Aversion gegen Berlin muß ich nun abermal» überwinden mit schwerem Herzen, aber eS gibt keinen anderen Weg, und so kannst Du mich ein wenig bemitleiden," Am 1. Juni schrieb GeselschapS treue Pflegerin aus Rom: „Der gute Herr Professor ist seit gestern seüh noch nicht wieder nach Hause gekommen, und eS ist schon vier Uhr, bald fünf Uhr. Gott, e» ist entsetzlich, ich vermuthe, der beste der Menschen hat fich ein Leid angethau- eS ist furchtbar, er war gemüth». krank und glaubte fich verfolgt."
• Bon einem Borfall, der, so ernste Folgen daraus hätten entstehen können, eines gewissen Humors nicht entbehrt, wird der Stangen'fchen „VerkehrS-Ztg." mitgetheilt: Als wir bei unserer Jtalienreise im Mai über den Brenner fuhren, gerieth, wahrscheinlich weil die Lampe nicht ordentlich zurecht gemacht war, die Decke des Wagens in Brand. Anfangs glimmte und qualmte es nur; es war aber zu befürchten, daß das Glas der Lampe durch die Hitze platzen und die Insassen verletzen könnte, da die Flamme, durch den Luftzug angefacht, allmählich größer und die Sache daher bedenklicher wurde. Infolgedessen nahm unser Reiseleiter Veranlassung, die Nothbremse zu ziehen, allein es stellte sich heraus, daß in sämmtlichen Abtheilen unseres Wagens die Nothbremse überhaupt nicht in Thätigkeit treten konnte. Es blieb uns daher nichts Anderes übrig, als unser Gepäck zu nehmen und in dem Gange des Wagens st.hend, zu warten, bis wir die Station Brenner erreicht hatten. Auf dem Bahnhofe hier stand ein Herr mit rother Mütze, wie der Schaffner nachher sagte, der „Jnspector". Diesem Herrn wurde sofort davon Mittheilung gemacht, daß es im Wagen brenne. Die Antwort hierauf lautete: „Dös san bayrische Wagen, dös geht mi nix an!" Da sage nun noch Jemand, daß die Oesterreicher nicht gemüthlich sind.
* Militärpflicht der Ausländer. Der Berliner Berichterstatter eines englischen Blattes hat vor Kurzem gemeldet, in den Berliner Regierungskreisen werde erwogen, ob nicht dasGesetz überdie deutsche Staatsangehörigkeit geändert werden müsse. Es scheint, daß diese Nachricht auf Erörterungen zurückzuführen ist, welche über Militärpflicht- Verhältnisse oer Ausländer aus dem Grunde gepflogen worden find, daß die Ausländer im militärpflichtigen Alter fich häufig Jahre lang in Deutschland aufhalten, ohne in der Heimath oder in Deutschland Militärdienst zu leisten. Oft sind die» Leute, die selbst ober deren Eltern früher aus Deutschland in der offenbaren Absicht ausgewandert sind, und eine fremde Staatsangehörigkeit erworben haben, um der Militärpflicht zu entgehen. Wie verlautet, sollen die Minister des Innern und des Krieges in Preußen nun dem gegenüber folgende Grundsätze aufgestellt haben, nach denen fortan in solchen Fällen vorzugehen ist. Handelt es sich um Personen deutscher Abstammung, die eine fremde Staatsangehörigkeit offenbar in der Absicht erworben oder beibehalten haben, um gegen die Heranziehung zum Militärdienste in Deutschland gesichert zu sein, so sollen sie zur Wtedererwerbung der Reichsange- Hörigkeit und Erfüllung der Dienstpflicht (sofern sie das 31. Lebensjahr noch nicht vollendet haben) oder zum Ver- lassen des Inlandes angehalten werden. Bei Reichs-Aus- ländern, die nicht deutscher Abstammung sind, ist zu unterscheiden, ob in ihrem Heimathstaate die Wehrpflicht besteht oder nicht. Besteht keine Wehrpflicht, wie in Nordamerika, England, Luxemburg, so soll wegen der Militärverhältniffe den Betreffenden der Aufenthalt nicht versagt werden. Im anderen Falle würde gegen Diejenigen tn der angegebenen Weise vorzugehen fein, die der Wehrpflicht in der Heimath (sei es nun persönlich oder durch Stellvertretung, Loskauf oder wie sonst die heimathlichen Gesetze es vorschreiben oder gestatten) nicht genügt haben. Stellen diese Personen den Raturalrsirungs.Antrag und werden sie bis zum Ablauf des dritten Militärpflrchtjahres (d. i. das Kalenderjahr, in dem sie 22 Jahre alt werden) Reichsangehörige, io sind sie militärpflichtig und den Ersatzbehörden vorzustellen. Bei Angehörigen von Oesterreich oder Ungarn ist entsprechend den bestehenden besonderen Verträgen in der Weise zu verfahren, daß ihrer HeimathSbehörde Anzeige gemacht wird, damit sie in d»e Lage kommt, die Auslieferung in die Heimath zur
Sm verschämte« Ja. Therese schneidet ein tüchtiges Stück »rod ab und reicht e» der Kleinen, die mit leuchtenden Augen hineinbeißt.
//Grüß Gott, Frau! Ein armer HaudwerkSbursch that recht schön bitten . . ." Unter der Thür steht ein junger Geselle mit einem Ränzel auf dem Rücken. Er sieht nach Hunger und Müdigkeit au«. Therese laßt dem ersten da» zweite Stück Brod folgen. „Ist e» erlaubt, hier ein bißl zn rasten?" „Rast!" Er läßt fich auf der Thürschwelle nieder. Sie holt ihm einen Trunk Milch zum Brod und fetzt fich neben ihn. Er erzählt von der Ferne, au» der er gekommen ist. Nannerl hat es fich auf Theresev» Schooß bequem gemacht und horcht zu. Ein sanfter kühlender Wind streicht von den Feldern herüber. Der Bursche athmet erleichtert auf, das Kind lächelt, und Therese wird ganz wunderlich zu Muth.
Irgendwo beginnt ein Glöckiein zu läuten, Feierabend. Die Leute kehren von der Arbeit zurück. „I dank auch schön," sagt Nannerl» Mutter zu Therese und schaut fle mit heim« licher Verwunderung an. Der Bursche drückt ihr mit einem BergeltSgott die Hand und geht. Sie blickt ihm nach, fie erwidert da» Grüß Gott einiger Nachbarn, die vorbeikommen.
Später al» sonst kommt fie an diesem gefürchteten Abend dazu, ihr Bett aufzusuchen. ES ist ihr so sonderbar leicht und jung zu Muth.
Mitten in der Nacht erwacht sie, steht auf, geht hinan», zieht den plumpen Holzriegel zurück und öffnet.....In
tausendfältigem Sternenglanz steht die Liebe auf der Schwelle und breitet ihr die Arme entgegen. Ich will Feuer auf Deinem Herd anzüvden und die Leere Deiner Stube aus- füllen, verschließe nur Deine Thüre nicht! . . .
Ableistung der Mllitärpflicht zu beantragen. In allen Fällen . soll aber zur Vermeidung von Reclamationen mit Vorsicht \ und ohne unnölhige Härte verfahren werden, besonder» wenn ein practischer Erfolg nicht zu erwarten ist. Hiernach wird bei Ausländern, die das militärpflichtige Alter (bei ehemaligen Deutschen aber das 31. Lebensjahr) überschritten haben, eine Prüfung der Militärverhältniffe und Stellung vor die Wahl der Erwerbung der Reichsangehörigkeit oder des Auswandern» nicht allgemein erforderlich sein. — Sind in der That solche Anordnungen in Preußen getroffen worden, so werden sie wahrscheinlich auch in den übrigen deutschen Einzelstaaten eingeführt werden.
* Ein neue» Riesealufifchtff aul Aluminium wird gegenwärtig für die Luftschiffer-Gesellschaft in San Francisco gebaut. Dasselbe soll eine Lange von 195 und eine Brette von 60 Fuß erhalten und wird ohne Zweifel das größte Luftsch ff seiner Art sein. Der cyliuderische Theil, der eigentliche Rumpf wird 100 Fuß Länge und 35 Fuß Breite im Durchmesser haben, er läuft in zwei kegelförmige Spitzen aus, die mit dem Rumpfe noch besonder- verbunden find. Der ganze Körper ist aus einzelnen Alumiuium-Platten voa nur y2 Millimeter Dicke zusammengesetzt, die untereinander durch Äluminiumnieten verbunden sind. DaS Luftschiff wird durch einen Gasolin-Motor mit zwei Kolben, der 300 Umdrehungen in der Minute erzeugt, betrieben sein und ebenso wie die Wellen und die an diesen angebrachten Schraubenflügel au» Aluminium bestehen, auch die Steuervorrichtung wird aus demselben Metall hergestellt werden. Hoffentlich hat dieses Aluminium-Luftschiff ein besseres Schicksal al» dasjenige deS verstorbenen Ingenieur» Berthold Schwarz, da» bei seiner ersten Versuchsfahrt in Berlin in Trümmer ging-
♦ Die 400 000 Deutschen New UorkS pflegen sich bei allen Staats- und Unionswahlen bekanntlich durch ganz außerordentliche Regsamkeit auszuzeichnen. Sie fehlen nicht bei den üblichen allzu lärmenden Straßenaufzügen, sie betheiligten fich an den drüben so gebräuchlichen Wahlwetten. Wie man weiß, sind diese Wetten oft sehr wunderlicher Natur, sie beweisen aber die Theilnahme an der Wahlbewegung und tragen nicht selten zum Erfolge bei. Daher pflegt auch oft das witzige Straßenplakat zu wirken, und einem solchen Einfalle konnten die Deutschen New-Pork» bei den letzten Staatswahlen dankbar sein. Sie ließen einen ehrsamen „Grocer" (Spezereihändler) Namens Meyer für einen Senatssitz, wie man deutsch amerikanisch sagt, „laufen" und Meyer drang durch, vielleicht nicht zum Mindesten deshalb, weil an allen Straßenecken Groß-New-Porks zu lesen war: Elect Meyer! "What is the difference between Meyer and Bismarck? „Bismarck ist ein großer Deutscher und Meyer ist ein deutscher Grocer".
* Heber den Tod Edward BellamyS liegen jetzt ausführliche Nachrichten vor. Bellamh, der nur 49 Jahre alt wurde, ist in feinem Heim zu Shicopee Falls bei Springfield gestorben. Er war fett der Vollendung feine» letzten literarischen Werkes „Equality" vor acht Monaten sehr hinfällig geworden. Schon geraume Zeit vorher hatten mancherlei Zeichen angebeutet, daß feine Lebenskraft untergraben war, aber erst im August letzten Jahre» theilten ihm feine Aerzte mit Bestimmtheit mit, daß er lungenleidend fei. Er suchte Heilung in Colorado und begab fich im September mit feiner Familie nach Denver, wo er bei feinen dortigen vielen Freunden die theilnahmSvollfte Aufnahme fand. Die von dem Klima Colorados erwarteten wohlthätigen Wirkungen auf BellamyS Gesundheitszustand biteben auS, und fett dem Monat Januar d. I. stillte sich ein sichtlicher Verfall der Kräfte bet dem Leidenden ein. AIS er erkannte, daß er keine Aussicht auf Wtedergenefung hatte, regte sich der sehnliche Wunsch in ihm, nach seinem alten Heim in Chicopee Fall» znrückzn- kehren, wo er geboren war und sein ganze» Leben zugebracht hatte und wo rr auch sterben wollte. Seine Brüder kamen zu ihm nach Denver, um ihn nach Hanse zu bringen, und am 26. April traf er wieder in Chicopee Fall» ein, todt- krank, aber ruhig und gefaßt. Bellamh hinterläßt außer feiner Wittwe und zwei Kindern, zwei Brüder, von denen der eine, Karl Bellamh, Herau»geber deS Blatt» „Daily New»" in Springfield ist.
• Eine mißglückte Wahlrede. AuS Zeven schreibt man dem „Haunover'schen Courier": Ein Junifonnlag, wie er besser gar nicht sein konnte! Die Sonne leuchtete, der Himmel glänzte, die ganze Erde war voll Feiertag-stille und um die Lindenkronen summten die Bienen. Siehe, die» ist die Stunde, wo die Schönheit der Welt fich offenbart. — Aber Hermann Hohn» kennt den stillen Zauber einer solchen Feierstunde nicht. Hermann Hohn» ist ein Riese von Gestalt, seines Zeichens Bäckermeister und feine» politischen Glauben» wegen ein eifriger Verfechter de» Antrages Kanitz. Eine Eigeuthümlichkeit hat Hermann Hohn» noch, die ich erwähnen muß: er hat Hände, oder, wenn man will, Fäuste fo groß und derb, al» hätte die Natur ihn bestimmt, damit jeden Tag so, — na so einige Ochsen zu erschlagen. Mit diesen Händen ist Hermann immer in Bewegung, wenn er redet, er „weiharmt jammer rüm." Da- machte er auch kürzlich Nachmittag», als er die feierliche SonutagSstille mit AgitatiouS- redm störte. Unaufhörlich floß der Stiom feiner Rede, unaufhörlich gingen feine Hände. Trotzdem ich mich etwa» ab- feit» fetzte, um ein Glas Bier in beschaulicher Ruhe zu genießen, klang e» doch abgerissen zu mir her: —„uothleidende Landwirthschaft", — „Antrag Kanitz", — „Getreidezölle", — „will ich Euch mal au»einandersetzen", — „Dortheil" — »Ihr doch einsehen" u. f. w. Hermann wußte seinen Text! — Und seine Zuhörer? Na, die hörten auf ihn, freilich, aber auf ihren Gesichtern stand der Zweifel geschrieben, fie trauten anscheinend dem Kanitz-Eoangelium nicht recht. Nur mein MeierdierkS sah immer mit gespanntester Aufmerksamkeit den Redner an, immer ohne Aufhören. Und al» zuletzt Hermann Hohn» seine Rede schloß und Alle schwiegen — da wandte er sich an MeierdierkS und sprach: „Nicht wahr, MeierdierkS, Du heft mi oerftahn un stimmst mit mi? Ick !
। hefft an Din Gesicht sehn. Datt heft Du Di woll nich drömen laten, datt Ji Buren fo bei Bördele van dem Bund ( Herrn! Ist nich fo?" — „Weet nich, Du," sagte Meier- dierk» und kratzte fich hinter den Ohren, „weet nich rech, — awer ick heff jümmer Din Han'n ansehn mußt! Segg mal, Minsch, wo kannst Du woll mit fo'n grote Han n so » lütt je Brödchen backen?" — Diese Wahlrede hatte keinen Erfolg.
* Ter Welimttergang. Die Weltwiffenschaft hat sich manche» Mal gefragt, wa» an» der Industrie werden soll, wenn die Lohlenminen ganz erschöpft fein werden und fie fich plötzlich ohne Wärme und ohne Kraft wird behelfen müssen. DiefeS Problem ist nicht unwichtig, und eS ist nm recht und billig, daß man von Zett zu Zeit daran erinnen wird. In einer englischen Revue hat aber ein Gelehrter eine weit ernstere Frage aufgeworfen und läßt den Schrecken», ruf ertönen: „Gefahr in Sicht". Lord Kelvin h« entdeckt, daß die Verbrennung der Steinkohle die vollständige Vernichtung der Menschheit herbeiführen muh. Seine Schlüsse find sehr einfach. Wir haben zu nuferer Verfügung einen Stock Sauerstoff von 1000 Milliarden Tonnen und einen Stock Brennstoff von 340 Millarden Tonnen. Bei bei immer steigenden Fortschritt der Industrie darf man ohne Weitere» behaupten, daß es vor Ablauf von fünf Jahr. Hunderten weder in der Erde, noch auf der Erde Kohlen geben wird- da aber die brennende Steinkohle eine gro§t Quantität Sauerstoff abforbirt und in Kohlensäure verwandelt, wird lange vor der Aufzehrung unsere» ganzen Brennstoffe», ungefähr in vier Jahrhunderten, kein Atom athembarer Lost mehr vorhanden sein. Diese Eventualität ist nicht sehr bt> ruhigeud. Glücklicherweise spielt Lord Kelvin nicht immei die Rolle des Unglücks-Propheten, sondern gibt zugleich bh dem Hebel auch da» Heilmittel an. Diese» Heilmittel bestell! in der Cnltiviruug zahlreicher Pflanzen — damit unter Sauerstoff Vorrath anwachse — und in der sorgfältigen Er Haltung der Wälder, die uvS noch bleiben. Dadurch werden wir eine Frist erzielen und unseren Koh'.envorrath bi» zow letzten Stückchen verbrennen können. Aber nach dieser Frtn werden unsere Ururenkel von der Bildfläche verschwindeo müffen. In einer Welt ohne -Sauerstoff und ohne Steinkohle werden sie nur zu wählen haben zwischen dem lobt durch Ersticken und dem Tode durch Erfrieren, wo» die Vorsehung verhüten möge.
* Für Billardspieler, Kellner unb Gastwirlhe dürste eint Billardcontrollvorrichtung von Interesse sein, welche jüngst einem Herrn Welling in Köln patentirt wurde. Dieselbe verhindert nämlich automatisch sowohl ein Mogeln von Seiten der Spieler als auch ein Uebervortheilen de» Wirthes oder der Spieler durch den Kellner. Diese Vorrichtung zwingt auch noch die Spieler, nach Beendigung de» Spieles die Bälle wieder hübsch ordentlich aufzuräumen. Wie uns das Internationale Patentbureau Carl Fr. Reichelt. Berlin NW. 6, mittheilt, besteht die Vorrichtung in der Hauptsache aus einem Uhrwerk, welche« in der Stunde einmal eine Stiftfchcibe herumdreht, deren Stifte alle fünf Minuten eine Nase aufheben. Diese Nase hat die Gestalt eines Winkelhebel« und steht in Verbindung mit zwei gleichartigen Zählwerken, von denen die abgelaufene Spielzeit und gleich der dafür zu berechnende Preis abgelesen werden kann. Zu dem einen Zählwerk hat der Kellner den Schlüffel, bet es nach Beendigung jeder Partie auf Null zurückstellen kann, während das andere weiter zählt. Dieses sieht unter der Controlle des Wirthes. Das Zählen findet nur statt, j» lange die Winkelhebelnase mit der Stiftfchcibe in Eingriff steht. Wird nicht mehr gespielt, sind daher die Spieler ge- zwungen, die Bälle in die Schublade der Vorrichtung einzulegen, damit dieselben durch ihre eigene Schwere die Winkel- Hebelnase außer Bereich der Stifte ziehen. Werden sie wieder der Schublade entnommen, so drückt eine Feder d e Nase wieder in den Bereich der Stiftscheibe, und die Vorrichtung fängt von Neuem an zu zählen. Unterlaffen die Spieler da» Aufräumen der Bälle, so zählt die Vorrichtung zu ihrem Schaden weiter.
* Unerwartete Wendung. Doctor: Hm, der Kleine sicht jetzt ganz wohl au». Meine Pillen scheinen geholfen z° haben — nun, wie hast Da fie denn verbraucht?" — Fritzchen: „Mit dem Pustrohre- ich hab' Sperlinge damii geschoffen, Herr Doctor!"
e 3m Eifer. A.: „Weßhalb haben Sie eigentlich den Bräutigam Ihrer Tochter den Laufpaß gegeben?" — B-: „Weil ich ihn noch zur rechten Zeit durchschaute, denktc Sie, als ich ihm da» Jawort gab, umarmt er plötzlich Pttlt seiner Braut — meinen Geldschraok!"
SdHffsnadprid^tea.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch bk Agenten Loo« und I. M. Schulhof.
Bremen, 16 Juni. (Per lean-atlantischen Telegraph.! Doppettchrauben - Poftdampfer Friedrich der Große , M. Eichel, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 1- Mittags wohlbehalten in New-York angekommen.
Bremen, 16. Juni. sPer transatlantischen Telegraph.) T" Schnellpostdampfer Kaiser Friedrich, Eapitän L. Stormn, oo« Nordd. Lloyd in Bremen, ist heute 2 Uhr Morgen- wohlbehauev in Nero Aork angekommen.
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