de, „Standard" führt in einem Leitartikel au«, die Anarchisten seien im Jrrthum, wenn fie annähmen, der deutsche Kaiser werde von der Durchführung feine« Reifkprogramm« abgeschreckt werden, «eine Majestät besitze die Nerven und den Muth der Hohenzollern. Bon einem Mann au« diesem Geschlecht, von solcher Bestimmtheit und solchem Muth sei e« nicht wahr- seinlich, daß er seine Pläne aufgebe oder ändere, weil ein Anarchist im Hinterhalt liegen könnte. Der Versuch eine« Verbrechen« gleich den früheren könnte keinen anderen Erfolg haben, al« die Mächte zu gemeinsamen Bemühungen zur Vertilgung dieser wie die Pest zu verabscheuenden Secte anzuspornen. — Weitere Nachrichten, die hier allerdings auch über London eingetroffen find, scheinen die Auffaffung de« „Standard" zu bestätigen. T« heißt dort: Der erste Verhaftete ist ein Casöbefitzer in Moharren, welcher der Polizei al« Anarchist und Verbreiter. anarchistischer Literatur wohl bekannt war. In seinem Hause wurden zwei sehr gefährliche Bomben gefunden, gefüllt mit Kugeln und stark mit Draht umwickelt, um größeren Widerstand zu fichern. Die Polizei hatte die Anarchisten lange beobachtet und mit der italienischen Polizei Verbindung gepflogen. Alle Verhafteten find ihrer Person nach bekannt außer Einem, der wahrscheinlich ein neu ein» getroffener Sendling ist. Dem Anschein nach beabfichtigren die Anarchisten zuerst, die Bomben im Abdiu-Palast in Kairo gegen Kaiser Wilhelm und vielleicht zugleich gegen den Khedive zu benutzen. Nach dem Verzicht auf den Ausflug nach Aegypten änderten fie jedoch ihren Plan. Am Donnerstag erhielt die Polizei in Alexandria ein Telegramm vom italienischen Geueral- consul in Kairo, daß zwei verdächtige Anarchisten von Kairo via Suez nach Port Said abgereist seiet'. Denselben Abend verhaftete die Polizei den erwähnten CasLtier, nachdem fie entdeckt hatte, daß er den Steward eine« am Freitag von Alexandria nach Port Said und Syrien gehenden Schiffe« bestochen hatte, eine Kiste mit Bomben an Bord zu nehmen. Die beiden Männer au« Kairo find noch nicht verhaftet, aber da« Attentat ist vereitelt. Da« deutsche Generalconsulat in Kairo hat seine größte Befriedigung und aufrichtigsten Dank für das erzielte Resultat ausgesprochen; daS Verdienst hieran gebührt dem Chef der Alexandriner Polizei, Harrington Bey. Bei den Verhafteten wurden Schriftstücke vorgefunden, au« denen der Plan, ein Attentat auf den deutschen Kaiser au«- zuführen, ersichtlich ist.
Berlin, 15. October. Dem „Local-Anzeiger" wird au« Konstantinopel gemeldet, daß der gestrige Selamlik einen äußerst großartigen Verlauf nahm und al« Generalprobe für die vächstwöchigen Selamlik zu betrachten war. Eine ungewöhnlich große Anzahl von Fremden war anwesend, darunter auch mehrere Deutsche. Al« der Sultan mit glänzender Suite eintraf, brachten die anwesenden Deutschen donnernde Hochrufe aus, worüber der Sultan sichtlich erfreut war.
— Der weitere Ausschuß des Evangelisch- socialen Cougresse« trat gestern, am 15. October, zu seiner alljährlichen Herbstfitzung zusammen. ES wurde einstimmig beschloffen den nächsten Congreh während der Pfingstwoche 1899 in Kiel abznhalten, wo bereit« auf Anregung deS Profeffor« lic. Titiu« ein au« Anhängern aller kirchlichen Richtungen bestehende« Localcomiiäe in Bildung begriffen ist, da» eine rege Betheiligung der leitenden kirchlichen und bürgerlichen Kreise erwarten läßt. — Der Antrag de« StadtpfarrerS Lehmann au« Horuberg in Baden, den nächsten Congreß in Karlsruhe abzuhalten, wurde zurückgezogen, nachdem der Ausschuß seine Absicht, Karlsruhe für 1900 in erster Linie in« Auge zu faffen, erklärt hatte. Von einer weiteren Einladung nach Hamburg wurde dankend Kenntniß genommen. — Al« Referenten für die Haupt- Verhandlungen find die Herren Prosefforen D. Kaftan und Dr. Paulsen sowie der Vorsitzende deS Congreffe« in Aussicht genommen; die Referate werden da» kirchlich-sociale, daS erziehliche und das social-zeittzerösfische Gebiet berühren, stehen aber im Wortlaut noch nicht fest. Der durch Uebervahme eine« württembergischen Pfarramt« ausscheidende General- secretär Boelter wurde in Anerkennung seiner pflichtmäßigen Thätigkeit in den Ausschuß gewählt- für die frei werdende Stelle ist der zur Zeit im Orient weilende Dr. lic. Rohrbach in Aussicht «'nommen_____________________________________
Ausland.
Lemberg, 15. October. Hier circuliren Gerüchte, wonach In Kossow neuerdings antisemitische Unruhen vor- gekommen feien. Die Bauern sollen jüdische Häuser ge-
um der armen Elma Andenken Willen, der ich ein kurzes Leben hätte verschönern können, die ich hätte glücklich machen können mit ein paar freundlichen Worten, einem hellen Blick — — Die Vase, meine liebe Anne-Marie, sollte mich stets daran mahnen, niemals die Pflichten des Herzens zu versäumen, mich stets all der Liebe zu erinnern, die mich ohne mein Verdienst umgiebt, mich dieser Liebe immer würdiger zu zeigen."
Die junge Frau strich sich die Thränen von den Wimpern, zwischen denen es hell aufleuchtete. Dann schlich sie hinaus, ihren Gatten in Verwunderung zurücklaffend. Doch nach Minuten schon trat ste wieder ein, mit niedergeschlagenen Augen und glühenden Wangen. Die Vase trug ste wie ein Heiligthum vor sich her.
„Ich wollte nichts, als ste Dir aus den Augen rücken, Max! Zerschlagen hätte ich sie doch nicht können." Und sie blickte ihn an in alter treuer Liebe.
Beinahe andächtig zog er das junge Weib an sich, die Vase in die Umarmung einschließend. „Ist efl Dir recht", flüsterte er, „wenn das Geschenk der armen Elma einen Ehrenplatz in unserem Wohnzimmer erhält?-
Anne-Marie nickte heftig. „Damit es uns mahnt, die Pflichten unseres Herzens stets treuer zu erfüllen, wie Du vorhin so schön sagtest." Und sie schmiegte sich tiefer in feine Arme" und hauchte einen Kuß auf die Vase, in welcher die Haare einer Tobten ruhten, die das Glück nie gekannt, das ihr so sonnig lachte!
plündert und deren Besitzer mißhandelt haben. Eine Betätigung dieser Nachricht liegt, noch nicht vor.
Paris, 15. October. Der Advokat Labori hat nochmals beim Kriegsminister um die Erlaubuiß uachgesucht, mit Picquart eine Rücksprache nehmen zu dürfen.
Pari», 15. October. Da« vollständige Scheitern de« Eifenbahvarbeiter-Ausstande« wird darauf zurück- geführt, daß da« Shudicat der Maschinisten und Heizer Frankreichs und Algier«, welche« 300,000 Mitglieder zählt, m Gegensatz zu dem Syndtcat der Eisenbahnarbeiter, welche« 80,000 Mitglieder zählt, den allgemeinen Ausstand als augenblicklich staatSgesährlich bezeichnet und sich gegen den- elben ausgesprochen hat.
Pari», 15. October. Die „Aurore" berichtet heute Über da» Complott, e» seien fünf Generale in da« Vertrauen lkzogen. Die Patrioten- und Antisemiten-Liga sollen die ^auplsactoren in der Organisation sein. Da« Blatt sagt, e« seieu Schriftstücke und Zeugen vorhanden, welche beweisen, daß da« Complott wirklich bestanden hat. Die Zeugen würden hervortreten, wenn die Regierung e« nicht wagen ollte, gegen die Verschwörer gerichtlich vorzugehen.
Pari», 15. October. Bon socialistischer Seite wurde Brisson benachrichtigt, daß er bet Eröffnung der Kammer über die bei Mitgliedern de« Verwaltung«rathes de« Eisen- bahn-ShndicatS vorgenommenen Haussuchungen interpellirt werden würde.
London. 15. October. „Daily Chronlcle" commentirt die politische Lage in Frankreich und kommt zu dem Schluß, Frankreich werde nicht« thun, was nicht den Wünschen ie« Zaren entspräche oder wa« die Freundschast mit dem Zaren untergraben könnte.
Laudon, 15. October. Zum Untergange de« englischen Dampfers „Hohegan" liegen neuere Meldungen vor, nach denen da« Unglück an dem Manacke-Felsen bet Falmouth pasfirt ist. Die Zahl der Ertrunkenen wird auf 145, die der Geretteten auf 100 angegeben. Da« Schiff sank in 20 Minuten Copitan Griffith ertheilte von der Cowmando- brücke bi« zur letzten Minute feine Befehle. Die Discipltn unter der Mannschaft war eine ausgezeichnete.
— Dänemark. Leichenbegängniß der Königin Luise von Dänemark. Der königliche Leichenzug, von dem Zaren, dem König Christian und anderen männlichen Mitgliedern der königlichen Familie begleitet, die sammtlich >en Sarg trugen, verließ Freitag Abend 9 Uhr Bernstorff und ging nach Roeskilde. Auf dem Bahnhofe war ein prachtvoller Baldachin errichtet, der ganze Weg mit Blumen und Trauerfahnen geschmückt. Nach der Ankunft in Roeskilde wurde der Sarg in den Dom gestellt und ein kurzer Gottes- dienst abgehaltrn, dem nur die KönigSfamilie beiwohnte.
♦ 3n Petersburg hat es vorgestern tüchtig geschneit- Der zahlreich nbbergegangene Schnee hat in Petersburg und Umgebung Störungen in den Telegraphen-, Telephon- und electrischen Beleuchtungs-Leitungen verursacht. Am Mittwoch Abend war dort die Telegraphenstation zeitweilig vollständig vom telegraphischen Verkehr mit der Außenwelt abgeschnitten. — Der Schnellzug Petersburg - Wirballen stieß Mittwoch Abend um HUH'- zwischen Mischinskaja und Preobraschenska auf einen leeren Güterwagen. 4 Wagen entgleisten. Zwei Packmeister und ein Conducteur wurden leicht verletzt.
* Eine Kundgebung zur Ehre Schiller». Au« St. Louis wird geschrieben: Das von dem Brauer und Millionär Charte« Stiefel gestiftete prächtige Schiller-Denkmal für St. Loui« wird im Laufe dieses Monats enthüllt werden. Der Schiller-Verein, dem die Elite unsere« DeutschthumS angehört, will die Feier zu einer patriotischen Kundgebung de« gesammten deutschen Elementes machen, und hat alle deutschen Vereine von St. Louis und Umgegend eingeladen, fich in corpore zu betheiligen. Da» Ganze soll den Anstrich eines „deutschen Tages" haben, zur Ehre de« großen Dichter«. ES dürfte die größte Kundgebung seit Jahren werden.
• «ugeschossene Schnellzüge. Mau meldet der „N. Fr. Pr." au« TemeSvar: Auf den Bukarest Wiener Schnellzug wurden in letzter Zeit wiederholt Attentate verübt, deren Urheber man bisher nicht ermitteln konnte. Vor der Station Balkavy, zwischen Temesvar und Szegediu, wo die Linie nach Nagy-Szent Miklo« abzweigt, wurden, wie es scheint, immer von derselben wuthwilligen Hand, SchÜffe abgegeben. Vorige Woche durchbohrte eine Kugel da« Coupe de« Teme«- varer Tafelrichter« Burian, pfiff neben seinem Ohre vorüber und bohrte fich in da« Sitzpolster ein. Nach dem Projectil zu urtheilen, bediente fich der Attentäter eine« Flaubert- Gewrhre«. Am 11. October stand der Director der Teme«- und Bega-RegulirnugS'Gesellschast, Nicolaus v. Jankovich, in demselben Zuge auf dem Corridor eine« Waggon«, al« eine Kugel die Gla«scheibe zertrümmerte und, den Hut Janko- vichS durchbohrend, in den Plafond eindrang. In beiden Fällen wurden Anzeigen erstattet, aber bisher ohne Erfolg. Die „TemeSv. Ztg." erwähnt bei dieser Gelegenheit, daß auf denselben Schnellzug am Morgen deS 16. September In ganz gleicher Weise ebenfalls geschaffen wurde. Mit diesem Zuge reiste Fürst Ferdinand von Bulgarien zur Leichenfeier der Kaiserin nach Wien. Der Schuß traf jedoch nicht den fürstlichen Hof-Salonwagen, sondern ein Coup«, in dem die TemeSvarer Deputation zur Leichenfeier reiste.
* Ei« mächtiger SiSberg wurde kürzlich in der Nähe von Island beobachtet. Der isländische Postdawpfer „Skalholt" hat nämlich am 23. vor. Mt». im Jsasjord unter 66 Grad 23 Miu. n. Br. und 21 Grad 36 Min. westl. Länge einen Eisberg angetroffen, der in einer Wasiertirfe von 49 Faden auf Grund stand und fich 200 Meter Über die Meeresoberfläche erhob. Sein Umfang betrug mindesten« 6000 Meter. Als das Schiff den Eisberg pasfirte, fiel die Temperatur um 5 Grad. Der Eisberg bildet natürlich eine große Gefahr für die Segelschiffe, um so mehr, da zu befürchten ist, daß er eine« Tage« von Wind und Wogen iu'S Meer hinauSgetriebeu wird.
• Radfahren uud große Fuße. Nach der Erklärung eine» bekannten Fahrer« haben die Fahrräder mehrfachen Einfluß auf da« Schuhgeschäft. E» ist zweifello« bewiesen, daß der Fuß durch baß Radfahren in einer einzigen Saison 1—2Vi Zoll größer wird. Hunderte von Radfahrern haben diese Thatsache bestätigt. Bei Männern macht da« zwar nicht» miß, denn diese machen fich mit sehr wenigen AuS» nahmen nicht so viel auß der Größe ihrer Füße, al« ander Bequemlichkeit. Bei den Damen ist jedoch die Sache ganz ander«. Sie tragen Sportschuhe zum Radfahren, erfahren aber zu ihrem Kummer, daß fie nach einer Saison dieselbe Schuhgröße nicht mehr tragen können, die fie benutzten, ehe fich ihre Füße entwickelten. Durch da« Rad- fahren wird der Fuß nicht nur länger, sondern auch breiter. Die Schuhfabrikanten machen daher jetzt viel mehr größere Damennummern al« früher. Thatsächlich thut e« ja einem hübschen Mädchen durchau« keinen Schaden, wenn sein Fuß etwa« länger ober breiter wird, und dagegen kämpsen läßt fich allerdings nicht. Wer die schönen Seiten, die der Radfahrsport hat, genießen will, muß auch die Folgen tragen — oder die Folgen müssen den Sportliebhaber tragen.
* Bjorusou und die Ehrenlegion. Bekanntlich hat Bjö rnstjerne Björnsou schon vor Jahren da« Kreuz der Ehrenlegion erhalten, allein man hat lange darüber gestritten, ob er diese Dekoration wieder zurückgeschickt oder jemals angelegt hat: denn Björnsou ist ein abgesagter Feind de« OrdenSwesenS. Jetzt endlich ist festgestellt worden, daß Björnfon ein einzige» Mal in seinem Leben, feinen Prinzipien zum Trotz, da» rothe Band angelegt hat. Die» geschah zu Pari» am 11. October 1878. In dem Hause, in welchem der nordische Dichter und sein jetzt in Rom ansässiger Landsmann Dr. med Munthe wohnten, war drei Tage zuvor die Tochter des Portier» gestorben. Dieser war noch einer von der alten Schule und hielt viel auf Titel und Orden. So kam e«, daß Munthe am Vorabend der Beerdigung Björnfon erklärte, er würde den Portiersleuten die größte Freude machen und sie in ihrer Trauer nm den Verlust de« einzigen Kinde« am besten tiösteu, wenn er zum Begräbniß da« rothe Band anlege- bann würden doch zwei decorirte Ritter dem Sarg folgen. In dieser Thai- fache würden die armen Eltern eine große Ehrung der Tobten erblicken. Björnfon würbe gerührt, und so kam e», daß am 18. October 1878 zwei decorirte Ritter dem Sarg der Madeleine Turbot folgten. Der eine derselben war Björnsou, der bei dieser Gelegenheit zum ersten und letzten Mal einen Orden getragen hat. Wie ein Alphonse Daudet'sche« Idyll klingt die Geschichte von der armen französischen Portier»- tochter, der die beiden becorirten Ritter au« dem Land der Eisbären folgten, und den untröstlichen Eltern, welche durch Munthe« Vermittlung eine so großartige Ehrung ihrer Tochter durchsetzten und selbst Björnsou besiegten.
• Gegen die Kurpfuscherei. Von den ärztlichen Bezirks- vereinen im Königreich Sachsen soll eine Sammelforschnug über die Gemeingefährlichkeit der Kurpfuscherei in Sachsen veranstaltet werden. Die Sammelforschung soll fich erstrecken: auf die Personalien de« Kurpfuscher«, insbesondere auch auf früheren Beruf, bezw. Beschäftigung- die Art der Ausübung der Pfuscherei- die Art der öffentlichen Reclame (mit aus- sührltchen Belegen)- die Art der erfolgten Gesundheit», schädigung bei dem Behandelten - kam der Fall zur Anzeige? Ist Bestrafung erfolgt? Welcher Art? Ist Freisprechung ober Einstellung de« Verfahren« erfolgt? Au« welchen Gründen? Nach welchen weiteren Richtungen hin hat der be* * treffende Kurpfuscher al« gemeinschädlich und gemeingefährlich fich erwiesen? — Die au« dem Material der vier Kreisvereine gewonnene Zusammrnstellung und deren Ergebnisse sollen in einer Denkschrift verarbeitet werden, welche dem BundeSrath und Reichstag zu unterbreiten ist, sobald die vov der preußischen Regierung zu erwartenden Anträge auf Wiedereinführung be« Ku'pfuschereiverboteS zur Berathung stehen. Die Kosten der Sammelforfchung, ln«bcfonbere für die etwa benötigten Formulare und für die Denkschrift sollen von den Kaffen der vier Krei«vereiue gemeinschaftlich getragen werden.
Wissenschaft, Citerafur und Annft.
— Katechismus der Stereometrie, begonnen von JRiefcarU Schurig, vollendet und einheitlich bearbeitet von Ernst Riedel- Mtt 159 Textfiguren. In Ortginalletnenband 3 Mk. 50 Psg- Der- lag von I. I. Weber in Leipzig. Don diesem mit Texlfiguren re ch auSgestatteten Katechismus der Stereometrie lagen die ersten via Abschnitte über die gegenseitige Lage von Ebenen und von Gerade», von den körperlichen Ecken, den eckigen und runden Körpern v« Richard Schurig vor, als nach dem Tode dieses Prtoatgelehrt« Ernst Riedel, Oberlehrer am Ricolaigymnastum zu Leipzig, du Vollendung deS BucheS in die Hand nahm. Dabet kam vor Allem in Frage die völlig neue Ausarbeitung der beiden in der Prax» überaus wichtigen Abschnitte über die Berechnung deS Rauminhalt« der Körper und ihrer Oberflächen, sowie über die Berechnung der Oberflächen und Rauminhalte von Körpern mit Hilfe des Schwerpunktes. Dazu kamen die Anhänge über Maxima und Minima urS über die Lehrm von den Kegelschnitten. Da der zuletzt genannte Verfasser auch die nicht von ihm herrührenden Capitel sorgsälttg nochmals überarbeitet hat, so erscheint das ganze Buch wie einem Guß.
Spichluu der ntrtinigftn Frankfurt« StuWeuter. Overrrharr». .
DimStag dm 18. October: Carmen. Mittwoch ds 19. October: Margarethe. Donnerstag bm 20. October: D>e Abreise. Vorher: Cavalleria rusticana Zum Schluß: Da» Versprechen htnterm Herd. Freitag dm 21. October: Mtkad-- Ballet-Divertissement. Samstag dm 22. October: Die Abreise. Vorher: A Basso Porto. Sonntag den 23. Octovv, Nachmittags 3*/e Uhr: Mikado. Abends 7 Uhr: Stumme dm Portici. Montag den 24. October: Mignon.
MoufpUlbaul.
Dienstag dm 18. October: Kaufmann von Venedig- Mittwoch dm 19. October: Im weißen Rößl. Donnerstag dm 20. October: Im weißen Rößl. Freitag dm 21. October Seelenstürme. Hieraus: Die goldene Eva. Samstag w 22. October: Im weißen Rößl. Sonntag den 23. OctoA Nachmittags 3«/»Uhr: Im weißen Rößl. AbmdS 7Uhr: im Winkel. Montag dm 24. October: Jüdin von Toles-


