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werde Ihm, dem Forstanfseher, die Scheuer anzüuden, well er Ihu vom Holzmachen auSgeschlvffe«. — Auch dem Hanbel»- mann Salomo« Lehman« gegenüber hat Baer gedroht, de« Forstausseher Menge» den rothen Hahn auf» Dach zu setzen, weil dieser Ihn vom Holzmachen auSgeschlvffe« hat. — Der Zeuge Reinhardt Biichhof bepoatrt, Baer sei al» junger Barsche zu ihm in Arbeit gekommen, es war ein Nichtsnutz der gern Schabernack au»führte. — Line Reihe von Z ügen wird darüber vernommen, daß sie am Abend deS Brandes In der Schauermann'ichen Wirtschaft den Angeklagten Baer gesehen haben, es wird dadurch festgestrllt, daß Barr sehr wohl nach Berlasten der Wirthschaft da» Feuer angelegt haben kann. — Der Polizeidiener von Raturod bekundet, betreffs des Brande- in Bechtholds Mühle, er habe tu der Schauer« ma inschev Wirthschaft Feierabend geboten. Ihm sei die Ge« fellschaft darin schon verdächtig vorgekommen. Die beiden Angeklagten wollten die Wirthschaft erst nicht vrrlaffeu, und da habe er den Nachtwächter hivzugezogen. Dambmrnn hat damals auf ihu den Eindruck gemacht, als ob er nicht so betrunken sei, wie er fich gestellt hat. — Der Nachtwächter von Rainrod erklärt, daß, da der Baer in Orte war, ihm die S'che nicht geheuer oorgekommen sei, er hat scharf aufgepaßt und bestätigt die Wahrnehmungen des Poltzetdieners tn jener Nacht. — Der Müller Btfchhof, von derBechtholdmühle, kann fich nicht denken, weßhalb man ihm die Scheuer äuge- zündet, er habe mit Baer nie etwa» gehabt. Die Angeklagreu find beide im Hause bekannt, besonders hatte sich Baer mit dem Hofhund augefreuudet, der auch wohl in Folge dessen tu jener Rächt, als mau ihm die Scheuer austeckte, nicht an« geschlagen hat, obgleich er sonst sehr wachsam ist. — Georg Dambmann II. von Rainrod, der Vater des einen Angeklagten, bekundet, daß er seinen Sohn vor Baer gewarnt, er habe dem letzteren nichts Gutes zugetrant. — Die Ehefrau Dchauermanu bestätigt das von ihrem Manu Gesagte. — Der Laodwirth Rad. Hofmann bekundet, er glaube nicht, daß ihm Dambmann die Hofraithe hätte austeckeu wollen. — Die wetteren Zeugen bekuudeu, daß Baer ein wahrer Galgenstrick ist. — Die von der Brrtheidigung geladenen Zeugen können Entlastendes weder für den Angeklagten Baer noch für Dambmann bekunden. — Nach Ber« uehmung noch einiger Zeugen, wird der Angeklagte Damb« mann vorgerufen. Derselbe bekundet, daß ihm Baer im Uutersuchungsgrfängniß ein Stück Brod durch den Aufseher übersandt hat, in welchem eia Zettel verborgen war, auf welchem die Worte standen: ^Berrathe mich nicht!- Baer erklärt dagegen, er habe auf dem Zettel seinen Genoffen nur guten Appetit gewünscht. — Damit ist die Beweisaufnahme beendet. Die au die Geschworenen gestellten Schuldfrage« lauten wegen des Angeklagten Baer auf gemeinschaftliche Brandstiftung tn 2 Fällen. Außerdem ob er allein in der Schanmann'schen Hofraithe Brandstiftung verübt. Wegen Dambmann auf gemeinschaftliche Brandstiftung tn 2 Fällen. Auf Antrag der Bertheidiger wird wegen der gcmcinsamen Braudsttftungsfälle für jeden Angeklagten die Frage wegen Beihilfe gestellt und ebenso ob mildernde Umstände vorhanden find.
(Schluß solot.)
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* Reichlbaukdieufi. Zum Eintritt in den Reichsbank- dienst ist erforderlich da» Zeugmß der Prima eines Ghm- nafiums oder einer Realschule. Ferner find die Nachweise: 1, Der vollbrachten Lehrzeit tu einem Bank- oder größeren Handluogshause, 2. geordnete Familien- und Vermögens« verhältviffe, 3. auSreicheude Gesundheit und vortheilhafter Sörperbtlduug beizubriogen. El ist ein Probedieust mit vierzehntagiger Kündigung und 3 Mk. Diäten durchzumacheu, dann erfolgt banktechnische Prüfung. Da» AnmelduogSalter darf Vicht über 26 Jahr betragen. Die Gehälter stellen fich folgendermaßen: Buchhalteret-Assisteuten 1800—3000 Mk., Buchhalter, Ealculatoren, Secretäre 3000 — 4500 Mk., Lasst.er, Bureauvorsteher 8000—7500 Mk. Bet den auswärtigen Reichsbankstellen. Asststenteu 1800—3000 Mk., Buchhalter, Lasfirer re. 3000—7500 Mk., erste Vorstands« beamte 6000—10 500 Mk. und WohnungSeutschädigung.
• Der erste Oeeau-EiLbrecher. E» ist schon Manches über den von dem russtschen Admiral Makarow tn» Werk ge« setzten Plan, da» Arktische Meer mit EMbrecher« zu beiahrev, rnitgethrtlt worden. Das erste der zu diesem Zwecke auserseheoen Schiffe ist nunmehr tu der Werft von Armstrong, Whttworth u. So. vom Stapel ge,engen. Der Londoner ^Engineer" widmet diesem Schiffe, das im eigentlichsten Sinne des Worte» bahnbrechend zu werden bestimmt ist, eine längere, von Abbildungen begleitete Beschreibung. Der »Errnak" — auf diesen recht bezeichnenden Namen, der Mühlstein bedeutet, ist das Schiff getauft worden — ist der erste Ocean-Etsbrecher, und ist als solcher für die Aufgabe ausersehen, einen Weg durch das eisversperrte Meer zu bahnen und Frachtbampfer nach Häsen zu befördern, die bisher im Winter unzugänglich waren- der weitere Ausblick hat fich bereits auf die Verwendung solcher Schiffe zu Nordpolfahrten gerichtet. Die etuztge Möglichkeit, deu Stoß auf ein so festes Material, wie es ein 3 Meter dickes nordisches Eis darstellt, für ein Schiff ungefährlich zu wachen, bestand darin, die Wirknog des Stoßes ans eine längere Zelt zu vertheilen. Mau versuchte dies dadurch zu erreichen, daß der Bug des Schiffes mit einem sehr langen Vorsprung versehen war, damit der Angriff auf daS Ets in der Art eines gleitenden Stoßes erfolgt. Ist der Widerstand des Eises zu stark, nm beim ersten Aufprall überwunden zu werden, so wird der Bug durch die bewegende Kraft deS Schiffes emporgehoben und auf das Eis hluaufgeschoben- glerchzeittg wird da» unter dem Eise befindliche Waffer durch eine unter der Bugschaeide angebrachte Schraube angefogen unb so bem Eise die Unterstützung nach unten hin entzogen, bis es unter btm Grwlcht des Schlff-rumpse» allmählich nachgibt. Indem fich dieser Vorgang fortgesetzt wiederholt, soll fich das Fahrzeug seinen Weg durch das Eis bahnen. Die Länge des .Elmak" ve«
trägt 100 Meter, seine Breite 22 Meter und seine Diese I 13 Meter. Der Rumpf ist außerordeurlich stark gebaut und besteht zunächst ou» R ppeu, die in Abständen von 60 Ltm. > gezogen find unb zwischen bem Haupt- und Mitteldeck noch durch Zwlschenr ppen ergänzt «erden. Diese- Schiffsseelett ist mit einer Re he besonder» schwerer Platten bedeckt. ®rofcr Anfmerkiawkett mußte darauf verwandt werden, das Sch'ff vor dem Sinken zu schützen, und zu diesem Zwecke ist der Schiffebotea nach Art der gewöhnlichen Kriegsschiffe in wasserdichte Scholten getheilt, bereu nicht weniger al- 48 vorhanden sind. Außerdem find für den N-thfall Vorrichtungen -um Kielholen getroffen. Die Maschiner'e besteht au- vier Gxuppen von dreifachen Expanfion-maschinen, jede zu 2500 inMctrten Pferdestärke«. Alle einzelnen Theile deS Trieb« werke- finb so angeordnet, daß bie Schrauben an einen festen Körper stoßen können, ohne baß man einen Bruch der Willen ober anberer Theile zu befürchten braucht. Ist ber Widerstand zu stark, so kommt ble Maschine znm Stillstand. Der Dampf wirb von sechs Doppeik'.ffein geliefert. Da- Jotereffe au den Eifolge« diese» Schiffes geht über die zunächst beteiligten Kreise der Schiffsbau «Technik weit hinaus.
• Noch immer keine Spur von Andree. Monate auf Monate vergehe«, unb immer noch ist keine Nachricht von Aubrüe gekommen, ber am 11. Juli 1897 zur Norbpol- fahrt anfstieg. Der „Neuen Freien Preffe" wirb a«S «open- Hagen berichtet: Vom Führer ber nach Sibirien entsendeten fchwedischeu Hilfsunternehmung I. Stadling ist aus ber Stadt Jeniffelsk am Jeniffei an Profeffor Nordenskjöld nachstehende, vom 21. November datirte Drahtmeldung einge« gangen: „Wir finb glücklich hier angekommen. Bon AndtSr konnte keine Spur wahrgenommen werben. Wir Haden unser Bestes gethan. Unsere Reise geht nun nordwestlich. Den Weg zur Daimhrhalbinsel zu machen ist in ber dunklen Jahresz-.it unmöglich. Die Eingeborenen wollten uns nicht einmal im Frühjahr dorthin begleiten. E» war unsere Ab- ficht gewesen, längs der arktischen Küste bis Archangel zu gehen, aber Rheumatismus und andere Ursachen Haden nnS davon abgehalten. Unsere nächste Station ist Krasnojarsk."
Mrchliche Anzeigen der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 18. December. 4. Advent.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrassistent vr. Heußel.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- und MarcuSgemeinde.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer vr. Grein.
Samstag den 24. December, Nachmittags 3V< Uhr, wird tn der Stadtkirche die Weihnachtsfeier der Kinderkirche der Matchäus- und Marcusgemeinde abgehalten werden.
In der Johanneskirche.
Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer vr. Naumann. ,
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für dte Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Nachnnttags 4 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Kirchliche Christbescheerungsfeier der Kleinkinder-Bewahranstalt.
Freitag den 23. December, Nachmittags 3Vi Uhr, Christ- bescheerungsfeier der Kinderkirche der JohanneSgemeinde. Zu dieser Feier wird die Gemeinde freundlichst eingeladen. Pfarrer Dr. Naumann.
Samstag den 24. December, Nachmittags 37i Uhr, Chnst- bescheerungsseier der Kinderkirche der Luca-gemeinde. Pfarrer
Am 1. Weihnachtsfeiertag wird nach allen Gottesdiensten eine Collecte zum Besten der Kleinkinder-Bewahranstalt erhoben.
Am 2. Weibnachtsfeiertage findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lucas- und JohanneSgemeinde im Vormittagsgottesdienst statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
An diesem Tage wird eine Collecte für die Armen erhoben.
Im «onfirmandensaal, Neustadt 61:
Donnerstag den 22. December, Abends 8 Uhr: Bibelftunde. 1. Cor. 26 bis 40, von der kirchlichen Ordnung. Pfarrer Schlosser.
K»th»lifche eemtiile.
SamStag den 17. December.
Nachmittags um 4 Uhr und Abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 18. December. 4. Sonntag i« Advent. Vormittags von 6«/8 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
, um 7 Uhr: Die erste beil. Messe;
vor und in derselben AuStheilung der heil. Commumon;
„ um 8 Uhr: Die zweite heil. Meffe; Militärgottrsdienst mit Predigt.
, um 9Vi Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 57i Uhr: Christenlehre; darauf sacramentalische Bruderschaftsandacdt.
Gottesdirast brr israrlitischen Keligionsgesellschast.
Sabbathfeier am 17. December 1898.
Freitag Abend 4 Uhr, SamStag Vormittag 8« Uhr, Nachmittag 3 Uhr, Sabbathausgang b" Uhr.
Wochengottesdienst Morgens 7 Uhr, Abends 4 Uhr.
Kür die Erbauung einer evangelischen Kirche in Dar-es-Lalaam (Deutsch Ostafrika)
aingen weiter bei dem Urtterzttchneten ein: Von Frl. S. B. 3 X, Frl. S. 3X, Frau Becker 0 50.*, Herr G. 5X, Herr W. Wallenfels 3 X
Weitere Gaden werden dankend entgegengenommen.
I. A.: Bickel, Kaiser!. Gouvernements-Secretär.
Neueste Aachvichteu.
Drvesch« bei B-re» .Herilb*.
Berlin, 16. December. Der ,Boff. Ztg.* zufolge wirb in Reich-tag-krrlseu erzählt, baß Aeußernnge« vorliegen, welche ba» in ber vorige« Tagung beschlossene Flotten« gesetz unb ben Tirpitz'ichen Flottenpla« bereit- wieder al- unzureichend darstellen und eine darüber hinau-gehenbe Flotten« Vermehrung unb baneben ble Erwerbung verschiedener Sohlenstationen für «othwendig erklären.
Berlin, 16. December. Nach einer Meldung bei .Local- Anzeiger" ist in Bölkseu, einer Station vor Springe, welche ber kaiserliche Zng pasfine, ein Mann verhaftet worben, welcher verbächtige Aeußerungen gethan habe« soll. 6r wurde in ba- Sefänguiß zu Springe cingeliefert Der Ver
haftete scheint jedoch nnr ein harmloser Prahler zu fei«, bei «egen MajestSt-deleibigung zur Rechenschaft gezogen »erben wirb.
Berlin, 16. December. Nach einer Meldung ber „Boff. Ztg." ist e» aufgefallen, baß vom vnnde-rath»tische kein Wort zur Bertheidigung ber Au»weisnng-«Politik be» Oberpräsidenten v. Köller gesagt worden 'st. E» verlautet tn parlamentarische« Kreise«, baß Herr v. Köller bei Rückhalte- an entscheibenber Stelle fetnelweg» sicher sei unb bie Nothwenbigkeit seines Rücktritte- erwogen werbe.
Berlin, 16. December. Am Dienstag Mittag fanb, wie ber „Vorwärts" berichtet, auf bem Milttär-Schießplotz z« Saarbrücken in Lothringen ein Ptstolen-Dnell zwischen zwei Offizieren ber dortige« Garnilo«, nämlich bem R tt« meister Schebe vom 11. U'aoen Regiment unb bem Hauptmann von ber Planitz vom 15. Feldartillerie Regiment, statt, bei welchem Ersterer eine schwere Verwundung erhielt.
Berlin, 16. December. Wie bem »Berliner Tageblatt" an» Kiel gemelbet wirb, haben bei bem zweifellosen Untergang de» Kieler DawpserS „Hielt" in ber Ostsee 15 Personen ben Tod in ben Welle« gefunden.
Berlin, 16. December. Ja Sachen Ziethen wird gemelbet, baß auch ber frühere verantwortliche Redacteur de» ^Soclalist", Rubbert, wegen Beleidigung de- Polizei-Eommiffar- Sottschalk eine Anklage erhalten bat.
St. Diö, 16. December. 2 50 Weber ber Gesellschaft mechanischer Webstühle finb seit gestern au-stänbig. Die Strikenden verhalten fich ruhig.
Bien, 16. December. Da- .Amtsblatt" publlcirt die Enthebung beS Herr« von Lichtenstein von seinem Botschafter-Posten in Petersburg.
Budapest, 16. December. Die Agitationen in ben gesellschaftlichen und politischen ElubS nehmen immer größere Dimensionen an. Man spricht von großen Ereignissen, welche nahe bevorstehe«. Die RegieruagS-Parteie« sowohl, alS auch ble Opposition solle« Ueberraschunge« vorbereiten. Wie verlautet, beschloffen nunmehr einige Abgeordnete, für die nächste« Sitzungen sich mit Waffen zu versehe«.
Kraka«, 16 December. Der westgalizische Kurort Zegeftow ist fast vollständig «iedergebraant. Mehrere hundert Familie« sind obdachlos.
Pari», 16. December. Der PrSfldeat deS EaffationS- Hofes, Löw, erklärte einem Redacteur de» .Journal", ber EaffationShof habe mit ernste« Schwierigkeiten zu kämpfen, um die Wahrheit vollständig zu ergründen. Man glaubt allglmttn, Präsident Löw habe damit die Schwierigkeiten anbemen wollen, welche wegen ber Auslieferung ge« wifler /Dossier» bereitet »erben.
Pari», 16 December. Die Meinung Dnpath be Elam» über die Revision be» Drehfu»«Prozeffe», wie er sie selbst aufgebiüdt hat, wird heute in ber „Lanterne" tn Form eine» Briefe» an einen seiner intimsten Freunde veröffentlicht. Paty be Elam erklärt darin, er habe nicht geglaubt, daß ein guter Katholik gleichzeitig ein Bandit fein könne. Nun habe auch er eingesehen, daß er Unrecht gehabt, und daß ber Dreyfu» Prozeß nnr burch eine Revision erlebtgt werben könne.
London, 16. December. Au» Madrid wird berichtet, daß Sagasta und alle übrigen Eabinei»-Mitglieder bei ber Uederführuug ber Gebeine be» Lolumbu» nach Spanien eine großartige Feier veranstalte« werben. Der Sarg mit ben Ueberresten be» EttbeckerS von Amerika wirb von mehreren hohe« Marine-Osfiziereu, welche an bem letzten Kriege theil- genommen haben, getragen werde«. Die Ueberführung ber Gebeine EolombuS soll alS Protest gegen bie Annexion Euba» gelten. Man versichert schon jetzt, baß ble Feier benfelben Eharacter tragen wird, wie diejenige der Ueberführung ber Gebeine Napoleon» L nach Pari».
London, 16. December. Die gesummte Preffe beschäftigt fich noch immer mit ber Demission Harcourt». Heute und morgen soll in einer Reihe von Versammlungen über den Nachfolger Harcourt» berathe« werden. „Daily Ehronicle" verlangt die Wahl ASqttth» als Nachfolger Harcourt».
London, 16. December. Nach einem Telegramm au» Peking empfing die Kaiserin von Ehina nunmehr die Gemahlinnen der sieben fremde« Gesandten. Der Kaiser war bei dem Empfang anwesend.
London, 16. December. „Standard" meldet au» Manila, daß ein amerikanischer Soldat demnächst vor ein Kriegsgericht gestellt werden wird, weil er sich des Hochver r ath» schuldig gemacht habe. Derselbe soll ben Solbate« Aguinaldo» Waffen und Munition geliefert haben.
Madrid, 16. December. Die anbauernben militärischen Maßregel« England» l« Gibraltar erregen la Regierung», kreise« große Besorgolß. Wie verlautet, will bie Regierung ihre« Vertreter tn London beauftragen, von Lord Salisbury Aufklärungen zu verlange«.
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