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langt Königin Wilhelmine, all sie im Wagen die Landstraße von ArnerSfoort pafftrte, ein Attentat verübt wnrde. Ein hinter einem Baume hervortretender Mann habe einen Revolverschub auf die Königin adgefenert, die jedoch nnver« letzt blieb. Die neben ihr fitzende Hofdame wnrde in die Wange getroffen. Der Thäter wnrde verhaftet- er soll ein englischer Anarchist sein.
Berlin, 9. September. Die »Post* * bezeichnet die Sen« fationiblättrrmeldnng, Graf Mnrawiew habe dem Minister de» Aeuheren im Auftrage Kaiser Wilhelm» erklärt, die Briefe de» Kaiser» an Münster und Dreyfu» seien falsch und er sei beauftragt, die Pässe zu fordern, fall» die franzöflsche Regierung sich der Briefe tu de« zu erwartenden Proceß bedienen sollte, al» Erfindung.
Berlin, 9. September. Die gestern tn Reich»gesnndheit»« amt begonnene Louferenz bezüglich der Verordnung über den Verkehr mit Arzneimitteln haben der „Post" zufolge zu eingehenden Debatten über diese Angelegenheit geführt. E» wnrde die Revifion»bedürftigkeit der Verordnung allseitig anerkannt, und al» Hauptgeficht»punkt de» Gesetze» da» praktische Leben hervorgehoben. Bestimmte Beschaffe wurden bt»her nicht gefaßt.
Berlin, 9. September. Auch die „Nordd. Allg. Ztg." erklärt heute die Blättermeldung für au» der Luft gegriffen, wonach Ratftr Wilhelm beim Zaren angeregt haben soll, dem Kaiser von Oesterreich anläßlich seine» bevorstehenden Jubt« läum» Bo»nten und die Herzegowina zum Geschenk zu machen.
M.P.C. Ein Gesetzentwurf, wie ihn die Oeynhausen er Rede de» Kaiser» angekündigt hat, ist wir wir erfahren, bi» jetzt noch nicht auSgearbeitet worden, vorbereitende Schritte zur Bekämpfung von An»schreitungeu bet Strike» find allerdtug» schon gethan, auch liegen ja noch von früher her Anträge vor, sodaß die Ausarbeitung schnell bewirkt «erden kann. Es ist aber nicht wahrscheinlich, daß dieb- bezügliche Beschlüffe vor der Rückkehr de» Reich»kanzler» hierher werden gefaßt werden. Dieselbe steht zu Ende diese» Monat» zu erwarten.
M.P.C. Al» unlängst die ersten Nachrichten über ein deutsch-englische» Separatabkommen wegen afrikanischer Fragen auftauchtrn, wnrde auch die vermuthung ausgesprochen, die Engländer dürften sich vielleicht dazu verstanden haben, Sansibar an Deutschland abzutreten. Davon ist, wie wir mittheilen können, durchaus nicht die Rede. Wir glauben Überhaupt, daß gar nicht entschieden genug davon abgemahnt werden kann, die praktische Bedeutung der englisch- deutschen Vereinbarung wenigstens für die Gegenwart zu überschätzen. Wie weit sie eine solche für die Zukunft gewinnen dürfte, hängt von Umstär^en ab, dir jetzt noch nicht zu berechnen find.
Arrrtaud.
Wien, 9. September. Von autoritativer Seite wird taS Interview de» Grafen Thnn mit einem Mitarbeiter fce» „Pestt Naplo" al» apokryph bezeichnet.
Budapest, 9 September. In seinem Exposü gelegene» »ich der Budgetvorlage betonte der Finanzminister Lukac», Baß die größte Sparsamkeit geboten sei. Am Schluß seiner Rede bezeichnete der Minister die endgiltige Erledigung der Valuta und Bankfrage al» dringend nöthig, bezüglich der LluSgleichsfrage erklärte er, daß deren Durchführung nur auf tem vom Gesetz vorgeschrtebenen Weg erfolgen könne.
Rom, 9. September. Die Regierung beschloß, fall» die Sage tn Kreta e» nothwendig machen sollte, die dortige Be- ß-tzung zu verstärken. Die anderen drei Mächte, Frankreich, vugland, Rußland, werden im Bedarfsfälle eine gleiche Maß- »egel ergreifen.
Lsaboii, 9. September. Die Hitze ist unerträglich. Gestern waren 83° im Schatten- al» höchsten Wärmgrad verzeichnete man 42°. Durch die Hitze hat die Sterblichkeit einen hohen Proeentsatz erreicht. 16 Personen find bereit» bim Hitzschlag erlegen und über 100 am Sonnenstich erkrankt. Im westlichen Theil der Stadt fehlt das Trinkwaffer voll- Bändig. Unter der Bevölkerung herrscht dieserhalb große stioth. Die Hafenarbeiter mußten infolge der Hitze die Arbeit einstellen.
Athen, 9. September. Die französische Gesandtschaft erhielt au» (Santa die amtliche Meldung, daß dort ebenfalls »roße Gährung unter den Türken herrsche, weßhalb die Corn- Mandanten der internationalen Truppen große Befürchtungen htgen. Die kretenfischen Flüchtlinge bereiten etn Memorandum ai die Großmächte vor, in welchem sie um schleunige Regelung »er Kretafrage ersuchen. Die Blätter fordern die griechische Regierung auf, Kriegsschiffe mit Lebensmitteln, Aerzten und vkedieameuten für die dorttgea Christen zu senden. Die An» zahl der getödtereu Christen wird jetzt nur auf 400 angegeben, »a viele Todtgeglanbte sich wieder eingefunden haben. Augenzeugen schildern die SchreckenSscenen von gestern Abend In ergreifender Weise. Die Türken, welche die Straßen nnfc Thore der Stadt besetzt hielten, metzelten jeden Christen nieder, welcher sich, vor dem englischen Feuer und den Granaten Lichtend, aus dem Hause wagte.
Athen, 9. September. Nach Meldungen aus Canea behaupten die Engländer, daß die Revolte in Kandia ein vrhlvorbereiteter Pion der Türken gewesen sei.
» Wiesbaden, 7. September. Der neue französische Kriegs »mifter, General Zurlinden, war im Jahre 1870 als dvüfcher Kriegsgefangener in Wiesbaden intemirt und wohnte bei dem Grafen Victor v. Zech im Haufe Luifenftraße 1. Bi brach damals fein Ehrenwort und entfernte sich heimlich mch Frankreich.
* Einen preiSwerthen Ersatz für Sprungfedermatratzen bittet die patentamtlich geschützte „Glorla*-Stahldraht.
nitratze, (Erfinder und alleiniger Fabrikant Gustav |
Hehler, Coburg), welche keinerlei Schlupfwinkel für Staub rc. I
hat. DaS enge Federnetz derselben fügt sich sanft und elastisch < nach jeder Körperlage- eingefaßt durch extra starke quer- laufende Spiralfedern, ist diese» Netz mittel» starker Stahlhaken am Holzgestell durch Schrauben befestigt. Die Be- festigungweise ist eine elegante und sinnreiche, indem dadurch auch jeder Schlupswtuktl für Staubablagtrung wegfällt. Ferner besitzt die „Glorla^-Stahldrahtrnatrotze etn ganz enge» Federoetz, wodurch hauptsächlich eine bisher unerreichte denkbar größte Elasticität erzielt wird, anderemheilS ist solche jedem weitmaschigen Metallnetz schon deshalb vorzuzithen, weil bei Letzterem die Auflagen durch da» Durchdrücken bald dtfeci werden. Alle Metalltheile sind verzinkt, also vor Rost geschützt, und find Reparaturen vollständig ausgeschlossen. Die ^Gloria"-Stahldrahtmatratze bietet höchste Behaglichkeit, gleichmäßig sanfte», bequeme» Lager, reine, staubfreie Luft und die größte Reinlichkeit und hat dadurch in allen Kreisen die günstigste Aufnahme gefunden.
* Thalsache! lieber die Anschanung»armuth der Großstadtkinder machen die Blätter für „Knabenhaud- arbeit" einige Mttthetlungen, au» denen hervorgeht, daß vielen der Kinder, die mit sechs Jahren in die Schule kommen, da» Anschauungsmaterial fehlt, das eine Grundbedingung für den Unterricht ist. In dem oben erwähnten Bericht heißt eS: „Wenn man mit den zur Osterzeit in die Schule einlretenbea Kleinen die ersten UnterrichtSversuche macht, treten einem, neben geistig regen, eine große Anzahl solcher Schüler ent- gegen, von denen man annehmen möchte, sie seien bis dahin blind und taub gewesen. Auch später, wo immer wieder an die als vorhanden vorausgesetzten Anschauungen der Kinder angeknüpft wird, macht man dieselbe Wahrnehmung. Besonders den Kindern der Großstädte mangelt e» an solchen Naturanschauungen, die die Grundlage unseres geistigen Lebens bilden: an Wahrnehmungen au» Wald und Feld, von Bergen, Thälern und Gewäffern, von den einfachsten Beschäftigungen der Menschen rc. So ergab sich z. B. bei einer in mehreren Schulen Berlins veranstalten Prüfung, daß von sämmtltchen gefragten Schülern von sechs und mehr Jahren gegen 70 pCt. keine Vorstellung vom Sonnenaufgang • und 54 pCt. keine vom Sonnenuntergang besaßen, daß 76 pCt. noch keinen Thau, 75 pCt. keinen lebendigen Hasen, 64 pCt. kein Eichhorn gesehen, 60 pCt. keinen Kuckuck, 82 pCt. keine Lerche gehört, 49 pCt. keinen Frosch, 53 PCt. keine Schnecke, 87 pCt. keine Birke, 59 pCt. kein Aehren- feld, 66 pCt. kein Dorf, 67 pCt. keinen Berg gesehen hatten. Einem Kinde aber, da» so wenig Keuntntß von Natur- erschetnungen mit zur Schule bringt, fehlt zum Theil die Basis, auf welcher der Unterricht sein BorstellungSgebäude aufzurichten hat, eS mangeln ihm wichtige, aus Einzelwahr« nehmungen erst hervorgehende Begriffe — eS fehlt ihm, kurz gesagt, der Grund und Boden, auf dem die ganze spätere Bildung ruht."
• Prinz Heinrich von Preußen als Samariter. Ein Obermatrose Arndt vom Kreuzergeschwater tn Ostasitn hat au» Tsingtau an seinen Vater nach Prinzenthal bet Brom- berg geschrieben: Eine» TagoS hatte ich mir den Arm verletzt nnb weil die an sich ungefährliche Wunde stark blutete, ging ich in'» Revier, um sie verbinden zu lassen- zufällig war weder ein Arzt, noch etn Lazarethgehülfe anwesend und ich mußte warten. Da trat der Prinz ein. Er erkundigte sich sofort nach meinem Begehr, und da ich die» gemeldet hatte, holte er selbst Verbandszeug herbei, schnitt wir, um bester an die verletzte Stelle zu kommen, die Bloust auf und legte eigenhändig einen kunstgerechten verband an. Darauf gab er Befehl, daß mir auf seine Rechnung eine andere Blouse angefertigt werde.
* Todeserklärung durch die Post. Au» Sonder-Hausen schreibt man der „Franks. Ztg.": Die hiesige Zeitung „Der Deutsche" enthielt dieser Tage folgendes „Eingesandt": „Es hat ja immer etwas Wehmüthiges, wenn man die Todes- anzeige eines lieben Freundes oder eint6 alten guten Bekannten erhält, aber doppelt traurig war es, als mir heute von der Kaiserlichen Postverwaltung mein Tod angezeigt, wurde. Ein Bekannter au» Gotha schrieb am 3. August 1898 an mich unter der Adresse „Sr. Hochwohlgeboren Herrn Cabinetsrath von Ebert, Sondershausen", schon am 4 August erhielt er von der Post in Sondershausen den Brief mit dem officielltn Vermerk zurück: „Gestorben 4/8. 98, gez. Seugling." Run ist mir erklärlich, warum ich während meines Sommerurlaubs fast keine Briefe erhalten habe."
* Tie Eehleistnvg der kchvtkioder. Die „Deutsche Me- dicinische Wochenschrift" berichtet: In? April d. I. wandte sich Prof. Hermann Cohn an den Magistrat der Stadt Breslau mit der Bitte, die Sthleistung aller Schulkinder der Stadt von den Lehrern mit Hülfe feines Täfelchens während der Turnstunden prüfen zu lasten. Der Magistrat gab ihm anheim, sich selbst mit den Lehrern in Verbindung zu setzen und genehmigte vorbehaltlich der Zustimmung der Directoren die Prüfung auf den Turnplätzen. Am 14. und 21. August hielt nun Pros. Cohn vor vielen Hunderten von Lehrern und Lehrerinnen der Volks-, Mittel- und höheren Schulen in der großen Turnhalle am Lessingplatz Vorträge über die einfache Methode und den Werth der geplanten Untersuchung und fand das weitestgehende Jntereste und die dankens- wertheste Unterstützung bei der ganzen Lehrerschaft Breslaus. Mir einem nunmehr noch vereinfachten Täfelchen haben die Lehrer fast fämmllicher Anstalten Breslau- die Prüfungen der Sehleistung während der Turnstunden begonnen; taufende von Befunden sind bereit- in die von Prof. Cohn oertheüten Tabellen eingetragen und ihm übersendet Bis Mitte September dürften 40—50000 Beobachtungen zur Verwetthung vorliegen. Die Resultate werden sicher von wissenschaftlichem, ethnograph'schem und hygienischem Werthe sein. Roch nie ist überhaupt bisher eine Untersuchung über die Grenzen der Sehleistung und in einem solchen Maßstabe ausgeführt worden. Schon jetzt kann gesagt werden, daß doppelte Sehschärfen überaus häufig vorkommen.
Fnr lachende Erben gedarbt hat ein Mann, der am 6. d. M. tn Constanz betragt wurde. Er hieß Georg Hartmann, stammte au» Crail»hetm (fBÜrttrmbcrg) und toar vor etwa einem Vierteljahr ans der Schweiz hierher» gezogen, wo er sich tu der Bodanstraße ein „mflbliit»** Zimmer zum Prelle voa 6 Mk. miethete, um darin al» „Privatier" zu Haufen. Nachbar»lente erzählten sich von ihm mancherlei KnrioieS: Er habe nur einen einzigen Anzug besessen und nackt geschlafen, um sein Hemd zu schonen. Bi» 10 Uhr vormittag» habe er im Belt gelegen, um da» Früh» stück zu .verkneifen"- gegen Mittag sei er nach dem Kloster Zangen gegangen und habe sich dort al» Armer eine Frei- suppe spenden laffen, die seinen MiitagSschmau» bildete, vor einigen Tagen wurde er tobt tn seinem Zimmer aufgefunten und zwar angekleidet Im Sessel fitzend. So starb er, ein getreuer Hüter feiner — Schätze, die er stet» bei sich trug. Man sand bei ihm in seinem Geldbeutel 185 Mk. in Gold und 200 Mk. in Pvpiergeld, außerdem aber eia ve,mö,en In Sraat»papleren von 50,000 Mk. im Rock eingenäht. Die „lachenden Erben" — Verwandte — find, wie man höit, wohlhabende Gutsbesitzer in Württemberg.
• Immer derselbe. Lieutenant: „Jtzlg Goldmaher, wie stehn Sie da?" — Einjähriger: „Ohne Concurreaz, Herr Lieutenant 1"
Wissenschaft, Literatur und Xunft.
— „Hausschatz de» Wissen»". (Verlag von I. Neumann, Neudamm.) Der „Hausschatz deS Wissens' ist, wie wir unteren Lesern schon öfters mitzutheilen Gelegenheit batten, eine wohlfeile Hausbibliothek in vornehmster Form und stellt dar eine Sammlung von gemeinverständlichen Werken, welche daS allgemeine Wiffen um- fassen und zu billigsten Preisen bei bester Qualität des Gebotenen auf den Büchermarkt gelangen. DaS Generalregrster ist derart an- Ä, daß der „HauSschatz des Wissens" auch als Nachschlagewerk
s zu benutzen ist. In der Sammlung erscheinen folgende Werke über unser Wissen von der Natur: Abtocil. 1. Entwickelung»- geschickte der Natur (Bd. 1 u. 2). Abth. 2. Die Physik (Bd. 3 u. 4). Ablb. 3. Die Chemie (Bd. 5). Abth. 4 DaS Mineralreich (Bd. 6). Abth. 5. Das Pflanzenreich (Bd. 7). Abth. 6. DaS Thierreich (Bd. 8 u. 9) und nachgenannte Werke über unser Wissen von der Menschheit: Abth. 7. Länder- und Völkerkunde (Bd. 10 u. 11). Abth. 8. Geschickte der Menschheit iWeltgeschichtel <Bd. 12 u. 13). Abth. 9. Kunstgeschichte nebst Geschickte der Musik und Oper (Bd. 14). Abth. 10. Geschickte der Weltlitteratur nebst einer Geschickte des Theaters aller Zeiten und Völker (Bd. 15 u. 16), zum Scklusse: Abth. 11. Gesammtregister (Bd. 17). GratiSzugabe für die Abnehmer der ganzen Sammlung. Probehefte aller erschienenen und im Erscheinen begriffenen Abtheilungen werden von der Verlagsbuchhandlung umsonst und postfrei geliefert. Heute liegen unS die Hefte 191 bis 200 vor. Dieselben enthalten: Die Physik von H. Maser, Heft 4, welches eine vorzügliche Buntdrucktafei .Die Naturkräfte tm Dienste deS Menschen" enthält. Das Mineralreich von Dr. (Zürich, Heft 6 bis 8. Das Mineralreich hat in Herrn Privatdocent Dr Gürich-Brcslau einen gan» eminent geeigneten Herausgeber gefunden. Der Verfasser, welcher im Auftrage der Regierung Südweft-Afrika auf feine Mineralschätze untersuchte und Venezuela bereiste, ist auf dem Gebiete der Gestemkunde als eine Autorität ersten Ranges anzusehen. Wie alle übrigen Bände vom .Hausschatz des Wissens" durfte auch diese Abtheilung textlich wie illustrativ den Leser vollkommen befriedigen. Beigegeben sind diesen Lieferungen noch zwei künstlerlsch in Bunt- und Schwarzdruck auS- geführte Tafeln. Edelsteine und berühmte große Diamanten in geschliffenem Zustand. Ferner: Länder- und Völkerkunde von Dr. Paul Lehmann, Lfg. 8 bis 8. Darstellungen der Länder- und Völkerkunde giebt es sehr viele; an ein neues Werk dieser Art muß man daher hohe Anforderungen stellen, wenn es überhaupt Daseins- berecktigung besitzt. Das obige Werk ist, wie auS den jetzt vorliegenden Lieferungen zur Genüge hervorgeht, nun ein solches, welches werth ist, zu erscheinen. Der Verfasser schöpfte nicht nur au» den besten Quellen, sondern fußte vielfach auf eigenen An- sckauungen, seine Darstellung ist wissenschaftlich und dennoch allgemein verständlich und lebendig, mit einem Wort vorzüglich. Wir weiden bei Erscheinen der nächsten Hefte uns mit dieser interessanten Abtheilung des 4Hausschatz des WissenS" noch eingehender beschäftigen. Wir verfolgen mit Interesse das Weitererschemen des .Hausschatz des Wissens' und empfehlen unseren Lesern die Anschaffung dieses vortrefflichen und im Berhältniß zum Gebotenen sehr wohlfeilen Werkes. Der Preis einer Lieferung beträgt nur 30 Pfennig.
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