Lob gespendet. Die Regie ließ sich in der Ausstattung Ueber- rreibung zu Schulden kommen, denn das Zimmer im dritten Act hob allzu kraß den Gegensatz hervor und wirkte desto uawabrscheiultcher.
*• Der ttnustvereiu für da» Großherzogthnm tzeffen, der in Wochensrtst seine diesmalige Generalversammlung abhält, hatte mit Jahresanfang 1099 Mitglieder mit 1163 Am heil- sche neu, ein Weniger von 21 Mitgliedern gegen daS Vorjahr- der Zmeigvereiu Gießen zählte darunter 197 Mitglieder mit 210 Amheilscheinen. Darmstadt hat sich im Mit- gliederstaude stabil erhalten, die Zweigveretne haben Einbuße erlitten. Im vorigen Jahren hatte der Verein eine Einnahme von 20962 Mk., eine Ausgabe von 16147 Mk. Für den Ankauf von Gewtanen zur üblichen WethnachtS-Berloosuug wurden 3722 Mk. ausgeweudet. Der Voranschlag für 1898 sieht für den Ankauf von Kunftgegenständeu 3474 Mk. vor, ferner für Beschaffung von BeretnSblättern 3316 Mk., an AuSstelluugtkosteu 4000 Mk. usw.- im E-nnahme-Thetl sind die Mttglieder- beitläge zu 11700 Mk. veranschlagt. AuS der Höhe des betr. Posten- ist ersichtlich und wird auch im Bericht erwähnt, daß in diesem Jahre wieder an alle darauf reflecttreude Vereine <d. h. excl. Darmstadt und Mainz) ein BereinSblatt gegeben wird. — Im Berichtsjahre waren ausgestellt: in Darmstadt 822 Oelgemälbe usw., in Gießen 391 Oelgemälde, 48 Aquarelle und Pastelle, 38 Radtrungev, in Mainz 560 Gemälde, tu WormS deSgl. 56, in Hanau deSgl. 240. Der Zwetgverein Gießen hat alle übrigen überflügelt und auch tu der erwähnten Ausstellungsziffer kommt diese Präponderanz zum Ausdruck.
** Bogel- und Geflügel-Außstellung Der gestrige Besuch tu der Ausstellung war wiederum besonders am Nachmittag sehr rege. TS wurden 900 BilletS abgesetzt. Die Ber- loosuug begann um 6 Uhr und hatte während ihrer zwei- stündigen Dauer eine Menge Jntereffenten in die Ausstellung gelockt. Hebet die Prämitrung werden wir morgen berichten, nur so viel steht fest, daß von den Ehrenpreisen, über welche rbeufallS die Preisrichter Marten feu., Lehrte, und Kramer, Leipzig, zu verfügen hatten, die meisten in Oberheffen geblieben find.
* ♦ Neue Postkarten in der beliebten Mondschein-Manier find soeben vom Ernst Balser'sch en Kunstverlag in Gießen herauSgegeben worden. Gießen wird tu der Total- anficht von verschiedenen Himmelsrichtungen aus dargestellt. Da mit Beginn des Frühjahrs die Reife- und Wanderlust erwacht und damit die Versendung von Postkarten wieder zu- nimmt, sei auf diese neueste Serie aufmerksam gemacht.
* • Schutz den Anlagen! Die städtischen Arbeiter sind gegenwärtig mit Herstellung und Aufräumung der Anlagen beschäftigt, und wollen wir nicht unterlassen, die Hundebesitzer auf daS Einhalten der Hunde aufmerksam zu machen. Die Polizei-Organe haben strenge Weisung erhalten, uunach- fichtlich Diejenigen zur Anzeige zu bringen, welche ihre Hunde auf den Beeten der Anlagen herumsprtugen lassen.
* • Leichenlandung. Unter den zahlreichen Spaziergängern, welche am Sonntag von Wetzlar nach Garbenhe'm wanderten, erregte die Entdeckung einer Leiche, welche au der Uferböschung der Lahn angeschwemmt war, nicht geringes Aufsehen. Die Leiche war die einer älteren weiblichen Person, welche hessische Tracht trug. Die Leiche wurde von dem Herrn Gärtner Stroh in Wetzlar und seinen Leuten unter vieler Arbeit geborgen und im Todtenwageu nach dem städtischen Friedhof überführt. Die Ertrunkene trug hohe Knopfstiefel, schwarze Strümpfe, zerrissene wollene Röcke, ein um den Leib geschnürtes Tuch, graue wollene Jacke mit Streifen und ein schweres dickes schwarze- Tuch um den Hal-. Ihr Haar ist schwarz.
* * Sehr zeitgemäß. Da- Bayerische Gewerbemuseum in Nürnberg veranstaltet, „um einerModekrankheit Rechnung zu tragen", eine AuSfiellung von AnsichtSpostkarteu. Um aber „auf die Krankheit heilend einzuwtrkeu, das heißt, um den schlechten Erzeugnissen auf diesem Industriegebiete eutgegeozutreten", sollen nur Karten nach Entwürfen von bedeutenderen Künstlern zugelaffen werden.
• • Ein hessischer Shreulegiouar. Unser Landsmann, der in Berlin wohnende ehemalige Consul Ernst vohseu au- Mainz, hat von dem Großherzog die Erlaubniß erhalten, da- ihm von dem Präfidenten der französischen Republik verliehene Ritterkreuz der Ehrenlegion tragen zu dürfen.
* • Fernsprechverbindung mit Wetzlar. Für Wetzlar ist im Rechnungsjahr 1898 die Herstellung einer Stadt- fernsprecheturtchtung in Aussicht genommen, welche durch eine verbiuduugSleitung Wrtzlar-Gießen an das allge- meine Fernsprechnetz augeschloflen werden soll. Vorbedingung ist, daß mindesten- 20 Sprechstellen beantragt werden und die Thelluehmer eine bei der neuen vermittelung-anstalt zu erzielende Jahre-etnnahme von 400 Mk. an Einzelgebühreu für die von Wetzlar ausgehenden Gespräche auf die Dauer von fünf Jahren gewährleisten.
Za Amerika verstorbene tzeffen. Astoria, N. I., Wil- beim Friedrich, 62 Jahre alt, au- Hessen-Darmstadt. — Findlay, Hancock County, O., Joh. Bernhardt, 56 Jahre alt, von Auerbach. — Belleville, Jll., Philipp Schmidt, 73 Jahre alt, aus Wersau, Kreis Dieburg. — St. Louis, Mo., Franz Haefling, auS Hessen-Darmstadt. — Harlem, New Aork, Heinrich Thomas, 64 Jahre alt, aus ASbach.— Rew-AthenS, Jll., Georg Jokel, 66 Jahre alt, aus Ueberau. — Waterloo, Wts., H. Trays er, 62 Jahre alt, aus Auerbach. — Brooklyn, Wilhelm Zimmermann, 76Jahre alt, auS Heppenheim. — Cincinnati, O., Conrad Ramge, 81 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. — Belleville, Jll., Ernestine Burckhardt, geb. Beter, 83 Jahre alt, auS Wimpfen. — Alleghenh City, Pa., Regina Made-, geb. Bender, 76 Jahre alt, auS Heppenheim. — ParkerSburg, W. va., Elifabetha Hi eh le, 55 Jahre alt, aus Orteuberg.
•* Wetterbericht. Hebet Central-Europa hat fich die Lustdruckoertheilung feit gestern wenig verändert. Dagegen liegt über Skandinavien heute das Ceutrum einer ziemlich
tiefen Depression, deren Einfluß bis gegen das deutsche Küstengebiet reicht. Hebet Mittel- und Süd-Europa ist bet Himmel größtenteils heiter. Die Temperaturen lagen auf unserem Gebiete am Morgen ziemlich niedrig, stiegen aber unter Tags wieder rasch au. — voraussichtliche Witterung: Bei wechselnder Bewölkung ziemlich kühles Wetter.
Butzbach, 13. März. Gestern Nachmittag zwischen 12 und 1 Hhr wurde auf der Straße Butzbach—PohlgönS eine Frau von KirchgönS, die in Butzbach einige Geschäfte besorgen wollte, von einem HandwerkSburschen au gefallen. Die sehr kräftige Frau konnte den Angreifer, der sie mit einem Stocke schlug, einigermaßen überwältigen. Zwei im Felde beschäftigte Männer hörten daS Hilferufen der Frau und ergriffen den ReißauS nehmenden Burschen, den fie daun nach Butzbach transportttten und der Gendarmerie überlieferten. Die Frau hat einige Verletzungen am Kopfe erlitten.
Darmst. Ztg.
K. Daueruhei«, 12. März. Daß gar viele Leute, trotz des öfteren Mahnens in Zeitungen, mit ätzenden und giftigen Säuren leichtsinnig umgehen, zeigt ein hier votgekomwenet Fall. Line Frau hatte Salzsäure gebraucht und fie auf das Fenster gestellt. Das kleme, zweijährige Kind erwischte die Flasche und trank davon. ES ist zwar mit dem Leben davongekowmeu, hat fich aber Alle» verbrannt.
U. Lindheim, 13. März. Heute wurde ein sechsjähriger Knabe, Sohn eines armen Mannes, von dem Fuhrwerk des Herrn Oeconomeu CriSpeuS überfahren und dessen beide Beine total zerquetscht.
4- Unter-Schmitten bei Nidda, 14. März. Herr Karl Ruppel dahier wurde bei der in unserer Gemeinde statt- gefundenen Wahl eines Beigeordneten einstimmig als solcher gewählt, gewiß bet beste Beweis von Betttauen füt den Genannten und zugleich von Einigkeit untet den Orts- einwohnetn.
Darmstadt, 14. März. Abgeordneter Westernacher- Büdingen gibt im „Büblnger Kreisblatt" seinen Wählern Kenntnlß davon, daß et auS der nationallibetalen Partei au-geschieden sei.
Mainz, 14. März. Als der um ll Hhr6Miu. gestern Abend von Frankfurt nach Mainz abgehende Zug zwischen Raunheim und Rüsselsheim dahtnbrauste, bemerkte der Loco- motlvführer einen Gegenstand auf den Schienen und bremste den Zug. AlS der Zug zum Stehen gebracht war, wurde constatirt, daß ruchlose Hände eine hölzerne Bahnschwelle quer über die Schienen gelegt hatten. Die Schwelle war durch den Anprall des Zuges total zersplittert. Ein weiterer Hnfall ist nicht Pasfirt.____________________________________________
Vermischtes.
• Wien, 14. März. In der letzten Nacht wurde in da- Juwellergrfchäft von Link in der Favoritenstraße ein Einbruch verübt. Juwelen im Werthe von 15,000 fl. fielen den bis jetzt noch unbekannten Dieben in die Hände.
* Der Kaufmännische Damenverei«, Frankfurt a. M., gegründet 1893 (Kaufmännische Fortbildungsschule für Mädchen und Frauen) theilt uns mit, daß die neuen Haupt- curse ab 1 März er. jeden 1. und 15. eine- Monats beginnen. Der Verein legt in erster Linie großen Werth darauf, den fich dem kaufmännischen Berufe widmen wollenden Mädchen und Frauen eine gediegene theoretische und practtsche Ausbildung in allen Zweigen der kaufmännischen Wissenschaft angedeihen zu lassen. Der Huterrlcht umfaßt folgende Fächer: einfache, doppelte und amerikanische Buchführung, HanbelS- uud Wechselrecht, kaufmännisches Rechnen, HandelScorrespon- denz, Comptoir-Arbeiten, Kalligraphie, deutsch, latein und Ronde, fremde Sprachen, Stenographie und Schreibmaschine. Mit dem Institut ist ein Penfionat verbunden, welche» bei denkbar mäßigen Preisen (monatlich M. 40.— bis M. 50.—) für alle Damen einen in jeder Beziehung angenehmen Aufenthalt bietet. Ein großer Garten beim Hause nebst Caton* tennir- und Turnplatz ist für die leibliche Erholung der Penfionärinnen bezw. Schülerinnen bestimmt. Da» Institut wird augenblicklich von 94 Schülerinnen au- allen Theilen Deutschlands rc. frequentirt. Durch langjährige Verbindungen mit nur ersten kaufmännischen Häusern ist der Verein in der Lage, den mit gutem Zeugniß entlassenen Schülerinnen paffende Stellungen kostenlos nachzutoeisen. Für Interessenten stehen Prospecte durch die Direction kostenfrei gerne zur Verfügung.
* Wozu ble Perroufperre befouderß nützlich ist. Die Schattenseite der Perronsperre wird trefflich illustrier durch eine tragikomische Scene, die fich kürzlich auf dem Bergisch-Märkischen Bahnhofe in Elberfeld abspielte. Alder um 739 Hhr nach Deutz fahrende Zug eben elugefahren war, stürzte athemloS der Händler I. B. in daS Wartezimmer, um feinen ungetreuen Kasfirer N., der ein Billet nach Brüssel gelöst hatte, zurückzuhalten. Als Letzterer seines Prinzipal- aufichilg wurde, eilte er schleunigst auf den Perron in ein Coupee. B. wollte ihm nach, allein der unerbittliche Hüter de» Bahnsteig-SperrgesetzeS bedeutete Ihm, fich erst mit einer Bahnsteigkarte zu versehen. Als der vor Aufregung zitternde Prinzipal der erhaltenen Weisung nachgekommen war und wüthend auf den Perron eilte, sah er den Eisen- bahnzug mit dem Defraudanten abfahren. Sofort wurde der Telegraph in Bewegung gesetzt, und nach Verlauf banger Stunden traf die Drahtmeldung ein, daß der Flüchtling bereits verhaftet worden sei.
• Mit der Erwerbsfähigkeit bet Frau und der Haftpflicht bei Staates bei Eisenbahnuusallrn hat fich daS Reichsgericht jüngst beschäftigt. Es hat der auf der Eisenbahn verunglückten Frau einer GuttdefitzerS Schadenersatz und Rente versagt, weil sie keinen vermögenSnachtheil erlitten habe, der Mann aber, der allenfalls einen solchen Nachtheil dmch die verminderte Erwerbsfähigkeit seiner Frau erlitten habe, nicht persönlich verunglückt sei, also auch nicht als verletzter einen Schadenersatzanspruch geltend machen könne. Dabei erkennt daS Reichsgericht selbst an, daß die Frau in
Hau»- und GutSwlrthlchast vielseitig thätig gewesen sei, auch In dieser Thättgkeit durch die Folgen deS Eisenbahnunfalls vielfach beeinträchtigt werde. Professor Eck bezeichnete dieser Tage diese Entscheidung al» „geradezu erstaunlich, um keinen stärkeren Ausdruck zu gebrauchen". Em ähnlicher Prozeß ist vom Landgericht I Berlin, wiewohl die Entscheidung de» ReichSgerichtS schon vorlag, zu Gunsten der klagenden Ehefrau entschieden worden. Der EisenbahnfiScuS legte jedoch gegen dieses Hrtheil die Berufung ein. Wie die „Voss. Ztg." erfährt, hat aber da» Kammergericht soeben diese Berufung zurückzewiesen.
* Der Sonntag nnb die Dienstboten. Pfarrer Öfter» tag erzählt in dem Bortrage, den er auf der Jahresversammlung der Südwestdeutscheu Conferenz in Pforzheim über „Die Dienstbotenfrage im Lichte de» Loangelium»" hielt, aus dem Leben deS verstorbenen General» von ber Tann folgendes: „Die Glocken einer unserer evangelischen Kirchen in München läuteten zum Gottesdienst, und auS einem stattlichen Hause an der Ludwigstraße tritt, ihm zur Seite feine edle Gemahlin, der General, der in feiner Jugend im dänischen Feldzug und hernach im Schmuck der weihen Haare als Führer der Loire-Armee viel genannt wurde und eine seltene BolkSthümlichkeit besaß, Freiherr von der Tann. Obwohl der auf unserer Hochebene so häufige Regen auch an diesem ©onntogmorgen herabrieselt, so geht doch der General zu Fuß in die Kirche, um Niemand von den Selnigen vom Gotte-dtenst abzuhalten. Ihm folgt die Dienerschaft, unter ihr der durch herzliche Liebe zu der Heldenmisfion ausgezeichnete Kutscher des Freiherrn. Für General von der Tann war die Erfüllung jenes Wortes aus dem Munde Herzogs Ernst des Frommen stlt» maßgebend: „Herrschaften können es nicht verantworten, wenn fie ihr Gesinde von der Kirche abhalten."
* Die früher geglaubte Fenetficherheit eiserner Cor- struetioueu ist in Wirklichkeit nicht vorhanden. DaS bestätigt wiederum der Verlauf des RlesenbraudeS der BorfigmÜhle in Berlin, wie die „Baugew.-Ztg." auSführt. Eine Vergleichung der verschiedenen Materialien führt dahin, daß Holz, gut gerohrt und geputzt, eine bedeutend höhere Sicherheit gegen Feuer ergiebt, als man ihm im vergleich zu Eisen oder Granit zuzusprechen geneigt ist, weil die geputzte Holzdecke und Treppe, von dem Wasserstrahl der Spritze benäht, in ihrer Widerstandsfähigkeit erhalten, Eisen und Granit aber nur um so schneller zerstört werden. ES wird ferner für die Verwendung von Eisenconstructiouen eine Ummantelung mit Drahtputz, Asbest u. dgl. ober mit Mauerwerk unbedingt zu fordern fein.
Utttocrfifafs - Nachrichten.
— Der ordentliche Professor der klastischen PHUologie an der Universität GretfSwald, Geh. Regierunqsrath Susemihl, der im 72. Lebensjahre steht, ist auf seinen Antrag vom Halten von Vorlesungen vom Beginn deS Sommerhalbjahres ab entbunden worden. Das ministerielle Schreiben bringt die „wärmste Anerkennung für die Verdienste zum Ausdruck, die sich Susewihl in seiner langjährigen unermüdlichen Wirksamkeit erworben."
— Prtoatdocent Dr. Richard Schmitt zu Greifswald ist »um außerordentlichen Professor der philosophischen Facultät der dortigen Univerfität ernannt worden.
Schiff*«achHdichten^
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch dis Agenten Earl LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 14. März. (Per transatlantischen IdcgrapbJ Der Postdampfer Elisabeth RickmerS, Eapt. E. Werner, vom Nord- deutschcn Lloyd in Bremen, ist gestern 1 Uhr Nachmittags wohlbehalten bt Baltimore angekommen.
Berichtigung.
— In dem gestrigen Eingesandt muß eS in ber dritten Zeile anstatt oberen Wöhler beißen „oberen Mühlen".
3|idfüui in nttbüftn f
CXtnbaitl.
Dienstag den 15. März: Boheme. Mittwoch den 16. März: Teil. Donnerstag den 17. Mär,: Ingo. Freitag den 18. März geschloffen. SamStag den 19. März: Bajazzo. Neue» Ballet- Divertissement. Cavalleria ruatioana. Sonntag de» 20. März, Nachmittags 3Vi Uhr: Lumpazt-DagabunduS. Abends 7 Uhr: Meistersinger. Montag dm 21. März: Orpheus in der Unterwelt.
Dienstag den 15. März: Logenbrüder. Mittwoch den 16. März: Logenbrüder. Donnerstag dm 17. März: John Gabriel Borkmann. Freitag dm 18 März: Logenbrüder. SamStag dm 19. März: Baumeister Solneß. Sonntag de» 20. März, Nachmittags 37t Uhr: Bartel Turaser. Abend» 7 Uhr: Baumeister Solneß. Montag dm 21. März: Liebelei. Durch den kaufmännischen Verein.
Verkehr, fxmb* tmb
•tetra, 16. März. Marktbericht. 9u* dem heutige» Wochenrrunkt kosteten: Butter pr. Pfd. X 0,85 — 0,95, Hühnereier pr. 6t 6-0 A, 2 St 11—12* Enteneier 1 St. 7-0 A, Gän1e> eier nr. Stil—12 H, «äse pr. 6t. 4-7 A. «äsematte pr. 6t. 8 4, Erbsen pr. Liter 18 A. Linsen pr. Liter 30 A. Tauben pr. Paar X 0,80 bi» 0,90, Hühner pr. Stück 1,30 bis IM, Hahnen pr. Stück X 1,40—1,80, Enten pr. Stück X 2,00—2,20, Gänse pr. Pfund X 0,00—0,00, Ochsmfleisch pr. Pfd. 66—74 A. Kuh- und Rindflettch pr. Pfd. 60—66 A, Schweinefleisch pr. Pfd. 72 bi« 76 A, Schwein-!' fleisch, gesalzen, pr. Pfd. 80 A, Kalbfleisch pr. Pfd. 60-64 A. Hammelfleisch pr. Pfd. 50-66 A. Kartoffeln pr. 100 Kilo 6/0 bis 7,00 X, Weißkraul pr. Stück 0 -00 A. Zwiebeln pr. (fcntrer 8/10—9,00 X, Milch vr. Liter 16 A-
Neueste Nachrichten.
Depeschen deS Bureau „Herold"'.
Berlin, 15. März. Im preußischen Landtag haben die Abgeordneten Rickert und Träger den Entwurf eine» GesetzrS betreffend den RrliglonSuaterrlcht für Kinder von Dissidenten eingebrocht, welcher beftimmt: Schulpflichtige Kinder, deren Eltern nicht einer vom Staate anerkannten ReligtonSgesellschaft angehören, können zur Theilnahme am
"1 kkM 1 M liottstrheo feiten aalbtn ti-eSest-e „aliooallibtkali gl heißt bnrir stßgetalten w werten f^ SMpartti Hal «reist aazaschl rif auch die » gtonn, Richte Ütorgen voll i günstig befprot zur llaterztichl TmeSvar, Manöver, Hälfet Wil 7. Stptmbtl
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44
25
3
100 1 127
21
19
106
58
77
121
158
40 191
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99 183 120
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