficht genommen. Die Eröffnung ber Corte« wirb wahrscheinlich gegen Mitte September erfolgen.

vruffel, 19. August. Die Presse fordert die Regierung auf, die augenblicklich in den Kohlengruben ver­wendeten Lampen abzuandern, ba bie Benutzung ber- selben gefährlich sei.

Brnffel, 19. August. Der Schaben be« Branbe» der Markthalle auf dem Marktplätze St. Marie beträgt eine Million Franc«. Die meisten Leute find nicht versichert.

Rom, 19. August. Die Ausbrüche des Vesuv nehmen an Stärke zu. Die Lava ergießt sich tn vier breiten Strömen mit einer Geschwindigkeit von 100 Meter in ber Stunde.

Part«, 19. August. Eine Anarchistenschaar drang in da« Bureau de« Radsahrblatte«®elo", welche« Über eine polizeiliche Aufhebung einer anarchistischen Landpartie einen iron'schen Bericht veröffentlicht hatte. Die Bande zerstörte die Einrichtungen und lang anarchistische Lieder. Die Polizei nahm die Hauptschreier fest.

Warschau, 19. August. Der amtlicheWar«zaw«ka Dniewnik" veröffentlicht einen Armeebefehl an die Truppen de« Warschauer Militärbezirk«, worin den Regiment»- capeilen da« Spielen der ^Wacht am Rhein" und de« B,«marck-MarscheS" bei privaten Festlichkeiten untersagt wird. Dagegen bleibt da« Spielen der Nationalhymnen aller Völker nach wie vor erlaubt.

Madrid, 19. August. Die Regierung hat eine Unter­suchung eingeleitet Über da« verschwinden von fünf spanischen Soldaten an der portugiesischen Grenze, vier derselben wurden als Leichen aufgefunden.

Madrid, 19. August. Der Befehlshaber der Provinz Zaragoza hat alle Behörden aufgefordert, Haussuchungen bei allen bekannten La rüsten vorzunehmen und alle Larliften-Bereine aufzuheben.

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