Bekanntmachung,
betreffend Maul, und Klauenseuche in Hainchen.
In Hainchen, Krei- Büdingen, ist die Maul- und Klanen- seuchr anSgebrocheu und Gehöftsperre angeordnet worden.
Gießen, den 10. Drcember 1898.
Großherzogliches KreiSawt Gießen, v. Bechtold.____________________
Frieden.
Am Sonnabend Abend ist in Pari» der Friedensvertrag zwischen Spanien und den Bereinigten Staaten unterzeichnet worden. Damit ist eine Epoche in der Weltgeschichte zum Abschluß gelangt, welche längere Zeit die Völker und in»- besondere auch die Regierungen in Aufregung erhalten hat und vom großen Einfluß auf die Machtstellung beider Staaten sein wird. Die Bereinigten Staaten haben sich mit einem europäischen Reiche auf dem Schlachtfelde gemeffen und find dabei Sieger geblieben. Das ist derjenige Punkt, welcher die meiste Beachtung verdient und auch allgemein gewürdigt wird. Man muß in Betracht ziehen, daß Amerika bekannt« lich kein stehendes Heer kennt, daß im Nothfalle die Armee gleichsam aus dem Boden gestampft wird, daß die angeworbenen Hunderttausende nur nothdürftig für den Dienst gedrillt werden können. Freilich standen den Bereinigten Staaten ungeheure finanzielle Mittel zur Verfügung und fie hatten fich in Folge dessen d«e neuesten Fortschritte der Technik in weitgehendstem Maße zu eigen machen können. Dies allein hat ihnen insbesondere auf dem Meere zum Siege verholfeu, denn an Tapferkeit und Ausdauer standen die Spanier deu Yankees keineswegs nach, an DiSeiplin, Opfermuth und KriegStüchtigkeit waren fie ihnen vielmehr weit überlegen. Die Amerikaner thäten überhaupt gut, deu Mund nicht allzu voll zu nehmen, da von einer Besiegung der Spanier überhaupt keine Rede sein kann. Diese haben vielmehr dem Mangel, ja der bittersten Noth weichen müssen, nnd auch daS haben fie erst im äußersten Augenblick gethan.
Vergegenwärtigt man fich alles dieses, so muß Jedem einleuchten, daß die Friedensbedingungen, welche die Vereinigten Staaten den Spaniern anfgezwungen haben, ungemein harte find und za den kriegerischen Erfolgen der ersteren in gar keinem Ber- hältniß stehen. Um die Brfreiuvg CubaS wollten die Bereinigten Staaten kämpfen, und Niemand hätte Eiuwendnngen machen dürfen, wenn die „Perle der Antillen" deu Spaniern ent- riffen und den Yankees für die gemachten Aufwendungen etwa noch Portorico zugesprochen worden wäre. Nicht ohne Sbficht, da» erkennt man nun, war die von der Washingtoner Regierung ausgestellte FriedenSvertragSbafiiS bezüglich der Philippinen so dunkel und unklar gehalten worden.
Der genaue Wortlaut drS Vertrags nach dem definitiven Abschluffe liegt noch nicht vor, aber man kann deu spanischen Delegirteu nicht verdenken, daß fie gegen die brutale Ber- gewaUigung des Befiegten Seitens des Siegers im Namen des internationalen Völkerrechts Protest erheben. Das wird die Yankees freilich wenig genireu, fie haben ein feines Ge- schäft gemacht, waS ihr Gewiffen vollständig beruhigt. Und durch die Erwerbung der Philippinen find fie in die Reihe derjenigen Staaten getreten, welche an den Dingen in Ost- afien wesentlich interesfirt find und welche jedenfalls auch einmal bei der großen Abrechnung daselbst mitsprechen wollen. Jeden Bortheil, der ihnen aus dem Friedensvertrage erwächst, «erden die Amerikaner voll auSnutzen, irgendwelche Rückficht« nähme liegt ihnen ja überhaupt fern. Bei der Nachricht von dem FriedenSschluffe kann Amerika fürwahr aufjubeln, denn es hat gar leichten Kaufes ungeheuere Bortheile errungen, während Spanien, wenn die Friedensglocken läuten, schmerzlich bewegt sein muh, da seine alte Größe, der Ueberrest seiner alten Macht, definitiv begraben ist.__________________(xx)
Deutsches Reich.
Berlin, 10. Decemder Der Kaiser hörte im Stadt- schloffe zu Potsdam heute Vormittag die Vorträge des Lhefs des Generalstabes der Armee, Grafen v. Schlieffen, und des Lhefs des Militär- CabinetS, v. Hahvke.
Berlin, 10. Decrwber. Der Kaiser wird morgen
Briketts her, indem man die Holzabfälle mttLheer, ebenfalls, wie schon vorhin erwähnt, einem Holzproduct, und mit Melasse vermengt. Derartig hergestellte Holzkohlen sollen fich sowohl ihrer Billigkeit Halder, wie auch wegen ihrer ganz außerordentlichen Heizkraft namentlich iti den großen amerikanischen Gasthäusern, soweit diese noch nicht mit Waffer. oder Lustheizung versehen find, eingesührt haben.
Um aber dieser Nutzbarmachung des unscheinbaren Holz- theilchenS die Krone aufzusetzen, hat man jetzt auch ein Verfahren ausgeklügelt, wonach den Kartoffeln und somit der gesammtru Landwirthschast ein unabsehbarer Schaden entstehen dürfte, indem eS gelungen ist, aus Sägespänen, namentlich oui fichtenem Holz, Spiritus herzustellen.
Nach den bisher angestellten Versuchen ergaben 100 Kilogramm Sägespäne nach einer intensiven Behandlung mit verdünnter Schwefelsäure 6,5 Liter absoluten Alkohol und einen kleinen, weniger bedeutenden Proerntsatz Stärke.
Noch eine weitere Berwerthnng von Sägespänen in Verbindung mit Papiermaffe findet bei der Herstellung von wasserdichten Papier-Flaschen, «Gläsern, -Tellern und -Schüsseln statt. Die zur Verarbeitung gelangende Maffe ist au» 10 Theilen Lumpen, 40 Thrilen Stroh und 50 Theilen Holzabfällen zusammengesetzt - das breiartig zubereitete Material wird nach Behandlung mit Streidepulver und schwefelsaurer Thonerde in bestimmte Formen gebracht, welche jedoch doppeltheilig find, nm ein leichteres AnSheben des geformten Materials zu gestatten. Nach sechS- biS achttägigem Trocknen in freier Luft kittet man die beiden geformten Hälften mit Gummicement aneinander und glättet das so erhaltene Gefäß mit Wachs oder Paraffin innen aus, während man die Außenseite gewöhnlich lackirt.
Znm Schluffe möchte ich dann noch auf eine wesentliche
Mittag 12Va Uhr im hiesigen königlichen Schloß do» Präsidium des Reichstages in besonderer Audienz empfangen.
Berlin, 10. Deeember. Wie den „Berl. N. Nachr." m'tgetheilt wird, find die drei angeküadigten Interpellationen de» Bunde» der Landwirthe bei dm einzelnen Fractionrn auf einen so starken Widerstand gestoßen, daß ihre E nbringuug im Reichstage unterbleibt.
Berlin, 10 Deeember. Der Antrag de» LentruwS auf Aufhebung de» Jesuitengesetze» wird vorauSfichtlich bald nach Weihnachten zur Verhandlung kommen. Die Weih« nacht-serim beginnen nächsten Freitag.
Berlin, 10. Drcccember. Der Gesetzentwurf, durch welchen die Einrichtung eine» bayerischen Senats beim Reichs - Militär«Gerichtshof auf Grund der Verständigung zwischen dem Kaiser und dem Prinzregenten von Bayern er- so gen soll, ist, wie die „Nordd. Allzrm. Ztg." hört, sertig- gestellt worden. Wann und in welcher Gestalt der Entwurf dem Reichstage zugehen wird, läßt fich gegenwärtig nicht sagen, da derselbe zur Begutachtung dem Kaiser vorliegt.
Berlin, 10» Deeember. In dem Majestät» beleidi- gungS-Proeeß gegen den Herausgeber de» „Stmpli- cisfimus", Langen, gegen deu Schriftsteller Wedekind und gegen den Zeichner Heine ist Termin vor der Straskammer in Leipzig auf den 22. Deeember angesetzt. Langen und Wedekind werden in demselben nicht erscheinen.
Berlin, 10. Deeember. Wegen Beihülfe und Begünstigung von Check- und Wechselfälschung wurden nach dem „Kleinen Journal" der Direktor eine» im Nordwesten Berlin» belegeuen SpeeialitLten-TheaterS sowie einige Lhansonetten und zwei Gastwirthej verhaftet.
Berlin, 10. Deeember. Die Nachricht, daß die Königin von Holland sich mit Prinz Wilhelm von Wied verloben werde, wird in gut unterrichteten holländischen Kreisen diesmal sür begründet gehalten. Die Veröffentlichung dürfte aber nicht eher geschehen, al» über dir künftige staatsrechtliche Stellung des Galten volle Einigung erzielt fei. — Fürst Herbert Bismarck traf nebst Familie am 10. in Fried- richsruh ein. Die gräflich Rantzanfche Familie verläßt am 15. d. M. FriedrichSruh für immer und fiedelt nach ihrem Befitzthum DobberSdorf bet Kiel über. — Zu der angeblich geplanten Amerikareise de» Kronprinzen wird von maß- gebender Seite mitgetheilt, daß die kaiserlichen Eltern nicht gewillt find, die bereit» bis in die genauesten Einzelheiten festgelegte Ausbildung de» dereiusttgeu Träger» der deutschen Kaiser- und preußischen KönigSkrone durch überseeische Reisen zu unterbrechen. Die an» Londoner Hofkreisen kommende Nachricht schien von vornherein unglaubwürdig.
— Erhebungen Über den Ertrag der Land- wirthschäft. Dir auf Veranlaffung de» Reichsamt» de» Innern gegenwärtig neben den industriellen Production»»- Hebungen veranstalteten Erhebungen über die Rentabilität des LandwtrthfchaftSbetriebeS find in lebhaftem Gange. Der unter Mitwirkung von landwirthfchaftlichen Sachverständigen im Wirtschaftlichen Ausschüsse aufgestellte Fragebogen ist, wie offiziös mitgetheilt wird, durch Vermittlung des Deutschen LaudwirthschaftSrathS und der landwirthschaftlichen Ventral- Vertretungen bisher an inSgesammt 11000 landwirthschast- liche Betriebe versandt worden. — Auch in den einzelnen Zweigen der mit der Landwirthschast zusammenhängenden Industrie der Nahrung»- und Genußmittel hat die Vorbereitung der Erhebungen schon begonnen. So werden Fragebogen an sämmtliche Müll er ei bet riebe des Reiche» noch vor Jahresschluß zur Versendung gelangen, während solche für die Gärtnerei, für die Stärkefabrikation und für die Her« stellung von Schokolade und Zuckerwaaren in der Ausarbeitung begriffen find. Für die Tabaksindustrie hat der deutsche Tabakverrin eine Umfrage veranstaltet und deren vollständiges Ergebniß bereit» der Reich-Verwaltung mit« getheilt.
BreSlau, 10. December. Da» hiesige Landgericht ver- urtheilte den Post-Fiskn» zur Aufhebung der Über die hiefige Privatpost „Hansa" verhängten Telephon-Sperre. Die „Hansa" sollte bekanntlich die Fernsprechleitung mißbräuchlich benutzt haben.
Berbefferung der Schreibmaschine etngehen. Während die bisher im Gebrauch befindlichen Schreibmaschinen derartig construirt waren, daß da» zu beschreibende Papier die schrifterzeugende Bewegung machte, ist jetzt eine Verbefferrng dahin getroffen worden, daß durch einen bestimmten Mechanismus die Maschine in Bewegung gesetzt werden kann, während das Papier ruhen bleibt. Sine derartige Vorrichtung gibt nun aber fortan auch die Möglichkeit, nicht nur einzelne, lose Blätter zu beschreiben, sondern auch die Schreibmaschine zu Mittheilungen in gebundene Bücher zu gebrauchen.
Die Vorrichtung dieser neuen Maschinerie ist folgende: Ein speeiell hierzu hergestellter Tisch ist am Rande mit einem beweglichen Riegel versehen, in welchen die Schreibmaschine mittelst eine» Haken» eingestellt wird, durch welchen fie dann in einer auf dem Tische angebrachten Rinne weitergeführt wird. Da» zu beschreibende Buch wird nun auf den Tisch gelegt und unter die zu beschreibende Seite wird eine Unterlage in Form einer Gummiplatte gebracht. Darauf wird dann die Schreibmaschine auf diese zu beschreibende Seite eingestellt, zugleich aber wird jede» Borrücken dieser Seite durch einen eigen» zu diesem Zwecke angefertigten Metallrahmen verhindert.
In dieser neuen Maschine dürfte jedenfalls ein Apparat geschaffen sein, der fich für Quittung»- und Wechselbücher u. s. w. ganz außerordentlich wegen der Deutlichkeit der Schrift eignet.
Wie aus den beiden angeführten Beispielen erfichtlich sein dürfte, rastet der menschliche Geist nicht und sucht fich nicht nur auf dem Gebiete der Feuerwaffenverbesserung und Elektrotechnik, sondern auch auf den kleinsten unbeachtetsten Gebieten unscheinbarer Alltäglichkeit nach Rtäften nützlich zu machen.
Hanau, 10. December. Gestern Mittag verschied dahier infolge eine» Schlaganfalle» der Maler Profeffor Georg CorniceliuS, al» bedeutender Lolorist bekannt, im Alter von 73 Jahren.
Anstatt-.
Wien, 10. December. Heme vor Tagesanbruch wurden in ganz Wien durch Gemeinde-Diener Plakate angeschlagen, durch welche der Dank de» Kaiser» Franz Joseph für die Betheilignvg an der Jubelfeier verkündet wird.
Wien, 10. December. Im Ausgleich» Ausschuß wollie heute der Abgeordnet Meuger über die As faire de» deutschen Lonsul» in Beiruth sprechen, wurde jedoch hieran durch den Obmann BielinSki gehindert. Die „Neve Fr. Preffe" bemerkt dazu, die plötzliche Energie de» Herrn v. BiclinSki bestätigt, daß die Rechte in dieser Sache ein schlechte» Gewiffen habe.
Wien, 11. December. Der Schluß der Freitags-Sitzung des österreichischen Abgeordnetenhauses brachte wieder einmal einen ungeheueren Sturm. Von der rechten Seite wurde beantragt, das Ausgleichsprovisorium vor der Ministeranklage auf die Tagesordnung zu setzen. Dagegen protestirte entschieden die Linke, da die Geschäftsordnung für die Berathung von Ministeranklagen bestimmt einen achttägigen Termin setze. Trotzdem wurde abgestimmt und der Antrag angenommen. Der tosende Lärm während der Abstimmung steigerte fich noch bei Verkündigung der Annahme. Pfui- und AbzugS'Rufe ertönten; man stampfte und schlug auf die Pulte. Es herrschte große Erregung. Die Erklär- ungen der Oppositionsparteien bedeuten die Wiederaufnahme der Obstruction. — Damit bereitet fich in der parlamentarischen Lage Oesterreichs eine neue Wendung vor. Auf der Rechten werden infolgedeffen schon die verschiedenartigsten Vorschläge erörtert, um die Linke für die Erneuerung der Obstruction zu bestrafen.
Budapest, 10. Deeember. In der Nähe der Statio» Felegijhaca entgleiste ein Etlgüterzng. Acht Waggon» wurden zertrümmert. Der Zugführer und ein Condnctem wurden getödtet.
Budapest, 10. December. Da» Amtsblatt meldet die Ernennung de» bisherigen Obergespans Efe he zum Minister von Croatien. Die Position Banffys wird sowohl, was daS Vertrauen der Krone al» auch derjenigen der Majorität im Abgeordnetevhause betrifft, für fester al» je gehalten.
Paris, 10. December. Picquart bleibt vorläufig in Militärhaft.
Pari», 10. Deeember. Die Soctalisten, Radikale und einige Fortschritiler richten ihren Feldzug nunmehr speeiell nach dem Endziele, nm die Abschaffung de» Militärgericht» in Friedenszeiten zu erwirken.
Pari», 11. December. Das Kriegsgericht gegen Picquart, da» am Montag nicht Zusammentritt, wurde vom Gouverneur Znrlinden nach langen Unterhandlunge» mit dem KriegSminifter Freycinet vertagt.
Loudon, 10. Deeember. „Daily Mail" meldet anl Washington, da» Marine-Commando habe von de» Admiral Dewey einen Bericht erhalte», worin Dewey versichert, Aguinaldo werde fich wahrscheinlich den amerikanische» Behörden friedlich unterwerfen.
Petersburg, 11. December. Die Abrüstungskonferenz, die in den Militärvorlagen der europäischen Parlamente gerade jetzt eine drastische Beleuchtung erfährt, fol nach einer Petersburger Meldung der „Times" auf eine Erörterung des russischen Programms durch die in Petersburg beglaubigten Vertreter des Auslandes beschränkt bleiben. Wahrscheinlich findet die Conferenz in der letzten Hälfte de» Februar statt. Von Sonderdelegirten, technischen Rathgebern, finanziellen oder militärischen Sachverständigen, sei Abstand genommen worden. Ueber das Programm, das erst in mehreren Wochen fertig fein werde, habe Graf Murawjev bisher nur verneinende Andeutungen gegeben,- alle politische» Fragen, alle technischen Dinge, alle heiklen Gegenstände irgenls welcher Art sollen streng ausgeschloffen werden.
wr^ettfchttft, Ctteraiu* ««- Attttft.
— Da« Bürgerliche Gesetzbuch aemeinverstLndlich dargestrl» , für Jedermann von Eugen Schütze, Rechtsliterat, früher Recht»- । : anwalt bearbeitet auf Grundlage der Institutionen detz Bürgerlich« Gesetzbuches von Prof. Krückmann in Greifswald. Preis broschim Mk. 2,25, eleg. Ganzleinen gebunden Mk. 3.—. Verlag bc Dieter tch'schen Verlagsbuchhandlung, (Theodor Weicher) Lripzh- > ! Mit diesem werthvollen und sehr wohlfellen Buche wird dem deutsch« Volke ein Mittel in die Hand gegeben, durch welches es sich au» ohne juristische Vorkenntmß, leicht in alle schwierigen Streitfrage und RechSverhäUniffe des neuen, am 1. Januar 1900 in Kra« tretenden Bürgerlichen Gesetzbuches hinein finden kann. ES fudl dieses Buch daher Aufnahme in allen Schichten der Bevölkerung Die Kritik bat an den Institutionen des Bürgerlichen Gesetzbuchs von Prof. Krückmaon-Greifswald, welche« Buch für die vorliegen» Volksausgabe die Grundlage bildet, einstimmig die einfache, klan^ leichtverständliche Darstellungsweise anerkannt, insbesondere hat j» betont, daß die Beispiele vorzüglich ausgewählt seien- Die Krim hat selber schon darauf hingewiesen, daß Krückmanns Institution» für Laien besonders geeignet wären. Sie find auch wie kein ander» Werk geeignet, den Inhalt des Bürgerlichen Gesetzbuches verstävdl« und dabei anziehend dem Leser vorzuführen. Für weitere Kreta bedurften KrückmannS Institutionen noch einer wesentlichen Abkürzung. Ein erfahrener Praktiker hat diese Kürzung vorgenommen, J hat diese Volksausgabe nochmals durchgesehen und dieselbe specim auf die Bedürfniffe Derjenigen zugeschnitten, welche, ohne jurististt Fachstudien zu betreiben, sich über daS Wichtigste und Wesentliche des Bürgerlichen Gesetzbuches unterrichten wollen. Die Dolksausge» bat alle von der Kritik anerkannten Vorzüge von Krückmanns A» stitutionen aufzuweisen, die leichtverständliche Darstellung, die öS" züglich ausgewählten, zahlreichen Beispiele und die den Bedürfnis deS Laien angepaßte Anordnung des Stoffes, mit der Krückmao» unter Durchbrechung aller Traditionen zum ersten Male die ei# für Laien geeignete Methode der Darstellung in die Wissens^ eingeführt hat. Wegen dieser Vorzüge können die übrigen populär» Darstellungen weder mit Krückmanns Institutionen noch mit di»' Volksausgabe verglichen werden. Noch nirgendwo ist die Stellm» der Frau zum Rechte in so ausführlicher bis ins Einzelne him» gehmder Weise daraestellt wordm wie in diesem Buche. Die emM fügten Beispiele und praktischen Rathschläge erhöhen für den Lm» dm Werth des Buche«.


