Ausgabe 
13.10.1898 Zweites Blatt
 
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nur eine schwache MeereSvrrbmduvg zwischen den beider- dtifltn Dcfantn vorhanden gewesen sein kann. Da» Aus- 'andien der Landenge mag zwischen de« TocSn und de« O'.igocan sftaeegksunden haben, damals war sie zweifellos erst »ehr schmal. Nach dem Olißvcäa hat es sicher keinen 6 an al «ehr zwischen den atlantischen und den paeifischen Wasiern gegeben. Dieses Ergebniß ist von Wichtigkeit auch in Be­zug auf die Frage von der Entstehung der Eiszeit im nörd­lichen Europa, die von verschiedenen Forschern durch eine Ablenkung des Golfstroms zu jener Zeit erklärt wird- indem angenommen wurde, daß der Golfstrom durch die damals noch bestehende Oeffaung nach de« Stillen Dee an abgelenkr worden ist. Diese Erklärung wird nun durch die Unter­suchungen von Hill zu Falle gebracht, denn die Eiszeit trat in einer Periode ein, die jedenfalls um Millionen von Jahren auf die Zeit des Dltgecän folgte, sodaß damals die Land- Verbindung zwischen den beiden Amerika sicher bereits bestand.

* Enthüllung eines Biömarckdenkwals. Sonntag Mittag wurde tu Wiesbaden da» von dem Proseffor Herter- Berltn geschaffene Denkmal de» Fürsten Bismarck enthüllt. Die Feier begann «it Militärmufik und Beiträgen der Männergesangvereine- die Festrede hielt Stadtrath Bartling, worauf Oberbürgermeister Dr. v. Jbell Namens der Stadt Wiesbaden das Denkmal übernahm. ES zeigt die Recken- nestalt des großen Kanzler« im Waffrnrock der Halberstädter Kürassiere mit Helm und ohne Mantel. Da» Auge wendet sich nach links. Die rechte Hand hält eine Urkunde, die linke umfaßt kraftvoll den Griff de» Palasche». Am Postament sitzt vorn ein Mädchen aus dem Volke, eine Palme auf dem ^chooße und in der erhobenen Rechten einen Lorbeerzweig. Au der linken Ecke auf der Rückseite schirmt ein Adler die Insignien der Kaiierwürde. Auf der rechten Seite des Posta­ments liest ein Jüngling in den Ruhmesblättern Bismarcks- vier sieht «an den «ernspruch des Kanzlers:Wir Deutschen fürchten Gott, sonst nichts auf der Welt". Die Inschrift in Goldbuchstaben lautet einfach: Biim^ck. Das Postament ist rother Granit, die bildnerischen Theile find in Bronce ge­floßen. .

Rächst jener Insel derSeligen", zu der leider noch immer nicht der Weg entdeckt ist, dürste wohl ein seltsames Eiland im Atlantischen ücean da» unerreichbare Ziel der Sehnsucht mancher Staubgeborenen bilden. Diese» Inselchen,

von dem jetzt Sunde in die Welt dringt, liegt etwa zwei Meilen von den Küstenstädten Brunswic (Braunschweig) im Staate Georgia in Nordamerika entfernt und trägt den wenig poetischen NamenJekhl-Island*. Es ist das Eigenthu« von ungefähr hundert Millionären, die es vor einigen Jahren für eine halbe Million Mark avkauften und bereits viele Tausende darauf verwandt haben, um die vom Meere um- lpülte 14,000 Morgen große Fläche Landes io ein wahres kleines Paradies zu verwandeln. Die Besitzer find sämmtlich Mitglieder des amerikanischen ^Millionärclubs", und so war eines der ersten Gebäude, die man auf Jekhl Island errich­tete, ein prächiiges, unbeschreiblich elegant eingerichtetes Elub- hau», da», ganz den modernen Ansprüchen angeweffen, mit Dampfheizung und elecirtfcher Beleuchtung versehen ist. Die stets für Gäste bereit gehaltenen Schlafzimmer in de« Elub- Hotel find von Doppelwänden nmschloffev, zwischen denen sich eine Polsterung von Holzwolle oder Roßhaar befindet, damit in diese mit jeglichem Eowsort ausgestatteten Räume kein Laut von Außen dringt, der den Schlummernden stören könnte. Unter den S erblichen, von denen fast jeder dorr sein eigenes palastartiges Haus' besitzt, das er für kürzere oder längere Zeit im Sommer bewohnt, um seine Zeit mit Jagen, Fischen u. s. w. todtznschlagen, findet «an selbstver­ständlich die bekanntesten Millionäre, wie die Rock-fellers, Banderbilts, Goclets, AstorS, Goulds, CuihingS und Andere, viele Uankee-Nabobs, die nicht zu dem Elub und somit auch nicht zu den Etgenrhümern der Insel gehören, können mit Leichtigkeit Einladungen von irgend einem der zeitweiligen Bewoh ier des kleinen Eden erhalten. Die Herrschaften find außrrordenttch gastfreundlich und sehen gern lustige Gesell­schaft um sich. Auch solchen, die für sich dort einige Wochen oder Monate leben wollen, bietet fich Gelegenheit. Sie haben nur nöthig, einem gerade nicht auf Jekyl-Jslavd fich aushaltenden Giö:u» die Offerte zu machen, ihm seine Insel- Villa auf eine bestimmte ßeit abzumiethen. Der Mann geht mir seltenen Ausnahmen schon au» Gefälligkeit darauf ein und erhält gewöhnlich für den Tag einen MtethSprets von 30 bis 50 Dollar» für den ganzen Palast. Für Fremde ist es unmöglich, auf der Insel zu landen, da überall Wächter in ihren reizenden Eotlaqes die Küsten vor Eindringlingen beschützen. Die Millionäre find also auf ihre« fein vom Getriebe der Großstadt liegenden Eiland sicherer vor Ein­

dringlingen als in ihren Injariöfen Palästen in den großen Städten.

* Sin vornehmer junger Engländer war. versehen mit wirksamen Empfehlungen, in die Hauptstadt eines der sächsische« Herzoglhümer gekommen. Ein Hofherr führte chn in der Stadt umher. Man gelangte an das Gartenhaus, das Goethe bewohnt hatte.§ier hat", sagte der Führer,Goethe im Sommer gewohnt*.Soa?" antwortete der Sohn Eng­lands.Und uo uohnt er jetzt?*

Kirchennoth in Deufsch-W-AfriKa.

Schon lange ist für die Svangelischm in Dar-eS-Salaam, der Hauptstadt unserer Eolonte. der Bau einer evangelischen Kirche «15 dringendes Bedürsntß anerkannt. Die katholische Ge­meinde, bet Weitem kleiner, besitzt drei Gotteshäuser. Der evangelische Gottesdienst wird in einem kleinem Raume, welcher stüher al» Krankenbaracke diente, abgehalten. Alle Bemühungen, die Baugelder au« öffentlichen Mitteln zu erlangen, stnd sehlgeschlagen. Die seiner Zeit von den zuständigen Behörden entworfenen und von Sr. Majestät genehmigten Baupläne erfordern einen Kostenaufwand von rund 150 000 Mk. Zur Deckung ist zunächst eine allgemeine Ktrchm* collecte in Aussicht gestellt. Das Ergebniß derselben aber wird bei Weitem nicht zur Bestreitung der Kosten reichen. Wir stnd deshalb auf private Sammlungen angewiesen. Zu diesem Zwecke hat sich hier ein Kirchenbau Verein gebildet. Vorläufige Sammlungen In der Colonie haben bereits rund 10000 Mk. ergeben. Zur Auf­bringung de« Restes wenden wir un8 vertrauensvoll an di« Opfer- Willigkeit unserer Landsleute in der Heimath mit der Bitte, auch an ihrem Thetle durch Beiträge ein der eoangelischm Gcmeinda würdiges Gotteshaus bauen zu helfen. Beiträge, über deren Empfang öffentlich quttttrt wird, nimmt die Expedition de» .Gießener Anzeiger", sowie auch der z. Zt. auf Urlaub btsindliche Secretär bei dem Kaiserlichen Gouvernement von Deutsch Ost-Afrika, Herr Georg Bickel zu Gießen, entgegen.

Dar-es-Salaam, den 5. August 1898.

Der geschäftsführende Ausschuß.

gez. Ebermater, c. Oberrichter, grz. v. Beringe. Prem. Lieutenant, gez. Häberle, Vorst, der Ealculatur. gez. Roloff, Pfarrer.

gez. Schultz, Bierbrauereibesttzer.

Bekanntmachung.

Nachdem nunmehr die Liebigstraße zwischen der Frankfurterstraße und der Ludwigstraße unbeschränkt dem öffentlichen Verkehr übergeben ist, bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß der oberhalb der- fdben gelegene Theil des ehemaligen Riegelpfades vom 15. d. Mts. ab für dm öffentlichen Verkehr geschloffen wird.

Gießen, den 8. October 1898. 10107

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Gnanth.__

MMp it GiltcmrstchmiW.!

Freitag den 14. l. Mts., Nachmittags 3 Uhr, sollen in, dem hiesigen alten Rathhanse die auf den Namen der Ehr. Nebe'schen Eheleute stehenden Grundstücke, Hofraithe und Feldscheuer, wie solche im Gießener Anzeiger näher bezeichnet waren, einer dritten und letzten Versteigerung ausgesetzt werden. Karte und Pläne über die Grundstücke liegen im Versteigerungslocale von 2 Uhr ab auf. 10054

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