alle Staaten haben schon Gesetze und Verordnungen gegen die Anarchisten erlassen, die thrilweise an Schärfe gar nichts zu wünschen übrig lasten, ohne daß es deshalb, wie Spaniens Beispiel zeigt, gelungen wäre, dies Berbrecherthum au-zu- rotten. International wirken heute alle Culturstaaten insofern zusammen, al» fie sich gegenseitig von ihren in Bezug auf Anarchisten gemachten Beobachtungen Kenntniß geben und solche Leute fignalifireu, von denen man anarchistische Verbrechen zu besorgen hat. Sie erleichtern dadurch die Ueberwachuug dieser Verbrecherklaffe, aber wenn dadurch auch anarchistische Verbrechen erschwert werden, so bleiben sie doch möglich. Unter den verschiedenen Vorschlägen, die jetzt gemacht werden, finden wir eigentlich nur einen, der sich empfiehlt, weil er die Ueberwachuug der Anarchisten erleichtert, außerdem aber ohne besondere Schwierigkeit au-geführt werden kann. Möge die Polizei jeden ausländischen Anarchisten ohne Weiteres auSwetsen und seinem Baterlaude zuführen, damit dann jedes einzelne Land fich mit feinen eigenen Anarchisten befasten könne. Im eigenen Lande werden fie leichter zu überwachen und nöthigeufalls zu bestrafen sein und außerdem ist eS billig, daß da» Land, da» Anarchisten erzeugt, sie auch für fich behält und behandelt. Bisher haben sich die Auarchtsteu romanischer Länder al» die gefährlichsten erwiesen. Man schicke sie also einfach in ihre Hetmath zurück und dulde nicht, daß fie unter dem Vorwande erlittener oder zu befürchtender politischer Verfolgungen ihre Verbrechen auch nach dem AuSlaude tragen. Dazu bedarf e» keiner europäischen Conferenz, keiner iuteruatioualen Strafbestimmungen, sondern nur eine» mit Leichtigkeit zwischen den verschiedenen Polizeibehörden zu treffenden Uebereiukommeu». Die Aufhebung der Freizügigkeit für die Anarchisten, die durch ein» fache» ditcrettonäre» Eingreifen der Polizeibehörden erzielt werden kann, ist ein kleines Mittel, da» fich aber durch seine leichte und rasche Ausführbarkeit nicht minder empfiehlt, al» durch eine Art auSgletchender Gerechtigkeit, die e» schaffen würde. Nicht» hindert auch einzelne Staaten, allein und ohne interoatiouale Abmachung in diesem Sinne vorzugehen.
— Tine interessante Erinnerung. In einem Aufsatz des „Deutschen Wochenblattes": „Da» Manifest des Czareu" heißt es: Nur einmal schien e», als ob der Krieg unvermeidlich sei, und als ob Bismarck selbst mit fortgeriffen würde. Kleine Ursachen, große Wirkungen, eS war der Schnäbele-Fall, über welchen in Berlin zuerst falsche In- formatiouen Vorlagen. Sowohl der Kaiser, wie Fürst Bismarck glaubten, daß Schnäbele rechtmäßig verhaftet fei und in diesem Fall wäre er unbedingt nicht freizugeben — der Krieg war dann sicher. Es ist das Verdienst des Grafen Münster, der zufällig in Berlin war, daß er den Fall klar stellte. Fürst Bismarck wollte zunächst nichts von -er Freilassung Schnäbeles hören, als er endlich überzeugt wurde, sagte er: „Majestät wird nicht geneigt sein, die Fretlaffung anzuordnen, gehen Sie zum Kaiser und sagen Sie ihm, daß ich einverstanden bin, wenn Majestät die Fretlaffung auordnet." Kaiser Wilhelm war zunächst äußerst erzürnt, daß ihm angesonnen werde, den Pariser Schretern nachzugeben. Als ihm aber die Einzelheiten des Falle- vorgeführt wurden, entschied er: »Ich will keinen Krieg, bei dem Deutschland im Unreckt ist!« — und Schnäbeles Haftentlaffung erfolgte. In Pari» weiß man, daß damal» dem Grafen Münster die Erhaltung de- Frieden» zu danken war und darauf beruht da» besondere Ansehen, welche» dieser Botschafter dort genoßt.
Ausland.
Wien, 14. September. Der Kaiser bewahrt seine Faffung. Er ist tief gerührt über die Thetlnahme der Be- völkerung de» ganzen Reiche». Er wird nach Abschluß der Trauerfeier die» in einem öffentlichen Manifest bekunden. — Die Beisetzung der Kaiserin erfolgt nur einstweilen. Die Stiftung eine» Elisabeth-Ordens für verdienstvolle Frauen steht unmittelbar bevor.
Budapest, 14. September. Die hiesige Polizei hat festgeüellt, daß der Attentäter Luccheui vor vier Jahren beim Bau der Donaubrücke in der Nähe von Gran beschäf- tigt war. Damal» wurden 200 an dem Bau beschäftigte italienische Arbeiter anarchistischer Umtriebe wegen eotlaffeu.
Bozen, 14. September. Bei Besteigung der Seiseralpe stürzte ein Tourist au» der franzöfischen Schweiz ab. Der- selbe wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.
Fiume, 14. September. Der Beamte einer chemischen Fabrik Namen» Julius Koller wurde in einem Gasthause wegen de» Ausrufes: „ES lebe die Anarchie!" verhaftet.
Genf, 14. September. Die italienische Regierung hat den Schweizer Buudesrath um Auslteserung mehrerer stark cowpromttttrter Anarchisten ersucht.
Genf, 14. September. Hat der Mörder Luccheni Spießgesellen gehabt und hat die etwaige Verschwörung etwa noch weitere Opfer fich ausersehen? Da» ist eine Frage, die noch der Aufklärung harrt. In Genf und Lausanne, wo Luccheni fich vorher aufhielt und geheimnißvoll mit einigen Landsleuten verkehrte, entwickelt die Polizei eine fieberhafte Thätigkeit, um alle Fäden seiner Verbindungen aufzudecken. Einige Verhaftungen haben abermals stattgefunden. Wer irgendwie verdächtig ist, wird von der Polizei einem Verhör unterzogen. Aber obwohl fich mehrere der Verhafteten offen al» Anarchisten bekennen, glaubt man doch nicht, ihnen irgend welche Mitwiffeuschaft beweisen zu können, da fich die wirk- lichen Spießgesellen gewiß schon geflüchtet haben. Au» manchen unscheinbaren Einzelheiten scheint indeß doch immer mehr hervorzugehen, daß Luccheni das Werkzeug Anderer war, wenn er die» auch selbstverständlich leugnet. Mehrere glaub- würdige Personen, die Luccheni vor der That mehrere Male sahen, ohne auf ihn mehr als durch sein freche» Aussehen aufmerksam zu werden, behaupteten, er sei stets in Gesellschaft einiger bester gekleideter Personen gewesen, so daß e» den Anschein hatte, als werde er wohl von eigenen Genoffen überwacht. Auch bis zum Augenblick des Mordanfall» war er in Gesellschaft eine» weißbärtigen Manne», der daun
plötzlich verschwunden war. Luccheni giebt nun zwar zu, daß er damals mir einem weißbärtigen Manne gesprochen habe, doch sei Letzterer nicht ein Mitschuldiger von ihm und auch kein Italiener, eS müsse ein Einwohner von Genf sein, den er da gerade getroffen habe. Uebrigens hat der Mörder zu Untergebenen de» Untersuchungsrichters geäußert, wenn er sich in Italien befunden hätte, würde er den König Humbert ermordet haben. — Wahrscheinlich wird Luccheni, der den Eindruck eine» glücklichen Menschen macht, im October in Genf in eigener Schwurgerichtstagung abgeurtheilt werden. Der Untersuchungsrichter ließ einem Verhöre LuccheniS den Berichterstatter der „N. Fr. Pr." beiwohnen, der ihn wie folgt schildert: Eine gedrungene, mittelgroße Gestalt, auf einem dicken Hälfe ein dicker Kopf. Die Kinnbackenknochen bilden eine Linie mit dem Hals, da» Gesicht ist stark gebräunt und abgeplattet, ein blonder, borstiger Schnurbart deckt die Oberlippe. Er hat glänzende, grüne, tiefliegende Augen, au» denen lebhafte Blicke schießen, während er spricht. Krauses, nicht zu langes Haar bedeckt den Kopf, die Arme find lang, er gesticulirt viel, während er spricht, die großen, groben Arbeiterhände fahren lebhaft durch die Luft. Luccheni antwortet mit erschreckender Ruhe auf alle Fragen.
Rom, 14. September. Trotz aller Dementi» wird mit Bestimmtheit verfichert, daß der Marineminister für die Vermehrung der Flotte 350 Millionen verlangen werde.
Rom, 14. September. Eine Verordnung des Post- minister» befiehlt den Postämtern, alle aufgegebenen Drucksachen mit Handschriften durchzusehen und solche mit aufrührerischem Inhalt ohne Weitere» dem Gericht zu übergeben.
Mailand, 14. September. Bon den wegen Ver- theilung von Flugblättern verhafteten 80 Personen ist die Mehrzahl wieder freigelassen worden. Hier herrscht große Aufregung wegen der Nachrichten über die Aus- schreitungen gegen Italiener in Oesterreich, namentlich in Triest.
Paris, 14. September. Ueber eine Präsidentschaft», krisis glaubt ein Blatt der Hauptstadt jetzt Mittheilungen 1 machen zu können. Eine dem Elyssc nahestehende Persönlichkeit erklärt? einem Mitarbeiter de» „GauloiS" gegenüber, Präsident Faure werde die Wiederaufnahme de» DreyfuS- Verfahren» weiterhin entschieden bekämpfen. Man kennt Faure nicht, sagte der Gewährsmann, wenn man glaubt, er werde vor Drohungen zurückweichen,- er kennt die DreyfuS- Schriften nicht und will fie nicht kennen, aber er nimmt Partei für die Generale, gegen die Berufspolitiker. Angesicht» der gegen General Mercier und die Mitglieder de» Kriegsgericht» vom Jahre 1894 erhobenen Anschuldigungen hat sich Präsident Faure daran erinnert, daß er das Ober- Haupt aller Land- und Seestreitkräfte ist und will nicht, daß die Feinde de» Heere» triuwphiren. Wenn da» Ministerium Brisson trotzdem die Wiederaufnahme beschließe, werde Faure vielleicht in einer eingehend begründeten Botschaft seinen eigenen Rücktritt überreichen und vor der Nationalversammlung neuerding» seine Candidatur sür die Präsidentschaft aufstellen- Die Wahl odrr die Niederlage Faure» würde zugleich die endgiltige Lösung der Wiederaufnahme-Frage bedeuten.
Antwerpen, 15. September. Da» Blatt Metropol hält seine Meldung über da» anarchistische Attentat gegen die Königin Wilhelmine trotz de» Dementis aufrecht?.^-
Madrtd, 14. September. Unter den Generalen herrscht große Aufregung wegen der Rede des Senators Almenas und seine wiederholten Angriffe gegen die Führer der Armee. Duelle mit mehreren der Angegriffenen stehen bevor.
Barcelona, 14. September. Hier wurden gestern mehrere Anarchisten verhaftet, die aus Frankreich kamen. Man vermuthet, dieselben seien aus der Schweiz nach Frankreich und von dort hierher gereist.
Petersburg, 14. September. Der in Karlsbad zur Kur weilende Großfürst Alexis wird den Zaren bei den Beisetzungsfeierlichkeiten der Kaiserin Elisabeth in Wien vertreten.
Athen, 14. September. Hier tritt mit Bestimmtheit da» Gerücht auf, daß der Sultan auf da» Drängen Rußland» hin seine Zustimmung zur Ernennung de» Prinzen Georg von Griechenland zum Gouverneur von Kreta bereit» ertheilt hat.
dokohama, 14. September. Wie au» Söul gemeldet wird, erkrankten der König und der Kronprinz von Korea nach dem Abendeffen. Man vermuthet Vergiftung. Beide Vergifteten befinden fich auf dem Wege der Wiedergenesung. ES wurden 11 Hofbeamte verhaftet.
— Zur Delagoabai-Frag e liegen natürlich auch »eute noch ausschließlich unbestimmte Kritiken und Andeutungen vor, da über den Inhalt de» deutsch-englischen Abkommen» Stillschweigen beobachtet wird. Mit Bezug auf da» Verhalten Portugal» dabet wird von einer Berliner Correspoudenz ge- chrieben: WaS Deutschland anbelangt, so hinderte das Vorkaufsrecht, das Großbritannien 1891 in bestimmter Form verkannt worden ist, jedes wirksame Eingreifen von anderer Seite. 8» schien, al» ob der Verkauf jenes Küstenlandes au Eng- and unabwendbar sei, da zeigte der Vorschlag Englands betr. die Betheiligung Deutschlands einen erwünschten Ausweg. Da» Reich konnte damit nicht nur den bedeutenden deutschen Interessen in Südafrika dienen, sondern hatte so auch die einzige Gelegenheit gewonnen, um auch nach anderer Seite hin eine Einwirkung au»zuüben. Diese Thatsachen waren von zwingender Gewalt. Deutschland ging daher auf die Abmachung ein, wobei man amtlicherseit» erklärte, daß man noch das alte Wohlwollen gegen Transvaal bewahre. Einiges Mißtrauen erregt nur, daß gerade die Rhode»'sche Gesellschaft Lourenzo Marquez in die Hand bekommt. Auch die gan- englische Mosambik-Gesellschaft, die mit Rhode» auf sehr feindlichem Fuß steht, hatte fich beworben, und mit ihr wäre ein bessere» Auskommen gewesen. Sie ist aber leider unterlegen.
Locales uttfc Provinzielles.
Gießen, 15. September 1898.
Laudelverfammlung bei Evangelischen Bundes. Er wird darauf aufmerksam gemacht, daß nächsten Sonntag, den 18. I. Mt»., zu Weisenau und Mainz die Lander- Versammlung de» Evangelischen Bundes in Hessen stattfinden wird, in welcher Herr Professor Dr. Schmidt über .„die confesfionelle Ktadererziehung in Hessen" und Graf von HoenSbroech über den „UltramontaniSmuS" Vorträge halten werden.
* • Zweite Blüthe. Auch im Garten der Univerfität». Reithalle tragen Kastanien zweiten Blätter- und Blütheu- schmuck.^I
* • Verfichert die Ernte! Nachdem die Frucht nunmehr zum größten Theil eiugebracht worden ist, sei die Mahnung an die Landleute gerichtet, doch ja in ausreichender Weise den Ernte-Ertrag gegen Feuerschaden zu versichern. Wie in den Zeitungen zu lesen, nehmen die Brände aus de« Lande zur jetzigen Jahreszeit, durch Hitze und Trockenheit begünstigt, kein Ende. Täglich kommen neue UnglückSuach- richten. Darum soll jeder gute Hausvater darauf halten, daß er nicht au» Nachlässigkeit eine Vorsorge versäume und über Nacht durch eigene Schuld zum Bettler werde.
• • Der Vorstand der Schornsteinfeger-Innung für da» Großherzogthum Hessen hielt am Dienstag Nachmittag im Palats-Restaurant zu Frankfurt a. M. unter dem Präsidium des ersten Herrn Obermeisters Schaub (Seligen- stadt) eine Versammlung ab, in der Über verschiedene Innung»- angelegenheiten Berathungeu gepflogen wurden. Die seit 1881 bestehende Innung erstrebt neuerding» die Umwandlung in eine Zwang-innung und wird in einer demnächstigea Generalversammlung diesbezügliche Beschlüsse fassen.
** Wetterbericht. Hoher Druck beherrscht nunmehr wieder den ganzen Continent und ragt ein intensive» Wärme Moximum von Westen her nach Central-Europa herein. E» ist daher zumeist wieder Aufklärung eingetreten. Im südlichen Deutschland find noch gestern Nachmittag Niederschläge, zum Theil von Gewittern begleitet, eiugetreten. Niederer Druck beherrscht noch den Norden de» Erdtheil». — Voraussichtliche Witterung: Abgesehen von Morgennebeln heitere», warme» Wetter.
Friedberg, 9. September. Die Wiederherstellungsarbeiteu am Chor der Stadtkirche schreiten rüstig fort. Der Aufbau de» Chores und der Kreuzarme ist jetzt bi» auf eine Höhe von 12 Meter geführt und find in der vergangenen Woche die reich ornameutiren Capitäle versetzt worden. Da auch die stark verzweigten Gewölbeansänger zur Hälfte schon fertig find, so kann also angenommen werden, daß da» vom Kirchenvorstand gesetzte Ziel sür da» Baujahr 1898/99 erreicht werden wird, wenn der Winter nicht zu früh das Weiter- arbeiten verhindert.
Schlitz, 14. September. Die Eröffnung der neuen Bahnstrecke Schlitz —Salzschlirf ist nunmehr endgültig auf den 1. October d. I. festgesetzt. Die Fahrzeit von Salzschlirf n^ch,,Schlitz beträgt 31 Minuten.
Büdingen, 14. September. Gestern Abend gegen Vi9 Uhr wurden Passanten der Bahnhofstraße vom Feuerschein in der Richtung Kälberbach aufgeschreckt- im ersten Augenblick glaubte man das Schlachthaus, dann der Sandhof brennt. In diesem Glauben wurde alarmirt. Erst in der Vorstadt erfuhr die Feuerwehr, daß e» in Wolf brennt. Dahin wurde nur die Pflichtfeuerwehr entsandt. In Wolf staud eine für die im Frühjahr abgebrannte, neu erbaute Scheuer de» Ludwig Maser in Flammen. Erst gestern war da» Scheuerthor angeschlagen worden, heute liegt wie im April Scheuer und Stall in Schutt. Hoffentlich wird diesmal die räthselhafte Entstehung des Brandes aufgeklärt.
Darmstadt, 14. September. Die gestrige Feier de» 70. Geburtstage» de» Herrn Geheimen Baurath» Professor EduardSonne nahm einen den Jubilar überau» ehrendea Verlauf. Der erste Gratulant war Herr Geheimrath Dr. Schäffer, der frühere langjährige College Herrn Sonne» an der Technischen Hochschule, der mit seinen eigenen die Glückwünsche der Ministerialabtheilung für Bauwesen überbrachte. Der frühere Chef de» Unterrichtsministeriums, Herr Wirkt. Geheimrath von Knorr Exc., hatte ein in warmen Ausdrücken abgefaßtes Glückwunschschreiben überreichen lassen. Den Freunden des Hauses folgten dann von 11 Uhr ab die offiziellen Deputationen. Die Verdienste Sonne» um die Technische Hochschule würdigte der derzeitige Rector derselben, Herr Professor Baurath Koch, vor 80 Jahren in Stuttgart einer der Schüler des Jubilar», der in Gemeinschaft mit Herrn Geh. Hofrath Professor Dr. Rittler erschienen war, in einer längeren, herzlichen Ansprache, wahrend für die Ab- theilung für Bauingenienrwefen Herr Geh. Baurath Prof. Dr. Schmitt gratulirte. Namens de» Hessischen LaudeSge- werbeverein» überbrachte Herr Regierungsrath Noak freundliche Glückwünsche, um darauf eine Adresse der Beamten der Centralstelle für die Gewerbe und der Landerbaugewerkschule zu verlesen. Die Glückwünsche de» Mittelrheinischen Archi« treten* und Ingenieur-Vereins überbrachte Herr Geh. Oberbaurath Jmrot. Für da» „Handbuch der Jngenieurwlflen« schäften" erschienen die Herren Geheime Baurath Professor LaudSberg, Geheime Baurath Professor Linke und Professor von Willmann- im Anschluß an seine warme Ansprache Verla» der Erstgenannte eine Glückwunsch-Adresse und überreichte ein kostbares Album, das die Photographien des Verlegers, der Herausgeber und sämmtlicher Mitarbeiter des „Handbuchs" enthält. Als Vertreter des Kunstgewerbes gratulirte Herr Lithograph Markus von dem Lithographischen Institut Wirtz dahier. Als weitere Deputationen waren erschienen solche von älteren Schülern des Jubilar- (Redner: Herr Regierung-baumeister Lorey), des AuSschusse- der Studentenschaft (Redner: Herr ßtud. electr. Doflein) und de- Akademischen Verein- an der Technischen Hochschule. Herr Geh. Baurath Sonne erwiderte auf sammtliche Ansprachen eivzelw


