Strohhut, die weiten, bunden Gewänder, die Filzschuhe — da» Alles sieht nichts weniger als militärisch aus, ebensowenig die vielen großen rothen Fahnen mit dem Drachenbild. Das Schwert oder Bogen und Pfeile tragen sie meist auf dem Rücken geschnallt. Die höheren Offiziere siebt man gewöhnlich in einspännigen, zweirädrigen Wagen, die schwerer Construction sind und ihnen jede rasche Bewegung unmöglich machen. Den chinesischen Soldaten fehlt gänzlich die Vaterlandsliebe. Woher sollte sie auch bei Chinesen kommen? Ueberall sonst haben sie es bester als in der Heimath. Sie sehnen sich, wenn sie erst einmal ausgewandert sind, nach dieser nicht zurück. Dabei ist es aber in ihrer Religionslehre begründet, daß sie nur dann zur Seligkeit gelangen zu können glauben, wenn sie nach ihrem Tode in heimischer Erde ruhen, und sobald der ausgewanderte Chinese etwa» erübrigt hat, sichert er sich für den Fall seines Todes den Heimtransport seiner Leiche. Es kommen manchmal in chinesischen Häfen Schiffe an, die Hunderte einbalsamirter und in luftdicht schließende Särge verpackter Chinesenleichen mit sich führen.
In einzelnen Theilen Chinas besteht das Gesetz, daß die Aerzte für jeden in ihrer Behandlung Gestorbenen eine Papierlaterne an ihrer Hausthür anbringen müssen. Freilich gelingt es ihnen meist, sich durch ein Geschenk an die überwachenden Beamten von dieser unbequemen Verpflichtung loszukaufen. Dagegen haben sie nur dann ein Honorar für ihre Thätigkeit zu beanspruchen, wenn ihnen die Heilung der Kranken gelungen ist.
Die Zahnärzte, deren es auch eine ganze Menge gibt, ziehen sämmtlich die Zähne nur mit den Fingern, ohne Beihülfe irgend eines Instrumentes aus, und erzielen die hierzu nöthige Muskelkraft der Finger dadurch, daß sie Pflöcke, welche in ein Brett aus weichem Holz erst nur mit einigen leichten Schlägen, dann immer tiefer eingetrieben werden, aus diesem Brett mit den Fingern herauszuziehen sich Jahre lang üben.
Die Handwerker sind meist ziemlich geschickt, wenn auch einseitig und schwer dazu zu bringen, sich von ihrer seit Jahrtausenden überlieferten Arbeitsmethode abzuwenden und neuere, practischere Verfahren anzunehmen oder sich compli- cirterer europäischer Arbeitswerkzeuge zu bedienen. Auch fällt ihnen die Anschaffung solcher schwer, da sie meist nur 30 bis 40 Pfennig, im besten Falle 50 Pfennig pro Tag verdienen. Die Regierung thut zur Hebung des Handwerkerstandes wie der Industrie überhaupt, oder aber der Landwirtschaft nicht das Geringste; im Gegentheil, wer über die Mittelmäßigkeit hervorragt und mehr verdient, zieht die Aufmerksamkeit der Beamten auf sich und muß auch gleich mehr Steuern zahlen. Auch die wenigen existirenden Wohlthätigkeitsanstalten verdanken Europäern ihre Entstehung. Die Regierung trifft nicht einmal Vorsorge, ihr Volk gegen die Hungersnöthe zu bewahren, welche in Jahren des Mißwachses oder großer Ueberschwemmungen Millionen von Menschen dahinraffen. In mancher Stadt sterben in schlechten Jahren Hunderte, ja Tausende kleiner Kinder aus Mangel an der allernoth- dürftigsten Nahrung! Dies geschieht in einzelnen Gegenden, während in anderen Ueberfluß herrscht und das Getreide so billig ist, daß es für den Ackerbauer kaum noch einen Gewinn abwirft.
Es fehlt eben überall an einheitlicher Organisation und vor Allem an Verkehrsmitteln. Die großen Flüffe, Hoangho und Jangtsekiang, können dem Bedürfniß nicht genügen; ersterer ist fast ganz versandet, letzterem steht das gleiche Schicksal bevor. Die Flußdampfer sind fast sämmtlich vorzüglich eingerichtet und zahlreiche Dschunken und Sampans beleben, erstere mit aufgespannten Segeln, letztere durch ein Ruder getrieben, die Wasserläufe. Aber dort, wo letztere nicht existiren oder nicht schiffbar sind, sieht es in Folge des fast gänzlichen Mangels an Eisenbahnen um so trauriger aus. Die Beförderung der Güter findet dort überwiegend auf Schiebkarren alter, schwerer Construction statt, und wird bei Regenwetter oft geradezu zur Unmöglichkeit, da weder für Neuanlage von Wegen, noch für die Erhaltung der aus früheren Zeiten stammenden das Geringste geschieht.
Kurz, es ist höchste Zeit, daß in China thatkräftig eingegriffen werde! Zwar bte erste Berührung mit der größten Seefahrtsnation Europas, mit den Engländern, hat den Chinesen vor Allem das Opium gebracht, jenes Gift, das allmählich Tausende und Abertausende von Chinesen entnervt und dem Wahnsinn oder dem Tode zuführt, und die chinesische Regierung versuchte vergeblich, durch Einfuhrverbote ihr Volk zu schützen. Die Engländer erzwangen im Jntereffe ihres Handels die Einfuhr des Giftes. Allein wenn jetzt, wo im Innern Chinas schlimmere Zustände herrschen, als die Meisten glauben, europäische Culturnationen, welche Macht und Energie genug besitzen, um Forderungen Nachdruck zu verleihen, welche die wirthschaftliche Erschließung des inneren Chinas zur Folge haben, wenn solche Nationen durch Anlage neuer Verkehrsmittel eine beffere Verbindung der einzelnen Theile des „himmlischen Reiches" unter sich und mit der See ermöglichen — so werden sie nicht nur in reichem Maße den Nutzen finden, den sie hierbei für ihre eigene Industrie und ihren Handel erwarten, sondern sie werden auch vielen Millionen ihrer Mitmenschen, die in ihrer bewundernswerthen Genügsamkeit froh sind, wenn sie das Existenzminimum haben, in erster Linie dieses, in zweiter Linie ein menschenwürdigeres Leben sichern, in dritter Linie ihnen die Möglichkeit des Emporkommens gewähren. Auf diese Weise erfüllen sie in der That den Beruf einer Culturnation, und daß dies nach der Erwerbung der Bucht von Kiau-Tschou von deutscher Seite in hervorragendem Maße geschehen wird, ist mit vollster Sicherheit vorauszusetzen._______________
Deutscher Reich.
Darmstadt, 12. September. Wegen des Ablebens Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth von Oesterreich ist aus Allerhöchsten Befehl eine Hoftrauer vom 10. bi» zum 23. September einschließlich angeorduet worden.
Berlin, 12. September. Die Aufregung und Ent- rüstuug Über den an der Kaiserin Elisabeth begangenen Mord unter der hiefigen Bevölkerung haben sich noch nicht gelegt. Gestern zogen ganze Schaareu von Menschen vor daß PalaiS der österreichischen Botschaft, um so ihre Theilnahme an dem großen Unglück auszudrücken. Zahlreiche in Berlin aufäifige Oesterreicher und Ungarn haben die schwarz-gelbe Fahne Halbmast gehißt oder ganz schwarze Trauerfahnen aufgezogen. Auf dem königlichen Schloß und fämmtlichen Palais des königlichen Hauser, dem Rathhause und anderen öffentlichen Gebäuden wehen die Flaggen Halbmast. Zahlreiche Läden und Prioarhäuser haben Trauerschmuck angelegt. Die österreichisch-ungarische Coloute wird eine imposante Trauerkundgebung veranstalten. Reichskanzler Fürst Hohenlohe und StaatSsecretär v. Bülow sandten an Kaiser Franz Josef Beileidstelegramme. Die hiefigen städtischen Behörden haben eine Condolenzdepesche au den Wiener Magistrat gerichtet. Die österreichische Botschaft veranstaltet am Tage der Beisetzung eine Trauerfeier in der HedwigSkirche.
BreSlau, 12. September. Wie der „Breslauer General- Anzeiger" meldet, fand in Oppeln heute früh zwischen einem in den Bahnhof einfahrenden Güterzuge und einem Rangir- zuge ein Zusammenstoß statt. Beide Maschinen, sowie der Packwagen r>e» Beuthener Zuges wurden stark beschädigt. Menschenleben find nicht zu beklagen.
Arrskn»-»
Wim, 12. September. Die „Reichswehr" dementirt die Gerüchte von bevorstehenden Beränderuugeu im Cabinet Thun.
Wim, 12. September. Der Kaiser hat eine sechs- monatliche Hoftrauer angeordnet und zwar zwei Monate tiefste Trauer, zwei Monate tiefe und zwei Monate minder tiefe Trauer. Kaiser Franz Josef hat das Schönbrunner' Schloß noch nicht verlaffen. Freitag und Samßtag wird der Zutritt des Publikums zu der aufgebahrteu Leiche gestattet. Die Beisetzung findet SamStag Nachmittag 4 Uhr statt.
Laibach, 12. September. Hier fanden große Demonstrationen gegen die Italiener statt. Es kam zu einem Zusammenstoß mit italienischen Arbeitern, wobei viele Personen getödtet und verwundet wurden.
Budapest, 12. September. Wie hier verlautet, fand tu der Hofburg ein Familienrath statt. ES heißt hier, der König wolle abdanken.
Budapest, 12. September. Der König berief den Ministerpräsidenten Banffy nach Wien.
Budapest, 12. September. Gemäß einem von der Königin früher wiederholt geäußerten Wunsche, im Park de» königlichen Schlöffe» zu Gödöllö begraben zu werden, rechnet man hier darauf, daß diesem Wunsche Rechnung getragen wird. Wenn die» der Fall sein sollte, daun wird das Herz der Königin nach alter Sitte in der Kapuzinergruft in Wien beigesetzt werden.
Budapest, 12. September. Als der Erzherzog Karl Ludwig vor einigen Tagen,in Abazzta weilte, folgte ihm ein verdächtig auSsehendeS Individuum. Als der Mensch Miene machte, fich dem Erzherzog zu nähern, wandte sich der letztere gegen den Menschen, um einem Angriff zuvorzukommen, worauf dieser entfloh.
Genf, 12. September. Heute erfolgte die Aufbahrung der Leiche der Kaiserin Elisabeth. Morgen früh erfolgt die Ankunft der Abordnung des kaiserlichen Hofes aus Wien. Mittwoch früh werden unter Theilnahme der schweizerischen BundeS-Functionäre die Einsegnung der Leiche und Ueberführuug des Sarges zur Bahn vorgenommen.
Genf, 12. September. Die Morgenzüge hatten heute aus den deutschen Cantoneu Tausende von Landbewohnern zur Stadt gebracht. Die Gesammtzahl der als Theilnrhmer am Zuge oder als Zuschauer versammelten Menge beträgt sicher 100 000. Der Leichenzug machte durch seine bürgerliche Einfachheit und Schlichtheit einen überaus sympathischen Eindruck.
Brüstel, 12. September. Die Regierung wird wahrscheinlich den früheren Gedanken zur Einberufung einer internationalen Eonfereuz zwecks Berathung von gemein- fernen Maßnahmen gegen die Anarchisten wieder aufnehmen.
Brüstel, 12. September. Der „Soir" meldet aus London, es fei ein Eomp lott entdeckt worden, welche» ein Attentat auf die Königin von England, die Königin von Holland und den Zaren plante. Das Complott scheiterte aber, weil ein deutscher Anarchist NameuS Werner die ganze Sache verrieth. Am anderen Tage fand eine zweite Versammlung der Anarchisten statt, in der der Tod der Kaiserin von Oesterreich beschloffen wurde.
Antwerpen, 12. September. Der Amsterdamer Corre- spoudeut des Blatte- „Metropol" bestätigt die Meldnug von dem Attentat gegen die Königin Wilhelmine. Der Corre- spondent will die Bestätigung von dem Grafen Limburg- Stirum erhalten haben, deffen Gemahlin durch einen Anarchisten verwundet wurde. Das Attentatt fand nach einer Ausfahrt der Königin statt. Der Attentäter feuerte inS- gesammt drei Revolverschüffe ab. Die Gräfin Limburg- Stirum wurde durch eineu Schuß verwundet. Die Königin verlor keinen Augenblick ihre Kaltblütigkeit und sagte, man dürfe kein Wort von dem Attentat reden- eS müffe geheim gehalten werden, weil sonst die Festlichkeiten gestört würden. Die fämmtlichen holländischen Telegraphenämter halten ein scharfes Auge auf alle an die Preffe abgehenden Telegramme und ersuchten die belgischen Beamten, diesbezügliche Telegramme anzuhalten.
Pari», 12. September. Der Kriegsminister Zurlinden hat dem Justizminister Sarrieu die Acten in derDreyfu»- Angelegenheit mit seiner begründeten und endgültigen Ansicht übergeben. „Figaro" und „Matin" glauben bestätigen zu können, daß Zurlinden fich der Revision des DrehfuS-
Prozesses widersetze und seine Entlassung geben werde, wem: I die Collegrn seine Ansicht nicht theilteu. Der „Matin" fügt I hinzu, Brisson würde alsdann als Kriegsminister die Ber- antwortlichkeit der Revision des Proz'ffe» auf fich nehmen. Nach einer Brüsseler Meldung der „Reforme" unterliegt e« 1 keinem Zweifel, daß Esterhazy in Gesellschaft eine» RedacteurS deS Pariser Blattes „Patrie" in Ostende weilte und unter einem falschen Namen im „Hotel Fontaine" abstteg. Esterhazy verschwand, als sein Aufenthalt entdeckt wurde.
Pari», 12. September. Die Situation ist sehr gespannt- ein großer Theil der Minister beabfichtigt, fall» Brisson das Kriegsportefeuille übernimmt, demselben Opposition zu machen und einen CabiuetSwechsel sowie die Einberufung der Kammer zu erzwingen.
Petersburg, 12. September. Mau schreibt: Die neneste Entwicklung der DrehfuS-Angelegeuhett hat hier eine unverkennbare und nachhaltige Wirkung, namentlich in militärischen Kreisen, auSgeübt. Hatte schon der Selbstmord Henrys große Aufregung hervorgerufen, so hat der Rücktritt des Generals BoiSdeffre, der hier ein sehr großes Ansehen genoß und oft als der französische Moltke bezeichnet wurde, vollends eine wahre Bestürzung erzeugt. Der General war noch bei den vorjährigen Manövern anwesend und wurde überall mit besonderer Auszeichnung behandelt. Im hiesigen auswärtigen Amt ist man wohl schon seit längerer Zeit davon unterrichtet, daß im französischen Heer nicht Alle» so glänzend bestellt ist, wie man noch'vor zwei Jahren glaubte. Aber in allen anderen Keeisin ist mau doch aufs Aeußerste über die Zustände verblüfft, welche die Henrysche Fälschung aufgedeckt hat. Die Schwärmerei für die französische Freundschaft tritt immer mehr zurück. Auch die AbrüstuugSkund- gebuug de» Czareu hat, wie ich bereit» berichtete, hier vielfach eine franzosengeguertsche Auslegung erfahren. Im Uebrigen denkt man über dieses Manifest jetzt, nachdem seit der Veröffentlichung vierzehn Tage ins Land gegangen sind, sehr nüchtern und vernünftig. Man hält e» für eine kräftige nab sehr ernsthaft gemeinte Friedenskundgebung und glaubt nicht entfernt an eine eigentliche Abrüstung. Nirgends ist vielleicht das Bedürfniß nach einer Verminderung der Militär- lasten bisher so wenig empfunden worden al» tu Rußland — aus dem einfachen Grunde, weil nur die wenigsten Leute eine Ahnung davon haben, welchen Aufwand von Mitteln sie fordern. Der ReichShauShalt wird natürlich in den Zeitungen veröffentlicht- aber von den verhältnißmäßig wenigen Lesern, welche die russischen Blätter überhaupt haben, kümmern fich noch nicht zehn v. H. darum. Eine öffentliche Bemäkelung der Ausgaben gerade für Heer und Marine ist der Preffe nicht gestattet. — Das Gerücht von einer Zusammenkunft des Kaiser- Nikolaus mit Kaiser Wilhelm erhält fich. Man spricht davon, daß daS Czarenpaar in diesem Jahre doch noch zu einem Aufenthalt nach Darmstadt reisen werde. Die Kaiserin Alexandra soll fich von ihrer Krankheit vollständig erholt haben.
Cocales und ^provinzielles.
Gießen, 13. September 1898.
AuS dem Verwaltungsdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, den Provinzialdireetor der Provinz Oberhessen und Kreisrath de» Kreise» Gießen, Hermann v. Bechtold, auf sein Nachsuchea von den Verrichtungen eine» Mitglieder der PrüfuugS-Com- mtsfion für da» Justiz- und BerwaltungSfach zu entheben und die Ministerialrathe Dr. Andrea» Breidert und Ernst Braun zu Mttgliedoru der gedachtenEommissson, und zwar für die Prüfung im öffentlichen Recht, einschließlich de» Der- waltungSrechtS und Ktrchenrecht», zu ernennen- — dem Kreisrath des Kreises Groß-Gerau, Erwin Freiherr» Löw von und zu Steinfurth, deu Character al» „Geheimer RegierungSrath zu verleihen- — den KreiSamtmann bet dem KreiSamte Schotten, Friedrich Welcker, mit Wirkung vorn 15. September l. I»., zum KreiSamtmann bet dem KreiSamte Dieburg, den RegterungSaffeffor Dr. Nikolaus Reinhart au» WormS zum KreiSamtmann bei dem KreiSamte Darmstadt, deu RegierungSaffeffor Heinrich GeuneS au» Baumholder zum KreiSamtmanu bei dem KreiSamte Lauterbach zu ernennen.
** AuS dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen MinistriumS der Justiz wurde der GerichtSaffrffor Dr. Julius Friedrich tu Darmstadt vom 16. September I. I». an bi- auf Weitere» mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eine» Amtsrichter» bei Großh. Amtsgericht Darmstadt I beauftragt.
• • Bon den höheren Schulen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 10. September den LehramtSaffrffor zu Darmstadt Eduard Pfaff zum Lehrer an der Oberrealschule daselbst, mit Wirkung vom 11. d. M., — den LehramtSasseffor Reinhard Walz zu Friedberg zum Lehrer an dem Ghmnafium und der Realschule daselbst, mit Wirkung vom 11. September an, zu ernennen.
• * Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuer' wehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 27, August deu Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr zu Friedberg: Franz Nee», Zugführer, Carl Oberländer, UaterfÜhrer, Jacob Gripp und Friedrich Streck fuß.
* Militardienstnachrichten. Schöngarth, Major z. D.> zuletzt Bataillon» - Commaudeur im Juf.-Regiment Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hrff.) Nr. 116, zum Commandeur hl Landwehrbezirks Flensburg ernannt- v. PlöunieS, Haupt' mann von der Marine-Infanterie, ein Patent seiner Charge verliehen.
• • Die Landesverfammlung des Evangelischen Bunde» t» Hessen wird am nächsten Sonntag den 18. September Weisenau und Mainz abgehalteu werden. ES «nrdk dafür folgendes Programm ausgestellt: 1) FestgotteSdienft in der evangelischen Kirche zu Weisenau Nachmittag» 3J/>
ADb *aa
ifl “ LoriestttUt.
3) Abends r tiarhaa'eS i grafen W
Mitglieder' unb Laad st
•* Noi am S"it°r brobachtrt. bemrrkk. ’s Hiwrntl lot empor- N- oflf btt «e Helligkeit a 10 Uhr die zieht fich t die Norbsri Au ihrriu welches da! Sinfluh üb eoraalfW Wittmurzs« schlimmere anssichtl! fobann molk bann allmöh
> ” 7
□ So! Lollar untt utrbunbta erste Äbth und Dallb Daubring! thrtlllng (( bis Main Nachdem I entdeckt n ging aus überfallen, Die Turne nächste He. fcbibotftr» fyintt finbi Sut Heil!
4* bch auf 10.1. ? in nnfntn dem Laden Morgen! fii Wen Hin liehen, jo । Tivil btm i« Graden labuug der Mounm Nw/t
kW $i _ W, Nihtog in ait nn
* Wil JhWnbi ifi ff Mein
uV’Wa ” Metl 16 Ä" 1,1 an
“Hilf
hn« W1"’
te* Cm01 Sie U staust. ‘
iOQ
S2 h


