sowie der enthusiastische Applaus bestätigten dies zur Genüge. Wir hatten Gelegenheit Herrn William Büller seinerzeit hier bewundern zu können; was Herr Büller in seinem Fache speciell für den Norden, ist Herr Dreher ebenbürtig für den Süden: ein hervorragender Künstler, einer der bedeutenderen Komiker. Nicht unerwöhnt mögen die als Einlagen von Herrn Dreher gebotenen Couplets bleiben, welche fein pointirt und, namentlich „Das Vergißmeinnicht" und „Dunkle Ahnung", von erschütternder Wirkung waren. Wir sehen dem nochmaligen Auftreten des Herrn Dreher heute Abend als „Schöllhofer" in dem Dolksstück „Das grobe Hemd" mit Freude und Interesse entgegen. — Die übrigen Mitwirkenden trugen ihr redlich Theil zum Erfolg des gestrigen Abends bei. So sei vor Allem Frl. v. Winterst ein als Lisbetb Beischle durch ihr flottes, dialectgewandtes Spiel erwähnt. Ferner Herr Dos er, der mit seinem Gutsbesitzer Beischle ganz Vorzügliches geboten; er wußte durch gute Maske und verständnißvolles Spiel die Wirkung dieser Rolle herauszuholen, der Dialect gerieth gleichfalls gut und, was wir als Hauptsache schätzen, die ganze Wiedergabe war nicht schablonenhaft copirt, sondern eigenste Ausarbeitung. Herr Liebscher excellirte in prächtiger Väterrolle als Reichenmüller sen. Herr Janson als dessen Sohn Rudolf, sowie Herr Böhm als Commis Buchner befriedigten aufs Beste. Einen amüsanten „Balthasar" schuf Herr Albrecht, ein allerliebstes resolutes Kammermädchen Frl. Budow s ka. Die Damen Frau Keßler (Frau Reichenmüller), Fräulein Marloff (Marie), Frau Dir. Kruse (Barbara) seien mit Lob genannt. Der animirte Verlauf dieser Vorstellung wird wohl alle Anwesenden voll und ganz zufriedengestellt haben.
*• Stenographische». Unter Bezugnahme auf die heutige Anzeige wachen wir nochmals auf die im Hause de- Kaufmännischen Vereins stattfindeuden (Surfe m der deutschen EinheitS-Ttenographie (System GabelSberger) aufmerksam. Zu Beginn des Fortbildungsunterrichts wird das Ergebniß des am letzten Mittwoch stattgehabten WettschreibeuS bekannt gemacht werden.
Bom Realgymnasium. Am SamStag fand unter dem Vorsitz deS Herrn Geh. Oberschulrath Sold au am Realgymnasium die Reifeprüfung statt. Dem Examen unterzogen sich 16 Caudidatev, von denen acht auf Grund ihrer Jahresleistung und schriftlichen Arbeiten von der mündlichen Prüfung entbunden werden konnten. Zwei Abiturienten konnten das Zevgntß der Reife nicht erhalten.
Musik-Schule von Fräulein Miuua Köroer. Am SamStag den 12. März und am Sonntag den 13. März hat Fräulein Körner ihre diesjährigen Prüfung» coneerte abgehalten, am SamStag die kleinen und am Sonntag die größeren Herrschaften. Während in den Vorjahren diese Aufführungen im Clubsaal abgehalten wurden, hatte tß Fräulein Körner diesmal vorgezogen, jene in die Schulräume zu legen. Dadurch war selbstredend der Rahmen verändert, aber auch nur der Rahmen, da» Bild war dasselbe geblieben, ein Bild, welche» bet Klein und Groß stet» die sorgsame, gleichmäßige Ausbildung zeigte. Da war nicht mühselig Gedrillte», welches nur für die wenigen Minuten der Aufführung festfitzen sollte und nachher vergessen werden kann. Alles Vorgetragene wurde von den Spielern mühelos und fertig geboten, und zeigte nicht nur, daß diese ihr Pensum vollständig beherrschten, sondern gab auch von der vortrefflichen Methode der Lehrerin einen vollgtlttgen Beweis. Liedervorträge einer stimmbegabten Sängerin unterbrachen da» Programm angenehm, so daß auch vach der Richtung de» Unterhaltenden allen Wünschen entsprochen worden ist.
•• Die Geflügel- und Bogel'Ausstellung war vom Wetter recht begünstigt. DaS Arrangement ist mustergiltig und in seiner Art für derartige Veranstaltungen neu. Alle» monoton Wirkende ist streng vermieden. Am SamStag besuchten etwa 400 Personen die Ausstellung. Am gestrigen Sonntag waren 2400 zahlende Besucher in derselben. Heute Vormittag kamen die Schulen an» Wieseck und Heuchelheim klassenwetse. Lobend zu erwähnen ist, daß man die Schwestern unserer Kliniken, die evangelischen und katholischen Schwestern ein- geladen hat, die Ausstellung zu besuchen. Unsere Ausstellung wird den Anlaß geben, sämmtliche Geflügelzüchter-Vereine des Großherzogthnm» zu einem Verbände zu vereinigen. Der Vorsitzende de» Darmstädter GeflÜgelzÜchter-BereinS, Herr Geppert, machte dem Gießener Verein einen dahingehenden
Vorschlag, der freudig begrüßt wurde. Bon den 4000 Loosen waren bl» heute Vormittag 3800 abgesetzt, so daß die Ver- koosung Nachmittag» um 4 Uhr ihren Anfang nehmen kann. Da» Resultat der Ausstellung wird sein, daß dieselbe zwar mit einem Defict von einigen Hundert Mark abschließt, die der veranstaltende Verein dranflegen muß, aber damit hatte man vornheretn gerechnet, waren doch die Unkosten bedeutend, allein die Anschaffung der Käfige kostet da» nette Sümmchen von 1500 Ml Der Verein wird aber uicht»destoweuiger fortsahren, das für unsere Gegend angestrebte Ziel kräftig zu fördern und im Interesse der Hebung der Geflügelzucht, besonders auf dem Lande, zu wirken.
•• Sine Mahnung zur Vorsicht veranlaßt folgender Fall, der vom Lande, wo er vorgekommen, mitgetheilt wird: Ein Taglöhner hatte das AnSstreuen des künstlichen Düngers auf einem großen Felde übernommen und streute bei windigem Wetter einige Tage nur Chilisalpeter mit der Hand au». Durch den Wind flog ihm viel davon in die Augen, vielleicht rieb er auch mit den beschmutzten Fingern daran und die Folge davon war, daß eS den Aerzten erst nach vierteljährlicher Behandlung gelang, wenigstens da» eine Auge zu retten, während daS andere nun ganz erblindet ist. Der Betreffende muß nun eine blaue Brille tragen und kann nur theilweise seinem Erwerbe nachgehen, so daß ihm eine Invalidenrente zugesprochen wurde. Also Borficht beim Umgang mit Chilisalpeter r
Darmstadt, 11. März. Au der hiesigen technischen Hochschule ist die Begründung einer auherordeutlicheu Professor für National-Oeconomie beschlossen.
Liudeufel», 8. März. Gegen die von der Kaffe der Alter»- und JnvalidttätSverficherung für daS Großherzogthum Hessen beabsichtigte Erbauung eines Krankenhauses für Lungenkranke in dem benachbarten Orte Wiuterkasten hat die hiesige Gemeindeverwaltung an maßgebender Stelle Einspruch erhoben mit der Begründung, daß unser vielbesuchter Luftkurort dadurch geschädigt werde, da die in der neuen Anstalt untergebrachten Kranken öfter» hierher kommen und somit manchen Kurgast veranlassen würden, einen anderen Odenwaldort zum Sommeraufenthalt zu wählen. Auch der Odenwaldclub soll gegen da» Project Stellung genommen haben, weil das Krankenhaus an zwei sehr frequentirten Touristenwegen erbaut würde. Wie e» heißt, haben sich neuerdings Reichelsheim und Sandbach bei Neustadt nm das Krankenhaus beworben.
Eingesair-t.
Steten, 14. März 1898.
In der letzten Sitzung der Stadtverordneten hat Herr Löb er auf den schlechten Zustand des Fußwegs längs der Rodheimerstraße nach den oberen Wöhler hingewiesen. Und daS mit Recht. Wer an den beiden letzten Viebmärkten genöthigt war, diese Straße zu passiren, konnte von Glück sagen, wenn er, bis an die Knöchel im Schmutze watend, mit heiler Haut durchkam. Aber noch viel schlimmer sieht es mit dem Weg aus, der von der Jungblut'schen Wirthschaft längs des Eisenbahndammes nach der Schwarzlach zu führt. Dieser Weg wird bei der jetzt beginnenden Jahreszeit nicht allein von Spaziergängern viel srequentirt, sondern muß auch von den Grundbesitzern bei der Feldbestellung benutzt werden. Es ist aber, wie sich Jeder überzeugen kann, dieser städtische Fahrweg kaum mit einem leicht beladenen Schubkarren zu passiren, viel weniger mit einem anderen, von Menschenkraft bewegten Fuhrwerk. Und da diese dahinter liegenden Grundbesitzer oder Pächter meist sog. kleinere Leute sind, so stehen ihnen nicht Pferde ober Ochsen zur Verfügung. Es ist nickt Sache des Einsender», zu untersuchen, durch wessen Schuld dieser Weg derart zugerichtet worden, noch auch, wer ihn wieder herzustellen hat, aber Sache des FeldausstchtspersonalS wäre es jedenfalls, die städtischen Behörden hierauf aufmerksam zu machen und auf Abhilfe dringen zu wollen.
A«»z«g ans den Airchenbüchern
vt* Stadt Gieße«.
Evangelische Geweiutze.
Se»ei«kte
Matthäusgemeinde.
Den 6. März. Dem Metzger Ludwig Johanne« Schildwächter eine Tochter, Frida Marie Christiane, geboren den 1. Februar. M Denselben. Dem Gastwirth Loui» Elend ein Sohn, Albert Georg Laut», geboren den 8. Januar.
Den 9. März. Dem Generalagent Heinrich Krieb eine Tochter, Ottilie Elisabeth, geboren den 19. Februar.
MarkuSgemeinde.
Den 6. März. Dem Zimmermann Christian Staffel eine Tochter, Anna, geboren den 10. Januar.
Denselben. Dem GUbgießer Josef Fröhlich eine Tochter, Elise Auguste Franziska, geboten den 7. Januar.
RmbitU* Matthäus gerne in de.
Den 5. März. Ludwig Martin, Sohn de« DienstmannS Johannes Martin, 17 Jabre alt, starb den 3 März.
Den 6. März. Luise Notb, Tochter de« verstorbenen Rechnungsrevisors Friedrich Roth, 75 Jabre alt, starb den 4 März.
Den 10 März. Helene Nachtigall, Tochier de» ve-storbenen OrtSdienertz N kolaus Nachtigall zu Allertshausen, 68 Jahre alt, starb den 7. März.
MarkuSgemeinde.
Den 9. März. Heinrich Rübsamen, Kürschner, ein Wittwer, 57 Jahre alt, starb den 7. März.
Hauswirthschaftliches.
* «rhShung der MUchproduetio«. Stach vielen Versuchen und Erfahrungen hat sich berauSgestclll, daß eme Stalltewperalur von 11 bis 14 Grad für Milchkühe bezw. für die Müchvroduction am Günstigsten ist. Man lasse daher wenigstens die Temperatur der Milchviehställe nicht unter 9 Grad Reaumur heruntergehen und nicht über 15 Grad steigen.
* Reiche« «rtrng a«S der Hühnerzucht erzielt man, wenn man die Thiere stets mit Liebe und Sorgfalt pflegt. Nie darf mit dem Futter gegeizt werden, denn hier bewährt sich da» alte Sprichwort, daß der Gei, sich selbst betrügt, schlagend. 'Nächst dem re'ch- Htben Futter sind Reinlichkeit im Stall, Gelegenheit, Kalk zu fressen, vor Allem aber im Winter ein warmer Stall Haupterfordernist^ um nicht die Dortheile der Hühnerzucht einzudüßen. Als Winter- quartier eignet sich besonders gut ein Verschlag im Kuhstalle, denn die bedeutende Wärme, welche der Kuhdünger erzeugt, bewirkt ein frühzeitiges Eierlegen.
DeHefyr, Caub« ««d
Qrü«varO,12.März. Fruchtpreise. ffleijen3120,00-00,00, Korn X 15,70-15,85, Gerste X 16,88 -00,00, H^er.* 14,84-15,00, Erbsen X 00-10, Lttiscn X 28,00, Wicken X 00,00, Lein X 00,00, Kartoffeln X 000, Samen X 00,CO.
Neueste Nachrichten.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 14. März. Eine Vorfeier de» 18. März veranstaltet der Berliner Arbeiter-Verein am heutige Montage. S» werden eine Anzahl Veteranen der FretheitS-Be- wegung nach dem Gedächtniß eigene Erinnerungen an ba& Jahr 1848 zum Besten geben. Eine eigentliche Märzfeier begeht der Verein am 17. März, bei welcher Professor Quiddc» München die Festrede halten wird.
Berlin, 14. März. Im Friedrichshain wurden bereits gestern Kränze auf die Gräber der Märzgefallenen niedergelegt.
Wien, 14. März. Die Märzfeier, an der sich alle liberalen Kreife der Bevölkerung bctheiligten, ist hter fowoh. als auch in der Provinz, abgesehen von einigen kleineren Zwischenfällen, ruhig verlaufen. In Wien wurden nur drei Anarchisten wegen Entfaltung einer rothen Fahne beim Rück marsche vom Friedhöfe verhaftet.
Budapest, 14. März. Die Märzfeirr der Stu-- deuten, an welcher auch der Dichter Jokai theilnahm, ist ruhig verlassen. E» wurden mehrere Reben gehallen.
Budapest, 14. März. In der gestern abgehaltenen Ver' sammlung der Arbeiterschaft wurde avgekündigt, daß, wenn nicht da» allgemeine Wahlrecht baldigst eingeführr werde, so würde ein Generalftrike sämmtlicher Arbeiter inscenirt werden.
Budapest, 14. März. An Stelle de» von der Polizei confiScirten EarensäbelS wird ein anderer au den Obersten Picquart abgesandt werden.
Pari», 14. März. Die Polizei beschlagnahmte die letzte Nummer der „Berliner Lustigen Blätter" wegen einer die französische Armee beleidigenden Zeichnung.
Neapel, 14. März. An der ficilianischen Küste herrschen furchtbare Stürme- viele Schiff»nnfälle sind zu verzeichnen» auch der Verlust von Menschenleben ist zu beklagen.
Darmstadt, 14. März. (Telephonmeldung.) Die seit langer Zeit in Auerbach vermißte Thusnelda Enkel wurde heute Morgen in der Nähe Griesheim» von GenSdarmru bei Zigeunern aufgefunden.
Versteigerungen. |
Holzversteigerung.
Großh. DistrictSeinnebmerei Grünberg abgeholt werden. — Ueberweisung am 21. d. M.
Grünberg, am 11. März 1898.
Großh. Oberförsterei Grünberg.
Schober. 2652
Dienstag den 22. Mürz d. I. werben aus den Districten Kaulhain, Börninger Bera, Hain, Beltershainer Wald, Esp, Ochsenstall, Alter Haag, Reuhofstannen, NeuhoiSbeege, LaubachS- kopf, Grauer Berg, Steinweg, Steinkaute, Neuer Heegwald, Wirberger Waldlache, Hoherod und Soblwald der Forst- wartei Reinhardshain versteigert:
® dieltet rm: 251 Buche, 4 Birke, 76 Eicke, 225 Nadelholz. 5 ASpe;
Knüppel rm: 18U Buche, 136 Eiche, 231 Nadelholz;
Reift- rm; 941 Buche, 381 Eiche, 210 Nadelholz (hierbei 2 Echickthaufen);
Stöcke rm: 73 Buche, 71 Eiche, 90 Nadelholz.
Ausaw menkunft Vormittags neun Uhr em neuen Pflanzgarten im Distrikt Neu- hosvheege auf der Kreisstraße Reinhards» bain-Winnerod. Nur das Holz im Distrikt Neubofsheege wird bei der Der, fteigerung vorgezeigt. Die Nummern deS zur Versteigerung kommendenIHolzes sind roth unterstrichen.
Die am 8. d. M- abgctaltene Holz, Versteigerung ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können vorn 19. d- M. an bei
Holzversteigerung.
In den Mitgebrauchswaldungen der Gemeinde Treis an der Lumda werden versteigert:
1. Donnerstag brn 17. lUnrj 1898,
von Borwittags 9 Uhr ab,
in dem District Aspenstrauch:
18 Eichenstämme mit 5,83 fm Inhalt,
1 Nadelftamm mit 1,06 fm Inhalt,
3 Bnchenftämme mit 2,98 fm Inhalt,
207,4 rm Buchen-, 14 rm Eichen-, 2 rm Aspen-Scheiter,
191 rm Buchen-, 16 rm Eichen- Knüppel,
485 rm Buchen-, 50 rm Nadel- Zopf und
50 rm Nadel-StammreiS.
2. Freiing bra 18. Mn 1898,
von Vormittag» 9 Uhr ab.
aus den Districten Dodenberg, Zipfenwald, Fottbachsecke, Alteunner: 31 Eichenstämme mit 13,36 fm
Inhalt,
21 Nadelstämme mit 3,50 fm Inhalt, 1 rm Buchen- , 42 rm Eichen-, 8 rm Nadel-Scheiter,
1 rm Buchen-, 17 rm Eichen-, 54 rm Nadel-Knüppel,
65 rm Eichen-, 150 rm Nadel-Zopf- uud 270 rm Nadel-Stammreis.
Zusammenkunft ist am ersten Tage im District Aspenstrauch bei Nr. 74 des Brennholzes; am zweiten Tage unmittelbar im Orte Treis an der Lumda in der sogenannten Lehmkaute, woselbst 2 Eichenstämme mit 2,23 fm versteigert werden.
Trei« a. d. Lda., den 14.März 1898. Gr. Bürgermeisterei Treis a. d. Lda. __________Benn er.______2656
«itttvoch den 16. Mär, I. I.,
Nachmittags 2 Uhr, werden im Vieker'schen Saale versteigert: mehrere Sovhas, darunter 3 neue, Commoden, Kleider schränke, 1 Plüsch-
garnitur (Sopha, 2 Sessel), 1 Ver- licow, 1 Trumeaux mit Spiegel, 1 Herrenschreibtisch, 1 Panzerkaffa- schrank, 1 Secrelär in Nußbaum, 1 GlaSschrank, 6 Stühle, 1 Nähmaschine, 1 Ausziehtisch, 1 Linoleumbelag, 1 Real, 1 vollst. Bett, 1 Eis- fchrank, 1 Ladentheke, 2 Hobelbänke, 1 Partie Werkholz, 1 Waschmangel, 1 Waschmaschine u v. a.
2646 Geißler, Gerichtsvollzieher.
Mittwoch den 16. Mär; 1898 versteigere ich zu Gießen öffentlich gegen Baarzahlung:
a. Nachmittags 1 Uhr im .Adler':
3 Hobelbänke, 1 Pianffio, 2 Betten, 3 SophaS,! Ausziehtisch, 1 Trumeaux. spiegel, 2 Consols und sonstige Mo- bitten, 1 Posten Cigarren, diverse Oelbilder re.
d. Nachmittag« 4 Uhr an Ort und Stelle (Zusammenkunft Frankfurterstraße beim ChauffeehauS):
circa 500 verschiedene Palmen, circa 2000 Stück diverse Topfpflanzen, 1 Partie Mistbeettenster (neue und gebrauchte) und Deckladen, 1 Drückkarren, 1 Durckwurf und sonstige Gärtnereigeräthschasten, 1 Bett, einen Dsch, 1 Real, 1 Drahtspatter re.
Versteigerung voraussichtlich bestimmt. 2671 »toitlf Gerichtsvollzieher.
(ihnyfehliimicii
Stähl Ma-Aus.
greibant. 2674
Heute nab »orgeu:
Oehfeusteifch
nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg.
Besten Medicin. Leberthran empfiehlt die
Adler-Drogerie, SetterSweg 39.
_______Otto 8chaat.2666
Regenschirme
2282 I. Zufall. Mmktstraße 7.
^7- < f K hoch«. Dare, nur ganz» Gänsefedern s®« I Deckbetts, vfd. 2.65 M Dieselbe Borte, ein» wenig kräftiger, nickt ganz so daunig 2 5R.» @ä'vefd)lad'tfeb-, wie fit getupft werden 1,50. ■ ®<ri’"icne fiib. grau 1,75. Halbweih 2,50, weih» 275 3XX), 3,50 M. Zcdc Bare wird In mein.» ffabrit iaub. gereinigt; daher DO HL trocken,» fiat und ftaubfrel Garantie: Zurücknahme.» KHOHH. Lehrer a. D. ALTBEET t ■ (Overbruch).
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füfltfirer oder PlrSKwSW' i Rzoschltioer, R ö-usduss
Ob Ib Zobnn, m i nauSburlit. ® 1 Kwd gtnidjltn kann, । guSdpptrinnen
Lehlinge: 1 Supierschaüd, 9 ikjieiner, 3 Cd
Wir brinc über die Anlage straße (Johanni^ Längenprofilen Weidengasse un mhmgung Gro srstgestellt ist, u1 mim freisteht.
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