Arrr -er* Zeit für Me Heft.
Vor 106 Jahren, am 17. Juli 1792, widerstand bei Dubrenka der polnische Kriegsheld Kosciuszko mit Ruhm und Erfolg der überlegenen russischen Streitmacht. Aber Parteiung, Zwietracht, Verrath und Planlosigkeit und vor der große Geldmangel des in harter Leibeigenschaft schmachtenden Volkes lähmten die Kräfte, und von Schmerz erfüllt, legten die tapferen Kämpfer für Polens Wieder- belebung das Schwert nieder. Bald bezeichnete die Wiederherstellung des alten Zustandes von Neuem Rußlands Ueber- macht.
. 524 Jahren, am 18. Juni 1374, starb zu Arqua
bei Padua der große italienische Dichter und Begründer des Humanismus Francesco Petrarca. Seine zarten, durch Wohlklang der Sprache ausgezeichneten Sonette an Laura werden noch jetzt von den Italienern als unerreichbare Muster mner melodischen Aussprache bewundert. Einen europäischen Ruhm aber verschaffte sich Petrarca durch seine lateinischen Schriften, poetische wie prosaische. Unter den letzteren sind seine Briefe und seine Lebensbeschreibung römischer Helden besonders wichtig. Der Dichter wurde am 20. Juli 1304 zu Arezzo geboren.
VerMifchtes.
• 3n Pondorf in Bayern ist dieser Tage ein Mann ge« storbeu, der al- junger Soldat ein viel besprochene- Stück au-geführt hat. Er diente seiner Zett in Ingolstadt und war Off ztersbursche. Eine- Tage- befahl ihm sein Herr: ?V$CtCr,n?oIc mtr öwet Regensburger Wü.ste!" Benürzt schaut Prter auf seinen Herrn. „Regensburger Wurst?" fragte er erstaunt. „Freilich, mach, daß Du weiter kommst," ertönte da- Commando. Et war Morgen- 9 Ubr. „Ader toorm müssen sie sein," ruft der Lieutenant dem P.ter noch nach. Es vergeht eine halbe Stunde, eine Stunde, e- wird Mittag, es wird Abend, Peter ist noch nicht do. Dem Lieutenant kommen allerhand Gedanken, er meldet da- Ausbleiben dem Hauptmann, man erfährt schließlich, daß Peter im Laufschritt durch den östlichen Stadtrheil geeilt sei und mr! Q Jr10efn cttlärt habe, er müsse „Regensburger warme Würste holen. Endlich anderen Tages Morgens kam der Peter schweißtriefend wieder heim, zwei kalte Regensburger
awwer de Breidebach, der efderfch au-gerufe hat: „Wäi delikat, wäi delikat!"
Von selwiger Stunu an war deß DrickrS und PerzeS verrbei, und die Reisegesellschaft hott haamgeschrtwwe, sat keme drei Dag speder, weil se dorch en net ungefährliche Krank« hetd-fall vom Weiderreise abgehahle weru. Anstatt nach Giefle ze fahrn, fuhrn se wetder nach Btnge uun Rüde-Heim, dann wollte se am goldige Meenz aach net Vorbeifahrn unn bliebe noch zw°° D°g dort in de srehlichste Stimmung, um vollstennig fer die auSgestanueue Engste ze entschädige. Am dritte Dag sinn se dann Widder tu Gtrffe etgedroffe unn beim Abschied hawe se sich deß verspreche gewe, in vor- kommende ähnliche Krankheitsfall sich Do- des Sauerkrauts fammt LewwerkleeS als Heilmtddel ze bediene.
Unn deßhalb dhu äichs Euch kund Habt err mal aach so e Stund: Greift zum Sauerkraut, browat! Läwwerklees, so delikat; —
Wann err nett ze wenig eßt, Jeder Schmerz Euch dann verläßt. Danke werd merrsch Jeder laut, Der geheilt dorch Klees unn Kraut!
sich beeilen wird, sich einer so rühmlichen Action anzuschließen. — Nach einer demselben Blatt au- Rom zugehenden Meldung bestätigen Mtttheilungen, die dem Batican von den Bischöfen in den Bereinigten Staaten zugekommen sind, daß in der Union die Frteden-sttmmung vorherrsche, so daß spanische Eröffnungen in diesem Sinne in Washington gewiß geneigte- Gehör finden würden.
— Der offtctelle Bericht der amerikanischen Marine-Jnspection über die technischen Lehren der Schlacht vor Santiago ist jetzt erschienen. Er constatirt, daß im Wrack de- „Almtraute Oquendo" 61 Geschoßlöcher, 24 iu der „Bi-caya", 33 in der „Maria Teresa" unb 80 im „Cristobal Colon" gefunden wurden. Die „BiScaya" ward da« Opfer ihrer eigenen Torpedo-, die explodirten und das stolze Schiff in die Luft sprengten. Der Bericht schließt: Holz sollte beim KriegSschiffbau überhaupt nicht verwandt werden. Schlachtschiffe sollten keine Torpedo- führen (wie genau genommen überhaupt alle Kampfschiffe nicht). Schnellfeuer-Batterien find auf Schlachtschiffen von höchster Wichtigkeit. Hauplbatterien sollten sich stet- unter Panzerdeck- befinden.
<0€äIo mir- KroVßirzLeSsO.
E. Echzell, 14. Juli. In dem zwischen hier und Blofeld auf der sogen. Krone liegenden Steinbruche ist heute Nachmittag ein sehr bedauerlicher UnglÜck-fall vorgekommen, indem einige Felsbrocken herabstürzten, die einem der Arbeiter, einem fleißigen braven Familienvater, schwere Kopfwunden beibrachten und ihm beide Beine zerquetschten.
W. Bon der Nidda, 14. Juli. Auch bei un-kann mau au vielen Orten tu das Klagelied eiostimmen, daß die Heuernte durch den vielen Regen ungemeiu in die Länge gezogen wird. Voriges Jahr wurde am 8. Juli hier das erste Korn geschnitten und am 14. stand das Feld voller Koruhaufen. Jetzt fitzen noch die Heukegel in den Wiesen. Der Futterertrag ist im Allgemeinen diese- Jahr sehr gut. E- wurde fjon sehr viel Klxeheu heimgefahren. In den meisten Jahren wird bet un- der Klee nur zur Grünfütterung verwendet.
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in der Hand- War also der Soldat von Ingolstadt nach i irische Wechselstrom in ihnen erzeugt, allgemein beliebt, aber Regensburg gelaufen und wieder zurück, um den Befehl seine- | practisch bisher nicht verwendbar, weil fie ein zu schwaches Herrn zu erfüllen! Licht geben. Je. häufiger der elec rische Strom, der durch
Licht geben. Je ^häufiger der elec'rische Strom, der durch die Röhren hindurchschlägt, unterbrochen wird, desto größer muß die Leuchtkraft der Röhren sein. Aber bei den gewöhnlichen Rllhmkorff'schrn Jnduction-apparaten, die zur Er
zeugung solcher Ströme verwandt werden, ist die Häufigkeit der möglichen Stromunterbrechungen durch den von der Last entgegengesetzten Widerstand beschränkt. Moore ist nun auf den Gedanken gekommen, die Stromunterbrechungeu iu einem luftleeren Raume geschehen zu lassen, wo sie um Viele- schneller aufeinanderfolgen können. Der dazu benutzte Strom-
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bar sein werden, so hat man e- nicht mehr mit vereinzelten Exemplaren der exotischen StudentinnenspkcieS au- der Schweiz oder au- Rußland zu thun, sondern die Wienerin nimmt von der Wiener Hochschule Besitz, Prost, Fräulein Student? Da- „reif zum Besuch einer Hochschule", das im Festsaal deS Akademlschen Gymnasiums elf Mädchen al- erlösende Zaubersormel verkündet wurde, wird aber weithin gehört wtzrdec. Der Zug der Zeit bricht sich endlich Bahn. Er braust mit stolzer Gewalt daher, weht Altes und Veraltetes fort. Auf dem Gebiete ernster, zielbewußter Fraueu« ^Emancipation bedeutet die erste Mädchenmatura ein Erriguiß von folgenschwerer, erfreulicher Bedeutung. Darum stimmen alle Freunde culturellen Fortschritt- in den Jubelruf ein, der jenen elf Glücklichen g,lt: Prost, Fräulein Student!"
• Das kleinste Buch der Welt haben jetzt die Brüder Salmin in Padua hergestellt. Es tft die« ein „volumetto* von 10:6 Millimeter mit je zehn Linien auf 208 Setten, enthaltend einen bisher ungedruckten Brief Galilei- an Christina von Lothringen aus dem Jahre 1628.
* Elend und Armuth iu Italien. In Lanusei, einem Dorfe auf der Insel Sardinien, find für den 5. unb den 19. d. Mts. nicht weniger als 115 Zwaug-verkäufe von Häusern, Weinbergen unb Ländereien angesetzt. Diese Liegenschaften, die einen Gesammtwerth von beiläufig 100000 Lire barstellen, kommen auf Antrag des FiscuS wegen rückständiger Steuern, die fich fammt den Kosten auf 6286.08 Lire belaufen, zum Verkauf. 27 Besitzer sehen fich ihre» Eigenthume- wegen Beträgen von weniger als 5 Lire be- raubt, und nur 14 von diesen Forderungen deS FiScuS über- steigen die Summe von 100 Lire.
♦ „BlickenSderfer" Schreibmaschine. Der Wettkampf drr Schreibmaschtneu-Erfinder ist für die Benutzer sehr Vortheilhaft, denn eö werden stets neue Vereinfachungen erdacht, welche die Schreibmaschinen verbilligen und deren Bedienung bequemer gestalten. Bis jetzt sind die Typenhebelmaschinen nach Art der Remington'schen am meisten verbreitet. Auf diesen find die Typenhebel in einem Halbkreis in der Höhe der Aufschlagwalze angeordnet, bei denen durch Tastenanschlag die Type auf ein zur Aufsqlagwalze quer laufendes Band gedrückt und die Farbe anfs Papier übertragen wird. Bei der Aost-Schreibmaschine werden die Typen vorher gefärbt, indem fie ständig auf einem Farbkiffen ruhen und beim Anschlag unmittelbar auf da- Papier drucken. Die Typenhebelmaschinen, welche immer mehr vereinfacht werden, bestehen aus 600 bis 1000 Theilen, unb der dafür geforderte, bei allen Systemen fast gleiche Preis kann als angemeffeu bezeichnet werden. Die berechtigten Erfolge der Remington- Schreibmaschine haben Mechaniker veranlaßt, ein System zu suchen, welche- leistungsfähig wie die Typenhebelwaschine, aber viel einfacher sei, au» weniger Theilen bestehe und darum auch viel billiger herstellbar sei. Nach jahrelangen Versuchen wurde die- durch Anbringung eines „Typen-Cylinders" erreicht. Auf dem Typen Minder find die Buchstaben und Zeichen der Claviatur galvanoplastisch abgeformt. Eine der hervorragendsten Schreibmaschinen dieser Art ist dir amerikanische BlickenSderfer Schreibmaschine Nr. 7, Generalvertreter Groyen & Richtmann, Solingen: Alleinvertrieb für das Großherzog- thum Heffen: Brühl'sche UniverfitätS-Buch- und Stein- Druckerei, Gießen. Diese au- nur 200 Theilen bestehende Maschine ist äußerst genau unb dauerhaft gebaut, sie kann mit den besten Schreibmaschinen einen Vergleich auShalten, wiegt nur 5 Kgr. unb ist erheblich billiger als bie Typenhebel- Schreibmaschine. Die Abbilbung (s. Inserat) zeigt bie aus 30 Tasten bestehende Claviatur, mit welcher durch zweierlei Umschaltung 84 große und kleine Buchstaben und Zeichen erzielt werden. Man glaubt vielfach, daß die Umschaltung ein Nachtheil sei, die» ist aber eine irrthümliche Annahme, denn wer sich nur einige Stunden mit der Maschine beschäftigt, i dem wird die Umschaltung so geläufig, daß dieselbe mechanisch verrichtet wird. Die wenigen Tasten find eher ein Bortheil. Der Typen.Eylinder enthält in drei Reihen diese 84 Buch- staben und Zeichen, er hat eine dreifache Bewegung, eine auf- und abgehende, eine drehende unb eine schlagende- Versagen ist auSgeschloffen. Der Typen-Cylinder ist leicht auSwechsel- bar, ebenso wie die kleine Farbrolle, die sich 5 Mm. über der Zeile befindet und bei jedem Tastendruck von der zu druckenden Type berührt wird. Dte leicht auswechselbare Färbevorrichtung erweist fich im Gebrauch billig unb zweck- mäßig. Die Schrift bet BlickenSderfer ist sofort ohne Auf- heben beS Schlittens lesbar, und Aenderungen laffen sich dank der leichten Wagenführung und Zeilenstellung ohne Schwierig- kett ausführen. Die an „BlickenSderfer Nr. 7" angebrachten Verbesserungen beseitigen die bisher den BlickenSderfer- Maschinen zum Vorwurf gemachten Mängel, so daß dieses vervollkommnete Modell als ein zweckmäßiges unb dauerhaftes I Schreibgeräth bezeichnet werden kann.
* Wer hat Amerika entdeckt? Bekanntlich ist Columbus nicht der erste Entdecker Amerikas gewesen- schon vorher I haben die al- kühne Seefahrer bekannten Normannen den Weg I uach dem Erdthetl im fernen Westen gefu nden: 982 setzte der Normanne Erik Randi nach Grönland über unb gifinbcte dort eine Kolonie, bie später zwei Städte, sechzehn Kirchen, zwei Klöster unb hundert Weiler umfaßte. Aber auch den I Normannen ist der Ruhm, Amerika entdeckt zu haben, gc» I uommen worden. Drr dänische Archäolog Karl Christian Rafn behauptet in seinem Werk Antiquitates americanae, daß I mindesten- schon im achten Jahrhundert auf Florida ein au- Europa herübergekommener Volksstamm gewohnt haben muß- I die Spuren, die man vom Kulturleben dieses Volke- ge- I funben hat, unb bie Übrig gebliebenen Schriftreste beweisen, I M Jclaub bie Heimath de- auf irgend eine Weise nach I Amerika verschlagenen Stamme- gewesen ist. Diese That- I fache scheint auch den Gelehrten früherer Jahrhunderte be- kauut gewesen zu sein - wenigsten- erwähnt der arabische I Geograph Mohamed Ednsi, der im Jahre 1099 zu Ceuta I geboten wurde und auf Anregung Rogers II., König- von I Stellten, eine Weltkarte und dazu eine Beschreibung der ver- I schiedenen Erdtheile verfaßte, in diesem Werk auch einen I neuen Kontinent im Westen, den er GroßJrland nennt. Demnach wären also vorläufig, ehe nichts andere- bewiesen I toiib, die Irländer die ersten Europäer, die das amerikanische I Festland betreten haben. Daß den Afiaren Amerika bereitviel früher bekannt gewesen ist, ist al- feststehend zu betrachten be- I "its vor 1300 Jahren bestand ein Verkehr zwischen China I und Amerika, das von den Chinesen „Fusang" genannt wurde I unb al- ein schöne-, cultivirte- Land von großem Reichthum, I in dem weder Gold noch Silber Werth hätten, von dem I Buddhistenpriester Swei Scham geschildert wird. Alle An- I Zeichen beuten darauf hin, daß die Chinesen unter Fusang I Mittelamerika verstanden haben- ob ihnen auch die anderen I Theile de- großen Kontinente bekannt gewesen sind, hat man I bisher nicht feststillen können.
* Ueber bal „kalte Licht", bie Aufsehen erregende neueste I amerikanische Entdeckung, bringt der Scientific American I jetzt einen ausführlichen Bericht, der die Errungenschaft aller- I dingS als eine recht bedeutende erkennen läßt. Wie bereits I mitgeiheilt wurde, soll die Erfindung deS jungen amerikani- I schm Elektrotechnikers Mac Ferlan Moore den großen Energie- I Verlust beseitigen ober doch weit herabmindern, der mit allen I bis jetzt bekannten künstlichen Lichtquellen verbunden ist, indem I bi- zu 95 pCt. der erzeugten Energie al- Wärme entweicht. I Moore verwendet bekanntlich die Geißler'schen Röhren, jene I luftleeren, mit verdünnten Gasen gefüllten Glasröhren. Diese I sind wegen ihrer schönen Farbenerscheinnugen, die der elec- I
lung hierin geschaff n. Für die elf erfolgreichen Maturantinnen heißt es: „Bahn frei!" Eine bescheidene, ziemlich eingeengte Bahn wohl, aber doch eine. Wenn nächsten Herbst unter den Studenten, welche fich über bie zur Aula hinauf« führeude Steintreppe brängen, einzelne Frauengestalten ficht«
Unterbrecher ist gänzlich abweichend von den bisher verwandten construirt unb ermöglicht, die Zahl der Stromunterbrechungen auf 60000 in der Minute zu bringen. Dadurch wird der Strom ungleich wirksamer, unb bie von ihm durchschlagenen Geißler'schen Röhren erglänzen in einem starken Lichte, baß von fast gar keiner Wärmeentwlckelung begleitet ist. Außerdem kann bem Lichte jede beliebige Farbe gegeben werden, I je nachdem man die Luft au- der Röhre mehr oder weniger außpumpt, dadurch laffen fich nicht nur hervorragende Be- leuchtung-effecte Hervorrufen, sondern e- kann fich auch Jeder da- für fein Auge angenehmste Licht auSwählen. Auf der electrifchen Ausstellung in Nrw-Uork war eine kleine Kapelle gebaut, deren Spitzbogen und Gewölbe vollkommen mit diesen leuchtenden Röhren von fünf Kentimeter Durchmesser unb 2.50 Meter Länge ausgekleidet waren. Die Beleuchtung de- RaumeS war außerordentlich hell und dabei sehr angenehm, die Helligkeit gestattete die Ausnahme von Photographien in jedem Theile der Capelle. Wegen der Ausnutzung der erzeugten Energie lediglich zur Lichtgcwinnung soll baß „falte Licht" eine große Ersparniß gestatten.
„Prost, Ftäulein Student!". Auch in Oesterreich beginnt die Franenfrage in Bewegung zu kommen. Zum erstenmal legten vorgestern Zöglinge deß Wiener Mädchen- gymnafiumß die Riiseprüfuug ab. Elf von ihnen bestanden fie, darunter zwei mit Auszeichnung. Das Wiener Extrablatt bemerkt zu diesem Ereigniß: „Wir stehen keinen Augenblick an, eß außzusprechen, daß unter den obwaltenden Verhältnissen da« erzielte Resultat ein ganz überraschend günstiges genannt werden muß. Eine geraume Zeit trennt uns von jenem Tage, an dem die erste Maturantin am Akademischen Gymnasium als Privatistin die Reifeprüfung ab« gelegt hat. ES muß ein kleines, wenn man will, ein ganz hübsche- Vermögen gekostet haben, um jener begabten jungen Dame bie Genugthuuug zu verschaffen, ihr Maturazeugniß als eine — schöne Erinnerung aufbewahren zu bürfen. Denn mehr prac.ischen Werth konnte jene Bescheinigung von Talent unb Bienenfleiß, jene Quittung über beträchtliche materielle Opfer nicht beanspruchen. Erst der Erlaß btß Unterrichts« Ministeriums, der den Frauen wenigstens die Hörsäle der philosophischen Facultät öffnete, hat davkenswerthe Wand
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