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Deutsche» Ueich.
Berlin, 11. December. Dem Reichstage wird schon in rühster Zeit auch ein Gesetzentwurf über die Schulden. :gung de« Reiche« im Jahre 1899 zugehen. 8e» ii'.ntltch wird die SchuldentUgung im Reiche tm Gegensatz Ü derjenigen in Preußen, wo ein organisatorische« Gesetz -inen bestimmten Tilgungisatz für die Zukunft vorgesehen hat, iM Jahr zu Jahr geregelt. In den letzten beiden Jahren sich der betreffende gesetzaebcrische Vorgang so abgespielt, t,; vom Reichstage in den Gesetzentwürfen der Verbündeten Reiterungen immer die Summe eingestellt wurde, die für tat vorhergehende Jahr zur Schuldentilgung verwendet 08rbcn sollte. Für das Jahr 1896/97 wurde diese Summe 50 Millionen und für 1897/98 auf 37»/, Millionen st neffen. Daß nicht die Verbündeten Regierungen, sondern tri Reichstag die Bemeffung der Tllgungssumme zuerst vor- limmt liegt daran, daß er in der Lage ist, die betreffende Scrlaae zu einer Zett zu berathen, tn der das finanzielle ^-lebniß des jedesmal laufenden Etatsjahres mit ziemlicher Lsmuiakeit festzuftellen ist, während die Verbündeten Re- tiemnaen dies bei Einbringung des Entwurfes tm Anfänge >■ SdetltagifefRon nicht fiberfejen lönnen.
— ßor Finanzlage des Reichs. Rach der Ueber. iüt der ReichSauSgabeu und -Einnahmen für 1897/98 Itlen der «trkltche Reinertrag der Zölle und Reichsstenern, Iw Urberschuß der Betriebsverwaltungen und die Ver» tn^ungSauSgaben zusammen rund 891 Millionen Mark be- r«eu. Die Jsteinvahme au» diesen Reichs ein nahmen über» iklrt den Etatsansatz mithin um über 93 Millionen Mark, zwar haben alle Einvahmezwetge einen den EtatSansatz ibmsteiaeudrv Ertrag geliefert mit Ausnahme der Reichs» iimvelabgabeu, deren Aofkommeo um 2,8 Millionen hinter !« EtatSavfatz -nrückblieb. Die Jsteinuahmen für das ver» irkene Rechnungsjahr übertreffen aber nichtnni den »tat« Lr,ä für dieses Jahr, sondern auch den für das lausende Jh houugSjahr, denn in den letzten RrichShauShaltSplan find die
Dienstag den 13. December
»r. 292 Erstes Blatt.
Orschetmt Utfi4 ■ü lulneb». ki
Die Oirge^er HewUUniritler ertien Sem Anzeiger Wöchentlich wUrmel kifdcfL
Gießener Anzeiger
v>crlei,ahr1>ch 2 «art 20 Pfg. msnnNich 76 Pfg. eu Brtngerlotz».
ve, Pogvqu, 8 Wart 50 Psg. »ierleltttzrlich.
Hi Injctgeo zu der Nachmittag« für den ^|rnT~ Lag cd*tecnb<n stummer fct« Bonn. 10 Ubr.
Keneral-Anzeiger
Bit Inzetqen.BennnNnngSßel«« W In» und ftuttaM nzbmrn Anzeigen für bat Otegeuer Anzeiger entgeh».
2lints- und 2ln,)Ciaeblatt für den Kreis <6ie^en.
e.T*,ä: Gratisbeilage: Hirßener Familienblättcr. •"
Anrtlichev Tbeil.
Bekanntmachung.
betreffend die zu ver^stNteudeu Erhebungen für die Jahres« berichte der Gewerbeinspectoren.
Die rubricitten Erhebungen sollen, wie bereits in früheren Zehren, in der Weise bewirkt werden, daß für jeden, der Aussicht unterliegenden Gewerbebetrieb von dem Gewerbe» intern eh wer selbst, ein besonderer Fragebogen auS» zesüllt wird. Diese Fragebogen werden in den nächsten Legen den Gewerbeunternehmern, von den Ortspolizeibehörden prr Ausfüllung übermittelt werden. Wir weisen die Gewerbe» llnteruehmer hierdurch darauf bin, daß fie nach § 189 b, üts. 1 der Gewerbeordnung verpflichtet find, die gewünfchten holistischen Angaben innerhalb der vorgeschriebenen Frist und hi der vorgeschriebenen Form zu wachen, widrigenfalls fie im ÜLterlaffungSfalle nach § 149 Abf. 1, Nr. 7 der Gewerbe» »riaung fich strafbar machen würden.
Da die OrtSpolizeibehörden von uns angewiesen find, tis zum 30. December d. I. die auSgefüllten Fragebogen vSeder eiuzuienden, so wird rechtzeitige Ausfüllung seitens der Unternehmer erwartet.
Soweit Fragebogen für Betriebe auSzufüllen find, welche em zu gewiffco Zeiten des Jahres betrieben werden, find die für die Zeit des Betriebs solcher Anlagen im ffvhr» 1898 gütigen Arbeiterzahlen in dieselben eiuzutragen. i rwerbeunternehmer, deren Betrieb der Sufficht des Gewerbe» »speetorS unterstellt ist und die keine Fragebogen zngestellt ikhelteo, wollen solche bei der Polizeibehörde reelamireu.
Gießen, den 10. December 1898.
Großherzogliches SreiSamt Gießen.
v. Bechtold.
Gießen, 10. December 1898. vetr.: Wie oben.
ras Grobherzogliche Kreisamt Gießen am die Orosth. Polizeibehörden nvd die Orosth. ykürgermeiftereieu der Landgemeinden desKreiseS.
Uster Bezugnahme auf unser heutiges Ihnen deionaer« ^gehendes Amtsblatt ohne Nummer, wachen wir Sie auf io -stehende Bekanntmachung noch ausdrücklich aufmerksam.
v. Bechtold.
Erträge der Zölle und RetchSsteucrn, die Ueberschüffe der BetriebSverwaltrwoen unb die verwaltungSeinuahwen mit zusammen rund 850 Millionen eingestellt, so daß fie hinter der Jsteiunahme deS Vorjahres um rund 41 Mill. Mark -urückdltiben. Im Einzelnen ble'bt auch nur die Stempel» adgabe hinter dem diesjährigen ElatSan'atz um ein Geringes zurück, alle anderen Einnahmezweige liefern höhere Erträge. Der Ertrag der Einnahwen in den ersten 7 Monaten deS laufenden JahreS zeigt gleichfalls überall und zwar selbst bei den Grewpeladgaben eine beträchtliche Zunahme der Ein» nahmen gegen da« vorige Jahr, sodaß auch für 1899 ein fehr beträchtlicher Ueberschuß der wirklichen Einnahmen über daS Etatttoll zu erwarten ist.
— Wie es heißt, sollen nach dem geplanten Gesetz Checks nur bis 10000 Mark zulässig sein; die Eröffnung eines Checkconto» kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden, wenn die Reichspost»VerwaUung Bedenken gegen den Antragsteller hat.
— DerEvangelifch-sozialeEougreß soll während der Pfiugstwoche 1899 in Riel abgehalten werden. AlS Referenten für die Haup'verhandlungen find die Prosefforeu D. Raft an unb Dr. Paulsen, sowie der Vorfitzende deS EongrefseS Oekonomierath Robbe in AuSficht genommen.
— Zur lippischeu Frage. Die Richtigkeit der letzten Meldungen über die zu erwartende Entscheidung deS BundeSrathS wird von den „8. N. N.* bestritten und hin» zugefügt: „Im Uebrigen ist die «ißcht der maßgebenden Instanzen nach wie vor dahin gerichtet, durch Reichsgesetz außerhalb (nicht innerhalb) de» BundeSrathS eine Instanz zur Entscheidung von ThronstreitigkeitSiragen zu schaffen.* Eine reichsgesetzliche Regelung dec tu da» Gebiet deS Privat» füistenrechl« gehörigen Streitigkeiten wäre natürlich für die Zukunft sehr wünschenSwerth, da hier fich eine Lücke gezeigt hat. Diese Erwägung ist aber ganz unabhängig von dem vorliegenden Streitfall, der nur nach dem bestehenden Recht feine Erledigung staden kann.
— Ruffisch »Polnische Arbeiter. Auf einen ab» weisenden Bescheid eines Regierungs-Präsidenten um Besür- wortnng eines Antrages auf Verlängerung der Aufenthalt»' dauer rnffisch.polnischer Arbeiter hat die Lundwirthfchaft». lammet für die Provinz Brandenburg eine bezügliche Ein» gäbe an den Oder-Präfidenteu gerichtet und folgende telegraphische Antwort erhalten: .Generelle Ermächtigung zur Beschästigung rnsfisch-polnischer Arbeiter bi» 1. Februar nicht angängig. Einzelanträge durch den zuständigen Laudrath zu stellen. Oder-Präfideut."
Dresden, 11. December. Wie die .Dresdener Neuesten Nachrichten" au» bester Quelle erfahren, wird in maßgebenden Kreisen der deutschen Bundesregierungen gegenwärtig die «bficht erwogen, allen denjenigen Inhabern de» eisernen RreuzrS, die fich in unznreicheuderVermögenslage befinden, durch Gewährung eine» besonderen Ehreusolde» einen sorg» losen Lebensabend zu bereiten. Sobald man fich über die zweckmäßige Lösuo, dieser Frage klar geworden sein wird, soll die betreffende Vorlage dem Reichstage zur Bewilligung der uothwendtgen Geldmittel vorgelegt werden.
verlautet, wahrscheinlich heute schon dem Raffer in Wien seine Demisfion unterbreiten. Allgemein wird der Honvedminister Frjerva'h al» besten Rachfolger bezeichnet.
Lemberg, 11. December. Blätterwelbungeu zufolge wird die Aufheoung de» Ausnahmezustandes in den betreffenden Bezirken, wo derselbe noch besteht, noch vor Weihnachten ersolgen.
9hm, 11. December. Der Papst wie» neuerdings den päpstlichen Nuntius in Madrid an, die Se'stlichkett in Spanien vor jeder Begünstigun g oer carlistiichen Bewegung zu warnen und dieselbe znr Unterstützung der herrschende« Dynastie aufznfordern.
Patt», 10. December. »roße Sensation erregt eine Meldung deS heute Abend erschienenen „TewpS*. Danach hat der Abgeordnete Gotllense einem Redakteur deS „TempS* erklärt, er habe von einem Marine»O stzier erfahren, daß in dem RriegSgericht vo« Jahre 1894 da» Bordereau das einzige Schriftstück gewefen fei, welches DrthfuS Schuld beweifen sollte. Im letzten Augenblick, als das Gericht auf dem Punkte staub, DrtyiuS freizusprecheu, sei eine Mitt theilung deS damaligen Rrieg»Ministers eingetroffen, worin dieser erklärte, er gebe fein Ehrenwort, daß Dretz'uS schuldig fei. Auf diese Erklärung hiu wurden die «ttglieder des RriegSgericht» von der Schuld DrryfuS überzeugt unb ver- urtheilten ihn. — Der genannte Abgeordnete erklärt fich berett, die vorstehenden Angaben vor dem CastationStzof jn wiederholen.
London, 11. December. DaS Gerücht, Mac Kinley beabsichtige die Philippinen zu verkaufen, wird von Washington nu» sehr energisch -bemeniht.
London, 10. December. Da» Blatt „Dxator" sagt, eS unterliege ketnem Zwetsel, daß über Rnrz oder Lang in Spanien der Bürgcrkrieg auSbrechen würde. DaS Rffaltat davon werde fein, daß Spanien noch mehr unter den Eiuflaß Frarkre cht kommen werde.
London, 11. December. Schon bald dürste der englisch« amerikanische HerzenSbund einer harten Probe aus feine Festigkeit unterzogen werden. Die gleichzeitig mit Mac Rinley» Botschaft veröffentlichte Finanzdarlegung des amerikanischen Schatzsecretär» Gage verbreitet sich über die Noth- wendigkeit, die Entstehung einer kräftigen nationalen Handelsmarine mit allen Mittän zu fördern, beifpielswtife durch Unterstützung der heimischen Nhedereien und Erhöhung der Hafengebühren, welche die sremde Schifffahrt in erster Linie treffen. Was aber geradezu Panik in den englischen Rheder- kreisen heroorgerufen hat, ist der an die Cromwell'sche Schiff- fahrtSacte erinnernde Vorschlag, wonach der SchifffahttS» verkehr zwischen Amerika, Hawai und Portorico und ebenso die Rüstenschiffsahrt in den neuerworbenen Besitzungen den amerikanischen Schiffen allein gestattet werden möge. Die „Time»" hat bereits übrigens unmittelbar vor Chamberlains Rede laut ein Alarmzeichen gegeben: „Das ist", so meint der» Cityblatt, „nicht das, was wir erhofften, als wir ohne Be» Dauern dem Zusammenbruche de» spanischen ColonialreicheS zusahen." — (Aber eine solche Entwickelung hätte man in England doch vorhersehen können und sollen!)
Barcelona, 11. December Durch Einsturz eine! öanalbaucl kamen hier 18 Arbeiter zu lobe.
Wien, 10. December. Ruudgebuug des Kaisers F r a n z I o s e f. Die „wiener Ztg." veröffentlicht ein Hand» schreiben deS Kaisers vom 8. Dtermber an den Minister» präfibeuten, worin der Kaiser anläßlich btt fünfzigsten Wieder» kehr de» Tages seiner Thronbesteigung bei Vorsehung dankt für da» wachSthum des Staates an Macht und Ansehen, sowie für alle Fortfchrttte seiner Völker in Wohlfahrt und Kultur. Wenn der EriuneruogStag ohne lauten Jubel vor» überziehen mußte, so blieb et gleichwohl für den Raffet nicht ohne stille Freude und reine Seaugthunng. Die neuerlichen ungezählten Btweise innigster Anhänglichkeit, Liebe und Treue befestigten neu daS Band, da» ben Kaiser und da» Kaiserhaus uulSSlich eint mit seinen Völkern. Al» die fchöaste, brat Herzen be« Kaisers willkommenste Ehrung empfindet und be- grüßt der Kaiser die Entfaltung werkthätigtr Nächstenliebe durch eine unabsehbare Rcihe hochfinniger Akte der Wohl» thätickeit. Der Kaiser sagt tiefbewegten Herzen» Allen Dank und fleht zu dem «llmächttgeu, daß er seine treuen Völker für die tröstende Liebe segne und lohne, und erfleht die Gnade be» Himmel», seinen Lebensabend durch ein ungetrübte» Glück seiner Völker verklärt zu sehcu. Der Kaffer beauftragt bett Ministerpräsidenteu, feine Dauk agung öffentlich kund zu th«t.
Budapest, 11. December. Nachdem die lex TiSza nicht die von Banfftz verlangte Anzahl Unterschriften erlangen dürfte, so wird dieselbe, w'.e tn parlamentarischen Kreisen
New-Pott, 10. December. Der cabanischen Junta wird au» Havanna gemeldet, daß ein Aufschwung bei Handel» in allen Provinzen zu bemetlen fei.
«mMw mk* prot>in$i«a«».
Vieh«. 12. December 1898.
- Bon bet UeherfHet. Da» Personalvetzeichniß der Stoßherzoglich Hessischen LndwigS-UniverfitSt zu Gießen für da» Winterhalbjahr 1898/99 ist erschienen. Die Hochschule wird besucht von im Ganzen 717 Btubtrenben. Davon stammen an» Hessen 472, Preußen 164, Bayern 87, Sachsen 2, Württemberg 8, Baden 4, Sachsen-Weimar 1, Sachsen Gotha 3, Sachsen-Meiuingen 1, Elsaß »Lothringen 4, Schaum bürg» L ppr 1, Rußland 7, Fivland 1, Oesterreich» Ungarn 9, Frankreich 1, Norwegen 1, Schweiz 1, Bulgarien 1, Nordamerika 8, Rieberländisch-Jndien 1. Nach ben Facnltäkeu geordnet, ist die Zahl der Hörer: Theologen 59, Juristen 195, Medieiuer 215, Philosophen 248.
- An dem jattstischen FaeultrtSeramen be» lausenden Wintersemester» haben fich 44 Rrchticandidateu betheUigt. Hiervon haben 24 bestanden, und zwar 8 mit der Eensnr „sehr int* (2), 5 mir „gut* (8), der Rest mit „genügend* (4). von denjenigen Hanbibaten, welche die Prüfung nicht bestanden haben, find 12 im Verlaufe oder nach Beendigung


