Ausgabe 
14.4.1898 Zweites Blatt
 
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die Entfernungen nach il, Heidelberg, Mam« i Wvaettr aogegebw. Mich MnMMgtt ml, unb all altn brüchige Wegen bald in. Sußerbm ist das sodaß Radfahrer jeder» i n. s. to. ausznsLhren. onn« und Feiertags ein Mechaniker anwesend.

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1 Stüschgarrritur (Sopha mit 2 Sesseln), 6 hochfein geschnitzte Stühle, 1 Ausziehtisch für 24 Personen, 6 Speisezimmerstühle mit hoher Lehne, 1 Aüffet, ein Frumeaur, 2 hochfeine französ. Wuschet - Bettstelle« mit je Sprungrahmen und dreitheiliger Woßhaarmatratze, 1 Klapptisch (Kartentisch) von Eichenholz, zwei polirte ovale Fische, 1 Nähtisch, 1 Waschcommode mit Warmor- platte, 2 Nachttische mit desgl., verschiedene sonstige Möbelstücke, 1 große Partie Porzellan, Küchen, geräthe, Weißzeug, Tischdecken, Lampen, blauemaill. Geschirr u.s.w.

Im Anschluß hieran kommt zum Ausgebot ein Wirthfchafts- Jnventar, bestehend in Tischen, Stühlen, Gläsern, Untersätzen, Messern, Gabeln u. s. w.

Die Sachen können am 93er- steigerungstage von Vorm. 10 Uhr ab eingesehen werden.

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Jubilaums-Aipendien-Aistung p Ssten btt 25 jährigen Legiernng bts höchßstlizto Kroß- herzogs Ludwig III.

Aus obiger StifMng, welche bezweckt, daß aus den Capitalzinsen Lrei junge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen Einer,' eine gleichmäßige Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1898 drei Stipendien pl vergeben. Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben.

Hiernach berechtigte und qualificirte junge Männer, welche zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder be­suchen wollen und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind eingeladen, ihre Gesuche, mit den nöthigen Zeugnissen belegt, durch ihre Lett. Bürgermeisterei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeisterei Darm­stadt, au» Rheinhessen an die Bürgermeisterei Mainz, aus Oberhessen an die Bürgermeisterei Gießen bis längstens zum 1. Mai d. I. gelangen

Hroßh. Gymnasium Iridericianum

zu Laubach.

Anmeldungen neuer Schüler werden Samstag den 16. April, Bormittags von S12 Uhr, im Amtszimmer des Directors ent- gegengenommen. Geburtsschein, Impfschein und AbgangSzeugniß der zuletzt besuchten Schule sind hierbei vorzulegen.

Johs. Seng,

Metzger.

zu lassen.

Darmstadt, Mainz, Gießen, den 9 April 1898.

Maccaroni fst. Wiener, Maccaroni fst. italienische, Eiergemüsenudeln extrafein, Gemüsenndeln nicht breiig kochend, per Pfd.

Carl Nowack,

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Seltersweg 85.

Bekanntmachung.

Da» Halten der Faselochsen für die Gemeinde Gießen nach Ablauf des derzeitigen Vertrages soll auf Grund neuerer Bedingungen im Wege schriftlichen Angebotes schon jetzt vergeben werden. Interessenten wollen ihre Forderungen bis spätestens 20. d. M., Mittags 12 Uhr, ver­schlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bei der unterzeichneten Stelle einreichen, woselbst auch die Bedingungen des Ausschreibens offen-

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Gießen, den 5. April 1898.

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Angebot der Arbeitnehmer: 1 Conditor oder Feinbäcker, 1 Spengler, 1 Fabrikarbeiterin, i Putzfrau, 2 Hausburschen, 1 Schreinerlehrling.f ;A

Nachfrage der Arbeitgeber: 1 tücht. Drechsler, 1 tücht. Spengler, 1 tücht. Friseur, 3 tücht. Glaser, 3 tücht. Küfer, 4 Maschinenschlofier, 1 tücht. Bauschlosser, 1 tücht. alt. Maschinenschlofier, 4 Schuhmacher, 1 tücht. Rockarbeiter, 1 Bauschreiner, 20 Taglöhner für hier und auswärts, 1 Wäscherin, 1 älteres erfahrenes Mädchen oder Frau zu Kindern, 1 Dienstmädchen, welches einfach bürgerlich kochen und bügeln kann, 1 kräftiges Dienstmädchen mit guten Zeugnissen, 1 Dienstmädchen im Alter von 15 Jahren, 8 Dienstmädchen für Küche u. Hausarbeit, 1 Zimmermädchen.

Lehrlinge r 3 Bäcker, 2 Barbiere, 2 Buchbinder, 2 Drechsler, 1 Gärtner, 1 Kupferschmied, 1 Küfer, 2 Lackirer, 1 Sattler, 2 Schlosser, 1 Schmied, 2 Schneider, 2 Sckreiner, 3 Schuhmacher, 1 Wagner.

Mannheimer Maimarkt.

Pferderennen am I 2. und 3. Mai 1898.

Pferdr. und Riudviehmarkt am 2. und 3. Mat 1898 auf dem neuen Vieh­hof an der Seckenheimer Straße.

Hiermit verbunden: Große Verloosuug von Pferden, Rindvieh, Schweinen, Gold- u. Silberpreisen, Maschinen u. Geräthen für Haus- u. Landwirthsckaft unter Ausgabe von 100,000 Loosen ü Mk 1.. Ziehung am 4. Mai 1898.

22 Hauptgewinne mit 28 Pferden, darunter 1 Vtererzug tm Wertbe von 2 große Silberpreise Mk. 7000

32 Hauptgewinne, je eine Kuh ober ein Rind

11 Schweine

633 div. Gegenstände

Ms. 600 Gewinne im Werlhe von Mk« 60,000.

Uebernehmer von Loosen wollen sich an den Kassier, Herrn Johs. Peters, A 2, 4 dahier wenden. Auf je 10 Loose wird 1 Freiloos gewährt.

Mannheim, im Januar 1898.

2367 Kandwirthschaftt. Kkstrks-Nereill. Kadischer Kevuverelll.

Die seither in der Stadt bestandene Zweigpoststelle des Haupt­postamts ist vom 1. April d. I. ab in ein selbständiges Postamt rrmgewandelt worden. Schreiben und Mittheilungen, welche auf den Ver- lehr mit dem Stadtpoftamt Bezug haben, sind deshalb zur Vermeidung Von Verzögerungen an dasselbe unmittelbar zu richten.

Gießen, den 12. April 1898.

Kaiserliches S.

______________ Bernhard.______________________

Die Plockifche Stiftuugskaffe dahier hat gegen hypothekarische Sicherheit Capitalieu in jeder Höhe auszuleihen.

Auskunft ertbeilt das Armenamt Gießen.3578

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Ein Versuch beweist

Bekanntmachung.

Nächsten Freitag den 15. April Mittags 1 Uhr lasse ich auf dem Bureau Großherzoglicheu Orts­gerichts Grosteu-Brrseck die in diesem Ort gelegene Hofraithe des Conrad Gengnagel versteigern. Diese Hofraithe befindet sich in bester Ge­schäftslage und in gutem baulichen Zustand. In derselben wurde seit­her Wirtschaft, Specereihandlung und Metzgerei mit gutem Erfolg betrieben. 3795

Gießen, 12. April 1898.

I. Boeck, Concursoerwalter.

Donnerstag den 14.Apnl l I.,

Vormittags 9 Uhr.

Fortsetzung der Versteigerung in der Gengnagel'scken Hofraithe inGrotzen- Buseck.

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