Ausgabe 
12.8.1898 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

v. Bechtold.

Finger die Erlaubniß zur Annahme und zum Tragen be£ ihm von Seiner Königlichen Hoheit dem Großherzog von Baden verliehenen Großkreuze» der Ordens Berthold des Ersten zu ertheilen.

» Gefechtsschießen und Erntearbeiten. Der Hessische LaudwirthschaftSrath hat fich unter dem 27. Juli an Großh. Ministerium gewandt betreffs Verlegung der Ab- Haltung von Scharfschießübungen (Gefechtsschießen) in eine die Ausführung der laudwirthschastlicheu Arbeiten weniger störende Zeit. Veranlaffung gab die geplante Abhaltung solcher Uebungen in der Zeit vom 10.13. August und 16.20. August in der Umgebung von Mainz, während welcher Zeit ca. 6000 Morgen Feld vollständig abgesperrt werden und demnach die bet der herrschenden Arbeiternoth und ungünstigen Witterung so mißlichen und dringlichen Feld« arbeiten mitten in der Ernte (mit Einrechnung der Sonntage 11 Tage lang) ruhen müßten.

** Preisnotirung des Hessischen Landwirthschastsraths. Seit dem 1. August werden seitens des Hesfischeu Land- wirthschaft-rath» außer den Getreide«, Heu« und Strohpreisen, sowie den Schlachtgewichtspreiseu für Schlachtvieh auch die Preise von Rap-, der verschiedenen Ob start en und die Lebendgewicht-Preise für Vieh in Plakatform an die Abonnenten regelmäßig wöchentlich versendet. Die Ausdehnung der Notiruug und deren Bekanntgabe erfolgt ohne Abonue« ment-erhöhung zu dem bisherigen Satze von 3 Mk. pro Jahr. Die Zahl der Abonnenten, überwiegend Gemeinden, welche die gesandten PretSootiruug-plakate öffentlich im Orte anschlagen, hat wiederum wesentlich zugeuommen. Gleichwohl ist eS Thatsache, daß, trotz de- billigen AbonnemeutSsatzes, noch viele Gemeinden vermuthlich au- Uvkenutniß der Einrichtung oder Verkennung ihrer Bedeutung uuabonnirt find und ihren Einwohnern e- z. Zt. noch versagen, fich über die auS zuverläsfiger Quelle mitgetheilten neuesten Preise aus dem Laufenden zu halten. Vielleicht bedarf e- nur einer Anregung fetten- der betreffenden Landwirthe, die bewährte Neuerung in allen Gemeinden zugänglich zu machen.

* SrnteUrlaub. Auf die Anfrage des hesfischen Land- wirthschaft-rath- beim Generalcommaudo deS H. Armee« corps betreff» der Beurlaubung von Soldaten zu den Ernte» arbeiten hat das Geueralcommando die Antwort gegeben, daß ein HinauSschieben de- auf den 24. September fest­gesetzten letzten Manövertage» nur bis zum 29. September angängig und hierdurch nur ein Aufschub von fünf Tagen möglich wäre, der nicht im Berhältntß zu den außerordent­lich umfangreichen Arbeiten stehen dürfte, die eine solche An­ordnung für alle betheiligte« Eivtl« und Militärbehörden er­fordern würde. Die Beurlaubung von Soldaten zur Hilfe bei den Erntearbetten sei lediglich Sache der Regimenter. Den letzteren ist vom Geueralcommando die Anweisung er-» theilt worden, derartigen Anforderungen nach Möglichkeit zu entsprechen. Der Präsident stellt den hesfischen Landwirthen anheim, fich im Bedarfsfälle mit Gesuchen um Arbeitskräfte au das Commando der nächstgelegeneu Truppentheile zu wenden.

* Oberhesfische Gesellschaft für Ratur- und Heilkunde. In der dritten diesjährigen Sitzung sprach Herr Profeffor Elbs über die Vorgänge beim Färben. Au der Hand zahlreicher Experimente führte der Redner uugesähr Folgen­de» aus : Zum Färben eignen fich nicht alle farbigen Körper, I sondern nur die Farbstoffe. Solche Farbstoffe werden nicht I durch Bindemittel wie Leim oder Firniß auf die zu färben­den Stoffe aufgeklebt, sondern sie haften vermöge ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften unmittelbar auf ihrer Unterlage. Diese- Anhafteu der Farbstoffe auf Ge­weben beruht entweder auf einer chemischen Verbindung mit der Substanz des Gewebes, oder auf einer Lösung durch das Gewebe, oder schließlich auf einer Erzeugung des Farbstoffes auf dem Gewebe. Im ersten Falle bildet ein saurer oder basischer Farbstoff ein Salz mit der Substanz des Gewebe-- dies tritt meist ein bet Wolle, Seide, Leder, Eiweiß uno dergl., da diese Körper sowohl die Rolle von Basen wie von Säuren spielen können. Ander- liegt die Sache bet Baum­wolle und Leinen, die weder Basen noch Säure find, also Farbstoffe chemisch nicht fixtren können und de-haib von einer Menge von Farbstoffen, die Seide und Wolle schön färben, gar nicht angefärbt werden. Diese Fasern haben aber für manche Klaffen von Farbstoffen ein Lösung-Vermögen,. I nehmen sie auf und färben fich auf diese Weise. Eine dritte I Art von Färbeverfahren erzeugt auf mehr oder weniger I umständliche Weise den eigentlichen Farbstoff erst auf dem I Gewebe selbst und bewirkt dadurch eine festhafteude Färbung. I Dieser Weg wird begangen bet den Altzariufarben, beim I Indigo sowie bet einer Reihe dunkelgrüner, schwarzblauer I und schwarzer Farbstoffe und führt natürlich zum Ziele, I einerlei welche- auch die chemische Natur des zu färbenden I Gewebes ist. Ein gefärbter Körper, welcher unter keinen I der drei genannten Fälle paßt, ist überhaupt kein Farbstoff I und kann für daS eigentliche Färben irgendwelcher Gewebe I keine Verwendung finden.

** Berichtigung. Die gestrige Notiz über die bet der I Bannerweihe in Herborn von Gießener Radfahrern gewonnenen I Preise beziehen fich nicht auf dieWanderer", sonderu auf I den Radfahrer -Verein 1885.

** Die Buudesfahne der Deutschen Turuerschaft, welche I nach Beendigung des neunten Deutschen Turnfestes bis zu I dem künftigen BundeSfefte in der Aufbewahrung der Ham- I burger Turnerschaft verbleibt, ist gegenwärtig im Hamburgi- I scheu Museum für Kunst und Gewerbe ausgestellt I uud erregt daselbst die Aufmerksamkeit der Besucher in hohem Grade. DaS prächtige Banner, welches auS eioem Wett- I bewerb hervorgegangen ist, an welchem fich achtundvierzig I Künstler beteiligt hatten, ist tu dem bekannten Atelier der ] Firma Standt & Jung in Frankfurt a. M. angefertigt, und I gelegentlich des dort im Jahre 1880 abgehaltenen Turnfeste» I der Turnerschaft überreicht worden. Zu dem Banner find I bei verschiedenen Gelegenheiten eine ganze Reihe Festbänder I gestiftet worden, welche, da fie die Fahne allzusehr belasteten, I an einem besonderen, staudartearttgeu Träger befestigt worden

Gießen, den 9. August 1898.

Betr.: Entschädigung für die an Milz« uud Rauschbrand gefallenen Thiere.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

em die Grotzh. Bürgermeistereien deS Kreise-.

Wir sehen uns veranlaßt, Sie darauf htnzuweisen, daß die Schätzer, soweit fie nicht schon im Vorau» beeidigt wurden, im ersten Fall, in welchem fie zur Thätigkeit be­rufen werden, und zwar vor Vornahme der Abschätzung, beeidigt werden müffen.

Sie wollen sich hiernach bemessen und vorkommeuden Fall» sofort die betr. Schätzer zu ihrer Beeidigung an Großh. KretSamt hierher beordern, damit fie in der Lage find, ohne Verzug die Abschätzung vorzunehmen.

Zugleich machen wir Sie darauf aufmerksam, daß, fall» innerhalb der 3jährtgen Amt-periode ein Schätzer oder Stell­vertreter wegsällt, uns die» alsbald anzuzeigen und ein geeigneter Ersatz in Vorschlag zu bringen ist.

Arrrlaisd.

Wien, 10. August. Graf GoluchowSky ist heute aus Ischl zurückgekehrt. Die Blätter glauben, daß er.dem Kaiser über die Miuister-Couferenzeu berichtete und die etwa uöthigen Entschließungen eiugeholt hat. Von verschiedenen Seiten wird bestätigt, daß der Reichßrath im September eiuberufen und neue Verhandlungen wegen der Sprachensrage stattfiudeu sollen.

Innsbruck, 10. August. Nach heftigem Sirocco uud Gewitter trat ein starker Schneefall ein. Auch tu Bozen hat ein großer Temperatursturz ftattgefuuden. Die Dolomiten sind bi» zur Thalsohle mit Schnee etngehüllt.

London, 10. August. Die Blätter melden, Curzon fei zum Bicekönig von Indien ernannt worden und er habe den Posten angenommen. Die osfieielle Ernennung wird erst in einiger Zeit bekannt gegeben werden.

Eettioje, 10. August. Dir Fürst von Bulgarien ist heute von hier abgereist. Er hat dem Erbprinzen Danilo den Großcordon de» Alexauderorden» mit Brillanten verliehen. Der Minister des Aeußern, der türkische Gesandte und zahl^ reiche andere Persönlichkeiten haben ebenfalls Auszeichnungen erhalten.

Petersburg, 10. August. Das Gelübde Kaiser Wilhelms in seinem Nachruf auf Bismarck, festzuhalten au allen

Deutsche- Reich.

Darmstadt, 10. August. Gestern waren der Kaiserlich Russische Gesandte am Stuttgarter Hofe, Fürst Cantakuzene nebst Tochter, Frau v. Balascheß, sowie der Königlich Groß­britannische Geschäftsträger Mr. Buchanan und Lady Buchanan zum Luncheon der Allerhöchsten Herrschaften in Jagdschloß Wolfsgarten. Heute nehmen Ihre Königlichen Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin das Luucheonhter bei dem englischen Gesandten und kehren darauf nach Jagd­schloß Wolf»garten zurück.

Berlin, 10. August. Der General der Infanterie General-Adjutant v.Werder ist vom Zaren zu den Feier- | lichkeiten eingeladen worden, welche vom 27. d. M. ab ge­legentlich der Enthüllung de» Denkmals Kaiser Alexander» III. I in Moskau stattfindeu werden. Dieser wird fich deshalb am 23. nach Moskau begeben.

Berlin, 10. August. Der hiesige chinesische Gesandte übermittelte dem Auswärtigen Amte außer dem bereits mit» geteilten Beileidstelegramm der chinesischen Regierung auch den Wortlaut eines ihm telegraphisch zugegangenen Erlasses des Kaisers von China, worin nach Hervorhebung der unvergänglichen Verdienste des Fürsten Bismarck tiefes Bedauern über deffen Ableben ausgedrückt wird.

Berlin, 10. August. Durch Vermittelung des Aus­wärtigen Amte» sind nunmehr auch die obersten Vertreter der evangelischen Kirche Nordamerikas, der Niederlande, Dänemarks usw. eiugeladen worden, der Einweihung der Erlöserkirche in Jerusalem am 31. October beiwohnen zn wollen.

Berlin, 10. August. Wie dieNational-Zeitung" hört, haben die Besprechungen der Minister in Posen die volle Einmüthigkeit über die eiozuschlagenden Wege in allen RegierungSkretsen ergeben.

Berlin, 10. August. DieNeue Freie Presse" ver­öffentlicht ein Gespräch ihres Berliner Vertreters mit Profeffor Mommsen über das Verhältuiß Bismarcks zu Kaiser Wilhelm II. Auf die Frage, ob ein dauerndes Zusammen­wirken der jungen Kaisers mit Bismarck möglich gewesen wäre, lautet die Antwort:Warum nicht? Ich kann mir dies wohl denken. Bismarck hätte fich in Manche» fügen gelernt und der Kaiser hätte, ohne den Kanzler allmächtig sein zu laffen, fich der Dienste des großen Staat-manneS bedienen können. Er war ein großer Staatsmann, der zu­gleich den Despoten und Revolutionär in fich vereinte und in deffen Person einige Zeit die Macht Deutschland» sich concentikte; daher kam eS, daß nach seinem Rücktritte Deutschland in Europa schwächer geworden zu sein schien". Jnbetreff der Memoiren meinte Mommsen, daß in ihnen gewiß der Groll die Feder gesührt habe. BiSmarck sei eine durchaus rücksichtslose Natur gewesen, doch war feine Ent­rüstung natürlich, da er mit einem Ruck au» allen Aemtern geriffen wurde und so er, der Mächtigste, zur Ohnmacht ver­dammt war. An dem hinterlaffenen großen Vermögen findet Mommsen nichts Auffälliges, er sei überzeugt, daß BiSmarck stets correct gewesen sei, wenn er auch als Minister nicht verschmähte, seine Güter durch seinen Einfluß zu heben. Bekanntlich war Mommsen ein politischer Gegner BiSmarcks, was fich auch in den angeführten Worten nicht ganz ver­leugnet- gleichwohl hat der greise Gelehrte dem Tobten seine Huldigung nicht versagt und auch an dem großen Trauer- commers der Berliner Studentenschast theilgenommen.

CocaU* unb provinzieller.

Gießen, den 11. August 1898.

* Empfang. Seine Königliche Hoheit der Groß- Her zog empfingen am 10. August u. A. den RegierungS- rath Dr. Göttelmann, Rath bei der Großherzoglicheu Proviuzialdirectiou Mainz, den Geheimerath Proviuzialdirector Freiherrn v. Gagern.

Aus dem Großh. Mivisterium. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 10. August d. I. den Mintsterialsecreiär bei dem Staat-« Ministerium, Legationsrath Dr. Theodor Fuch-, unter Der« leihuug de» AmtStttelSOberfinanzrath" mit Wirkung vom 15. September l. IS. an zum Vortragenden Rath und juristischen Mitglied im Ministerium der Finanzen und deffen Abteilungen, den FinauzaSpirauten Friedrich Müller au» Erlenbach zum Hauptsteueramt-asfistenten bei dem Haupt- steueramt Worms zu ernennen.

* Eelaubniß zur Annahme eine» fremden Ordens. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allerguädigst geruht, am 6. August dem StaatSminister i. P. Jacob

Errungenschasteu der großen Zeit, wird von derNowoje Wremja" sehr zustimmend besprochen: De» Kaisers Gelübde, zu erhalten und mit dem Schwerte zu vertheidigen, wa» I Bismarck geschaffen, habe die Bedeutung eines ganzen poli« 1 tischen Programm-, da» nicht nur Elsaß-Lothringen, sondern I die Bestätigung de» allgemeinen Stimmrechts, die Anerkennung I der Rechte der Bundesfürsten, die Stellung zu Oesterreich I und Rußland betreffe. Der Schluß lautet wörtlich:Was I Rußland augeht, so werden diese Versprechungen bei uuS mit ungeheuchelter Freude ausgenommen werden, da fie al» I neue Bürgschaften de» europäischen Friedens erscheinen. Unter I diesen Umständen kann der neue Cur» als ein Factor deS | europäischen Frieden» in Form einer politischen Combivation erscheinen, an die, wie verfichert wird, BiSmarck in den ersten Jahren seiner politischen Thätigkeit ernstlich gedacht uud die I nach unserer tiefen Ueberzeugung nicht so unmöglich zu ver­wirklichen ist, wie allgemein angenommen wird." DaS Blatt spielt hier auf ein rusfisch-deutsch-franzöfischeS Bündniß an. ES fällt auf, daß der Ton derNowoje Wremja" in letzter Zeit merklich verändert ist, die Leitartikel fangen an, deutsch­freundlich zu werden.

Madrid, 10. August. General Torr al, welcher fich den Amerikanern ergeben hat, wird vor ein Kriegsgericht gestellt werden.

Kairo, 10. August. Die letzten englischen Truppen find gestern nach dem oberen Nil abgegangen, um den letzten definitiven Angriff auf Khartum auSzuführeu.

Washington, 10. August. Der Rücktritt deS Staat»- | secretär» de» Aeußern, Day, wird in den nächsten Tagen | erfolgen. Der Londoner Botschafter H ah ist zum Nachfolger | auSersehen.

Washington, 10. August. Einem Telegramm an» Pouce zufolge hatten die Truppen des Generals Lee einen Zu­sammenstoß mit den spanischen Truppen, wobei drei spanische Offiziere getödtet und 25 Soldaten verwundet wurden.

Washington, 10. August. Der französische Botschafter überreichte gestern Nachmittag 5 Uhr dem Präsidenten Mac Kinley die Antwort Spaniens und hatte mit dem- selben eine zweistündige Unterredung. In der Antwort verlangt Sagasta 14 Tage Zeit, um die Gutheißung der Friedens­bedingungen durch die Cortes zu erlangen.

Der Gesundheitszustand auf Cuba unter dem nordamerikanischen Heere erscheint in den düstersten Farben. General Ames hat folgende amtliche Depesche nach Washington gesandt:Die Armee ist infolge von Krankheiten außer Stande, irgendwo hin zu marschiren, eS sei denn auf die TrnpPrntranSportschiffe. Wenn fie jemal» nach den Ber­einigten Staaten zurückkehren soll, so muß eS sofort geschehen". Oberst Roosevelt ferner, der Befehlshaber der 1. Cavallerie- Brigade, hat an den General Shafter ein Schreiben gerichtet, worin es heißt:Uns hier bleiben zu lassen, käme nach der Auficht aller DivifionS- und Brigade-Geuerale der Vernichtung von Tausenden gleich. In der Cavalleriedivifion gibt e» wenige Fälle von Gelbem Fieber, wohl aber 1500 Fälle von Wechselfieber. Niemand ist bisher daran gestorben, die Soldaten sind aber sämmtlich so schwach und gebrechlich, daß fie wie das liebe Vieh dahinsterben werden, sobald daS Gelbe Fieber epidemisch auftreten sollte. Und daS wird im August und Anfang September vorau»fichtlich geschehen. Läßt man unS hier, so wird nach aller menschlichen Berechnung entsetz­liches Unheil heraufbeschworen werden. Nach Anficht der Aerzte würde die halbe Armee sterben."

Ueber daS Ausfallsgefecht bei Manila liegen einige nähere Meldungen vor. Um die Umgebung der Stadt Manila zu nehmen, seien die Vorposten de» Generals Greene vorgerückt, um eine Linie zwischen Camino Keal und der Küste herzustellen. Die Spanier hätten in der Nacht vom 31. Juli mit Artillerie einen allgemeinen Angriff auf das Lager Deweys bei der Vorstadt Malate unternommen, bevor dasselbe habe ! verstärkt werden können. Da der Sonntag ein Festtag für die Aufständischen war, zogen fich dieselben hinter die linke Flanke zurück und ließen die rechte Flanke der Amerikaner ungedeckt. In tiefer Nacht und bei Gewittern und Regen- güffen versuchten die Spanier, das Lager zu überfallen, deffen Wachen zurückgetrieben wurden. Die Amerikaner ließen Artillerie auffahren. Die Spanier waren gezwungen, sich zurückzuziehen, aber die amerikanische Infanterie, deren Schieß­bedarf erschöpft war, könnte die Spanier nicht verfolgen, welche während der Nacht Todte und Verwundete fortschafften. Die Amerikaner hätten 9 Mann verloren- 1 Osfizier und 9 Mann seien schwer, 38 Mann leicht verwundet. Die Ver­luste der Spanier seien sehr bedeutend. In Cavite find fünf amerikanische Transportschiffe angekommen. Die Aus­schiffung der Truppen wurde durch ein heftige» Unwetter be- I hindert. Man erwartet einen baldigen Angriff auf Manila.

fftSi ......... ä

totroil ®,nb «tauen Hanibul

gllaverunMa Sao Paulo in Turnsist gevid Turnverein teotschen W fi-nnnng der e ioverleib!

- Söettti jletnlli« 3ntl1 rtuirdiogs voll Auch i« 3antl vtlcheS sich »i Astern noch h? WoÜruag t' zckzea Druck, M südwäll gforNtn der Mlfiw erschien He Ellglautt rullg: iwWlldigk- L

NNh «erden am ü? marck durch Gründers vor

W. «u! arbeiten si worben, und Ichwanzern A Linden des: Re-enweiter trachtigt werd abgehalten wt @iltaMan bt anbttt Xrt ein aafltt Gründe Wxa,m t? reM, m\t P riesige Wt Stile sch Felder. ®t In die Tiro die Teile zi Fenchtigkeir uud Moder Garben gan Diese kleine ans hausen, oben, au[ fr antinanbtr am 6, eioe Maie j Wltunlßt, la oeche S/Dniti Heini ile son Wen Garben.

Ist ab Win und a Hchen bleitc Mi« eQ; ^binden h *ii bei der l Jwm. Da Mn die D, > «leih! 7 hat. - s ? glichen A Sil w, 7tD bei der 4hb" °> S eOttt

* W Ä* au

- ** 136

einer thr/J