deutsche Regierung betrifft, unbegründet. Er ist nicht richtig, daß die deutsche Regierung daran denke, gemeinsam mit einer »aderen Macht eine chiuefische Anleihe heraur zu bringen. Wenn in inländischen Fiuavzkreiseu die Neigung besteht, einer vor- theilhaften Berheiligung des deutschen CapitalS an der neuen Anleihe Chinas, wie bet früheren Gelegenheiten, die Wege zu ebnen, so kann natürlich nichts dagegen eingewendet werden. Daß die Regierung aber mit einer staatlichen Garantieleistung dafür eiutreteu könnte, ist ausgeschloffeu.
verlia, 14. Januar. Die dem Obercommando der Marine anläßlich der Besetzung der Kiao-Tschau- Bucht zugegaugene Labiuersordre hat folgenden Wort« laut: „Ich habe mit Befriedigung durch die Meldung des commandireuden Admirals vernommen, in welch' umstcht'.ger und energischer Weise die Besetzung der Kiao Tschau Bucht und die Unternehmung gegen Haiti im Sinne der ertheilten Instruction durchgesührt worden ist. Ich nehme hieraus gerne Beranlaffung, den Commandanten und Besatzungen meiner dabei betheiligtm Schiffe meine Anerkennung aurzu« sprechen. Wilhelm. I. R."
Köln, 14. Januar. Die „Köln. Ztg." schreibt gegenüber einer Aeußerung eines EentrumSmitgliedeö, die Mehrheit der Fractton werde der Verstärkung der Flotte nicht zusttmmen, bevor feststeht, daß die Kosten der Vermehrung ohne Erhebung neuer directer oder indtrrcter Steuern u. s. w. gedeckt werden könne, was man mit einer solchen Forderung bezwecke, sei für den gesunden Menschen- verstand nicht zu soffen. Die Regierung könne mit bestem Wissen und Gewiffen nur versichern, daß, wenn es so bleibe, wie jetzt, die Finanzkraft hinretche, um die neuen Lasten zu -tragen, dagegen sei sie nicht im Stande, auch nur zu garau- tiren, daß ihr die ZoÜetnnahmen bleiben. Sollte an diesem Standpunkt wirklich die Vorlage scheitern, dann hätte die Regierung die Verpflichtung, den verfassungsmäßig gegebenen Instanzenweg zu beschreiten. Auf ihrer Seite würde, wie jetzt aufs Neue zu Tage getreten, die sichtlich erstarkende Ueberzeuguug nicht nur der Wähler, dir stets gewußt, was dem Reiche noth thut, sondern auch solcher vom Centrum und der Linken sein. Günstiger habe selbst die letzte Militärvorlage nicht gestanden.
Leipzig, 14. Januar. LandgerichtSdirector Bartsch beim h efigen Landgericht ist, wie daS „Leipz. Tagebl." meldet, an Stelle des am 1. Februar in den Ruhestand tretenden ReichSgerichtsrath Dr. Wiesand zum Reichsgerichts- rath ernannt worden.
Arrsknrd.
Paris, 14. Januar. Oberst Ptcquart erhielt vorläufig 60 Tage Festungsarrest unabhängig von dem Urtheil des DiSciplinarhofeS.
Paris, 14. Januar. Heute Nachmittag durchzogen circa 400 Studenten die Boulevards unter den Rufen: „Nieder mit Zola!" — Wie „Jour" meldet, hatte General Billot heute eine einstüudige Unterredung mit dem Präfideuten Faure in der Angelegenheit des EsterhazhprozrffeS.
Paris, 14. Januar. Ein im „Rappel" veröffentlichtes, von 100 Gelehrten, Schriftstellern und Künstlern unterschriebenes Manifest verlangt die Revision deS Dreh- fus-ProzesseS.
London, 14. Januar. Die Blätter versichern, China werde als Gewähr für die Anleihe an England die Salzabgaben abtreten. Nach dieser Anleihe betrage die Schuld Chinas eine Milliarde Mark.
Loudon, 14. Januar. Die gesammte Preffe beschäftigt sich mit dem Brief Zola s und bespricht denselben günstig. „Daily News" nenueuZola den tapfersten Mann Frankreichs.
Warschau, 14, Januar. Im Zusammenhang mit der kürzlich entdeckten geheimen Druckerei wurden gestern Nacht eine große Anzahl Studenten verhaftet.
totale» «nd provinzielle».
Gießen, den 15. Januar 1898.
*• H Etadtthealer. Der gestrige Abend brachte uns „Deborah", ein VolkS-Schauspiel von Salomon Hermann Mosenthal,- das nicht allzu oft auf dem Sptelplan erscheinende Stück wurde zum Benefiz für Frl. Maria Marlo ff aufgesührt, in Berücksichtigung der für die Debütantin so dankbaren Titelrolle. Der Berfaffer hat es verstanden, durch glanzenden Stil, malerische und dichterische Effecte, sowie durch geschickt gewählte Cocttraste große Wirkung auSzuüben, die noch durch da» Jntereffe für dir Tendenz des Stückes, der Frage der Judenemancipation, erhöht wird. Warme HerzeuStöne finden sich darin, Gedanken voll Tiefe und Wahrheit, die fich mit „Wir glauben all an einen Gott" inhaltlich faffen laffen. Nur ein unschöner Zug findet fich in dem Character der Debo-ah: daß ihr Haß bis fast ans Ende größer ist als ihre Li-de. Die Titelrolle gab, wie schon erwähnt, Frl. Marlo ff, doch gestehen wir von vornherein, daß es noch beffere Rollen zu ihrer Auswahl gegeben hätte, in welchen ihre schauspielerische Kunst fich in noch hellerem Lichte hätte zeigen können. Daß die Künstlerin hier fich großer Beliebtheit erfreut, bewiesen die gleich zu Anfang ihres gestrigen Austreteos gebotenen Kranz- und Blumenspenden, ihr Erfolg war im weiteren Fortgang deS Spiels ein fich steigernder, ja die Galleriebesucher ermüdeten sich iu stürmischen Beifallskundgebungen und so kann wohl die geschätzte Künstierm Über die allgemeine Beurtheiluug und Anerkennung seitens des gut besuchten Hauses zufrieden sein. UnS gefiel zwar Manches an dieser Deborah-Darstellung nicht und find wir so frei, unsere Meinung darüber offen zn sagen. Vor allem wurde zu viel Künstliches und zu wenig Künstlerisches geboten, das Ganze auf Kosten der Natürlichen im Stil großer klassischer Tragödienrolleu wiedergegeben. Diese- hoble, schleppende Pathos, welches weist unangebracht war und Wärme der Empfindung vermiffen ließ, beeinträchtigte schon von vornherein daS Spiel. Betrachtet man genauer
den Character dieses Judenmädchens Deborah, dav mit ihre» Glaubensgenossen zu unstSter Wanderung durch Verfolgung gezwungen wird, so ergibt fich mit nüchterner Logik, daß ihre Gefühle fich empören gegen ihre Verfolger und Unterdrücker, voll Haß gegen diese Christen find. DaS Leidenschaftliche, ungesucht Lebhafte bildet schon an und für sich eine Charactereigeuthümlichkeit aller morgrnländischeu Völker, die fich bis heutigen Tages forterhalteu, und auch diese Deborah verleugnet ihre Leidenschaft weder in ihrer Liebe noch in ihrem Haß. Ferner wirkten die Stelzschritte unnatürlich, da eS doch keine hoch über Anderen stehende göttliche Person, foudern ein Mädchen mitten auS dem jüdischen AuSwanserungSvolk zu verkörpern galt. Gut war die Scene deS LiedeSgrständniffkS zu Joseph, sowie der empfunden und glaubhaft wahr dargestellte Schluß. Diese Deborah-Rolle würde Frl. Würdig und ihrem Temperament gut gelegen haben. Daß die angeführten Mängel fich bei der so hoch talentirten und geschätzten Künstlerin zeigen konnten, findet wohl darin ferne Erklärung, daß fie ihr bestes Können zeigen und bieten wollte, jedoch über die Grenzen hinaus gerieth und fich zum Nachtheil überbot. Diese unsere Beurteilung wird, als stets dem Zweck der Sache dienend und niemals der Person geltend, mit der Meinung jedes unparteiischen Kunstverständigen übereinstimmen, und find wir deß gewiß, daß die geehrte Beneficiantin unS noch manche schätzbare Perle ihrer Kunst iu kommender Zeit bieten wird. — Von den übrigen Darstellern wurde Herr F ritz sch le r seiner Rolle als alter OrtSrichter Lorenz in recht guter, einheitlich durchgeführter Wiedergabe gerecht. Als deffen Sohn Joseph und Geliebter der Deborah bot Herr Böhm viel Brauchbares, jedoch hätte der Character dieses Alpensohnes nicht so idealtfirt, sondern gleich der ihn umgebenden Natur etwas rauher und hefttger, dabet natürlich-einfacher sein dürfen. Einen würdigen Pfarrer stellte Herr Forsch, sowie einen originellen Dorfbader Herr Albrecht. Die übrigen Mttwirkenden erledigten ihre Aufgaben zufriedenstellend. Die Ausstattung ließ nur betreffs der alt-tyroler CostÜme (die Handlung fällt in die Zett von 1780) Verwunderung aufkommen, zumal bet der Wirthin des Frl. NatufiuS. — ES ist yicht unsere Aufgabe, das Publikum zu kritifiren, doch möge erlaubt sein zu vermerken, daß einige der Herren Akademiker bei ernsten Sceneu fich mindestens tactloS benahmen.
Kuustmttiz. Wie man uns mittheilt, ist Fräulein Margarethe Berner, Mitglied des hiesigen Stadt- theaterS, von nächstem Winter ab an das Düsseldorfer Stadttheater als sentimentale Liebhaberin engagirt worden. Herr Forsch, ebenfalls Mitglied der htefigen Bühne, geht als Characterdarsteller an daS Stadttheater zu Görlitz, welches von nächster Spielzeit ab unter Leitung des bisher am Frankfurter Stadttheater engagirt gewesenen Heldendarstellers, Herrn Anton Hartmann steht.
** Bom Sprachverein. Zwölf Jahre find nun verflossen seit Gründung des Allgemeinen deutschen Sprachvereins, eine kurze Zeit, in der erstaunlich viel geleistet worden ist. Das sprachliche Gewiffen ist im Volke geweckt worden und selbst in Kreisen, die nie auch nur den Namen diese» Vereins gehört haben, arbeitet man jetzt eifrig in seinem Sinne und setzt eine Ehre darein, möglichst rein und gut deutsch zu sprechen und zu schreiben. DaS ist ein Erfolg, der kommen mußte, denn jede gute Sache erringt schließlich den Sieg. Und was will der allgemeine deutsche Sprachverein? „Er will den echten Geist und daS eigenihümliche Wesen der deutschen Sprache pflegen, Liebe und Berständniß für die Muttersprache wecken, den Sinn für ihre Reinheit, Richtigkeit, Deutlichkeit und Schönheit beleben, demgewäß ihre Reinigung von unnöthtgen fremden Bestandtheilen fördern und auf diese Weise das nationale Bewußtsein im deutschen Volke kräftigen." So lautet eS in den Satzungen. Eö sollen also keineswegs die Fremdwörter mit Stumpf und Stil auSgerottet werden, sondern eS handelt fich um den Kampf gegen die unnörhigen und entbehrlichen Fremdwörter, nach dem Grundsätze: Kein Fremdwort für das, wass deutsch gut auSgedrückt werden kann. Aber eS handelt fich überhaupt um Pflege und Hebung der deutschen Sprache. — In unserer Stadt besteht seit Kurzem ein Zweigverein des allgemetuen deutschen Sprachvereins, der bereits eine beträchtliche Mitgliederzahl hat. Jedes Mitglied erhält unentgeltlich die monatlich einmal erscheinende Vereinszeitschrift. Anmeldungen zum Beitritt werden auf der Universitätsbibliothek angenommen.
•• Bolttbibliothek. Man schreibt und: Die mehrfach in den bisher gepflogenen Verhandlungen Über die Errichtung einer öffentlichenLesehalle in Gießen erwähnte Bonner Bücher- und Lesehalle hat fich, wie erwartet, nach der Weihnachtszeit eines ungeheuer gesteigerten Zuspruchs zu erfreuen. Die Zahl der verliehenen Bücher kommt bereits dem Bestand der Btbliothrk gleich, ja hat ihn schon überholt: Inzwischen kommt (wie wir schon mitgethetlt) aus Freiburg i. Br. die nicht ohne Neid zu lesende Nachricht, daß der dortigen freien Bibliothek und Lesehalle der deutschen Gesellschaft für ethische Cultur ein Gönner den Betrag von 1000 Mk. gestiftet hat. Daß gleich wohlthäiige Gönner auch der Bonner Bücherhalle erstehen, ist uw so wehr zu wünschen, als bei dem erfreulich zunehmenden Besuch der Bücherbestand bald nicht mehr auS- reichen wird. — Wie sehr die Sache der VolkSbibliothekeu im Aufblühen begriffen ist, wird weiter dadurch gekennzeichnet, daß in Wien am 7. Januar im 9. Bezirk eine Bücherei eröffnet worden ist, am 1. Februar in der inneren Stadt eine Centralbibliothek und im Laufe de- Jahres vier weitere Bibliotheken ihrer Eröffnung entgegensehen. Der dortige BtbliothekSverein besitzt ein Vermögen von 20000 fl., ein Freund hat ihm testamentarisch ein Vermögen von etwa 40000 fl. ausgesetzt. Bücherschenkangen find dem Verein von vielen Buchhandlungen zugefichert, seinem Lesesaal werden 200 w fseaschaftliche Zeitungen unentgeltlich zur Versügung gestellt. Der Verein, deffen völlige Unabhängigkeit von allen politischen Parteibeftrebungen satzunzSgemäß gesichert ist, steht unter dem Schutz und der Ueberwachuug
des akademischen Senats der Universität Wien. — Jo Charlottenburg ist am 3. Januar eine städtische Volks- dtbliothek eröffnet worben, zu deren Begründung der Kunstverleger Emil Werckmeister durch eine namhafte Schenkung den ersten Anstoß gegeben batte.
** Buchdrucker Lohvlarif Nach btm beute erschienenen, vom Tarifamt der deutschen Buchdrucker (Prinzipale und Gehilfen) zusammengestellten Berzeichniß haben bis einschließlich 7. Januar 1898 den die Lohnverhältniffe der Gehilfen regelnden Tarif 1943 Buchdruckereien Deutschlands averkanm. Es befinden fich darunter aus der Provinz Oberheffen die Firmen Julius CellarinS in Alsfeld, Wilh. Engel ia Schotten, Brühl'sche Universitäts-Druckerei (Pietsch u. Schryda) und Ed. Ottmann in Gießen.
** Vebrauchlmuster-Anttagnugeu. Kl. 66, 85154. Zerlegbare Fleischsaftpreffe mit korbsörmigem Preßkörper -r Dr. Carl Klein, Gießen, 15.11.97, K. 7593. — Kl. 74, 85579. Electrische Signalvorrichtung mit zum Contactschluß dienendemUhrwerkgewicht- Adolf Marx, Gießen, 24.11.97,. M. 6170.
•• Gesuchte Persönlichkeit. Der „Mainzer Anzeiger" berichtet: Gestern Abend wurde auf dem Braud rin tu Begleitung eines Frauenzimmers fich bewegender 18jähriger Kellner ans Gießen festgenowmrn, der im Süddeutschen Polizei-Telegraph (Herausgeber: Polizei-Commiffar Schüler in Mainz) siebenmal von auswärtigen Behörden ausgeschrieben war.
** Reklame. Die Verpachtung der Wandflacheu der Bahnhöfe zur Anbringung von Reclameplakaten bringt nach der „Frkf. Ztg." auf den preußischen StaatSbahue» bei sämmtlichen 21 Eisenbahndirectionen ca. 70000 Mark im Jahre ein.
äMjMg <ms ten fämkMBtewgiftm bt» ®taN Metz«.
««fgeUerr.
Januar: 10. Isaak Strauß, Kaufmann zu Alsfeld, mit Anguße Marcus Hierselbst. 10. Georg Wilhelm Heiner, Vicefeldwebel zu Butzbach, mit Margarethe Petermann zu Nidda. 10. Peter Laatsch, Schuhmacher zu Altenkirchen, mit Maria Dorr dafelbst. 12. Heinrich Fiedler, Kutscher dahier, mit Marie Martha Hermine Lohrry hier- selbst. 14. Peter Bott, Schlosser dahier, mit Emma Elisabeth Weller Hierselbst.
HntgititwMdifi
Januar: 8. Emil Friedrich Richard Schudt, Amtsrichter zu Homberg a. O., mit Wilhelmine Liüa Natalie Emma Weiffenbach Hierselbst. 8. Wilhelm Fuchs, Former zu Gießen, mit Sophie Lenz Hierselbst. 8. Ludwig Rutoftzky, Schlosser dahier, mit Anna Best von Sayn. 8. Johann Edmund August Wolfgang Schecker, Schreiner dahier, mit Emma Köhler Hierselbst. 8. Johannes Ruth, Fuhrmann und Handelsmann dahier, mit Anna Katharina Elise Wendland hierselbst. 14. Heinrich Lotz, Metzger dahier, mit Anna Maria Ost« von Welling.
Januar: 6. Dem Handelsmann Nathan Günther ein Sohn, Ludwig. 7. Dem Schlaffer Georg Hartmann ein Sohn. 7. Dew Hilfs-Bahnsteig-Schaffner Wilhelm Habicht eine Tochter. 7. Dem Gelbgießer Joses Fröhlich eine Tochter, Elise Auguste Franziska. 7. Dem Buchhalter Jacob Bickhardt ein Sohn. 8. Dem Wirth Louis Elend ein Sobn, Albert Georg Louis. 8. Dem Restaurateur Albert Kubnd eine Tochter, Agathe Wilhelmine Henriette Alwine. 8. Dem Sergeant Heinrich Kaiser eine Tochter. 8. Dem Knecht Martin Helferich eine Tochter, Bertha. 9. Dem Taglöhner Johann Friedrich Schnierle ein Sohn, Heinrich. 10. Dem Straßenkehrer Peter Merkel eine Tochter. 11. Dem Schuhmachermeister Wilhelm Kühr ein Sohn, Karl Paul.
WaA^r-atta.
Januar: 10. Lina Dapper, 3 Jahre alt, Tochter von Bremser Balthasar Dapper dahier. 10. Hermann «Schreiber, 23 Jahre alt, Kesselschmied von Wiederst-in, Kreis Siegen. 10. Heinrich Gröningu, 43Jahre alt, Glasermeisterdabier. 11. Ernst Hartmann, 42'/,Jahre alt, Bergmann von Oberscheld, Kreitz Dillenburg.
Auszug aus den Airchen-ücherir
der Stadt Gießen
D»augelische Geseivtzr.
GatraaU.
Matthäusgemeinde.
Den 8. Januar. Ludwig Rutofsky, Schloffer zu Gießen, und Anna Best, Tochter von Taglöhner Wilhelm Best zu Sayn.
Den 9. Januar. Johannes Ruth, Fuhrmann und Handelsmann zu Gießen, und Anna Katharine Elise Wendland, Tochter von Hüttenarbeiter Heinrich Wendland zu Gießen.
Markutzgemeinde.
Dm 8. Januar. Johann Edmund August Wolfgang Schecker, Schreiner zu Gießen, und Emma Köhler, Tochter detz verstorbene« Spenglers Philipp Heinrich Köhler zu Gießen.
Lukatzgemeinde.
Den 8. Januar. Wilhelm Fuchs, Former, und Sophie Lenz, Tochter des verstorbenen Polizeidieners Johannes Lenz III. zu Kiew- Linden.
Johannesgemeinde.
Den 8. Januar. Emil Friedrich Richard Schudt, Amtsrichter zu Homberg a. O., und Wilhelmine Lina Natalie Emma Weiffenbach, Tochter des verstorbenen Gymnasial-ProfessorS Ferdinand Weiffmbach zu Gießen.
VUamfta.
Matthäusgemeinde.
Den 9. Januar. Dem Telegraphen-Anwärter Friedrich Müller ein Sohn, Karl, geborm den 29. November.
MarkuSgemeinde.
Den 9. Januar. Dem Steinbrecher Friedrich Valentin de Sohn, Friedrich Karl, geboren den 29. November.
Denselben. Dem Bierbrauer Joseph Gentner eine Tocht«, Therefia, geboren dm 1. November.
Denselben. Dem Photograph Paul Prinz eine Tochter, Anna Paula, geboren dm 8. Drcembrr.
LnkaSgemeindc.
Den 9. Januar. Dem Bahnarbeiter Johannes Weinandt ein Sohn, Karl, geboren den 16. October.
Johannetzgemeinde.
Dm 9. Januar. Dem Graveur Eduard Michaelis eine Tochter, Julie Frieda Luise, geboren dm 16. November.
Militärgemeinde.
Den 9. Januar. Dem Secondelieutenant Franz de Rainville ein Sohn, Adolf Gustav Renö, geborm bcn 13. October.
Beecbiai«.
Matthäusgemeinde.
Den 3. Januar. Johann Wilbelm Heinrich LaunSpach, Sohn von Fuhrmann Heinrich Launspach, 6 Jahre alt, starb den 1 Januar.
Den 18. Januar. Heinrich Gröninger, Glasermeister, »er- ' heirathet, 42 Jahre alt, starb dm 10. Januar.
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