Ausgabe 
20.3.1898 Viertes Blatt
 
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Sifeubahnminister Thielen in einer längeren Rede elnleilrte. Morgen Fortsetzung drr heute abgebrochenen Debatte.

Berlin. 18. März Die März feier auf dem Fried. Hofe in Friedrichshain hat bis jetzt einen ruhigen Verlauf genommen. Die Polizei war schon frühzeitig in großer An­zahl zur Stelle und überwachte die Tausenden, die mit Kränzen den Gräbern der Märzgefallenen zuströmten. Die Menge stellte sich in Reih und Glied auf uad marschirte dann nach dem Friedhose. Um 10 Uhr waren bereit- mehr als 500 Kränze niedergelegt worden. Der Sohn eines März- gefallenen hielt an dem Grabe feines Vaters eine Ansprache. Die Kränze trugen meist entsprechende Widmungen, die zu» Theil von der Polizei alS gegen die öffentliche Ordnung und Rahe verstoßend entfernt wurden. Diesem Schicksale ver. fielen beispielsweise dir schwarzen WidmungSschleifen der von den Anarchisten niedergrlegten vier Kränze, sowie die Schleife« der von den Reöactiouen deSSocialist" und desArmen Lourad" gewidmeten Kränze. Die neue Fraettou der Linken drr Stadtverordneten«Versammlung erschien vollzählig aus dem Frtedhose und legte einen prachtvollen Kranz mit schwarz, weißer Schleife am Grabe nieder. Bon den übrigen Kranz, spenden seien erwähnt diejenige der liberalen Bereinigung Berlins, der Berliner soctaltsttschen Wahlverrtae, der Socia- listen Deutschlands und der anarchistischen Frauen.

Berlin, 18. März Der socialdemokrattsche Reichstag-« abgeordnete Liebknecht wurde heute Nachmittag um 3 Uhr 20 Minuten in Eharlotteoburg aus dem Gefängniffe entlaffen. Er verabschiedete sich vom Gefängnißwärter mit Händedruck. Biele Hunderte Parteigenossen hatten sich ein« gefunden, welche Liebknecht mit einem dreimaligen Hoch rmpstngrn. Liebknecht fuhr sofort mit Droschke «ach seiner Wohnung.

Berlin, 18 März. Nach einer Meldung au» Altona ist im Prozeß de-Oberförster- Lange gegen den Fürsten Bismarck dem Letzteren die Ableistung de- formulirteu Eide- zugeschoden worden. Erfolgt die Eidesleistung, danu wird der Kläger abgew'esen.

Gießen, den 19. März 1898.

Städtischer Voranschlag. Der Voranschlag der Stadt Gießen für da« Rechnungsjahr 1898/99 gestalt, t sich nach den Beschlüssen der Stadtverordneten« Versammlung vom 3. März d. I wie folgt:

A. BetrtedS Rechnung.

Einnahme

Ausgabe

JL

JL

84129 68

Rest auö vorderen Jahren

16268.99

16702.

Gebäude

3220.-

29917 81

Grundstücke

9480 58

93720.-

Waldungen

2751497

87060.-

Gaswerk

68463.50

Wasselwerk

28195

Schlachthaus

12487 25

4190.-

Jagden

180.

2600.

Märkte

1567.-

180.

Aichanstalt

80

4500.-

Waaganstalten

2414 40

65268 47

Kirchen

67183 39

2143 72

Friedhöfe

4582.08

907.44

VolkLfchule und Fortbildungsschule

96369.55

31216 29

Höhere und erweiterte Mädchenschule

58396 14

330-

Realgymnasium und Realschule

34479 74

50-

Handwerkerschule

1841.63

4860.

Vorschule des Gymnasiums

5740.

60.

Aliceschule

604

Orffentliche Feierlichkeitm

1000

Denkmäler

GemetnnützigeZwecke außerhalb der städtischen

100

6058.60

Verwalung

1700.-

Straßenunterhaltung

25970.

175.-

Straßmreinigung und Kehrichtabfuhr

43080

Straßenbeleuchtung

26730

200.*

Orffentliche Anlagen

9520

Brunnen

3574 50

50.

Bäche

1635

Eanäle

6966

EntwässerungSanstalten

645.26

2860.-

Filialarbeitöhauv

2860

500.

Tonnrnanstalt

107.87

180

Feuerlöschanstalten

3856.31

Fasilvteh

Gemarkung«-, Flur- unb Gewanngrenzen, Parze llenverMessung und Grundbuchs-

800

1100

kosten

50.

Werth- und Schadenersatz von Feldstrafen

50

Vertilgung schädlicher Thiere

300

Armenpflege

46350

2753.

Versicherung der Arbeiter

5260

Impfung

400

7259.24

(Stiftungen

7088.93

welcher mit einer Hanll seinen Zeitgenossen ihr Sptegelvilo vorhält und mit der anderen sie htnwetst zu den ewigen Idealen der Wahrheit und Freiheit.

E» würde zu wett führen, hier im einzelnen die Dramrn Ibsen- zu berühren. Man wird ja da- Berständntß für ihn auch nicht erzwingen (Vornehmheit kann nicht erklärt werden) und er steht so hoch über allen Borwürfen, die ihm gemacht werden.

Wie kein anderer Dichter versteht er e-, in der Menschen- seele zu lesen, wie kein anderer versteht er alles aber auch alle», was ein Herz bewegen kann, und ob er nun deu über­zeugten Christen oder den befreiten Atheisten schildert ob die moderne Frau, da- halberwachsene Mädchen oder die Mutter Oswald Alvtng» immer ist es eine lebendige Gestalt, mit der wir fühlen und leiden müssen, die er vor vnS stellt.

E- ist da- Wunderbare an Ibsen: er schreibtobjectiv" wie kaum ein Anderer aber jede Schilderung, die er giebt, ist von seiner starken Seele, seiner starken Subjectivität durchzittert. Man kann wohl sagen, der Mann, welcher nun feinen 70. Geburt-tag- feiert, hat Gewaltiges geleistet. Ich will ja nicht in- Einzelne gehen aber besonders seine Frauendrameu: Nora, die Frau vom Meer, Hedda Gabler Rnd einzig in ihrer Originalität.

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Gießen

2882

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Gießen

Ausgabe

Einnahme

478880

1198208.15

Kittwoch bt

Das Bi

St

924 46

7884.05

247500

37615.

255.33

344930.67

620.31

344930.67

1100

44750

22006 62

188906.93

25968

1000

11074.48

400

466 69

1500-

5178-

148 7585.60

77200

4500

53101.93

2233

87335.49

3721

63120

in Roömklholm, Falk und Schwanhild in der Comödte, da» Kind mit der Wildente und das entsetzlich-schöne DramaGespenster" vergißt wohl Nie­mand mehr, der sie kennen gelernt.

Ibsen hat Schule gemacht. TS giebt wohl keinen modernen Schriftsteller, der nicht von ihm gelernt hätte, der nicht wenigsten» an der unvergleichlichen Kraft und Einfach­heit seine- Stil- studirte.

Unser großer Deutscher, Gerhard Hauptmann, wird es nicht als eine Verkleinerung empfinden, wenn man sagt, daß ihm viel, sehr viel von Ibsen gegeben wurde.

Hundert Jahre nach dem Germanen Lessing kam de? Germane Ibsen und resormirte da» deutsche Theater.

Und ausnahmsweise find die Empfangenden auch einwa' dankbar und erkennen au, was man ihnen gab.

Denn da» darf man wohl sagen, seine deutschen Jünger und Bewunderer stehen fest zu dem gewaltigen Alten sie lassen ihn nicht verkleinern und bieten allen seinen Gegnern Trotz.

Und ich glaube wobl, an seinem Geburtstage können keine herzlicheren und donlrgfroheren Wünsche zu dem Dichter im Norden kommen, alS die aus deutschen Landen.

. Silan jy dk,

Jugenheim, 17. März. Dieser Tage gingen drei kleine Kinder munter ihre-WegeS. Eine vorübergehende vornehme Dame befragte die Kinder in liebenswürdigster Weise:Nun, wo wollt Ihr denn hin?"Wir wollen nach Seck­bach gehen", laute die drollige Antwort der Kleinen.

M

fyente j w bit Gmarlm Mal M b

Os

Hau und bl vahnii Pulvei Satant

5500

690

56- 1401371 133000.

4060.

38

80- 6391

»öl

au-schuhüber die vom verband Deutscher Handlung»- gehülfen zu errichtende Genesungsheime. Bi» jetzt find ca. 80000 Mark ta'ür gespendet wordeu und da der größte Theil der eingegangenen Gelder au- Sachsen stammt, wurde beschlossen, das erste Heim in Sachsen und zwar im Erzgebirge erstehen za lassen. Herr Fabrikbefitzer L hmavn in Niederschlema stiftete dazu über 16000 Quadratmeter herrlich auf der Berglehne gelegene» Wiesen» und Waidareal mb wurde der Bauplan deS Herrn Arch'tecten HÜIßner, welcher allen sanitären Anforderungen auf» Beste ent'pricht und alS recht solide, geschmackvoll und anheimelnd bezeichnet werden kann, genehmigt. Der Bau wird sofort in Angriff genommen, sodaß er wohl bi- zum Herbst sertiggestellt sein dürfte. Ein weiterer für Frankfurt und ganz Südwest- Deuischlanv erfreulicher Beschluß wurde gefaßt, daß da» zweite Genesung-hetm in den TaunuS kommt. Da von den Geldern noch ca. 20000 Mark übrig, find diese dafür zurückgestellt und ist wohl anzunehmen, daß der Houdelsstaud jener Gegend diese« hochherzige Unternehmen, in dem weniger bemittelte HandlungSgehülfen freundliche Aufnahmen finden sollen, that» kräftig unterstützen wird. HoffiUtlich gelingt es, auch dort in der herrlichen TaunuSgegend ein dazu geeignete- Grund­stück bald erwerben zu können.

3m März erfroren. AuS Ei»feld in Thüringen wird geschrieben: Der in hiestger Gegend noch immer stark auftretende Schneesturm forderte alS Opfer ein Menschen­leben. Der in GroßmauuSrob wohnende alte Schäfer Eller, der sich al- Besenbiudrr einen bescheidenen Wtnterverdimst verschaffte, ging dieser Tage in den Wald, um sich da- vöthige Bilkenreifig zu holen, gerieht dort in eine Schnee­wehe, au» der er fich vermuthlich nicht wieder herauSarbeiten konnte. Man fand den bedauernSwertheu Greis al- Leiche.

AnS Kolmar i. Pc. berichtet dieDanziger Ztg." Hierselbst hat eine 84jähnge Wlttwe N., um eine Erbschaft von 12000 Mk. antreten zu können, in einem Zeiträume von vier Wochen ihren Namen schreiben gelernt. Die bt» treffende Dame, welche sehr reiche Kinder im AuSlande hat, erhält ost größere Summen (Selbe« von diesen. Da fie deS Schreiben» unkundig war, ließ sie stet- ihren Namen von den Nachbarn auf die Postanweisung setzen, waS immer in Gegenwart dis Postboten geschah. Vor einigen Tagen ex* hielt die Wittwe wieder einmal 600 Mk. au« Eagland. Anstatt, wie früher, in Begleitung drS Geldbriefträger« zweck» Unterschrift ihre- Namen« zum Nachbar zu wandern, setzte sie fich die Brille auf, nahm die Feder zur Hand und de- statigteeigenhändig- den Empfang deS Geldes. Wie an­gewurzelt stand der Postbote da und iah voll Staunen dem ihm unbekannten Treiben der Alten zu.Nanu", rief der Postbote, nachdem er fich vom ersten Schrecken erholt hatte, feit wann können Sie denn schreiben!?" Mit der größten Seelenruhe antwortete bie W'ttwe:Schreiben hab'ich immer können, mir hat bloß die paffende Brille gefehlt."

Ein Riesengeschäft. AuS London wird demNeuen Wiener Tageblatt" berichtet: Der Erfolg der am Montag begonnenen Subscriptiou auf «eilen de« Thee- und Delica- , tessen-Geschäfte« Lipton übertrifft alle bisherigen Eith- I Rlcord». Das aufgelegte Papier wurde dreißigmal I überzeichnet. Dreißig Millionen Pfund find unter Baar- anzahiung von vier Millionen Pfund Sterling (ca. 80 Mill. Mark) gezeichnet worden. 300 Extrabeamte find Tag und Nacht mit der Registirung der Actienansuchen beschäftigt. Die erste Post brachte der Gesellschaft jeden Morgen 20,000 Briefe. Soviel Correspondenzen find einer einzigen Partei bisher auf einmal nie zugekommen. Lipton besitzt 250 Riesengeschäfte in England, 3000 Agenturen tn 36 Staaten, eigene Cehloner Teeplantagen und eine Tran» portflotte. LiptouS Zollrechnung für Thee-Jmport beträgt an manchen Wochen 1,000,000 Mk. Lipton begann vor I zwei Decennien mit einem bescheidenen Detailgeschäft in einer I schottischen Provinzstadt. Sein letztjähriger Reingewinn dr- trug gegen 177 000 Pfund (3,540,000 Mark).

Was kostet eine Reise nach Kiaotschau? Für die, welche I eineVergnügungsreise" nach Kiaotschau antreten wolle», dürfte folgende Angabe von Jniereffe sein. Aus den von I Bremerhaven abgehenden ReichSpoftdampfern kostet eine Reise bi« Shanghai tn der dritten Klaffe 440 Mk., in der ersten I Klaffe 1390 Mk. Rechnet man nun noch die Reisekosten für I bie Fahrt nach Bremerhaven unb bie von Shanghai nach

I Kiaotschau hinzu letztere kostet Cajüte 50 Mk., Zwischen-

I deck 29 Mk. so üellt fich bet Preis für eine Reise nach I Kiaotschau dritter Klasse auf rund 600 Mk., erster Klasse

I auf etwa 1480 Mk. Die Fahrt von Bremerhaven nach

I Shanghai dauert 6*/> Wochen, von Shanghai nach Kiaotschro 36 Stunden. Der am 23. d. Mt». von Bremerhaven ab- I gehende RetchSpostdampfer nach Ostafien, bet, nebenbei be* I merkt, fast vollständig besetzt fein wirb, soll am 9. Mai io I Shanchai f*n(ouf# - _________________________________

Zwecke deS KreiscS und der Provinz

Militärzweckc

Polizei

Oeffentliche Sicherheit

91 j gemeine Verwaltung

Pensionen unb Wtttwengehalte

Scvuldenitlgung

Grundzinsen unb Anerkennungsgebühr

Einzugs- unb Elnschreibgeld

EavUalzinsen

Octroi

Hundesteuer

Anthetl von Stempeltoxen für Wanderlager

Für die Landesuniversität

Fleischbeschau

Rettungsanstalt, Cholerabaracke und DeS- infectionsanstalt

Zusammenlegung von Grundstücken

Ausgeliehene Capitalien

Reservefond

BetriebScapital

Communalfteuern

Rente der Oberhessischen Eisinbahngelände- Entschädigung _

Summe der Betriebs-Rechnung

B. Vermögens,Rechnvrrg.

Rest aus ootbeien Jahren

Stistungscapital-en

An- und Verkauf von Gebäuden und Grundstücken

Erbauung gemeinheitlicher Gebäude u. dgl.

Erbauung von Straßen unb Wegen u. dgl. Canaldauten

Erbauung eines Gaswerks

Erbauung eines Wasserwerks

Anlage eines neuen Friedhöfe«

Anlage eines neuen Vtebmarktes

^Capttalaufnahme unb Rückzahlungen

Dumme der Vermögens Rechnung

Wiederhol««-.

Summe deS Voranschlags für die Betriebs-Rechnung

Summe des Voranschlags für die

Vermögens-Rechnung

Hauptsumme

Vermischtes.

* Wetzlar, 16.März. Herr Shnodalvicar Koch ist vom Königlichen Consistorium zu Coblenz zum Pfarrer von Lützel­linden ernannt worden.

Marburg, 14. März. Al« vorgestern Abend gegen 10 Uhr der Postschaffner Kurtz von Treysa die Briefschaften in den Zug bringen wollte, wurde er von der Raugtrmaschine ersaßt unb überfahren. Dem Unglücklichen, den man sofort nach Marburg tu die Klinik tran-portirte, nahm man heute Morgen beide Beine direct unter dem Knie ob; einige Verletzungen am Kopf unb am linken Arm waren nicht so schwerer Natur. Kurtz ist 39 Jahre alt, verheirathet unb Vater von vier Kindern.

Biebrich, 15. März. An» dem Rhein wurde gestern Nachmittag eine in eine Eigarrenkiste eingezwängte Kinde»- le ich e geländet.

Frankfurt a. M., 17. März. Seit gestern Nachmittag ist der 12jährige Sohn des Redacteur« Hellermann hier, EscherShrimer Landstraße 107, verschwunden. Der Knabe, Fritz mit Vornamen, ist schlank, hellblond, hat graue Augen, trägt hellbraunen Radmantel, runde schlöffe Rollmütze, schwarz- grauen Lodenanzug, Kniehosen, schwarze Strümpfe unb Schnür­schuhe, fchwarzlebernen Schulranzen. E« wird gebeten, den Jungen im BetretungSfalle anzuhalten unb den Eltern tele­graphische Nachricht zu geben. Die Kosten werden selbstver- stündlich erstattet.

Stuttgart, 15. März. In Tübingen erhielt dieser Tage ein Student auf einer Schlägermensur einen Hieb derart unglücklich über da« Gesicht, daß das Auge getroffen wurde und außlief.

Laiz bei Sigmaringen, 15, März. Gestern schoß der wiederholt bestraste Ziegler Henselmann ans den bei ihm pfändenden Gerichtsvollzieher Lutz. Er traf ihn lebens- gefährlich in der Bauchgegeud. Henselmann stellte fich in letzter Nacht dem Gerichte.

Leipzig. 14. März. Gestern tagte hier der Stist-wg».

1184688 15

1067547.22

2276957.37

1184688.15

1067547.22

2278957 37

697115.76

1080749 22

987 30 31156 620.31 2000

51444.79 15830

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11155.

140000.

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Nniversitäts * Nachrichten.

Aus Berlin wird vom 15. b. Mts. berichtet: Da« 25jöhrigt Jubiläum als Lehrer bir hiesigen Untversitäl feierte gestern P-of. Dr. Ludwig Geiger, dec durch vielseitiges Schaffen a'.S Gcsch'cht«' forscher, Cultur- und Literarhistoriker sich verdient und durch zahl­reiche literarhistorische Autsätze bekannt gemacht hat.

Dr. Ferdinand Detter, Privatdoc, t der Wiener Uni» verfität für nordtfche Sprachen unb altgermantfche Dialecte, ist eil Professor für Germanistik an die Universität Freiburg t. B. be­rufen worden t r t 1A ...

Als officieller Vertreter Deutschland» auf dem vom 10. bi» 17. April in Madrid tagenden Kongreß für Hygiene und Demographie werden der Direetor de« Katiirlichen GefundheU^ amles, Wirkt. Geb. Ober RegierungSrath Dr. Köhler, und bei ordentliche Mitglied deS ReichSgefundh-itiamte«, Dr. Wutzdorft, sich Ende dieses Monat« nach Madrid begeben. Al« Veit«ttcr M preußischen (5ultu«mintsteriums soll der Geb. Ober MedicinaOald Dr. Piitor dem Eonar.sse briwohnen

Auf dem Gebietendes The, Handel« ist die Firma T Meßmer (Kaiser!. Könial. Hoflieierant, Frankfurt a. M. mit Filiale, in Berlin und Baden-Badei') wähl bte leistungsfähigste unb größte in Deutschland. M-ßmcrtz Thee ist in allen Äre fen zu finden, w- tägl ch Thee getrunken und die Feinheit d.r Qualität am meitteD gewürdigt wird. Rur in feineren Geschäften käuflich in plombirta Packungen mit Firma unb Prei'.aufdruck.