a« Schlachthause au-, eß köuue doch nicht wehr lange dauern bis zur endgültigen Einrichtung de- neuen Btehmarktplatze-. — Herr Oberbürgermeister Guauth entgegnet, wenn da- Gelände nur aufgefüllt werde, sei bei nassem Wetter der Zustand dort gerade so wie bt-her, eS fehle au der Be« sestiguug, sei eS nun Chausfirung oder Pflasterung. Eine provisorische Verbesserung könne auch auf dem bisherigen Btehmarktplatze vorgenommen werden. — Herr Helfrich ist für die Auffüllung, die zudem im Winter billiger au-- geführt werden könne, wie im Sommer. — Herr Ober« bürgermeister Gnauth bemerkt, daß die Voraussetzung einer Enteignung die Vorlage eine- sprcielleu Planes sei. — Herr Jugh ardt wünscht ebenfalls möglichste Förderung der Sache. — Herrn Grünewald befremdet e-, daß man überhaupt mit der Errichtung de- neuen Biehmarktes noch nicht weiter sei-
die Besitzer HStte« gewiß nicht» gegen die GelSndeabtretaug, nur der Preis genüge ihnen nicht. — Herr Beigeordneter Wolff bemerkt, daß die Stadt ca. 6700 Quadratmeter Gelände auf dem Wege de- Enteignungsverfahren- erwerben müsse. Wenn die Stadtverordneten'Versammlung eS beschließe, werde er mit den Grundbesitzern wegen vorheriger Auffüllung de- Gelände- verhandeln, er habe dies bisher unterlassen, weil angesichts der geringen Majorität, mit der f. Z. die Anlage de-BiehmarktS hinter dem Schlachthauses beschlossen wurde die Möglichkeit einer Aeuderung nicht so ohne Weiterer von der Hand zu weisen sei. — Herr Georgi tritt nochmals für Auffüllung des der Stadt gehörigen GeländetheilS ein. — Herr Grünewald betont ebenfalls die Nothwendigkeit einer Beschleunigung der Arbeit und gibt der Meinung Ausdruck, daß mau schon mit der Möglichkeit der Aufhebung de-
Project» zu rechnen scheine, was von Herrn Beigeordneten Wolff entschieden tu Abrede gestellt wird. Die Versammlung ist schließlich damit einverstanden, daß in einer der nächsten Versammlungen daS Viehmarktpioject näher behandelt wird.
Herr Löb er fragt an, wa- hinsichtlich der Regelung der GehaltSoerhältuisse der Bolksschullehrer gethau sei. — Herr Oberbürgermeister Gnauth erklärt, daß der nächste, wahrscheinlich im November in Offenbach stattfindende Städtetag, auf welchem er da- Corrrferat zu erstatten habe, sich mit der Sache besoffen werde.
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Bezüglich der Cocosnußbutter kann der Zuschlag erst nach ftattgefundener Prüfung der vorzulegenden Proben durch den Anstaltsarzt erfolgen, im Uebrtgen bleibt der Zuschlag drei Tage vorbehalten.
Gießen, den 28. September 1898.
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