amerikanischen Ostgeschwader- ist wett stärker gepanzert aU Samaras Pelayo und Emperador Carlo- Quinta, die beiden einzigen Schiffe von GefechtSwerth unter seiner Flagge, und die Iowa allein nimmt eS mit allen übrigen Schiffen Samaras auf. Gegen DewehS Kreuze,flotte dagegen würde dieser Rest der spanischen Marine noch sehr gute Aussichten haben. Die planlosen Bewegungen Samara- find und bleiben eben für den Uneingeweihten völlig unverständlich, zumal vom neuen Marineminister Aunou gesagt wird, er sei für Fortsetzung des Krieges bi- aufs Meffer. Mögen die neuer» ding- tm spanischen Cabinet auftretenden Meinung-verschieden» beiten die spanische Flotte davor bewahren, daß rathlose Minister in ihrer traurigen hülflosen Waukelmüthigkeit auch dieses letzte in Dienst gestellte Geschwader grausam zwecklo- etuem überlegenen Gegner entgegenseuden, der ihm, ohne große eigene Gefahr dabei zu laufen, den GarauS machen kann. Nach Montojo und Cervera noch Samara als Opfer spanischer Kurzsichtigkeit und Langsamkeit — da- wäre ein Schimpf, der auch durch die ausdauerndste Tapferkeit und den größten Heldeumuth der spanischen Truppen tu diesem ungleichen Kampfe nicht wett gemacht würde.
Locale- und provinzielles.
Gießen, 12. Juli 1898.
** Von der Universität. An der juristischen Facultät-prüfuvg des laufenden Sommersemester- haben sich 47 Candidateu betheiltgt. Bon ihnen haben 32 die Prüfung bestanden, und zwar 3 mit der Sensur sehr gut, 12 mit gut, 17 mit genügend.
•• Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Douner-tag den 14. Juli 1898, Nachmittags 3*/, Uhr pünktlich: 1. Ueberuahme de- Mtttelrheinisch»Badisch»Pfälzischen Schützenfestes tm Jahre 1899 al- Mitteilung. 2. Gesuch des Ceutral»Ausschufse- zur Förderung der Volks» und Jugendspiele in Deutschland um Gewährung eine- Jahresbeitrag-. 3. Ermäßigung der Fernsprechgebühren- hier: Einführung einer Zwischenzone von 50—100 Kilometer. 4. Anschaffung von Subsellten für d;e Stadrknabeuschule. 5. Den Stadtbauplan- hier: den kleinen Steinweg betreffend. 6. Errichtung einer regel» mäßigen Omnlbll-verbtudung zwischen den Bahnhöfen und der Stadt zur Personenbeförderung. 7. Die Ferien bet der Stadtverordneten • Versammlung. 8. Gesuch de- Sarl Sommerlad um Erlaubuiß zum WirthschaftSbetrieb im Hause Goethestraße 54. 9. Gesuch des Chr. Schönhals um Er» laubniß zum BranntwetnauSschauk über die Straße im Hause Weserstraße 1. 10. Gesuch de- Friedrich Bolz um Erlaubniß zum Wirthschaft-betrieb tm Hause Wetzstetngaffe 8.
•• Ein schweres Unglück hat gestern eine hiesige Familie hetmgesucht. Die Schülerinnen der Klaffe III .der höheren Mädchenschule wurden um 8/t4 Uhr zur Pause in den Schulgarten entlaffeu. In dem Augenblick, al- die am 8. October 1884 geborene Tochter de- Baumaterialienhändlers H. Richter durch die nach dem Hofe führeade Thür da- Gebäude verlassen wollte, löste sich ein 11 Pfund schwere-, zur Verzierung deS hohen DachgesimseS gehöriges Stück Holz ab und fiel dem Kinde auf den Kopf. Das bedauern-werthe Kind entglitt lautlos dem Arme einer Mitschülerin- e» wurde in da- Couferenzzimmer gebracht, wo der au- dem Neben- Hause herbeigerufene Herr Dr. Haupt nur den Tod feststelleu konnte. Die Leiche wurde darauf in die in der Nähe befindliche elterliche Wohnung gebracht. Die Begleiterin de- verunglückten Kindes wurde von dem Holzstück gestreift und ihr Kleid beschädigt. Der Vorfall erregt allgemeines Bedauern. Wie wir hören, ist die Schule bis auf Weiteres geschlossen, da die anderen Dachgefim-theile, ca. 100, auf ihre Haltbarkeit untersucht werden sollen.
Evangelischer Bund. In der Restauration „Bavaria" (Feidel) fand gestern Abend eine zahlreich besuchte Versammlung der akademischen Ortsgruppe de- evangelischen Bundes statt. In derselben sprach Herr stud. theol E. Sieb eck über „Die Anfänge der deutschen Christen» thumSgesellschaft". Sein Bortrag feffelte das Interesse aller Anwesenden und erntete am Schluß reichen Beifall. ES wurde beschlossen, in diesem Monat eine weitere Versammlung abzuhalten, deren Termin in diesem Blatte noch näher bekannt gegeben wird. Wir wachen bei dieser Gelegenheit nochmal- darauf aufmerksam, daß Freunde der evangelischen Sache jederzeit auch ohne Einführung durch Mitglieder herzlich willkommen find.
* ♦ Radsport. Ludwig Opel begibt fich heute Abend in Begleitnng seine- Bruder- Heinrich nach England, um an den Rennen in Leeds um den Großen Preis von Eng- land theilzunehmeu. Bor ihm ist es erst zwei seiner deutschen SportSkameraden, nämlich Lehr und Tischbein, gelungen, preisgekrönt au- dem Mutterlande allen Sporte- heirn- zukehren. Opel wird in Leeds im harten Kampfe zu beweisen haben, was er auf dem Rade zu leisten vermag.
Rad-Renueu. Da- große Herbstreunen, bei dem die 25 Km. Meisterschaft von Süddeutschland für Herren- fahrer zum AuStrag kommen wird, findet am 14. August statt.
Befitzwechsel. Hutmacher Gail sen. verkaufte sein MäuSburg 18 belegene» Besitztum an den Graveur Carl Schwan, welcher bereits früher da- nebenan liegende Rübsamen'sche Befitzthum erworben hat. Herr Schwan soll beabfichtigev, ein moderne- Geschäft-hau- zu errichten.
Militärische-. Der Commandeur der 49. Infanterie- Brigade, Generalmajor v. Fra ns eckh in Darmstadt, hat seinen Abschied eingereicht. Generalmajor v. Fransecky wurde Eade Juli 1861 im Infanterie Regiment Nr. 25 Offizier und erhielt 1870/71 für seine Tapferkeit vor dem Feinde da- Eiserne Kreuz. Im Jahre 1893 wurde er zum (Som* Mandanten von Kiel ernannt. In dieser Stellung erfolgte tm nächsten Jahre feine Beförderung zum Obersten. Vor einem Jahre wurde er unter Beförderung zum General» major Commandeur der 49. (Großherzogl. Hess.) Infanterie- Brigade.
Rekruten-Emstellung. Bis zum Jahre 1893 wurden bei der Großh. Hessischen (25.) Division aus dem Gebiete de- Großherzogthum» alljährlich 2500—2800 Mann neu eingestellt. Im Ersatzjahr 1893/94 stieg, nach Jukcaft- treten de- R-ichSgesetzeS vom August 1893 Über die Präsenz, stärke deS Heere-, durch welche- auch die zweijährige Dienst- zeit bei der Infanterie eingeführt wurde, die Zahl der ein» gestellten Mannschaften auf 3472- seitdem ist diese Zahl noch überschritten worden- tu 1897/98 betrug fie 3638 Manu. Da- erwähnte Gesetz hat nach der „Darmst. Ztg." die Zahl der Einstellungen um etwa 50 pCt. vermehrt. Die Be- stimmuvg wegen der Dauer der Dienstzeit har übrigens nur bi- zum 31. März 1899 Giltigkeit, dieselbe muß also in der nächsten ReichStagSsesfiou erneuert oder durch andere Bestimmungen ersetzt werden.
• * Der Ceutralverband deutscher Kaufleute hält am 15. August in Wiesbaden seine diesjährige Generalversammlung ab. Der bisherige langjährige Präsident des Centralverbaudes, Senator Schulze- Gifhorn, will mit Rücksicht auf sein hohe- Alter sein Amt ntederlegen.
* • Schaufenster. Das Großh. Ministerium hat eine für sämmtliche Photographen Hessens wichtige Entscheidung getroffen. Auf eine Anfrage des Mainzer KreiSamteS erging ein Reskript, wonach in der unbeschräakten Offenhaltung der Schaufenster dann keine Zuwiderhandlung gegen da- Gesetz vom 1. Juni 1892 gefunden werden könne, wenn nur solche Bilder ausgestellt werden, die nicht als Gegenstände des Verkauf- angesehen und deshalb nicht als Waare betrachtet werden können. Seither mußten sämmtliche Schaufenster der Photographen an Sonn» und Festtagen in der Zeit von 9—11 Uhr Vormittags und von 2 Uhr Nachmittag- ab geschloffen bleiben.
* * Landesgewerbeverein. Die hessische Centralstelle für Gewerbe hat beschlossen, die diesjährige Generalversammlung de» Lande-gewerbeveretn- am 14. August in Butzbach abzuhalten. ES soll damit eine oberhesfische Ge» Werbeausstellung verbunden werden.
• * Der Verbandstag der hessischen Vorschuß- und Kredit- vereine (umfaffend die Großh. Provinz Oberheffen und die ehemals kurhesstschen LaudeStheile) wurde am 7. und 8. dS. MtS. in Wetzlar abgehalten. Dem Verbände gehören 25 Vereine mit 18 109 Genossenschaftern an. Der Gejammt- kaffenumsatz hat tm Jahre 1897 215364117 Mk. betragen. Den Verhandlungen, die vom VerbaudSdirector Diehls von Caflel geleitet wurden, wohnte der BerbaudSanwalt Dr. Crüger von Charlottenburg bei. In der Vorversammlung am 7. ersuchte der VerbandSdtrector in der Hauptversammlung nicht nur GeschäftSergebniffe, sondern auch mittheileu zu wollen, ob und welche Maßnahmen von den etuzelueu Vereinen ergriffen worden seien, um den Beanstandungen deS Revisor- Folge zu geben. Eine Revision habe nur Zweck, wenn die gegebenen Mahnungen auch beachtet würden. An der Hauptversammlung nahmen über 60 Personen Theil. Im Laufe der Verhandlungen kam lt. „Darmst. Zlg." der Verbauds- director auf verschiedene Wahrnehmungen hinsichtlich der Revisionen zu sprechen. Namentlich warnt er vor zu langen Prolongationen, weil dadurch eineStheilS die Sicherheit der Kaffenansprüche zu sehr in Frage gestellt werde, audernrhetlS viele VereinSmitglieder zu schlechten Zahlern erzogen würden- dazu kämen noch Verdrießlichkeiten mit den Bürgen, die zu Forderungen heraugezogen würden, die sie längst gedeckt glaubten. Das Wechsel DiSconto'Geschäft bezetchuet der Vrr- baud-director al- gut, nur warnt er vor sogen. Reitwechseln. Als bedauerlich wird eS bezeichnet, daß die Hypo- thekeugeschäfte in den VerbandSveretuen nicht ab-, sondern zugenommen hätten. Komme einmal eine KrifiS, so könne eS leicht pasfiren, daß die Vereine mit all ihren angeblich so guten Hypotheken nicht tm Stande seien, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Die Geschäfte mit Kaufschilltngen werden bedingungsweise, die Ausdehnung des Contocorrent- VerkehrS, der Checkverkehrs und der Anschluß an den Giro- verband unbedingt etnstellen. Größere Sorge müsse von den Vereinen auf die Verstärkung deS Reservefonds uud die Erhöhung der GeschäftSautheile verwandt werden. Für weitere Kreise von Interesse ist die Aeußeruug de« BankdirectorS Thorwart von Frankfurt. ES warnte die Vereine vor einer Herabsetzung der Zinsfußes, da die seit einiger Zett zu- nehmende Theuerung des Geldes tm Laufe des Herbstes und auch wahrscheinlich tm nächsten Jahre eine weitere Steigerung erfahren werde. Herr Diehls, der infolge seines vorgerückten Alters von dem Amte eines VerbandSdirectorS entbunden zu werden wünschte, wurde, nachdem ihm die Zuziehung eines besonderen Revisors zugestauden worden, wiedergewählt. — Zum deutschen GenossenschaftStage in Neustadt a. d. Hardt entsenden die vereine zwei Vertreter- daS LooS fiel auf die Vereine Wetzlar uud Bad Nauheim. Der nächste Berband-tag findet in Rotenburg a. d. Fulda statt.
• • Ueber die Behandlung der Silpackete hat das Reichs- Postamt die nachstehende Verfügung erlassen: Vom 1. August treten in den Bestimmungen hinsichtlich der Behandlung der durch Eilboten zu bestellenden Packete folgende Aender- un g eu ein: 1. Die Eilpackete und die zugehörigen Begleit- adreffen sind am Aufgabeort — bet Packrten vom Au-lande bet der Grenz EtugaugS-Postanstalt — außer tu der bts- herigen Art noch durch Klebezettel zu kennzetchueu, welche auf grünem Papier in Schwarzdr. ck die Bezeichnung „Durch Eilboten" enthalten. Diese Zettel find bet den Packetadreffen am obern Rande rechts oder links von der Aufgabe^ummer, bei den Packeten auf einer freien Stelle der Aufschrift dicht über oder unter der Angabe de- Bestimmungsortes zu be- festigeu. Auf solche Packete, bet denen wegen threS Umfanges oder aus sousttgeu Gründen ein Beklebezettel leicht übersehen werden könnte, find zwei oder vier zusammenhängende Zettel aufzukleben. Bei Eilpacketen nach dem AuS» lande haben die Grenz-AuSgangS-Poftanstalten den grünen Zettel durch den besonderen Klebezettel „Exprds" zu überkleben. Der erste Bedarf an grünen Klebezetteln wird den Postaustalteu ohne Antrag geliefert werden. 2. Die Eil-
packete find an die Bahvposten, soweit thunlich, vor den übrigen gewöhnlichen Packeten getrennt von diesen zu übergeben.
Grunberg, 10. Juli. Wie in der gestern zu Gießen tagenden Sitzung deS ProvinzialauSschusseS für Oberhesscn beschlossen wurde, soll da- geplante Provinzialsiechen- hauS in Gießen errichtet werden. Hier hat dieser B- schluß großes Staunen erregt, da man fich der festen Hoffnung hingab, daß diesmal unsere Stadt, die in den letzten Jahren durch Eingehen, bezw. Verlegung des Kreis-, Rent-, Forst- und BauamtS schwer geschädigt worden ist, endlich wieder einmal berücksichtigt würde, zumal fich die Stadtverwal» tung zur kostenlosen Abtretung deS erforderlichen Bauplatz-s bereit erklärt hatte und fich unsere Stadt durch ihre gesunüe .Lage in an Naturschöuheiken reicher Gegend mindestens eben» so gut zur Errichtung einer derartigen Anstalt eignet als Gießen. Man tröstet fich damit, daß daS letzte Wort in der Angelegenheit noch nicht gesprochen ist. Gründ. Anz.
Arrs der Zeit für die Zeit.
Bor 82 Jahren, am 13. Juli 1816, wurde zu Kreuz, bürg in Schlesien Gustav Freitag geboren. Er ist einer der hervorragendsten Dramatiker, Romanschriftsteller und Culturhistoriker. Unter seinen Dramen sind zu nennen „Die Journalisten", eines der feinsten deutschen Lustspiele, ferner „Die Fabier", „Valentine" und „Waldemar". Von seinen Romanen seien nur „Soll und Haben", „Die verlorene Handschrift" und die großartig angelegte Romandicytung „Die Ahnen" erwähnt. Der Dichter starb am 30. April 1895 in Wiesbaden.
Vermischtes.
• Der Kammerdiener des Kaiser- Friedrich, Wilhelm Wetterling, ist im Alter von 65 Jahren nach langen schweren Leiden gestorben. Als der damalige Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen Hauptmann und Chef der 6. Compagnie de- 1. Garde Regiments zu Fuß war, wurde er auf Wetterling, der bei dieser Compagnie stand, auf. merksam und nahm ihn nach Ablauf der dreijährigen Dienst, zeit zu fich. Al- Diener, später al- Kammerdiener, hat Wetterling seinen Herrn auf ollen Reisen, nach England zur Trauung, zur Eröffnung deS SuezcanalS und nach Palästina, nach Spanien und Rom sowie auf allen Feldzügen begleitet. Nach San Remo konnte er nicht mitgehen, weil er damals selbst leidend war. Nach der Rückkehr de- kranken Kaiser- ober nahm Wetterling sogleich tm Charlottenburger Schloß seinen Dienst wieder auf, den er dann am Krankenlager tm Schloß FrtedrtchSkrou versah, bt- der Kaiser am 15. Juat 1888 die Augen schloß.
♦ Für das BiSmarck-Denkmal, welches die deutschen CorpSftudenten auf der Rudelsburg errichtet haben, soll ein kunstvolles und eigenartiges Gitter geschaffen werden. DaS Gitter wird die „Ctrkel" sämmtlicher Corp-, die sich an den Herstellungskosten betheiligtrn, in Eisen und vergoldet tragen. Die Zeichnung hat Profeffor A. Linnemann in Frankfurt a. M. entworfen. Die Ausführung Ist einer Bau- und Kuustschlofferei in Sachsen übertragen. Die Aufstellung wird voraussichtlich noch im Laufe de- Sommererfolgen.
• Bilderauctiou. Man schreibt aus London, 4. Juli: Die Stimmung auf der wichtigen Bilderauctiou, die am Sam-tag bet Chrtstte» stattfand, war sehr matt, wa- selbst die Werke von MillatS und Burne-Joue- verspüren mußten. Burne-Jone» bekanntes Bilderqaartett, da- dte Geschichte Pygmalion- illustrirt, erzielte nur 59,920 Mk. gegen 73,660 Mk. tm Jahre 1895. Noch schlimmer war der Preissturz in den Millais'schen Bildern: „The Ruling Passion or the Ornithologist“ (1885 18,190 Mk.- 1897 36,380 Mk.). „Time" (1895 5565 Mk., 1897 8990 Mk.). „Verbotene Frucht" (1875 7050 Mk.). Au- Millais Nachlaß stammte da- bekannte Ban Dyck'sche Bild „Zeit, die Flügel der Liebe beschneidend" (17,120 Mk., 1897 22,470 M.). Andere gute Namen waren: I. B. Corot „La Chevridre“ (34,240 Mk.). Meiffonter „Valentine", deutscher Soldat au- dem 16. Jahrhundert (8560 Mk.). Stanhope A. ForbeS „The New Calf4 (8560 Mk). I. C. Hook 1879 „Little to earn and manyto Keep“ (11,770 Mk.) und Leader „Heller Herbstnachmittag" 1885 (8130 Mk.).
♦ Gefährliche Gerüche. Es gibt Stoffe, die einen Geruch von solcher Stärke ausströmen, daß die Geruchsnerven dadurch für längere Zeit vollkommen gelähmt werden. Berze- lius, der berühmte schwedische Chemiker, der das Element Selen entdeckte, machte einst Versuche mit diesem Element, wobei etwas reines Selenwafferstoffgas in seine Nase gelangte. Die Geruchsnerven wurden dadurch derart angegriffen, daß es ihm noch tagelang unmöglich war, den für gesunde Nasen unerträglich starken Geruch einer concentrirten Ammoniak- lösung wahrzunehmen. Auch der Qualität nach ist der Geruch von Selenwafferstoff höchst unangenehm, denn er besitzt eine nahe Verwandtschaft mit dem von faulem Meerrettig. Noch schlimmer aber ist der Tellurwafferftoff. Man erzählt, daß ein Arzt einmal eine merkwürdige Anwendung von demselben machte. Eine von ihm behandelte Kranke weigerte sich durchaus, sich die nöthige Ruhe zu gönnen, weil fie angeblich die Gesellschaft nicht entbehren konnte. Der Arzt gab ihr nun eine Pille, die eine ganz geringe Menge Tellur enthielt; dadurch bekam der Athem der Dame ein derartige- Aroma, daß sie es einen Monat lang nicht wagen konnte, mit Menschen zusammenzukommen. Die Ursache blieb ihr natürlich verheimlicht. Von dem sonst so angenehmen Duft der Rosen sagt man vielfach, daß er Schnupfen erzeuge, und es gibt nervöse Personen, die so fest davon überzeugt sind, daß sie sich sogar von papiernen Rosen einen Schnupfen holen. Diese Wirkung müßte in dem flüchtigen aromatischen Oel der Rosenblüthe ihren Grund haben.
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• Der «fit ‘ te« fportliebenbtn erster Radfahrer । ist dies ein s Klucmillan, dk tamali noch Velo ^eg von dem 0 ^mfrier nach 0 Wer zu besuche Me Wt in Ans SlacmiÖan doch fix Dauerfahrten o; W.N bet roa echt Mn itint Mb wat tut eine fiele Mähtet \i iiadt angetommen Mülhlich auf be nnb in Rücksicht ^äder Miß iu t un Kind umznstl 'ue Polizeiwache < ■’tn „Dnmfriessi ;13' Juni 1842 j -Mde i» in DuMG're ; Fracht; er war'
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