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Ioh. Christoph Adelung, der sich um die deutsche Sprache und LitteraMr hohe Verdienste erwarb. Kurz vor seinem Tode legte er das Ergebnis seiner langjährigen linguistischen Thätigkeit in einem Werke nieder, dem er den Namen des sprachkundigen Königs von Pontus als Titel vorsetzte: »Mithridates oder allgemeine Sprachenkunde." Adelung wurde am 8. August 1732 zu Spantekow in Pommern geboren.
• Frankfurt, a. M., 7. September. Nach vierwöchiger Dauer ist heute der Ausstand der Maurer durch gegenseitige Nachgiebigkeit zu Sude gegangen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer erkannten schließlich da« Vewerbeaericht al« EiaigungSawt an nnd vor diese« kam heute eine Vereinbarung zu Stande, nachdem die Arbeitnehmer schon früher auf einige ihrer Forderungen verzichtet und die Arbeitgeber fich grundsätzlich zu einer Lohnerhöhung bereit erklärt hatten. Rach der Vereinbarung wird der Lohnsatz für alle Arbeiter, nicht bloß für die Erwachsenen, von 40 auf 45 Pfg., die Stunde erhöht. Ueberstuoden werden mit 55 Pfg. bezahlt, sollen aber möglichst vermieden werden. Die Arbeitszeit ist eine zehnstündige; gekündigt kann nur am Donnerstag znm folgenden Samstag werden. Accordarbeit findet nur auf Wunsch der Arbeitnehmer statt. Die Gefäße zum Zubringeu des Mörtels (Speiskübel) werden von den Arbeitgebern gestellt. lieber die Eiuführnng eines gemeinschaftlichen Arbeitsnachweises soll noch besonders verhandelt werden.
e Münster (Wests.), 8. September. Heute Morgen 3 Uhr wurde ans dem ordnungsmäßig verschlöffeuen Postwagen auf dem Wege vom Bahnhof nach der Hauptpost ein Werthbriefbeutel mit 22 Werthbriefen und 19 Einschreibbriefen g e st o h le v. ES befand sich darunter ein Brief «tt hunderttausend Mark auS Arnsberg. Der Gesammtwerth beträgt 150,000 Mk. Der Wagen, der am Bahnhof in Gegenwart der Beamten verschlossen worden war, traf mit »ffener Thür an der Hauptpost ein.
* Der herzeukromau einer deutschen Fürstentochter. Die Vermählung der Prinzessin Sibylle von Heften, der jüngsten Tochter der verwittweten Laudgräfiu von Heften, mit dem Freiherr» v. Vincke, ehemaligem Seconde-Lieutenavt 1« ersten EScadron des hessischen HusarewRegimentS König Humbert von Italien Nr. 18 in Bockenhelm, hat am Sam«- tag io Frankfurt stattgefunden. Der HerzenSbuud de« Paare«, la« fich auf einer Abendfestlichkeit, welche die Landgräfiu von Heften in ihrer Frankfurter Villa vor mehr al« drei Jahren gab, zum ersten Male begegnete und lieben lernte, war schou lange kein Geheiwniß in der Frankfurter Bevölkerung; aber «an wußte auch, daß der Verbindung der jetzt 21 Jahre eiten Prinzessin mit dem schmucken, 24jährigen Husaren- Lieutenant, dessen frühere Garnison Mainz war, schier un- Lbersteigliche Hindernisse entgegenstaudeo. Unter diesen war Her Widerstand der Mutter der Braut, bekanntlich einer geborenen Prinzessin von Preußen und ihrer fürstlichen ver- tsanbten nicht da« kleinste, so daß fich Lieutenant v. Vincke vor zwei Jahren gezwungen sah, an« seiner militärischen Stellung auszuscheiden, und zu seinem in Wiesbaden wohnen- len Vater überzustedeln. Inzwischen war e« aber den unausgesetzten Bemühungen der Prinzesfin Sibylle, die in Aufrichtig- leit ihrem Auserwählteu zugethan war und unter keinen Umständen von ihm lassen wollte, sowie de« Einflüsse und der Fürsprache hochstehender Personen gelungen, die Land- grüfin umzustimmen, so daß fie nach langem Zögern endlich ia die Verbindung einwilligte unter der Bedingung, daß da« Haar später seinen Wohnsitz im Au«lande aufschlage. — Hebet Ite Trauung, die in der Weißfrauenkirche stattfand, wird berichtet : Die Trauung war um 6 Uhr angesetzt, aber schon eine Stunde vorher umlagerte eine zahlreiche Menge die Sirche. Der Eintritt in dieselbe war nur gegen vorzeigen ton Karten möglich. Trotzdem war sofort nach Oeftnen der Pforte das Gotte«hau« bis auf den letzten Platz gefüllt. Vater den wenigen Geladenen befanden fich angesehene Frauk- farter Familien wie Mumm und Corneliu«. Pünktlich um 6 Uhr erschien baß Brautpaar, begrüßt von bem Liebe: »Sobe ben Herrn". Die Prinzessin trug unter bem wallen- fcen Brautschleier eine weiße, tief ausgeschnittene Moirätrode, welche vorn mit Spitzen besetzt war. Ihr einziger Schmuck bestaub au« einem breiten Brillantcollier, ba«t ftd) funkelnd tm ihren HalS legte. Der Bräutigam war in Dragoner- Uniform. Ihnen folgten die Landgräfin von Hessen mit der Mutter de« Freiherrn v. Vincke und die Brautdamen. Die Lranrede hielt Herr Pfarrer Kayser; fie knüpfte fich auf Wunsch de« Brautpaare« an da« Wort: »Wo Du hingehst, da will ich auch hingehen." Ihr folgte ein Sologesang, der, fkierlich durch die Kirche tönend, al« Inhalt den ganzen 8er« auS dem Buche Ruth hatte, dem das Wort der Predigt entnommen war. Nachdem die Neuvermählten elngesegoet waren, küßte die Lavdgräfin Ihren Schwiegersohn und ihre Tochter. Da« Hochzeit«mahl fand im landgräflichen Palai« tatt. Nach Beendigung derselben reiste das junge Paar in« Ausland ab.
♦ «ine verunglückte Reife. Zu« Zwecke des Einkaufes »m Bein fuhr vorgestern eine Mainzer Wtrthtu mit einem Leincommisfionär nach Eltville. Der Proben wurden »cht wenige gekostet und als Beide Abends hierher bezw. «ach Kastel fuhren, schliefen fie so fest ein, daß fie den Rnf Fußsteigen" überhörten und auch nicht merkten, daß der Gagen umrangirt nnd an einen Zug nach Wiesbaden an- zchäugt wurde. So kamen die Beiden nach Wiesbaden, wo it endlich au« ihrem Schlaf erwachten. In ihrer Schlaf- rrnnkenheit stiegen fie ohne Ahnung, wo fie waren, au« und trennten fich vor dem Bahnhofe, indem der Weincommissionär Abschied nehmend sagte: »Jetzt mach' ich aber, daß ich ins Aartefeld komm'", worauf die Frau Wlrthiu erwiderte: »Ja, wrou ich nur aach erst in de Paffegaß wär". Al« fie fich atn auf den Weg «achten, merkten sie erst, daß fie nicht tu Mainz, sondern in Wie«baoev waren und kamen daraufhin an Bahnhofe wieder zusammen; dort mußten fie aber er
fahren, daß kein Zog mehr nach Kastel ginge. Die Beiden nahmen daher einen Wagen und fuhren nach Mainz zurück.
• Tas neue Kathchen von Heilbronn. Au« Mährisch- Ostrau wird berichtet: Dieser Tage hatte unsere städtische Polizeibehörde mit einer rührenden Liebeßangelegenheit zu thun, welche lebhaft an da« »Käthchen von Heilbronn" erinnerte. Beatrix Topinka, ein ernste«, gefühlvolle« Mädchen, die Tochter eine« Przibramer Holzhändler«, war hierher ge* kommen, nm fich zu überzeugen, ob e« denn wahr sei, daß Derjenige, dem fie ihr Herz geschenkt habe, in Mähr.-Ostrau geheirathet habe. »Derjenige" aber, Herr Ingenieur L., welcher allerding« geheirathet hat, erklärte, von dieser Anbetung seiner Person nicht« zn wissen, noch je gewußt zu haben. Beatrix erklärte, fie habe Herrn L., in Przibram, wo er seiner Zeit ftudirte, kennen gelernt und könne nimmer von ihm lassen: lieber wolle fie hier verhungern. E« beglücke fie schou, ihn wenigsten« au« der Ferne sehen zu können und wie gerne wollte fie ihm al« Magd dienen, um nur in seiner Nähe athmen zu dürfen. Die Polizei telegraphirte an ihren Vater, der Reisegeld sandte, und Beatrix trat, amtlich 'zur Bahn geleitet, die Fahrt nach Przibram über Prag an, kehrte jedoch mit dem nächsten Zuge wieder zurück. Da« Geld zur Rückreise hatte fie sich dadurch verschafft, daß fie in Karolinen- thal einen Schmuckgegenstand versetzte. Sie wurde nun wieder hier entdeckt, unter der Aussicht eine« städtischen Bediensteten nenerdlng« helmgefchickt und ihrem Vater Übergeben. Alle Vorstellungen, fie wöge doch von dem bereit« verheiratheten Herrn ablaflen, waren vergeblich.
Untoerfttäts • Nachpichten.
— Der außerordentliche Professor der Ohrenhellkunde an der Universität in Wien, Dr. Joseph Gruber, ist in ,ben Ruhestand getreten.
— Der Prioatdocmt Dr. Albert Mosetig Ritter von Moor- h'of wurde zum außerordentlichen Professor der Chirurgie an der Universität in Wien ernannt.
Schiffsnachpichteni
Der Postdampfer »Westernland" der »Red Star Line" in Antwerpen ist laut Telegramm am 6. September wohlbehalten in New- Bork angekommen.
Der Postdampfer »Switzerland" der ,Red Star Line" in Ant- werpen ist laut Telegramm am 7. September wohlbehalten in Philadelphia an gekommen.
Mpchttche Anzeigen der Siafct Glotzen.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 11. September. 14. Sonntag nach Trinitatis. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 7®/e Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten aus der Marcusgemeinde.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel.
Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäus- und Marcusgemeinde. Anmeldungen zuvor bei den Pfarrern erbeten.
Nächftkünftigen Sonntag, den 18. September, findet im Hauptgottesdienst die Verpflichtung der neugewählten Kirchenvorsteher der Marcusgemeinde statt.
In der Johannestirche.
Vormittags 78/< Ubr: Pfarrer Euler.
Zugleich Christenlehre für die Neuconfirmirten auS der LucaS- gemeinde.
Vormittags SV, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Am Sonntag, den 18. September, findet Beichte und heil. Abendmahl für die Lucas- und Johannesgemeinde statt. Anmeldungen vorher bei den Pfarrern erbeten.
Am Sonntag, den 18. September, findet nach Anordnung der oberen Kirchenbehörde die kirchliche Feier des fünfzigjährigen Jubiläums der inneren Mission statt; an diesem Sonntag werden in der Johanneskirche Vormittags 8 und 91/, Uhr Gottesdienste gehalten, in der Stadtkirche nur um 9‘/s Uhr. Nach allen Gottesdiensten wird eine Collecte für die innere Mission erhoben werden.
K«t h«lifch e Gemeinde.
SamStag den 10. September.
Nachmittags von 2 bis 4 und 6 bis 7 Uhr und AbendS um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte,
, um 5Uhr: feierlicher Empfang de« Hochwürdigsien Herrn Bischofs in der Kirche.
Sonntag den 11. September. 15. Sonntag nach Pfingsten.
Firmung.
Vormittags von 6 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
, um 6 Uhr: Die erste betL Messe;
„ um 7 Uhr: Messe des Hochwürdigften Herrn Bischofs; in derselben AuStheilung der heil. Communion an die Firmlinge;
, um ö Uhr: Die zweite heil. Messe;
y um 9 Uhr versammeln sich die Firmlinge in der Kirche.
, um 97« Uhr wird der Hochwürdigste Herr Bischof aus dem Pfarrhause abgeholt;
, um 9>/, Uhr: Hochamt mit Predigt' nach dem Hochamt Firmung; darauf Rückzug zum Pfarrhause.
Nachmittags um 3 Uhr: Andacht.
Anm.: Tie Ordnung für Montag wird durch Anschlag am schwarzen Brett vor dem Eingang der Kirche bekannt gegeben.
Gottesdienst in der Synagoge.
SamStag den 10. September 1898.
Vorabend 6*> Uhr, Morgens 8>J Uhr, Nachmittags 4 Uhr, SabbathauSgang 7* Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.
Eabbathseier am 10. September 1898.
Freitag Abend 6*> Uhr, Samstag Vormittag 8 Uhr, Rach- [ mittag 4 Uhr, SabbathauSgang 7« Uhr.
Nachmittag 3* Uhr Schrifterklärung Bahntzofflr. 58.
WochengotteSdienst Morgens 5 Uhr, AbendS 6 Uhr.
Temperatur der Lahn und Lust
nach Reaumur gemessen am 9. September, zwischen llu.12 Uhr Mittag«: Wasser 167/, Luft 20°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
tteuefte Nachrichten.
Depeschen bet Bureau .Herold*.
Berlin, 9. September. Wie der »Local-Anzeiger" berichtet, ist Prinz August Wilhelm, ein Sohn de« Kaiser- paare«, an einer Hal«entzündung erkrankt. Die Krankheit nimmt einen normalen verlauf.
Berlin, 9. September. De« »Kleinen Journal" wird au« Peking geweidet, daß der Kaiser von China mit der Kaiserln-Wittwe sich demnächst nach Tientsin begeben wird, um die chinesische Flotte und einen Theil der Armee zu besichtigen.
Berlin, 9. September. Da« 24 Stunden-Rennen auf der Rennbahn in Halensee ist gestern Abend um 8 Uhr programmgemäß beendet worden. Al« Sieger ging Huret au« dem Wettkampfe hervor. Er hat 829,2 Km. zurück- gelegt, mithin den anfgestellten Record von 1000 Km. nicht erreicht. Al« Zweiter ging Th 6 mit 783,9 Km. und al« Dritter Hartwig mit 738,9 Km. durch« Ziel.
Kiel, 9. September. Nachdem erst kürzlich der dänische Landwitthschast«verein in Apenrade wegen politischer Umtriebe aufgelöst worden ist, steht jetzt auch die Auflösung de« dänischen Landwlrthschaft«vereln« in HaderSleben au« dem gleichen Grunde bevor.
Budapest, 9. September. Gras Thun erklärte auf Befragen, die Session de« österreichischen Parlament« werde eine kurze sein, da absolut keine Hoffnung bestehe, daß der Reichßrath action«fähig sein werde. Der Ausgleich werde auf Grund de« § 14 in« Leben gerufen werden.
Pari«, 9. September. In Gerichtskreisen glaubt man allgemein, daß Picquart am Montag in Freiheit gesetzt werden wird.
London, 9. September. Die hiesige chinesische Botschaft zweifelt an der Nachricht von dem Sturze Ll-Hnng- Tsch ang« und glaubt, daß der greise Bruder Li-Hau-Tschang abgesetzt sei.
London, 9. September. Esterhazy soll gestern von Dover nach Ostende gefahren sein.
London, 9. September. Nach einer Depesche au« Kandta wurden chort italienische und französische Soldaten gelandet. Daß Feuer der englischen Schiffe hat in Kandia enormen Schaden angerichtet. Ein ganze« Stadtviertel liegt vollständig in Trümmern. Auch viele Lhristen wurden ge- tödtet.
Athen, 9. September. Daß Blatt ,,Asty" erfährt au« authentischer diplomatischer Quelle, daß, sobald die englischen Verstärkungen auf Kreta eintreffen werden, die türkische Garnison in der Stadt aufgehoben wird. Die türkische Besatzung wird Kandia sofort verlassen. Der englische Befehl«- Haber wird im Einvtrständniß mit den Übrigen Befehl«habern den Belagerungszustand Über Kandia verhängen.
Athen, 9. Srptember. Große Aufregung ruft in Regie- rungßkreisen die Nachricht hervor, daß acht Bataillone englischer Truppen nach Kreta abgegangen seien. Man schließt daran« auf schwerwiegende Ereignisse Infolge de« Lombarde- ment« von Kandia. Direkte Meldungen au« Kandia fehlen, da die Engländer den Telegraph für die directe Verbindung mit London beschlagnahmt haben. An« Ranea wird teiegra- phirt, daß Tausende von christlichen Kretensern auf Kandia zu- eilen. Die hiesige Regierung benrtheilt die Lage sehr ernst, ebenso die englische Gesandschaft, welche dem Premierminister mltthellte, daß die englische Regierung sofort entscheidende Maßregeln ergreifen werde.
Konstantinopel, 9. September. Infolge der Vorgänge in Kreta ist die hiesige muselmanische Bevölkerung sehr erregt und befürchtet man An«schreitnngen gegen die hiesigen Christen. Die Polizei trifft umfassende Sicherheitsmaßregeln.
Madrid, 9. September. Die Abgeordneten der drei Minoritätsparteien Carlisten, Republikaner und Confervative vereinigten fich gestern und beschlossen, ein Manifest an die Bürgerschaft zu erlassen, worin fie erklären, weshalb fie fich an den Debatten in der Kammer nicht betheiligt haben. In dem Manifest sagen fie, daß fie das deshalb gethan haben, damit die Regierung fie nicht später verantwortlich machen köone für die jrtzt vom Parlament angenommenen Beschlüsse. Die heutige Karnrnerfitzung wird gleichfalls eine sehr stürmische werden. Der gestrige Ministerrath beschäfttgte fich mit der Angelegenheit der Erhaltung der Inseln visaya und Mindanao.
Kandia, 9. September. Die Insurgenten, welche die Stadt umzingelt halten, haben sich derselben genähert und fich den europäischen Befehlshabern zur Beifügung gestellt, nm die Türken zu vertreiben.
Athen, 9. September. Der russische Cousnl auf Kandia telegraphirte an verwandte nach Shra, daß nur 300 Christen gerettet seien. Daran» schließt man hier, daß etwa 700 Christen von den Muselmanen und den englischen Granaten getödtet seien. Die« wird bestätigt durch weitere Privattelegramme. Unter Anderen soll auch der österreichiscbe (Sonfnl um« Leben gekommen sein.
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