gute und zweckmäßige, und sind die Hunde in den schönen geräumigen, mit Segeltuch gedeckten Hallen gegen jede Wttterungsunbill geschützt. Seiten- de- hiesigen und auswärtigen Publikum- wurde die Ausstellung recht stark besucht. Die Vorführung der Sauität-hunde durch Herrn Thier- oraler Buugartz fiadet am Sonntag den 19. d. Mt-., Vormittag- um 81/, Uhr (nicht um 9 Uhr, wie früher angegeben) statt, und werden vom hiesigen Regiment- Lommaudo tu ltebeo-würdtger Weise die dazu nöthigen Mannschaften in feldmarschmäßigem Anzug gestellt. Wir machen ganz be« sonder- auf diese Vorführung aufmerksam, zumal dieselbe die erste dieser Art in Deutschland ist. Sonntag Nachmittag um 5 Uhr findet die Vorführung sämmtltcher pramiirten Hunde statt und wird nach dieser ein kleiner Zwergpinscher, „Buddy", sich al- Billardküostler in einem der Ausstellung-locale productren.
• * OmuibuS Berkehr. Wie wir bereit» gestern unseren Lesern mitthetlen konnten, werden morgen, Sonntag, von Nachmittags 3 Uhr au nach der Huode«AuSstelluvg, dem Sportplatz an der Hardt und dem Schiffen- berg er wald die Sommerwagen der Omnibus-Gesellschaft regelmäßig verkehren. Der Betrieb in der Stadt wird in gewohnter Weise beschränkt.
• • vefihwechfel. Der Kaufmann H. Hahn erwarb heute da- dem Kaufmann Karl Böß, Bi-marckstraße 7, gehörige Hau- für die Kaufsumme von 31 500 Mk.
• • Für den Besuch der vom 30. Juni bis 5. Juli in Dresden stattfindenden großen Landwirthfchaft- l ich en Ausstellung sind von den Königlich Sächsischen, Preußischen, Bayerischen, Württembergischen und Großherzog« ltch Badischen Eisenbahnverwaltungen Fahrtvergünstigungen gewährt worden, indem die einfachen Fahrscheine 3., 2. und 1. Klaffe nach Dresden zur freien Rückfahrt berechtigen, sofern: 1. die Hinreise zwischen dem 29. Juni und 5. Juli erfolgt, 2. der Besuch der Ausstellung durch einen Stempel der Deutschen Landwirthschafts-Gesellschaft (Abstempelung auf dem Ausstellungsplatze nahe der Traubenweinkosthalle) bestätigt ist, und 3. die Rückreise vor 12 Uhr Nacht» des 7. Juli von Dresden aus angetreten wird.
*• Da- S. deutsche Turnfest findet in Hamburg vom 23. bis 27. Juli starr. Für die eigentliche Festwoche ist folgende- Programm festgesetzt: 23. Juli: Empfang der Turner auf den Bahnhöfen, Aufstellung der Fahnen tu der Turnhalle der Turnerschaft von 1816; Concert auf dem Fefiplatz, Begrüßung der Ehrenpräsidenten und Ehrengäste, Schmückung de» BundeSbanner» durch die Ehrengabe der Frauen und Jungfrauen Hamburg», GesangvorträgeFestspiel „Heil dir, Hamwonta". 24. Juli: Bi» 12 Uhr Wett« tvroen; 12 Uhr großer Festzug; 4 Uhr Freiübungen mit Eisenstäben von 7—8000 Turnern; Turnen der Kreise; Abend» Wiederholung de» Festspiels. 25. Juli: Turnerische Vorführungen mancherlei Art, Abend- Festmahl; Tanz im Freien. 26. Juli: Morgen» Turnen der Kreise; Nachmittags Uebungen der Knaben, Mädchen und Damen; AlterSriege; Akademischer Turnerbuud; Kürturnen und Abend» Feuerwerk. 27. Juli: Turnspiele, Ringen, Fechten; Vorführungen der Schulen von Hamburg Altona; Verkündigung der Sieger im Wettturnen; Feuerwehr-Manöver. Von Donner-tag bi» Ende der Woche Turnfahrteu. Vom Turn- und Spiel- ausschuß wurde u. A. berichtet, daß die Zahl der beim Feste turnenden Damen und Mädchen au» Hamburg-Altona 1000 erreiche, was noch nie dagewesrn sei. Auch eine Damen« Riege aus Breslau sei angemeldet. Die Freiübungen der 7000 Mann müssen durch electrische Glockeufignale geleitet werden, da die menschliche Stimme nicht auSretchen würde. Die rechtzeitige Fertigstellung der Bauten ist unter Berücksichtigung aller Wünsche der einzelnen Ausschüsse völlig gesichert.
•• Zn Amerika verstorbene Hessen. Howard, S. D., John Srenger, 68 Jahre alt, aus Seligenstadt. Girard bet Uouog»towu O., Frau Marie EtS, 69 Jahre alt, au» Heßloch. Hamilton, O., John Decher, 63 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Rochester, Mtnn., Frau Helene Nie« m eier geb. Herber, 65 Jahre alt, au» Lehrbach. Nashville, Tenn., Conrad Jeck, 75 Jahre alt, au» Pferdsbach. New- Kork, John Müller, au» Hessen-Darmstadt. St. Lout», Mo., Ph. Gott sch ammer, 55 Jahre alt, au» Götzeuhatu. Albany, New Kork, Georg Held, 60 Jahre alt, auSHrffeu- Darwstadt. Daselbst. Frau Helene Bender geb Reitz, 67 Jahre alt, auS Berusfeld. Ne« Kork, John Retchhold, au» Schotten.
Lauterbach. 17. Juni. Auf eine Eingabe de» Festausschusses für da» hiesige Turnfest an Königliche Eikeobahndirectton zu Frankfurt a. M. betreffs FahrpreiSerwäßiguag für die Festbesucher wurde wttgethetlt, daß auf den Strecken der Köuigl. Preuß. und Grohh. Hessischen Staatibahuen bet der Lösung von mindesten» 30 Fahrkarten für die 1. 2. und 3. Wageuklasse etue Ermäßigung bis zu 50 pCt. de» gewöhnlichen Fahrpreise» zugestauden werden könne. Entsprechende Anträge stad schriftlich unter Angabe der Theilnehmerzahl, der zu benutzenden Züge und Strecken au den Station»- Vorstand der Abgangsstation zu richten. — Ein zweijährige» Mädchen von Völkershausen wurde von zwei Schäferhunden derartig zerfleischt, daß au setuem Wiederaufkommen gezweifelt wird. Die Hunde lageu au der Kette und da» Kind wollte mit ihnen spielen.
vermischtes.
* Frankfurt a. W. 18. Juni. Gegen 150 Säugethiere und fast ebensoviele Vögel sind in den letzten Tagen im Zoologischen Garten eingetroffen. Eine Anzahl kam von Australien, so drei prächtige Riesenkänguruh, eine Art, die seit langen Jahren im Garten nicht mehr vertreten war. Au» der gleichen Hcimath langten acht Rieseu- eisvögel an, die größten Vertreter der Gruppe der «Königssischer". denen man wegen ihrer dem menschlichen
Hohnlachen ähnlichen Stimme den Namen „lachende Hanse* gegeben hat. Vier neue Verwandte au» Neu-Seeland, gehören zu einer äußerst seltenen Specie» und find die einzigen Exemplare ihrer Art, die fich eben lebend in Europa befinden. Au» Südamerika traf ein Wasserschwein ein, ein großes Nagethier, das mit den Schweinen selbst nicht einmal eine äußere Aehnlichkeit hat. Zu letzteren gehören aber zwei neu angekaufte afrikanische Warzenschweine, vielleicht die häßlichsten Thiere, die Gott geschaffen hat, aber in ihren Bewegungen äußerst flink und drollig. Von den neuen, ganz frisch importirten Straußen befindet fich der eine noch im Besitz seines prächtigen, noch ganz rein weißen Federschmuckes, der aber in der Gefangenschaft wohl mit der Zeit schwinden wird. Eine kleine afrikanische Katze, ähnlich unserer Wildkatze, hat bis jetzt allen Versuchen, ihre Art festzustellen, widerstanden. Jedenfalls ist es ein äußerst seltenes Thier und im lebenden Zustande in Europa unbekannt. Auch die Terrarien haben reichen Zuwachs, zumeist nordafrikanische Thiere, erhalten und im Aquarium find jetzt wieder die interessanten Schwimmbewegungen der Quallen zu beobachten. Ein sehr eigenthümlicher Fisch, dessen Vorderflossen in Strahlen aufgelöst sind, mit denen er wie auf Beinen umherspaziert, kam aus der Ostsee an und ist im dritten Becken der Seewasserseite des Aquariums untergebracht. Von den zahlreichen Raubthieren, die gegenwärtig im Garten ausgestellt sind, (11 Löwen, 20 Panther und Leopard.n rc.) wird natürlich, da so viele Freßmäuler gleicher Art überflüssig sind, ein Th eil weiter verkauft werden. Bis dahin leistet ein auffallend hübscher Somali, den weißen Burnus malerisch um die Lenden geschlagen, im Warten der Thiere hilfreiche Hand und erregt ebenso das Interesse des Publikums, wie seine Schutzbefohlenen.
• Bochum. 17. Juni. Auf der Zeche Dannenbaum, Schacht 3, zertrümmerte ein Förderkorb beim Aufziehen die Schachtzimmerung. Der Schacht ist größtentheils eingestürzt. Die Dauer der Betriebsstörung ist nicht abzusehen. Die Belegschaft des Schachts wird auf die Schächte 1 und 2 und „Prinzregent" vertheilt.
* Moskau, 12. Juni. Gestern Abend erdröhnten plötzlich zwei starke Schläge, die weithin vernehmbar waren, und mit Blitzesschnelle verbreitete fich in der Stadt die Nachricht, daß die Waarrulager des Hauptzollamte» in Flammen ständen. Da» Feuer wütbete zwischen den ein Viereck bildenden vier großen steinernen Packhäusern auf dem Hofe de» Hauptzollamtes und ließ die größte Gefahr fürchten, denn im Lagerhaus« Nr. 1, das neben dem Brandherde lag, befanden sich Mineralöle, Apothrkerwaaren uad chemische Producte. Das Feuer war auf der Plattform zwischen dem 1. und 2. Packhause entstanden, von wo au» Arbeiter vier Fässer mit Bertholetsalz auf den Wagen rollen wollten. Wie angenommen wird, war dabei au» dem ersten der wahrscheinlich undicht gewordenen Fässer Bertholetsalz verstreut worden, welche» fich, al» die anderen drei Fässer darüber gerollt wurden, entzündete und die Explosion hervorrief. Nach fünfstündiger übermenschlicher Anstrengung sämmrlicher 12 Lösch- commando», die noch von 5 Dampfsprttzrn unterstützt wurden, gelang eS endlich der Feuerwehr, den Brand zu localtfiren. Der Schaden dürfte fich auf >/, Million Rubel belaufen. Da» Bertholetsalz gehörte einer Speditionsfirma, die gestern iusgesammt 55 Faß au» dem Zollamte abzusühren hatte, und die explodirten 4 Faß waren die letzten. Welche» die Folgen gewesen wären, wenn die ganze Ladung Bertholetsalz noch complet bet der Explosion dagelegen hätte, läßt fich bei der leichten Explofivfähtgkeit diese» Producte» gar nicht absehen.
* Der Kaiser und die Burschenschaften. Wle da» „Leipz. Tagebl." hört, hat der in Eisenach alljährlich zu Pfingsten tagende Allgemeine Deputtrteu - Convent der deutschen Burschenschaften auch diesmal es ab- gelehnt, ein Begrüßungstelegramm an den Kaiser zu senden, wahrend ein solches an den Großherzog freudig angenommen wurde. Die Burschenschaften, deren nationale und monarchische Gesinnung über jeden Zweifel erhaben ist, haben geglaubt, daß dem Kaiser, der bekanntlich CorpSstudent war, die Begrüßung durch die Burschenschaft unwillkommen sei, da bisher nie eine Antwort auf die burschenschaftliche Huldtgungsadrrffe etngelaufen ist, und gemeint, fich nicht mehr der kaiserlichen Halb aufdrängen zu wollen. Der Triukspruch auf den Kaiser wird natürlich nach wie vor ausgrbracht.
• Die falsche Note. Ein junger Musiker, der vor einiger Zett auf gut Glück nach London ging und dort In einem besseren Theater Orchester al» Ptstondläser Anstellung fand, brachte kürzlich ganz gegen seine sonstige Gewohnheit einige Verwirrung tu da» Ensemble. Der junge Mann la» sehr gut Noten, war aber sonst nicht mit besonderem musikalischen Gehör oder gar Berständntß auSgestattet und obendrein litt er auch ein wenig an Kurzsichtigkeit. Der Capellmeister war jedoch trotzdem mit ihm zufrieden uad schärfte ihm immer nur von Neuem ein, stets Alle» abzuspieleo, was auf den Noten stand. Mit welcher rührenden Gewissenhaftigkett der junge Mann die Ermahnungen seine» CapellmetsterS befolgte, dafür spricht ein kleine» Intermezzo, das fich glücklicherweise während der Probe ereignete. Bet der Wiederholung eines Walzers, der bereits am Tage vorher ganz „geklappt hatte, hörte der Dirigent plötzlich au» der Gegend de» Piston- bläserS einen grauenhaft falschen Ton. Sofort ließ er den Thetl noch einmal spielen uad wieder ertönte dieselbe Disharmonie. „Was spielen Sie denn da?- rief nun der Gestrenge zornig dem erschrockenen Musiker zu. „Nur wa» auf dem Papier steht," entgegnete dieser gekiänkt. „Ach was, geben Sie 'mal Herlund damit langte der Capellmeister nach dem Notenblatt, betrachtete eS aufmerksam und brach in schallendes Gelächter au»: „Sie Dummkopf, können Sie denn nicht sehen, daß t dieser Punkt hier eine todtgrdrückle Fliege ist?" rief er dann | und zeigte auf ein dunkle» Etwa», da» allerding» große Aehnlichkeit mit einer Note hatte. ,,Hm, ganz gescheidt kam mir da» Ding ja auch nicht vor, aber e» war einmal da
und so mußt ich» doch spielen", gab der junge Mann mit verlegenem Erröthrn zur Antwort.
Au»r«g au» den Stande,amt.rcgifter»,
der Ttadt Gießen.
Aufgebote.
Juni: 11. Georg Heinrich Eduard Michel, Schlosser dahier, mit Anna Luise Christiane G-orgtne Günther hterselbst. 13. kallmamr Levi, Kalligraph dahier, mit Josephine Herrmann zu Burgkundstadt. 14. Heinrich Zehner, Former dahier, mit Anna Wallendi vcn Peter: kehmen. 14. LoutS Schultheis, Restaurateur dahier, mit Auguste Karoline Renner hterselbst. 14. Heinrich Friedrich Ludwig Fitzler Schlosser dahier, mit Christine Pauline Holler, Näherin zu D'llm- bürg. 14. Konrad Becker, Hilssweichensteller dahier, mit Marte Becker zu Lich. 15. Ernst Richard Förster, Schlosser zu Boek»,, mit Louise Christiane Guntrum hterselbst. 16. Christoph Frtedttch Diehl, Schlosser dahier, mit Ma ie Christine Roßmann zu Ernsthofen. 16. Sebastian Rödel, Kgl. Reaüehrer zu Speyer mit Bertha Caroline Eugente Johanna Svengel hterselbst. 16. Konrad Schnrcker, Stetnhauer zu Gießen, mit Karoltne Kämmerer zu Lumda. 16. Karl KaSpar Sommerlad, Steinhauer zu Beuern, mit Matta Same« hterselbst.
Geborene.
Juni: 7. Dem Schutzmann Karl Lachmann ein Sohn, Carl. 7. Dem Bahnarbetter Heinrich Berg II. eine Tochter, Elisabeth Wilhelmine. 12. Dem Taglöhner Peter Schneider XII. ein Sohn, Wilhelm 13. Dem Kausmann Otto Schaaf ein Sohn. 13. Dem Rangtrmeister Karl Hermann ein Sohn. 14. Dem Bahnmeister: Diätar Adolf Eichmann eine Tochter, Leonor« Marte Helene. 14. Dem Schreiner Georg Beith eine Tochter. 14. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Herzberger ein Sohn, Karl Heinrich Ludwig. 16. Dem Bierkutscher Heinrich Oestreich ein Sohn, Konrad Karl.
Gestorbene.
Juni: 11. Auguste Herzberger, 61 Jahre alt, von Dauernheta, bei Nidda. 11. Marte Neubau«, 14 Jahre alt, von Kirchhundem. 12. Karoltne Sternberg, geb Stern, 58 Jahre alt, Ehefrau van Händler Löb Sternberg zu Werdorf. 12. Cbristovb Dietrich Schön, 21 Jahre alt, Taglöhner von Butzbach. 16. Jean Eberhard Tobias Georg Johann Boller, 43 Jahre alt, Metzger und Wtrth dahier. 17. Johann Philipp Marlin Euler, 89 Jahre alt, Privatier dahier. 17. Anna Hattenhauer, 2 Jahre alt, Tochter von Kellner Friedrich Hattenhauer dahier.
Att»zttg aus den Kirchenbüchern
der Stadt (Sieben.
Evangelische Semtindr.
Getraute.
Markusgemetnde.
Den 21. Mai. Christian Becker, Fabrikarbeiter zu Eießen, und Marie Katharine Jungk, Tochter des verstorbenen Schreinen Leonhard Jungk zu Angenrod.
Getaufte.
MattbäuSgemeinde.
Den 12. Juni. Dem Taglöhner Heinrich GroßhauS ein Sohn, Ferdinand Friedrich Karl, geboren den 8. Mai.
Denselben. Dem Kutscher Heinrich Fiedler ein Sohn, Ern- Ludwig, geboren den 10. Mat.
Denselben. Dem Fuhrmann Konrad Eichenauer ein Soho, Georg Wilhelm, geboren den 13. Mai.
Denselben. Dem Locomottoführer Louis Bterau eine Tochter, Mathilde Minna Anna, geboren den 13. Mai.
Markusgemetnde.
Den 12. Juni. Dem Schmiedemeister Httnrich Adam Linden- struth ein Sohn, Karl Han- Wilhelm Kaspar, geboren den 16. Mat.
Den 12. Juni. Ein unehelicher Sohn, Ernst Richard, geboren den 17. April.
LukaSgem etnde.
Den 12. Juni. Dem Hüttenarbeiter Johanne- Balser ein Zwillingspaar, Elite und Margarethe, geboren den 1. Mai
Denselben. Dem Bierbrauer Heinrich Weber ein Sohn, Josef, geboren den 23. April.
b e ' Denselben. Dem Kutscher Johanne- Vogel ein Sohn, Robert Ludwig Wilhelm, geboren den 5. Mat.
£ Denselben. Dem Bahnwärter Georg Göbel ein Sohn, Georg, geboten den 18. Mat.
Denselben. Dem KretSftraßenwart Wilhelm Kipper eine Tochter, Marie Emilie, geboren den 26. April.
Den 14. Juni. Dem VerstcherungS-Jntpector Karl Theodor Henrich eine Tochter, Sophie Katharine Christine, geboren den 24. Mai.
-'7'Tn Johanne-gemeinde.
71 'Den 13. Juni. Dem Friseur Wilhelm Balser eine Tochter, Sophie Wilhelmine, geboren den 3 Mat.
Beerdigte.
Matlhäu-gemeinde.
Den 12. Juni. Anna Marte Braun, geb. MauS, Ehefrau des Straßenkehrers Heinrich Braun, 40 Jahre alt, starb den 10. Juni.
verkehr, Land« nnd volkswlrthschast.
•iefcte# 18. Juni. Marktbericht. Auf dem heutig« Wochemnarkt kosteten: Butter pr. Pfd. X 0,90—1,10, Hühnereier pr. 6L 0-0 4L 2 St. IC—11 A. Enteneier 1 St. 6-0 A.
eter pr. 6t. 10—11* Käte 1 St. 6—7 A. «äsematte pr. 6L 8 * Erbsen pr. Liter 20 A. Linsen pr. Liter 32 A. Tauben pr. PE X 0,70 bi» 0,90, Hühner pr. Stück 1,00 bi» 1,50, Hahnen pr. 6tfl< X 1,00-1,90, Enten pr. Stück X 1,80—2,20, Gänse pr. Pst» X 0,00—0,00, Ochsenfletsch pr. Pfd. 66-74 A, Kuh° und Rindfleisch pr. Pfd. 62-66 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 64 bi, 72 A.
fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 76 A, Kalbfleisch or. Pfd. 62-64 * Hammelfleisch pr. Pfd. 60-70 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo 8 50 9,50 X, Weißkraut pr. Stück 0-00 A Zwiebeln pr. Eenttu' 10,00— OVO X, Milch vr. Liter 16 A, Kittchen pr. Pfd. 30—40 A
Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgen- bi» 1 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im Umherziehen nickt feilgeboten werden.
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaumur gemessen am 18. Juni, zwischen 11 und 12 Uhr Mittags:
Wasser 14®, Luft 17°.
Rübsamen'scke Badeanstalt.
N«»«ste Nach richt««.
Depesche» de- Bureau .Herold*.
Wien, 18. Jun'. Wie der „Neuen Freien Presse* au- Lewberg gemeldet wird, fand zwischen Chirow nn& Sambor um 1 Uhc Nachts ein Zusammenstoß zwischen einem Personenzuge und einem Lastzüge statt, wobei zwölf Personen verwundet wurden, darunter ein G-tsdefitzrr schwer, ebenso fast das ganze Zugpersonal und ein Pcstseeretär. Ja der stockfinsteren Nacht entstand eine furchtbare Panik und Verwirrung. Locomotivr und drei Wagen Haden stark -e» litten. Die Ursache de- Unfälle» ist noch nicht bekannt.
Budapest, 18. Juni. In einem offenen Schreiben an den Justizminister theilt das diesige Organ der Socialdemokraten mit, daß ein im hiesigen Gefäagutß inhafttrter Social-
Bergt von Bau
Cämmtliche Bai dreistöckigen SBofcni Milde - 6dt tnb Äemjüaßr -
Erd- und Maure
Zimmerarbeiten, Lieferung der V, Dachdeckerarbeitei Cpenglerarbeiten, Schreinerarbeiten Tlaserarbeüen, Weißbinderarbeit, schmiede, und sovie Gas« und arbeiten beabsichtige ich im i «4 im Ganzen d^ne, Koftenan «mgungen können b bnren Stein & * "J 9«Jen &fatt ^iHren von de Sfe Angebote ^wten bis zum 21 2' ^reiche, Hetzen, den 18 in» d°n«°4
Bekamt«
Montag der 1898, Nachmit sollen zu Jnheide
Ireschwage mobile und Lchrotmühl zvangsweise gegen1 steigert werden. Z St'igliebhaber um1. Tage» auf dem »eistneiburean dar tzungen, am 18. 6178 Se
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Bekannt!
Dienstag de 1898, Vorv'tt. fangend, schäft de« HettN Li« W 6* $t) Morgen zur^e aönigsberg, den
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