Ausgabe 
17.9.1898 Erstes Blatt
 
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Hroße Sendungen Kotzbrand- und Kerb schnitz fach en sind angekommen. Heinrich Noll, Wäusöurg 7

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I. V.: Georgi.

Familie Karl Freitag, Wolkengaffe.

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Gabelsberger Btenographen-Verein

Südanlage 17, pari.

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in

Watzenborn-Steinberg

Der Vorstand.

laden ergebenst ein

mann) bei.

Der Vorstand.

9168

Redaktion: E. Burkhardt. Druck und Uerlag ocr Brühl'schen UniverfttätS«Buch> und Stemdruckerci (Pietsch Erben) in Gießen.

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verschiedenes

Verloren

Vereine.

innigsten Dank 9190

K

K k 9195 W

Ferber'sche Buchhandlung, Seltersweg 87. 9174

jederzeit Gottes Hilfe und Segen sein!

Gießen, am 9. September 1898.

Der Kirchenvorstand der Johannesgemeinde.

Dr. Naumann. Albach. E. Schmall. Dr. Steinbrügge. H. Vogt. Weeg. L. Wolff.

Der heutigen Nummer unseres Blattes liegt der Jahres-Prerscourant lb98/99 des Ersten BerfaudtTpeeialgefchäftes von Gebrüder I. & P Schulhoff in München, Tbal 71, bei.9171

All die Mitglieder der IohannkSgeumnde bete. Kirchliche Armen- und KkanKkupstegr.

Mit Bezug auf unsere letzte Bekanntmachung, betr. Anstellung von tesonderen Kirchengememdeschwestern. haben wir heute der Gemeinde nach« olgende Mittheilung zu macken. Das Diaconissenhaus in Darmstadt batte uns die Ueberlaffung von Schwestern fest zugesagt und eine Schwester für Juli, eine zweite für den Herbst in Aussicht gestellt, allerdings^gleich unter Hinweis auf den großen Mangel an geübten Schwestern. Später theilte uns die Oberin des Hauses mit, daß es ihr wegen völligen Mangels an Schwestern unmöglich geworden sei, noch in diesem Jahre auch nur eine Diaconiffe zu senden; höchstens könne sie hoffen, bis Ostern nächsten Jahreshelfen zu können". Unter diesen Umständen mußten wir uns an eine andere Anstalt wenden. Das Diaconiffenhaus in Bern sagte uns ür den Herbst dieses Jahres die Sendung von zwei Schwestern zu. Ehe wir aber den Vertrag abschloffen, machten wir nochmals Mittheilung nach Darmstadt, weil wir mit dem dortigen Diaconiffenhause jedenfalls im besten Einvernehmen bleiben wollten. Die Frau Oberin antwortete aufs reundlichste, sie erklärte, wie es ihr schmerzlich, aber nicht zu ändern sei, daß nun doch andere Schwestern in Gießen einziehen würden, und sie sagte zuletzt:Ich brauche wohl kaum hinzuzusügen, daß uns dieses sehr schwer ist, aber es wird dann wohl so Gottes Wille sein, und ich hoffe nur zum Wohl und zum Segen der Gemeinde in Gießen!" Das Gleiche empfanden auch wir, als wir nunmehr mit Bern den nöthigen Vertrag- abschloffen. Die Berner Diaconiffen sind in Deutschland durchaus nicht unbekannt; eine große Zahl derselben ist thätig hauptsächlich in Heffen-Naffau, in Ems, Biedenkopf, Gladenbach, Battenberg, Schlangenbad u. s. w. In unserem Hessen-Darmstadt sind bis jetzt nur zwei derselben, seit 1897, an­gestellt, nämlich zu Gimbsheim (Rheinheffen), wohin der dortige Decan sie berief; auch deshalb, weil Darmstadt die erbetene Schwester ihm nicht geben konnte. Die Berner Diaconiffen genießen überall wegen ihrer Tüchtigkeit und Willigkeit in allen Berufsarbeiten die höchste Anerkennung,- das Diaconiffenhaus Vern ist zudem mit dem Darmstädter Haus sehr be­freundet. Mit dem Vorstand des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege dahier haben wir bereits vor mehreren Wochen in gemein­samer Sitzung eine freundschaftliche Vereinbarung getroffen, durch die ein friedliches Nebeneinanderarbeiten der beiderseitigen Schwestern gesichert ist. Nächster Tage werden nun, so Gott will, zwei Berner Diaconiffen als Kirchenschweftern der Johannesgemeinde, zur Mithilfe in unserer kirchlichen Armen- und Krankenpflege hier einziehen; sie werden in der Mansarde-Wohnung der Kleinkinderschule, Diezstraße 15, ihren Sitz haben. Die zwei neuen Diaconiffen sollen am Sonntag, den 18. September, in dem Frühgottesdienst um 8 Uhr, in der Johanneskirche kirchlich eingeführt werden, und dann am Montag, dem 19. September, in Gottes Namen ihr Werk beginnen. Unsere Gemeinde bitten wir herzlich, die neuen Kirchen­gemeindeschwestern freundlich und liebevoll aufzunehmen und in eintretenden Nothfällen ihren Liebesdienst zu beanspruchen; auch sie sollen mit dazu thätig sein, daß dem viel beklagten Mangel an Diaconiffen in unserer Stadt abgeholfen werde. Mit herzlichem Dank für alle Liebe und Unterstützung, die uns für unser Werk bis jetzt, besonders wohlthuend auch in den letzten Zeiten, zu Theil geworden ist, bitten wir um unserer Armen und Kranken Willen auch ferner nm solche Liebe und freundliches Wohlwollen. Wir sind natürlich hierauf angewiesen; allein eine Last, wie Manche schon gemeint haben, wird unser Werk für die Johannesgemeinde nicht werden, denn Hilfe und Theilnahme wird nur als völlig freiwillige begehrt, nur als Ausdruck und Gabe der Liebe; und unser freudigstes Vertrauen soll

Meiner werthen Kundschaft, sowie Bekannten

Herzliche Gratulation

Ein Fahrrad ^Verkauf.

9197 Marktstraße 23.

Wieseck.

Unserem lieben Freunde

Um 9189

Danksagung.

Für die^ herzliche Theilnahme und die vielen Blumenspenden sagt

Für das Grotzherzogthum Hessen wird ein tüchtiger 8641 Reise-Jnspector von alter leistungsfähiger Lebens" vers.-Ges. gesucht. Anfangsgehalt 150 Mk. (steigend bis 300 Mk.), 8 bis 10 Mk. Spesen und Prov., bei guten Leistungen Aussicht auf Anstellung als Oberinspektor bezw. Generalagent. Off. an Haasen- ftein & Bögler, A.-G., Frank­furt a.M. unt.Reiseinspector"

ergebenst einzuladen. Der Unterricht findet, wie bisher, im Kauf wäunischen Vereinshanfe, Lehrsaal 3 statt. Teilnehmerkarten zu 6 Mark find erhältlich: I. Ricker'sche Buchhandlung, Südanlage 5,

gegr. 1861.

Hiermit gestatten wir uns zur Theilnahme an dem

Donnerstag, 22. September, Abends y29 Uhr

beginnenden

Anfangs-U nterricht

der Deutschen Einheits-Stenographie (System Gabelsberger)

Louis Katz

Seltersweg 56.

t Samstag und Sonntag geschlossen, t

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Verloren

ein goldenes Anhängsel von einer Uhrkette. Abzugeben gegen Belohnung

Zu dem am Sonntag den 18. und Montag den 19. Sep­tember staltfindenden

Kirchweihfest

Nadelholz-Samen.

Aus den Communalwaldungen von Gießen, Alien-Buseck, Annerod und Wiescck wirD die diesjährige Fichten- und Kiefern Samenernte int Wege schriftlichen Angebots vergeben, gegen Vorauszahlung unter den seither üblichen Bedingungen, welche von den Submittenten nach Ein­reichung ihrer Offerten als rechtsverbindlich anzuerkennen find Die An­erbietungen mit der AufschriftSubmission auf Nadelholzsamen" sind getrennt an die einzelnen Bürgermeistereien bis längstens Donnerstag, den 22. September einzureichen, worauf die Eröffnung am 23. September Vormittags 11 Uhr erfolgt.

Gießen, den 15. September 1898.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

G &

Aeiertage halber

bleibt mein Geschäft

Sängerkranz.

Beginn der Proben für Männerchor: Montag den 19. September, Abends 9 Uhr, Vereinslocal.

Für Damenchor: Dienstag den 20. September, Abends 8 Uhr, Hotel Einhorn.

Erstens Coneert am 2 7. November mit:

Athalia von Mendelssohn-Bartholdy.

Gemischter Chor mit Soli und Orchester.

Um^allseitiges und pünktliches Erscheinen aller verehrl. Mitglieder bittet 9168] Der Borstand.

Philipp Junker

zu seinem heutigen 56 jährigen Geburts­tage ein dreifach donnerndes Hoch, daß es vom Gießener Weg schallt, und in der WirthschaftZum Haas" Wider­halls Seine Freunde.

D r heutigen Nummer unseres Blattes liegt eine Extra- beilage (Wanderlager-Ausverkauf D. Sprlng- 8583

SamStag den 17. d. Mts.r Familien - Abend auf der »Schönen Aussicht".

Verein Einigkeit.

Sonntag den 18. September (Mittags): Ausflug nach der Badenburg. Gäste sind willkommen.

Glückliches neues Jahr!

Dieses wünscht

I. Fleischmann n. Frau, WalllhorKr. 16.

Für zwei Gymnasiasten höherer Klaffen wird gute Pxnfi0N gesucht. Offerten erbitte unter Nr. 9162 an die Exped. d. Bl.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unser innigst geliebtes Söhnchen

Otto

im Alter von 5 Monaten nach schwerer Krankheit zu sich zu rufen.

Um stille Theilnahme bitten

Die trauernden Hinterbliebenen

Ludwig Düll und Frau, Marktstrasse 32.

Giessen, den 16. September 1898.

am Samstag den 8. Oktober

auf Burg Gleiberg

im Kaisersaal. Anfang 3 Uhr.

Das Comitö.

zum Jahreswechsel! Q

Mathilde Nachmann, X

Putz- u. Modewaaren-Gefchäft.

Ausflug nach Wetzlar.

Abf. 215 Nachm. 9175

9183

Montag den 19. Septbr. 1898, Abends 8*/e Uhr: W Uebung.

Nach derselben zu Kamerad Weber.

Das Connnando.

Ball für Israeliten

9172

Die Wirthe:

Jacob Sommer II.

Ludwig Faber. Balthasar Schäfer VL Gg. Schmandt Wwe.

9193] Köchin gesucht bei hohem Lohn zum 1. Oktober. Frau Schmidt, _____________Vermietherin, Neustadt 59.

9181] Tüchtiges Laufmädchen gesucht.

______________Südanlage 7, vart.

9166] Eine zuverlässige Lauffrau ge- sucht. Auskunft in der Exped. d. Bl.

Veteranen-Verein.

Sonntag den 18. d. Mts.:

Ausflug nach Arnsburg-Kuhdach

Abfahrt 8 Uhr 15 Min. Vormittags,

zahlreiche Betheiligung wirb gebeten. _________________ Der Vorstand.