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stell anb fltTb.h u "d Valcea den Wunsch ausgesprochen, in den dortigen Herr.
Solch, “ I ltchen Karpathenwäldern zu jagen. Der anwesende Präfect
atbunatnTh^u beeilte sich, die Vorbereitungen zu einer für den nächsten Tag
abd »lt »ahnh* angesagten improotsirten Jagd zu treffen. Das Ja^glück
ubnoa nnrh Ä n ? Zvar dem Kronprinzen insofern sehr günstig, al» er sich bald nacb Beainn der Jaad zwei ausgewachsenen Bären gegenüber
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denn auch nach einigem Zögern ein, daß er, um dem Kron. Prinzen das Vergnügen einer Bärenjagd zu machen, einem Zigeuner zwei zahme und zum Tanzen abgerichtete Bären abgekauft und kurz vor Beginn der Jagd im Walde ausgesetzt hatte. Obgleich der Kronprinz über diese» Entgegenkommen des Präfecten nicht sehr erfreut war, machte er doch gute Miene zum bösen Spiel und lachte über sein eigenartige» Bären abenteuer ebenso, wie über die zerknirschte Armesünder- miene de» unglücklichen Jagdarrangeur»."
* Die Fahrt zur Frankfurter Messt. Wenn die Kauf, leute der Reichsstadt Aachen im Mittelalter zur Frankfurter Mrffe fuhren, mußten sie ihren Weg durch vieler Herren Länder nehmen. War damals doch gerade die heutige Rhein« provinz ein Conglomerat aller möglichen selbständigen Terrst torien. In ihren Grenzen gab es im Mittelalter ein Gewirr winziger Staaten: Stücke von drei Kurfürsienthümern, drei Herzogthümer, eine große Anzahl reichsunmittelbarer Graf, schäften und halbsouveräncr reichsritterlicher Gebiete und zwei Reichsstädte. In stdem der größeren Fürstrnthümer existirten Prälaten, Stifter, Klöster, Ritter und Städte mit mc.nnig» faltigen Hoheitsrechten, politischen Privilegien, verschieden« arttgen Behörden. Diese Gebilde der „L andz ertrennungs- pe si". wie ein Vertreter Aachens am Regensburger Reichstag sich ausdrückt, störten den Verkehr, erschwerten den Handel durch die mannigfaltigsten Zollabgaben — denn die Herren Souveräne wollten leben, und zwar gut leben — beeinträch« tigten vor Allem die öffentliche Sicherheit. E» war oft eine Fahrt auf Leben und Tod, die die Aachener Kaufleute unternahmen, um in Frankfurt Waaren einzukausen oder die ihrigen abzusctzen. Sie mußten stets auf der Hut sein vor den adligen Schnapphähnen, die wie Stoßhabichte von ihren Berg, nestern auf die mühsam auf schlechten Wegen fahrenden oder -reitenden „Pseffersäcke" herabstießen. Um sich einigermaßen zu sichern, ließen ditse sich von den größeren Landesherren
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Westaolage 15.
für schwer!» Geld de liebriefe* auSsstllen, so von de«
Herzögen von Jülich, den Kurfürsten von Köln, Trier, Mainz und anderen Herren. Einen solchen «Geleitsbrief" au» dem Jahre 1428 geben wir hier wieder: „$3ir Ludwig von got» gnaden pfalczgraf by Rme, de» HeUigen Römischen Rich» Ertzdruchsev vnd Herczog in Beyern Beleihen vnd gebieten allen vnd iglichen vnsern amptluden vesiiclich vnd ernstlich in crafft diß brieffes da» sie alle vnd igliche Kaufflute uß der Stadt Ache, die diese nehstkommende franckfurter herbstmeffe suchen vnd durch unter land vnd gebiete saren vnd wanderen, vnd auch geleite» an sie begeren vnd forderen vnd da» nemen werden dieselben franckfurter herbstmeffe also zusuchen vnd auch widder heim zukomen mit Jrer Kauffmanschafft vnd
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• Auch eine Bareojagd. Au» Bukarest wird geschrieben: Mit die „Dreptatea* erzählt, hat der Kronprinz von Rumänien auf seiner jüngsten Reise in den Districten Argesch
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freitet von außen nach innen vor und «acht das Elfenbein Vit technische Zwecke ganz unbrauchbar. Lagen die Zähne aBf der Erde, so wird in Folge der Regengüffe und der tropischen Hitze die Spitze und die Zahnwurzel rissig- die Visse gehen allmählig in die Tiefe und bilden weite Sprünge - la'.chr» Elfenbein kann also nicht von frisch getödteteu Ele- {inten herrübren. Hauptsäch'ich sind el kleine Zähne, sogen. ^SerivelloeS", die von frisch getöteten Elefanten augrnbl ck [ch in den Handel kommen. Man darf den Hmdel jedoch richt für diese Thatsache verantwortlich machen. Fllr den Giropäer rentirt sich die Jagd de» Elefanten, de» Elfenbein» v'zen, in keinem Falle, und die Eiageboreneo jagen ijn i-upisächlich des Flitsche» und nicht der Zähne wegen, de», tatb erlegen sie mit Vorliebe jüngere Totere. Eme Ausrottung ist daher nach Krrckhooe vorläufig noch nicht zu
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noch Beginn der Jagd zwei ausgewachsenen Bären gegenüber srh. Der Prinz gab Feuer. Einer der Bären stürzte, in» Herz getroffen, tobt zusammen, während der zweite sein Heil in der Flucht suchte. Die herbeieilenden Jagdgenoffen priesen da» Gluck de» hohen Schützen, und schon war man daran, hl,:Beine Bahre herzustellen, auf welcher der erlegte Bär im on MamEvi'cha I xriumphe in» Dorf getragen werden sollte, als der Kronprinz iiEÄr®“? lauf die Rase seines Opfers aufmerksam machte, die allem MAnscheine nach bis auf die letzten Tage den Ring eine» Tanz. |e "i°hlt da Mu Lbren getragen hatte. Der herbeigerusene Präfect gestand rm vor kutztr ßeit " bahn ist einmal iel
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Mit dem Heutigen haben wir unsere Haupt-Agentur für Gießen und Umgegend dem Herrn Carl Kotter, Lindcnplah, Scke Wallthorftratze, übertragen, welcher zu jeder gewünschten Auskunft gerne bereit sein wird.
Darmstadt, den 20. Juli 1898. 7371
Die Oeueral-Ageutur der „Concordia",
jtdfntftfie /evensverftcherungs chcsclkschast.
E. Scherer, General-Agent.
Unter Bezugnahme auf obige Miltheilung halte mich zum Abschluß von Versicherungen bestens empfohlen.
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Hierdurch bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß wir in dem Crle Heuchelheim eine Agentur errichtet und dieselbe nebst dem gesammten Ler« sicherungsbestand dem Herrn , „ , _w
Laudwirth und Lchuhmachermeifter Jacob Hahn IV.
in Heuchelheim übertragen haben. Derselbe ist somit zur Aufnahme von BersicherungS-Anträgen, sowie zur Empfangnahme von Prämiengeldern berechtigt.
Offenbach a. M., 20. August 1898.
Die General-Agentur: Berck A Hahn.
Bezugnehmend auf obige Bekanntmachung empfehle ich mich dem geehrten Publikum zur Ausnahme von Versicherungsanträgen für die genannten Gesell, schäften und bin zu jeder weiter gewünscht werdenden Auskunft gerne bereit.
Heuchelheim, 20. August 1898. 8905
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