Ausgabe 
10.2.1898 Erstes Blatt
 
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Summa: 4

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Abend hier angewiesen/ auf die beiden Karten, deren Nummern

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Lungentuberkulose Knochentuberkulose Altersschwäche Selbstmord

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Der Verei

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Abgabe avzuhaltrn. I« N chtermittelungSfalle hat der Der- käufer der Fahrkarten den Verlust zu tragen.

Airchttche Anzeigen -er evangGemeinde.

D'onnerstag den 10. Februar, Abend- 8 Uhr, IRiffkmt stunde^im Confirmandensaal, Neustadt 61.

Pfarrassistent Dr. Heußel-

Locale» und provinzielle».

Ließe», den 9. Februar 1898.

Poßperssnaluachrichteu. Versetzt find: der Post- ivspector Zieguer von Darmstadt nach Metz unter Er­nennung -um Postdirector, der Ober-Postasfistent Schott von Straßburg nach Mainz. In seiner Stellung als Ober- PostdireetiooS'Secretär bestätigt ist derOber-PostdirectionS- Secretär EggerS in Darmstadt. Als Postsecretär an- qestellt ist der Postpraktikant Quirin io Bad Nauheim. Angenommen find als Postagenten der Laudwirth Fr. MartheSheimer jun. in Heppenheim (Rheinhessen), der Laodwirth Strauch in Bönstadt. Freiwillig auS- geschiedeu ist der Postagent Hofmann in Bönstadt. Gestorben ist der Postagent.Fr. Märt.heSHetmer sen. in Heppenheim (Rheiuhefien)

StadUheater. Wir wollen nicht unterlaffen, auf das morgen, Donnerstag, erfolgende Gastspiel der Königlichen Hofschauspielertn Fräulein Marie Barkany von Berlin nochmal« hinzuweilev. Die Künstlerin spielt an diesem Abend eine ihrer Glanzrollen, nämlich dieFedora" in Sardou» vieracttgrm Drama gleichen Namen».

Borttage von Professor Dr. Sauer Der vierte, am 11. Februar statlfiadeode Vortrag wird kleinafiatische AuS-

sei nur möglich, wenn auch die Mohamedaner Sicherheit für Ttgeothum und Leben erhielten. Die deutsche Regierung habe in dieser Angelegenheit die Flöte der eiofichtigeu Neber- redung in Konstantinopel geblasen, und zwar nicht ohne Er­folg. (Heiterkeit.) Wenn die Pforte sich mit allen Mächten über Prinz Georg von Griechenland einige, so werde Deutsch­land nicht nein sagen. Redner ertheilt sodann Griechenland noch den Rath, seine Finanzen zu sautren, und schließt, Deutschland bleibe seinem Grundsätze treu, daß eS nur da zu haben sei, wo e» sich um Wahrung deS Frieden- handele. (Beifall)

Abg.Hasse (nl) plaidirt für ein Gesetz gegen Chinesen, rtuwanderung.

Nunmehr vertagt sich daß Hau- auf morgen 2 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der heutigen Berathung.

Schluß 6 Uhr.

kett feine» LoucertjahreS. E» ist das verhältnißmäßtg früh .... . , . ,

unb lag von vornherein nicht in der Absicht des Vorstände». ! bekannt find, besonder» zu achten und die Inhaber bei der I Dienste de» DrehsuSsyndicatS steht.

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Die Hafq rerhiltaise, i lodestrielle I Pferde- und Bauhandwerl Und- und F Spedition^ Schiffihrteb Inhaber vor

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Wi m.1858, bestrem Inj wäre dieselbe Wmrksus zu übe: «Wolf Moss figemi M Generali II liristische Per

Literatur *n» Kanfc

In Berlin wird die Errichtung eine» Richard Wagner- DenkmalS geplant. Zur Schaffung eines Grundstocks wird vom 7. Mai bis 12. August daselbst im Meßpalast eine allgemeine Musik- Ausstellung stattfinden.

Da nun aber für da» verflossene Jahr ein ganz besonderer I Werth darauf gelegt wurde, hervorragende Solisten heran- I zuziehen, was ja auch geschehen, und man diesen in der Zeit- I beftimmung sich unterordnen muß, so haben sich die Concerte etwa» zusammengedräugt. DaS letzte Concert am Sonntag I den 18. Februar bringt als würdigen Schluß da» Ehepaar I Anna und Eugen Hildach; der Erfolg diese» Künstlerpaare» war vor drei Jahren ein so schöner, daß der Vorstand schon I lange den Wunsch hatte, dasselbe wieder für Gießen zu ge- winneu. Dreser Wunsch ist jetzt erfüllt und dürfte der kommende Sonntag einen hervorragenden Platz in dem Eon» I eertleben Gießen» eiuuehmeo. Einen uns aus Bremen vor- I liegenden Kuastbertcht möchten wir unfern Lesern hiermit unterbreiten.Bremer Generalanz.": DaS gefeierte Künstler- I paar gehört zu den beliebtesten Concertgebern in Bremen, I und ist deren Auftreten stets ein besondere» künstlerische» Ereigutß. Au Anna Eugen Hildach heute noch die kritische Sonde anzulegeu, wäre verfehlt. Ueber die Bedeutung deS I gottbegnadeten Säugerpaares ist nicht» mehr zu sagen. Wir I constatireu darum nur, daß der Kaisersaal der Union bet- I

nahe ausverkauft war und ein gewählte- Publikum nicht müde wurde, für die dargebotenen Gaben enthusiastisch zu danken. DaS ist nur zu begreiflich, denn bei den Dutzend- leistuugen, die man auf diesem Gebiete zu hören bekommt, ist e» doppelt erfreulich, so erstaunlich vollendetem Kunst- gesange wundervoller Stimmen lauschen zu dürfen.

OwnibuSverbiadungrheaterveretu. Die ungünstige Witterung berücksichtigend, wird der Vorstand der Omnibu»- Gesellschaft zu den heute Abend stattfindeudeu Vorstellungen deSTheater-Verein- drei großeOmnibusse am Schluffe derselben zur Versügung stellen,- dieselben fahren nach fol­genden Stadttheilen: LudwigSplatzLudwigSftraßrBleich- straße. SelterSwegLiebtgstraße und BahnhofstraßeBahnhof.

Deutsche Natiooalfeste. DieFrkf. Ztg." meldet: Der Ausschuß der Ortsgruppe für die deutschen Nattonalfeste beruft auf Freitag eine zweite Versammlung ein. Die An­gelegenheit soll eine neue Wendung genommen haben. ES habe sich erwiesen, daß die kleineren Plätze, Rüde-Heim, GoSlar und die Gegend um den Khffhäuser nicht im Stande find, die für die Au-führuog nöthigen Mittel aufzubrtngen. Man wird also geuöihigt sein, auf die großen Städte zurück« zugreifen und damit find auch die Aussichten für Frank­furt neu belebt worden.

ZuunugS-Berfammluug. Am Sonntag Nachmittag hielt in Darmstadt der Landesverband hessischer Hand» werker und Gewerbetreibender eine von 45 JnnuugSvertretern besuchte Versammlung ab. Auf der Tagesordnung stand die Prüfung der vom Ministerium übersandten Normalstatuten für freie und Zwang-Innungen und eine- Entwurfs von Bestimmungen für die Regelung des Lehrling-Wesen-. Unter den wenigen Veränderungen, die Seiten- der Versammlung zu den Statuten vorgeschlageu wurden, ist der Antrag er- wähuen-werth, daß nicht allein die Meister, sondern auch die Gesellen zu den Kosten der Arbeitsnachweise beitragen sollen und zwar soll da- in der Form einer Gebühr geschehen, die bei jedem einzelnen Nachweise vom Meister und vom Gesellen erhoben wird. Für die Bestimmung bezüglich der Regelung de- LehrliogSwesen«, die besonders die Erhaltung der religiösen Gesinnung de» Lehrling» bezweckt, zeigte sich wenig Be» geisterung, doch beschloß man, sie anzunehmen, da sie keines­falls schaden konnte. Zum Schluß gelangte eine Resolution zur Annahme, die erneut scharf gegen die Gewerbeveretne Stellung nimmt und gegen den Versuch, allen Ort-gewerhe- vereinen das Wahlrecht für die Haudwerkerkammeru zu sichern, protestirt, als gegen ein nicht wohl angehende- Wahlmanöver und als ein ungesetzliche» Vorgehen.

* Wetterbericht. Von Südweften her rückt zwar hoher Druck gegen Centraleuropa vor- dagegen besteht da- im Norden gelegene Minimum fort, welche» mit seinem Einflüsse noch immer ziemlich weit südwärts nach dem Kontinente heretureicht und an Ausdehnung jedoch verloren hat. Anderer­seits hat sich wieder über Italien und dem Mittelmeer ein flaches DepresfionSgebiet unter der Wirkung dieser beiden Gebiete niederen Drucke- gebildet. Das Wetter wird daher zunächst seinen unbeständigen Characier beibehalten.Vor­aussichtliche Witterung: Fortdauer de» bestehenden WttterungScharacter- mit zeitweisen Niederschlägen.

Gemeinden j

Salzböden gaunibüch fcoftotf "

Anzenbach Stzbach Dorlar Sarbenheiin j

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II Körperver U| Der Verei ||l dabei gewährt « i || V mit Anse || ätlmg.

Deutsche- Leich»

Berlin, 8. Februar. Die Nachricht de-Berl. Tagbl.", daß auf dem PanzerkreuzerDeutschland", auf welchem bekaantlich sich der DtvtfionSchef Prinz Heinrich an Bord befindet, eine Kolbenstange gebrochen und dadurch etn.längerer Aufenthalt del Aden verursacht sein soll, Ist, derNordd. Allgem. Zig." zufolge, falsch. ES war nur ein Trunk« zapfenlager warm gelaufen und die Kühlung und Reparatur desselben in Aden schon au-geführt- da» .Schiff hat von dort au- seine Reise ohne Havarie fortgesetzt.

8. Februar. In einer zahlreich besuchten Generalversammlung hiesiger Spiritusbrenner wurde der Schles. Ztg." zufolge einstimmig die Gründung einer Schlesischen Spiritus-VerwerthungS-Geuosfru­sch aft Schlesien», Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht, mit dem Sitze in Bre-lau, beschlossen. Al- weseut- liche Aufgabe wurde bezeichnet, dem SplrituS ehe möglichst gleichmäßige, dem Interesse des Kartoffelbaues entsprechende Preislage zu ficherv.

An-Land.

Prag. 8. Februar. Der böhmische Landtag soll, wie verlautet, bis Anfang März dauern.

Pari», 8. Februar. DerSotr" meldet, Oberst Piequart, der als Zeuge erscheine, sei gestern frei- gelassen worden.

Pari», 8. Februar. Einzelne Blätter krttistren in schärfster Weise da» Fernbleiben von Billot, BolSdessre, Mercier und du Paiy de Elam in dem Proceß Zola. Trotz aller militärischen und staatSanwaltschaftlicheu Combinationen werde man nicht verhindern, daß endlich Licht in die DrehfuS- Affaire komme und daß während deS ProcesseS Zola die Revision des DrehfuS ProcesseS vorbereitet werde. Der Proceß Zola dürfte noch die ganze Woche audauern.

Pari», 8. Februar. DerMatiu" bringt eine Unter­redung mit Zola, worin Zola erzählt, er erhalte etwa fünfhundert Briefe täglich. Er habe etwa 8000 feit vierzehn Tagen erhalten; er habe keine Zeit, sie zu lesen und schließe sie alle in einen großen Schrank. Seine Frau ordne sie und theile ihm die wichtigsten mit. Darunter seien viel weniger Schmähbriefe, al- er erwartet habe. Alle diese Schmähbriefe find natürlich anonym. Die übrigen Briefschreiber spenden Zola Beifall und fordern ihn auf, tapfer weiter zu kämpfen für Gerechtigkeit und Wahrheit. Die meisten Briefe kommen aus der Provinz, zahlreiche au- dem Ausland und zwar au- allen Ländern. Die Briefschreiber gehören allen Klaffen der Gesellschast au. Zola erklärt, er erwarte ruhig seinen Proceß; er hoffe, daß eS gelingen werde, Klarheit über den Proceß Dreyfuß zu schaffen. Da» fei sein einziger Wunsch für seine Person. Wie derGaulotS" erfährt, ermächtigte Kriegs­minister Billot die im Zola-Proceß als Zeugen vorgeladenen Offiziere, vor Gericht zu erscheinen.

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Wöchentliche Ueberstcht der TsdeSsälle i« Gießen

6. Woche. Bom 30. Januar bis 5. Februar 1898. Eirooohnerrehl: angenommen zu 24 100 (tncl. 1600 Mann MilitLr). Sterblichkeitsziffer: 8,630/».

Kinder

SS starben an: Zusammen: Erwachsene: im vorn

1. Lebensjahr: 2.15.3*$ :

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grabungen, die österreichischen von Gjölbaschi und Epheso», die deutschen von Pergamon, Magnesia und Priene, haupt­sächlich aber den erstaunlichsten Fund der neuesten Zeit, die von den Türken selbst auSgegrabenen Prachtsarkophage von Sidon behandeln. Die vier reltefgeschmückten, der Sarkophag de» Satrapen und der der Klagefraueu, der lykische und der Alexandersarkophag werden in den vorzüglichen Helio­gravüren der französisch-türkischen Publikation ausgestellt sein; sie seien im Vorau» der Aufmerksamkeit der Besucher de» Bortrage» empfohlen.

d Eoueett-Bereiu. Der Verein schließt mit dem sechsten Concert am 13. Februar die diesjährige Thätig-

Die in diese" j u r e i ____

Neueste Nachrichten.

Depeschm deS BureauHerold".

Berlin, 9. Februar. Gestern Abend wurde hier eia confervativer Parteitag für Berlin abgehalten.

Berlin, 9. Februar. Dem StaatSsrcretär v. Bülow wird von der gesammten Presse für seine gestrigen AuS- sührangen im Reich-tage über China und Kreta die höchste Anerkennung ausgesprochen. So schreibt dieBoss. Ztg." am Schluffe eine» längeren Artikel»: Wenn Herr v. Bülow in den Bahnen bleibe, die er gegenwärtig waodele, so wird seine gegenwärtige Politik ebenso der Unterstützung aller Parteien sicher sein, wie Fürst Bi-marck sie gefunden hat.

Berlin, 9. Februar. Der KreuzerGefion" ist gestera Nachmittag in den Hafen von Colombo elngelaufeu.

Siegburg, 9. Februar. Der hier erscheinendeSiegbote" veröffentlicht den Brief eincfl-tn China weilende» Siegburgers, der eine am 27. November begonnene, mehrere Wochen andauernde Expedition tu da» Innere m t- gemacht hat, wobei die Expedition verschiedene Gefechte mit Chinesen bestand. Bei einem solchen vier Stunden au- dauernden regelrechten Gefecht fiel ein chinesischer Offizier, sowie eine Menge Chinesen. Mehrere wurden gefangen ge­nommen, während der Rest die Flucht ergriff. Ein Dorf wurde umzingelt und das feindliche Lager vollständig zerstört. Am 4. December kam die Expedition in Kiaotschau an. Der Briefschreiber bezeichnet die Lage der Soldaten al» sehr gefährlich. Letztere nähmen Nacht» ihre geladenen Gewehr» mit in die Hängematten und lägen die meisten Nächte auf den Borwällen, weil sie jederzeit auf einen Ueberfall vor- bereitet fein müßten.

Budapest, 9. Februar. Infolge der immer bedrohlicher lautenden Meldungen über die Ausbreitung der fociali- stischenBauerubewegung, welche bereits alle Anzetchea eines Aufruhres bieten, beschloß die Regierung die energisch­sten Maßregeln zu ergreifen. Zunächst wird in mehreren Comitaten da» Standrecht proclamirt werden.

Pari», 9. Februar. Der Miuisterrath beschloß an­läßlich der Juterpellalion wegen der Judentumalte io Algier die energische Bekämpfung de» Antisemiti-mu» und die strengste Ahndung weiterer Ausschreitungen anzn- kündigen.

Pari», 9. Februar. (Proceß Zola, Schluß des zweiten VerhandlungStageS). Nach Madame Dreyfu» wurde der Advocat LebloiS vernommen, welcher zu Gunsten Picquart» auSsagte und da» Berhältniß Perth du Clam zu Fräulria CommingueS schilderte. Scheurer Kestner erzählte den Bries» wechsel zwischen General Gonse und Picqaart und berichtete über seine Unterredung mit dem KriegSmmister. Mit großem Jntereffe wurde alsdann die Vernehmung Casimir- Perier» verfolgt, welcher au» StaatSrückfichten da» Zeuguiß ver-

o m . weigerte. Labori stellte an ihn verschiedene Fragen, die sich

Bringen, 8. Februar. Die Vorgänge an der Kiau- Dreifu» bezogen. Da der Präsident dagegen protestirte, Tschau-Bucht in Oftafien, denen ganz Europa mit Spannung tourbe suspendirt und Labori stellte seine So-

folgt, haben für un- Büdinger ein ganz besondere» Jntereffe, welche der Gerichtshof ohne weitere Berathung ver- da es einem jungen Landsmann von uns vergönnt ist, an 8' ai,bonn wurde die Sitzung vertagt. Ja und vor jenen weltgeschichtlichen Ereigniffen activ theilzunehwen. ES bcm ^ustizpalast kam es zu großen Kundgebungen für und i ift dies ®e. Durchlaucht Prinz Kari ds"burg, bet seinen Wagen erst erreichen konnte, nachtm

Lieutenant zur See auf Sr. Maj. Sch ffKaiser , der so- b(e Menschenmenge, die ihn hin und her schleo- j

mit im fernen China seine ersten kriegerischen Lorbeeren p a . ati(tQffen Ltte.

kovf« Höchst htereffant sind die ausführlichen Be- Pari», 9. Februar. Sämmtliche Blätter besprechen deo richte, die er mit großer Regelmaßigke t hierher gelangen * gestrigen Verhandlungen im Zolaprozeß und laßt. Die Hochzeit Ihrer Durchlaucht der Prinzessin I nam,n4n(x. m, ®cenen, welche sich abspielteo, al» Zola da» Emma zu Ysenburg und Büdingen mit Sr. Erlaucht dem c^uftUftebäubc Erließ. Die Menge brach in ein furchtbare» Erb^afen zu SolmS-Laubach wird voraussichtlich am 14. April I es entstand ein furchtbarer Tumult, bei

stattfinden. welchem viele Personen mit geballten Fäusten auf Zola los-

stürmten. Derselbe wäre nnfehlbar erschlagen worden, wenn Vevmischte». nicht ein zahlreiches Aufgebot von Polizei ihn geschützt Härte.

Mit Sehnsucht -urucketwortet werden zwei Eisen-Soleil" sagt, Zola und sein Berthe,diger wollen die Gesitzr bahn-Reifende, die sich am 31. v. M. auf dem Anhalter nicht beachten. So lange wir aber Gesetze haben, müsse Bahnhof mit Rückfahrkarten erster Klasse nach Heidelberg streng darauf gedrungen werden, daß sie auch befolgt werden- versehen haben. In der Kaffe hatte sich beim Abrechnen ein ILibre Parole" meint, der gestrige Feldzug sei gegen da» Fehlbetrag ergeben, und der Schalterbeamte erinnerte sich I ganze Land, insbesondere aber gegen den Oberst Parthh du Claa später, daß er beim Verkauf der Rückfahrkarten 63 Mark gerichtet gewesen, welch letzterer von den Angeklagten der zuviel herauSgegebeu hat. Die beiden Personen find nicht I Urheberschaft der Briefe an die verschleierte Dame bezichtigt bekannt, und da fie vielleicht gar nicht gemerkt haben, daß werde. Die Briefe waren unterzeichnet P. d. C. Mar ihnen durch daS Versehen de- Beamten der VermögenSvortheil weiß heute bestimmt, daß fie von Cauviu herrühren, eine» erwachsen ist, so wird von der Eisenbahnbehörde eifrig nach Manne, der in Frankreich fünf Jahre Gefängniß erhielt, fiä ihnen geforscht. Die Bahnsteigbeamten wurden am Mittwoch alsdann nach Brüssel flüchtete und nicht nach Paris zurua'

------- - kommen darf. Man weiß ferner, daß dieser Mann i»