13. „Harmonie" - Hargesheim , 14. „Germania" • Ober« Ingelheim.
* • Ladenschluß und Handlungsgehilfe». Der dritte Deutsche HaudlungSgehtlfeutag wurde am Ostermontag im „Hotel de Pologne" zu Leipzig abgehalten. Franz Tchueider-Hamburg berichtete tu ausführlicher Weise über die Labenschlußbewegung, deren leitender Gedanke, einen allgemeinen Ladenschluß um 8 Uhr Abend» herbei« zuführeu, energisch weiter zu verfolgen und praktisch zu verwirklichen sei. Er schloß seine beifällig aufgenommeven Ausführungen mit folgender Resolution: „Der dritte Deutsche HaodlungSgehilfeotag begrüßt freudig die in letzter Zeit tu verfchtedeoen Ttädten, namentlich des RheiulaudeS hervor« getretenen Bestrebungen der selbständigen Saufmannschaft zur Herbetsühruog eines «tuhetlltchen Ladenschlusses auf Grund freiwilliger Vereinbarung, weil dadurch der Wunsch nach Durchführung und die Möglichkeit hierzu uachgewteseu wird. Der minimale Erfolg der Bemühungen, der bisher nur tu etwa kletuen Städten zu einem rudgiltigeo Ergebniß geführt hat und in den Großstädten in absehbarer Zeit überhaupt nicht erhofft werden kann, macht eS den Handlungsgehilfen zur Pflicht, unvermindert au der retchsgesetzlichen Regelung dieser Angelegeuhetr festzuhalten und dafür mit allen Kräften zu wirken, entweder unter Anlehnung der hierauf bezüglichen Vorschläge der Commisfion für Arbeiterstatistik vom Jahre 1896 oder tu Formen, welche bet ihrer Durchführung für die dringend uothwendige Verkürzung der Arbeitszeit der Handels« aogestellteu die genügende Gewähr bieten. Der HandlungS« gehilfentag ersucht neuerdings die hohe Reichsregierung, die eutsprechendeu Gesetzesvorschläge baldmöglichst den gesetzgebeu« den Körperschaften zur Berathuug und Beschlußfassung vor« zulegen." Die Resolutiou wurde einstimmig angenommen.
• • 3« hochzeitSauzng. In einem hiesigen Kleider-Ber- leihgeschäft entlieh sich am vorigen Sonntag eiu Mann einen guten Anzug im Werthe von 60 Mk., angeblich um sich trauen zu laffen. Da derselbe den Auzug nicht wieder brachte, erstattete der Geschäftsinhaber bei der Polizei Anzeige, wo sich daun herausstellte, daß der Entleiher in einer Backsteinfabrik thätig war und den Auzug bet der Arbeit trug.
• • Verhaftet wurde gestern dahter eiustreckbrieflich verfolgter H au ftr er, welcher sich unter falschem Namen tu einem Gasthause aushielt.
Ueber die Hauptversammlung deS Hessischen LandeS-Lehrer- Vereins, welche am 14. dS. MtS. tu Oppenheim a. Rh. stattfand, entnehmen wir dem „Darmft. Tägl. Anz." folgenden Bericht: Herrliches Wetter lockte zur Wanderung. Bald waren die Höhen der „Landskrone" mit Besuchern der Hauptversammlung belebt, die sich zunächst an dem herrlichen Panorama, welches die im hellen Sounenscheiu daliegende Rheinebene in schönster Weise bot, ergötzten. Wie herzlich begrüßten sich hier alte, schon lange getrennte Jugendsreunde! „Wie brannre Hand in Hand!" — Um 11 Uhr erklang tu der schönen geräumigen Halle deS BerschöueruugS Vereins auf der „Landskrone" die Schelle des Obmanns, die zum Platznehmen etnlud. Nach herzlicher Begrüßung der er fchieneoeu Mitglieder — etwa 600 —, der erschienenen Behörden und Gäste seitens des Obmanns sandte die Versammlung zunächst ein Begrüßungstelegramm au Se. Kgl. Hoheit den Großherzog. Hierauf begrüßten Herr Kreisrath Bich- manu-Oppenheim Namens der KreiSfchulcommtsfion, Herr Bürgermeister Koch Namens der Stadt, Herr Röhl- Berlin Namens des geschäftsführenden AuSschuffes deS Deutschen Lehrer-Vereins und Herr Oberlehrer Schenkelberg Namens des BezirkSveretn» Oppenheim. Der Schriftführer des Vereins, Herr Oberlehrer Schmeel-Darmstadt, theilte der Versammlung sodaun die Beschlüffe der gestrigen Vertreteroersammlung mit. Herr Lehrer Rothmann- BechtolSheim hielt hierauf einen längeren Vortrag über „Friedrich Fröbrl", drffen Bestrebungen auf dem Gebiete der Pädagogik, besouders die Errichtung seiner Kindergärten. Seine schöne, fleißige Arbeit lohnte reicher Beifall. Ueber das Hauptthema des TageS: „Die Schäden der gewerblichen und landwirthschaftltchen Kinderarbeit für die Jugenderziehung" refertrte Herr Oberlehrer BackeS-Alzey tu einem etnstüudtgeu freien Bortrage in wirklich ausgezeichneter Weise. Die außerordentlich fleißige, sehr gut durchdachte Arbeit wurde durch lebhaften Beifall belohnt. Die von dem Redner ausgestellten Thesen fanden tu folgendem Wortlaute einstimmige Annahme: 1) Der Umfang der gewerbltcheu und laudwirthschastltchen Kinderarbeit hat hier und da einen solchen Grad erreicht, daß dar« auS große Nachtheile für die physische, moralische und intellektuelle Entwickelung der Heranwachsenden Generation entstehen müffeu. 2) ES ist darum die Kinderarbeit derart etnzuschränken, daß ihr günstiger Einfluß auf die Entwickelung der Jugend gewahrt bleibe,- dagegen find die schädlichen Auswüchse der Kinderarbeit — Beschäftigung der Kinder mit Kegelaussetzen, zum Hausiren, in Schanklocalen, zu Schaustellungen u. dgl., Arbeit vor Beginn deS Unterrichts, sowie nach 8 Uhr Abends, Beschäftigung von Kindern unter zwölf Jahren — mit aller Energie zu bekämpfen. 3) Als Mittel hierzu empfehlen sich: a. für den Lehrer: Fortgesetzte Er- Hebungen, das Studium der Einzelfälle, Sorge für Erhöhung des JatereffcS für Kindererziehung im Allgemeinen, Rücksprache mit d n Eltern und Arbeitgebern- b. für die Schulbehörden: Beseitigung der Hüteschulen, soweit solche in Deutschland bestehen, und HaldtagSschulen- strenge Ahndung der Tchulversäummffe- c für die V-rwaltungSbrhörden: strenge Handhabung der bereits bestehenden Schutzbestimmungen und Ausstellung neuer, soweit e- tu der Machtbefugniß der einzelnen Behörden steht- d) für den Staat: Sorge für die materielle Besserstellung der unteren Erwerbsklaffen, Ausdehnung der Fabrikauffichr auf die Hausindustrie, schärfere Betonung der Erziehungspflichten der Eltern in der Gesetzgebung. An dem hieraus solgenden Fcsteffeu nahmen wohl übre 250 Mitglieder theil. Das gute Mahl, der vorzügliche
Oppenheimer, einschlagende Tischreden brachten bald eine recht auimirte Stimmung hervor. Alle Besucher der ver- sawmlnng waren von den ganzen Verhandlungen und Veranstaltungen hochbefriedigt. Mau trennte sich mit dem Wunsche: Auf fröhliches Wiedersehen im nächsten Jahre in Oberheffeu!
•• Evangelische Arbeiter-Beretne. In Kassel tagte dieser Tage der Delegirtentag des GesammtverbandeS der evan« geltschen Arbeiter-Vereine Deutschlands. Der Vorsitzende, Lic. Weber, berichtete über die Entwickelung des Verbandes- derselbe umfaßt jetzt 90000 Mitglieder. Betreffs der „Wohnungsfrage" wurde die Abfaffung einer bezüglichen Denkschrift au den preußischen Finanzminifter beschloffen. Man protestirte gegen die Errichtung besonderer Arbeiterviertel. Zur Frage der CoalitiouSsrei- heit der Berufsvereine wurde folgende Resolution be- schloffeu: „Der Gesammtverband Evangelischer Arbeitervereine Deutschlands hält es im Jntereffe des socialen Friedens, der socialen Gerechtigkeit und der Eultur- und Machtstellung unsere- Vaterlandes für dringend geboten, daß 1. in Ausführung der Kaiserlichen Februar-Erlaffe endlich gesetzliche Bestimmungen über die Formen getroffen werden, in denen die Arbeiter durch Vertreter, die ihr Vertrauen besitzen, zur Wahrnehmung ihrer Jntereffen bei Verhandlungen mit den Arbeitgebern befähigt werden, und 2. daß auch dementsprechend die Arbeiter in der Ausübung deS CoalitioklSrechteS geschützt werden, indem a) den BerufSoereinen die Rechtsfähigkeit nicht länger voreuthalteu bleibt, und b) die Vertretung ihrer wirthfchaftlichen Jutereffen nicht durch Anwendung des politischen Vereinsgesetzes erschwert wird. Denn so lange berechtigte Forderungen der Arbeiter uuersüllt bleiben, ist an eine erfolgreiche Bekämpfung der Socialdemokratie nicht zu denken." Betreffs der Bekämpfung des AlcoholiSmuS nahm die Versammlung folgende Resolution an: „Der Gesammtverband der Evangelischen Arbeitervereine erklärt im Einverständniß mit den dankens- wertheu und wirkungsvollen Ausführungen des Referenten (des Pastors FrommerShaufen-Dudweiler) die Bekämpfung des unmäßigen AlcoholgenuffeS für eine heilige Pflicht, der sich kein BaterlandSfreuud entziehen darf, und legt eS demgemäß allen Evangelischen Arbeitervereinen aufs Dringendste ans Herz, die Bestrebungen des Deutschen Vereins gegen den Mißbrauch geistiger Getränke — insbesondere auch durch corporative Mitgliedschaft — thatkräftigst zu unterstützen. Ferner fordert der Gesammtverband: 1. strengere Controle der Wirthe, ob sie an trunkene bezw. trunksüchtige Personen Schnaps verkaufen- 2. früheren Schluß der Wirthschafteu- 3. andere Denaturirung-mittel, die den deuaturtrten Alcohol wirklich ungenießbar machen." Schließlich wurde folgender Antrag des SaarverbandeS angenommen: „Der Gesammtverband wolle dem Unwillen darüber Ausdruck geben, daß Frhr. v. Stumm, wie früher schon, so auch wieder in der Sitzung des Reichstages vom 20. Januar 1898, ohne persönliche Kenntniß de» Geistes und Lebens in den Evangelischen Arbeitervereinen, absällige Aeußerungen über dieselben gethav hat- die geeignet find, die Evangelischen Arbeitervereine in der öffentlichen Meinung herabzusetzeu."
+ Nidda. 16. April. Der oberhessische Feuer- wehrtag findet zufolge neuerer Bestimmung am 26. und 27. Juni l. I». (nicht 19. Juni) in unserem Städtchen seine Abhaltung, wosür größere Festlichkeiten geplant find. Hofft man do4 bei günstiger Witterung auf da- Erscheinen von etwa 2000 Mitgliedern freiwilliger Feuerwehren 1 Die einzelnen ComtteS haben fich bereit» gebildet und soweit möglich, ihre Thätigkeit begonnen. Als Festplatz ist der umfangreiche städtische Wieseucomplex am Nordende von Nidda auSersehen.
Büdingen, 15. April. Gestern fand in der hiefigen Stadtkirche die Trauung de» Herrn Erbgrafen Otto zu Solms-Laubach, Primeurlieutenant ä la suite der Armee, mit der Prinzesfin Emma zu Isenburg und Büdingen statt. Um die Kirche hatte fich eine große Menschenmenge eingefunden, um den imposanten Zug zu sehen. Die Trauung vollzog Herr Pfarrer Göbel. Der Kirchengesangverein hatte den musikalischen Theil übernommen. Abends gegen 6 Uhr versammelten fich etwa 40 Ehrenreiter im Füestrnhof, die um */z7 Uhr da» hohe neuvermählte Paar nach Schloß Thiergarten begleiteten. Nächsten Dienstag findet der Einzug in Laubach statt.
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Aufgebote.
April: 9. Sebastian Aßmutb, Schutzmann zu Frankfurt a. M., mit Gertraude Kramer zu Pfungstadt. 14. Friedrich Peter Eppstein. Briefträger zu Fürfurt. mit Henriette Metzler zu Blessmbach. 14. Friedlich August Heinrich Reinhard Engisch Großh. Getichts- affesior dadier, mit Marianne Sophie Dorothea Urich zu Darmstadt. 15. Karl Kimmel, Fabrikarbeiter dahter, mit Anna Elisabeth Claar hierselbst.
Eheschließungen.
April: 9. Adolf Karl Threlmann, Dachdecker dahier, mit Elisa- betha Schmidt hierselbst. 9 Ludwig Stork, Bahnarbeiter dahter, mit Elisabeth Emmerich hierselbst 9 Hein ich August Margolf. Kaufmann zu Nürnberg, mit Christine Carlö hterfelbst. 9. Heinrich Hahn, Schneider dahier, mit Katharine MalkernuS hierselbst. 9. Jacob Göbel, Fabrikarbeiter dahier, mit Katharine Pitz hierselbst 12. Gustav Röder, Photograph zu Eberbach a. N., mit Anna Rubner hierselbst. 12. Johann Christian Martin Baubel, Schneider dahier, mit Katharina Secker hierselbst. 13. Heinrich Schäfer, Mtntstertal- Secretär zu Darmstadt, mit Mari« Dorothea Karoline Möbl hier- felbst. 14. Christian Friedrich EmU Mandler, Fabrikant zu Wetzlar, mit Charlotte Gerdt» hierselbst.
Geborene.
April: 2. Dem Wirth Heinricv Rau ein Sobn, Albin. 3. Dem Kaufmann Ferdinand Schmidt ein Sohn, Emil Theodor. 7. Dem Handelsmann Isaac Walldorf eine Tochter, H'dwig. 8. Dem Glasermeister Heinrich Arnold III. ein Sohn. 8. Dem Kaufmann Bruno Felix Carl Büttner ein Sohn, Erwin Heinrich Walther. 10. Dem Hoboist Herma- n Schmidt ein Sodn. 12. Dem Eisenbahnschaffner Johanne« Dechert eine Tochter, Frida Emma Anna. 12. Dem Maurer Heinrich Rühl ein Sohn, Heinrich. 12. Dem Brauer Karl Zimmer ein tadtgeborenes Kind männlichen Geschlecht».
Gestorbene.
AprU: 7. Loui» Krämer, 26 Jahre alt, Schlaffer dahier. 7. Katharine Knöpp, 15 Jahre alt, Dienstmagd von Stammheim. 8. Wilhelmine L-chmall, geb. Stalb, 77 Jahre alt, Wittwe von Wein-, Bier- und Eisbändler Heinrich Schmal II. dahier. 9. Marie Kolb, geb. Bernhard, 75 Jahre alt, dahier, Wittwe von Bäckermeister Heinrich Kolb. 9. Wilhelmine Karoline Luise Natalie Freseniu», 67 Jahre alt, Rentnerin dahier. 10. Katharine Schick, 77 Jahre alt, Taglöhnerin dahier. 11. Johanna Luise Christine Griebel, 27 Jahre alt, Stickerin dahier. 11. Elisabethe Buseck, geb. Zipper, 65 Jahre alt, Wittwe von Postpackmeister Johanne» Buseck dahier. 13. Heinrich Klemmrath, 65 Jahre alt, Rentner dahier. 15. Wilhelm Jost, V/i Jahre alt, Sohn von Fabrikarbeiter Ludwig Jost von Crombach. 15. Christian Jost, 24 Jahre alt, Knecht dahier. 15. Karl Huhn, 48 Jahre alt, Seilermeister dahier.
Auszug au» den Kircbcnbficbcm
der Stadt Gieße».
Enangelische Gemeinde.
Getraute.
MatthäuSaemeinbe.
Den 10. April. Christian Wilhelm Semmler, Schloffer zu Gießen, und Sophie WUHelmine Elisabeth Bender, Tochter bei verstorbenen Dereinsbiener» Georg Bender zu Gießen.
Denselben. Ludwig Stork, Bahnarbeiter zu Gießen, und Elisabeth Emmerich, Tochter des Taglöhner» Johanne» Emmerich zu Molln, Gemeinde Heilem.
Den 11. April. Heinrich August Margolf, Kaufmann zu Nürnberg, und Christine CarlS, Tochter de» Werkmeister» Friedrich Ludwig Carlö zu Gießen.
Denselben. Karl Post, Bäcker zu Gießen, und Luise Margarethe Arnold, Tochter deS Bahnarbeiter» Jacob Arnold zu Gießen.
Den 14. April. Christian Friedrich Emil Mandler, Fabrikant zu Wetzlar, und Charlotte Gerdt», Tochter bei Eisenbahn-Betriebi- controleur» Alois Gerbt» zu Gießen.
Denselben. Heinrich Schäfer, Minifterlalsecretär zu Darmstabt, unb Marte Dorothea Karoline Möhl, Tochter be» Fabrikanten Georg EmU Möhl zu Gießen.
LukaSgemeinbe.
Den 10. April. Jakob Göbel, F-brttarbeiter, unb Katharina Pitz, Tochter bei Schuhmacher« Carl Pitz zu Steinbach.
Den 12. April. Gustav Röder, Photograph zu Ederbach, und Anna Rudener, Tochter de» Restaurateur» Hermann Rudmer zu Tarnow.
JohanneSgemeinde.
Den 11. April. Heinrich Hahn, Schneider zu Gießen, und KatharineMalkemu», Tochter des verstordmen Schuhmachers Johanne» MalkernuS zu Crainfeld.
Den 12. April. Johann Christian Martin Paubel, Schneider zu Gießen, und Katharine Secker, Tochter" de» Schneiders Heinrich Secker zu Homberg.
Getaufte.
Matthäusgemeinde.
Den 10. April. Dem am 16. Juli 1897 verstorbenen Kaufmann Karl Brühl eine Tochter, Karola Elisabeth Ottilie, geboren ben 20. Februar.
Denselben. Dem Dreher Johanne» Rohrbach eine Tochter, Franziska Johanna, geboren ben 2. März.
Denselben Dem Bierbrauer Johann Jakob Aßmann ein^Sohn, Emil Heinrich Hermann, geboren ben 19. März.
Denselben. Dem Metzger Abolf Bernharb ein Sohn, Abolf Paul Robert Heinrich, geboren ben 1. März.
Den 11. April. Dem Friseur Heinrich Rühl ein Sohn, Nestor Ernst Gustav Heinrich, geboren ben 18. März.
Denselben. Dem Kutscher Ludwig Biedenkopf ein Sohn, Otto Theodor, geboren den 22. Februar.
Den 12. April. Dem Baua»ptrant WilhelmiEhrtstian Fuch» ein Sohn, Wilhelm, geboren ben 9. März.
Markuvgemetnbe.
Den 10. April. Dem Metzger Heinrich Henkel eine Tochter, Emma Marte Sophte Henriette, geboten ben 20. Februar
Denselben. Dem Wirth Konrab Schomber eine Tochter, Marte Veronika, geboren ben 8 März.
Denselben. Dem Schreiner Georg Haubach eine Tochter, Luise Anna Charlotte, geboren ben 10. März.
Denselben. Dem Schreiner Karl Martin Allgeier eine Tochter, Margarethe Elisabeth Lin«, geboren ben 18. Januar.
Den 11. April. Dem Schneider Johanne» Bender ein Sohn, Karl Heinrich Johanne», geboren den 19. Februar.
Denselben. Dem Schreiner Konrad Drescher eine Tochter, Karoline, geboren ben 6. Januar.
Denselben. Dem Kutscher Jacob Leinweber eine Tochter, Marie Margarethe, geboren ben 6. März.
Denselben. Dem Fabrikarbeiter Innozenz Krack eine Tochter, Johanna Pauline, geboren ben 1. März.
LukaSgemeinbe.
Den 10. AptU. Dem Kutscher Lubwig Christ ein Sohn, Ludwig Christian, geboren den 2. März.
Denselben. Dem Lackirer Heinrich Stühler ein Sohn, Ludwig, geboren den 7. Februar.
Denselben. Dem Rangirer Heinrich Biedenkopf eine Tochter, Sophie Marie Ottilie, geboten ben 1. Mär,.
Denselben. Dem Gärtner Friebrich Wikbelm Münzinger eine Tochter, Else Regine Maria, geboren den 21. März.
Denselben. Dem Bankvor stand Emil Lauster ein Sohn, Philipp Wilhelm Nikolaus, geboren den 6. December.
Denselben. Dem Schuhmacher Heinrich Etzelmüller eine Tochter, Anna Katharina, geboren ben 7. April.
Den 11. April. Dem Rangirer Konrab Schomber eine Tochter, Wilhelmine Marie Frieda, geboren den 19. März.
Denselben. Dem Schloffer Peter Schmitt ein Sohn, Heinrich LouiS Philipp Adolf, geboren den 6. März.
Denfelben. Dem Dreher Gerhard Scheper» eine Tochter, Anna Amalie, geboren den 28. Januar.
JohanneSgemeinde.
Den 10. April. Dem Schneider Wilhelm Hoffmann eine Tochter, Marie Christine, geboren den 26. Februar.
Denselben. Dem Oberpostasststenten PhUipp Bausch eine Tochter, Elisabeth, geboren ben 11. März.
Denselben. Dem Schneider Carl August Gödel ein Sohn, Wilhelm Heinrich Jakob, geboren den 20. Januar.
Den 11. April. Dem Taglöhner Jakob Zimmermann ein Sohn, Jakod Carl Wilhelm, geboren den 6 März.
Denselben. Dem Kautmann Gerhard Bötz ein Sohn, Gerhard, geboren den 12. März
Denselben. Dem Zahntechniker Ernst Hermann Fritz Zach ein Sohn, Ernst, geboren den 10. December 1897.
Militärgemeinde.
Den 10. AprU. Dem Feldwebel Reinhard FaurS ein Sohn, Otto Daniel Juliu» Theodor, geboren den 27. Februar.
Beerdigte.
MatthäuSgemeinbe
Den 10. April. Ludwig Krämer, Schloffer, unverheirathel, 26 Jahre alt, starb den 7. April.
MarkuSgemeinde.
Den 9. April. Luise Herrle. Tochter de» Küfer» Johanne» Herrle, 8 Jahre alt, starb den 6 April.
Den 13. April. Hermann Reuß, Forstmeister i. P., verheirathel, 72 Jahre alt, starb ben 3. AprU zu Frankfurt a. M.
Denfelben. Katharine Schick, Taglöhnerin, unverheirathel, 77 Jahre alt, starb ben 10. April.


